SchönBau GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Patrick Foddi seit 5.11.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Velocity Investment SARL | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kraft und Bauer Brandschutz-Systeme GmbHHolzgerlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen der Gesellschaft Die Kraft und Bauer Brandschutzsysteme GmbH ("Kraft & Bauer") ist ein führender Hersteller von Objektlöschanlagen, Druckentlastungs- und Luftabsperr-Flammschutzklappen, Oil-Ex-Box (Flammlose Druckentlastung) sowie weiteren Peripheriegeräten für Werkzeugmaschinen und bietet überlegene Technologie mit Systemgarantie zu wettbewerbsfähigen Preisen an. Kraft & Bauer steht für einen zuverlässigen und kundennahen Service durch zahlreiche Niederlassungen vor Ort, fachkundige Beratung, termingerechte Lieferung und Installation, Eignungsbestätigung & Zertifizierung. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Holzgerlingen, Deutschland und betreibt weitere 15 Service- und Lagerstandorte in Deutschland und Italien. Im Jahr 2023 wurde eine Tochtergesellschaft in China gegründet (Kraft & Bauer Safety Technology (Shanghai) Co., LTD), an der die Kraft und Bauer Brandschutzsysteme GmbH 100 % der Anteile hält. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs Kraft & Bauer ist Werksausrüster bei führenden Maschinenherstellern und weltweit bekannten Industrieunternehmen und ist in hohem Maße von der volkswirtschaftlichen Entwicklung der Maschinenbaubranche (bzw. des verarbeitenden Gewerbes) abhängig. Das Jahr 2023 war für die Branche ein schwieriges Jahr mit durchwachsenem Ergebnis - in Summe lagen die Auftragswerte ca. 12 % unter dem Volumen des Vorjahres. Dies ist vor allem auf die schwache Nachfrage in den wichtigen Absatzmärkten Europa, den USA und China zurückzuführen, wo sich durch höhere Zinsen, steigende Lohnkosten und ein insgesamt verhaltenes Wirtschaftsumfeld eine deutliche Unsicherheit zeigt. Die Auswirkungen zeigen sich aber nicht unmittelbar in den Umsätzen deutscher Maschinenbauer - denn im Jahr 2023 wurden zu einem großen Teil noch ältere Auftragsbestände aus den Vorjahren abgearbeitet. Dieses Bild zeigt sich auch bei Kraft & Bauer. So konnte aufgrund der guten Kundenbeziehungen und dem hohen Auftragsbestand in 2023 ein Umsatzplus von 9,4 % gegenüber dem Jahr 2022 erwirtschaftet werden. Das Ergebnis nach Steuern stieg sogar um 13,0 % gegenüber dem Vorjahr und betrug TEUR 9.869 (Vorjahr: TEUR 8.730). Auch im Jahr 2023 bestand eine steuerliche Organschaft mit der Gesellschafterin, der Kraft und Bauer Holding GmbH. Die entsprechenden Steuern werden daher auf der Ebene der Gesellschafterin abgeführt. Insgesamt ist die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens im Jahr 2023 als sehr gut zu bewerten. III. Darstellung Lage der Gesellschaft 1. Analyse der Vermögenslage Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 beträgt wegen der Ausweitung der Bilanzsumme 57,3 % (Vorjahresstichtag: 65,5 %) bei einer Bilanzsumme von TEUR 19.671 (Vorjahresstichtag: TEUR 17.223). Die Vermögenslage der Gesellschaft lässt sich damit insgesamt als geordnet und gut bewerten. 2. Analyse der Ertragslage Im Jahr 2023 wurde wegen des Umsatzwachstums ein Rohertrag von TEUR 17.129,8 (Vorjahr: TEUR 16.775) sowie ein Ergebnis nach Steuern von TEUR 9.869 (Vorjahr: TEUR 8.730) erreicht. Die Ertragslage der Gesellschaft lässt sich damit insgesamt als sehr gut bewerten. 3. Analyse der Finanzlage Im Jahr 2023 wurden insgesamt TEUR 597 (Vorjahr: TEUR 336) in das Anlagevermögen investiert, der Großteil dieser Investitionen entfiel auf Personenkraftwagen. Aus der Bilanz errechnen sich vor Allem wegen des Anstiegs der Bilanzsumme eine auf 13,0% rückläufige Quote der flüssigen Mittel zum 31.12.2023 (Vorjahr: 15,2 %). Ausserdem stieg die Verbindlichkeitenquote auf 36,5 % (Vorjahr: 27,9 %). Damit ist die Finanzlage der Gesellschaft als unverändert gut zu bewerten. IV. Risikobericht Für Kraft & Bauer besteht eine starke Abhängigkeit zur konjunkturellen Entwicklung - insbesondere von der Maschinenbaubranche. Aus dieser Abhängigkeit ergeben sich sowohl Chancen als auch Risiken für das Unternehmen und aus diesem Grund werden entsprechende Frühwarnindikatoren (z. B. Kennzahlen des VDMA oder des Statistischen Bundesamts zur wirtschaftlichen Entwicklung) beobachtet sowie die jeweilige Auftragslage analysiert. Spätestens seit der Ukrainekrise sind auch die Risiken in den Lieferketten der KBH-Tochtergesellschaften deutlich geworden. Diese Risiken können zum einen zu einer deutlich längeren Lieferzeit als auch zu gestiegenen Beschaffungspreisen führen - mit entsprechenden Auswirkungen auf Kundenbeziehungen und Kalkulation. Die Liefer- bzw. Lieferantensituation werden daher engmaschig beobachtet und angemessene Gegenmaßnahmen (z. B. Lieferantenwechsel) vorbereitet. Allerdings lassen sich nicht alle diese Risiken minimieren - so geht beispielsweise mit einer potenziellen Eskalation des Taiwankonflikts ein kaum beherrschbares Risiko beim Bezug von Halbleiterprodukten einher. Von diesem systematischen Risiko wäre allerdings nicht nur Kraft & Bauer, sondern die weltweite Halbleiterindustrie betroffen. Weitere, über die üblichen Geschäftsrisiken hinausgehende, Risiken für die zukünftige Entwicklung sind aufgrund der guten Marktpositionierung, der etablierten und diversifizierten Kundenbeziehungen, der auskömmlichen