Betrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Spinnbau GmbH
Bernhardtring 2, 28777 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rebekka Dilo seit 5.8.2025 | Geschäftsführer |
Riccarda Eliane Dilo seit 5.8.2025 | Geschäftsführer |
Stefan Herminghaus seit 8.2.2018 | Prokura |
Gunnar Dr. Hemmer seit 12.8.2014 | Prokura |
Johann Philipp Dilo seit 29.8.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spinnbau GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01 bis 31.12.2023
Anhang zum 31. Dezember 2023Spinnbau GmbH Bremen1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Spinnbau GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach den Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Wahlrecht zur Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen nach § 248 Abs. 2 HGB wurde in Anspruch genommen. Sie wurden gemäß § 255 Abs. 2a HGB mit den angefallenen Herstellungskosten der Entwicklung angesetzt und über die voraussichtliche Nutzungsdauer - 3 bzw. 5 Jahre, lineare Methode - abgeschrieben. Insgesamt wurden daher Eigenleistungen in Höhe von TEUR 123 aktiviert. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (drei bzw. fünf Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst worden. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis EUR 800,00 werden als Zugang aktiviert und sofort im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten verlustfrei angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wird für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Method" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde, der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für den Eintritt vorliegen. Die Urlaubs- und Mehrarbeitsrückstellungen sind nach den Grundsätzen zur Bewertung von Geldleistungsverpflichtungen datiert. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins abgezinst, der sich im Falle der Rückstellungen für Pensionen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und im Falle sonstiger Rückstellungen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. In diesem Geschäftsjahr wurden erstmals die Entwicklungskosten als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände im Anlagevermögen aktiviert. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand darüber hinaus nicht statt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Insgesamt sind Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von EUR 129.070,64 entstanden, darauf entfallen EUR 123.382,04 auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023Spinnbau GmbH Bremen
3.2 Angaben zu den Forderungen Die Forderungen sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. 3.3 Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 724,00. 3.4 Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB Die Ausschüttungssperre beträgt insgesamt EUR 124.106,04 und setzt sich aus der Ausschüttungssperre i. H. v. EUR 724,00 nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n. F und einer Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 i. H. v. EUR 123.382,04 zusammen. 3.5 Angaben zu den Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten (Vorjahreszahlen in Klammer):
Legende: GS = Grundschuld; B = Bürgschaft der Gesellschafter; SU = Sicherungsübereignung; GSD = Grundschuld Dritter; EV = Eigentumsvorbehalt; Pf = Pfandrechte 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Periodenfremde Erträge Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Höhe der Garantierückstellungen angepasst, da anhand der tatsächlichen Kosten der letzten Jahre für Garantieleistungen mit einer geringeren Schätzung für zukünftige Jahre ausgegangen werden kann. Dadurch ergeben sich periodenfremde Erträge nach § 285 Nr. 32 HGB in Höhe von EUR 329.600,00 durch die Auflösung der Rückstellungen. In Summe belaufen sich die periodenfremden Erträge in 2023 auf insgesamt EUR 641.118,35. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
