Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 728468
Eingetragen
12.1.2009
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenWärme- und KältehandelElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Gründung, der Erwerb, die Finanzierung, die Errichtung, der Betrieb, der Verkauf und die Verwaltung von Projekten und Anlagen zur Gewinnung von Energie aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse weltweit. Hierzu gehören auch die Anpachtung und der Kauf von Grundstücken zur Errichtung dieser Anlagen sowie der Handel mit Strom und Emissionszertifikaten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Jürgen Hummel
seit 12.1.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

74.91% identifiziert25.09% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Frank Jürgen HummelSoWiTec group GmbH
74.91%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Wind Power Invest A/SDNK
25.09%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SoWiTec operation GmbH

Sonnenbühl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

28.06.2024

1. GESCHÄFTS- UND RAHMENBEDINGUNGEN

1.1 Geschäftstätigkeit

Die SOWITEC operation GmbH ("SOWITEC") hat ihren Sitz in Sonnenbühl, Deutschland. Sie veranlasst und steuert die Entwicklung und Realisierung von Windparks und agiert dabei als Holding von Projektgesellschaften in Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Mexico, Peru und Kenia.

Die SOWITEC ist Teil der SOWITEC Gruppe, einer international führenden Unternehmensgruppe für Erneuerbaren Energien Lösungen, und bedient sich der Dienstleistung von Schwestergesellschaften in Deutschland als auch den oben genannten Ländern.

Nachfolgende Abbildung illustriert beispielhaft die gruppeninternen Dienstleistungsprozesse:

Die Kernkompetenz der SOWITEC liegt in der Realisierung und teilweisen Vermarktung baufertiger und operativer Windparks sowie der Strukturierung notwendiger Finanzierung dieser Parks. Die SOWITEC ist in diesem Feld in Brasilien mit einem Marktanteil von etwa 5% und in Mexiko mit ca. 10% einer der führenden Anbieter.

Partner, Kunden und Dienstleister werden vom Sitz der Gesellschaft aus betreut. Mit zehn Mitarbeitern und drei Geschäftsführen ist die SOWITEC 100 prozentige Tochter der SOWITEC group GmbH, die wiederum in 74,9 prozentigen Besitz des Gründers und vormaligen Alleingesellschafters der SOWITEC steht. Weiterer Gesellschafter der SOWITEC group GmbH ist (indirekt) die Vestas Wind Systems A/S ("VESTAS"), ein Hersteller von Windkraftanlagen mit Sitz in Dänemark.

1.2 Rahmenbedingungen

1.2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Aufgrund des hohen marktbezogenen Diversifikationsgrades ist SOWITEC weitgehend unabhängig von regional begrenzten konjunkturellen Schwächephasen. Gleichzeitig erweist sich SOWITEC's Fokus auf wachstumsgeprägte Länder (Kernmärkte) als natürliche Risikobegrenzung, da deren binnenkonjunkturelle Stärke SOWITEC's relevantes Marktsegment der Energieversorgung in hohem Maße unabhängig von konjunkturellen Außeneinflüssen macht.

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass auch im Jahr 2023 in den meisten von SOWITEC bearbeiteten Ländern ein im globalen Vergleich überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum fortbestand und sich Inflationsraten wie Wechselkurse trotz erhöhter Volatilität weiter auf nachhaltigem Niveau bewegen. Bestehende wirtschaftspolitische Maßnahmen im Bereich der erneuerbaren Energien in den Ländern wurden bestätigt und weiter gestärkt.

1.2.2 Branchenentwicklung

Die Branche entwickelt sich in SOWITEC's Kernmärkten weiterhin wachstumsstark. Dies bringt einen verstärkten Wettbewerb mit sich, der sich gleichermaßen intensivierend auf direkten Wettbewerb als auch reduzierend auf Tarifniveaus auswirkt. Die Internationalisierung des Wettbewerbs besteht weiter fort.

SOWITEC ist innerhalb dieser Markteinflüsse ungebrochen gut positioniert, da die Sicherung geeigneter, ertragreicher Flächen die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg legt. Nachdem SOWITEC stets eine Pionierrolle in seinen Märkten einnimmt, ist sie in der Lage, auch wesentlich kapitalstärkeren Wettbewerbern durch die Sicherung höchst wettbewerbsfähiger Flächen in der Vergangenheit und deren mittlerweile teils weit fortgeschrittenen Entwicklung auf Augenhöhe zu begegnen.

Die der Kapazität und Anzahl nach substantielle Projekt-Pipeline der SOWITEC erlaubt ihr von dem nachhaltigen Branchenwachstum zu profitieren und hat ihr erlaubt sich unter den Top 101, gemessen an der in Entwicklung befindlichen Projektpipeline, der in Latein Amerika operierenden Projektentwickler zu halten.

