Winning BLW Management GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Dr. Stoltze seit 17.6.2020 | Geschäftsführer |
Norbert Kotulla seit 17.6.2020 | Geschäftsführer |
Rajiv Balagangadharan seit 17.6.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sona Holding B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
SONA BLW Präzisionsschmiede GmbHAufgelöst | 94.90% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SONA AutoComp Germany GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2016 bis zum 31.03.2017Lagebericht Geschäftsjahr 2016/20171. GRUNDLAGENBERICHT1.1 Geschäftsmodell der Gesellschaft Die SONA AutoComp Germany GmbH (SAC) ist die Obergesellschaft der SONA BLW Präzisionsschmiede GmbH (BLW). Die Geschäftsführung der SAC ist für die Leitung der Gesellschaft und der BLW verantwortlich. Die SAC erbringt technische und kaufmännische Leistungen auf der Grundlage eines Dienstleistungsvertrages für die BLW und erhält im Gegenzug eine Vergütung in Höhe der entstandenen Kosten zuzüglich eines festen Aufschlags (cost plus). Im Einzelnen erbringt die SAC für die BLW kaufmännische Dienstleistungen, wie im Bereich rechtlicher und steuerlicher Angelegenheiten, im Bereich Einkauf, Finanzen, Buchführung, Controlling und Vertrieb. Darüber hinaus werden auch technische Dienstleistungen durchgeführt. So werden unter anderem Engineering-, Logistik- und Instandhaltungsleistungen erbracht. Des Weiteren bezieht die BWL seine Werkzeuge überwiegend von der SAC. Darüber hinaus hält die Gesellschaft Beteiligungen und erbringt Finanzierungsleistungen für eine Tochtergesellschaft. Die Serviceleistungen werden mit Mitarbeitern am Firmensitz in München, mit Mitarbeitern in Duisburg und mit Mitarbeitern in Remscheid erbracht. Da die geschäftliche Entwicklung der BLW maßgeblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft hat, wird im Folgenden, insbesondere in den Abschnitten Forschung und Entwicklung, gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen und im Prognosebericht auch auf die Geschäftsentwicklung der BLW eingegangen. Die wesentlichen Absatzmärkte der SONA BLW sind Deutschland, die europäischen Nachbarländer und die Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Der Inlandsmarkt hat mit rund 65% des Umsatzvolumens (Vorjahr 63%) die größte Bedeutung. Das Europäische Ausland folgt mit einem Anteil von 29% (Vorjahr 28%) und auf die USA entfallen rund 6% (Vorjahr 8%). 1.2 Steuerungssystem Informationsgrundlagen: Zur Berichterstattung über Plan- und Ist-Zahlen werden leistungsfähige Managementinformationssysteme eingesetzt. Die auf dieser Basis erstellten monatlichen Reports werden einzelfallbezogen durch Sonderauswertungen und Projektberichte ergänzt. Regelmäßig erfolgt ein intensiver Informationsaustausch in gemeinsamen monatlichen Sitzungen, bestehend aus der Geschäftsführung, den Standortleitern, sowie den Finanz- und Einkaufsdirektoren. Je nach Bedarf werden die Führungskräfte der Bereiche Fertigung, Instandhaltung, Personal, etc. je Standort hinzugezogen. Nach Maßgabe des Tarifvertrages der BLW und SAC erfolgen darüber hinaus zwischen der Geschäftsführung und den Betriebsratsvorsitzenden der drei Standorte regelmäßige Treffen, in denen die aktuelle Wirtschaftslage der Gesellschaft sowie der Fortschritt bei den Maßnahmen zur Produktivitätsverbesserung berichtet und diskutiert werden. Auch bei diesen Sitzungen wird eine hohe Transparenz der Berichterstattung eingehalten. Wesentliche Kennzahlen: Für die interne Steuerung stehen die Kennzahlen im Vordergrund, die als wesentliche Werttreiber identifiziert wurden. Dies sind zum einen die Kennzahlen, die die Maßnahmen zur Kostenreduzierung und Effizienzsteigerung messen, wie OEE (Overall Equipment Efficiency), ppm (parts per million: Anzahl Reklamationen) und Ausschussquoten, zum anderen wird das Unternehmen über die Kernkenn-zahlen EBITDA (Ergebnis der operativen Tätigkeit vor Zinsen und Abschreibungen), EBIT (Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit vor Zinsen), Capital Employed (eingesetztes Betriebskapital) und ROCE (EBIT im Verhältnis zum eingesetzten Betriebskapital) gesteuert. Darüber hinaus wird auch die Zahlungsfähigkeit kontinuierlich überwacht und sichergestellt. Der Cashflow wird in einer kurzfristigen Liquiditätsplanung rollierend, tagesbezogen für einen Dreimonatszeitraum beobachtet. Daneben erfolgt die Liquiditätsplanung aufgrund der erwarteten Geschäftstätigkeit für das Geschäftsjahr. 1.3 Forschung und Entwicklung Im Bereich Vorentwicklung wird den aktuellen, globalen Anforderungen hinsichtlich Leichtbau, Bauraumbeanspruchung sowie Funktionseffizienz des Funktionsmoduls 'Achsgetriebe' und der Schnittstellen zu den Anschlusskomponenten Rechnung getragen. Des Weiteren sind insbesondere technologische Gesichtspunkte einer wirtschaftlichen Produktionstechnik unverzichtbare Randbedingungen. Hierzu gehören insbesondere werkstofftechnische Fragestellungen unter Beachtung technologischer Abhängigkeiten und prozessbedingter Rückwirkungen. Als wesentlicher Teil der Wertschöpfungskette ist hier die Umformtechnik von zentraler Bedeutung. Mögliche Ansätze liegen in der technologischen Optimierung der Wertschöpfungskette. Neue verbesserte Produkte und Funktionsmodule, u.a. getrieben durch den beginnenden Ausbau der E- Mobilität, können dann im Weiteren zusätzliche Umsatzpotentiale erschließen.