5.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Herrn Dipl.-Ing. Johann Philipp Dilo, Eberbach Es wird die Schutzvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 5.3 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
5.4 Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Die Gesellschaft ist Bestandteil einer Haftungsgemeinschaft für Avalkredite. Die ausgegebenen Avalkredite dotieren auf dem Stichtag in Höhe von TEUR 7.775. Eine Inanspruchnahme wird aufgrund einer Vergangenheitsbetrachtung als gering angesehen. 5.5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten existiert ein Maschinenmietvertrag mit einer jährlichen Miete von TEUR 44. 5.6 Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. 5.7 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern zur Beschlussfassung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Bremen, den 31.05.2024 Dipl.-Ing. Johann Philipp Dilo Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Firma Spinnbau GmbHDarstellung des Unternehmens Spinnbau GmbH Die Spinnbau GmbH ist innerhalb der Dilo-Gruppe der Spezialist für Krempelspeiser, Krempeln und Krempelsysteme, Vliesstrecken und aerodynamische Vliesbildner. Sie liefert sowohl an die Dilo Machines GmbH einzelne Krempelmaschinen also auch über die Dilo Systems GmbH Vlies bildende Maschinen zum Zwecke der Vervollständigung der Gesamtanlagen und Maschinensysteme. Die Spinnbau GmbH greift dabei auf die Vertriebs- und Projektierungskompetenz der Dilo Handelsgesellschaften Dilo Machines GmbH und Dilo Systems GmbH zurück. Gesteuert wird die Gesellschaft im Wesentlichen über die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Forschung & Entwicklung Die Gesamtaufwendungen für Forschung und Entwicklung beliefen sich im Jahr 2023 auf insgesamt EUR 123.382. Die Schwerpunkte der Entwicklungsprojekte in diesem Jahr, waren die Effizienzsteigerung der internen Fertigung und die Verbesserung der fasertechnnologischen Aspekte der Krempel und des Speisers. Eine stetige Weiterentwicklung der Maschinen und Anlagen sowie der internen Fertigung haben einen hohen Stellenwert und sichert die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit in der Branche. Kooperationen mit Dritten im Bereich Forschung und Entwicklung haben im Geschäftsjahr 2023 nicht stattgefunden. A. Konjunkturelle Lage 2023 Weltwirtschaftes Umfeld Die weltwirtschaftliche Entwicklung in 2023 war im Vergleich der letzten drei Jahrzehnte mit einem Wachstum von 3,1 % wachstumsschwach. Unter den größten Volkswirtschaften lag das Wachstum in den USA bei 2,5 % und im Euro-Raum bei lediglich + 0,5 %. Wie bereits im Jahr 2022 sind die negativen Auswirkungen des Ukraine-Krieges deutlich im Euro-Raum zu spüren; hinzu kamen die gestiegenen Finanzierungskosten, die den privaten Konsum und Investitionen der Unternehmen zurückgehalten haben. Das Bruttoinlandsprodukt in China ist in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 5,2 % angestiegen. Deutschland verzeichnete hingegen einen Rückgang um -0,3 %. Globaler Maschinenbau Relativ hohe Auftragsbestände führten im Maschinenbau dazu, dass die rückläufigen Auftragseingänge nicht zu einem Einbruch der Umsätze führten. Erst im zweiten Halbjahr entwickelte sich der preisbereinigte Umsatz meist negativ. Nach Schätzung der VDMA- Volkswirte stagnierte der preisbereinigte Maschinenumsatz weltweit im Jahr 2023. Innerhalb der größten Maschinenbaustandorte verzeichneten Indien (+10 %), das Vereinigte Königreich (+5 %) und China (+2 %) Zuwächse, hingegen die USA mit real -3 %, der Euro-Raum mit -1 % und Japan mit -7 % Rückgang. Deutsche Konjunktur Steigende Zinsen, erhöhte Preise und eine geringe Nachfrage im In- und Ausland führten zu einer schwächeren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2023 um 0,3 % niedriger. Im produzierenden Gewerbe ist die Wirtschaftsleistung um 2 % zurückgegangen, das Verarbeitende Gewerbe verzeichnete ebenfalls einen Rückgang (- 0,4 %). Eine schwache inländische Nachfrage in 2023 machten sich auch bei den Importen bemerkbar, welche preisbereinigt um 3,0 % sanken. Die Exporte sanken preisbereinigt um 1,8 %. Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Gemäß den vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes ist die Produktion im deutschen Maschinen- und Anlagenbau im Vergleich zum Vorjahr real um 0,7 % gesunken. Zu Beginn des Jahres profitierte der Maschinen- und Anlagenbau von hohen Auftragsbeständen, die jedoch durch eine schwache Auftragseingangslage im Verlauf des Jahres weiter abgesunken sind. Die Probleme in der Materialbeschaffung haben sich in diesem Jahr weitestgehend aufgelöst. Durch die im Durchschnitt gestiegenen Preise für Produkte des Maschinen - und Anlagenbaus hat sich laut VDMA die Umsatzstatistik um nominal 9,4 % erhöht und erreichte damit ein Niveau von 237 Mrd. EUR (Vorjahr ca. 217 Mrd. EUR). Die Exporte im Deutschen Maschinen- und Anlagenbau sind von ca. 178 Mrd. EUR (2022) auf ca. 190 Mrd. EUR in 2023 gestiegen. Dahingegen sind die Importe mit 86,2 Mrd. EUR auf Vorjahresniveau geblieben. B. Konjunkturelle Aussichten 2024 Weltwirtschaft Der internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für das Jahr 2024 ein Wachstum der Weltwirtschaft um ca. 3,1 %. Der US-amerikanischen und der japanischen Wirtschaft wird ein vermindertes Wachstum prognostiziert. Gleiches gilt für den Euro-Raum (+0,9 %) und die deutsche Wirtschaft (+0,5 %). Im Vergleich zum Vorjahr werden voraussichtlich China (+4,6 %) und Indien (+6,5 %) schwächer wachsen. Lediglich im mittleren Osten sowie in Zentralasien und der Subsahara-Afrika Region erwartet der IWF ein stärkeres Wachstum des Bruttoinlandsproduktes im Vergleich zum Vorjahr. Gründe für die schwache Dynamik sind unter anderen der Nahostkonflikt, der andauernde Krieg in der Ukraine, die ansteigende Inflation und Wachstumsverlangsamung in China. Globaler Maschinenbau VDMA-Volkswirte erwarten erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes für das Jahr 2024. Im asiatischen Raum wird hingegen ein Wachstum prognostiziert, welches Indien mit einem Zuwachs von 5 % anführt. Japan und Süd- Korea wird ein geringer Zuwachs von 1 % prognostiziert, welche beide im vergangenen Jahr hohe Rückgänge verzeichnet haben. China wird mit einem Wachstum von 2 % ein schwacher Zuwachs prognostiziert. Aktuell geht man für 2024 von einem realen Umsatzrückgang von jeweils 2 % aus. Deutsche Konjunktur Das ifo Institut rechnet für das Jahr 2024 mit einem geringen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,2 %. Mit einem weiteren Zuwachs der Zinsen ist nicht zu rechnen, sodass auch die Inflation im Laufe des Jahres weiter zurückgehen wird. Laut dem ifo Institut wird mit einer Inflationsrate von 2,2 % für 2024 gerechnet und liegt marginal über dem mittelfristigen Inflationsziel der EZB von 2 %. Deutscher Maschinen- und Anlagenbau In 2024 rechnen VDMA-Volkswirte mit einem realen Rückgang der Produktion von 4 %. Diese Prognose ist jedoch abhängig von nicht abschätzbaren Einflussfaktoren, welche die weltwirtschaftliche Entwicklung stark beeinflussen können. Laut dem ifo Institut hat sich die Schwäche im Auftragseingang zum Ende des vergangenen Jahres abgemildert und das Geschäftsklima im Maschinenbau stabilisiert. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Bilanzsumme der Spinnbau GmbH von TEUR 6.734 auf TEUR 4.062 verringert. Das Anlagevermögen hat sich von TEUR 1.475 auf TEUR 990 reduziert, hauptsächlich zurückzuführen auf einen Rückgang der Anlagen im Bau, durch den Verkauf der Messemaschinen, um ca. TEUR 623 und gegenläufig aktivierte Entwicklungskosten von ca. TEUR 123. Hinzu kommen die Reduzierungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 147 und der Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.880. Passivseitig gab es im Wesentlichen Veränderungen bei den Verbindlichkeiten (Vj: TEUR 2.263) um ca. TEUR 1.495, eine Reduzierung der Rückstellungen von TEUR 1.686 auf TEUR 823 und eine Minderung des Eigenkapitals um TEUR 314. Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Eigenkapitalquote auf 60,8 % (Vorjahr: 41,4 %). 2. Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 war die Liquidität und die Zahlungsfähigkeit jederzeit sichergestellt. Der geringe Bestand an Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus dem Vorjahr wurde komplett beglichen. Beschaffungsseitig wurden Lieferantenrechnungen unter Ausnutzung von Skonti beglichen. 3. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Investitionen überwiegend zurückgehalten. Insgesamt wurden rd. TEUR 230 in die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie in die technischen Maschinen und Anlagen im Bau investiert sowie Entwicklungskosten aktiviert. 4. Personalbereich Die Gesamtzahl der durchschnittlich Beschäftigte betrug im Jahr 2023 55 (Vorjahr: 64). 5. Ertragslage und Auftragsentwicklung Im Jahr 2023 kam es zu einer Verschlechterung der Auftragslage der Spinnbau GmbH im Vergleich zum Vorjahr. Zurückzuführen ist dies auf die gesamtwirtschaftliche Lage, welche vor allem im Maschinenbau zu einem Rückgang des Auftragseinganges führte. Investitionsentscheidungen wurden unter anderem durch die anhaltende Inflation, höhere Finanzierungskosten und die unsichere politische Lage in Europa zurückgestellt. Der Auftragseingang der Spinnbau GmbH ist demzufolge in 2023 um 4,7 Mio. EUR gesunken und erreichte ein Volumen von 5,0 Mio. EUR. Damit lagen wir deutlich unter unserer ursprünglichen Planung von 9,7 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse sind um ca. 41 % zurückgegangen, auf insgesamt rd. TEUR 11.898, entgegen unserem Plan zum Jahresanfang. Dies war vor allem auf kundenseitige Projektverschiebungen zurückzuführen. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich um rd. TEUR 6.402 verringert. In Relation zum wirtschaftlichen Umsatz in 2023 gab es eine Margenverbesserung um rd. 10 Prozentpunkte, bedingt durch die kontinuierlichen Listenpreiserhöhungen und nicht weiter ansteigenden Materialpreise. Der Personalaufwand ist durch die Reduzierung der durchschnittlich Beschäftigten um rd. TEUR 476 auf rd. TEUR 4.042 gesunken. Die Personalaufwandsquote zum Bilanzstichtag beläuft sich auf rd. 34,7 %. Dabei lagen die Abschreibungen mit TEUR 92 unter dem Wert des Vorjahres von TEUR 104. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um rd. 267 TEUR auf TEUR 1.515. Im Berichtsjahr hat sich das Jahresergebnis zum Vorjahr verbessert, jedoch ist dies auf die einmalige außerordentliche Abschreibung im Jahr 2022 zurückzuführen. Die unzureichende Auftragslage und den dadurch bedingten zu geringen Umsatz führten zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 314.441,04 (Vorjahr TEUR -2.170.569,36). 6. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft Der Umsatzeinbruch der Spinnbau ist vor allem bedingt durch die allgemein wirtschaftliche Lage, welche im gesamten Maschinenbau zu einem starken Rückgang des Auftragseinganges geführt hat. Insgesamt lag das Geschäftsjahr unter der ursprünglichen Planung. Auf dem Gebiet der Vliesbildungssysteme ist die Spinnbau GmbH führend. Vor allem Krempeln großer Arbeitsbreiten und hoher Geschwindigkeiten gelten als Alleinstellungsmerkmal der Spinnbau GmbH, die für das Gesamtanlagengeschäft der Dilo-Gruppe von großer Bedeutung ist. Chancen und Risiken Nach der Corona Pandemie und dem Beginn des Ukraine Krieges ist die USA der wichtigste Absatzmarkt geblieben, nach wie vor ist die Auftragsvergabe in China sehr zurückhaltend. Bestandsgefährdende Risiken sich nicht erkennbar. Die Anzahl der Beschäftigten wurde entsprechend der Umsatzentwicklung reduziert, ist jedoch auf Abgänge, Renteneintritte und befristete Arbeitsverhältnisse zurückzuführen. Qualifiziertes Personal ist in der