Stammdaten

Register
Amtsgericht Passau HRB 11545
Eingetragen
18.3.2021
Branche
Herstellung von Nutzkraftwagen und NutzkraftwagenmotorenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Kurbelwellen, Pleuelstangen und Motorenteilen sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Richard Josef Wieser
seit 15.4.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
51.020 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hatz Components GmbH

Ruhstorf a. d. Rott

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Hatz Components GmbH, Ruhstorf a. d. Rott

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Hatz Components GmbH (Hatz Components) ist spezialisiert auf hochpräzise Motorenkomponenten für On- und Off-Road Anwendungen, wie zum Beispiel in der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie sowie für Agrarwirtschaft- und Recreational Anwendungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Stimmung am Weltmarkt verlor gegen Ende des Jahres wieder etwas an Fahrt. Nachdem die Weltwirtschaft im 1. Quartal deutlich angezogen hatte, expandierte sie im Sommerhalbjahr in recht moderatem Tempo. Im 4. Quartal ließ das Expansionstempo nochmal nach.

Obwohl sich die Rahmenbedingungen durch die Beendigung der restriktiven Corona-Politik in China verbessert hatten, legte die industrielle Erzeugung im Jahr 2023 weltweit kaum zu. Im Jahresdurchschnitt ergab sich ein Zuwachs von 0,9 Prozent. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wurde die Produktion sogar eingeschränkt, besonders deutlich im Euroraum.

Die Lage an den Rohstoffmärkten hat sich im abgelaufenen Jahr insgesamt entspannt. So sind die Preise für nichtenergetische Rohstoffe in der Tendenz weiter gesunken und waren zuletzt wieder auf dem Niveau von Ende 2020. Insbesondere die Preise für Energie sind im Laufe des Jahres wieder deutlich gesunken, und in der Folge hat sich die Inflation verringert.

Der Preisauftrieb hat im Verlauf des Jahres weltweit deutlich nachgelassen. In den G7-Ländern ist die Inflationsrate seit Oktober 2022 von 8,4 Prozent auf 2,9 Prozent im November 2023 gesunken. Als Reaktion auf den Inflationsschub wurden die Leitzinsen in den großen Volkswirtschaften in einer raschen Folge von Zinsschritten kräftig erhöht. Seit einiger Zeit verharren sie nun auf einem Plateau.

Während die Konjunktur in den Vereinigten Staaten bis zuletzt kräftig war, befindet sich die Wirtschaft im Euroraum in einer Phase der Stagnation.

Deutschland:

Die deutsche Wirtschaft mühte sich aus der Stagnation. Die Zinswende belastete weiterhin vor allem die Baubranche und größere Impulse seitens der Weltwirtschaft lassen auf sich warten. Die Europäische Zentralbank beschloss in ihrer Oktobersitzung nach insgesamt 10 Zinsanhebungszyklen, die Zinsen nicht weiter anzuheben. Im November lag die Inflationsrate bei 3,2 Prozent. Im Jahr 2022 waren die Verbraucherpreise noch um 6,9 Prozent zum Vorjahr gestiegen. Laut IFW betrug die Inflationsrate über das Gesamtjahr 2023 bei 5,9 Prozent. Diese wird aber hauptsächlich durch die hohen Preissteigerungen zu Anfang des Jahres getrieben. Die Bruttolöhne und -gehälter stiegen im Jahr 2023 um 6,1 Prozent und die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent. Trotz gestiegenen Bruttolöhnen ist das real verfügbare Einkommen der privaten Haushalte das dritte Jahr in Folge rückläufig. Die Sparquote stagniert weiterhin auf erhöhtem Niveau, was weiterhin dafür spricht, dass die Konsumenten gemessen am niedrigen Konsumklima weiterhin verunsichert sind und sich durch die höheren Zinsen die Sparanreize erhöht haben, sowie gleichzeitig die Kreditaufnahme gedämpft wird. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte rückläufig.

Europäische Union:

Seit dem Ausbruch des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 stagniert die Wirtschaftsleistung im Euroraum in der Tendenz. Nach einer kräftigen Erholung nach der Pandemie befindet sich die Wirtschaft im Euroraum derzeit in der Flaute. Nachdem die stark gestiegenen Lebenshaltungskosen den privaten Verbrauch gebremst haben, die Finanzierungsbedingungen im Zuge der raschen geldpolitischen Straffung ungünstiger geworden sind und zuletzt auch das außenwirtschaftliche Umfeld kaum Unterstützung bot, sind die wirtschaftlichen Auftriebskräfte erlahmt. Das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union ist gemäß IFW in 2023 um 0,6 Prozent gestiegen, in 2022 lag der Anstieg noch bei 3,5 Prozent.

USA:

Die Konjunktur in den USA zeigt sich im Berichtsjahr 2023 sehr robust. Das Bruttoinlandsprodukt ist gemäß IWF im Jahr 2023 um 2,5 Prozent gewachsen, im Jahr 2022 waren es hingegen nur 1,9 Prozent. Weiterhin liegt die Teuerungsrate in den USA mit 4,1 Prozent auf einem überdurchschnittlichen Niveau. Auch in den USA reagierte die Notenbank mit elf aufeinander folgenden Erhöhungen der Leitzinsen auf den höchsten Wert seit 2001 von 5,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt mit 3,6 Prozent auf einem sehr niedrigen Niveau.

China:

Trotz eines Anstiegs des Bruttoinlandsproduktes um 5,4 Prozent im Jahr 2023 bleiben die wirtschaftlichen Aussichten für China gedämpft. Die Krise im Bausektor dauert an und geht einher mit sinkenden Investitionen und finanziellen Turbulenzen. Verschlechterte Beschäftigungsaussichten, eine hohe Jugendarbeitslosigkeit und erhöhte Unsicherheit belasten das Konsumklima. Schrumpfende Einnahmen und die hohe Verschuldung der lokalen Gebietskörperschaften bremsen die öffentlichen Investitionen.

2. Branchenentwicklung

Zielbranchen Automotive, Agrartechnik, Nutzfahrzeuge und Recreational

In Deutschland wurden im Jahr 2023 rund 2,8 Millionen Personenkraftwagen (PKW) neu zugelassen. Das sind um 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anteil der PKW mit Verbrennungsmotor lag inkl. Hybrid-Antriebe bei ca. 80 Prozent. In 2023 nahmen die Häufigkeit und Bedeutung von Lieferengpässen ab und die Produktion und der Absatz von Fahrzeugen erholten sich erheblich.