Die Verbesserungsansätze stellen Synergieansätze für 'Antriebsräder' (i.d.R. im Automobil-Achsantrieb Hypoidverzahnungen) dar. Während erste Prototypanwendungen die grundsätzliche Eignung des Axial-Gesenkwalzverfahrens (AGW) für die (inkrementelle) umformtechnische Herstellung von Hypoid-Tellerrädern bereits aufgezeigt hat, fehlt für Hypoid-Ritzel eine ähnlich geeignete Umformtechnologie. SONA BLW konnte in Kooperation mit der TU-München die bisherige Beschränkung zur konjugierten, geometrischen Beschreibung der Walzwerkzeugverzahnung überwinden. Dieses Tool zur Flankengenerierung ermöglicht die Definition der Walzwerkzeugverzahnung ausgehend von weitgehend beliebigen Tellerradverzahnungen. Ein Maschinen Lieferant verfügt über eine leistungsfähige und flexible Prototyp-Umformmaschine. Es ist geplant, im Rahmen einer kooperativen Entwicklung mit diesem Lieferanten dieses Verfahren zu einem höheren - ggf. industriell verwertbaren - Reifegrad weiterzuentwickeln.
Ein Schwerpunkt bei der Entwicklung von Leichtbau-Differentialen basiert auf der Nutzung von Synergien aus parallelen Entwicklungen im automotiven Leichtbau. Ausgehend von weiterentwickelten (Guss-)Werkstoffen, stellen ur- und umformtechnische Fertigungstechnologien sowie die zunehmend erforderlichen Fügetechnologie werkstofftechnisch hybrider Komponenten Kernfelder aktueller und zukünftiger Untersuchungen dar. Dabei wird neben unverzichtbaren Hauptforderungen - wie z.B. Leichtbau, Bauraumnutzung und Kosteneffizienz - auch vermehrt die Einbeziehung von Zusatzfunktionen, d.h. funktionale Erweiterungen - wie z.B. Kupplungen, Bremsen, etc. - betrachtet. Diese Entwicklungen gewinnen, insbesondere durch die Anforderungen im Zusammenhang mit dem Ausbau der E-Mobilität, an Bedeutung und können hier neue Lösungen bieten.
In Analogie zu o.g. werkstofftechnischen Entwicklungstendenzen, sind entsprechende Potentiale der Stahlwerkstoffe für massivumgeformte Komponenten des Antriebsstrangs zu untersuchen. Insbesondere bei der umformtechnischen Herstellung werden die Werkstoffeigenschaften drastisch beeinflusst. Hier fehlen allerdings signifikante Kennwerte, welche die Veränderung der resultierenden Eigenschaften im Lauf der Prozesskette - insbesondere bedingt durch thermo-mechanische Effekte - als auch anwendungstechnische Einflüsse (TWIN, TWIP, TRIP, etc.) hinlänglich charakterisieren. Vor dem Hintergrund, dass diese Werkstoffkennwerte bei der Auslegung solcher Komponenten im Rahmen von FE-Analysen von herausragender Bedeutung sind, arbeitet SONA BLW an Modellierungsansätzen.
Die Technologie des 'Additive Manufacturing' bietet gute Möglichkeiten die Entwicklungskette und die damit verbundenen Aufwände zu verkürzen bzw. zu reduzieren. Die relativ dynamische Entwicklung im Anwendungsbereich unterschiedlichster Verfahren und Werkstoffe erfordert eine prozess- und anwendungstechnische Analyse und Bewertung der verfügbaren Technologien (Anbieter). Basierend auf Ergebnissen dieser Analysen konnten bereits in der Betriebsmittel- & Werkzeugfertigung erste praktische Anwendungsgebiete erschlossen werden. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft erzielte 2016 mit einem realen Zuwachs von rund 2,5 % das geringste Wachstum seit der Finanzkrise im Jahr 2009. Ursächlich hierfür war nicht nur die wie schon im Vorjahr weiterhin enttäuschende konjunkturelle Entwicklung in den Schwellenländern, sondern auch eine merkliche Verlangsamung der Wachstumsdynamik in den Industrieländern. Als besonderer Belastungsfaktor erwiesen sich die mit geopolitischen Entwicklungen verbundenen Unsicherheiten, sei es der Ausgang des britischen Referendums, der Putschversuch in der Türkei oder die anhaltenden Konflikte in Syrien und der Ukraine. Die Weltwirtschaft scheint im ersten Quartal 2017 ihren Expansionskurs leicht beschleunigt fortgesetzt zu haben. In Deutschland führten die nach wie vor positive Stimmung der Konsumenten und die gute Lage am Arbeitsmarkt dazu, dass das BIP mit 1,8 % etwas stärker wuchs als im Vorjahr. Dämpfend wirkte im Juni 2016 das Referendum in Großbritannien aus. In der Eurozone legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,7 % zu. Die Arbeitslosenquote innerhalb der Eurozone sank weiter und erreichte einen durchschnittlichen Wert von 10,6 %. In den Vereinigten Staaten verbesserte sich nach verhaltenem Wachstum in den ersten beiden Quartalen 2016 die Wirtschaftstätigkeit spürbar. Vor dem Hintergrund erneut positiver Arbeitsmarktdaten und steigender Inflation erhöhte die US-Notenbank im Dezember 2016 den Leitzins. Insgesamt verlor die US-Wirtschaft aber an Schwung und wies lediglich ein Wachstum von 1,6 % auf und lag somit unter Vorjahresniveau von 2,6 %. Das BIP-Wachstum in Kanada erreichte mit 1,3 % nur eine geringe Dynamik. Die Wirtschaftsleistung Mexikos sank um 2,3 %. In der Region Greater China lag das Wachstum der Wirtschaft bei 6,3 % und damit abermals unterhalb der Zuwachsrate des Vorjahres. Grund war die weitere graduelle Verlangsamung der Dynamik in China, wo sich der Zuwachs des BIP auf dem staatlich anvisierten Ziel in Höhe von 6,7 % einpendelte. Unterstützt durch anhaltende staatliche Eingriffe stabilisierte sich in China das Wachstum im Einklang mit dem jährlichen Ziel der Regierung. Russland und Brasilien dagegen konnten die Rezession nicht überwinden. Russland beendete das Jahr mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung auf -0,25 %. Brasilien hingegen erlebte das zweite tiefe Rezessionsjahr in Folge - 3,4 %. In Russland gab es Anzeichen einer Verbesserung der Wirtschaftslage, wozu insbesondere