Central Parts GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Schmitz seit 19.1.2026 | Prokura |
Stefan Kurtze seit 1.9.2025 | Geschäftsführer |
Markus Radder seit 2.9.2024 | Prokura |
Klaus Konrad seit 27.11.2023 | Prokura |
Mario Michael van Megeren seit 18.5.2020 | Prokura |
Jörg Mundt seit 12.4.2018 | Prokura |
Henner Jörissen seit 12.4.2018 | Prokura |
Carsten Wallnig seit 12.4.2018 | Prokura |
Jörg Schrumpf seit 12.4.2018 | Prokura |
Andreas Rebmann seit 12.4.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
mateco Société à responsabilité limitée | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
mateco GmbHLeonbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023"Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die mateco GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der mateco GmbH, Leonberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der mateco GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Lagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des J ahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum J ahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Lagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum J ahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem J ahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der J ahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Heilbronn, 26. März 2024 EY
GmbH & Co. KG
Heller, Wirtschaftsprüfer Nüßle, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist unter der Firma mateco GmbH mit Sitz in Leonberg im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 764712 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die mateco GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und zu davon-Vermerken in diesem Anhang gemacht. Der Vorjahreswert der geleisteten Anzahlungen wurde in Höhe von TEUR 141 aus dem Umlaufvermögen zu den geleisteten Anzahlungen im Anlagevermögen umgegliedert, um die Vergleichbarkeit mit den Bilanzpositionen zum 31. Dezember 2023 herzustellen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden, zum Vorjahr unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geschäfts- oder Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 10 bis 15 Jahren abgeschrieben. Für die Geschäfts- oder Firmenwerte der übernommenen Geschäftsbetriebe von den Firmen Zülz, Ravensburg (Erwerb im Jahr 2009), Kühne, Lohfelden (Erwerb im Jahr 2009) und Toplift, Aschheim (Erwerb im Jahr 2010), wird eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt, da die Geschäftsmodelle für diese Geschäftsbetriebe langfristig ausgelegt sind und kein Verkauf geplant ist. Für die Geschäfts- oder Firmenwerte der übernommenen Geschäftsbetriebe von den Firmen Kohler Arbeitsbühnenvermietung GmbH & Co. KG, Rheinfelden-Herten (Erwerb in 2017), Heintzelmann Autokrane GmbH, Ludwigshafen (Erwerb in 2017), und Pradel Arbeitsbühnen GmbH, Cottbus (Erwerb in 2019), wird aufgrund der Geschäftsmodelle, der örtlichen Gegebenheiten und Wettbewerbssituation eine Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig abgeschrieben. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Bei der Verteilung der Anschaffungskosten auf die Nutzungsdauer wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Hebebühnen und LKW werden auf einen Zeitraum zwischen zwei und zehn Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, werden angemessene Abschläge vorgenommen. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird angewandt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Drohende Ausfälle werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Hinblick auf das latente Ausfallrisiko wird darüber hinaus eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen gebildet. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Es besteht ein Überhang an aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 632, welcher entsprechend dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB nicht aktiviert wurde. Die passiven latenten Steuern resultieren aus handelsbilanziellen Mehrwerten von Gegenständen des Sachanlagevermögens in Höhe von TEUR 77. Die passiven latenten Steuern sind mit aktiven latenten Steuern unter anderem aus handelsbilanziellen Minderwerten von Firmenwerten in Höhe von insgesamt TEUR 1.452 sowie handelsbilanziellen Mehrwerten von Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 669 zu saldieren. Der Steuersatz für die Berechnung beträgt 30,93 %. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck- die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Barwertverfahren gebildet. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % (Vj. 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom Dezember 2023 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen werden mit 2,00 % p.a. (Vj. 2,00 % p.a.) berücksichtigt. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMOG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Die ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen aus Zeitwertkonten dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften Rechnung getragen. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Für die Abzinsung der Jubiläumsrückstellungen und der Rückstellungen für Zeitwertkonten wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,74 % (Vj. 1,44 %) verwendet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt mit dem amtlichen Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag, bei Laufzeiten von über einem Jahr unter Beachtung des Realisations- und des Anschaffungskostenprinzips. III. Angaben zur Bilanz ANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Des Weiteren werden im Anlagenspiegel die ursprünglichen Anschaffungskosten und kumulierten Abschreibungen, die im Zuge der Verschmelzung mit der ehemaligen H & M Arbeitsbühnen und Zweiräder Nordfriesland GmbH erfasst wurden, in einer gesonderten Spalte ausgewiesen. UMLAUFVERMÖGEN Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 73.309 (Vj. TEUR 70.771) handelt es sich um Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit in- und ausländischen verbundenen Unternehmen (TEUR 16.958) sowie Forderungen aus dem Cash-Pooling (TEUR 56.351). Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung resultiert aus der Verrechnung gem. § 246 Abs. 2 HGB von Rückstellungen für Zeitwertguthaben von Mitarbeitern mit Ansprüchen aus der Rückdeckungsversicherung, welche dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung der Verpflichtungen aus den Zeitwertkonten dienen. Die unsaldierten Rückstellungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 152. Der unsaldierte Zeitwert der Rückdeckungsversicherung beträgt TEUR 160 und entspricht den Anschaffungskosten. Der unsaldierte Zinsertrag aus dem Deckungsvermögen beträgt TEUR 1, der unsaldierte Ertrag aus der Auflösung der Rückstellung beträgt TEUR 20. Eigenkapital Die Kapitalrücklage betrifft den Verschmelzungsgewinn aus der Verschmelzung der mateco GmbH mit der ehemaligen Lavendon Holding GmbH zum 1. Oktober 2017. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 6.165 enthalten. Rückstellungen Durch die Inanspruchnahme des Verteilungswahlrechts für Pensionsverpflichtungen gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB im Rahmen der Erstanwendung des BilMoG beläuft sich zum Bilanzstichtag die nicht ausgewiesene Rückstellung auf TEUR 5. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 6. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gehaltsansprüche, Boni, Mitarbeiterprämien, Berufsgenossenschaft, Drohverlustrückstellung für Mietobjekte und ausstehende Rechnungen gebildet. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit in- und ausländischen verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.643 (Vj. TEUR 929). Außer den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten bestehen keine Sicherheiten. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 13.211 (Vj. TEUR 11.156) bestehen im Wesentlichen aus Gewinnen aus dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 7.265. Weitere periodenfremde Erträge sind hauptsächlich durch die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 197 entstanden. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 1) enthalten. Materialaufwand Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 100.886 (Vj. TEUR 95.833) enthält im Wesentlichen Mieten und Leasingkosten für Arbeitsbühnen. Personalaufwand Die Aufwendungen für Personal in Höhe von TEUR 62.148 (Vj. TEUR 56.845) beinhalten Aufwendungen in Höhe von TEUR 92 (Vj. TEUR 46) für Altersversorgung. Abschreibungen Die Abschreibungen für Vermietgeräte belaufen sich auf TEUR 6.664. Auf Vermögensgegenstände des übrigen Anlagevermögens entfallen Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 5.543. Diese betreffen Transportgeräte und PKW (TEUR 3.653) sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 570), Abschreibungen auf Firmenwerte (TEUR 996), Abschreibungen auf sonstige immaterielle Vermögensgegenstände (TEUR 24), Abschreibungen auf Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken (TEUR 268) sowie Abschreibungen auf geringwertige Anlagegüter (TEUR 32). Insgesamt betragen die Abschreibungen im Geschäftsjahr TEUR 12.207 (Vj. TEUR 13.130). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 44.556 (Vj. TEUR 38.909) sind Raumkosten, insbesondere Mieten, Versicherungen und Beiträge, Reparaturen/ Instandhaltungen von Hebebühnen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung, allgemeine Fahrzeugkosten, Werbe- und Reisekosten, Aufwendungen aus Versicherungsschäden, der Verschmelzungsverlust aus der Übernahme von H & M Arbeitsbühnen und Zweiräder Nordfriesland GmbH sowie sonstige Aufwendungen, die im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs anfallen, enthalten. Periodenfremde Aufwendungen betreffen insbesondere Forderungsverluste in Höhe von TEUR 293. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 6) enthalten. Finanzergebnis
Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 17.642 auf neue Rechnung vorzutragen. V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestanden folgende, gemäß § 285 Nr. 3 HGB angabepflichtige, in der Bilanz nicht ausgewiesene sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind:
Die Mietverpflichtungen zum 31. Dezember 2023 gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 32.320. VI. Sonstige Angaben Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer sowie der Pensionsrückstellungen und laufenden Renten ehemaliger Geschäftsführer wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der QUVA Invest NV, Kortrijk, Belgien, einbezogen. Die QUVA Invest NV erstellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen. Dieser ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen wird von Quertus Group Sárl, Munsbach, Luxemburg, erstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers (EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) der mateco GmbH schlüsselt sich wie folgt auf:
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergeben.
