SVO Netz GmbHLiquidiert
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SVO Netz GmbHCelleJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht zum 31.12.2008Wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen Die SVO Netz GmbH ist verantwortliche Netzbetreiberin für die Strom- und Gasnetze auf dem Gebiet der mit der SVO Energie GmbH über Konzessionsverträge verbundenen Kommunen. Das Netzgebiet erstreckt sich im Wesentlichen auf die Landkreise Celle und Uelzen, sowie auf Teilbereiche der Landkreise Soltau-Fallingbostel, Gifhorn und Lüchow-Dannenberg mit den großen Städten Celle, Bergen und Bad Bevensen. Das Netzgebiet Strom umfasst eine geographische Fläche von rd. 3.027 km², dass Gasnetzgebiet 2.745 km². Im Verhältnis umfasst die geographische Gesamtfläche des Bundeslandes Saarland lediglich 2.569 km² ohne Berücksichtigung der strukturellen Unterschiede. Der Netzbetrieb wird im Berichtsjahr auf Grundlage des mit der SVO Energie GmbH im Jahr 2006 geschlossenen Pachtvertrages fortgeführt. Technische und kaufmännische Leistungen zur Führung des Netzbetriebes werden im Rahmen abgeschlossener Dienstleistungsverträge bezogen und vergütet. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zur Gesellschafterin. SVO Netz verhandelt derzeit über den Abschluss eines Rahmendienstleistungsvertrages zur Führung der Strom-Netzbilanzkreise. Die Gas-Netzkopplungsverträge mit den marktgebietsaufspannenden Netzbetreibern befinden sich ebenfalls in Verhandlung. Die Anforderungen aus der GABi-Gas "Grundmodell der Ausgleichsleistungen und Bilanzierungsregeln im Deutschen Gasmarkt" sind fristgerecht zum 01.10.2008 umgesetzt. Die wirtschaftliche Tätigkeit der SVO Netz GmbH ist in der Hauptsache durch das EnWG vom 07.07.2005 und die sich daraus ableitenden Verordnungen bestimmt. Die Bildung der Netzentgelte erfolgt auf Grundlage der Strom-/Gasnetzentgeltverordnung unter Berücksichtigung gesondert von der Regulierungsbehörde getroffener Beschlüsse. Die von der SVO Netz GmbH am 25.06.2007 beantragten Netzentgelte Strom wurden am 25.07.2008 rückwirkend zum 01.01.2008 für den Berichtszeitraum genehmigt. Die Gasnetzentgelte wurden am 11.07.2008 mit Zustellungsurkunde vom 15.07.2008 zeitlich befristet - vom 15.07.2008 bis zum 31.12.2008 - genehmigt. Zur Vorbereitung des zum 01.01.2009 bevorstehenden, gesetzlich festgelegten Systemwechsels von der kostenbasierten zur anreizorientierten Regulierungspraxis gem. ARegV hatte die Regulierungsbehörde den Effizienzwert für das Strom- und Gasnetz der SVO Netz GmbH jeweils mit 100 % festgestellt. Der Beschluss zur Erlösobergrenze Gas ist der Netzgesellschaft am 19.12.2008 zugestellt worden; am 23.12.2008 folgte die entsprechende Mitteilung zur Erlösobergrenze Strom. Die genannten Beschlüsse enthalten Auflagen und Auflagenvorbehalte zur Mehrerlösabschöpfung. Umsatz- und Erlösentwicklung Für die folgenden Ausführungen wurde zu Vergleichszwecken auch auf Zahlen der SVO Energie GmbH aus dem Geschäftsjahr 2006 zurückgegriffen, um entsprechende Entwicklungen erläutern zu können. Strom Die dezentral eingespeiste Strommenge ist im Geschäftsjahr 2008 deutlich angestiegen, wie aus der nachfolgenden Tabelle ersichtlich.