auch die Stabilisierung der Rohstoffpreise beitrug. In Lateinamerika kontrahierte die Wirtschaft erneut, es zeichnete sich u. a. vor dem Hintergrund der Erholung der Rohstoffpreise aber ein Ende der Rezession ab. Aufgrund wirtschaftsfördernder Reformen erreichte Indien das dritte Jahr in Folge ein BIP-Wachstum von mindestens 7 %. Während das Wachstum der Weltwirtschaft 2016 leicht unter dem Niveau des Vorjahres lag, wuchs die weltweite Nachfrage nach Automobilen dagegen stärker als im Jahr zuvor. Der Weltautomobilmarkt wuchs 2016 um 5,4 Prozent auf 81,1 Millionen Fahrzeuge. Den mit Abstand größten Beitrag zum weltweiten Marktwachstum steuerte einmal mehr der chinesische Markt bei. Abgesehen von China war das weltweite Nachfragebild eher gemischt. Der europäische Markt verbuchte einen deutlichen Zuwachs, während der US-amerikanische Markt nur noch minimal zulegen konnte. Die Marktentwicklung der großen Schwellenländer war weiterhin uneinheitlich. Die Pkw-Nachfrage in Westeuropa entwickelte sich weiterhin erfreulich. Die Erholung setzte sich mit einem Anstieg von rund 6 % fort. Marktzuwächse waren dabei auf breiter Basis zu beobachten. Die Nachfrage in den Kernmärkten Deutschland und Frankreich entwickelte sich mit Zuwächsen von 4,5 % und rund 5 % weiterhin sehr robust. Der britische Markt zeigte sich vom Brexit-Votum bislang unbeeindruckt und erreichte mit einem Anstieg von rund gut 2 % ein neues Rekordvolumen von etwa 2,7 Mio. verkauften Einheiten. Den höchsten Anstieg aller westeuropäischen Volumenmärkte konnte mit rund 16 % Italien verbuchen, wenn auch von einem relativ niedrigen Niveau ausgehend. Weiterhin schwierig war hingegen die Verfassung des russischen Pkw-Markts, der nochmals deutlich zurückging. Der US-amerikanische Markt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge übertraf das Vorjahresniveau knapp und konnte mit rund 17,5 Mio. Einheiten nochmals ein neues Rekordniveau erzielen. Dabei entwickelten sich die SUV- und Pickup-Segmente deutlich besser als die Nachfrage nach klassischen Limousinen. Die Pkw-Nachfrage in Brasilien war dagegen nochmals durch einen zweistelligen Rückgang gekennzeichnet. Der indische Markt legte erneut deutlich zu. Die weltweite Nachfrage nach mittelschweren und schweren Lkw war durch die eher schwache Weltkonjunktur wesentlich stärker geprägt als das Pkw-Segment. In den für uns relevanten Absatzmärkten bewegte sich die Nachfrage insgesamt deutlich unter dem Vorjahresniveau. Der nordamerikanische Markt litt unter der schwächeren gesamtwirtschaftlichen Investitionstätigkeit: In den Gewichtsklassen 6-8 verringerte sich das Marktvolumen um 12%. Dabei war der Rückgang im margenträchtigeren, schweren Segment (Klasse 8) mit einem Minus von nahezu 20 % besonders ausgeprägt, während das mittelschwere Segment (Klassen 6-7) sogar um rund 5 % zulegte. Erhebliche politische Unsicherheit sowie Vorzieheffekte aufgrund der Einführung der neuen Abgasnorm Euro VI zum 1. Januar 2016 führten dazu, dass die Nachfrage in der Türkei im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 45 % einbrach. Der brasilianische Markt musste einen weiteren deutlichen Rückgang hinnehmen. Von einem bereits sehr schwachen Niveau ausgehend, gingen die Verkaufszahlen nochmals um rund 30 % zurück. Die Lkw-Nachfrage in Russland hingegen stabilisierte sich im Jahresverlauf und bewegte sich insgesamt leicht über dem niedrigen Vorjahresniveau. Eine kräftige Markterholung war in China zu beobachten: Dort erhöhte sich die Zahl der Lkw-Verkäufe um annähernd 40 %. Die Transporternachfrage in Westeuropa legte im Jahr 2016 weiter zu. Dabei erhöhte sich das Marktvolumen für mittelgroße und große Transporter um 14 %. Bei den kleinen Transportern stieg die Nachfrage um 11 %. Nicht zuletzt auch in Deutschland ist der Transportermarkt insgesamt um 12 % gewachsen. Auch in den USA hat sich der Markt für große Transporter mit einem Plus von 14 % weiterhin sehr positiv entwickelt. Dagegen war in China ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Aufgrund der ungünstigen Rahmenbedingungen war der Markt für große Transporter in Lateinamerika abermals stark rückläufig. Bei den Bussen ist das Marktvolumen in der Region EU30 im Vergleich zum Vorjahr um rund 5 % gewachsen. Aufgrund der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen lag die Nachfrage in Brasilien mit einem Minus von rund 34 % deutlich unter dem Vorjahresniveau. Bedingt durch die aktuell schwierige Situation blieb auch der Inlandsmarkt in der Türkei deutlich hinter dem Vorjahr zurück. Aufgrund des nur moderaten Wachstums der Weltwirtschaft sowie der niedrigen Rohstoffpreise befindet sich der Markt für Baumaschinen weiterhin in einem schwierigen Marktumfeld. 2.2 Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse der SAC betrugen im Berichtsjahr 63,7 Mio € (Vorjahr 66,3 Mio €). Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen kaufmännische und technische Serviceleistungen, sowie die Erstellung von Werkzeugen für andere Konzerngesellschaften. Im Bereich der Erbringung von Servicedienstleistungen entsprach der Geschäftsverlauf den im Rahmen der Planung getroffenen Erwartungen, während das Beteiligungsergebnis deutlich über dem Vorjahr war, was hauptsächlich an der Übernahme des Gewinnes von der BLW lag. Die Umsatzerlöse der BLW gingen gegenüber dem Vorjahr in etwa wie erwartet um -2,4% zurück. Die Betrachtung der Produktbereiche weist einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse im Produktbereich "PKW" von 2,9 Mio.