LPKF SolarQuipment GmbH
Mittelbergstraße 17, 98527 Suhl, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Bischof seit 7.2.2025 | Geschäftsführer |
Klaus Tilmann Dr. Fiedler seit 16.2.2022 | Geschäftsführer |
Lothar Ehlers seit 29.10.2020 | Prokura |
Ralf Heller seit 29.10.2020 | Prokura |
Christian Krieg seit 3.3.2016 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LPKF SolarQuipment GmbHSuhlJahresabschluss zum 31. Dezember 2013Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen1.1. Struktur und Geschäftstätigkeit Die LPKF SolarQuipment GmbH entwickelt und produziert Anlagen zur Herstellung von Solarzellen sowie Tischsysteme und Steuerungen. Dabei liegt die Kernkompetenz im Bereich komplexer hochpräziser und hochdynamischer Lasermaterialbearbeitungsanlagen. Diese Kompetenz ist ein wichtiger Bestandteil in der Ausrichtung des LPKF Konzerns. Bei den Solarstrukturierern gehört die LPKF SolarQuipment GmbH zu den führenden Unternehmen weltweit. In der Gesellschaft wurden zum Bilanzstichtag 92 Mitarbeiter beschäftigt. 1.2. Rechtliche Struktur Die LPKF SolarQuipment GmbH ist eine 100%ige Tochter der LPKF Laser und Electronics AG, Garbsen, die rechtliche Struktur der LPKF SolarQuipment GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2013 nicht geändert. 1.3. Wettbewerbssituation Die LPKF SolarQuipment GmbH ist in dem Geschäftsfeld der Solarstrukturierer für Dünnschichtphotovoltaik Weltmarktführer. Das Geschäft mit Lasersystemen zur Bearbeitung von Dünnschichtsolarzellen hat im Laufe des Jahres 2013 abgenommen. Die Aufträge aus dem im Dezember 2011 abgeschlossenen Rahmenvertrag sind weitgehend abgearbeitet worden. Dieser Situation entsprechend sind die Kapazitäten in 2013 angepasst worden. 1.4. Produktion und Beschaffung Die LPKF SolarQuipment GmbH entwickelt und produziert Anlagen zur Herstellung von Solarzellen sowie Tischsysteme und Steuerungen. Grundsätzlich bezieht LPKF SolarQuipment keine Komplettsysteme von Dritten. Soweit Systemteile außerhalb des Konzerns gekauft werden, stehen mehrere Lieferanten zur Verfügung. In Zusammenhang mit der Erfüllung des im Dezember 2011 geschlossenen Rahmenvertrages sind mit den wesentlichen Lieferanten ebenfalls Rahmenvereinbarungen zur Absicherung der Materiallieferungen vereinbart worden. Diese Vereinbarungen sehen dem Rahmenauftrag des Kunden entsprechende Anpassungsmöglichkeiten vor. 1.5. Vertrieb Der weltweite Vertrieb erfolgt über den Vertrieb in Suhl, Deutschland sowie in den wichtigen Regionen wie China, Japan und Nordamerika über die dortigen Tochtergesellschaften der LPKF AG. Die Steuerung der Vertriebsaktivitäten erfolgt über die Organisation der LPKF SolarQuipment GmbH. 2. Überblick über den Geschäftsverlauf 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltkonjunktur hat im Verlauf des Jahres 2013 deutlich an Schwung gewonnen. In ihrem Bericht zur Lage der Weltwirtschaft vermelden die Ökonomen der Weltbank, dass das Bruttoinlandsprodukt 2013 um 2,4 % zugenommen hat. Auch das Wachstum der Schwellen- und Entwicklungsländer hat sich im Berichtsjahr mit 4,8 % wieder stabilisiert. Selbst viele Industriestaaten befreiten sich aus ihrer jahrelangen Krise und erreichten ein Wachstum von 1,3 %. Die Wirtschaft im Euroraum hat sich im Laufe des Jahres 2013 aus der Rezession gelöst, auch wenn die konjunkturelle Belebung zunächst noch sehr zaghaft ausfiel. Die deutsche Wirtschaft wuchs im Berichtsjahr um moderate 0,4 % nach 0,7 % im Vorjahr, ermittelte das Statistische Bundesamt. Motor war dabei der private Verbrauch (+0,9 %), während die Exporte geringer als im vergangenen Jahr ausfielen (0,6 % nach 3,2 % in 2012). Grund hierfür war die Rezession innerhalb der Euro-Zone und die rückläufigen Exporte nach China. 