Eigenkapitaldecke, einem hohen Liquiditätsgrad sowie der hohen Profitabilität nicht absehbar. Letztere wird zudem durch ständige Soll-Ist-Vergleiche der wesentlichen Ertrags- und Aufwandspositionen regelmäßig analysiert und bei Abweichungen entsprechend gegengesteuert. V. Prognosebericht Für das Jahr 2024 gehen die einschlägigen Institutionen von einer anhaltenden Stagnation bzw. einem Rückgang der Maschinenbauproduktion aus. Für Deutschland deuten die volkswirtschaftlichen Indikatoren ebenfalls auf ein Ausbleiben der konjunkturellen Belebung hin. Daher plant die Geschäftsführung für das Jahr 2024 mit einem ähnlichen Umsatzniveau wie im Jahr 2023. Steigende Kosten - vor allem im Personalbereich - führen dann zu einer leichten Verschlechterung der Kosten- und Ergebnisstruktur im Vergleich zum Vorjahr. Die Investitionen werden in etwa auf dem Vorjahresniveau liegen.
Holzgerlingen, 30.06.2024 Frank Foddi, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungen vor dem Stichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung dieser Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit dem über zehn Jahre gebildeten durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer unterstellten 15-jährigen Laufzeit ergibt. Die Pensionsrückstellungen betragen 528.829,00 EUR. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang zu entnehmen. Die Beteiligungsverhältnisse ergeben sich wie folgt:
Angaben zu Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 184 (Vj. TEUR 4). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.795 (Vj. TEUR 0). Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 8.932,00 EUR (Vorjahr: 10.461,16 EUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten antizipative Aktiva in Höhe von EUR 74.818,20 (Vj. EUR 37.383,97). Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde als Bewertungsverfahren die Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 6.450 EUR. Der Differenzbetrag unterliegt der Ausschüttungssperre. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 479 (Vj. TEUR 365) und Rückstellung für Gewährleistung in Höhe von TEUR 125 (Vj. TEUR 114). Angaben zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 930 (Vj. TEUR 604). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 1.488 (Vj. TEUR 1.407) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Eine Saldierung von Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wird aus operativen Gründen unterlassen, obwohl grundsätzlich die Aufrechnung möglich wäre. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die Garantie valutiert mit TEUR 11.090 und betrifft Verbindlichkeiten eines verbundenen Unternehmens. Eine Inanspruchnahme ist auf Grund der wirtschaftlichen Verhältnisse des Hauptschuldners unwahrscheinlich. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 7.170 TEUR ((Vj. 7.782 TEUR). Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen: Zwischen der Berichtsgesellschaft und der Kraft & Bauer Holding GmbH besteht ein Management- und Servicevertrag. Weiterhin besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Wesentliche periodenfremde Aufwendungen und Erträge sind im Jahresabschluss nicht enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 0). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 1). Die Zinsaufwendungen betreffen mit TEUR 10 (Vj. TEUR 10) die Abzinsung von Rückstellungen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Im Vorjahr waren es 80 Mitarbeiter, davon 50 Arbeiter, 29 Angestellte und 1 leitender Angestellter. Namen der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Frank Foddi, Frankfurt am Main (Geschäftsführer) geführt. Bezüglich dessen Gehalt wird die Erleichterung nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Ergebnisverwendung Das Ergebnis wird an die Muttergesellschaft abgeführt. Nachtragsbericht Die Geschäftsführung der Kraft & Bauer Brandschutzsysteme GmbH ist zuversichtlich, dass die weiteren Auswirkungen des Ukrainekriegs auf die Umsätze und den Geschäftserfolg nur kurzfristig sein werden und keine langfristigen Auswirkungen auf Kraft & Bauer bzw. deren Entwicklung haben wird. Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023der Kraft und Bauer Brandschutz-Systeme GmbH, Holzgerlingen
*) Abschreibungen des Berichtsjahres
sonstige Berichtsbestandteile
Holzgerlingen, 10.05.2024 gez. Frank Foddi Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss und der Lagebericht in der zur Offenlegung bestimmten Form entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht erteilen wir aufgrund unserer Prüfung den folgenden Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Kraft und Bauer Brandschutz-Systeme GmbH, Holzgerlingen: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kraft und Bauer Brandschutz-Systme GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12. 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der der Kraft und Bauer Brandschutz-Systeme GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023. bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, den 30. Juni 2024 gkm
. glück . kock . mäschke
gez. Ulrich Glück gez. Martin Mäschke |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
13 nahegelegene Organisationen
Bauträger für Wohngebäude
Beteiligungsgesellschaften
Unternehmensberatung
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Prüfmaschinen
Zahntechnische Laboratorien
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen