Beck+Heun GmbH
Reinhold-Beck-Straße 2, 35794 Mengerskirchen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Schönberger seit 23.11.2017 | Prokura |
Philipp-Alexander Beck seit 22.4.2016 | Geschäftsführer |
Sebastian Johannes Ziemer seit 22.4.2016 | Prokura |
Bernhard Reinhold Beck seit 19.2.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Beck & Heun GmbHMengerskirchenJAHRESABSCHLUSS zum 31. Dezember 2010zum Zweck der Offenlegung gem. §§ 325 ff. HGBIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Der Bestätigungsvermerk vom 23. November 2011 bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010. Verzeichnis der Anlagen
BILANZ zum 31. Dezember 2010A K T I V S E I T E
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010
ANHANG für das Geschäftsjahr 2010I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Firma Beck & Heim GmbH wurde unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages erstellt. Im Geschäftsjahr 2010 sind gemäß Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB erstmals die Vorschriften des BilMoG angewendet worden. Bezüglich der sich hier durch ergebenden Abweichungen bei der Darstellungstätigkeit wird auf Art. 67 Abs. 8 Satz 1 EGHGB verwiesen. Eine Anpassung der Vorjahresbeträge wegen der erstmaligen Anwendung der neuen Bilanzierungsregeln nach BilMoG wurde nicht vorgenommen (Art 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB). II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren erfolgte nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Gem. § 265 Abs. 2 HGB werden die Vorjahreszahlen zu den einzelnen Positionen aus Gründen der Übersichtlichkeit jeweils in der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung angegeben. Die Bilanzierung und Bewertung basiert unter Berücksichtigung der Pflicht- und Wahlrechtsanwendungen des BilMoG auf den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Vorjahr. Die Bewertung trägt allen erkennbaren Wertminderungen und möglichen Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung und erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibungen erfolgten planmäßig linear bzw. degressiv. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis 410 € wurden im Zugangsjahr in vollem Umfang abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2010 (Übergangsjahr auf BilMoG) sind nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB die niedrigeren Wertansätze der Sachanlagengegenstände beibehalten worden, die auf nur steuerrechtlich zulässige degressive Abschreibungen vor Anwendung des BilMoG zurückzuführen sind. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten aktiviert. Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, sowie die bezogenen Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bewertung der selbst hergestellten Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden drohende Ausfälle durch ausreichende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Das übrige Umlaufvermögen wurde zu Nennwerten bilanziert. Die Berechnungen zur Pensionsrückstellungen basieren auf entsprechenden versicherungsmathematischen Gutachten. Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird im Berichtsjahr 2010 erstmalig ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 5,15 % zugrunde gelegt. Ein Gehaltstrend sowie eine Rentenanpassung sind nicht mit eingerechnet. Erhöhungen von Pensionszusagen werden mit dem Barwert der erworbenen Ansprüche zurückgestellt. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Die passivisch abgesetzten Rückdeckungsversicherungen dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) im Geschäftsjahr erstmals mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Steuerrückstellungen sind mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme bewertet. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden hinreichend sichere Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese werden mit den für die Restlaufzeit entsprechenden Zinssätzen der Deutschen Bundesbank nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur BilanzA. Aktiva Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem anliegend beigefügten Brutto-Anlagespiegel ersichtlich. Gegenüber den Geschäftsführern bestanden am Bilanzstichtageine Forderungen von 7T€. Diese Forderungen wurden im Berichtsjahr mit 5,0% p.a. verzinst. B. Passiva Zur Erreichung einer periodengerechten Ergebnisabgrenzung wurden entsprechende Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen gebildet. Durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des BilMoG hat sich die Bewertung der Pensionsrückstellungen zum 1.1.2010 geändert. Es ergab sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.233,67 €, der im Berichtsjahr in voller Höhe als außerordentlicher Aufwand berücksichtigt wurde. Darüber hinaus erfolgte erstmals eine Saldierung der Pensionsverpflichtungen von 137 T€ mit den korrespondierenden Rückdeckungsversicherungsansprüchen in Höhe von 32 T€, die im Vorjahr noch unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen wurden. IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 1 T€ resultieren aus der Zuführung zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen aus der Anwendung der Übergangsvorschriften des BilMoG zum 01.01.2010. V. Sonstige Angaben1. Angaben über Arbeitnehmer
2. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Zu den Geschäftsführern waren während des gesamten Geschäftsjahres bestellt:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer, da einer der Geschäftsführer keinerlei Bezüge von der Gesellschaft erhält. 3. Haftungsverhältnisse Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen. Der Gesamtaufwand daraus im Folgejahr 2011 beläuft sich auf 430 T€.