2.2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Das renommierte Marktforschungsinstitut IHS schätzt, dass 2013 weltweit rund 37 GW Photovoltaikanlagen zugebaut wurden. Das waren etwa 15 % mehr als im Jahr zuvor. Treiber waren China, die USA und Japan. Der Bundesverband der Solarwirtschaft (BSW) weist für 2013 einen Einbruch bei der installierten Photovoltaikleistung in Deutschland aus. Im Gegensatz zum Vorjahr wurden 2013 mit 3,3 GWp rund 55 % weniger Solarstromleistung in Deutschland neuinstalliert. Zum Abbau von Überkapazitäten sind im Jahr 2013 Produktionskapazitäten für Solarzellen aus dem Markt genommen worden, wobei der Effizienzgewinn, der durch Weiterentwicklung der Zellen erreicht werden konnte, einen Teil dieser Reduzierung wieder aufgefangen hat. Die Ausgaben für Produktionsanlagen sind daher auf ein sehr niedriges Niveau gefallen und haben sich auf gezielte Investitionen im Rahmen von Effizienzverbesserungen für die Solarzellen beschränkt. Es wird allgemein damit gerechnet, dass es erst in 2014 zu einer Erholung bei den Investitionen in neue Produktionsanlagen kommt. Dies hängt insbesondere von der Investitionstätigkeit der Marktführer hinsichtlich Kapazitätserweiterungen und Effizienzverbesserungen ab. Voraussetzung dafür ist eine weiterhin positive Entwicklung des weltweiten Marktes für Solarenergie. II. Angaben zum GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2013 war weitgehend durch die Bearbeitung der aus dem Rahmenauftrag resultierenden Aufträge geprägt. Dabei konnten alle Aufträge zeitgerecht erfüllt werden, sowohl hinsichtlich des Auslieferungstermins als auch hinsichtlich der Inbetriebnahme der Anlagen. Die Auslastung der Produktion konnte im zweiten Halbjahr 2013 durch die Übernahme von Aufgaben im Konzernverbund der LPKF AG und durch gezielte Anpassungen der Kapazität gesichert werden. 1. Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Zur internen Unternehmenssteuerung nutzt die Gesellschaft die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und EBIT. Im Geschäftsjahr konnte ein Umsatz von€ 20,9 Mio. gegenüber € 17,7 Mio. im Vorjahr erwirtschaftet werden, was einer Steigerung von 18,3% entspricht. Aufgrund der Reduzierung der dazugehörigen Aufwandspositionen ergab sich insgesamt ein EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von € 3,6 Mio. und unter Berücksichtigung der höheren Ertragsteuern ein gestiegenes Jahresergebnis von € 2,4 Mio. Die Verminderung der betrieblichen Aufwendungen ist dabei im Wesentlichen auf das Auslaufen des Rahmenvertrages und des damit verbundenen gesunkenen Material- und Personaleinsatzes zurückzuführen, auf den insbesondere mit der Lösung von befristeten Arbeitsverträgen reagiert wurde. Gleichzeitig minderte sich der Materialbezug bzw. -verbrauch an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Unter Berücksichtigung einer Gesamtleistung (Umsatzerlöse abzüglich Bestandsveränderung) von € 16,5 Mio. (Vorjahr € 21,7 Mio.) und den um € 5,8 Mio. gesunkenen Materialaufwendungen wurde ein gegenüber dem Vorjahr um rund € 2,0 Mio. verbessertes EBIT erzielt. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft sind vor allem in Zusammenhang mit der Entwicklung der Muttergesellschaft zu sehen. Aufgrund der weiteren Abarbeitung des Rahmenvertrags konnten die Vorräte auf € 4,3 Mio. zurückgeführt werden. Die im Geschäftsjahr 2012 im Konzernverbund aufgenommenen Kredite konnten entsprechend getilgt werden. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich infolge des Jahresüberschusses von € 2,4 Mio. bei einer um rd. € 6 Mio. gesunkenen Bilanzsumme von 16,5% im Vorjahr auf 46,9% im Geschäftsjahr 2013. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2013 einen positiven operativen Cashflow, der die Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeit sowie Finanzierungstätigkeit (Tilgungsverpflichtung) vollständig decken konnte. Die Liquidität war darüber hinaus durch erhaltene Anzahlungen, Darlehen der Muttergesellschaft und der Kreditinstitute sowie durch die bestehende Kontokorrentlinie vollumfänglich gesichert. Die Auftragseingänge liegen im Berichtszeitraum mit € 5,7 Mio. deutlich unter dem Vorjahresniveau. Der Auftragsbestand ist um 87,9% auf € 2,1 Mio. zum Bilanzstichtag