Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 10263 PI
Vorher
Custom Cells Itzehoe GmbH
Eingetragen
14.11.2012
Branche
Herstellung von Batterien und AkkumulatorenHerstellung von Solarzellen und SolarmodulenHerstellung von Turbinen
Gegenstand
Herstellung von Elektrodenfolien, Lithium-Akkumulatoren und Energiespeichersystemen und die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Bereich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Dr. Abendroth
seit 25.7.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

13.30% identifiziert86.70% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Ungelöste Beteiligungen (8)

Gesellschafter
Beta

9 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 9 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
VoltageSquared GmbH & Co. KG
Germany
22.254 €
17.45%
WF World Fund I GmbH & Co. KG
Germany
17.572 €
13.78%
Wijdefjorden GmbH
Germany
16.969 €
13.31%
ABACON GalvanFury Beteiligungs GmbH & Co. KG
Germany
15.875 €
12.45%
Porsche Investments Management S.A.
Luxembourg
14.451 €
11.33%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Customcells Holding GmbH (vormals: Custom Cells Itzehoe GmbH)

Itzehoe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

A. Grundlage des Unternehmens

Die am 23. Oktober 2012 gegründete Customcells Holding GmbH (CCH) ist ein mittelständiges Unternehmen mit Sitz in 25524 Itzehoe, Fraunhoferstr. lb.

Customcells ist Hersteller von Lithium-Ionen-Batteriezellen für spezielle Anwendungen, mit Fokus auf Premium- und Nischenmärkte aktuell primär in der Mobilität. Customcells ist Spezialist für die Hochskalierung neuer Zelltechnologien vom Labor- in den Industriemaßstab. Ein Alleinstellungsmerkmal von Customcells sind die formatflexiblen Produktionssysteme, die eine kundenspezifische Produktion von Batteriezellen ermöglichen. Als Technologieunternehmen vereint Customcells die gesamte Wertschöpfungskette vom Aktivmaterial über die Fertigungs- und Prozesstechnik, die Sicherheitsanforderungen der Batteriezellen bis zu Energiespeicherkonzepten.

Der Standort Itzehoe bearbeitet im Schwerpunkt Entwicklungsprojekte.

Die im Frühjahr 2019 gegründete Tochtergesellschaft Customcells Tübingen GmbH (Jopestr. 14, 72072 Tübingen) konzentriert sich auf die industrielle Fertigung von Serien für Premium-Produkte für Kunden aus dem Bereich E-Aviation, E-Mobilität, E-Maritime. Die dazu speziell entwickelte Fertigungsanlage ist seit Herbst 2021 produktiv.

CCH hält weiter Beteiligungen an der E-Lyte Innovations GmbH in Münster (8%), sowie an dem im Mai 2021 gegründetem Joint Venture Cellforce Group GmbH (27,28%).

B. Geschäftsverlauf

1. Gesamtwirtschaftliche Situation

Im zweiten Jahr der Pandemie verläuft die weltwirtschaftliche Entwicklung nach Regionen und Sektoren sehr unterschiedlich. Die Industrie erholt sich aufgrund steigender Nachfrage zunehmend vom tiefen Einbruch des Jahres 2020, in Europa jedoch nur langsam. Die Entwicklung im Bereich der Automobilindustrie ist jedoch nach wie vor gedämpft, primär aufgrund der Abhängigkeit von der Zulieferindustrie im asiatischen Raum.

Kompensiert werden kann dies durch die durch EU und Bund geförderten Maßnahmen zur Verringerung der CO 2 -Emmisionen und damit einem deutlichen Fokus auf die E-Mobilität.

Fast alle großen Automobilhersteller haben den Bau von eigenen Hochdurchsatz-Fertigungsfabriken für Batteriezellen angekündigt. Unabhängige Hersteller wie North-Volt suchen nach geeigneten Standorten für Fertigungsfabriken mit großer Kapazität.