€ (-2,3%) und im Bereich "LKW" von 1,2 Mio. € (-1,6%) gegenüber Vorjahr aus. Der Produktbereich "Baumaschinen" verzeichnete ebenfalls einen Rückgang von 1,7 Mio. € (-13,8%). Regional betrachtet entfällt der Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen mit 5,5 Mio. € (29,4%) auf Nordamerika/NAFTA. Insgesamt konnte der geplante Umsatz von 225,6 Mio€ mit 224,0 Mio€ aber nicht ganz erreicht werden, was insbesondere am Bereich Baumaschinen lag. Es ergaben sich folgende Verschiebungen zwischen den einzelnen Bereichen. Der Geschäftsbereich Remscheid mit 108,3 Mio. € (Plan 107,3 Mio. €) und der Geschäftsbereich München mit 72,7 Mio. € (Plan 71,8 Mio. €) lagen leicht über den Planwerten, während der Geschäftsbereich Duisburg mit 43,0 Mio. € (Plan 46,5 Mio. €) hinter den Planerwartungen zurückblieben. 2.3 Ertragslage Das Ergebnis vor Steuern betrug im Geschäftsjahr 2016/17 1,4 Mio €, während im Vorjahr noch -4,5 Mio € zu verzeichnen waren. Die deutliche Verbesserung in Höhe von 5,9 Mio€ resultiert im Wesentlichen aus einem gegenüber dem Vorjahr um 8,1 Mio € angestiegenen Beteiligungsergebnis, was hauptsächlich an der deutlichen Verbesserung des Ergebnisses der BLW lag. Bei der BLW hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr vom 1. April 2016 bis 31. März 2017 die Ertragslage deutlich verbessert. Das Ergebnis vor Steuern konnte um 8,9 Mio. € auf 5,3 Mio. € gesteigert werden. Trotz der geringeren Umsätze konnte dies durch konsequente Umsetzung und Verfolgung geplanter Maßnahmen und keiner Sonderbelastungen wie noch im Vorjahr erreicht werden. Durch die positive Entwicklung der Ertragslage verbesserte sich auch das EBIT und das EBITDA. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von -2,5 Mio € sind latente Steueraufwendungen in Höhe von 2.3 Mio € enthalten, so dass sich der Jahresfehlbetrag von -1,1 Mio € ergibt. Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung der SAC:
Insgesamt ist die Ertragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr vom 1. April 2016 bis 31. März 2017 deutlich befriedigender im Vergleich zum Vorjahr ausgefallen. Eine weitere Verbesserung wird aber angestrebt. 2.4 Finanzlage Kapitalstruktur Das Eigenkapital (11,7 Mio €) ist aufgrund des Jahresfehlbetrages um 1,1 Mio € zurückgegangen. Dementsprechend ist die EK-Quote von 14,0 % auf 13,0 % gesunken. Die Finanzverbindlichkeiten der SAC haben sich auf Grund der Tilgung von Darlehen verringert.
Im Geschäftsjahr 2016/2017 wurden Investitionen i.H.v. 0,8 Mio € in Sachanlagegüter und immaterielle Vermögensgüter vorgenommen. Die Investitionen erfolgen im Wesentlichen zur Erhaltung der Produktionsfähigkeit. Wesentliche Investitionstätigkeiten erfolgten in Prüf- und Messanlagen sowie im Bereich der Hard- und Softwareausstattung. Liquidität Dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit über -1,3 Mio € steht ein Cashflow aus der Investitionstätigkeit von -0,8 Mio € sowie ein Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit über 3,2 Mio € gegenüber. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von -1,3 Mio € resultiert hauptsächlich aus dem Periodenergebnis in Höhe von -3,5 Mio €. Das Periodenergebnis setzt sich zusammen aus dem Jahresüberschuss, abzüglich Steuern vom Einkommen und Ertrag und abzüglich Beteiligungsergebnis. Ursache für den negativen Cashflow aus Investitionstätigkeiten waren insbesondere die Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (0,7 Mio €). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten resultiert im Wesentlichen aus Auszahlungen für die Tilgung von Finanzschulden (10,8 Mio €) sowie Zinszahlungen (1,3 Mio €), denen Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden (5,4 Mio €), ein positives Beteiligungsergebnis (4,9 Mio €) sowie ein positiver Finanzierungssaldo mit verbundenen Unternehmen (5,1 Mio €) gegenüber stehen. Kapitalflussrechnung der SONA SAC
2.5 Vermögenslage Bilanzstruktur der SAC - in T€ -
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr leicht vermindert. Ursache hierfür ist auf der Aktivseite hauptsächlich der Rückgang bei den aktiven latenten Steuern sowie der leichte Rückgang der langfristigen Aktiva aufgrund der im Berichtsjahr über den Zugängen liegender Abschreibungen beim Sachanlagevermögen, während der Anstieg bei den flüssigen Mitteln sich gegenläufig auswirkte. Auf der Passivseite verminderte sich das Eigenkapital aufgrund des Jahresfehlbetrages im Berichtsjahr. Die Eigenkapitalquote verringerte sich dadurch auf jetzt 13% von im Vorjahr 14%. Auch beim Anteil der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen, der Ertragsteuer- und sonstigen Rückstellungen sowie der kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme ergaben sich nur geringe Verschiebungen. Im Gesamtbild weist die SAC eine im Vergleich zum Vorjahr stabile Bilanzstruktur aus. 2.6 Weitere LeistungsindikatorenMitarbeiter Die Belegschaft der SONA BLW hat sich, resultieren aus Neueinstellungen, normaler Fluktuation, Übergängen in Altersteilzeit und Trennungen im Bereich der Arbeiter und Angestellten um 16 Mitarbeiter reduziert. Die Veränderungen im Detail ergeben sich wie folgt:
Unser Firmentarifvertrag mit einer verlängerten Laufzeit bis 31.03.2019 (mit abgeschwächten Verzichten im letzten Jahr) sieht vor, dass unsere Mitarbeiter für diese Zeitspanne auf Lohn- und Gehaltsbestandteile verzichten. Im Gegenzug verpflichtet sich die Gesellschaft bestimmte Projekte und deren Beitrag zum Ergebnis umzusetzen. Eine Rückzahlung der Mitarbeiterbeiträge ist für die Geschäftsjahre 2019/2020 bis 2028/29 vereinbart, soweit ein bestimmtes Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern überschritten wird. Die Weiterbildungsaktivitäten für die Mitarbeiter wurden im Geschäftsjahr 2016/17 weiter intensiviert. 3. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHTAuch die voraussichtliche Entwicklung der SAC im Geschäftsjahr 2017/2018 hängt wesentlich von der Entwicklung der BLW und deren Chancen- und Risikolage ab. Deswegen wird im Folgenden hierauf eingegangen. 3.1 Prognosebericht Zu Beginn des zweiten Quartals 2017 sind die konjunkturellen Perspektiven für die Weltwirtschaft weiterhin günstig, so dass sich das globale Wachstumstempo dieses Jahr leicht beschleunigen könnte. Die aktuellen Prognosen für das Gesamtjahr 2017 bewegen sich am oberen Rand des 2,5-3%-Korridors. Die US-amerikanische Wirtschaft sollte im Vergleich zu dem eher schwachen Vorjahreswert von nur 1,6% eine spürbare Belebung erfahren und um rund 2,3% wachsen können. Die Konjunktur in der Europäischen Währungsunion (EWU) entwickelt sich weiterhin positiv. Es gibt Anzeichen dafür, dass die Wirtschaft mit rund 1,7% erwartetem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in etwa die solide Dynamik des Vorjahres beibehalten könnte. Von zentraler Bedeutung für die Weltwirtschaft ist die weitere Stabilisierung der wirtschaftlichen Aussichten in China. Hier haben sich die BIP-Prognosen für 2017 bei rund 6,5% eingependelt, was nur geringfügig niedriger wäre als im Vorjahr. Wenngleich sich der südamerikanische Wirtschaftsraum von der Rezession des Vorjahres befreien wird, bleiben die gesamtwirtschaftlichen Zuwachsraten insgesamt enttäuschend. Das gilt vor allem für Brasilien, für das sich nach zwei Jahren mit ausgeprägten Rückgängen nur ein geringes Plus abzeichnet. Begünstigt durch die sich leicht belebende russische Wirtschaft wird für Osteuropa ein etwas stärkeres BIP-Wachstum als im Vorjahr erwartet. Die weltweite Pkw-Nachfrage dürfte nach aktueller Einschätzung im Jahr 2017 von hohem Niveau ausgehend um 1-2% zunehmen. Dabei ist für den chinesischen Gesamtmarkt nur noch ein leichter Anstieg zu erwarten. Der US-amerikanische Markt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge sollte das außerordentlich hohe Vorjahresniveau von über 17 Millionen verkauften Einheiten in etwa halten können. Für den europäischen Pkw-Markt ist insgesamt von einem leichten Anstieg auszugehen. Dabei dürfte sich die Nachfrage in Westeuropa nach der kräftigen Erholung der Vorjahre nur noch leicht über dem Niveau von 2016 bewegen. In Russland ist mit einer moderaten Erholung von niedrigem Niveau zu rechnen, was für Osteuropa insgesamt einen leichten Anstieg zur Folge haben dürfte. Für den japanischen Markt rechnen wir mit einem Marktvolumen in der Größenordnung des Vorjahres, für die Nachfrage in Indien mit einem deutlichen Zuwachs. Bei der Lkw-Nachfrage in der NAFTA-Region rechnen wir für das Gesamtjahr mit einer Fortsetzung der zyklischen Marktabschwächung. In den Gewichtsklassen 6-8 ist in Summe mit einem Rückgang in der Größenordnung von 5% zu rechnen. Im Segment der schweren Lkw (Klasse 8) erwarten wir eine noch deutlichere Abschwächung. Dennoch gehen wir im Jahresverlauf von einer schrittweisen Stabilisierung des Marktes aus. In der Europäische Union erwarten wir, dass die Nachfrage in etwa das solide Vorjahresniveau halten kann. Auf dem brasilianischen Markt ist anzunehmen, dass die Verkaufszahlen ausgehend von dem äußerst schwachen Vorjahresniveau nochmals leicht zurückgehen werden. In der Türkei ist nach dem dramatischen Einbruch des Vorjahres ein weiterer deutlicher Rückgang zu erwarten. Der russische Markt sollte sich deutlich erholen. In China ist nach dem sehr schwungvollen Jahresauftakt mit einer Normalisierung der Nachfrage zu rechnen, was für das Gesamtjahr einen leichten Marktzuwachs zur Folge haben dürfte. Für das Jahr 2017 erwarten wir in der Region EU30 bei den kleinen Transportern eine stabile Nachfrage und bei den mittelgroßen und großen Transportern ein leichtes Marktwachstum. In den USA dürfte die Nachfrage nach großen Transportern weitgehend stabil bleiben. Dagegen sollte sich der Markt für mittelgroße und große Transporter in Lateinamerika, von einem sehr niedrigen Niveau ausgehend, im Jahr 2017 wieder deutlich beleben. In China rechnen wir ebenfalls mit einer Belebung der Nachfrage in dem von uns adressierten Markt. Die BLW geht für das Geschäftsjahr 2017/18 von einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse um 0,9 % aus. Nennenswertes Steigerungspotential ergibt sich aus dem Geschäft mit Neuprojekten, das sich in den Folgejahren, beginnend ab dem Geschäftsjahr 2017/2018 auch in Umsatzsteigerungen niederschlagen wird. Durch die konsequente Bearbeitung der Rationalisierungsprojekte wird angestrebt sowohl das EBITDA als auch das EBIT der Gesellschaft auch im nächsten Jahr merklich zu steigern, um ab dem nächsten Jahr nachhaltig wieder auf ein höheres Niveau zurückzuführen. Gegenläufig wirkende Preissteigerungen bei den Einsatzfaktoren sollen über Preisanpassungen an die Kunden weitergegeben werden. Auch wird zur Kostenbegrenzung der Personalabbau durch nicht Neubesetzung von ausscheidenden Mitarbeitern, auch mit Hilfe von internen Umsetzungen, konsequent fortgeführt. Mengensteigerungen werden durch Effizienzsteigerungen realisiert. Zur Erreichung dieser Ziele werden auch in den nächsten Geschäftsjahren größere Investitionen getätigt. Des Weiteren leiten sich folgende Schwerpunkte für die Maßnahmen der künftigen Jahre ab:
Die Betriebsräte und Mitarbeiter der Gesellschaft tragen diese Maßnahmen mit und sind bereit, eigene Beiträge hierfür zu leisten. So wurde im Juni 2016 rückwirkend der Firmentarifvertrag um drei Jahre bis 31.03.2019 mit weitgehend unveränderten Bedingungen verlängert. Die Finanzinstrumente Factoring von Kundenforderungen und Leasing von einzelnen Investitionen werden zur Erhaltung der finanziellen Flexibilität weiter betrieben. Die für die kurzfristige Finanzierung unserer Gesellschaft wesentliche Betriebsmittelkreditlinie über 26,5 Mio. € der ICICI Bank Ltd. ist, wie in den Vorjahren auch, auf jeweils 1 Jahr befristet, aktuell bis März 2018. Die ICICI Bank Ltd. hat in Gesprächen mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats ihre Bereitschaft bekundet, diesen Kredit mit unverändertem Volumen auch zukünftig fortzuführen. Die ICICI Bank Ltd. hat die Finanzierung unserer Gesellschaft und der unserer Mehrheitsgesellschafterin SONA AutoComp Germany GmbH in der Vergangenheit immer positiv begleitet. Alternativ hat die ICICI Bank Ltd. ihre Zustimmung für eine mögliche Übertragung des Betriebsmittelkredits auf eine deutsche Geschäftsbank in Aussicht gestellt. Die SAC hatte im Berichtjahr weitere Kreditlinie über 2,0 Mio. USD und über 3,5 Mio. € in Anspruch genommen, die bis März 2018 befristet sind. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass auch diese Kreditlinie bei Bedarf verlängert werden kann. Ansonsten sind die Kreditlinien der Gesellschaft gegenwärtig vollständig ausgeschöpft. In dem Kreditvertrag mit einer kreditgebenden Banken sind verschiedene Finanzkennzahlen vereinbart, bei deren Nichteinhalten der Bank ein Sonderkündigungsrecht zusteht. Zum 31. März 2017 ist eine Finanzkennzahl der Bank nicht eingehalten worden. Die Bank hat diesbezüglich, wie auch in der Vergangenheit, auf ihr Sonderkündigungsrecht verzichtet. Im Sommer 2016 wurde ein kartellbehördliches Verfahren gegen die Gesellschaft wegen möglicher Verstöße gegen deutsches und ggf. europäisches Kartell- und Wettbewerbsrecht eingeleitet. Die Geschäftsführung hat im Zuge der Untersuchungen volle Kooperationsbereitschaft erklärt. Das Risiko für ein mögliches Kartellbußgeld wird auf einen niedrigen einstelligen Millionen Eurobetrag beziffert. Eine entsprechende Rückstellung hat die Gesellschaft bereits zum 31.03.2016 gebildet. Die Geschäftsführung erwartet, dass eine Entscheidung im Geschäftsjahr 18/19 gefällt wird und für das mögliche Bußgeld eine Vereinbarung über die Zahlungsfälligkeiten getroffen werden kann. Unter diesen Annahmen ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft und somit die Fortführung des Unternehmens trotz der Investitionen und der Rückzahlung von Darlehen zugunsten unserer Muttergesellschaft gewährleistet. 3.2 Chancen- und Risikobericht Das Geschäft der SONA BLW unterliegt Chancen und Risiken, die laufend über geeignete Instrumente verfolgt werden. Aus dem Absatzmarkt und der laufenden Projektarbeit für Neugeschäfte ergeben sich Chancen und Risiken, die sich bei einer potentiell höheren Eintrittswahrscheinlichkeit jedoch weitgehend die Waage halten. Einerseits ergeben sich neue Chancen durch den Umbruch der Elektromobilität und der Eröffnung eines relativ neuen und breiten Geschäftsfelds, welches durch entsprechende Kaufanreize seitens vieler Regierungen weltweit subventioniert und gefördert wird; andererseits bergen der aktuelle Dieselskandal und damit einhergehend drohende Fahrverbote für Diesel- als auch teilweise Benziner - wie bereits von einigen europäischen Ländern angedroht bzw. verkündet - ein Risiko in sich, da dies zu einer verhaltenen Kaufzurückhaltung führen könnte. Im Bereich der Produktion ergeben sich Risiken durch mögliche Ausfälle von Engpassaggregaten mit mittlerer Eintrittswahrscheinlichkeit. Diesen wird durch aktuelle Notfallpläne und systematische vorbeugende Instandhaltung entgegengewirkt. Auf der Beschaffungsseite bestehen potentielle Risiken im Wesentlichen im Bereich des Materialeinkaufs aufgrund einer begrenzten Zahl von Anbietern und den individuellen Vorgaben der Kunden. Auf Grund der vertraglichen Bindungen unterliegen diese Risiken jedoch einer niedrigeren Eintrittswahrscheinlichkeit. Es wird diesen Risiken durch intensive Lieferantenpflege und flexible Freigaben begegnet. Weiterhin besteht das Risiko, dass Einsparpotentiale auf der Einkaufseite nicht im geplanten Umfang realisiert werden können und die Trennung von unrentablen Geschäften nicht im gewünschten Umfang erfolgen kann. Allerdings besteht hier auch die Chance, dass die konservativ geplanten positiven Effekte aus beiden Maßnahmen übertroffen werden können. Weitere Risiken können sich aus neuen Gewährleistungsverpflichtungen ergeben, die nicht durch die bilanzierten Gewährleistungsrückstellungen abgedeckt sind. Soweit erhältlich und wirtschaftlich sinnvoll, bestehen für Schadensfälle und Haftungsrisiken wie in den Vorjahren zentral gesteuerte Versicherungsprogramme. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um branchenübliche Haftpflicht- und Sachversicherungen. Umfang und Höhe der Versicherungsdeckung werden permanent auf Angemessenheit hin verifiziert. Zunehmend regulatorische Eingriffe der Politik durch ökologische Vorgaben offenbaren einerseits Risiken wie beispielsweise im Bereich der Umlagen für erneuerbare Energien und der einhergehenden Ausnahmeregelung für Energieintensive Unternehmen. Andererseits können sich durch die Forderungen zur Reduzierung des CO 2-Ausstoßes auch Chancen für neue Entwicklungen und Anwendungen unserer Produkte am Markt ergeben. Alle bekannten Risiken haben in der operativen Planung Berücksichtigung gefunden und werden weiter verfolgt. Darüber hinaus sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.