Für den für die Hatz Components sehr wichtigen Sektor der Agrartechnik war 2023 erneut ein erfolgreiches Jahr. Ein wesentlicher Umsatztreiber waren nach einem Bericht des VDMA Landtechnik die Traktoren. Dank hohem Exportanteil konnte die Branche erneut zulegen, vor allem wegen hoher Nachfragen in den Vereinigten Staaten.

Unter den Bereich Recreational fallen Motorräder, Quads, Schneemobile, Jet Skis und Außenborder. 2023 war ein gutes Jahr für Motorräder in Deutschland. Der Markt legte um 16,2 Prozent zu. Ein nach wie vor steigendes Interesse an Wassersportaktivitäten und Funsport-Technik treiben das Wachstum voran.

3. Geschäftsverlauf

Das Management der Hatz Components GmbH steuert das Unternehmen vorrangig anhand folgender finanzieller Leistungsindikatoren:

Umsatz

Operatives Ergebnis (EBIT)

Liquidität

Zum 31.05.2023 wurde die Hatz Components GmbH in ein Joint-Venture mit der Power Precision GmbH (PPC) überführt. Seitdem hielt die PPC GmbH 51 Prozent und die Hatz Holding II GmbH 49 Prozent der Anteile an der Hatz Components GmbH.

4. Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von 91,0 Mio. EUR erzielt. Das entspricht ca. 2,7 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Zusammen mit einer Bestandsveränderung unfertiger und fertiger Erzeugnisse und anderen aktivierten Eigenleistungen betrug die Gesamtleistung 90,3 Mio. EUR. Im Geschäftsjahr 2022 waren es noch 94,8 Mio. EUR gewesen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 0,3 Mio. EUR und beinhalten zum Großteil Weiterbelastungen von Personal- und Sachkosten an die Motorenfabrik Hatz GmbH & Co. KG.

Die Materialaufwandsquote lag bei 53,0 Prozent und die Personalaufwandsquote bei 34,9 Prozent. Die geringe Gesamtleistung führte zu einer ungünstigen Fixkostendeckung und entsprechend höheren Quoten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 10,8 Mio. EUR. Wesentliche Treiber waren planungsgemäße Kostenverrechnungen von der Motorenfabrik Hatz und erhöhte Instandhaltungsaufwendungen.

Das EBIT betrug -1,4 Mio. EUR mit einer Marge von -1,5 Prozent in Bezug zur Gesamtleistung.

Im Geschäftsjahr entstand aufgrund der ungünstigen Konstellation aus dem geringeren Geschäftsvolumen bei gestiegenen Kosten ein Jahresfehlbetrag in Höhe von -2,2 Mio. EUR. Im Vorjahr konnte noch ein Überschuss in Höhe von 2,0 Mio. EUR erwirtschaftet werden.

b) Vermögenslage

Das Anlagevermögen nahm um 1,1 Mio. EUR zu. Investitionen in Höhe von 2,9 Mio. EUR standen Abschreibungen in Höhe von 1,8 Mio. EUR entgegen.

Vorräte wurden in Höhe von 3,7 Mio. EU volumenbedingt stark abgebaut. Hierauf entfallen 2,8 Mio. EUR auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Zum Stichtag betrug das Vorratsvermögen 17,4 Mio. EUR. Die Vorratsintensität, gemessen an der Bilanzsumme, betrug 44 Prozent.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um 4,4 Mio. EUR auf 11,6 Mio. EUR. Darin enthalten ist eine Forderung ggü. Gesellschaftern in Höhe von 5,7 Mio. EUR.

Die flüssigen Mittel weisen zum Stichtag einen Bestand in Höhe von 2,6 Mio. EUR aus.

Das Eigenkapital nahm aufgrund einer Kapitalerhöhung i. H. v. 6,7 Mio. EUR trotz Jahresfehlbetrag in Summe um 2,5 Mio. EUR auf 18,0 Mio. EUR zu. Über den Jahresüberschuss des Vorjahres wurde ein Ausschüttungsbeschluss an die Gesellschafterin Hatz Holding II GmbH gefasst. Die Eigenkapitalquote lag mit 45,5 Prozent um 2 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Ohne Kapitalerhöhung beträgt das Eigenkapital zum Stichtag 11,3 Mio. EUR und damit um 4,2 Mio. EUR weniger als im Vorjahr.

Bei den Rückstellungen war in erster Linie aufgrund des Abbaus von Zeitguthaben ein Rückgang in Höhe von 0,4 Mio. EUR auf 4,7 Mio. EUR zu verzeichnen.

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um 1,9 Mio. EUR auf 16,8 Mio. EUR. Der Anstieg ergibt sich aus der noch nicht liquiditätswirksam erfolgten Gewinnausschüttung.

c) Finanzlage

Die Hatz Components GmbH hat keine Fremdfinanzierung von externen Kreditgebern in Anspruch genommen. Es existiert jedoch ein Kreditvertrag mit der Motorenfabrik Hatz GmbH & Co. KG über 7,1 Mio. EUR mit einer unbestimmten Laufzeit und einer Verzinsung von 4% p.a. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate. Mit Vereinbarung vom 24.6.2024 wurde die ordentliche Kündigungsmöglichkeit bis zum 1.7.2026 ausgesetzt.

Die Liquidität ist aus heutiger Sicht gesichert, die Hatz Components GmbH kann Ihren Verbindlichkeiten jederzeit nachkommen. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die Ausführungen zu Liquiditätsrisiken unter Abschnitt V.1. des Risikoberichts.

III. Prognosebericht

Der Internationale Währungsfonds erwartet für das globale Wachstum im Jahr 2024 eine Rate von +3,1 Prozent. Die größte Belastung für die Weltwirtschaft im Jahr 2024 sind die geopolitischen Konflikte und die Auswirkungen der strafferen Geldpolitik in vielen Ländern. Die höheren Zinsen belasten den Konsum und die Investitionen und damit die konjunkturelle Entwicklung.