gesunken. III. NachtragsberichtIm Januar 2014 konnten Aufträge in Höhe von über € 15 Mio. von einem Kunden akquiriert werden. Die Aufträge werden größtenteils in 2014 umsatzwirksam. Über Einzelheiten zu den Aufträgen wurde mit dem Kunden Stillschweigen vereinbart. IV. Risikobericht1. Darstellung des internen Kontrollsystems 1.1. Überblick Die LPKF SolarQuipment GmbH ist als Tochtergesellschaft der LPKF Laser & Electronics AG in das interne Kontrollsystem des Konzerns (kurz: IKS) eingebunden. Das interne Kontrollsystem umfasst die vom Management bei LPKF eingeführten Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen, die sich auf die organisatorische Umsetzung der Entscheidungen des Managements und der gesetzlichen Vorgaben richten. Ziel der von LPKF eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Im Rahmen des IKS werden die Risiken des Unternehmens einer Analyse unterzogen, z.B. im Rahmen von gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand, und u.a. entsprechend der Wahrscheinlichkeit und der Möglichkeit eines Schadenseintritts bewertet. Das Risiko- und Chancenmanagementsystem ist ein Bestandteil des IKS. Grundsätzlich werden das Risiko- und das Chancenmanagement bei LPKF aktiv verfolgt. Dabei werden unterschiedliche Reportinginstrumente eingesetzt. Unter Risikomanagement versteht LPKF die Formulierung und Umsetzung von Maßnahmen, die geeignet sind, vorhandene Risiken zu erkennen, zu versichern, in ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit zu reduzieren, sie zu vermeiden oder in vertretbarem Rahmen bewusst zu akzeptieren. Es dient der Sicherheit und dem Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit, indem es die Grundlagen für eine angemessene Steuerung der Einzelrisiken und deren transparente Aufbereitung liefert. Es gewährleistet eine vorausschauende Identifikation und Kontrolle von Risiken. Dies ist eine Grundvoraussetzung für nachhaltigen geschäftlichen Erfolg, denn Risiken sind untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden. Das Chancenmanagement soll ein möglichst umfassendes Erkennen und Bewerten von Geschäfts- und Entwicklungsmöglichkeiten gewährleisten und eine Stärkung der Wettbewerbspositionen sicherstellen. Grundsätzlich gilt, dass Risiken durch geeignete Maßnahmen begrenzt werden können, dass sie sich durch ein Frühwarnsystem schnell und präzise lokalisieren, jedoch nicht vollkommen ausschließen lassen und immer einer Zeitpunktbetrachtung ausgesetzt sind. Im Rahmen der Einbindung der LPKF SolarQuipment GmbH in das Risikomanagementsystem des LPKF Konzerns übernehmen die Geschäftsführung und die zweite Führungsebene der Gesellschaft die Kontrollfunktionen in dieser Organisationseinheit des Konzerns. Neben der regelmäßigen Berichterstattung über identifizierte Risiken gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine spontane Berichterstattungspflicht. Dabei werden die verschiedenen Maßnahmen zur Risikokontrolle durch einen Risikomanager des Konzerns koordiniert, abgestimmt und ggf. mitentwickelt. Der Risikomanager berichtet direkt an den Vorstand des Konzerns. Diese Methodik hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Auch das Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008 ist ein wichtiger Baustein im Sinne der Risikofrüherkennung und des geregelten Ablaufs von Geschäftsprozessen. Die Erfassung und Kommunikation von Chancen ist wesentlicher Bestandteil des Austauschs zwischen der Gesellschaft und dem Management der LPKF AG. Zu nennen sind Controlling- und Strategiegespräche mit dem Vorstand. Dabei werden zielgerichtete Maßnahmen zur Nutzung von strategischen Wachstumspotenzialen erarbeitet, im Hinblick auf die Chancen-Risiken-Relation bewertet und entsprechend mit dem Vorstand der LPKF AG priorisiert. Die Entwicklung wettbewerbsfähiger Produkte und Verfahren, neue Anwendungsfelder für die LPKF-Kernkompetenzen und eine marktgerechte Preispolitik stehen im Zentrum. Als innovatives Unternehmen sieht LPKF eine Vielzahl von Chancen, um künftig wie auch in der Vergangenheit vor allem aus eigener Kraft zu wachsen. 