Mengerskirchen, im November 2011 Bernd Beck Volker Beck Stefan Orth Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010(Anlagespiegel)
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 20101. Informationen zum Wohnungsneubau 2010 und ZukunftserwartungenDie in 2009 begonnene Stabilisierung des Wohnungsneubaus hat sich auch in 2010 erwartungsgemäß fortgesetzt. Von Januar bis Dezember 2010 wurde in Deutschland der Bau von 187.700 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitgeteilt hat, waren das 5,5% oder 9.700 Wohnungen mehr als im Jahr 2009. Der Ende 2009 begonnene positive Trend bei den Baugenehmigungen setzte sich somit im Jahr 2010 weiter fort, auch wenn er sich im Laufe des Jahres etwas abschwächte. Von den genehmigten Wohnungen im Jahr 2010 waren 164.600 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+6,8% gegenüber 2009). Der Anstieg von Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+8,5%) fiel dabei etwas höher aus als der Anstieg von Genehmigungen für Wohnungen in Einfamilienhäusern (+5,0%) und Zweifamilienhäusern (+5,6%). Diese positive Grundstimmung war auch auf der Leitmesse des Baugewerbes, der BAU im Januar 2011 in München, von allen Ausstellern zu hören. Aufgrund der in 2011 sich verstärkenden globalen Schuldenkrise, sind sicherlich auch negative Auswirkungen auf den Wohnungsbaubereich zu erwarten. Dagegen jedoch spricht der Trend der Investition in Sachwerte und Immobilien aufgrund der finanziellen Unsicherheiten. Für den innerdeutschen Markt geht man von einem weiteren moderaten Anstieg der Genehmigungszahlen auf dem Niveau von 2010 aus, während das Baupotential im europäischen Ausland aufgrund der allgemeinen Unsicherheiten eher stagnierend bis rückläufig sein wird. 2. Darstellung des GeschäftsverlaufsAufgrund der positiven Ausgangslage in 2009 hatte man für das Jahr 2010 einen Umsatzanstieg von 8 - 10% geplant. Mit einer erzielten Umsatzsteigerung von +20 % wurde diese Annahme erheblich übertroffen. Begonnen hat das Jahr 2010 jedoch mit zwei harten Wintermonaten, die im deutschen Markt nur geringe Absätze zuließen. Daher musste im Monat Februar 2010 auch erstmals in verschiedenen Abteilungen das Instrument der Kurzarbeit eingesetzt werden, um die bestehende Belegschaft zu halten. Ab dem Monat März jedoch konnte ein erheblicher Umsatzanstieg verzeichnet werden, der sich dann während des gesamten Jahres kontinuierlich fortsetzte. Wesentliche Umsatzträger waren wiederum die konfektionierte Ware sowie der Bereich der Ziegelkästen, die eine Steigerung von 37% gegenüber 2009 verzeichneten (Hauptgrund war die Markteinführung von Ziegelkästen in Frankreich). Ähnliche Steigerungsraten (25%) waren auch im Bereich der Sanierungsprodukte zu erkennen, die bereits einen Umsatzanteil von 8% am Gesamtumsatz einnehmen. Als neues Produkt wurden geschäumte Blockelemente ins Programm aufgenommen, was zu einem Umsatzanstieg der Formteile um 231% beitrug. Innerhalb der größten Einzelkunden konnte der französische Partner seinen Umsatz um 25% steigern auf ca. 4,5 Mio. €. Dieses ist umso bemerkenswerter, als dieser in 2010 auch eine geplante Eigenfertigung von Rollladenkasten in Betrieb genommen hat. Mittelfristig ist jedoch von einer Verlagerung auf seine Eigenfertigung (besonders im Bereich Ziegelkästen) auszugehen. Der Umsatzeinbruch des größten Einzelkunden im Bereich konfektionierter Kästen um 25% gegenüber 2009 ist darin begründet, dass dieser Kunde ab 2010 die Motoren für die Kästen direkt vom Hersteller