Für die Eurozone gehen die Prognosen insgesamt von einem leichten Wachstum aus (+0,9 Prozent). Frankreich (+1,0 Prozent), Italien (+0,7 Prozent) und Spanien (+1,5 Prozent) erwarten dabei zum Teil Wachstumsraten über dem Durchschnitt des Währungsraums. Deutschland könnte den Erwartungen zufolge 2024 zumindest einen leichten Anstieg der Wirtschaftsleistung verzeichnen (+0,5 Prozent). Hier bremst zusätzlich die unverändert mäßig wachsende globale Konjunktur die exportorientierte Wirtschaft.

Für das UK gehen die Prognosen von einem leichten Wachstum der Wirtschaftsleistung aus (+0,6 Prozent). Höhere Zinsen und die weiterhin erhöhte Inflation bremsen dabei das Wachstum.

In den USA droht im Vorjahresvergleich eine schwächere Wirtschaftsentwicklung. Im Jahr 2023 hatte sich die US-Wirtschaft trotz hoher Zinsen relativ robust gezeigt, unter anderem auch durch den Abbau aus der Pandemie aufgestauter Privatnachfrage. Dieser Effekt läuft nun aus und die schwierigeren Finanzierungsbedingungen dürften nun sichtbar werden mit belastenden Effekten auf das Wirtschaftswachstum.

Für China wird ein Wachstum von 4,6 Prozent erwartet. Die weiter bestehenden Verwerfungen im Immobiliensektor und das in der Folge geringe Konsumentenvertrauen dämpfen dabei die Erwartungen. In Japan dürfte sich den Erwartungen zufolge das Wachstum 2024 im Vergleich zum Vorjahr abschwächen (+0,8 Prozent).

Der Branchenverband VDA geht in seiner Anfang 2024 veröffentlichen Prognose von 2,8 Millionen Neuzulassungen in Deutschland aus, was einem Rückgang um ein Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Treiber des Rückgangs sehen Branchenexperten bei den E-Auto- Neuzulassungen mit einem Minus von 14 Prozent auf 451.000 Fahrzeuge, die Zahl der Plug-in-Hybride soll hingegen um fünf Prozent auf 185.000 Fahrzeuge steigen. Im Sektor Agrartechnik geht die VDMA-Sparte Landtechnik von einer verhaltenen Konjunkturentwicklung aus.

Ausblick Komponenten

Für das Jahr 2024 wird aufgrund der rückläufigen weltweiten Nachfrage von einem geringerem Umsatzniveau ausgegangen.

Der Rückgang resultiert insbesondere aus der schwachen globalen Nachfrage. Hohe Zinsen und Inflation, führen zu Kaufkraftverlusten in relevanten Märkten und zu einer Abkühlung der Nachfrage auf Vorkrisenniveau. Weiterhin hohe Materialkosten sowie gestiegene Kosten für Personal und Energie führen seit Ende 2022 zu einer Verteuerung der Produkte und einer starken Zurückhaltung im privaten als auch industriellem Konsum.

Das Volumen bleibt daher im Jahr 2024 insgesamt gesehen auf einem niedrigen Niveau. Zudem wird es zu deutlichen Verschiebungen innerhalb der einzelnen Marktsegmente kommen. Der Bereich Automotive wird weiterhin gesteuert abnehmen und sich bei ca. 7 Prozent Umsatzanteil einpendeln. Die Bereiche Construction & Industry (ca. 43 Prozent) sowie Recreational (ca. 22 Prozent) zählen weiterhin zu den größten aber auch zu den an den stärksten betroffenen Segmenten. Die Agrartechnik (ca. 25 Prozent) zählt weiterhin zu den stabilsten Segmenten ist aber ebenfalls sehr passiv im Forecastniveau.

Der Transformationsprozess im Bereich Automotive hin zur E-Mobilität ist aktuell schwierig zu bewerten. Die öffentliche Kommunikation und die internen Aktivitäten bei den einzelnen OEM weichen oft stark voneinander ab. Hier wird erst im Laufe des Jahres ein deutlicheres Bild erwartet.

Im Motorsport bzw. für den Bereich Recreational (Motorrad, ATVs etc.) zeichnet sich aktuell für das Jahr 2024 ein rückgängiger Markt ab. Nachdem extremen Hype der vergangenen Jahre mit komplett leer gefahrenen Lieferketten, ist ein Wechsel in der Bevorratung der Händlernetze und den Verfügbarkeitsraten zu beobachten. Während in der Hype- Phase die Kauf Entscheidung des Kunden maßgeblich von der Geschwindigkeit der Verfügbarkeit der Endprodukte abhängig war, und somit ein klarer "Pull-Effekt" der OEM im Kampf um Marktanteile entscheidend war, sind die Lieferketten nun wieder gefüllt und vereinzelte OEM erlauben sich nun auch längere Lieferzeiten für einzelne Produkte, da die Kaufentscheidung wieder mehr vom Produkt als von der Verfügbarkeit abhängig ist. Die für den Endverbraucher überproportional steigenden Finanzierungskosten bei gleichzeitig steigenden Lebenshaltungskosten dämpfen die Kauflust und den Markt zusätzlich.

Das Segment Construction und Industry entwickelt sich hier sehr unterschiedlich geprägt durch Regionalität und Motorengröße. Die deutsche und europäische Baubranche (insbesondere bei Kleinmotoren) steht stark unter Druck und die Absatzzahlen von Bau-Equipment (insb. Klein-Anwendungen wie z.B. Rüttelplatten) ist stark rückläufig. Hier wird allzu deutlich wie die allgemein gestiegenen Kosten bereits geplante Bauprojekte sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich einschränken. Im Gegensatz hierzu wird das Segment in Regionen wie Nordamerika und Asien insbesondere im Großmotorenbereich stark gepusht.

Das Segment Agrartechnik profitiert von sich positiv entwickelnden Neuprojekten insbesondere in Bereich der Großmotoren und von der immer größer werdenden Nachfrage nach großen Landmaschinen. Allerdings ist auch hier eine Beeinträchtigung durch die Ukraine Krise, gestiegene Kosten für Dünger und Energie, sowie niedrige Erlöse von Agrarprodukten und dem damit verbundenen Kaufkraftverlusten zu sehen, welche den Absatz von kleineren und mittleren Traktoren eintrüben.

Weitere Risikofaktoren entstehen durch unsichere Lieferketten und eine daraus resultierende hohe Aktivität der Zurückverlagerung in westliche Regionen (Europa & Nordamerika) am Lieferantenmarkt.