1.2. Beschreibung der wesentlichen Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagemen t systems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess (§289 Abs.5 HGB) Prozessintegrierte und prozessunabhängige Maßnahmen bilden die Elemente des internen Kontrollsystems bei LPKF. Dabei sind vor allem manuelle Prozesskontrollen wie das Vier-Augen-Prinzip wesentlicher Teil der prozessintegrierten Maßnahmen. Mit der Einführung des neuen ERP-Systems hat die Bedeutung maschineller IT-Prozesskontrollen zugenommen. Prozessunabhängige Prüfungstätigkeiten werden z.B. durch externe Dienstleister durchgeführt und sind in das interne Kontrollsystem integriert. Insbesondere die Prüfung des Jahresabschlusses durch die Wirtschaftsprüfer bildet wesentliche prozessunabhängige Überwachungsmaßnahmen im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess. Das Risikomanagementsystem als Bestandteil des internen Kontrollsystems ist mit Bezug auf die Rechnungslegung auf das Risiko der Falschaussage in der Buchführung sowie der externen Berichterstattung ausgerichtet. Maßnahmen des internen Kontrollsystems, die auf die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung ausgerichtet sind, stellen sicher, dass Geschäftsvorgänge in Übereinstimmung mit den gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften sowie den internen Regeln vollständig und zeitnah erfasst werden. Durch entsprechende Anweisungen und Prozesse ist gewährleistet, dass Inventuren ordnungsgemäß durchgeführt und Vermögensgegenstände und Schulden zutreffend angesetzt, ausgewiesen und bewertet werden. Die Geschäftsführung ist eng in diese Abläufe eingebunden. Die grundsätzliche Trennung von Verwaltungs-, Ausführungs-, Abrechnungs- und Genehmigungsfunktionen und die Aufteilung dieser Funktionen auf unterschiedliche Mitarbeiter bzw. Abteilungen reduziert die Möglichkeit doloser Handlungen. Das interne Kontrollsystem gewährleistet auch die sachgerechte Abbildung von Veränderungen des wirtschaftlichen oder rechtlichen Umfelds der LPKF SolarQuipment GmbH. Das gilt insbesondere auch für die Anwendungen neuer oder geänderter Vorschriften zur Rechnungslegung. Das interne Kontrollsystem ermöglicht durch die von der Geschäftsführung festgelegten Organisations-, Kontroll- und Überwachungsstrukturen eine vollständige Erfassung und sachgerechte Darstellung der Geschäftstätigkeit in der Rechnungslegung. Insbesondere persönliche Ermessensentscheidungen, fehlerhafte Kontrollen und kriminelle Handlungen können damit allerdings nicht vollständig ausgeschlossen werden. Hieraus kann sich dann eine eingeschränkte Wirksamkeit des internen Kontrollsystems ergeben, so dass auch die konsequente Anwendung der Regelungen keine absolute Sicherheit hinsichtlich der richtigen, vollständigen und zeitnahen Erfassung von Sachverhalten in der Rechnungslegung geben kann. 2. Einzelrisiken 2.1. Geschäftsrisiken Die LPKF SolarQuipment GmbH ist mit ihrer internationalen Aufstellung in einem sich immer schneller verändernden Umfeld tätig. Ein erheblicher Kosten- und Wettbewerbsdruck und knappe Investitionsbudgets kennzeichnen die Situation der Kunden. Der Zielmarkt der Solarbranche unterliegt einer zyklischen Entwicklung, die sehr ausgeprägt ist. Dem gegenüber laufen die Branchenzyklen in den unterschiedlichen Zielmärkten des restlichen LPKF-Konzerns zum Teil zeitversetzt, sodass die breite marktseitige Aufstellung von LPKF hier teilweise ausgleichend auch in Bezug auf die LPKF SolarQuipment GmbH wirkt. Der Solarmarkt befand sich bereits das dritte Jahr in Folge in einer Krise. Dennoch konnte gerade bei der LPKF SolarQuipment GmbH ein weiteres Umsatzwachstum generiert und ein positives Ergebnis erzielt werden. Konjunkturelle Schwankungen wirken sich deutlich auf Investitionen in die Produktionstechnik aus. Die Risikobereitschaft der Kunden, ihre Kapazitäten zu erweitern oder neue Technologien einzuführen, ist begrenzt. Häufig