München, den 16. August 2017 Rainer Hartmann Norbert Kotulla Rajiv Balagangadharan Bilanz zum 31. März 2017Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2016 bis 31. März 2017
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2016 bis 31. März 2017SONA AutoComp Germany GmbH, MünchenAmtsgericht München, HRB 200907A. Allgemeine AngabenDie SONA AutoComp Germany GmbH (SAC) ist zum Bilanzstichtag 31.03.2017 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsrechts (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) beachtet. Die SONA AutoComp Germany GmbH ist ein Tochterunternehmen der SONA BLW Precision Forgings Ltd., Gurgaon, Indien, und der SONA Holding B.V., Amsterdam, Niederlande. Die SONA AutoComp Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der SONA Holding B.V., Amsterdam, Niederlande (kleinster Konsolidierungskreis) und SONA BLW Precision Forgings Ltd., Gurgaon, Indien (größte Konsolidierungskreis), einbezogen. Das Geschäftsjahr der SONA AutoComp Germany GmbH beginnt jeweils am 1. April und endet am 31. März des Folgejahres. Durch die Anpassung an die Veränderungen durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG ist das "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" weggefallen sowie das Zwischenergebnis "Ergebnis nach Steuern" zwischen den Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" und dem Posten "sonstige Steuern" neu eingefügt worden. Zur verbesserten Darstellung der Ertragslage wurde das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung um das Zwischenergebnis "Ergebnis vor Steuern" ergänzt. Ab dem Berichtsjahr erfolgt der Ausweis der sonstigen Steuern nicht mehr wie im Vorjahr unter der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern in einer eigenen Position in der Gewinn und Verlustrechnung. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten für selbsterstellte Anlagen enthalten neben den notwendigen Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Abnutzbare Gegenstände werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Soweit notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zu Grunde gelegt: Gebäude 10 - 50 Jahre, Grundstückseinrichtungen 5 - 25 Jahre, Betriebsvorrichtungen 10 - 25 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 4 - 15 Jahre, andere Anlagen 3 - 25 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter, das sind seit dem 1. April 2010 Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich 2.500,00 €, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen werden auf den Barwert abgezinst; die übrigen Ausleihungen werden zum Nennwert bilanziert. In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten werden nach der gleitenden Durchschnittsmethode ermittelt. Soweit erforderlich, werden Abschreibungen für Verwertungsrisiken wegen überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen enthalten. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht aktiviert. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös, abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger, wird dieser Wert angesetzt. Zu erwartende Auftragsverluste sind durch Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen gedeckt; sie werden auf der Grundlage der Vollkostenrechnung ermittelt. Vertriebs- sowie Veralterungsrisiken sind angemessen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert (Anschaffungskosten) bilanziert. Alle erkennbaren Risiken werden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen werden auf den Barwert abgezinst. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die aktiven latenten Steuern weisen die temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen aus. In die Berechnung wurden auch aktive latente Steuern auf steuerliche Verlust- und Zinsvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung mit einbezogen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen berücksichtigen neben den Leistungen aufgrund von Einzel- und Kollektivzusagen auch Todesfall-Überbrückungsgelder. Die Ermittlung erfolgt aufgrund versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. März 2017 auf 3,94 %. Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Berechnung werden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,25 % p.a. sowie Rentenerhöhungen von 1 % p.a. bzw. 1,75 % p.a. zugrunde gelegt. Die Fluktuation ist altersabhängig berücksichtigt mit Sätzen von 0 % bis 8 %. Würde anstelle des Rechnungszins von 3,94% der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 3,11% für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen zugrunde gelegt, ergibt sich gemäß §253 Abs. 6 HGB ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 2.335T€. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 3,11 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2005G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert wird aus dem Börsen- oder Marktpreis abgeleitet. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Der Bewertung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebene, ihren Restlaufzeiten entsprechende durchschnittliche Marktzinssätze der letzten sieben Jahre für die Abzinsung und angemessene jährliche Preis- und Kostensteigerung zugrunde gelegt. Die Berechnung der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Der Berechnung werden die Generationentafeln RT 2005G von Dr. Klaus Heubeck sowie ein Rechnungszinsfuß von 3,11 % zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen werden nach dem Stand der jeweiligen Hauptschuld bewertet. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Dabei werden bei der SONA AutoComp Germany GmbH nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzpositionen einbezogen, sondern auch solche, die bei der Organtochter bestehen, an der die SONA AutoComp Germany GmbH als Gesellschafter beteiligt ist. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes des steuerlichen Organkreises der SONA AutoComp Germany GmbH von aktuell 33,17 % (Vorjahr 32,35 %). Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine aktive latente Steuer. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umzurechnen. Wertänderungen aus der Währungsumrechnung sind unter Berücksichtigung des Realisationsprinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 2. Halbsatz HGB) sowie des Anschaffungskostenprinzips (§ 253 Abs. 1 HGB) berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag ohne Beachtung des Realisationsprinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 2. Halbsatz HGB) sowie des Anschaffungskostenprinzips (§ 253 Abs. 1 HGB) umgerechnet (§ 256a Satz 2 HGB ). C. Erläuterungen zu Bilanzpositionen1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen im nachfolgend wiedergegebenen Anlagespiegel dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens
2. Finanzanlagen Die SONA AutoComp Germany GmbH ist Komplementärin der PHT Beteiligungs GmbH & Co. KG, München. Sie hält 94,9 % der Anteile an der PHT Beteiligungs GmbH & Co. KG, München. Das Eigenkapital beträgt zum 31.03.2017 4.311 T€ (Vorjahr 4.206 T€), der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2016/17 beträgt 185 T€ (Vorjahr 167 T€). Die Gesellschaft ist mit 94,9 % an der SONA BLW Präzisionsschmiede GmbH, München, beteiligt. Das Eigenkapital der SONA BLW Präzisionsschmiede GmbH beträgt am 31.03.2017 T€ 22.902 (Vorjahr T€ 22.902). Zwischen den beiden Gesellschaften besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Das Jahresergebnis der Gesellschaft nach Gewinnabführung beträgt wie im Vorjahr 0 T€. 3. Vorräte
4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände / Rechnungsabgrenzungsposten