Hierdurch erhöhen sich aber auch die Chancen für Anbieter mit mittelgroßem Volumen, wenn zusätzliche Anreize und Bewegungen im Markt entstehen und fest etablierte Volumen neu oder zumindest teilweise neu vergeben werden, um Beschaffungsrisiken zu streuen. Insbesondere sind hier auch geopolitische Risken zu sehen, die OEM über eine Rückverlagerung von China nach Europa in Erwägung ziehen, mitunter auch um Risiken auf bestehenden Transportrouten oder teure oder zeitintensive Ersatztransporte zu vermeiden.

Das Management bewertet die aktuelle Lage jedoch insgesamt als zeitlich begrenzten Tiefpunkt mit einer Trendwende ab 2025.

Gesamtaussage

Aufgrund vorgenannter Markteinschätzungen je Produktgruppe und Region, plant die Hatz Components GmbH einen Umsatzrückgang von 33,1 Prozent auf 60,9 Mio. EUR. Die geplante EBITDA-Marge beträgt in 2024 -6,0 Prozent. Für das Geschäftsjahr 2025 wird mit einem deutlichen Umsatzanstieg sowie einem Anstieg der EBITDA Marge im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 gerechnet.

V. Chancen- und Risikobericht

Die Hatz Components ist ein weltweit agierender Hersteller qualitativ hochwertiger Motorenkomponenten. Aus diesem Grund ist sie zahlreichen Unsicherheiten und Veränderungen in den verschiedenen Absatzmärkten ausgesetzt. Der unternehmerische Erfolg von Hatz resultiert aus der Nutzung der aus diesen Veränderungen entstehenden Chancen.

Der Chancen- und Risikobericht stellt neben den wesentlichen Chancen insbesondere die wesentlichen Risiken gemäß der nachfolgenden Matrix dar. In der Matrix ist auch die Verteilung der beschriebenen Risiken größer 1 Mio. Euro ersichtlich:

Schadenspotential (Nettorisiko)
niedriges Risiko mittleres Risiko hohes Risiko
Eintrittswahrscheinlichkeit < 1 Mio. EUR 1 bis 10 Mio. EUR > 10 Mio. EUR
> 50 %
10 % bis 50% • Finanzrisiken • Beschaffungs- und Produktionsrisiko • Umfeld- und Branchenrisiken
• Operative Störungen und Qualitätsrisiken • Liquiditätsrisiken
bis 10% • Personalrisiken • Datensicherheitsrisiken

Im Folgenden werden die wesentlichen Chancen- und Risikokategorien erläutert:

1. Risikobericht

Beschaffungs- und Produktionsrisiken

Um Produkte herstellen zu können, ist eine Beschaffung von Rohstoffen, Vormaterialien sowie von Energie und Frachtkapazitäten notwendig. Die zum Teil sehr unsicheren Marktbedingungen können die Einkaufspreise dieser Produktions- und Logistikfaktoren erheblich beeinflussen und die Kostenstruktur belasten.

Die Dynamik an den Rohstoffmärkten ist für die Hatz Components mit einem finanziellen Risiko verbunden, speziell die Stahlpreisentwicklungen gestalten sich zum Teil sehr volatil. Um eine möglichst hohe Planungssicherheit zu ermöglichen, werden die Märkte stetig überwacht. Um die bezüglich Einkaufskonditionen vorteilhaftesten Alternativen bei unverändertem Qualitätsanspruch in der Beschaffung zu nutzen, findet ein regelmäßiger Austausch mit bestehenden und möglichen neuen Lieferanten statt.

Des Weiteren ist es möglich, dass Lieferanten ausfallen und Versorgungsengpässe bis hin zu einem temporären Produktionsstillstand entstehen. Dieser Umstand kann gegebenenfalls die Einhaltung diverser Verpflichtungen gegenüber Kunden gefährden. Die Lieferanten werden kontinuierlich hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit überwacht, Versorgungsengpässe können jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Die Risiken im Einkauf, speziell Versorgungs- oder Qualitätsprobleme, können zu erhöhten Aufwendungen durch z.B. Lieferantenaustausch, den Einsatz alternativer Materialien/Bauteile und damit verbunden höheren Qualitätskosten sowie zu Produktionsunterbrechungen führen und so den Absatz und die Profitabilität reduzieren.

Es wird intensiv daran gearbeitet, die zur Verfügung stehende Energie effizient zu nutzen und Reststoffe zu verarbeiten. Ferner werden die steigenden Energiepreise und Personalkosten an die Kunden weiterbelastet. Damit und durch eine strukturierte Beschaffung begegnen wir dem Risiko weiter steigender Einkaufspreise für Energie und Beschaffungsmaterialien.

Umfeld- und Branchenrisiken

Großen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit und somit auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Hatz Components haben die politischen und wirtschaftlichen Bedingungen im Umfeld des Unternehmens. Da Hatz Components weltweit tätig ist, können Störungen in den globalen Wirtschaftsverflechtungen zu schwer abschätzbaren Auswirkungen führen. In den Ländern, in denen das Unternehmen tätig ist, können wirtschaftliche Risiken unter anderem auch Auswirkungen auf die dortige Kaufkraft und Investitionsbereitschaft haben. Dies kann zu einem Rückgang der Nachfrage nach den von uns angebotenen Produkten führen und somit einen negativen Einfluss auf das Ergebnis haben.

Die schwelenden Handelsstreitigkeiten am Weltmarkt können die Import- und Exportbestimmungen verschärfen. Dies führt unweigerlich zu einer Erhöhung der damit verbundenen Aufwendungen. Des Weiteren besteht die Gefahr, dass der Im- und Export eingeschränkt wird. In einzelnen Regionen sind aktuell Erhöhungen der Zölle beobachtbar. Dies kann speziell in Regionen wie auf dem amerikanischen Kontinent, in denen die Hatz Components hohe Umsätze generiert, zu erheblichen Mehrkosten und negativen Auswirkungen auf die Nachfrage führen.

Als Marktrisiken mit hohem Potential, die das Ergebnis negativ beeinflussen, können der mögliche Marktzugang neuer Wettbewerber sowie eine steigende Wettbewerbsintensität mit bereits etablierten Wettbewerbsunternehmen angesehen werden. Eine Veränderung der Konsumentenpräferenzen, wie z. B. die Markenwahrnehmung, kann sowohl Chancen als auch Risiken bergen.

Sollte es zu einer erhöhten Wettbewerbsintensität kommen, nimmt erfahrungsgemäß der Druck auf die Preise und damit auf die Gewinnmargen zu. Insbesondere in den für Hatz Components bedeutsamen Absatzregionen in Europa und den USA, könnte ein vermehrter Wettbewerb zu einer Reduzierung der Nachfrage führen.

Die Ukraine und das übrige Osteuropa sind keine Schlüsselmärkte für die Hatz Components. Dennoch kann der Krieg in der Ukraine zu Abkündigungen von Aufträgen unserer dort agierenden Kunden führen.

Personalrisiken

Es wird eine weitere Intensivierung des Wettbewerbs um qualifizierte Mitarbeiter erwartet. Es werden fortwährend sehr gut ausgebildete Mitarbeiter benötigt. Um diesen Bedarf zu decken und die Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, ist Hatz ein Ruf als attraktiver Arbeitgeber sehr wichtig. Neben einer konsequenten Personalentwicklung mit Karriereperspektiven und attraktiven Anreizsystemen, werden die Mitarbeiter auch animiert, an gezielten und bedarfsorientierten Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen, um ihre Qualifikationen zu festigen bzw. zu erweitern.

Operative Störungen und Qualitätsrisiken in unserer Wertschöpfungskette

Die Wertschöpfungskette umfasst sämtliche Stufen, von der Steuerung der Versorgungskette bis hin zur Produktion. Zudem sind die Unternehmensbereiche Qualitätsmanagement und Supply Chain Management elementare Bestandteile einer qualitativ hochwertigen Leistungserbringung. Eine Störung der Wertschöpfungskette oder der unterstützenden Unternehmensbereiche kann unter Umständen zu Risiken in der Produktsicherheit oder zu einem Qualitätsrückgang führen. Aufgrund der hohen Komplexität hinsichtlich Fertigungstechniken sowie der erforderlichen Strukturen und Prozesse in der Aufbau- und Ablauforganisation am Produktionsstandort, kann es besonders dort zu diesen Risiken kommen.

Oberste Priorität für Hatz Components hat die Kundenzufriedenheit. Um den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens weiterhin gewährleisten zu können, sind die eingesetzten Management- und Qualitätsmanagementsysteme auf die spezifischen Erfordernisse der hoch qualitativen Produkte ausgerichtet. Die Geschäftsprozesse werden kontinuierlich überprüft und ggf. Verbesserungen unterzogen. Regulatorische Anforderungen durch Gesetze, Zertifizierungsnormen oder Kundenanforderungen sowie sonstige, relevante Regularien können und müssen ausnahmslos erfüllt werden.

Um die Qualität der angelieferten Teile gewährleisten zu können, wurden durch das zentrale Qualitätsmanagement einheitliche Standards zur Lieferantenauswahl und Materialprüfung eingeführt. Außerdem wird die Einhaltung einheitlicher Prozesse und die Anwendung geeigneter Methoden, beispielsweise über regelmäßige Auditierungen, sichergestellt.

Regelmäßige Zertifizierungsaudits und Qualitätsinitiativen dienen dazu, den ständig ansteigenden Qualitätsansprüchen der Kunden in der eigenen Organisation gerecht zu werden. Eine Null-Fehler-Mentalität hat sich etabliert, mit dem Ziel, Fehler nach Möglichkeit zu vermeiden, zumindest aber möglichst frühzeitig zu erkennen. Fehler in der Lieferkette werden kontinuierlich aufgearbeitet und durch entsprechende Optimierungen für die Zukunft reduziert bzw. vermieden.

Für potentielle Gewährleistungsansprüche wird durch die Bildung von Rückstellungen bilanziell ausreichend Vorsorge getroffen.

Finanzrisiken

Aufgrund ihrer globalen Tätigkeit, schließt die Hatz Components Geschäfte neben dem Euro auch in US-Dollar ab, woraus Wechselkursrisiken entstehen können. Einen wesentlichen Umsatzanteil erzielt Hatz Components in den USA. Aus diesen Umsätzen können sich Währungsrisiken mit potentiell hoher Auswirkung auf das Ergebnis ergeben. Als Entscheidungsgrundlage für das Währungsmanagement dienen eigene wie auch Erkenntnisse von Experten aus der Analyse der Währungsrisiken. Diese Risiken werden operativ (kurz- und mittelfristig) sowie strategisch (mittel- und langfristig) gesteuert. Die Absicherung operativer Wechselkursrisiken erfolgt in der Regel mittels Devisenterminkontrakten auf Basis der abgeschlossenen, realwirtschaftlichen Liefer- und Leistungsbeziehungen zu Kunden.

Zinsänderungsrisiken werden aktuell nicht gesehen, da Hatz Components keine eigene Fremdfinanzierung benötigt. Ein Darlehen von der Motorenfabrik Hatz in Höhe von 7,1 Mio. EUR wird mit einem Festzinssatz von 4,0% p.a. verzinst. Die Laufzeit ist unbestimmt mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten, jedoch frühestens zum 1.7.2026.

Liquiditätsrisiken

Um die finanzielle Handlungsfähigkeit des Unternehmens sicherstellen zu können, werden liquide Mittel auf Basis einer mehrjährigen Finanzplanung und einer wöchentlich rollierenden Liquiditätsplanung disponiert. Die Gesellschaft nimmt zwar keine Fremdfinanzierung von Kreditinstituten in Anspruch jedoch existiert ein Kreditvertrag mit der Motorenfabrik Hatz GmbH & Co. KG über 7,1 Mio EUR. Die Motorenfabrik Hatz GmbH & Co. KG ihrerseits hat eine Fremdfinanzierung bei externen Kreditgebern in Anspruch genommen. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit hängt damit von der Aufrechterhaltung der Finanzierung der MFH durch deren Finanzierungspartner ab. Für den aus Sicht der Geschäftsführung unwahrscheinlichen Fall einer ausbleibenden Aufrechterhaltung der Finanzierung der Motorenfabrik Hatz GmbH & Co. KG durch deren Finanzierungspartner würde sich für die Gesellschaft ein bestandsgefährdendes Risiko ergeben.