werden Neuinvestitionen erst vorgenommen, wenn die künftige Auslastung dieser Anlagen durch konkrete Kundenaufträge gesichert erscheint. Die systematische Entwicklung neuer Technologien und Geschäftsfelder ist grundsätzlich mit dem Risiko behaftet, dass sich das geplante Geschäftsmodell schlechter entwickelt als prognostiziert. Gerade bei neuen Technologien oder Maschinentypen besteht das Risiko, dass es zu Lieferverzögerungen kommt bzw. Abnahmen nicht oder nur verspätet erfolgen. Die Sicherstellung der von den Kunden geforderten Qualität stellt hohe Anforderungen an die Entwicklungs- und Produktionsprozesse. Gerade bei komplett neu entwickelten Systemen und Komponenten besteht das Risiko von hohen Qualitätskosten. Bei bestehenden Produkthaftpflichtrisiken wird versucht, diese über Versicherungen abzudecken. In einzelnen Fällen bestehen sanktionsbewehrte Vertraulichkeitsvereinbarungen. Die weitere Entwicklung im Geschäft mit Solarstrukturierern ist auch abhängig vom Bestand und der weiteren Ausgestaltung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), das in Deutschland die Vergütung für die Einspeisung von Strom u. a. aus solarer Strahlungsenergie regelt, und von der Ausgestaltung und Weiterentwicklung entsprechender Gesetze in anderen Staaten. 2.2. Abhängigkeit von Lieferanten Die Beschaffung von Komponenten und Dienstleistungen bei Fremdlieferanten ist mit den grundsätzlichen Risiken der Lieferzeiten und Preisveränderungen sowie der Qualität behaftet. Dabei gibt es grundsätzlich keine direkte Abhängigkeit von einem oder mehreren Lieferanten sowohl innerhalb als auch außerhalb des LPKF-Konzerns. Bei den Laserquellen, einigen verwendeten Softwaremodulen und anderen speziellen Komponenten ist der mögliche Lieferantenkreis jedoch begrenzt. Es sind in erster Linie Preisschwankungen und Materialverfügbarkeiten, die die Geschäftstätigkeit beeinflussen können. Deutlicher Preisdruck auf der Beschaffungsseite ist aktuell nicht zu verzeichnen. Aktuell gibt es kaum Verzögerungen bei der Belieferung mit einzelnen Komponenten. 2.3. Abhängigkeit von Kunden Im Produktbereich, der von der LPKF SolarQuipment GmbH betrieben wird, hat sich die Abhängigkeit von einem Kunden durch den Erhalt eines großen Rahmenauftrages sowie weitere Aufträge für das Geschäftsjahr 2014 und die allgemein schwierige Entwicklung bei den Anlageninvestitionen weiter erhöht. Durch die leicht positive Entwicklung der wirtschaftlichen Situation in der Solarindustrie ist das Risiko von Auftragsstornierungen sowie von Zahlungsausfällen etwas geringer geworden. Aufgrund der vertraglich vereinbarten Zahlungsbedingungen und weiterer Konditionen wird das Risiko insgesamt als recht gering bewertet. Dennoch könnte sich ein Ausfall dieses Großkunden bzw. das Ausbleiben weiterer Großaufträge belastend auf die Umsatz- und Ergebnissituation auswirken, wenn z.B. Kapazitäten nicht schnell genug reduziert werden bzw. für andere Geschäftsbereiche genutzt werden könnten oder wenn Forderungen ausfallen würden. 2.4. Personalrisiken Die Nachfrage nach qualifiziertem technischen Personal ist auch im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld im Maschinenbau und dem verarbeitenden Gewerbe hoch. LPKF hat durch ein attraktives Arbeitsumfeld, Hochschulkontakte und einen wachsenden Bekanntheitsgrad bisher keine größeren Probleme, qualifiziertes Personal einzustellen. Daneben besteht das Risiko, Personal mit Schlüsselqualifikationen und wichtigem Know-How durch Abwerbung zu verlieren. Aktuell sind wie in den letzten Jahren im Industrievergleich niedrige Fluktuationsraten basierend auf Eigenkündigungen und Krankenstandsraten zu verzeichnen. Durch die aktuelle Marktsituation besteht das Risiko das vorhandene Personal insbesondere in der Produktion nicht auslasten zu können wenn keine Tätigkeiten für andere Gesellschaften im Konzern übernommen werden können. Dem ist durch eine moderate Personalreduzierung entgegen gewirkt worden. 