Insbesondere die jüngere Entwicklung im Bereich der E-Aviation ist eine große Perspektive für das weitere Wachstum im Markt der Batteriezellen. Gesamt steht das elektrische Fliegen noch am Anfang, hat jedoch im Hinblick auf Klimaneutralität einen besonderen Schwerpunkt gesetzt.

Als Hersteller für Premium- und Nischenprodukte mit Fertigung in mittleren Stückzahlen wird Customcells von diesen Entwicklungen gesamt profitieren können.

2. Geschäftsentwicklung

Das Jahr 2021 stand für Customcells unter den Vorzeichen erheblicher Veränderungen.

Bereits zum Ende des Jahres 2020 war die Anbahnung eines Joint Ventures mit der Porsche AG auf Basis eines Antrages an den Bund für ein gemeinsam zu realisierendes Förderprojekt erfolgt. Als Gesellschaft für das JV wurde die bereits existierende Verwaltungsgesellschaft Cellforce Group GmbH gewählt.

Zu Beginn 2021 traten die Parteien Customcells und Porsche AG in finale Verhandlungen ein. Im Zuge dieser wurde ein in 2020 gegründeter Teilbetrieb der Customcells - die Customcells Consulting - als Gegenstand des einzubringenden Vermögens anerkannt. Customcells Consulting hielt neben Knowhow und Mitarbeitern auch 2 Patente.

Aufgrund der Entwicklungen der Verhandlungen wurde entschieden, den Gesellschafter P3 durch neue Investoren zu substituieren. Dieser Prozess fand im April und Mai des Jahres statt. Durch insgesamt 2 sich ergänzende Kapitalmaßnahmen wurden die Vsquared Venture I GmbH & Co KG, die 468 Capital GmbH & Co KG, die Porsche Investments GmbH neue Investoren der Customcells Holding GmbH. Im Nachgang kam August 21 PRIMEPULSE SE als weiterer Investor dazu.

Im Zuge dieser Entwicklung verwässerte die durch die Gründer Leopold König und Torge Thönnessen gehaltene Wijdefjorden GmbH. WF hält jedoch nach wie vor eine Mehrheit von 50+%

Die Verträge zum Joint Venture wurde am 25. Mai 2021 gezeichnet mit anschließendem Closing und der Betriebsaufnahme der Cellforce Group GmbH zum 1. Juli umgesetzt.

Durch die Cellforce Group GmbH (CFG) ist für Customcells Itzehoe und Customcells Tübingen ein neuer Kunde gewonnen worden, da wesentliche Teile der Zellentwicklung zunächst bei der CCH erfolgt.

Das originäre Geschäft der Customcells konnte 2021 mit einem Auftragsbestand von 1.449 Mio € gestartet werden. Im Wesentlichen handelte es sich um Entwicklungsaufträge für neue Kunden.

Insbesondere der mit dem Flugtaxihersteller Lilium geschlossene Vertrag war eine gute Grundlage für die geschäftliche Entwicklung des Jahres 2021. Zusammen mit der Beauftragung durch das JV CFG stellt Lilium für 2021 und darüber hinaus eine wesentliche Einnahmequelle dar.

Der vom Kunden Kongsberg/Shive bereits vorliegende Auftrag konnte nach Entwicklung zur Serienfertigung an Tübingen übergeben werden und führte zu ersten Umsätzen bei der CCT.

Leider konnte der reibungslose Betrieb der Serienfertigung in Tübingen erst mit erheblicher Verspätung realisiert werden, so dass die Tochtergesellschaft hinter den Umsatzerwartungen zurückblieb.

Der Vertrieb hat weiter Aufträge von Bestandkunden verbuchen können, wobei der Bereich Automobil sich als sehr zurückhaltend gezeigt hat. Dies musste durch alternative Projekte kompensiert werden, u.a. durch Beratung und Bemusterung von Unternehmen, die den Bau einer eigenen Fabrik planen. Neu eingetreten wurde in Verhandlung mit einem Kunden aus dem Bereich Defense. Erste Erfolge münden in Vertragsverhandlungen, die im FJ 22 abgeschlossen sein sollten.