Datensicherheitsrisiken

Einen sehr hohen Stellenwert nimmt der Schutz der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen sowie von Mitarbeiter- und Kundendaten, zum Beispiel gegen unberechtigte Zugriffe, ein. Für die Geschäftsprozesse ist eine möglichst hohe Informationssicherheit existentiell, die damit verbundenen Datenschutz-, Informations- und IT-Risiken werden im Rahmen des Risikomanagements erfasst. In weiterer Folge werden diese Risiken von den Fachstellen mit Maßnahmen versehen sowie deren Implementierung und Wirksamkeit dauerhaft überwacht. Das Sicherheitsniveau wird durch regelmäßige Analysen und Kontrollen gewährleistet.

2. Chancenbericht

Die Hatz Components bewegt sich in einem schnelllebigen und dynamischen Marktumfeld, welches die vorgenannten Risikofaktoren birgt. Dieses Umfeld bietet jedoch auch eine Vielzahl an Chancen, die den Geschäftsverlauf des Unternehmens positiv beeinflussen können.

Die Entwicklung der Zielbranchen ist ausschlaggebend für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Eine stabile wirtschaftliche Lage in den Schlüsselmärkten Europa und USA kann mit den nötigen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung die künftigen Ergebnisse positiv beeinflussen. Die Hatz Components forciert eine aktive Kundenakquisition zum Ausbau der Kundenstruktur in ihren Fokusmärkten Europa und USA.

Im Zuge einer kontinuierlichen Erhöhung der der Produktivität und der Profitabilität, erschließen sich auch durch neue Produktionstechnologien und Fertigungsverfahren vielfältige Chancen. Für die kommenden Jahre sind entsprechende Investitionen in den Maschinenpark zur Erhöhung des Automatisierungsgrades geplant. Zudem ist die fortlaufende Optimierung der Supply Chain im Fokus. Neue Ansätze im Produktions- und Logistiklayout werden unter dem Schlagwort Industrie 4.0 regelmäßig umgesetzt.

Die konkrete Weiterentwicklung des Kerngeschäfts erfolgt unter Berücksichtigung der sich verändernden Kunden- und Marktanforderungen. Sich ergebende Geschäftschancen sollen auch zukünftig profitabel genutzt werden, jedoch wird auch hier die Nachhaltigkeit nicht außer Acht gelassen. Zu dieser Nachhaltigkeit gehört auch die Erhöhung der Anlagenproduktivität sowie der effiziente Ressourceneinsatz. Diese Vorgehensweise, gepaart mit der ständigen Optimierung der Produktqualität, sind wesentliche Bausteine des Unternehmenserfolges. Hatz Components gewährleistet eine ständige Prüfung der Abläufe und deren Verbesserung. Mit Hilfe einer hausinternen Qualitätsabteilung und externen Audits kann das Unternehmen weiterhin schlank und zukunftsorientiert aufgestellt werden.

Das Marktumfeld, in welchem sich das Unternehmen bewegt, wird zunehmend wettbewerbsintensiver. Eine kontinuierliche Optimierung der Kostenstruktur kann den Wettbewerbsvorteil der Innovationskraft ergänzen und die Marktposition gegenüber aufstrebenden und etablierten Wettbewerbern sichern.

3. Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken

Die konsequente Nutzung entstehender Chancen aufgrund hochklassiger Produkte zur Umsatz- und Gewinnsteigerung ist oberstes Ziel, ebenso wie die Identifizierung und Bewertung wesentlicher Risiken, um diese mit durchdachten Maßnahmen steuern und minimieren zu können.

Das Unternehmen verfügt über ein hohes Maß an technischem Knowhow. Gepaart mit der permanenten Pflege eines engen Kundenkontaktes, ist der Erfolg des Unternehmens gesichert.

Das Management sieht den Fortbestand des Unternehmens nicht als gefährdet an. Die genannten Risiken sind aus derzeitiger Sicht beherrschbar und steuerbar, können sich jedoch auf die prognostizierten Umsatz- und Ergebnisziele auswirken. Die durchgängige Finanzierung ist abhängig von der Aufrechterhaltung des Darlehens von der Motorenfabrik Hatz, wovon die Geschäftsführung zum derzeitigen Zeitpunkt mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeht. Die Hatz Components wird trotz volatiler Zeiten den profitablen Wachstumspfad mit seinen Chancen, aber auch Risiken, weiterhin erfolgreich beschreiten.

 

Ruhstorf a.d. Rott, den 2. September 2024

DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG

Dr. Simon Thierfelder

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 352.873,00 19.651,00
352.873.00 19.651.00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 38.483,00 50.257,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.099.966,00 4.762.326,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.257.252,00 797.512,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 906.407,37 900.156,10
7.302.108.37 6.510.251.10
7.654.981,37 6.529.902,10
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 13.252.531,01 16.069.328,37
2. unfertige Erzeugnisse 3.533.248,86 4.298.288,77
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.312.207,51 1.612.251,22
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -658.976,81 -835.571,95
17.439.010.57 21.144.296.41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.180.665,77 1.608.108,88
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 4.096.537,40
3. Forderungen gegen Gesellschafter 5.700.000,00 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.745.421,92 1.355.313,41
11.626.087.69 7.059.959.69
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.598.191,26 570.205,47
31.663.289,52 28.774.461,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 110.179.48 29.505.35
D. Aktive latente Steuern 45.669,00 46.040,00
Summe Aktiva 39.474.119,37 35.379.909,02

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.020,00 25.000,00
II. Kapitalrücklagen 20.125.704,15 13.425.704,15
III. Gewinnvortrag 37.526,99 37.526,99
IV. Jahresfehlbetrag/-überschuss -2.239.621,56 1.961.990,31
17.974.629,58 15.450.221,45
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 120.884,00 132.038,00
2. Steuerrückstellungen 894.539,00 848.539,00
3. sonstige Rückstellungen 3.666.144,93 4.073.479,12
4.681.567,93 5.054.056,12
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.304.693,47 4.944.678,44
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 7.962.208,55
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.061.990,31 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.451.238,08 1.968.744,46
- davon aus Steuern EUR 387.689,67 (Vj: EUR 372.853,21)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 16.979,45 (Vj: EUR 35.056,06)
16.817.921,86 14.875.631,45
Summe Passiva 39.474.119,37 35.379.909,02