2.5. Finanzwirtschaftliche Risiken Durch hohe Kreditlinien und die liquiden Mittel ist die Finanzierung des Großprojektes über das Jahr 2013 hinaus gesichert. Aktuell gibt es keine Anzeichen, dass die wirtschaftliche Entwicklung durch finanzwirtschaftliche Risiken beeinträchtigt werden könnte. Allerdings kann sich eine Verschlechterung des Finanzierungsumfelds, z. B. indirekt durch Finanzierungsschwierigkeiten der Kunden, belastend auf das Ergebnis und die weitere Entwicklung der Gesellschaft auswirken. Aktuell gibt es dazu keine Anzeichen. 2.6. Sonstige Risiken In dem Rahmenauftrag sind besondere Vereinbarungen hinsichtlich der Vertraulichkeit vereinbart worden. Diesbezüglich wurden alle Mitarbeiter gesondert zur Wahrung der Vertraulichkeit verpflichtet und der Zugang zu vertraulichen Informationen eingeschränkt. Zurzeit ist kein Verstoß gegen die vereinbarte Vertraulichkeit bekannt. 3. Beurteilung der Risikosituation des Unternehmens durch die Unternehmensleitung Die konjunkturellen Risiken für die Weltwirtschaft und die Risiken aus der staatlichen Verschuldungskrise haben im Vergleich zum Vorjahr etwas abgenommen. Viele Analysten gehen für 2014 von einer wieder leicht anziehenden Weltkonjunktur aus. Nach dem im Dezember 2011 erhaltenen Großauftrag hat sich die Abhängigkeit von einem Kunden in den beiden Folgejahren erhöht. Die sich aus unterschiedlichen Einzelrisiken ergebende Gesamtrisikolage hat sich insbesondere aufgrund der anhaltenden Krise im Solarbereich gegenüber dem Vorjahr weiter verschlechtert. Die Überprüfung der Gesamtrisikolage von LPKF hat zu dem Ergebnis geführt, dass derzeit keine den Fortbestand gefährdenden Risiken bestehen. Aktuell ist auch keine konkrete Entwicklung erkennbar, welche die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage für die Zukunft wesentlich und nachhaltig beeinträchtigen könnte. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass die momentane Abhängigkeit von einem Kunden die weitere Entwicklung von LPKF SolarQuipment beeinträchtigen könnte. V. Prognosebericht sowie Darstellung der ChancenAuch in dem schwierigen branchenspezifischen Umfeld bieten sich eine Reihe von Geschäftschancen. Die von der LPKF SolarQuipment GmbH entwickelten Fertigungsanlagen und -verfahren weisen wirtschaftliche Vorteile gegenüber den üblichen Fertigungstechniken auf. Dies hat im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einem weiteren Wachstum geführt. Der Erhalt eines weiteren Großauftrages zur Umrüstung von vorhandenen Anlagen wird wesentlich die Entwicklung des Unternehmens in 2014 bestimmen. Die Aussichten der internationalen Solarindustrie schätzen die Branchenexperten des US-amerikanischen Forschungsinstitutes IHS für das kommende Jahr optimistisch ein und rechnen mit zweistelligen Zuwachsraten bei Neuinstallation von Photovoltaikanlagen. Die damit zugebaute Leistung wird auf 40 bis 45 GW prognostiziert, nach 37 GW in 2013. Ausgehend von einer Markterholung im 2ten Halbjahr 2014 in der Solarbranche sehen wir gute Chancen, unsere Marktposition zu behaupten und das Geschäft zu stabilisieren. Durch die Einbindung in den LPKF Konzern sind bei einer positiven Geschäftsentwicklung des Gesamtkonzerns Möglichkeiten gegeben einer vorübergehenden Abschwächung des Geschäfts durch Produktionsverlagerungen entgegen zu wirken. Gleichzeitig wird an neuen Fertigungsverfahren und -anlagen entwickelt, die unseren Kunden weitere Möglichkeiten eröffnen wirtschaftliche und quantitative Vorteile gegenüber angestammten Fertigungsverfahren zu erreichen. Für das Geschäftsjahr 2014 erwarten wir eine leicht rückläufige Umsatzentwicklung gegenüber dem Niveau des vergangenen Geschäftsjahres bedingt durch eine Reduzierung des Sondereffektes des Rahmenauftrags. Durch diesen Umsatzrückgang und auch durch die notwendige Vorhaltung von Kapazitäten wird das EBIT deutlich geringer als im Vorjahr ausfallen. Für das Geschäftsjahr 2015 erwarten wir bei einer Erholung der Konjunktur in der Solarwirtschaft eine Stabilisierung der Umsatzentwicklung.