1.2.3 Rechtliche und wirtschaftliche Einflussfaktoren

Während wirtschaftliche Faktoren aufgrund der vorgenannten Sachverhalte vernachlässigbar sind, spielen rechtliche Einflussfaktoren eine wesentliche Rolle. Aus strategischen Gründen operiert die SOWITEC jedoch fast ausschließlich in hiervon vergleichsweise unberührten Märkten.

Die Herausforderung in SOWITEC's Kernmärkten liegt in der Beherrschung der meist komplexen Genehmigungsprozesse. Der Regierungswechsel in Brasilien hat zu keiner Verunsicherung des Marktes geführt. Die von den Vorgängerregierungen eingeführten Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien wurden beibehalten. Hingegen hat die neue Regierung in Mexiko mehrere Maßnahmen getroffen, welche den Ausbau erneuerbarer Energien momentan erschwert. Auch für 2024 wird hier keine Veränderung erwartet.

Die Langfristigkeit der relevanten Rechtsumfelder erscheint jedoch in den meisten Märkten insbesondere auf Basis der wettbewerblich zu alternativen Energieträgern strukturierten Regulierung weiterhin sehr nachhaltig. SOWITEC agiert in Nachfrage orientierten und nicht subventionsgetriebenen Märkten.

1.3 Darstellung des Geschäftsverlaufs

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 bildet geschäftsfeldtypische Volatilitäten ab.

Das Ergebnis vor Steuern von EUR 1,2 Mio. resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf von einem Projekt in Deutschland und einem Projekt in Kolumbien.

Zudem wurde durch weitere langfristig volatilitätsreduzierende großvolumige und mehrjährige Verträge mit namhaften internationalen Investoren die kommerzielle Position der Gesellschaft weiter gestärkt.

Nach dem Rückzug aus Russland in 2022 hat SOWITEC beschlossen, sich aus den Märkten Uruguay, Chile und Thailand zurückzuziehen. Die mittelfristigen Aussichten, in diesen Ländern weitere Projekte zu realisieren, sind durch die derzeitigen dortigen Rahmenbedingungen wenig aussichtsreich. Die entsprechenden Buchwerte wurden somit bereits in 2023 abgeschrieben bzw. ausgebucht.

2. LAGE DES UNTERNEHMENS

2.1 Vermögenslage

SOWITEC weist eine solide Bilanzstruktur aus. Mit einer Bilanzsumme von nunmehr EUR 92,9 Mio. bei einem wirtschaftlichen Eigenkapital von EUR 67,9 Mio. ergibt dies eine Eigenkapitalquote von 73,1 %.

Zu erwähnen ist der um etwa EUR 0,6 Mio. erhöhte Anteilswert an verbundenen Unternehmen. Dieser spiegelt die solide und nachhaltige Wertbildung des Projektportfolios wider und hat die relevanten gehaltenen Einzelprojekte zur Grundlage.

2.2 Finanzlage

Die SOWITEC verzeichnet entlang der erhöhten Kapitalintensität aufgrund des fortlaufend reifenden Projektportfolios eine korrespondierend wachsende Finanzkraft, wobei die Finanzierung durch externe Quellen reduziert wird. Gleichzeitig legt die SOWITEC Wert auf langfristige Finanzierung mit dem Ziel der Fristenkongruenz zwischen Darlehen und Projektentwicklungszyklen. Geschäftsfeldtypische Volatilitäten bei Zuflüssen können damit nachhaltig mitigiert werden.

Liquide Mittel werden zusätzlich über die Gruppe gebündelt, sodass eine für die SOWITEC notwendige Flexibilität der Mittelallokation positiv ausgeprägt ist.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten in 2023 planmäßig zurückgeführt werden.

2.3 Ertragslage

Projektverkäufe

Die Erträge der SOWITEC resultieren im Wesentlichen aus Projektveräußerungen.

Die SOWITEC zieht für ihre interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz und Ergebnis vor Steuern heran. Die finanziellen Leistungsindikatoren werden laufend überwacht um frühzeitige Maßnahmen ergreifen zu können.

Der Umsatz in Höhe von TEuro 17.163,6 der SOWITEC hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um TEuro 3.035,2 erhöht. Das Rohergebnis ist im Vergleich zum vorausgegangenen Geschäftsjahr von TEuro 11.517,8 auf TEuro 10.251,9 zurückgegangen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt TEuro 2.190 (Vorjahr: TEuro 8.648) und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um etwa 74,7 % verringert.