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 91.018.090,53 93.552.110,10
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.065.083,62 1.011.623,02
3. andere aktivierte Eigenleistungen 340.688,84 213.643,81
4. sonstige betriebliche Erträge 313.066,43 1.364.787,25
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -45.852.726,39 -49.138.625,16
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.010.900,52 -619.705,18
-47.863.626,91 -49.758.330,34
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -26.347.601,04 -26.515.825,43
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -5.162.852,83 -4.887.619,74
- davon für Altersversorgung EUR -135.913,89 (VJ: EUR -72.873,05) -31.510.453,87 -31.403.445,17
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.787.882,02 -1.673.732,58
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -10.819.773,44 -10.104.560,83
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -760.704,94 -284.136,95
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.135.679,00 2.917.958,31
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 103.828,56 955.968,00
- davon aus latenten Steuern EUR -371 (VJ: EUR -107.429,00)
12. Ergebnis nach Steuern -2.239.507,56 1.961.990,31
13. sonstige Steuern -114,00 0,00
14. Jahresfehlbetrag (Vj: -überschuss) -2.239.621,56 1.961.990,31

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Hatz Components GmbH

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Firma: Hatz Components GmbH
Sitz: Ruhstorf a. d. Rott Handelsregister:
Amtsgericht Passau, HRB11545

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 4 Satz 2 HGB auf.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB und der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit um die Zwischenzeile "Zwischensumme (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit)" ergänzt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Angabe der auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, einschließlich Erwerbsnebenkosten und vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden auf der Grundlage betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauer der Gegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt 3 bis 15 Jahre.

Die geleisteten Anzahlungen wurden zum Nennwert bilanziert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Die Anschaffungskosten werden grundsätzlich nach der gleitenden Durchschnittsmethode ermittelt.

Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse beinhalten Einzel- und Gemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung.

Bei einzelnen Vorratsbeständen wurden wegen geringer Gängigkeit und verlustfreier Bewertung Bewertungsabschläge vorgenommen.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden zum Nennwert bilanziert und werden nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB unter dem Posten Vorräte offen abgesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Ausfälle bereits abgesetzt. Sofern Einzelrisiken im Forderungsbestand erkannt werden, werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Für das allgemeine Kreditrisiko besteht eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 %.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr sowie die liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden gebildet. Die Berechnung der latenten Steuern basiert auf einem Steuersatz von 28,0 %. Aktive latente Steuern werden mit passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag ermittelt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

Die Altersteilzeitverpflichtungen sowie die Jubiläumsrückstellungen wurden mit dem 7-jährigen Durchschnittszinssatz und einer Restlaufzeit von 7 Jahren abgezinst. Bei der Berechnung der Altersteilzeitrückstellung wurde ein Gehaltstrend von 2 % p.a. berücksichtigt, bei der Berechnung der Jubiläumsrückstellung wurde eine Fluktuationsrate von 7 % zugrunde gelegt.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

2. Bewertung der Pensionsrückstellungen (§ 285 S.1 Nr. 24 HGB)

Die Pensionsrückstellungen wurden anhand folgender Rechnungsgrundlagen und Bewertungsparameter mit dem Erfüllungsbetrag ermittelt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem, einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechendem, durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 2 TEUR und ist ausschüttungsgesperrt.

Bewertungsmethode: PUC-Methode (Projected Unit Credit Method)
Rechnungszins: 1,78 % p.a. für eine Laufzeit von 15 Jahren bei einem
10-Jahresdurchschnittswert (Quelle: Deutsche Bundesbank)
Rententrend: 2,00 % p.a.
sonstige Trends: 0,00 % p.a.
Modifikationen: 0,00 %
Biometrische Annahmen: © Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

IV. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Der Anlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3. Aktive latente Steuern

Der Posten aktive latente Steuern in Höhe von 46 TEUR ergibt sich aus folgenden temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz:

31.12.2023 31.12.2022
latente Differenzen aktive passive aktive passive
TEUR TEUR TEUR TEUR
sonstige Rückstellungen 163 0 164 0
31.12.2023 31.12.2022
latente Steuer aktive passive aktive passive
TEUR TEUR TEUR TEUR
sonstige Rückstellungen 46 0 46 0

Die Bewertung erfolgte mit einem individuellen Steuersatz (Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer) von gerundet 28,0 % (Vorjahr 28,0 %).

Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegt der Betrag aus aktiven latenten Steuern in Höhe von 46 TEUR einer Ausschüttungssperre.

4. Eigenkapital

Das Stammkapital in Höhe von 51 TEUR wurde vollständig einbezahlt.

Im Mai 2023 wurde ein Vertrag über die Aufnahme eines neuen Gesellschafters an der Hatz Components GmbH als Joint Venture abgeschlossen. Durch den Joint-Venture-Partner wurden Mehrheitsanteile von 51% übernommen.

Gemäß Vertrag bestand eine Zuzahlungsverpflichtung in Höhe von 6,7 TEUR. Der Anspruch wurde als Forderung aktiviert und gegenläufig wurde die Kapitalrücklage erhöht.

5. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Rückstellungen (in TEUR):

31.12.2023
Urlaubs- und Überstundenrückstellungen 898
sonstige Pensionsrückstellungen 437
Umsatzprovisionen 504
ausstehende Rechnungen 534
Jubiläumsrückstellung 344
Rückstellungen für Altersteilzeit 316
übrige Rückstellungen 633
Summe 3.666

Verrechnung von Planvermögen (§ 285 S. 1 Nr. 25 HGB)

Die Anschaffungskosten und der beizulegende Wert der verrechneten Vermögensgegenstände (Insolvenzsicherung für Altersteilzeitrückstellung) beträgt 514 TEUR. Aufwendungen und Erträge zur Verrechnung ergaben sich keine. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 316 TEUR.

6. Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit gegenüber/aus Gesamt bis 1 Jahr > 1 Jahr > 5 Jahre gesicherte Beträge
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Lieferungen und Leistungen 5.304 5.304 0 0 0
(Vorjahr) 4.944 4.944 0 0 0
verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0
(Vorjahr) 7.962 7.962 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverh. besteht 9.062 1.962 7.100 0 0
(Vorjahr) 0 0 0 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 2.451 1.502 949 0 0
(Vorjahr) 1.969 1.748 221 0 0
16.817 8.768 8.049 0 0

7. Außerbilanzielle Geschäfte

Für Zwecke der Liquiditätsverbesserung und Finanzierung des operativen Geschäfts wurden im Geschäftsjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4.495 TEUR verkauft. Für Risiken aus Forderungsausfällen besteht eine Kreditversicherung.