Die Größenordnung für den Bezug von Verlustenergie zur Deckung physikalischer Stromnetzverluste bewegt sich mit 36,8 Millionen Kilowattstunden im Rahmen der Vorjahreswerte. Die Beschaffung erfolgte zur Sicherstellung der sich aus § 10 StromNZV ergebenden Anforderungen bereits im Jahr 2007 über den beauftragten Dienstleister, die Firma ECG-Energie Consulting GmbH. Auf Grundlage der erzielten und ausgewerteten Ausschreibungsergebnisse erhielt die SVO Energie GmbH den Zuschlag. Die gesamte Stromnetzmenge hat sich gegenüber den Vorjahren wie folgt entwickelt:
Aus den Mengen des Jahres 2008 ergeben sich Erlöse aus den Netzentgelten für den Strombereich in Höhe von 39,81 Mio. Euro (2007: 42,95 Mio. Euro). Die Verringerung der Erlöse um 3,14 Mio. Euro ist in den in 2008 gekürzten Netzentgelten der BNetzA begründet. Die Mengendifferenz von 9,79 Millionen Kilowatt zum Entgeltantrag 2006 wird über die periodenübergreifende Saldierung ausgeglichen. Erdgas Nachfolgend werden die Gasnetzmengen des Geschäftsjahres 2008 den Vorjahren 2007 und 2006 gegenübergestellt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass aufgrund der milden Witterung im Jahr 2007 die Durchleitungsmengen im Gas stark rückläufig waren.
Aus den Mengen des Jahres 2008 ergeben sich Erlöse für die Durchleitung in Höhe von 17,56 Mio. Euro (2007: 13,51 Mio. Euro) ohne Kosten für das vorgelagerte Netz. Die Erhöhung der Erlöse um 4,05 Mio. Euro in 2008 ist mit den gestiegenen Netzentgelten im 2. Halbjahr und den höheren Absatzmengen begründet. Die Mengendifferenz von 123,47 Millionen Kilowatt zum Entgeltantrag 2006 wird über die periodenübergreifende Saldierung ausgeglichen. Ergebnisentwicklung Die Erlöse der Sparte Strom in Höhe von 104,25 Mio. Euro (2007: 95,6 Mio. Euro) ergeben sich im Wesentlichen aus den Netzentgelten, der Rückvergütung für die dezentrale Energieeinspeisung in unser Netz sowie der Konzessionsabgabe. Nachdem die Netzmengen im Gasbereich im Geschäftsjahr 2007 witterungsbedingt erheblich zurückgegangen waren, sind für das Geschäftsjahr 2008 wieder Gasnetzmengen zu verzeichnen, die eher dem durchschnittlich zu erwartenden Mengengerüst entsprechen. Im Geschäftsjahr 2008 betragen die erzielten Erlöse aus Netzentgelten und Konzessionsabgaben der Sparte Gas 19,45 Mio. Euro (2007: 15,19 Mio. Euro). Die Aufwendungen der Sparte Strom betragen insgesamt 93,1 Mio. Euro (2007: 91,42 Mio. Euro), hiervon entfallen im Berichtsjahr 15,67 Mio. Euro auf die technische Betriebsführung, Instandhaltung und Pacht der Stromnetze. Die Aufwendungen für das vorgelagerte Netz betragen 8,93 Mio. Euro. Für die Verlustenergie sind 2,37 Mio. Euro und für die eingespeisten Energiemengen 56,79 Mio. Euro aufgewandt worden. Die Konzessionsabgabe als durchlaufender Posten beläuft sich auf 8,08 Mio. Euro. Die Gesamtaufwendungen der Sparte Gas betragen 16,35 Mio. Euro (2007: 16,12 Mio. Euro), hiervon entfallen im Berichtsjahr 11,69 Mio. Euro auf die technische Betriebsführung, Instandhaltung und Pacht der Gasnetze. Für das vorgelagerte Netz waren Kosten in Höhe von 2,68 Mio. Euro aufzuwenden. Die abzuführende Konzessionsabgabe beträgt 1,83 Mio. Euro. Die sonstigen Aufwendungen und die Personalkosten im Geschäftsjahr 2008 betragen 14,49 Mio. Euro. Darüber hinaus sind sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 0,18 Mio. Euro und ein Zinsergebnis von 0,09 Mio. Euro erzielt worden. Den Gesamterlösen in Höhe von 123,98 Mio. Euro (2007: 110,89 Mio. Euro) stehen Aufwendungen in Höhe von