Der Beitrag an Fördermittelzuschüsse zum Gesamtertrag hat sich wie geplant verringert (T€ 554). Wesentliche Projekte konnten abgeschlossen werden. Aufgrund der neuen Calls der EU wurden erneut Projekte beantragt, die im Kontext mit Entwicklung und Innovation von Batteriezellen stehen. Erste Zusagen werden im ersten HJ 22 erwartet.

Die Lage des Unternehmens ist weiterhin durch den auf- und Ausbau der Geschäftstätigkeit geprägt.

3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich von T€ 4.717 auf T€ 12.136 gesteigert, plus 157%. Aufgrund einer Erhöhung des Bestandes auf T€ 196 (VJ T€ 63) steigerte sich die Gesamtleistung auf T€ 12.141 (VJ T€ 4.780), plus 154%. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen T€ 391 (VJ T€ 2.028), minus 80,7%.

Der Materialaufwand betrug 2021 T€ 3.470 (VJ T€ 1.455), plus 138,5% der Personalaufwand T€ 3.683 (VJ T€ 2.634), plus 39,8%.

Im Berichtszeitraum entstand somit ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.245 der damit mit 45,3% über dem Vorjahr von T€ 856 lag.

4. Vermögenslage

Im Zuge der Veränderungen im Gesellschafterkreis wurden in 2021 gesamt 2 Kapitalmaßnahmen durchgeführt. In Folge dieser Maßnahmen hat sich das Stammkapital der Gesellschaft auf € 88.135 erhöht.

Die Kapitalrücklage stieg von T€ 691 auf T€ 12.928.

Der Anstieg der Bilanzsumme von T€ 8.035 auf T€ 26.625 um 231 % ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf die gestiegenen Sachanlagen (T€ 4.141) und Finanzanlagen (T€ 7.532) zurückzuführen.

Auf der Passivseite ist die Steigerung der Bilanzsumme im Wesentlichen auf die Erhöhung der Gewinnrücklage (T€ 12.928), sowie der Steigerung der Verbindlichkeiten (T€ 10.208) zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 56%.

Der Deckungsgrad I zum Anlagevermögen beträgt: 127,79%

Rückstellungen wurden für Steuern gebildet (T€ 790), sowie für Verpflichtungen im Personalbereich (T€ 487), hier primär die fälligen Bonuszahlungen an Mitarbeiter.

5. Finanzlage

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag liquide Mittel in Höhe von T€ 6.732 aus, die somit um T€ 4.967 über denen des Vorjahres T€ 1.765 liegen.

Die Vermögenslage, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Neben dem Eigenkapital finanziert sich die Gesellschaft im Wesentlichen durch erhaltene Anzahlungen aus den größeren Projekten, die sich grundsätzlich paritätisch mit dem Fortschritt der Projekte entwickeln. So ist sichergestellt, dass Zahlungsverpflichtungen zu den jeweiligen Fälligkeiten erfüllt werden können.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet die Entwicklung des Umsatzes, Rohertrages und des Cashflows wöchentlich zu monitoren und auf Basis der Kennzahlen zu steuern.

6. Personal

Im Jahresdurchschnitt 71 Mitarbeiter. Dies bedeutet eine erhebliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (+ 53,7%). Folgerichtig erfolgte der Personalaufbau zur Erfüllung der beiden neuen Großprojekte (Lilium und CFG), sowie zur Sicherung der eigenen F & E-Kapazitäten. Mit dem Aufbau neuer Anlagen für Produktentwicklungen wurden weiter mehr Mitarbeiter im Bereich des Technischen Engineering benötigt. Ebenfalls fand eine Aufstockung im Vertrieb, sowie in der Verwaltung statt.

C. Wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Das Geschäft der Customcells Holding GmbH unterliegt grundsätzlich einer Vielzahl von Risiken, wie Marktrisiken, Kundenausfallrisiken, Risiken der Änderung von Rahmenbedingungen, Personalrisiken etc.

