Sperber GmbHLiquidiert
An den Kaiserthermen 5, 54290 Trier, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Kurt Jäger seit 21.11.2019 | Prokura |
Eric Jünker seit 16.7.2015 | Geschäftsführer |
Hermann Josef Helmut Sperber seit 16.7.2015 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sperber GmbHTrierJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 2018Allgemeines Die Sperber GmbH, Trier, ist beim Amtsgericht Wittlich unter HRB 43184 eingetragen. Der Jahresabschluss der Sperber GmbH zum Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinieumsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Zur Gliederung der Bilanz wurde von der Regelung des § 265 Abs. 5 HGB Gebrauch gemacht. Die Postenbezeichnung wurde wie folgt angepasst: Sonstige Ausleihungen = Genossenschaftsanteile; Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen = In Arbeit befindliche Aufträge. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bis zu drei Jahren, bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert (GoF) wurde mit den Anschaffungskosten bewertet. Aufgrund der mittelständisch geprägten Struktur der Gesellschaft ist keine verlässliche Schätzung der voraussichtlichen Nutzungsdauer möglich. Die Gesellschaft geht daher von einer standardisierten Nutzungsdauer von 10 Jahren aus über die der GoF linear abgeschrieben wird. Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode wobei die jeweils kürzesten steuerlich zulässigen Nutzungsdauern angesetzt werden. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 250,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von über € 250,00 bis € 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Die im Rahmen der Anwachsung im Jahr 2015 übernommenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden auf den Zeitwert aufgestockt. Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen waren nicht erforderlich. Die Bewertung der Roh- und Hilfsstoffe erfolgt mit den Anschaffungskosten. Die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden mit den Herstellungskosten bewertet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden aktivisch abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erforderliche Einzelwertberichtigungen wurden vorgenommen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nominalwert ausgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden in Höhe ihres Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit im Jahresabschluss verbundene Unternehmen erwähnt werden, handelt es sich um Unternehmen, an denen die DPE Deutschland II A GmbH & Co., München, als Mutterunternehmen direkt oder indirekt beteiligt ist. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Jahr 2018 ist in einer Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) dargestellt. Die Beteiligungen mit einem Mindestanteilsbesitz von 20,0 % setzen sich zum 31. Dezember 2018 wie folgt zusammen:
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen vorausbezahlte Avalprovisionen und Kraftfahrzeugsteuern. Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit T€ 30 (Vorjahr: T€ 87) aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerbeträge in Höhe von T€ 741 (Vorjahr: T€ 357) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden zu 71,6 % (Vorjahr: 86,0 %) in Deutschland und zu 28,4 % (Vorjahr: 14,0 %) in Luxemburg erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 253 (Vorjahr: T€ 91). Sie entfallen mit T€ 132 (Vorjahr: T€ 82) auf die Ausbuchung von verjährten Verbindlichkeiten, mit T€ 96 (Vorjahr: T€ 9) auf die Auflösung von Rückstellungen und mit T€ 25 (Vorjahr: T€ 0) auf die Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten keine nennenswerten periodenfremden Aufwendungen. Sonstige Angaben Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:
Im Jahresdurchschnitt waren 88 (Vorjahr: 99) Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt. Diese verteilen sich wie folgt auf Deutschland und Luxemburg:
Die Geschäftsführung erfolgt durch die Herren:
Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführer wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Trier, 31. Mai 2019 Sperber GmbH Geschäftsführung Hermann Sperber Eric Jünker Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018der Sperber GmbH1. Geschäftszweck, Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Die Sperber GmbH hat zum Geschäftszweck die Herstellung, Planung, Projektierung, Montage, Reparatur und Vertrieb von gebäudetechnischen Anlagen sowie dem allgemeinen Anlagenbau, insbesondere von Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Kälte-, Sanitär- und Elektroanlagen einschließlich Steuerungsanlagen sowie die Ausführung aller Geschäfte, die dem Geschäftszweck zu dienen geeignet sind. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen beteiligen, andere Unternehmen erwerben und Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten. Seit Januar 2015 ist das Unternehmen Mitglied in der CALVIAS Gruppe mit Sitz in Trier. Das Unternehmen zählt im Branchenvergleich zu den industriell ausgerichteten Unternehmen des Anlagenbaus und ist vorwiegend im Nichtwohnungsbau tätig. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist 2018 um 1,4 % gewachsen (Vorjahr 2,2 %). Damit verlangsamt sich die seit 2010 anhaltende und ungewöhnlich lange positive Konjunkturentwicklung zwar, ist aber nach wie vor stabil. Die nach wie vor anhaltende Niedrigzinsphase im Investitionsbereich erzeugte in 2018 starke Nachfrageimpulse in der Bauwirtschaft. Diese Entwicklung wird sich auch in 2019 fortsetzen. Das dadurch bedingte Risiko der mangelnden Verfügbarkeit von zusätzlich benötigten Fachkräften ist ein Thema in allen Branchen in Deutschland. Die bauhauptgewerblichen Umsätze in Deutschland zeigten im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr in den für die Sperber GmbH relevanten Bereichen Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau mit plus 5 % und plus 6 % eine nach wie vor positive Entwicklung. In beiden Bereichen konnten jeweils deutliche Steigerungen verzeichnet werden. Die Prognose für das Jahr 2019 des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie geht von einer weiterhin deutlich positiven Entwicklung für die Gesamtbranche aus, auch wenn die Konjunkturaussichten insgesamt für Deutschland und Europa aufgrund der weltkonjunkturellen Entwicklungen leicht eintrüben. Die Jahresleistung der Sperber GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 16,0 % vermindert. Wesentliche Großprojekte konnten aufgrund baulicher Verzögerungen und Bauablaufstörungen in 2018 nicht fertiggestellt werden und werden in 2019 realisiert. Der ergebniswirksame Effekt wird sich in 2019 diesbezüglich einstellen. Weiterhin ergaben sich Verzögerungen bei weiteren, neuen Projekten, deren Montagebeginn mit Ende 2018/Anfang 2019 geplant war, jedoch aufgrund baulicher Verzögerungen und technischer Unklarheiten erst in Q2 2019 angelaufen sind. In Summe hat dies zu einer Leistungsminderung in 2018 geführt. Im Jahr 2019 wird sich ein entgegenlaufender Effekt ergeben. Aufgrund des Auftragsbestandes und der vorhandenen Sales Pipe, die sich auch nach dem Stichtag 31.12.2018 als besonders stabil erwiesen hat, wird eine budgetierte Jahresleistung von ca. 24 Mio. € angestrebt. Zum 1. Januar 2019 liegt im Unternehmen diesbezüglich ein Auftragsbestand in Höhe von ca. 21,8 Mio. € netto vor. Während die Personalaufwandsquote von 28,9 % auf 28,8 % sank, stieg die Materialeinsatzquote (Material und Fremdleistungen) von 55,6 % auf 60,8 %. Hier ist insbesondere die Fremdleistungsquote angestiegen. Das Unternehmen hat hier insbesondere ein weiteres Unternehmen in der CALVIAS Unternehmensgruppe als zusätzlichen Nachunternehmer beschäftigt. Die Investitionen entfallen im Wesentlichen auf Büroausstattungen und Werkzeuge. Im Personalbereich bleibt festzustellen, dass die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl in 2018 auf 86 Mitarbeiter gesunken ist. Insbesondere im Bereich der Montage wurden Stellen aus dem Bereich der natürlichen Fluktuation nicht nachbesetzt. Stattdessen hat die Unternehmensleitung entschieden eigenes Montagepersonal weiter zu qualifizieren zu Leitungspersonal auf verschiedenen Ebenen und einfache Montagetätigkeiten an Montage-Nachunternehmer im Rahmen von Werkverträgen zu beauftragen. Durch den strategischen Einkauf der CALVIAS Holding konnten diesbezüglich entsprechende Kontingente gesichert werden. Auf Ausbildung wird weiterhin großen Wert gelegt. Das Unternehmen bildet aus in den Bereichen Technischer Systemplaner(in), Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement und Anlagenmechaniker(in) SHK. 2. Lage und finanzielle Indikatoren Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern hat sich absolut um 864 T€ verringert im Vergleich zu 2017. Es betrug -5,5 % in Bezug auf die Jahresleistung (vgl. 2017: -0,3 %). Der Zinsaufwand verringerte sich um 647 T€ von 821 T€ auf 174 T€. Der Rückgang ist bedingt durch den Wegfall der Zinsen auf die Gesellschafterdarlehen, die zum Jahresende 2017 in Rücklagen umgewandelt wurden. Bezüglich der hohen Abschreibungen wird darauf hingewiesen, dass es sich hier im Wesentlichen um die Abschreibung des Firmenwertes handelt. Das EBITDA wird mit 238 T€ und somit einer Quote von 1,4 % zur Jahresleistung ausgewiesen. Die Liquiditätslage des Unternehmens war jederzeit stabil, die Vermögens- und Kapitalstruktur solide. Lieferanten des Unternehmens wurden nahezu durchgängig in den Skontozielen reguliert. 3. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Als ein Unternehmen innerhalb der CALVIAS Gruppe kann das Unternehmen sowohl auf Effekte aus dem strategischen Einkauf zurückgreifen, als auch in Bezug auf vertragliches Risikomanagement auf die Rechtsabteilung der Holding Gesellschaft. Durch das vorhandene Reporting System können eventuelle Risiken besser und schneller erkannt werden, so dass die notwendigen Instrumente zur Gegensteuerung frühzeitig aktiviert werden können. Als Mitglied der CALVIAS Unternehmensgruppe ist es auf dem nationalen Markt möglich auch größere Auftragslosgrößen zu akquirieren. Die Sperber GmbH wird sich weiter als Spezialist für Großprojekte, welche im gesamten Bundesgebiet vorzufinden sind, ausrichten. Der "Heimatmarkt" des Unternehmens wird im Wesentlichen geprägt sein durch sich darstellende Auftragschancen in Luxemburg, in Rheinland Pfalz, Baden Württemberg sowie NRW. Gerade der Großraum Mannheim hat sich für die Sperber GmbH als wesentlicher Markt aufgrund der bestehenden Wirtschaftskraft gezeigt. Auch bestehen in diesem Großraum deutlich größere Chancen im Bereich der Personalgewinnung von Fach - und Führungspersonal. Die Geschäftsleitung der Sperber GmbH hat daher entschieden im Jahr 2019 eine Niederlassung im Bereich Rhein Neckar zu errichten oder über einen Unternehmenszukauf darzustellen. Insbesondere wird als Branchenrisiko gesehen, dass durch den fortschreitenden Mangel an Fachkräften entsprechenden Auftragschancen nicht umgesetzt werden können. Diesem wird durch den weiteren Ausbau des Nachunternehmermanagements und durch Kooperationen über die in der Unternehmensholding CALVIAS GmbH verbundenen Unternehmen entgegengewirkt. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass eventuelle Preissteigerungen der Lieferanten durch entsprechende Effekte aus der Bündelung von Einkaufsvolumina der CALVIAS Gruppe kompensiert werden. Als weiteres Risiko in der Branche sind eventuelle Zahlungsausfälle durch Insolvenzen von Auftraggebern oder auch weiterhin willkürliche Zahlungskürzungen zu erkennen. Diesem wird entsprechend der Risikobewertung vor Auftragsabschluss Rechnung getragen und entweder mittels entsprechenden Vorauszahlungsvereinbarungen oder auch geforderten Sicherungsbürgschaften begegnet. Weiterhin wird darauf geachtet nur mit ausgewählten Generalunternehmern bzw. -übernehmern zusammen zu arbeiten, mit denen langfristige Geschäftsbeziehungen bestehen. Besondere, über das bestehende normale Unternehmerrisiko hinaus gehende Risiken, sind in zugehörigen Rückstellungen entsprechend abgebildet. Darüber hinaus sind derzeit keine weiteren Risiken erkennbar. Der Personalbestand wird der Unternehmensentwicklung angepasst werden. Im Jahr 2019 wird die Beteiligung an der Krämer GmbH, Heizung-Sanitär auf 100% aufgestockt werden. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2018 vor. 5. Risikobericht Im Rahmen der Finanzbuchhaltung wird eine stetig aktualisierte Kostenstellen/Kostenträger Rechnung über DATEV durchgeführt. Weiterhin werden die Ergebnisse des Projektcontrollings, welche sich aus den verfügbaren Softwaretools (ERP System, Zeiterfassung etc.) ergeben in einem monatlichen Controlling Report zugsammengefasst. Die Konsolidierung der Ergebnisse der Unternehmen erfolgt über die Softwarelösung LucaNet. Im Rahmen des Soll/Ist - Vergleichs von Projekten werden Kostenrisiken frühzeitig erkannt und ggf. kann gegengesteuert werden. Aufgrund der sehr strikten Zahlungsverfolgung der zugehörigen Auftragsverhältnisse besteht eine hohe Anzahlungsquote. Erfahrungsgemäß finden bei Großprojekten Schlussverhandlungen über Prüfungsergebnisse von Schlussrechnungen statt. Forderungen die strittig sind oder im juristischen Wege eingeklagt werden müssen, werden wertberichtigt. Aufgrund von Zahlungsverzügen wurde ein Bauvertrag als TGU bezüglich eines Projektes im Gesundheitswesen durch die Sperber GmbH im 4. Quartal 2015 gekündigt. Im Jahre 2016 wurde eine Zahlungsklage beim zuständigen Landgericht eingereicht. Die Beklagte hat zwischenzeitlich Widerklage erhoben. Das Unternehmen hat entsprechende Vorsorge über Rückstellungen getroffen. Weiterhin werden seitens der Sperber GmbH aktive Prozesse gegen die Nachunternehmer Fries & Hüttermann GmbH, Brennecke & Neumann GmbH (BV Bayer Wuppertal) und Lauxen GmbH (BV Sanofi Belgien) geführt. Teilweise haben die Unternehmen Widerklage eingereicht. Es sind aus heutiger Sicht ausreichende Rückstellungen getroffen worden. 6. Bestehende Niederlassungen Das Unternehmen unterhält eine unselbstständige Niederlassung in Mertert / Luxemburg, Urmitz und Altenbamberg. Weiterhin wird als 90 %-iges Tochterunternehmen geführt die Krämer GmbH, Heizung-Sanitär, Prüm.
Trier, 31. Mai 2019 Sperber GmbH Geschäftsführung Hermann Sperber Eric Jünker Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sperber GmbH, Trier: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sperber GmbH, Trier - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sperber GmbH, Trier, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses. Der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigen oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während der Prüfung feststellen.
Trier, den 12. August 2019 LUDWIG
& DIENER Revision GmbH
Josef Ludwig, Wirtschaftsprüfer Ludger Spindeldreier, Wirtschaftsprüfer |
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