bezieht und uns zur Verfügung stellt. Die Anzahl der bestellten Bauten war bei diesem Kunden dennoch stärker als in 2009. Die in 2009 angekündigte Vereinheitlichung der Vertriebswege auf dem deutschen Markt wurde in 2010 endgültig vertraglich geregelt und wird ab 2011 in die Umsetzung gelangen. In 2010 stand mit der Messe Fensterbau-Frontale in Nürnberg nur eine Fachmesse auf dem Programm. Hier wurden neben den Hauptprodukten Roka-Top und Sanierung auch das Komplettsystem Roka-Compact präsentiert. Die flächendeckende Markteinführung dieses Systems wird auch die nächsten Jahre in Anspruch nehmen, da es eine elementare Berücksichtigung schon in den Bauzeichnungen durch den Planer bedarf. 3. Darstellung der Lagea) Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin gut. Im Vorjahresvergleich ist die Bilanzsumme um 3,8% bzw. 562 T€ auf 15.204 T€ gestiegen. Dabei verringerte sich das Anlagevermögen um 90 T€. Das Umlaufvermögen dagegen stieg um 652 T€. Das Anlagevermögen ist jetzt zu 316,1% durch Eigenkapital gedeckt (im Vorjahr 261,2%). Das Vorratsvermögen liegt am Bilanzstichtag um 340 T€ über dem Vorjahreswert. Die um Wertberichtigungen bereinigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vorjahresvergleich geringfügig um 270 T€ gesunken. Der Anteil Leistungsforderungen an der Bilanzsumme beträgt jetzt 9,6% (im Vorjahr 11,8%). Die Bestandserhöhung an liquiden Mitteln um 520 T€ hat wesentlich am Anstieg der Bilanzsumme beigetragen, obwohl im laufenden Geschäftsjahr wieder eine Gewinnausschüttung an die Gesellschafter erfolgte und Bankverbindlichkeiten durch Sondertilgungen zurückgeführt worden sind. Dadurch wurde die Eigenkapitalquote abermals auf einen Anteil von jetzt 74,6% (im Vorjahr 65,6%) der Bilanzsumme gesteigert. Die Liquiditätskennzahlen sind wieder ausgezeichnet. Die Barliquidität hat sich von 161,1% auf 207% verbessert. Die Liquidität 2. Grades beträgt am Bilanzstichtag 265%. Der Fremdkapitalanteil am Gesamtvermögen beträgt am Bilanzstichtag nur noch 25,3% (im Vorjahr noch 34,3%). Alle Verpflichtungen werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele unter Ausnutzung von Skontokürzungen erfüllt. Kreditverbindlichkeiten wurden im Berichtsjahr durch zusätzliche Sondertilgungen bis auf 45 T€ fast vollständig reduziert. b) Ertragslage Der betriebliche Rohertrag stieg um 1.332 T€ bzw. 8,4% auf 17.278 T€ und entfällt vor allem auf die Bereiche der lohnveredelten Produkte. Daher sind auch die Personalkosten spürbar um 643 T€ sowie die Kosten für Fremdarbeiten (Leiharbeitnehmer) um 845 T€ gestiegen. Der Deckungsbeitrag 2 (Rohertrag abzgl. Personalkosten im weiteren Sinne) ist dadurch um 156 T€ gesunken. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Steigerungen gegenüber dem Vorjahr durch hohe Werbekosten sowie den Aufwand für Produktunterlagen und Prospekte (+ 209 T€) im Zusammenhang mit der Markteinführung neuer Produkte verbunden. Das Umsatzwachstum hat aber auch erheblich höhere Kosten für Ausgangsfrachten (+ 407 T€) ausgelöst. Im Geschäftsjahr 2010 konnte demzufolge das außergewöhnlich hohe Ergebnis aus dem Vorjahr nicht erreicht werden. Maßgebend dafür sind neben den beschriebenen Kostensteigerungen vor allem auch die höheren Beschaffungspreise, die durch die im Herbst 2008 eingetretene Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise während des Jahres 2009 vorrübergehend doch sehr stark gesungen waren und sich im laufenden Geschäftsjahr wieder auf dem Niveau des Jahres 2008 einpendelten. Belastet ist das Ergebnis aber auch durch weitere nachhaltige intensive Innovationstätigkeiten und den damit verbundenen Kosten für deren erfolgreiche Markteinführung. Mit einem Nachsteuerergebnis von 2.236 T€ wurde der Vorjahresgewinn von 2.723 T€ nicht ganz erreicht. Gleichwohl wird für das Folgejahr 2011 eine spürbare Ertragsverbesserung angestrebt. 4. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft in 2011Aufgrund der geschilderten Voraussetzungen ist auch für das Jahr 2011 von einer positiven Weiterentwicklung des Unternehmens auszugehen. Globale Strategie- und Klimaziele (CO2-Reduzierung), Anstieg der Baugenehmigungszahlen, Weiterentwicklung des Sanierungsmarktes, innovative Produktpalette und überschaubare Wettbewerbssituation sind Garanten einer geplanten Umsatzsteigerung von 10 %. Die in 2011 umzusetzende neue Vertriebsstruktur in Deutschland wird sicherlich in der ersten Phase noch Umstellungsprobleme mit sich bringen, mittelfristig aber zu Synergieeffekten führen. Der Vertrieb im Export muss personell weiter ausgebaut werden, da (besonders im Markt Italien) der Export von erklärungsbedürftigem System sehr personalintensiv ist. Geführt durch einen übergeordneten Exportmanager soll in Italien erstmals ein dortiger Verkaufsleiter eingestellt werden, der den lokalen Markt aufbaut. Gerade für das neue System Roka-Compact ist Italien ein hervorragendes Gebiet, da die "Rahmenbauweise" dort seit Jahren bei Planern bekannt ist. Auf der Hauptmesse BAU in München werden wir wieder unsere neuesten Produktsysteme präsentieren. Dort werden erstmals Produkte aus dem verbesserten Material Neopor ausgestellt. Dies ist der Einstieg, mittelfristig die komplette Produktpalette auf ein neues Dämmmaterial umzustellen, das bessere Dämmeigenschaften hat als Styropor. Hinsichtlich der Ertragslage ist ein erneuter Anstieg der Rohstoffpreise zu erwarten, was sicherlich Einfluss auf die Rendite nehmen wird. 5. Risiken der zukünftigen EntwicklungAls externes Risiko sind natürlich die Entwicklung der geopolitischen Rahmenbedingungen mit der europäischen Schuldenkrise und der Auswirkung auf den Finanzsektor und die generelle Konjunktur zu nennen. Der bestehende Nachholbedarf an Wohnungsneubauten ist aber nach wie vor stabil. Die eingeleiteten vertrieblichen Veränderungen (s.o.) sind als geringes Risiko einzuschätzen. Wesentlich wichtiger ist eine Anpassung der internen Betriebsstrukturen auf die gewachsenen Umsatz- und Absatzzahlen. Hierzu zählt neben den räumlichen Gegebenheiten (Büro-, Produktions- und Lagerfläche) auch die Aufstockung des erforderlichen Fachpersonals. Ein Neubau für Produktions- und Büroflächen wurde inzwischen in die Planung gegeben, die Personalsuche von qualifizierten und geeigneten Mitarbeitern (m/w) ist jedoch aufgrund der demografischen Entwicklung und dem Rückgang der generellen Arbeitslosigkeit schwierig. Auf Seiten des Marktwettbewerbes ist unsere Position nach wie vor stabil und führend. Die Entwicklungen der beiden größten Einzelkunden müssen dennoch sorgfältig weiter beobachtet werden.
Mengerskirchen, im September 2011 Bernd Beck, Geschäftsführer Volker Beck, Geschäftsführer Stefan Orth, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERKWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Beck & Heun GmbH, Mengerskirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gießen, den 23. November 2011 ANDAMOS
Uwe Hohn, Wirtschaftsprüfer Jochen Baumann, Wirtschaftsprüfer |
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