Um diesen Risiken zu begegnen, werden verschiedene Instrumentarien eingesetzt. Die Steuerung des operativen Geschäfts erfolgt über eine detaillierte Planung, sowie zeitnah durchgeführte monatliche Soll-Ist-Vergleiche. Abweichungen werden durch die Geschäftsleitung zeitnah analysiert und notwendige Maßnahmen werden eingeleitet. Die Überwachung etwaiger Liquiditätsrisiken erfolgt wöchentlich mittels eines Finanzmonitorings.

Mit diesen Instrumenten sollen Risiken möglichst früh erkannt und soweit notwendig gegengesteuert werden.

Weiteres Risiko der Customcells Holding GmbH ist geschäftsbedingt das Projektrisiko bei der Durchführung der kundenspezifischen Entwicklungen. Diesen Risiken wird soweit möglich durch Auftragsgestaltung entgegengewirkt, insbesondere bei längerfristigen Projekten durch die Vertragsgestaltung. Qualitäts- und Produktivitätssteigerungen stehen auch weiterhin im Vordergrund.

Das installierte und erweiterte Qualitätsmanagement optimiert durch regelmäßige Kontrolle während des Produktionsprozesses die Performance aller am Produktionsprozess Beteiligten hinsichtlich fehlerfreien Outputs.

Die Investitionen in neue Maschinen und die Optimierung des Anlagenparks verbessern die Produktivität. Um dies weiterhin sicherzustellen, wird großer Wert auf die Ausbildung der Mitarbeiter gelegt. Zur Mitarbeiterbindung ist neben einem Bonus-Programm ein Mitarbeiterbindungsprogramm bereits in 2021 gestartet, dass in 2022 ausgebaut wird.

Dem Fachkräftemangel - insbesondere am Standort Itzehoe - wird versucht durch frühzeitige Bindung von Studenten entgegenzuwirken, mit gutem Erfolg.

Als ausgesprochene Chance sieht Customcells die Entwicklung des politischen Bewusstseins im Hinblick auf Klimaschutz und Reduktion der CO 2 -Emissionen. Nur nicht weitere Fördergelder werden die dazu notwendigen Entwicklungen beschleunigen, auch die Möglichkeit als wesentlicher Knowhow-Träger signifikant an diesen Entwicklungen teilhaben und davon partizipieren zu können.

D. Ausblick

2022 wird es insgesamt eine Fortsetzung des Transformations-Prozesses der Customcells geben. Das bestehende Joint Venture der Cellforce Group GmbH soll ausgebaut werden. Dazu ist eine weitere Kapitalmaßnahme geplant.

Weitere Investitionen sind am Standort Itzehoe geplant: der Kauf eines Grundstücks mit 10.200 m 2 inkl. einer Erweiterungsoption mit 5.800m 2. Entstehen soll zunächst ein eigenes Büro- und Verwaltungsgebäude (Bezug geplant im August 2023), sowie eine weitere Produktionshalle mit integriertem Lager. Die für die Halle konzipierten Fertigungsanlagen sollen die Entwicklung der nächsten Generation der Batteriezellen der Customcells sicherstellen, inklusive der Überführung in die industrielle Fertigung.

Zur Erweiterung der Produktionskapazitäten für bestehende und neue Kunden ist ein Joint Venture der Customcells Tübingen mit der Manz AG geplant. Ziel ist es mindestens eine weitere Produktionslinie aufzubauen, mit dem Schwerpunkt der Herstellung von Batteriezellen für E-Aviation und Motorsport.

Für diese und weitere Investitionen in die Zukunft der Customcells Gruppe ist die Hinzunahme weiterer Finanzinvestoren geplant. Aktuell werden bereits Gespräche geführt, die eine ausreichende Kapitalisierung sicherstellen.

Insgesamt sollen die Unternehmungen der Customcells in eine neue Struktur überführt werden.