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stammen aus sonstigen Forderungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden neben Freizeitguthaben von Mitarbeitern im Wesentlichen sonstige Vorauszahlungen ausgewiesen. 5. Eigenkapital Ein ausschüttungsgesperrter Betrag im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB besteht nicht, weil die freien Rücklagen höher sind als die Beträge aus der Aktivierung latenter Steuern (5.103 T€) sowie aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtungen 2.335 T€. 6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Verrechnung mit dem dafür reservierten Deckungsvermögen betrugen im Berichtsjahr 22.234 T€. Die Pensionsrückstellungen decken die Verpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Darüber hinaus sind im Wesentlichen Verpflichtungen aus Frühruhestandsregelungen (Altersteilzeit) enthalten. Es bestehen verpfändete Rückdeckungsversicherungen mit Anschaffungskosten in Höhe von 1.089 T€ und einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 1.088 T€. Diese Vermögenswerte stehen ausschließlich zur Finanzierung der Altersteilzeitverpflichtungen zur Verfügung. Sie werden gemäß § 246 Abs. 2 HGB in Höhe des beizulegenden Zeitwertes mit den Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen verrechnet. 7. Sonstige Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich, insbesondere für Gratifikationen, Weihnachtsgeld, Urlaubsansprüche und Jubiläumszuwendungen. 8. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen aus sonstigen Verbindlichkeiten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen wie im Vorjahr keine auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin SONA Holding B.V., Amsterdam, Niederlande. Von den Sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern 806 T€ (Vorjahr 1.178 T€). Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach den Restlaufzeiten wie folgt:
Hinsichtlich der Angaben zur Besicherung von Verbindlichkeiten verweisen wir auf Abschnitt 9. 9. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch sowie aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von 30.605 T€. Die Vermögens- und Finanzlage der betreffenden Gesellschaften lässt eine Inanspruchnahme nicht erwarten. Zur Sicherung eigener Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (11.364 T€) und fremden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden folgende Sicherheiten gewährt:
10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen An Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen werden in den folgenden Geschäftsjahren fällig:
Die Verpflichtungen aus unbefristeten Miet-, Pacht- und Leasingverträgen wurden bis zum Zeitpunkt ihrer frühestmöglichen Kündigung einbezogen. Auf Mietverträge von Grund und Boden entfallen 3.848 T€. Das Bestellobligo für Investitionen beträgt zum Bilanzstichtag 79 T€. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt somit zum Bilanzstichtag 4.993 T€. Aus einem Firmentarifvertrag heraus verzichten Mitarbeiter bis 31.03.2019 auf Lohn- und Gehaltsbestandteile, deren Rückzahlung für die Geschäftsjahre 2019/20 bis 2028/29 vereinbart ist, soweit ein bestimmtes Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern überschritten wird. Sofern während der Laufzeit des Firmentarifvertrages Gesellschaftsanteile an den deutschen Sona-Gesellschaften an andere Personen als Gesellschafter der Arbeitgeberin nach dem 01.08.2016 veräußert oder verpfändet werden, erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung11. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden überwiegend mit der Erbringung von kaufmännischen und technischen Serviceleistungen erzielt. 12. Sonstige betriebliche Erträge Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten i.W. Erträge aus der Erstattung von Versicherungen (12 T€; Vorjahr 25 T€). Die Sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten in Höhe von 4 T€ periodenfremde Erträge aus Anlagenabgängen (Vorjahr 0 T€) sowie in Höhe von 43 T€ aus Währungsumrechnungen. 13. Materialaufwand des Geschäftsjahres
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Leistungen enthalten im Wesentlichen Einsatzstoffe, Energie sowie Hilfs- und Betriebsstoffe. 14. Personalaufwand des Geschäftsjahres
15. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen 109 T€ (Vorjahr 8 T€). 16. Zinsergebnis
Der Zinsanteil der Altersversorgungsverpflichtungen (892 T€) ist korrespondierend zur Saldierung des Deckungsvermögens mit den Pensionsverpflichtungen mit den Marktwertveränderungen aus Deckungsvermögen (-1 T€) zu verrechnen. 17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis vor Steuern. Latente Steuern sind im Steueraufwand enthalten. Insgesamt erwartet die SONA AutoComp Germany GmbH zum 31.03.2017 aus zeitlichen Bilanzierungsunterschieden - sowohl eigener als auch solchen bei Gesellschaften des steuerlichen Organkreises - sowie aus körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlust- und Zinsvorträgen eine zukünftige Steuerentlastung. Die Ermittlung erfolgte auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 33,17 % (Körperschaftsteuersatz inkl. Solidaritätszuschlag 15,83 %, Gewerbesteuersatz 17,34 %). Dieser betrug im Vorjahr 32,35 % (Körperschaftsteuersatz inkl. Solidaritätszuschlag 15,83 %, Gewerbesteuersatz 16,52 %). Passive Steuerlatenzen resultieren im Wesentlichen aus einer im Vergleich zur Steuerbilanz höheren Bewertung von Gegenständen des Anlagevermögens sowie dem nur in der Steuerbilanz gebildeten Sonderposten mit Rücklageanteil. Aktive Steuerlatenzen ergaben sich insbesondere aufgrund des höheren Ansatzes von Pensionsverpflichtungen im handelsrechtlichen Abschluss gegenüber der steuerlichen Bewertung. Zudem führten das Ansatzverbot für Rückstellungen für drohende Verluste in der Steuerbilanz sowie wertmäßige Unterschiede u. a. bei Rückstellungen für Altersteilzeit und für Mitarbeiterjubiläen zu aktiven Steuerlatenzen. Zudem besteht eine latente Steuerforderung aufgrund bislang nicht genutzter, voll werthaltiger Verlust- und Zinsvorträge. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind latente Steueraufwendungen in Höhe von T€ 2.340 (Vorjahr Steuererträge T€ 303) enthalten. E. NachtragsberichtIn dem Kreditvertrag mit einer kreditgebenden Banken sind verschiedene Finanzkennzahlen vereinbart, bei deren Nichteinhalten der Bank ein Sonderkündigungsrecht zusteht. Zum 31. März 2017 ist eine Finanzkennzahl der Bank nicht eingehalten worden. Die Bank hat diesbezüglich, wie auch in der Vergangenheit, auf ihr Sonderkündigungsrecht verzichtet. F. Sonstige Angaben18. Mitarbeiter - durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
Nicht in der Anzahl der Mitarbeiter enthalten sind Praktikanten, Werkstudenten und Mitarbeiter, die sich in der passiven Phase ihrer Altersteilzeit befinden. 19. Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Für die im Geschäftsjahr 2016/2017 erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sind folgende Honorare (einschließlich Auslagen) als Aufwand erfasst worden:
20. Bezüge des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der aktiven Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die für die Tätigkeit im Aufsichtsrat gewährten Gesamtbezüge betragen 25 T€. 21. Organe der Gesellschaft Aufsichtsrat
Geschäftsführung
München, den 16. August 2017 SONA AutoComp Germany GmbH Rainer Hartmann Rajiv Balagangadharan Norbert Kotulla Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SONA AutoComp Germany GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2016 bis 31. März 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Essen, den 16. August 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stefan Wienands, Wirtschaftsprüfer ppa. Marianne Deblitz, Wirtschaftsprüferin
Mr. Sunjay Kapur (Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaft / Chairman of the Supervisory Board of the Company)
Der Jahresabschluss zum 31. März 2017 wurde am 30. November 2017 festgestellt. |
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