Insgesamt wurde im Jahr 2023 ein Jahresfehlbetrag von TEuro 235,3 (Vorjahr Jahresüberschuss TEuro 5.942,9) erwirtschaftet.

3. RISIKOBERICHT

3.1 Darstellung der Risikofelder

3.1.1 Risiken aus der (gesamt-)wirtschaftlichen Entwicklung

Durch die starke marktseitige Diversifikation ist die SOWITEC keinen bestandsgefährdenden landesspezifischen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt.

3.1.2 Risiken aus dem markt- und branchenbedingten Umfeld

Durch die starke marktseitige Diversifikation, erlangte Branchenstellung, geschlossenen strategischen Partnerschaften, nachgewiesene Ertrags- und Entwicklungsqualität von Einzelprojekten und der Größe der bestehenden und stetig fortentwickelten Projektpipeline ist die SOWITEC keinen bestandsgefährdenden Markt- oder Branchenrisiken ausgesetzt.

3.1.3 Produktrisiken

Die SOWITEC ist aktuell keinen spezifischen und längerfristigen Produktrisiken ausgesetzt, nachdem die Qualitätsprüfung der Produkte vor Veräußerung durch unabhängige Dritte geprüft wird und in der Regel keine Anschlussgarantien gegeben werden.

3.1.4 Rohstoff- und Beschaffungsrisiken

Die SOWITEC stellt derzeit weitgehend immaterielle Vermögensgegenstände her, in deren Produktionsprozess keine wesentlichen Rohstoff- oder Beschaffungsrisiken entstehen. Wo Beschaffungsrisiken identifiziert sind, werden diese durch langfristige Partnerschaften und Rahmenverträge mit einer limitierten Anzahl anerkannter und qualifizierter Dienstleister/Lieferanten entsprechend beherrschbar gemacht.

3.1.5 Abhängigkeiten

Die SOWITEC erbringt den dominierenden Teil der notwendigen Leistungen gruppenintern und hat sich dadurch weitgehend unabhängig gemacht. Um teilweise mögliche Abhängigkeiten zu umgehen, geht die SOWITEC in aller Regel keine exklusiven Geschäftsbeziehungen ein.

3.1.6 Rechtliche Risiken

Die SOWITEC ist in 2023 lediglich geringen rechtlichen Risiken ausgesetzt, da geschlossene Verträge üblicherweise keine zukünftigen Verpflichtungen oder Garantien inkludieren. Zudem verpflichtet sich die SOWITEC und ihre Partner einem eigenen strengen Corporate Governance Kodex und unterhält, wo nötig, entsprechende Absicherungskonzepte.

3.1.7 Finanzwirtschaftliche Risiken

Durch die starke marktseitige Diversifikation, erlangte Branchenstellung, geschlossenen strategischen Partnerschaften, nachgewiesene Ertrags- und Entwicklungsqualität von Einzelprojekten und der Größe der bestehenden Projektpipeline, gesicherter langfristiger Finanzierung und einer gestärkten Eigenfinanzierungskraft ist die SOWITEC keinen bestandsgefährdenden finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt.

3.1.8 IT-Risiken / Sonstige operative Risiken

Die SOWITEC ist keinen spezifischen IT- oder operativen Risiken ausgesetzt, die nicht branchenüblich sind und damit im möglichen Rahmen abgesichert sind.

3.2 Risiken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

3.2.1 Risikomanagementziele und -methoden

SOWITEC's Risikomanagementziele orientieren sich an Transparenz, Stabilität und Langfristigkeit. SOWITEC orientiert sich hierbei an internationalen Standards und Best Practices.

3.2.2 Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken, Risiken aus Zahlungsstromschwankungen

Die SOWITEC kann die diesbezüglichen geschäftsfeldtypischen Risiken durch die starke marktseitige Diversifikation, erlangte Branchenstellung, geschlossene strategischen Partnerschaften, nachgewiesene Ertrags- und Entwicklungsqualität von Einzelprojekten, die Größe der bestehenden Projektpipeline, gesicherte langfristige Finanzierung und einer gestärkten Eigenfinanzierungskraft nachhaltig eingrenzen.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Finanzanlagen, Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über solvente Kunden.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Darüber hinaus werden vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets Informationen über die Bonität der Kunden eingeholt.

4. PROGNOSEBERICHT

SOWITEC's Märkte weisen ein dauerhaftes Wachstum auf, das sich insbesondere in Deutschland, aber auch in Mexiko und Kolumbien positiv auf die Geschäftsentwicklung in 2024 für SOWITEC auswirken wird. Für den Markt Brasilien wird im Jahr 2025 eine Verbesserung der Situation erwartet.