Dazu ist die Ausgliederung des Teilbetriebes Customcells Operations in eine bereits geschaffene Vorratsgesellschaft geplant. Die vorbereitenden Maßnahmen wurden aufgesetzt, der Antrag auf steuerneutrale Ausgliederung ist beim Finanzamt Itzehoe gestellt.

Damit würde der verbleibenden Customcells Holding GmbH die Steuerung und Kontrolle der Tochtergesellschafter und der Beteiligungen zufallen. Dazu wird diese Betriebseinheit aktuell mit dem notwendigen Personal ausgestattet.

Für das Jahr 2022 rechnet die Geschäftsleitung für die Customcells Holding GmbH nach der geplanten Abspaltung des operativen Bereichs mit deutlich sinkenden Umsatzerlösen und einem deutlichen Rückgang des Jahresüberschusses. Für den Bereich der Operativen Gesellschaft erwartet die Geschäftsleitung eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse und leicht steigenden Gewinn.

Insgesamt sollte die Eigenkapitalquote leicht sinken, wobei der Deckungsbeitrag konstant bleibt.

Die bereits in 2021 eingeleiteten Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Customcells Gruppe, werden in 2022 konsequent fortgeführt. Insbesondere werden die Anstrengungen zur Expansion der Gruppe mittels weiterer Kapitalmaßnahmen weiter intensiviert.

Wir sind sicher, mit diesem Vorgehen einen soliden Grundstein für den weiteren Erfolg aller Unternehmen der Gruppe zu legen, sowie kontinuierlich die positiven Entwicklungen der Einzelunternehmen zu stützen.

 

Itzehoe, den 30. Mai 2022

Leopold König

Torge Thönnessen

Bilanz zum 31. Dezember 2021

(Amtsgericht Pinneberg, HRB 10263 PI)

AKTIVA

Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 32.500,00
2. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.060,00 11.060,00 69.187,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 295.973,83 72.532,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.927.118,00 484.403,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 742.567,00 639.082,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.175.111,59 4.140.770,42 1.283.979,75
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 37.500,00 12.500,00
2. Beteiligungen 7.494.187,08 7.531.687,08 4.800,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 938.873,87 846.707,92
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 636.388,42 399.546,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 16.684,00 57.963,40
4. geleistete Anzahlungen 124.847,98 1.716.794,27 18.875,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.773.125,86 1.449.382,29
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.320.200,29 716.014,14
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 38.765,83 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 302.440,97 6.434.532,95 160.052,39
III. Kassenbestand. Bankguthaben Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.731.692,80 1.765.493,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 58.179,92 21.704,39
26.624.717,44 8.034.722,30

PASSIVA

Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 88.135,00 74.294,00
II. Kapitalrücklage 12.927.646,00 691.487,00
III. Gewinnvortrag 670.040,35 -186.434,97
IV. Jahresüberschuss 1.244.743,31 14.930.564,66 856.475,32
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 789.588,89 277.325,79
2. sonstige Rückstellungen 696.076,90 1.485.665,79 362.280,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.179.629,37 1.583.699,09
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.489.038,26 994.929,55
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.420.254,23 389.399,61
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 461.486,18 22.476,81
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.658.078,95 2.968.790,10
davon aus Steuern: € 1.153.738,16 (Vorjahr: € 108.601,95)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 842,18 (Vorjahr: € 31.015,10) 10.208.486,99
26.624.717,44 8.034.722,30

