SON-Drive GmbH
Selbe AdressePersonenbeförderung mit Fahrzeug mit Fahrer auf Abruf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen John seit 7.9.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Laurent Reifen GmbHOranienburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016der Laurent Reifen GmbH, OranienburgI. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und zur Situation der BetriebsstilllegungUnternehmensgegenstand ist die Herstellung und der Vertrieb von runderneuerten LKW-Reifen sowie weiterer gummitechnischer Erzeugnisse. Der von der Laurent Reifen GmbH bediente Markt für runderneuerte LKW-Reifen in Europa war auch in 2016 gegenüber dem Vorjahr stark rückläufig (-6,4%). Im Vergleich zu 2007 büßte der europäische Runderneuerungsmarkt insgesamt 29% seines Volumens ein. Dieser neue Tiefpunkt führt zu vermehrten Betriebsschließungen, Produktionsverlagerungen und Problemen bei der Kapazitätsauslastung im europäischen Runderneuerungsmarkt. Wegen der tiefgreifenden Veränderungen im Runderneuerungsmarkt hatte die Michelin Gruppe zu Ende 2015 angekündigt, die Geschäftstätigkeit der Laurent Reifen GmbH am Standort Oranienburg bis Ende 2016 einzustellen. Die Stilllegung vollzog sich im laufenden Geschäftsjahr stufenweise. Der Verkauf an die Kunden in Deutschland, Österreich und Dänemark wurde im Frühjahr eingestellt. Die Kunden in Polen wurden bis Mitte des Jahres beliefert. Unter Berücksichtigung des zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat vereinbarten Interessenausgleichs vom 09.03.2016 wurden die Produktionskapazitäten schrittweise zurückgefahren. Der noch angefallene Produktionsausstoß wurde, neben dem Vertrieb an externe Kunden, an das Schwesterwerk in Avallon veräußert. Gleiches galt für die Bestandsware, welche zum Jahresende vollständig abgebaut wurde. Die Marke Laurent Retread wird ihr Runderneuerungsangebot strategisch neu positionieren, um den europäischen Kunden auch in Zukunft wettbewerbsfähige Angebote zu machen und ihnen neue Serviceleistungen im Rahmen der Runderneuerung bieten zu können. Der Vertrieb der Marke erfolgt über die Vertriebswege der Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA in Deutschland, welche zukünftig die Runderneuerungsprodukte aus Avallon bezieht. II. Geschäftsverlauf und Lage der Laurent Reifen GmbHDer Geschäftsverlauf der Laurent Reifen GmbH war im Jahr 2016 durch die geplante Betriebsstilllegung und den damit einhergehenden Rückgang der Produktionskapazitäten geprägt. Der Gesamtabsatz an runderneuerten LKW-Reifen der Laurent Reifen GmbH ist im Geschäftsjahr 2016 mit 42.861 Stück stark zurückgegangen (i.V. 77.770 Stück). Davon konnten in den Hauptabsatzmärkten Deutschland und Dänemark bis zur Einstellung der Verkäufe 11.566 Stück bzw. 2.009 Stück abgesetzt werden. Die Summe der verkauften Reifen an das Schwesterwerk in Avallon belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 23.558 Stück, was durch den vollständigen Abverkauf der Lagerware zu erklären ist. Die Auslieferung von runderneuerten Reifen für Erdbewegungsmaschinen lag bei 184 Stück (i.V. 142 Stück). Dieses Produkt zählt nicht zum Kerngeschäft der Laurent Reifen GmbH. Der konzerninterne Verkauf von Laufstreifen der Marke Recamic erreichte einen Absatz von 83.447 Stück (i.V. 124.246 Stück). Die produzierte Menge an runderneuerten Reifen sank um 40.735 Stück auf ein Niveau von 27.715 Stück (i.V. 68.450 Stück). Die Produktion von Laufstreifen betrug 56.386 Stück (i.V. 122.427 Stück) und wurde dem konzerninternen Bedarf angepasst. Ertragslage Die Umsatzerlöse des Unternehmens sind im Vergleich zum Vorjahr um -45% auf T€ 14.956 (i.V. T€ 27.378) gesunken. Enthalten sind hier T€ 57, die auf die Umsetzung der Vorschriften des BilRUG zurückzuführen sind. Aufgrund dessen haben wir im Jahr 2016 Erlöse aus Dienstleistungen bzw. sonstigen Produkten, die bisher in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten waren als Umsatzerlöse gezeigt. Der Reifenumsatz von T€ 8.354 liegt um T€ -7.352 unter dem Vorjahreswert (i.V. T€ 15.706). Ausschlaggebend hierfür war neben der Kapazitätsreduzierung, der Verkaufsstopp an externe Kunden im laufenden Jahr. Der Umsatz von Laufstreifen fiel im Geschäftsjahr 2016 um T€ -4.862 von T€ 9.131 auf T€ 4.269. Die sonstigen Umsätze trugen mit T€ 914 (i.V. T€ 1.107) zum Gesamtumsatz bei. Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen wurde im Jahr 2016 vollständig abgebaut (i.V. T€ 1.046). Die sonstigen betrieblichen Erträge der Laurent Reifen GmbH erhöhten sich um T€ 249 auf T€ 1.049 (i.V. T€ 204 sowie T€ 596 aus der Umgliederung der außerordentlichen Erträge). Dies ist im Wesentlichen auf Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen sowie der Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen, die jeweils im Vorjahr gebildet worden waren, zurückzuführen. Die Materialaufwandsquote hat sich um 9%-Punkte auf 42% (i.V. 51%) verbessert, was auf reduzierte Rohstoffpreise zurückzuführen ist. Zudem wirkte sich die Auflösung der im Vorjahr gebildeten Wertberichtigung auf Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe aufwandsmindernd aus. Zum 31. Dezember 2016 wurden außer 2 Mitarbeitern, die mit der Abwicklung der Gesellschaft beauftragt wurden, alle noch bestehenden Arbeitsverträge im Zuge der Betriebsstilllegung gekündigt (i.V. 178 Mitarbeiter). Die durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr 2016 bei der Laurent Reifen GmbH beschäftigten Mitarbeiter, einschließlich Teilzeitkräfte, betrug 104 Personen (i.V. 188). Die Personalaufwandsquote erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 4%-Punkte auf 37% (i.V. 33%). Ursache hierfür ist neben der tariflich vereinbarten Lohn- und Gehaltssteigerung der geringere Absatz von runderneuerten Reifen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um T€ 19.522 von T€ 24.442 (darin enthalten sind die außerordentlichen Aufwendungen i.H.v. T€ 16.729) auf T€ 4.920. Ursächlich dafür waren die Kostenreduktion auf Grund der Reduzierung der Produktionskapazitäten sowie die Erfassung der Kosten für die Betriebsstilllegung in 2015. Das betriebliche Ergebnis beträgt T€ -2.886 (i.V. T€ -25.902). Die Gesellschaft profitierte dabei vom Abverkauf ihrer Bestände an das Schwesterwerk in Avallon. Es ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern im Geschäftsjahr 2016 vor Ergebnisabführung und vor sonstigen Steuern von T€ -2.939 (i.V. T€ -25.877). Der auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages übernommene Verlust durch die Muttergesellschaft beträgt T€ 2.979 (i.V. T€ 25.922). Vermögens- und Finanzlage Der Buchwert der immateriellen Vermögensgegenständeverminderte sich von T€ 400 im Vorjahr auf T€ 315. Dem Anlagevermögen stehen den Zugängen von insgesamt T€ 40 Abschreibungen von T€ 1.118 sowie Verlusten aus Anlagenabgängen i.H.v. T€ 63 gegenüber, so dass sich der Buchwert um T€ 1.142 auf T€ 6.052 (i.V. T€ 7.194) verminderte. Die Vorräte gingen von T€ 2.012 im Vorjahr auf T€ 19 im Berichtsjahr zurück. Dieser Rückgang ist auf die Beräumung der Lager im Zuge der Betriebsstilllegung zurückzuführen. Die sonstigen Rückstellungen verminderten sich um T€ 10.687 von T€ 18.597 auf T€ 7.910. Diese Bilanzposition enthält im Wesentlichen die Rückstellungen für Betriebsstillegung i.H.v. T€ 7.071 (i.V. T€ 16.729), für Altersteilzeit i.H.v. T€ 26 (i.V. T€ 62) und Reklamationskosten i.H.v. T€ 160 (i.V. T€ 342). Weiterhin wurden Rückstellungen für Ausschüttungen an Vertriebspartner i.H.v. T€ 170 (i.V. T€ 168) gebildet. Die gesamten Verbindlichkeiten sanken auf T€ 2.980 (i.V. T€ 20.062). Der Liquiditätsbedarf wird durch das Cash-Management mit der Michelin Finanz Gesellschaft für Beteiligungen AG & Co. OHG gedeckt. Im Geschäftsjahr 2017 wird nicht mit einem Liquiditätsbedarf gerechnet, der über die eingeräumte Kreditlinie hinausgeht. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zur Beurteilung der Entwicklung der Stilllegung wird die Einhaltung des vorgesehenen Budgets monatlich verfolgt. Die freigestellten Mitarbeiter wechselten für maximal ein Jahr in eine Transfergesellschaft, um möglichst schnell in ein neues Beschäftigungsverhältnis übernommen zu werden. III. Forschung und EntwicklungForschung und Produktentwicklung werden für die gesamte MICHELIN Gruppe zentral durchgeführt. Die Ergebnisse werden der Laurent Reifen GmbH zur Verfügung gestellt. IV. Künftige Entwicklung und deren Chancen und RisikenDer Betrieb der Laurent Reifen GmbH wurde zum 31.12.2016 komplett eingestellt. Die Gesellschafterin Michelin Finanz Gesellschaft für Beteiligungen AG & Co.OHG betreut in 2017 die Rückbauarbeiten am Standort Oranienburg sowie die administrativen Tätigkeiten am Standort Karlsruhe. Die Gesellschaft wird nach Abschluss aller Arbeiten mit der Michelin Finanz Gesellschaft für Beteiligungen AG & Co.verschmolzen. Alle geschäftlichen Verpflichtungen werden weiterhin erfüllt. Die Liquidität der Laurent Reifen GmbH wird weiterhin durch den bestehenden konzerninternen Cash-Pool gewährleistet. Es bestehen daher keine Liquiditätsrisiken und ebenfalls keine Risiken, die sich im Zusammenhang mit Zahlungsstromschwankungen ergeben könnten. Als Unternehmen der Michelin Gruppe ist Laurent Reifen GmbH in das globale Risikomanagementsystem eingebunden. Monatlich werden Abweichungen der tatsächlichen und der geplanten Geschäftsentwicklung ermittelt und ausgewertet. Dadurch werden Risiken zeitnah erkannt und Maßnahmen zu deren Handhabung ergriffen. Risiken, welche die planmäßige Abwicklung des Unternehmens gefährden, sind nicht erkennbar. V. PrognoseberichtDer Maschinenrückbau wird voraussichtlich bis Ende April 2017 fertig gestellt sowie alle Abtransporte und Verschrottungen bis Ende Juni 2017. Die Produktionsgebäude sollen sich Mitte des Jahres in einem verkaufsfähigen Zustand befinden, da bereits konkrete Verhandlungen mit Interessenten für den Kauf des Grundstücks und der Gebäude stattfinden.
Oranienburg, den 31. März 2017 Jürgen John Dr. Lisa Janzen Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 20161. AllgemeinesDie Laurent Reifen GmbH mit Sitz in Oranienburg ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft (HRB Nr. 2163 Amtsgericht Neuruppin). Die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang geforderten Angaben werden aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit teilweise im Anhang aufgeführt. Im Jahr 2016 wurden erstmalig die Bestimmungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) angewandt. Das neue Gliederungsschemata der Gewinn-und Verlustrechnung wurde auch auf das Vorjahr angewandt um die Vergleichbarkeit sicherzustellen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2. Grundsätze der Bilanzierung und BewertungWegen der angekündigten Betriebsstilllegung erfolgte die Bilanzierung und Bewertung unter der Annahme der Abwicklung der Gesellschaft (Wegfall der Going Concern Prämisse). Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte wie bereits im Vorjahr zu geschätzten erzielbaren Erlösen auf dem Absatzmarkt, jedoch maximal zu den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellkosten. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden vor 2015 zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen nutzungsbedingten Abschreibungen wurden nach der linearen Methode unter Berücksichtigung folgender Nutzungsdauern vorgenommen:
Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit einem Wert kleiner als € 150 werden im laufenden Jahr voll abgeschrieben und finden sich somit im Aufwand wieder. Die übrigen geringwertigen Wirtschaftsgüter werden entsprechend der Anlagenart zu Sammelposten zusammengefasst, aktiviert und über eine Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben. Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Im Zuge der Betriebsschließung wurde das Vorratsvermögen zum Jahresende komplett aufgelöst. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt, wobei das Bonitätsrisiko durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt wird. Der Kassenbestand und die unterwegs befindlichen Gelder werden zu Nennbeträgen angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert angesetzt. Die Bewertung des gezeichneten Kapitals erfolgt zum Nennwert. Erhaltene Investitionszulagen und -zuschüsse werden in einen Sonderposten auf der Passivseite der Bilanz eingestellt und über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände ergebniswirksam aufgelöst. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 4,01% bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,35% und Rentensteigerungen von jährlich 1,80% zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation gemäß der Michelin Fluktuationstabelle berücksichtigt. Bei der Rückstellungsberechnung für Altersteilzeitverpflichtungen ist ein Mitarbeiter berücksichtigt worden, welcher die Altersteilzeitregelung im Rahmen des sog. "Blockmodells" in Anspruch genommen hat. Für diesen Mitarbeiter wurde eine Rückstellung für das Gehalt (Erfüllungsrückstand) und die Aufstockungsbeiträge gebildet. Die Beträge wurden mit 3,23% p. a. abgezinst. Mögliche Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 1,50% berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und für alle erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Bei der Rückstellung zur Betriebsstilllegung wurden Kosten für alle Sachverhalte berücksichtigt, die im Rahmen der Betriebsschließung anfallen werden. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung betreffen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten, die zum aktuellen Tageskurs bewertet wurden. 3. Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzAnlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind dem Anlagenspiegel als Anlage zu diesem Anhang zu entnehmen. Im Hinblick auf die Schließung des Standortes blieben die im Vorjahr vorgenommenen Wertberichtigungen in Höhe von T€ 4.035 im Bereich des Anlagevermögens unverändert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen im Wesentlichen sonstige Forderungen aus der Verlustübernahme i.H.v. T€ 2.979 sowie Cash-Pool-Guthaben i.H.v. T€ 737. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen Rechnungen für die Transfergesellschaft enthalten, die das Geschäftsjahr 2017 betreffen. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt € 1.000.000,00 und ist voll eingezahlt. Sonderposten Seit dem Geschäftsjahr 2003 werden erhaltene Investitionszulagen und -zuschüsse bei Auszahlung in einem Sonderposten passiviert und ergebniswirksam über die Nutzungsdauer des bezuschussten Vermögensgegenstandes als sonstige betriebliche Erträge realisiert. Die Erträge aus dem Sonderposten belaufen sich im Geschäftsjahr 2016 auf T€ 26. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren beträgt T€ 57. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen i.H.v. T€ 7.910 (i.V. T€ 18.597) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Betriebsstilllegung i.H.v. T€ 7.071. Des Weiteren wurden Rückstellungen für Erlösschmälerungen i.H.v. T€ 342 (i.V. T€ 591), für ausstehende Rechnungen i.H.v. T€ 459 (i.V. T€ 387) sowie Personalrückstellungen i.H.v. T€ 26 (i.V. T€ 732) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und zu zahlende Lizenzgebühren. Die Position sonstige Verbindlichkeiten beinhaltet im Wesentlichen Lohnsteuerverbindlichkeiten i.H.v. T€ 1.383. 4. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse i.H.v. T€ 14.956 (i.V. T€ 27.378) betreffen den Bereich Eigenproduktion von runderneuerten Reifen i.H.v. T€ 8.354 (i.V. T€ 15.706) und teilen sich in inländischen Umsatz von T€ 2.222 (i.V. T€ 8.430) und EU-Umsatz von T€ 6.132 (i.V. T€ 7.276) auf. Außerdem trägt der Bereich Laufstreifen mit T€ 4.269 (i.V. T€ 9.131) zu den Umsatzerlösen bei. Auf den Bereich Handel entfallen T€ 1.530 (i.V. T€ 1.978) der Erlöse. Der sonstige Umsatz beträgt T€ 914 (i.V. T€ 1.107) und die Erlösschmälerungen stehen mit T€ 168 (i.V. T€ 544) zu Buche. Im Rahmen der erstmaligen Anwendung von BilRuG wurden T€ 57 aus den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse umgegliedert. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Erträge aus Vermietung und aus dem Verkauf von Nomi-Karkassen. Im Vorjahr hätte sich eine Umgliederung in Höhe von T€ 47 ergeben. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge der Laurent Reifen GmbH erhöhten sich um T€ 250 auf T€ 1.049 (i.V. T€ 204 sowie T€ 596 aus der Umgliederung der außerordentlichen Erträge) und enthalten im Wesentlichen Erträge aus dem Abverkauf von Betriebsvermögen im Zuge der Betriebsschließung. In der Summe enthalten sind realisierte Erträge aus Währungsumrechnung i.H.v. T€ 4 (i.V. T€ 10). Im Geschäftsjahr gab es keine Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder/und Bedeutung, die nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Es gab periodenfremde Erträge i.H.v. T€ 965 (i.V. T€ 625). Diese beinhalten im Wesentlichen den Ertrag aus der Auflösung der nicht in Ansprüchen genommenen Rückstellung für die Restrukturierung der Kaltrunderneuerung und des Vertriebs i.H.v. T€ 33 (i.V. T€ 596), Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen im Zuge der Betriebsschließung i.H.v. T€ 344 (i.V. T€ 32), Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen i.H.v. T€ 343 sowie Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen i.H.v. T€ 245. Materialaufwand Der Materialaufwand setzt sich aus den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (T€ 6.127 i.V. T€ 13.084) und Aufwendungen für bezogene Leistungen (T€ 181 i.V. T€ 800) zusammen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um T€ 19.522 von T€ 24.442 (darin enthalten sind die außerordentlichen Aufwendungen i.H.v. T€ 16.729) auf T€ 4.920. In der Summe sind realisierte Aufwendungen aus Währungsumrechnung i.H.v. T€ 18 (i.V. T€ 38) sowie Abgangsverluste des Anlagevermögens i.H.v. T€ 63 enthalten. Im Geschäftsjahr gab es keine Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder/und Bedeutung, die nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Finanzergebnis Die im Finanzergebnis enthaltenen Zinsaufwendungen sind um T€ 79 auf T€ 31 (i.V. T€ 110) gesunken. Darin enthalten ist der Aufwand für die Abzinsung von Rückstellungen nach BilMoG in Höhe von T€ 13 (i.V. T€ 70). Das Finanzergebnis enthält zudem Abschreibungen auf Finanzanlagen i.H.v. T€ 23, betreffend Kfz-Darlehen an ehemalige Arbeitnehmer. Steuern vom Einkommen und Ertrag Es besteht eine körperschafts- und gewerbesteuerliche Organschaft mit MFD als Obergesellschaft (Organträger). 5. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft weist keinerlei sonstige finanzielle Verpflichtungen auf (i.V. T€ 241), die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind. Arbeitnehmer Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 104 (i.V. 188) Mitarbeiter, einschließlich Teilzeitkräfte beschäftigt. Davon haben 76 Mitarbeiter im Gewerblichen- und 28 im Angestelltenbereich gearbeitet (i.V. 134 und 54). Mutterunternehmen Die MICHELIN Finanz Gesellschaft für Beteiligungen AG & Co. OHG, Karlsruhe, ist alleinige Gesellschafterin. Seit 2004 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Mutter- und der Tochtergesellschaft. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Konzernunternehmen, in den der Jahresabschluss der Laurent Reifen GmbH einbezogen wird, wird durch die Compagnie Générale des Etablissements Michelin et Cie (CGEM) mit Sitz in Clermont-Ferrand/Frankreich erstellt und ist dort erhältlich. Die Muttergesellschaft MFD macht von der Möglichkeit der Befreiung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses gemäß § 291 HGB Gebrauch. Geschäftsführer
Herr Lamb vertrat im Geschäftsjahr die Gesellschaft gemeinschaftlich mit Herrn John. Von der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.
Oranienburg, 31. März 2017 Jürgen John Dr. Lisa Janzen Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Laurent Reifen GmbH, Oranienburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Pflichtgemäß weisen wir auf die Ausführungen der Gesellschaft in Abschnitt I und Abschnitt IV des Lageberichts hin. Dort ist ausgeführt, dass die operative Geschäftstätigkeit zum 31.12.2016 eingestellt wurde und die Gesellschaft nach Abschluss der Abwicklungsarbeiten auf die Gesellschafterin verschmolzen wird.
Stuttgart, den 5. Mai 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Annegret Glöckner, Wirtschaftsprüfer Dr. Martin Nicklis, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde am 30. Juni 2017 festgestellt. |
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