Dilo-Gruppe durch weitergeführte eigene Ausbildung und durch geeignete Kräfte vom Arbeitsmarkt zu gewinnen. Ein flexibler Personaleinsatz innerhalb der Firmengruppe ist gewährleistet. Die Sorgen innerhalb der Lieferketten und der Preisentwicklung bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie einbaufertigen Maschinenelementen oder Strukturteilen sind weitgehend entfallen. Einkaufsseitig erwarten wir zum Teil Preissenkungen oder eine moderate Anpassung aufgrund der Inflation. Hingegen ist die allgemeine Situation im Maschinenbau bedingt durch Inflation, Erhöhung der Finanzierungskosten und eine dadurch bedingte Zurückhaltung bei größeren Investitionen ein Grund für die schwache Auftragseingangslage bei der Spinnbau GmbH. Nach wie vor haben die gestiegenen Energiekosten durch den Ukraine Krieg nur einen geringen Einfluss auf die Spinnbau GmbH. Der Energiekostenanteil an den Gesamtkosten ist in 2023 von 1,36 % (2022) auf 1,52 % angestiegen und liegt damit nach wie vor auf niedrigem Niveau. Die Lieferung von Gesamtanlagen ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für den Umsatz. Die hohe Qualität der Anlagen der Dilo-Gruppe führen zu wiederkehrenden Geschäftsabschlüssen. Der Rückgang des Auftragseinganges und des Umsatzes ist gesamtwirtschaftlich bedingt und nicht auf das Programm oder die Produktqualität der Spinnbau GmbH zurückzuführen. Durch stetige Neuentwicklungen im Maschinenbereich und Kooperationen der Dilo Gruppe im Bereich des Alttextilrecyclings, können zukünftig noch weitere Produktbereiche abgedeckt werden. Prognosebericht Die Auswirkungen des Angriffs auf die Ukraine sind nach wie vor spürbar und durch die hohe Inflation in Europa und den USA haben sich die Märkte auch in 2023 noch nicht erholt. Jedoch haben wir durch eine stetige Weiterentwicklungsarbeit das Programm der Dilo-Gruppe für den Einzelmaschinen- wie für den Gesamtanlagenbereich attraktiv aufgestellt und es ist nach wie vor sehr gut nachgefragt. Insbesondere im Bereich der Energieeinsparungen haben unsere Maschinen einen großen Vorteil gegenüber anderen Verfahren der Vliesstoffherstellung, welche Vliesstoffe zum Teil thermisch oder durch Wasserstrahl verfestigen. Gerade im Hinblick auf Ressourceneinsparungen und Reduzierung der benötigten Energie zeigt sich hier ein großes Potential für das zukünftige Maschinengeschäft. Ebenso wurde durch die strategisch wichtige Kooperation im Bereich des Alttextilrecyclings ein weiteres Anwendungsgebiet für die Dilo-Gruppe erschlossen, welches in Zukunft auch durch Gesetzesvorgaben der EU mehr an Bedeutung gewinnen wird. Zu Beginn dieses Jahres 2024 sind wir mit einem guten Auftragsbestand gestartet, jedoch zeigte sich im Verlauf des Frühjahres, dass der Auftragseingang unter Plan verläuft und sich diese Lage noch weiter fortsetzen könnte. Bezüglich der Materialkosten gehen wir von einer stabilen Entwicklung aus; in manchen Teilbereichen rechnen wir sogar mit einem Preisrückgang. Zum jetzigen Zeitpunkt planen wir im laufenden Jahr mit einem deutlich höheren Umsatz als im Vorjahr, was auch von dem guten Auftragsbestand des Jahresendes 2023 herrührt. Generell ist eine Ergebnisprognose aufgrund der Größe einzelner Projekte und möglicher Verschiebungen zu Beginn des Jahres schwierig, wir erwarten jedoch ein leicht positives Ergebnis. Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 sowie dem Lagebericht 2023 der Spinnbau GmbH den folgenden Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die Spinnbau GmbH, Bremen PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Spinnbau GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spinnbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Baden-Baden, den 31.05.2024 Wissler
& Protzen GmbH
Matthias Protzen, Wirtschaftsprüfer ppa. Marco Schmidt, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 07.08.2024 festgestellt. |
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