Leonberg, 25. März 2024 gez. Alexander Bradfisch, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3% gesunken. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den hohen Preisen auf allen Wirtschaftsstufen, welche die Konjunktur stark dämpften. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Durch die massiv gestiegenen Preise, beispielsweise für Nahrungsmittel, sowie der andauernde Fachkräftemangel konnte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona Jahr 2020 nicht weiter fortsetzen. Trotz dieser schwierigen Bedingungen ist das BIP 2023 im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, um 0,7% gewachsen. Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9% gegenüber dem Vorjahr 2022. Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand von 6,9% des Jahres 2022. Sie ist jedoch weiterhin auf einem hohen Stand aufgrund steigender Preise im Nahrungsmittelbereich. Wie im vorangegangenen Jahr wurden die Preissteigerungen auch im Jahr 2023 von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst. Sondereffekte infolge der umgesetzten Entlastungsmaßnahmen verhinderten eine weitere Teuerung von Energie. Energieprodukte verteuerten sich 2023 gegenüber dem Jahr 2022 um 5,3%, nach einem enormen Anstieg um 29,7% im Vorjahr. Die monatlichen Teuerungsraten für Energie fielen deutlich geringer aus als zu Jahresbeginn. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise wäre die Jahresteuerungsrate 2023 bei +6,0% gelegen. Gemäß aktueller Umfrage des "Bundesverband Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen e.V." (bbi) verzeichneten die Unternehmen aus der Arbeitsbühnenbranche im Jahr 2023 ein geringes nominales Plus. Für das Jahr 2023 meldeten die an der bbi Umfrage teilnehmenden Unternehmen ein nominales Umsatzwachstum von 1,5% im Vergleich zu 9,5% im Jahr 2022. Die Investitionsquote in der Arbeitsbühnenbranche stieg erneut auf einen Rekordwert von 32%. Im Vorjahr lag die Investitionsquote bei 27%. Geschäftliche Entwicklung Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr den Umsatz um 6,0% auf 225,3 Mio. Euro steigern. Diese positive Umsatzentwicklung wurde unter anderem durch den Zukauf und die Verschmelzung der H & M Arbeitsbühnen und Zweiräder Nordfriesland GmbH realisiert. Trotz des starken Preisdrucks am Markt konnten wir im Jahr 2023 das Niveau unserer Vermietpreise stabil halten. Die Mietflotte der mateco GmbH hatte durchschnittlich ca. 12.100 Geräte. Erläuterungen zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage - Ertragslage Der Rohertrag aus der Vermietung (Umsatz abzgl. Wareneinsatz abzgl. Abschreibungen für Hebebühnen) beläuft sich auf 117,8 Mio. Euro (Vorjahr 108,8 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse wurden, wie im Vorjahr, größtenteils im Inland erzielt (194,1 Mio. Euro). Die im Ausland erwirtschafteten Umsätze (31,2 Mio. Euro) wurden hauptsächlich mit verbundenen Unternehmen erzielt (23,8 Mio. Euro). Die Investitionen in die Mietflotte werden durch mateco S.à.r.l., Munsbach, Luxemburg, getätigt und entsprechend ihrer Nutzung an die mateco GmbH vermietet. Der Materialaufwand beläuft sich auf 100,9 Mio. Euro. Das Verhältnis des Materialaufwands zu den Umsatzerlösen ergibt eine Quote von 44,8%. Im Vorjahr lag die Quote bei 45,1%. Die Personalaufwendungen betragen 62,1 Mio. Euro (Vorjahr 56,8 Mio. Euro). Das Verhältnis des Personalaufwands zu den Umsatzerlösen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen auf 27,6% (Vorjahr 26,7%). Im Geschäftsjahr konnte ein Jahresüberschuss von 11,5 Mio. Euro nach 12,6 Mio. Euro im Vorjahr erzielt werden. - Finanzlage Aufgrund des bestehenden Cash Pooling Vertrages mit der mateco S.