insgesamt 123,95 Mio. Euro (2007: 112,24 Mio. Euro) gegenüber, daraus ergibt sich als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das Jahr 2008 ein Gewinn von 0,025 Mio., der über den Ergebnisabführungsvertrag mit der SVO Energie GmbH abgeführt wird. Im Jahr 2007 war ein Defizit von 1,35 Mio. Euro durch die SVO Energie auszugleichen. Vermögens- und Finanzlage Das Umlaufvermögen beträgt für das Berichtsjahr 24,6 Mio. Euro (2007: 20,53 Mio. Euro). Es setzt sich aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 24,48 Mio. Euro und flüssigen Mitteln in Höhe von 0,12 Mio. Euro zusammen. Verbindlichkeiten sind im Berichtsjahr in Höhe von 20,12 Mio. Euro (2007: 15,92 Mio. Euro) auszuweisen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit gewährleistet. Sie ist durch einen Ergebnisabführungsvertrag mit der SVO Energie GmbH nachhaltig gesichert. Zukünftige Entwicklung In Abhängigkeit zu der von führenden Wirtschaftsforschungsunternehmen prognostizierten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für das Jahr 2009, die im Ergebnis von einer nachhaltigen Schrumpfung des BIP in einer Bandbreite von bis zu ./. 2.5 % ausgehen, ist nicht zu erwarten, dass sich die SVO Netz GmbH von den unterstellten Szenarien gänzlich abkoppeln kann und eine Entwicklung gegen den Trend nimmt. Vor diesem Hintergrund sind tendenziell eher rückgängige Stromnetzmengen für das Geschäftsjahr 2009 zu erwarten. Der negative Mengeneffekt kann bei entsprechend günstiger Witterung durch verstärkten Feldberegnungs- oder aber auch Speicherheizungsbedarf abgeflacht werden. Die realisierbaren Erlöse aus Netzentgelten dürften allerdings unterhalb der festgesetzten Erlösobergrenze für das Jahr 2009 liegen. Für die Sparte Gas wird witterungsbedingt mit einem Anstieg der Gasnetzmenge und einer deutlichen Überschreitung der Erlösobergrenze für das Jahr 2009 gerechnet. Langfristig ist im Strombereich mit einer weitgehend stabilen - durch geringe Steigerungsraten gekennzeichneten - Entwicklung der Netzmengen zu rechnen. In der Sparte Gas ist - ohne Berücksichtigung witterungsbedingt auftretender Schwankungen -ebenfalls mit nur geringfügig steigenden Netzmengen zu rechnen, da beschlossene Fördermaßnahmen zur Wärmedämmung und CO2-Reduzierung einem stärkeren Mengenzuwachs entgegenwirken. Für Einspeisemengen nach dem EEG ist auch für die Zukunft von weiteren Steigerungen auszugehen. Erwartete Entwicklungsschwerpunkte bilden sich in den Bereichen Biomasse und Windenergie. Die Einspeisung nach dem KWKG wird deutlich zurückgehen, da der größte Einspeiser mit rd. 100 Mio. kWh/a die erzeugte Energie auf Grundlage des neuen KWKG ab dem 01.01.2009 selber verbraucht und zugleich seine Netzbezugs-/Einspeiseebene auf dann 110 kV verlagert. In der Folge wird der Energiebezug aus dem vorgelagerten Netz in 2009 entsprechend zunehmen. Es ist zu erwarten, dass die Bundesnetzagentur im Laufe des 1. Halbjahres 2009 den im Rahmen der Erlösobergrenzenfestsetzung mitgeteilten Auflagenvorbehalt zur Mehrerlösabschöpfung durch die abschließende Formulierung einer Auflage konkretisieren wird. Die Mehrerlösabschöpfung soll bei der Festsetzung der Erlösobergrenze ab dem 01.01.2010 erstmals die Netzentgelte mindernd berücksichtigt werden. Der zur Thematik Verlustenergiebeschaffung bei der Regulierungsbehörde gestellte Antrag zur Anerkennung der Kosten für die Beschaffung von Verlustenergie als dauerhaft nicht beeinflussbare Kosten auf Grundlage der von den Verbänden erarbeiteten "Freiwilligen