Suhl, den 18. Februar 2014 Jürgen Bergedieck Dr. Gunter Blank BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. VorbemerkungenDer Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt entsprechend den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Regelungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr fortgeführt. Im Rahmen des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2013 wurden Zuordnungsänderungen von Konten aus den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Aufwendungen für bezogene Leistungen vorgenommen und zu Vergleichzwecken die Vorjahreswerte angepasst.. Die Höhe der Anpassung des Vorjahres beträgt 196.896,56 (Entlastung der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren und Zuordnung zu den Aufwendungen für bezogene Leistungen). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und BewertungDie Bewertung des Anlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten ohne den Einbezug von Fremdkapitalkosten. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und Gegenständen des Sachanlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis maximal € 500,00 werden sofort als Aufwendungen erfasst. Die Gegenstände des Vorratsvermögens werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden dabei mit dem gewogenen Durchschnittspreis bewertet und bei niedrigeren Einstandspreisen zum Bilanzstichtag entsprechend abgewertet. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse beinhalten die gesetzlichen Pflichtbestandteile (Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten und Sondereinzelkosten der Fertigung). Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer sowie geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich um kurzfristige Forderungen, die zum Nennbetrag angesetzt wurden. Bei den Forderungen werden erkennbare Risiken durch Wertberichtigungen in höhe von 2% berücksichtigt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden grundsätzlich zu ihren Anschaffungskosten unter Berücksichtigung niedrigerer Kurswerte angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Sonderposten wurde für Investitionszuwendungen für gewährte Zuschüsse der Thüringer Aufbaubank sowie für Investitionszulagen nach dem IDW-Standard HFA 1/1984 gebildet und wird entsprechend der Nutzungsdauern der geförderten Vermögensgegenstände aufgelöst. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Da die Rückstellungen vollständig kurzfristig sind, entspricht der Erfüllungsbetrag dem Rückzahlungsbetrag. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt, der dem Rückzahlungsbetrag entspricht. Zum Bilanzstichtag besteht ein Überhang an aktiven latenten Steuern von T€ 163 nach §274 Abs. 1 Satz 3 HGB. Diese setzen sich mit T€ 170 (aktive latente Steuern) aus der steuerlichen Verschmelzungsbilanz zum 01.01.2012 und mit T€ -8 (passive latente Steuern) aus der steuerlichen und handelsrechtlich abweichenden Bewertung von sonstigen Rückstellungen zusammen. Bei der Berechnung wurde ein unternehmensindividueller Gesamtsteuersatz von 29,83 % angewendet. Vom Wahlrecht nach §274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird Gebrauch gemacht und auf eine Aktivierung der latenten Steuern verzichtet. Posten in ausländischer Währung werden im Zugangszeitpunkt mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Forderungen bzw. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung mit einer Laufzeit von weniger als 1 Jahr werden zum Bilanzstichtag mit dem niedrigeren bzw. höheren Stichtagskurs angesetzt. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel, der als Anlage dem Anhang beigefügt ist, ersichtlich. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die LPKF Laser & Electronics AG (Gesellschafterin) in Höhe von T€ 803 (Vorjahr T€ 41) und gegen die LPKF (Tianjin) Co. Ltd. in Höhe von T€ 208 (Vorjahr T€ 52) dar. Die Verbindlichkeiten gegenüber der LPKF Laser & Electronics AG (Gesellschafterin) resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 252 (Vorjahr T€ 275) und aus einem kurzfristigen Darlehen inklusive Zinsen in Höhe von T€ 600 (Vorjahr T€ 3.620). Ebenso bestehen weitere wesentliche Verbindlichkeiten aus Liefer- und Leistungsbeziehungen gegenüber der LPKF Laser & Elektronika d.o.o. in Höhe von T€ 64 (Vorjahr T€ 180). Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Umsatzsteuererstattung in Höhe von T€ 150 erfasst, die in Höhe von T€ 46 rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthält ein aktiviertes Disagio von T€ 3. Dieser wird entsprechend der Laufzeit des Darlehens (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) ratierlich aufgelöst. Sonderposten für Investitionszuschüsse und - zulagen Für erhaltene Zuwendungen zur Finanzierung von Gegenständen des Anlagevermögens wurden Sonderposten gebildet. Diese werden entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände ertragswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen aufgelöst (T€ 56). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von T€ 300 (Vorjahr T€ 300), für nicht genommenen Urlaub und für Überstunden in Höhe von T€ 311 (Vorjahr T€ 307), für Tantiemen in Höhe von T€ 224 (Vorjahr T€ 76) und für die Berufsgenossenschaft in Höhe von T€ 38(Vorjahr T€ 31). Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 796 (Vorjahr T€ 0) haben eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 685 (Vorjahr T€ 316) haben eine Restlaufzeit von einem Jahr bis zu fünf Jahren. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 294 (Vorjahr T€ 4.563) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.775 (Vorjahr T€ 458) wurden Sicherheiten in Form von Grundschulden, durch Verpfändung von Wertpapieren und einer Patronatserklärung der LPKF Laser & Electronics AG gegeben. Alle übrigen Verbindlichkeiten sind ungesichert und haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. 4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen PKW-Leasingverträge, die als Operating-Leasingverhältnisse einzuordnen sind. Grundlage für die zu leistenden Leasingraten sind Leasingverträge, deren Berechnung sich aufgrund der Laufzeit und der Kilometerleistung der jeweiligen Fahrzeuge ergibt. Darüber hinausgehende Bestimmungen oder Absprachen bezüglich Laufzeitverlängerung oder vergünstigten Kaufoptionen bestehen nicht. Die Summe der künftigen Mietleasingzahlungen aufgeteilt nach Laufzeit beträgt:
Die Summe der wesentlichen künftigen Mietzahlungen für Gebäude beruht auf befristeten Mietverträgen und beträgt jährlich T€ 72 (Vorjahr: T€ 48). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus dem Bestellobligo für Investitionen und für Wartungsverträge und allgemeine Betriebsaufwendungen betragen zum Bilanzstichtag T€ 8. Die Rahmenkreditlinien der Gesellschaft bei Kreditinstituten betragen T€ 7. 37 5, welche auch durch die Muttergesellschaft ausnutzbar sind. Diese Linien sind zum Abschlussstichtag in Höhe von insgesamt T€ 24 ausgenutzt. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von T€ 19.194 mit Dritten und in Höhe von T€ 1.710 mit Konzerngesellschaften generiert. Von den Umsatzerlösen mit Dritten entfallen insbesondere T€ 792 auf Umsätze in Deutschland, T€ 656 auf Umsätze im nordamerikanischen Markt sowie 17.726 auf Umsätze im asiatischen Markt. Wesentlicher Tätigkeitsbereich ist dabei die Herstellung und Veräußerung von Solarstrukturierern für Dünnschichtphotovoltaik (Umsatz von T€ 18.994). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten neben den Erträgen aus Auflösung des Sonderpostens (T€ 56) auch Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen (T€ 76). Periodenfremde Erträge sind in Höhe von T€ 5 enthalten. Personalaufwand Die LPKF SolarQuipment GmbH beschäftige im Geschäftsjahr 2013 durchschnittlich 97 Mitarbeiter (Vorjahr 103 Mitarbeiter). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 5. Periodenfremde Erträge sind in Höhe von T€ 6 enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag (T€ 544) sowie die Gewerbesteuer (T€ 490) auf das zu versteuernde Einkommen des Veranlagungszeitraums 2013. Darüber hinaus sind nach Steuererstattungen für Vorjahre in Höhe von T€ 4 enthalten. 6. Sonstige AngabenDie LPKF SolarQuipment GmbH ist ein Tochterunternehmen der LPKF Laser & Electronics Aktiengesellschaft, Garbsen ( HR B 110740), und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Die LPKF Laser & Electronics Aktiengesellschaft stellt den Konzernabschluss entsprechend § 315a HGB nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS). Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und dort bekannt gemacht. Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Dipl.-Ing. Jürgen Bergedieck (kaufmännisches Ressort) und Herr Dr.-Ing. Gunter Blank (technisches Ressort) bestellt. Die Angabe der Gesamtbezüge der amtierenden Geschäftsführer unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar für den Abschlussprüfer wird im Konzernabschluss der LPKF Laser & Electronics Aktiengesellschaft, Garbsen, dargestellt. Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Suhl, 18. Februar 2014 LPKF SolarQuipment GmbH gez. Dipl.-Ing. Jürgen Bergedieck gez. Dr.-Ing. Gunter Blank Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LPKF SolarQuipment GmbH, Suhl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 19. März 2014 PricewaterhouseCoopers
Helmuth Schäfer, Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Mathias Schellhorn, Wirtschaftsprüfer Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis der LPKF SolarQuipment GmbH auf neue Rechnung vorzutragen. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2013 wurde am 20.03.2014 festgestellt. |
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