à.r.l., Munsbach, Luxemburg, haben sich die liquiden Mittel in Höhe von 0,2 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Mio. Euro vermindert. Die Gesellschaft hat ein Cash Pool Guthaben von 56,4 Mio. Euro. Es stehen jederzeit ausreichend liquide Mittel zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um 2,7 Mio. Euro auf 3,6 Mio. Euro erhöht. - Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr von 140,6 Mio. Euro auf 147,1 Mio. Euro erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf eine Erhöhung des Anlagevermögens von 41,3 Mio. Euro um 3,5 Mio. Euro auf 44,8 Mio. Euro sowie die Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von 92,7 Mio. Euro um 3,5 Mio. Euro auf 96,2 Mio. Euro zurückzuführen. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital in Höhe des Jahresüberschusses von 11,5 Mio. Euro erhöht. Die Rückstellungen haben sich um 10,0 Mio. Euro verringert und die Verbindlichkeiten um 5,0 Mio. Euro erhöht. Bestehende Zweigniederlassungen/Stützpunkte Die mateco GmbH hat 62 Standorte in Deutschland. Mit diesen Standorten und weiteren Partnern weltweit verfolgt die mateco GmbH das Ziel, möglichst nah bei ihren Kunden ihre Dienstleistung zur Verfügung zu stellen. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 1.066 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.082 Mitarbeiter) beschäftigt, davon 516 kaufmännische Angestellte und 550 gewerbliche Mitarbeiter. Chancen und Risiken - Risikomanagement Das Risikomanagementsystem der mateco GmbH wurde zu dem Zweck entwickelt, wesentliche potenzielle Risiken zeitnah zu identifizieren und frühzeitig die Maßnahmen einleiten zu können, die die Risikoursachen eliminieren oder potenzielle Schäden auf ein vertretbares Minimum begrenzen. Zur Überwachung besteht ein mehrstufiges Berichtssystem, das auf allen Ebenen und für alle Funktionsbereiche im Unternehmen zur Verfügung steht. Über das Berichtssystem, das auf Daten aus allen operativen Systemen sowie das Buchhaltungssystem zugreifen kann, besteht die Möglichkeit des Drill down auf den einzelnen Geschäftsvorfall. In Anbetracht der im Wesentlichen kurzen Auftragslaufzeiten und der demzufolge volatilen Marktbedingungen wird besonderer Wert auf kurzfristige Indikatoren und Kennzahlen im Bereich der Geräteauslastung gelegt. Somit kann sich das Management jederzeit angemessen informieren und die schnelle Information über die Effekte eingeleiteter Maßnahmen ist sichergestellt. Im Rahmen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LKSG) wurde ein dediziertes Team ("Governance-Team") mit Vertretern aus den Bereichen Einkauf, Compliance und Finanzen festgelegt. Die erzielten Fortschritte werden von einem Lenkungsausschuss überwacht, der für die Überprüfung, Genehmigung und Anfechtung der von dem Governance-Team vorgelegten Ergebnisse zuständig ist. Der Lenkungsausschuss setzt sich aus der Geschäftsführung der mateco GmbH sowie lokalen Führungskräften zusammen. Die Einhaltung von LKSG hat bei der mateco GmbH einen hohen Stellenwert. Wie im Verhaltenskodex festgelegt, fördert die mateco GmbH eine offene Kommunikation und die Möglichkeit, frei und vertrauensvoll zu handeln und Bedenken nach Treue und Glauben zu äußern, ohne Vergeltungsmaßnahmen befürchten zu müssen. Mit der Einführung des Hinweisgeberschutzgesetzes wurde ein Verfahren implementiert, das es Mitarbeitern (oder anderen externen Stakeholdern) ermöglicht, die für die Konzern-/lokale Compliance verantwortlichen Personen auf schwerwiegende und berechtigte Bedenken hinsichtlich interner