Speziell der Ausbau der Projektpipeline in Deutschland und das große Interesse von Investoren an deutschen Projekten wird sich positiv auf die Ertragslage auswirken.

Die SOWITEC erwartet für 2024 einen leicht gestiegenen Umsatz im Vergleich zu 2023 und ein Ergebnis vor Steuern, das leicht im positiven Bereich liegt.

SOWITEC wird zudem ihre strategische Partnerbasis weiter ausweiten und nationale sowie überregionale Kooperationen eingehen.

5. SONSTIGE ANGABEN

5.1 Zweigniederlassungen

Die SOWITEC unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Sonnenbühl, 28.06.2024

gez. Frank Hummel

Bilanz

Aktivseite

01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.350,04 2.086,48
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 78.466.849,45 77.851.383,48
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.547.801,31 9.065.652,67
3. Beteiligungen 2.032.428,48 2.032.428,48
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.768,87 5.579,34
86.052.848,11 88.955.043,97
Summe Anlagevermögen 86.054.198,15 88.957.130,45
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 278.633,70 313.725,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 137.818,83 137.973,53
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.359.409,47 5.304.748,67
3. sonstige Vermögensgegenstände 902,90 43.748,14
6.498.131,20 5.486.470,34
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 9.264,71 4.390,97
Summe Umlaufvermögen 6.786.029,61 5.804.587,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.043,11 16.543,75
92.861.270,87 94.778.261,32

Passivseite

01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 500.000,00 500.000,00
IV. Gewinnvortrag 66.564.982,68 60.622.107,42
V. Jahresfehlbetrag 235.253,51 -5.942.875,26
Summe Eigenkapital 67.854.729,17 68.089.982,68
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.070.000,00 249.000,00
2. sonstige Rückstellungen 53.400,00 60.000,00
1.123.400,00 309.000,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 23,60
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 502.862,42 502.862,42
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 46.508,82 146.444,21
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.303.373,00 25.600.392,29
5. sonstige Verbindlichkeiten 30.397,46 51.440,99
23.883.141,70 26.301.163,51
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 78.115,13
92.861.270,87 94.778.261,32

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 10.251.907,56 11.517.847,42
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 529.892,81 645.334,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 96.401,84 85.603,55
- davon für Altersversorgung EUR 266,63 (EUR 441,36)
626.294,65 730.937,93
3. Abschreibungen
a) auf Sachanlagen 736,44 122,74
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.489.502,36 2.313.083,30
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 411.998,60 350.252,17
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 411.998,60 (EUR 350.252,17)
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 180.010,23 16.216,02
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 108.702,46 (EUR 14.513,35)
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen 5.357.687,08 176.000,00
- davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen EUR 5.357.687,08 (EUR 176.000,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.176.495,11 1.135.051,25
- davon an verbundene Unternehmen EUR 905.691,25 (EUR 1.010.674,61)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.428.454,26 1.586.245,13
10. Ergebnis nach Steuern -235.253,51 5.942.875,26
11. Jahresfehlbetrag (Vorjahr: Jahresüberschuss) 235.253,51 -5.942.875,26

Ergegebnisverwendung

Der ausgewiesene Jahresfehlbetrag wird zuzüglich des Gewinnvortrages in Höhe von Euro 66.564.982,68 auf neue Rechnung vorgetragen.

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Sitz der Gesellschaft ist in Sonnenbühl. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 728468 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Bilanz wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften des §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften des § 275 HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist grundsätzlich nach dem Gesamtkostenverfahren entsprechend § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Bezeichnung des Postens Nr. 3 und Nr. 5a gemäß § 265 Abs. 6 HGB aufgrund der Besonderheit der Gesellschaft entsprechend angepasst.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurden teilweise Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sind grundsätzlich beibehalten worden.

Die einzelnen Posten sind wie folgt bewertet:

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibungen mit einer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren bewertet. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen werden die Anschaffungskosten auf die Geschäftsjahre verteilt, in denen die Vermögensgegenstände voraussichtlich genutzt werden.

Die im Finanzanlagevermögen gehaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder, bei dauerhafter Wertminderung, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen und an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind mit ihrem Nominalbetrag unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Projektentwicklung veranlasst ist.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken, bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Ergebnisses eines Niederstwerttests bilanziert.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 1 zum Anhang enthalten.