8. Ausschüttungssperre

In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich aus Aktivierungen gemäß § 268 Abs. 8 HGB sowie aufgrund des Unterschiedsbetrags i.S.v. § 253 Abs. 6 HGB eine Gewinnausschüttungssperre:

TEUR
aus der Aktivierung latenter Steuern
Gesamtbetrag der Beträge i.S.v. § 268 Abs. 8 HGB 46
aus der Passivierung Pensionsrückstellungen § 253 Abs. 2 i.V.m. Abs. 6 HGB 2

9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich zum Stichtag auf insgesamt 9.567 TEUR. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
mehrjährige Miet-/Leasingverträge 9.022
aus offenen Bestellungen 545

Die Restlaufzeiten der Miet- und Leasingverträge liegen zwischen 1 und 5 Jahren.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die Umsatzerlöse entfallen mit 38.656 TEUR (Vj. 42.593 TEUR) auf das Inland und mit 52.362 TEUR (Vj. 50.959TEUR) auf das Ausland.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Kursdifferenzen i.H.v. 35 TEUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwände aus Kursdifferenzen i.H.v. 257 TEUR.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 10 TEUR (Vj. 10 TEUR) und 284 TEUR aus den Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

VI. Sonstige Pflichtangaben

1. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 397 399
Angestellte 68 65
Auszubildende 15 16
473 480

2. Angaben zu Organmitgliedern

Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2023 durch den Geschäftsführer Bernd Krüper (ausgeschieden 05.07.2024) und Herrn Markus Herber (ausgeschieden 13.07.2023) wahrgenommen.

3. Konzernzugehörigkeit

Die Hatz Components GmbH wird zum 31. Dezember 2023 als at-equity Beteiligung in den Konzernabschluss der Motorenfabrik Hatz GmbH & Co. KG, Ruhstorf a.d. Rott, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlich.

4. Honorar des Abschlussprüfers

2023 TEUR
Wirtschaftsprüfung 34
Steuerberatungsleistung 5
39

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung (Nachtragsbericht) § 285 Nr. 33 HGB

Der Krieg in der Ukraine kann sich weiterhin negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Hatz Components GmbH auswirken. Die Ukraine und das übrige Osteuropa sind keine Schlüsselmärkte für die Hatz Components GmbH. Dennoch kann der Krieg in der Ukraine zu Ausfällen in der Lieferkette und zu Abkündigungen von Aufträgen unserer dort agierenden Kunden führen. Das genaue Ausmaß ist derzeit noch nicht abschätzbar und insbesondere von der Dauer des Krieges bzw. vom Zeitpunkt einer diplomatischen Lösung des Konfliktes abhängig.

Zum 26. Januar 2024 wurde das Joint-Venture aufgelöst. Alleinige Gesellschafterin ist damit wieder die Hatz Holding II GmbH. Im Zuge dessen wurden die Forderungen ggü. dem bisherigen Mehrheitsgesellschafter aus der Kapitalerhöhung gegen die Kapitalrücklage ergebnisneutral ausgebucht. Darüber hinaus sind keine Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Hatz Components GmbH haben.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschaft vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.239.621,56 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ruhstorf/Rott, den 02.09.2024

DIE GESCHÄFTSLEITUNG

Dr. Simon Thierfelder

ANLAGENSPIEGEL Hatz Components GmbH Ruhstorf/Rott 31.12.2023

Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang 2023 Abgang 2023 Umbuchung 2023 Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 583.669,06 52.351,39 0,00 362.538,94 998.559,39
583.669,06 52.351,39 0,00 362.538,94 998.559,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 148.821,32 0,00 -81.352,72 0,00 67.468,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 63.138.958,21 1.419.831,33 -4.330.002,63 361.604,57 60.590.391,48
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.920.629,00 705.521,24 -795.912,42 33.785,55 14.864.023,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 900.156,10 795.194,19 -31.013,86 -757.929,06 906.407,37
79.108.564,63 2.920.546,76 -5.238.281,63 -362.538,94 76.428.290,82
79.692.233,69 2.972.898,15 -5.238.281,63 0,00 77.426.850,21
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 des Geschäftsjahres auf Abgänge des Geschäftsjahres kumuliert 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 564.018,06 81.668,33 0,00 645.686,39
564.018,06 81.668,33 0,00 645.686,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 98.564,32 1.860,00 -71.438,72 28.985,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 58.376.632,21 1.430.735,90 -4.316.942,63 55.490.425,48
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.123.117,00 273.617,79 -789.963,42 13.606.771,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
72.598.313,53 1.706.213,69 -5.178.344,77 69.126.182,45
73.162.331,59 1.787.882,02 -5.178.344,77 69.771.868,84
Bilanzwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 352.873,00 19.651,00
352.873,00 19.651,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 38.483,00 50.257,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.099.966,00 4.762.326,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.257.252,00 797.512,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 906.407,37 900.156,10
7.302.108,37 6.510.251,10
7.654.981,37 6.529.902,10

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hatz Components GmbH, Ruhstorf/Rott

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hatz Components GmbH, Ruhstorf/ Rott, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hatz Components GmbH, Ruhstorf/ Rott, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf den Abschnitt V.1 "Liquiditätsrisiken" des Lageberichts. Hier wird seitens der Geschäftsleitung darauf hingewiesen, dass die Gesellschaft keine Fremdfinanzierung von Kreditinstituten in Anspruch nimmt, jedoch ein Kreditvertrag mit der Motorenfabrik Hatz GmbH & Co. KG über EUR 7,1 Mio existiert. Die Motorenfabrik Hatz GmbH & Co. KG ihrerseits hat eine Fremdfinanzierung bei externen Kreditgebern in Anspruch genommen. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit hängt damit von der Aufrechterhaltung der Finanzierung der Motorenfabrik Hatz GmbH & Co. KG durch deren Finanzierungspartner ab. Für den aus Sicht der Geschäftsführung unwahrscheinlichen Fall einer ausbleibenden Aufrechterhaltung der Finanzierung der Motorenfabrik Hatz GmbH & Co. KG durch deren Finanzierungspartner würde sich für die Gesellschaft ein bestandsgefährdendes Risiko ergeben. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen .

 

Passau, den 4. September 2024

aucuron AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Steuerberatungsgesellschaft

Passau

Stefan Heipertz, Wirtschaftsprüfer

Ramona Bierl, Wirtschaftsprüferin

Sonstige Berichtsbestandteile:

Der Jahresabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung am 23. September 2024 festgestellt.

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