Selbstverpflichtung FSV" ist durch die "Beschlusskammer 6 - BK6" abgelehnt worden. Der hilfsweise gestellte Antrag zur Anerkennung der Kosten für die Verlustenergiebeschaffung als Härtefall gem. § 4 Abs. 4 ARegV ist von der BK8 abgelehnt worden. Gegen die genannten Beschlüsse beider Beschlusskammern ist fristgerecht Beschwerde eingelegt worden. Im Jahr 2009 sind weitere Schritte zum Aufbau eines IT-gestützten Werkzeuges "Asset-Management" geplant. Auf mittlere Sicht soll eine nachhaltige strategische Langfristplanung zum Ausbau, Betrieb und zur Unterhaltung des Netzes ermöglicht werden. Unternehmensrisiken und -Chancen Das Risikomanagement wurde in Zusammenarbeit mit der SVO Energie GmbH weiterentwickelt. Die vorhandenen betrieblichen Risiken werden fortlaufend ermittelt und zusammen mit den Möglichkeiten zur Gegensteuerung dokumentiert. Halbjährlich erfolgt eine Berichterstattung im Rahmen der bestehenden Konzernrichtlinien und gegenüber den Gesellschaftern. Der Berichtszeitraum erfasst den gesamten 3-Jahreszyklus der Mittelfristplanung. Wirtschaftliche Risiken der SVO Netz GmbH ergeben sich im Wesentlichen aus den sich kontinuierlich verändernden rechtlichen Rahmenbedingungen. Dies sind insbesondere die im Detail erwarteten Entscheidungen zur Umsetzung der Mehrerlösabschöpfung und der Fortgang zur Thematik Verlust-/Differenzenergiebeschaffung mit den sich daraus ergebenden Wirkungen auf den Erfolg der Gesellschaft. Im Rahmen der Mittelfristplanung sind diese Risiken, soweit sie finanziell zu beziffern waren, berücksichtigt worden. Weitere Risiken bestehen im Zusammenhang mit auslaufenden Konzessionsverträgen im Netzgebiet und den sich daraus ergebenden möglichen Effizienzverlusten für die SVO Netz GmbH. Die Netze sind, wie berichtet, von der SVO Energie GmbH gepachtete. Der Netzbetrieb ist personell auf die bestehende Größe des Netzgebietes ausgerichtet. Die Diskussion der eigentumsrechtlichen Entflechtung der Übertragungsnetze auf europäischer Ebene ist noch nicht abgeschlossen. Dieses Thema wird aktuell um Diskussionsbeiträge zur Bildung eines großen deutschen Übertragungsnetzbetreibers erweitert. Ob und in wie weit auch Verteilnetzbetreiber von diesen Überlegungen betroffen sein werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abschätzen. Die im Jahr 2009 vorgesehene Implementierung eines IT-gestützten Asset-Managements soll die nachhaltige strategische Langfristplanung fördern. Parallel dazu soll eine optimierte Verzahnung der Schnittstellen Budget-, Maßnahmen- und Ergebnisplanung der operativen Bereiche erreicht werden. Im Ergebnis erwarten wir daraus einen strukturierten Kosten-, Nutzen- und Risikoabwägungsprozess, der auch qualitative Aspekte berücksichtigt und so einen effizienten Mitteleinsatz sicherstellt. Neben den vorgenannten Folgewirkungen sind aus heutiger Sicht keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Celle, den 10. Februar 2009 Gewiß Bilanz zum 31.12.2008AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2008
Anhang zum 31.12.2008I. Allgemeine AngabenDas Strom- und Gasverteilungsnetz hat die SVO Netz GmbH von der SVO Energie GmbH gepachtet. Das Anlagevermögen wird bei SVO Energie GmbH ausgewiesen. Zwischen der SVO Netz GmbH und der SVO Energie GmbH wurde ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Mit der SVO Energie GmbH besteht eine ertragsteuerliche Organschaft. II. Angaben zur Form und Darstellung der RechnungslegungDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des GmbHG sowie nach branchenspezifischen Vorschriften aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung haben wir in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst. Ein gesonderter Ausweis dieser Posten sowie die erforderlichen Erläuterungen erfolgen im Anhang. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Geschäfte größeren Umfangs nach § 10 Abs. 2 EnWG vom 7. Juli 2005 sind im Anhang gesondert ausgewiesen. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenForderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind durch versicherungsmathematische Gutachten nach der Teilwertmethode auf der Grundlage der "Richttafeln 2005 G" von K. Heubeck ermittelt worden. Der zugrundeliegende Zinsfuß beträgt grundsätzlich 4 % und im Fall der eigenfinanzierten betrieblichen Alterssicherung 5 %. Bei der Bemessung der Sonstigen Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken und Verpflichtungen ausreichend Rechnung getragen worden. Rückstellungen für tarifvertragliche Verpflichtungen zur Verkürzung der Lebensarbeitszeit wurden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens mit einem Rechnungszins von 5,5 % unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von K. Heubeck ermittelt. Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen sind auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens mit einem Rechnungszins von 4 % unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von K. Heubeck ermittelt worden. Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Rückzahlungsbeträgen bilanziert worden. IV. Erläuterungen zur Bilanz(1) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Bei den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen handelt es sich überwiegend um Forderungen gegen E.ON Netz GmbH (6.157 Tsd. €) und gegen den Gesellschafter SVO Energie GmbH aus Lieferungen und Leistungen (15.675 Tsd. €) sowie mit 388 Tsd. € um Rückdeckungsansprüche an die Versorgungskasse Energie VVaG. Vom Gesamtbetrag der sonstigen Vermögensgegenstände entfallen 1.254 Tsd. € auf Vorsteueransprüche, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. (2) Flüssige Mittel Unter den flüssigen Mitteln sind der Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Festgelder erfasst. Die Festgelder (117 Tsd. €) dienen zur Absicherung von Wertguthaben aus der Altersteilzeit und sind insofern verfügungsbeschränkt. (3) Gezeichnetes Kapital Am Stammkapital von unverändert 100.000 € ist die SVO Energie GmbH mit 100 % beteiligt. (4) Verlustvortrag Auf der Grundlage des mit der SVO Energie GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages wurde im Berichtsjahr der entstandene Gewinn nach Ausgleich des bestehenden Verlustvortrages an die SVO Energie GmbH abgeführt. (5) Rückstellungen
Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten u. a. Rückstellungen für Mehrerlösabschöpfungen Strom und Gas (1.994 Tsd. €), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (1.084 Tsd. €) sowie Personalrückstellungen (724 Tsd. €). (6) Verbindlichkeiten
Von den Sonstigen Verbindlichkeiten entfallen 891 Tsd. € auf Steuern und 8 Tsd. € auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Gegenüber dem Gesellschafter bestanden Verbindlichkeiten in Höhe von 11.108 Tsd. €. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(7) Umsatzerlöse Die im Inland erzielten Umsatzerlöse ergeben sich aus folgenden Tätigkeitsbereichen:
Im Rahmen der energiewirtschaftlichen Mengenabgrenzung ergaben sich im Geschäftsjahr 2008 periodenfremde Erträge in Höhe von 1,0 Mio. €. (8) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Auflösungen von Rückstellungen (93 Tsd. €), Erträge aus Zählersperrmaßnahmen (55 Tsd. €) sowie den Ausgleichsposten für Sachbezüge und Erträge aus dem Deckungsvermögen VKE. (9) Materialaufwand
Im Rahmen der energiewirtschaftlichen Mengenabgrenzung ergaben sich im Geschäftsjahr 2008 periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 1,1 Mio. €. In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind die Pachtentgelte für die Strom- und Gasverteilungsanlagen in Höhe von 14.604 Tsd. € und für die technische Betriebsführung in Höhe von 9.633 Tsd. € enthalten. In 2008 führte die Jahresabrechnung der Betriebsführung für 2007 zu einer Veränderung der Anteile von kaufmännischen und technischen Betriebsführungskosten. (10) Personalaufwand
Im Jahresdurchschnitt waren 11 Mitarbeiter bei der SVO Netz GmbH beschäftigt. Durch ein einheitliches Tarifsystem erfolgt keine weitere Aufteilung der Mitarbeiter nach Berufsgruppen. (11) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen Aufwendungen in Höhe von 13.500 Tsd. € (im Vorjahr 3.751 Tsd. €) enthalten u.a. die Aufwendungen für die kaufmännische Betriebsführung in Höhe von 13.198 Tsd. €, die sich im Vergleich zum Vorjahr durch die Jahresabrechnung 2007 und den daraus abgeleiteten Ansatz für 2008 erhöht haben. (12) Finanzergebnis
VI. Sonstige Angaben1. Angabe zu den Organen Die Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Nach dem Ausscheiden von Herrn Ulrich Hartmann, Celle, zum 31.01.2008 ist Herr Günther Gewiß, Celle, als alleiniger Geschäftsführer bestellt worden. 2. Aufwendungen für Organe Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde verzichtet. 3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich für das Jahr 2009 in Höhe von 42,9 Mio. € und für folgende Jahre in Höhe von 88,5 Mio. €, die hauptsächlich aus Pacht- und Dienstleistungsverträgen resultieren. Sie betreffen in voller Höhe Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. 4. Konzernzugehörigkeit Die SVO Netz GmbH ist Tochterunternehmen der SVO Energie GmbH. SVO Netz GmbH wird über die E.ON Energie AG in den Konzernabschluss der E.ON AG, Düsseldorf, (HRB 22315) einbezogen. Die E.ON AG ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den weitesten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht der E.ON AG werden nach § 325 HGB beim Betreiber des Elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und dort bekannt gemacht. Diese Unterlagen sind im Internet unter www.ebanz.de oder unter www.eon.com zugänglich. Dieser Konzernabschluss wird nach internationalen Rechnungslegungsstandards ("IFRS") aufgestellt. 5. Geschäfte größeren Umfangs SVO Netz GmbH hat im Geschäftsjahr 2008 Geschäfte größeren Umfangs gemäß § 10 Abs. 2 EnWG vom 7. Juli 2005 mit folgenden verbundenen Unternehmen durchgeführt:
Celle, den 10. Februar 2009 SVO Netz GmbH Gewiß Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SVO Netz GmbH, Celle, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Nach § 10 Abs. 4 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die interne Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Gesellschaft sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG hat zu keinen Einwendungen geführt."
Hannover, den 16. Februar 2009 PricewaterhouseCoopers
Norbert Versen, Wirtschaftsprüfer ppa. Stefan Schulze zur Wiesch, Wirtschaftsprüfer |
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