Die Verbindlichkeiten teilen sich in folgende Restlaufzeiten auf:

(Angaben in Klammern = Vorjahreswerte)

Gesamtbetrag 31.12.2023 Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr Davon Restlaufzeit über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
(0) (0) (0) (0)
Erhaltene Anzahlungen 503 503 0 0
(503) (503) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 47 47 0 0
(147) (147) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.303 13.819 9.484 0
(25.600) (16.745) (8.856) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 30 30 0 0
(51) (51) (0) (0)
Summe 23.883 14.399 9.484 0
(26.301) (17.445) (8.856) (0)

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 55) enthalten.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 155) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 21.017 (Vorjahr: TEUR 25.387) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 9.091 (Vorjahr: TEUR 555) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 26) und aus sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen bestehen für Abschluss- und Prüfungskosten, sowie Personalkosten.

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 27) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1 enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 31) enthalten.

In den Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens sind Erträge aus verbundenen Unternehmen von TEUR 412 (Vorjahr: TEUR 350) enthalten.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen aus verbundenen Unternehmen von TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 15) enthalten.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen von TEUR 906 (Vorjahr: TEUR 1.011) enthalten.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 28) enthalten.

Außerplanmäßige Abschreibungen wurden beim Finanzanlagevermögen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB in Höhe von TEUR 5.358 (Vorjahr: TEUR 176) vorgenommen.

IV.Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen - im Wesentlichen aus Geschäftsbesorgungsverträgen - in Höhe von TEUR 1.839,2. Davon sind gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von jährlich TEUR 1.791,1 enthalten.

Personal

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 9 (Vorjahr: 7) Arbeitnehmer beschäftigt.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr waren Geschäftsführer:

Frank Hummel, Managing Director, CEO, Sonnenbühl,

Gerd Hummel, Managing Director, CDO, Eningen unter Achalm,

Harald Rudolph, Managing Director, COO, Sonnenbühl.

Anteilsbesitz

Von der Befreiungsregel des § 286 Absatz 3 Nr. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Konzernbeziehungen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SoWiTec group GmbH, Sonnenbühl, einbezogen.

 

Sonnenbühl, den 28. Juni 2024

gez. Frank Hummel

gez. Harald Rudolph

gez. Gerd Hummel

Anlagenspiegel

A. Anlagevermögen

Anschaffungs - und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umgliederungen 31.12.2023
I. Sachanlagen Euro Euro Euro Euro Euro
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Geschäftsausstattung 4.726,36 0,00 0,00 0,00 4.726,36
4.726,36 0,00 0,00 0,00 4.726,36
II. Finanzanlagen
1) Anteile an verbundenen Unternehmen 84.745.218,77 9.085.574,46 10.667.676,65 0,00 83.163.116,58
2) Ausleihungen an verbundene Unternehmen 9.711.827,56 897.795,94 4.415.647,30 0,00 6.193.976,20
3) Beteiligungen 2.032.428,48 0,00 0,00 0,00 2.032.428,48
4) Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.579,34 189,53 0,00 0,00 5.768,87
96.495.054,15 9.983.559,93 15.083.323,95 0,00 91.395.290,13
96.499.780,51 9.983.559,93 15.083.323,95 0,00 91.400.016,49
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Sachanlagen Euro Euro Euro Euro
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Geschäftsausstattung 2.639,88 736,44 0,00 3.376,32
2.639,88 a) 736,44 0,00 3.376,32
II. Finanzanlagen
1) Anteile an verbundenen Unternehmen 6.893.835,29 1.828.221,95 4.025.790,11 4.696.267,13
2) Ausleihungen an verbundene Unternehmen 646.174,89 b) 3.529.465,13 3.529.465,13 646.174,89
3) Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4) Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
7.540.010,18 5.357.687,08 7.555.255,24 5.342.442,02
7.542.650,06 a) 736,44 7.555.255,24 5.345.818,34
b) 5.357.687,08
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Sachanlagen Euro TEuro
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Geschäftsausstattung 1.350,04 2,1
1.350,04 2,1
II. Finanzanlagen
1) Anteile an verbundenen Unternehmen 78.466.849,45 77.851,4
2) Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.547.801,31 9.065,7
3) Beteiligungen 2.032.428,48 2.032,4
4) Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.768,87 5,6
86.052.848,11 88.955,0
86.054.198,15 88.957,1

a) Zugleich Abschreibungen des laufenden Jahres
b) Außerplanmäßige Abschreibung auf Finanzanlagen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 21. Oktober 2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir mit Datum vom 28. Juni 2024 den folgenden

"An die SoWiTec operation GmbH, Sonnenbühl

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SoWiTec operation GmbH, Sonnenbühl - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SoWiTec operation GmbH, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Reutlingen, den 26. September 2024

RWT Reutlinger Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Thomas Kugel, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Gregor Bartle, Wirtschaftsprüfer

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