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021

Vorjahr
1. Umsatzerlöse 12.136.230,22 4.716.819,74
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 195.563,02 63.096,74
3. Gesamtleistung 12.331.793,24 4.779.916,48
4. sonstige betriebliche Erträge 391.079,42 2.027.777,96
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: € 0,00 (Vorjahr: € 6.352,90)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.361.659,81 -961.466,52
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.298.746,70 -3.660.406,51 -493.810,05
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.118.494,10 -2.194.827,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -564.856,34 - -438.903,08
davon für Altersversorgung: € 1.043,02 (Vorjahr: € 661,07) -3.683.350,44
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -389.692,82 -232.588,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen: € 0,00 (Vorjahr: € 1.969,00)
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.973.923,08 -1.195.395,73
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: € 2.348,96 (Vorjahr: € 577,47)
9. Erträge aus Beteiligungen 1.060,20 0,00
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43.528,83 11.905,59
davon aus verbundenen Unternehmen: €43.528,83 (Vorjahr: € 11.903,03)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -278.794,93 -167.265,77
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -532.800,00 -277.325,89
13. Ergebnis nach Steuern 1.248.493,91 858.017,47
14. sonstige Steuern -3.750,60 -1.542,15
15. Jahresüberschuss 1.244.743,31 856.475,32

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

I. Allgemeines

Die Customcells Holding GmbH hat ihren Sitz in Itzehoe und ist eingetragen in das Handels-register beim Amtsgericht Pinneberg (Reg.Nr. HRB 10263 PI).

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG).

Die Gesellschaft erfüllt die Größenkriterien für eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Vorjahr noch im Geschäftsjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet worden:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und über ihre wirtschaftliche Nutzungs-dauer grundsätzlich linear abgeschrieben.

Sachanlagen

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen sowie kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten beinhalten die direkt dem Erwerb zuzurechnenden Aufwendungen.

Die Abschreibungen werden grundsätzlich linear über die wirtschaftliche Nutzungsdauer vorgenommen. Restbuchwerte und wirtschaftliche Nutzungsdauern werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Geringwertige bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten bis € 250,00 betragen, werden als Betriebs-ausgabe erfasst.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden grundsätzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sowie unfertige Leistungen werden mit den Herstellungskosten angesetzt. Sie enthalten alle dem Herstellungsprozess direkt zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten.

Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennwert ausgewiesen.

Forderungen aus Lieferung und Leistung

Die Zugangsbewertung der Forderungen aus Lieferung und Leistung erfolgt zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag. Eine Wertminderung der erwarteten Zahlung wird dann erfasst, wenn objektive Hinweise dafür vorliegen, dass die Forderungsbeträge nicht vollständig einbringlich sind.

Forderungen gegen Verbund- und Beteiligungsunternehmen

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Intercompany-Verrechnungskonten sowie Nachrangdarlehen, die im Zugangszeitpunkt und zum Stichtag mit dem Nennbetrag angesetzt werden.

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden alle sonstigen Ansprüche bilanziert. Alle sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden bei An-zeichen von Wertminderung wertberichtigt.

Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bewertet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche vor dem Bilanzstichtag geleisteten Auszahlungen aktiviert, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen entsprechen den zu erwartenden Verpflichtungen.

Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für erkennbare Risiken, ungewisse Verpflichtungen und drohende Verluste gebildet und mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt im Berichtsjahr € 88.135,00.

Der Gewinnvortrag beträgt im Berichtsjahr € 670.040,35.

Entwicklung:

Verlustvortrag zum 31. Dezember 2020 -186.434,97
Jahresüberschuss 2020 856.475,32
Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2021 670.040,35

3. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen 150.978,57
Rückstellungen für Personalkosten 487.798,33
Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten 54.000,00
Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten 3.300,00
696.076,90

4. Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ist nachfolgend dargestellt:

Restlaufzeiten
Summe bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten * 3.179.629,37 2.064.952,50 1.073.733,10 40.943,77
(1.583.699,09) (0,00) (1.459.984,98) (123.714,11)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.489.093,26 2.489.038,26 0,00 0,00
(994.929,55) (994.929,55) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.420.254,23 1.420.254,23 0,00 0,00
(389.399,61) 389.399,61 (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 461.486,18 461.486,18 0,00 0,00
(22.476,81) (22.476,81) (0,00) (0,00)
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.658.078,95 738.078,95 792.000,00 1.128.000,00
(2.968.790,10) (320.503,95) (2.648.286,15) (0,00)
10.208.486,99 7.173.810,12 1.865.733,10 1.168.943,77
(5.959.295,16) (1.727.309,92) (4.107.271,13) (123.714,11)
* davon gesichert durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte 1.412.716,26

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen bestehen zum Abschlussstichtag in Höhe von jährlich T€ 85 (netto) für bis zum 31. Mai 2025 angemietete Flächen und jährlich T€ 189 (netto) für bis zum 2. September 2023 angemietete Flächen.

2. Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres bei der Gesellschaft angestellten Mitarbeiter liegt bei 71.

3. Mitglieder der Geschäftsführung

Herr Torge Christian Thönnessen, Geschäftsführer, Hamburg

Herr Jacob Leopold König, Geschäftsführer, Hamburg

Auf die Angabe des Geschäftsführungsgehalts wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Beteiligungen

Die Customcells Holding GmbH ist nach § 271 Abs. 1 HGB an folgenden Gesellschaften beteiligt:

Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt
Name und Sitz des Unternehmens Anteil am Kapital Eigenkapital Jahresergebnis Geschäftsjahr
% T€ T€
Customcells Tübingen GmbH, Tübingen 100,00 25 -749 2021
Cellforce Group GmbH, Tübingen 27,28 25 -3 2020
Custom Celis Itzehoe [Operations] GmbH, Itzehoe 100,00 25 gegründet in 2021

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Stichtag nicht eingetreten.

6. Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2021 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.245 ab. Der ver-bleibenden Bilanzgewinn in Höhe von T€ 1.915 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Von § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

 

Itzehoe, den 2. Juni 2022

Leopold König

Torge Thönnessen

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 wurde am 8. Juni 2022 festgestellt.

Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. Dezember 2021

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2021 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 39.012,58 0,00 0,00 32.500,00 6.512,58
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 85.246,72 5.990,00 0,00 60.035,82 31.200,90
124.259,30 5.990,00 0,00 92.535,82 37.713,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 111.603,13 237.853,83 0,00 0,00 349.455,96
2. technische Anlagen und Maschinen 837.038,77 734.826,04 902.205,43 0,00 2.474.070,24
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 997.270,07 273.568,85 3.078,97 0,00 1.273.917,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.283.979,75 1.983.760,66 -905.284,40 1.187.344,42 1.175.111,59
3.229.891,72 3.230.008,38 0,00 1.187.344,42 5.272.555,68
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 12.500,00 25.000,00 0,00 0,00 37.500,00
2. Beteiligungen 4.800,00 7.489.378,07 0,00 0,00 7.494.187,08
17.300,00 7.514.387,08 0,00 0,00 7.531.687,08
3.371.451,02 10.750.385,46 0,00 1.279.880,24 12.842.956,24
Abschreibungen
Stand 1.1.2021 Zugänge Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.512,58 0,00 5.612,58
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.629,90 4.511,00 20.140,90
22.142,48 4.511,00 26.653,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 349.455,96 14.411,00 53.482,13
2. technische Anlagen und Maschinen 2.474.070,24 193.316,47 546.952,24
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.273.917,89 176.454,35 531.350,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.175.111,59 0,00 0,00
5.272.555,68 385.181,82 1.131.785,26
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
768.745,92 389.692,82 1.158.438,74
Buchwerte
Stand 31.12.2021 Stand 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 32.500,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.060,00 69.616,82
11.060,00 102.116,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 295.973,83 72.532,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.927.118,00 484.403,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 742.567,00 639.082,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.175.111,59 1.283.979,75
4.140.770,42 2.479.996,75
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 37.500,00 12.500,00
2. Beteiligungen 7.494.187,08 4.800,00
7.531.687,08 17.300,00
11.683.517,50 2.599.413,57

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Customcells Holding GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Customcells Holding GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Customcells Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31 Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auf-fassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder un-beabsichtigter- falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 2. Juni 2022

DIERKES Hamburg AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Twesten, Wirtschaftsprüfer

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