Governance-Unregelmäßigkeiten, Fehlfunktionen oder unrechtmäßigem, unethischer, unangemessener oder rechtswidrigem Verhalten und Fehlverhalten innerhalb oder außerhalb der mateco GmbH aufmerksam zu machen, die sie als schädlich für die Geschäftstätigkeit erachtet. Den Hinweisgebern steht eine Plattform, die im Geschäftsjahr 2024 live geschalten wurde, zur Verfügung, die eine anonyme Kontaktaufnahme zum Compliance-Beauftragten ermöglicht. - Risiken Allgemeine Geschäftsrisiken Für unser Unternehmen ist die breite Aufstellung in vielen Kundenbranchen schon immer ein wichtiger Eckpfeiler stabiler Ergebnisse gewesen. Die mateco GmbH ist durch die Spezialisierung auf Höhenzugangstechnik für viele Branchen und Anwendungen breit aufgestellt, auch wenn traditionell die Baubranche den größten Anteil am Umsatz hat. Ziel ist es - wie schon in den letzten Jahren - die Kundenbasis immer weiter in Richtung Industrie, Dienstleistung und Handwerk zu erweitern. Hierzu trägt ein zum einen starker lokaler Vertrieb und zum anderen eine Key-Account Organisation für nationale/regionale Kunden bei. Das Investitionsverhalten in der Arbeitsbühnenbranche ist weiterhin positiv und ist um weitere 5 Prozentpunkte zum Vorjahr gestiegen, trotz stark gestiegener Preise für Arbeitsbühnen. Herausforderungen wie qualifiziertes Personal finden und halten, steigende Personalkosten, Mautkosten, CO 2 -Abgaben sowie der Umbau zu mehr Nachhaltigkeit waren im Jahr 2023 zu bewältigen und werden sich auch in die nächsten Jahre ziehen. Die Bedrohung durch Cyberangriffe ist in Deutschland, auch aufgrund des Krieges, in den vergangenen 2 Jahren deutlich gewachsen. Informationssicherheit wird einen deutlich höheren Stellenwert einnehmen und zur Grundlage aller Digitalisierungsprojekte werden. Aufgrund einer höheren Gefährdungsgrundlage wurden Notfallpläne und Schulungen über Phishing Mails erstellt. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Finanzierung der mateco GmbH wurde im Berichtsjahr weitgehend durch die mateco Gruppe sichergestellt. Für die Weiterführung unserer überdurchschnittlichen Expansion am Markt sowohl durch organisches Wachstum als auch durch Erweiterung der Mietflotte, ist die weitere Unterstützung seitens der mateco Gruppe wichtig. Ein potenzielles Risiko stellt der mögliche Zahlungsausfall einzelner (großer) Kunden oder eine generelle Verschlechterung der Zahlungsmoral dar. Durch die breite Kundenbasis in vielen unterschiedlichen Kundensegmenten - die Top 10 Kunden machen nur 4,6% des Umsatzes aus - und das strikte Ausfall- und Forderungsmanagement, dass die operativen Prozesse eng begleitet, liegt die Ausfallquote jedoch unverändert niedrig. Operative Risiken Gemäß aktueller Umfrage des "Bundesverband Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen e.V." (bbi) sind die Unternehmen der Arbeitsbühnenbranche überwiegend optimistisch gestimmt. Trotz der Planungsunsicherheiten in der deutschen Wirtschaft erwarten die Unternehmen ein nominales Umsatzwachstum von 5%. Zurückzuführen sind diese Aussichten weitgehend auf die notwendigen Preiserhöhungen bei Vermietungen und größere Maschinenkapazitäten. Die Investitionsquote dürfte 2024 unter die 20% Marke fallen (Investitionssumme in Prozent des Umsatzes). Um die steigenden Kosten für die Beschaffung von Hubarbeitsbühnen, die zunehmenden Betriebskosten und die steigenden Grundpreise auszugleichen, wurden in 2023 Preiserhöhungen zum Beispiel bei Transportpreisen und Dieselkosten durchgeführt. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Unsicherheit bietet sich eine seltene Gelegenheit für Preisanpassungen, die von den Kunden allgemein akzeptiert werden. Der Markt der Hersteller von Arbeitsbühnen ist immer noch sehr breit. Durch das Poolen der Geräteinvestitionen der mateco Gruppe in der mateco S.á.r.l., Contern, Luxemburg, gelingt es zu angemessenen Konditionen einen attraktiven Gerätepool anbieten zu können. Im Vorjahr führte die starke Konjunktion und Lieferketteneinbrüche bei vielen Herstellern zu Lieferengpässen. Auch dieses Jahr waren die Lieferzeiten sehr lang. Durch frühzeitige Bestellungen und der Auswahl Alternativer Lieferanten konnten wir diese Thematik gut abfedern. Auch beim Verkauf der Gebrauchtgeräte könnte ein Vermarktungsrisiko auf Grund sinkender Marktnachfrage oder der - auf Grund der stark wachsenden Flotte - immer größeren Stückzahlen auftreten. Das Risiko hat sich durch unsere Marktkenntnisse und der derzeitigen starken Nachfrage bislang nicht gezeigt und ist auch nicht in 2024 zu erwarten. Zumal das Ergebnis der laufenden Anti-Dumping-Untersuchung auf dem Gebrauchtgerätemarkt gegen chinesische Arbeitsbühnenhersteller zu steigenden Preisen führen könnte. Gesamtrisiko Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Risiken der mateco GmbH derzeit überschaubar sind und durch entsprechende Maßnahmen gemanagt werden können. Unsicherheit herrscht jedoch aufgrund des Krieges und der daraus resultierenden wirtschaftlichen Begebenheiten. - Chancen Wir werden im Jahr 2024 die Mietflotte um ca. 600 Geräte erweitern, um ein moderates Wachstum zu erlangen. Dabei stehen die Optimierung der Flotte, der verstärkte Einsatz von Elektro-Geräten und neue Produkte zur Vervollständigung unserer Flotte im Fokus. Ebenso wird sich die mateco GmbH im Jahr 2024 auf Nachhaltigkeitskonzepte und Digitalisierung der Prozesse konzentrieren. Neben der Stärkung des bestehenden Niederlassungsnetzes und der Vertriebsaktivitäten ist beabsichtigt, den Umsatzpfad durch gezielte Akquisitionen zu unterstützen. Erklärung zur Unternehmensführung Als Zielgröße für die Frauenquote wurde die Quote mit 15% auf Prokuristenebene bzw. 25% auf Niederlassungsleiterebene festgelegt. Frist für die Zielerreichung ist der 30. Juni 2027. Die Quote für die Geschäftsführung wird mit 0% festgelegt, da es nur eine Geschäftsführungsposition gibt. Im Falle einer Neubesetzung erfolgt die Vergabe der Position geschlechtsunabhängig. Für den Aufsichtsrat wird keine Quote festgelegt, da kein Aufsichtsrat eingerichtet wurde. Rechtsstreitigkeiten Im Berichtsjahr liegen keine wesentlichen Rechtsfälle mit besonderer Bedeutung für die Lage der Gesellschaft vor. Ausblick Die Deutsche Bundesbank prognostiziert, dass die deutsche Wirtschaft ab Beginn des Jahres 2024 wieder auf einen Expansionspfad einschwenken und nach und nach Fahrt aufnehmen wird. Auch bei der Inflation zeigt die Deutschland-Prognose eine Verbesserung: Die Teuerungsrate wird sich demnach 2024 im Vergleich zu diesem Jahr mehr als halbieren. Die Inflation in Deutschland ist auf dem Rückzug, aber für eine Entwarnung ist es noch zu früh. Gemäß Prognosen der Bundesbank zufolge legt das kalenderbereinigte reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im kommenden Jahr um 0,4% zu. In den weiteren Jahren 2025 und 2026 wächst die Wirtschaft um 1,2% beziehungsweise 1,3%. Die Wirtschaft wird infolge wieder expandierender ausländischer Absatzmärkte, die den Export steigern, profitieren. Die rückläufige prognostizierte Inflationsrate wird das Konsumverhalten privater Haushalte positiv beeinflussen. Die am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) gemessene Inflation soll 2024 auf 2,7% zurück gehen. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ist der Zinshöhepunkt erreicht. Ab dem zweiten Quartal 2024 ist deshalb mit einer Zinssenkung zu rechnen, was sich ebenfalls positiv auf das Investitionsverhalten auswirken wird. Experten erwarten bis Ende 2024 eine Prognose von 3,75% für den EZB-Leitzins. Grundsätzliches Ziel der mateco GmbH ist es, der Qualitätsführer für die Kunden zu sein. Hierzu fokussieren wir zum einen auf die Verfügbarkeit der Mietgeräte auch bei kurzfristigen Bedarfen. Zum anderen geht es darum, eine dem Wettbewerb überlegene Servicequalität bei einer effektiven Zusammenarbeit zu gewährleisten. Dies erreichen wir beispielsweise durch die zentrale Störungsannahme, spezialisierten Vertriebs- Teams oder durch den Einsatz von modernen Applikationen, bei denen der Kunde direkt und jederzeit seine Geschäftsprozesse mit uns steuert. Weiterhin ist die mateco GmbH bestrebt, ihr bundesweites Netz weiter auszubauen. Hierzu wurde z.B. 2023 in Freiburg ein Standort eröffnet und mit der Akquisition und Verschmelzung der H & M Arbeitsbühnen und Zweiräder Nordfriesland GmbH kamen drei weitere Standorte in Husum, Flensburg und Rendsburg hinzu. Des Weiteren sind wir auch 2024 ständig auf der Suche nach weiteren Grundstücken, um unser Niederlassungsnetz mit eigenen Niederlassungen zu optimieren. Die Suche nach den erforderlichen neuen Standorten ist durch gestiegene Grundstückskosten und hohe Energiepreise und Umweltauflagen spürbar schwieriger. Das Risiko durch Verschiebung bzw. Stornierung von größeren Bauprojekten aufgrund Finanzierungsschwierigkeiten inkl. Zinsrisiko, Lieferkettenproblematik und Steigerung der Baukosten bleibt auch im Jahr 2024 bestehen. Ein immer größerer Prozentsatz unserer Geräte basiert auf elektrischen und/oder hybriden Antrieben. Mit den batteriebetriebenen Geräten bieten wir eine Lösung, die emissionsfreies Arbeiten ermöglicht. Weitere Projekte im Sinne der Nachhaltigkeit, wie zum Beispiel, nachhaltiges Gebäudemanagement, E-Ladesäulen an unseren Standorten und weitere Photovoltaik-Anlagen sind in Planung, beziehungsweise bereits umgesetzt. Gutes, loyales und qualifiziertes Personal ist und bleibt für die mateco GmbH erfolgskritisch. Die mateco GmbH hat daher den Anspruch auch im Jahr 2024 ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Hierzu wurden bereits bestehende Arbeitgeberleistungen deutlich erweitert. Für 2024 gehen wir weiterhin von einem sich verschärfenden Wettbewerb um Arbeitskräfte aus. Das große Defizit an qualifizierten Fahrern und Monteuren wird das Servicelevel beeinflussen. Mittelfristig erwarten wir hieraus inflationäre Tendenzen und für die mateco GmbH steigende Personalkosten. Eine aktive auf Attraktivität gerichtete Personalpolitik sowie eine deutliche Steigerung in die betriebliche Ausbildung wird ein Schlüssel für den zukünftigen Erfolg sein. Für das Jahr 2024 geht die mateco GmbH von einem moderaten Umsatz- und Ergebniswachstum aus. Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen, die auf den heute bekannten wirtschaftlichen und finanzpolitischen Rahmenbedingungen und den Erwartungen der Geschäftsführung beruhen. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der mateco GmbH liegen, bestimmen die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse. Die tatsächlichen Ergebnisse können dadurch wesentlich von den Erwartungen abweichen.
Leonberg, 25. März 2024 gez. Alexander Bradfisch, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der mateco GmbH, Leonberg, ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 24. Juli 2024 festgestellt worden. |
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