FREYLER GmbH & Co. KG

79341 Kenzingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRA 270279
Vorher
Kenzinger Industriepark GmbH + Co. KG
Eingetragen
7.2.1991

Historie

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Management

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Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kenzinger Industriepark GmbH + Co. KG

Kenzingen

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2009

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2009

Kenzinger Industriepark GmbH + Co. KG, Kenzingen

AKTIVA

EUR EUR EUR 31.12.2008
TEUR
A. AUFWENDUNGEN FÜR DIE ERWEITERUNG DES GESCHÄFTSBETRIEBS 270.654,42 0
B. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Nutzungsrechte 24.956,00 106
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 176
24.956,00 282
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.318.347,18 3.389
2. Technische Anlagen und Maschinen 219.551,00 206
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.119.136,00 1.070
4. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau 0,00 42
5.657.034,18 4.707
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 4.700,00 5
5.686.690,18 4.994
C. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe 1.585.000,00 2.046
2. Unfertige Leistungen 12.049.820,00 22.394
13.634.820,00 24.440
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -13.634.820,00 -24.440
0,00 0
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.991.370,42 18.318
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.701.967,82 1.434
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 80.989,00 (Vj. TEUR 47)
11.693.338,24 19.752
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 0,00 375
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 9.484.169,20 9.233
21.177.507,44 29.360
D. LATENTE STEUERN 934.161,00 1.188
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.035.700,14 4.261
31.104.713,18 39.803

PASSIVA

EUR EUR 31.12.2008
TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Kommanditkapital 512.000,00 512
II. Kapitalrücklage 5.600.000,00 5.600
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -3.247,01 0
IV. Konzernbilanzgewinn 926.054,12 475
V. Anteile anderer Gesellschafter 0,00 157
7.034.807,11 6.744
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN 18.656,90 30
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 157.411,00 442
2. Rückstellungen für latente Steuern 172.661,00 203
3. Sonstige Rückstellungen 7.137.127,00 9.471
7.467.199,00 10.116
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 887.855,50 480
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 72.150,67 (Vj. TEUR 480)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.086.862,26 4.327
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.731.600,39 14.603
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 7.731.600,39 (Vj. TEUR 14.603)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.866.314,14 3.503
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.866.314,14 (Vj. TEUR 3.503)
davon aus Steuern: EUR 1.507.425,62 (Vj. TEUR 2.277)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 22.928,39 (Vj. TEUR 20)
16.572.632,29 22.913
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 11.417,88 0
31.104.713,18 39.803

Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung für 2009

Kenzinger Industriepark GmbH + Co. KG, Kenzingen

EUR EUR EUR 2008
TEUR
1. Umsatzerlöse 102.742.420,92 125.674
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen -10.343.717,50 10.902
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.259.871,82 2.421
95.658.575,24 138.997
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 12.701.066,92 22.070
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 52.612.906,26 84.030
65.313.973,18 106.100
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.718.487,61 14.413
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.348.663,19 2.312
davon für Altersversorgung: EUR 34.418,39 (Vj. TEUR 27)
16.067.150,80 16.725
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 931.412,00 910
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.462.020,39 13.045
93.774.556,37 136.780
1.884.018,87 2.217
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 95.279,93 251
9. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 23
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 71.823,16 103
23.456,77 125
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.907.475,64 2.342
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 592.822,16 289
13. Sonstige Steuern 71.651,35 85
664.473,51 374
14. Konzernjahresüberschuss 1.243.002,13 1.968
15. Auf andere Gesellschafter entfallender Verlust 0,00 8
16. Konzerngewinn 1.243.002,13 1.976

Konzernanhang für 2009

Kenzinger Industriepark GmbH + Co. KG, Kenzingen

I. Grundsätze der Rechnungslegung

1. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der Kenzinger Industriepark GmbH + Co. KG für das Geschäftsjahr 2009 wurde nach den gesetzlichen Vorschriften der §§ 290 ff. HGB in Verbindung mit § 264a HGB aufgestellt.

2. Konsolidierungskreis

In den aufgestellten Konzernabschluss sind neben dem Mutterunternehmen Kenzinger Industriepark GmbH + Co. KG alle Unternehmen, bei denen ein Mutter-Tochter-Verhältnis gemäß § 290 HGB gegeben ist, einbezogen worden.

Stammkapital
EUR
Anteil
%
Freyler Industriebau GmbH, Kenzingen 1) 1.200.000,00 100,00
Freyler Verwaltungsgesellschaft mbH, Riesa 260.000,00 100,00
Freyler Industriebau GmbH, Riesa 500.000,00 100,00
Freyler Stahlbau GmbH, Riesa 260.000,00 100,00
Freyler Fenster- und Fassadenbau GmbH, Riesa 300.000,00 100,00
Freyler Stahlbau GmbH, Kenzingen 1) 250.000,00 100,00
Freyler Metallbau GmbH, Kenzingen 220.000,00 100,00
Freyler Dienstleistungsgesellschaft mbH, Kenzingen 50.000,00 100,00
Freyler Schweiz AG, CH-Olten 66.348,20 100,00
Freyler Projektentwicklung AG, CH-Olten 33.174,10 100,00

1) Inanspruchnahme der Befreiung gemäß § 264 Absatz 3 HGB

3. Stichtag des Konzernabschlusses

Stichtag für die Aufstellung des Konzernabschlusses ist der 31. Dezember 2009, der zugleich auch Stichtag für den Jahresabschluss des Mutterunternehmens ist.

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss der Kenzinger Industriepark GmbH + Co. KG einbezogenen Gesellschaften sind alle auf den 31. Dezember 2009 aufgestellt.

4. Gliederung und Bewertung in der Konzernbilanz

Die Posten der Jahresabschlüsse der Konzernunternehmen werden, abgesehen von den bewertungs- und gliederungsmäßigen Veränderungen, die nach den handelsrechtlichen Vorschriften bei der Konsolidierung von Einzelabschlüssen vorzunehmen sind, unverändert in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Bewertung der Bilanzposten ist in der Konzernbilanz nach folgenden Grundsätzen durchgeführt:

Die Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen angesetzt. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die planmäßigen Abschreibungen nach Maßgabe der jeweiligen steuerlich zulässigen Abschreibungssätze unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Geringwertige Anlagegüter im Sinne des § 6 Absatz 2a EStG werden in einem geschäftsjahresbezogenen Sammelposten eingestellt. Der Sammelposten wird im Geschäftsjahr der Bildung und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst.

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Vorräte an unfertigen Leistungen stellen ausschließlich in Ausführung befindliche Bauaufträge dar. Diese werden mit ihren Herstellungskosten unter Einbezug der steuerlich aktivierungspflichtigen Kosten und unter Berücksichtigung einer verlustfreien Bewertung angesetzt.

Die sonstigen Gegenstände des Umlaufvermögens, insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3% auf den wertberichtigungsfähigen Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

Die Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Jahresabschlüssen in den Konzernabschluss einbezogener Tochterunternehmen erfolgt nach der modifizierten Stichtagskursmethode.

Die sich aus der Anwendung der Buchwertmethode bei der Kapitalkonsolidierung ergebenden aktiven Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte im Anlagevermögen ausgewiesen und über 15 Jahre abgeschrieben.

5. Gliederung der Konzern-Gewinn- und -verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

6. Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern werden in Höhe von TEUR 623 (Vj. TEUR 1.188) für die zum Bilanzstichtag vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge unter Berücksichtigung ihrer zukünftigen Realisierbarkeit gemäß den Regelungen in DRS 10.11ff gebildet. Daneben sind aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 311 für die Zwischenergebniseliminierung angesetzt.

7. Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung wird nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 HGB durchgeführt.

Die Beteiligungsbuchwerte (TEUR 14.331) der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen sind unter Berücksichtigung nachträglicher Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital dieser Unternehmen in den Erstkonsolidierungszeitpunkten 01. Januar 1995 sowie 01. Juli 2009 (Freyler Schweiz AG und Freyler Projektentwicklung AG) verrechnet.

Die sich bei der Verrechnung ergebenden aktivischen Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die Geschäfts- oder Firmenwerte verteilen sich auf die konsolidierten Unternehmen wie folgt:

Geschäfts- oder Firmenwert
TEUR
Freyler Industriebau GmbH, Kenzingen 2.474
Freyler Verwaltungsgesellschaft mbH, Riesa 10
Freyler Industriebau GmbH, Riesa 193
Freyler Stahlbau GmbH, Riesa 162
Freyler Fenster- und Fassadenbau GmbH, Riesa 14
2.853

II. Sonstige Angaben zum Konzernabschluss 2009

Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebs

Bei der im Berichtsjahr gegründeten Tochtergesellschaft Freyler Projektentwicklung AG, CH-Olten, sind Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebs angefallen.

Diese sind als Bilanzierungshilfe aktiviert.

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens zu Bruttowerten in der Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009 ergibt sich aus nachfolgendem Anlagespiegel.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2009
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2009
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Nutzungsrechte 1.016.041,25 63.069,00 0,00 28.228,91 1.050.881,34
2. Geschäfts oder Firmenwert 2.853.624,64 0,00 0,00 0,00 2.853.624,64
3.869.665,89 63.069,00 0,00 28.228,91 3.904.505,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.731.302,51 1.152.424,98 29.287,94 53.303,06 7.859.712,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.019.859,87 48.385,11 0,00 73.578,22 6.994.666,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.752.713,98 396.956,08 13.022,86 591.111,18 4.571.581,74
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 42.310,80 0,00 -42.310,80 0,00 0,00
18.546.187,16 1.597.766,17 0,00 717.992,46 19.425.960,87
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 4.700,00 0,00 0,00 0,00 4.700,00
22.420.553,05 1.660.835,17 0,00 746.221,37 23.335.166,85
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2009
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2009
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Nutzungsrechte 910.500,25 143.654,00 0,00 28.228,91 1.025.925,34
2. Geschäfts oder Firmenwert 2.677.636,43 175.988,21 0,00 0,00 2.853.624,64
3.588.136,68 319.642,21 0,00 28.228,91 3.879.549,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.341.986,51 251.025,60 -2.927,86 48.719,06 3.541.365,19
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.813.716,87 34.977,11 0,00 73.578,22 6.775.115,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.682.447,98 325.767,08 2.927,86 558.697,18 3.452.445,74
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
13.838.151,36 611.769,79 0,00 680.994,46 13.768.926,69
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
17.426.288,04 931.412,00 0,00 709.223,37 17.648.476,67
Buchwerte
31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Nutzungsrechte 24.956,00 105.541,00
2. Geschäfts oder Firmenwert 0,00 175.988,21
24.956,00 281.529,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.318.347,18 3.389.316,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 219.551,00 206.143,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.119.136,00 1.070.266,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 42.310,80
5.657.034,18 4.708.035,80
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 4.700,00 4.700,00
5.686.690,18 4.994.265,01

Forderungen gegen Gesellschafter-Geschäftsführer

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen einem Gesellschafter/Geschäftsführer in Höhe von TEUR 476 (Vj. TEUR 453) ausgewiesen. Die Forderungen beruhen auf einem gewährten Darlehen in Höhe von TEUR 409 mit einer unbestimmten Laufzeit und einer Verzinsung mit 5,0% p. a. sowie auf einem Kontokorrentkredit in Höhe von TEUR 46, der mit 5,0% p. a. verzinst wird.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen:

Rückstellungen für Gewährleistungsrisiken in Höhe von TEUR 1.681 (Vj. TEUR 1.638)

Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen in Höhe von TEUR 3.335 (Vj. TEUR 5.561)

Rückstellungen für Urlaubslöhne und -gehälter, Tantiemen/Zielvereinbarungsprämien, Altersteilzeit und rückständige Löhne und Gehälter (Speicherstunden) sowie Abfindungen in Höhe von TEUR 1.101 (Vj. TEUR 1.437).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter-Geschäftsführer

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Geschäftsführern in Höhe von TEUR 306 (Vj. TEUR 0) ausgewiesen. Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich um eine Verbindlichkeit aus einem in laufender Rechnung für einen Gesellschafter-Geschäftsführer geführten Konto. Dieses wird mit 6,0% p. a. verzinst. Daneben besteht eine Darlehensverbindlichkeit mit gesetzlicher Kündigungsfrist gegenüber einem ehemaligen Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von TEUR 27 (Vj. TEUR 75). Hierbei erfolgt eine Verzinsung mit 5,0% p. a.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 563 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren und sind in Höhe von TEUR 885 durch Buchgrundschulden zu Lasten des bilanzierten Grundbesitzes gesichert.

Periodenfremde Erträge/Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von TEUR 253 aus der Ausbuchung von Kreditoren, von TEUR 398 (Vj. TEUR 243) aus der Auflösung von Rückstellungen und in Höhe von TEUR 477 (Vj. TEUR 345) aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen enthalten.

Anpassung Materialaufwand/Sonstiger betrieblicher Aufwand Vorjahr

Um die Vergleichbarkeit der Angaben in der Gewinn- und Verlustrechnung 2009 für Materialaufwand/Sonstiger betrieblicher Aufwand mit dem Vorjahr zu ermöglichen wurden die Vorjahrsangaben in Höhe von jeweils TEUR 667 angepasst.

Latenter Steueraufwand

In der Gewinn- und Verlustrechnung ist ein latenter Steueraufwand in Höhe von TEUR 224 erfasst.

Außerbilanzielles Geschäft

Im Jahr 2003 wurden wesentliche Teile des betrieblich genutzten Grundbesitzes im Rahmen eines Sale-and-lease-back-Geschäfts veräußert und anschließend zurückgemietet. Mit dem dabei erzielten Veräußerungserlös wurden betriebliche Verbindlichkeiten zurückgeführt und dadurch die Vermögens- und Finanzlage verbessert. Die künftigen jährlich zu entrichtenden Leasingraten betragen rund TEUR 630 und beinhalten einen Mieterdarlehensanteil.

Im Jahr 2028 kann der Grundbesitz zum handelsbilanziellen Restbuchwert zurückerworben werden. Dieser entspricht dann dem sich bis 2028 aufbauenden Mieterdarlehen, so dass im Jahr des Rückkaufs keine Liquiditätsbelastung eintritt.

Honorar des Abschlussprüfers

Für das Geschäftsjahr wurden vom Konzernabschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen (einschließlich Tochterunternehmen) TEUR 140, für Steuerberatungsleistungen TEUR 38 und für sonstige Leistungen TEUR 93 berechnet.

Beschäftigte

Im Geschäftsjahr 2009 wurden im Durchschnitt folgende Mitarbeiter beschäftigt:

Angestellte 196
Gewerbliche Arbeitnehmer 92
Auszubildende 22
310

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung oblag im Berichtsjahr der persönlich haftenden Gesellschafterin, der Kenzinger Industriepark Verwaltungs-GmbH, Kenzingen, zu deren Geschäftsführung bestellt sind:

 

Siegfried Freyler, Gesamtgeschäftsführer, Ettenheim,

 

Reinhard Becker, Gesamtgeschäftsführer, Herbolzheim-Tutschfelden, bis 31. Dezember 2009,

 

Peter F. Rieland, Gesamtgeschäftsführer, Freiburg i. Br.,

 

Stephan Theiß, Gesamtgeschäftsführer, Gummersbach, ab 01. März 2010,

 

Markus Dosch, Gesamtgeschäftsführer, Karlsruhe.

 

Kenzingen, 09. Juli 2010

Kenzinger Industriepark Verwaltungs-GmbH

Siegfried Freyler, Geschäftsführer

Peter F. Rieland, Geschäftsführer

Stephan Theiß, Geschäftsführer

Markus Dosch, Geschäftsführer

Kapitalflussrechnung für 2009

Kenzinger Industriepark GmbH + Co. KG, Kenzingen

2009
TEUR
2008
TEUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Jahresergebnis 1.243 1.968
Abschreibungen (+) auf Gegenstände des Anlagevermögens 931 910
Zunahme (+) der langfristigen Rückstellungen 194 16
Abnahme (-) des Sonderpostens -11 -12
Ertragwirksame Vereinnahmung passiver Unterschiedsbeträge aus Kapitalkonsolidierung -47 0
Cashflow nach DVFA/SG 2.310 2.882
Zunahme (+)/Abnahme (-) der kurzfristigen Rückstellungen -2.843 -1.964
Gewinn (-)/Verlust (+) aus Anlageabgängen -8 -19
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte , Leistungsforderungen sowie anderer Aktiva 8.383 2.786
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Leistungsverbindlichkeiten sowie anderer Passiva -5.477 -841
Wechselkurs bedingte Bestandsänderungen (+/-) -3 0
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.362 2.844
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 45 50
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Anlagevermögen -1.661 -575
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.616 -525
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Verteilung an Gesellschafter (-) -792 -65
Erwerb Anteile anderer Gesellschafter (-) -110 0
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten (+) 934 0
Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten (-) -50 -66
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -18 -131
4. Finanzmittelfond am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfond (Zwischensummen 1-3) 728 2.188
Finanzmittelfond am Anfang der Periode 8.753 6.565
Finanzmittelfond am Ende der Periode 9.481 8.753
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfond
Flüssige Mittel 9.484 9.233
Kurzfristige Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -3 -480
Finanzmittelfond am Ende der Periode 9.481 8.753

Eigenkapitalspiegel für 2009

Kenzinger Industriepark GmbH + Co. KG, Kenzingen

Kommanditkapital
TEUR
Kapitalrücklage
TEUR
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
TEUR
Konzern-
bilanzgewinn
TEUR
Anteile anderer Gesellschafter
TEUR
Konzern-
eigenkapital
TEUR
31.12.2008 512 5.600 0 475 157 6.744
Entnahmen Gesellschafter 0 0 0 -792 0 -792
Erwerb Anteile anderer Gesellschafter 0 0 0 0 -157 -157
Währungsumrechnung 0 0 -3 0 0 -3
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 1.243 0 1.243
Stand 31.12.2009 512 5.600 -3 926 0 7.035

Konzernlagebericht für 2009

Kenzinger Industriepark GmbH + Co. KG, Kenzingen

Der Lagebericht umfasst den Kenzinger Industriepark Konzern (Freyler-Gruppe) mit seinen inländischen und ausländischen Tochterunternehmen, die im Anhang im Einzelnen aufgeführt sind, sowie das Mutterunternehmen Kenzinger Industriepark GmbH + Co. KG.

Der Konzern betreibt die Planung, Konstruktion und die schlüsselfertige Erstellung von Industrie- und Gewerbebauten. Die Produktpalette umfasst Produktions-, Lager-, Verkaufs-, Bürogebäude, Gesundheits- und Rehazentren, Sport- und Freizeitanlagen sowie Autohäuser einschließlich der Durchführung aller damit zusammenhängender Geschäfte.

Weitere wesentliche Unternehmensaktivitäten bestehen in der Planung, Konstruktion und Erstellung von Stahlkonstruktionen und Fenster- und Fassadensystemen für Industrie- und Gewerbebauten.

I. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft erlebte 2009 die stärkste Rezession der Nachkriegszeit - mit leichter Stabilisierung im Jahresverlauf. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war 2009 nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes um 5,0% niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit zum ersten Mal seit sechs Jahren geschrumpft, und zwar so stark wie noch nie in der Nachkriegszeit. Der wirtschaftliche Einbruch fand hauptsächlich im Winterhalbjahr 2008/2009 statt. Im Jahresverlauf zeichnete sich eine leichte Stabilisierung der Wirtschaftsentwicklung auf dem neuen, niedrigen Niveau ab.

Der Wirtschaftsbau hat nach Angaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie im Jahr 2009 unter der gesamtwirtschaftlichen Rezession gelitten. Der baugewerbliche Umsatz ist um 9% zurückgegangen, die Auftragseingänge sind sogar um nominal 15,2% eingebrochen. Das Tempo des Rückgangs hat sich auch im Wirtschaftsbau zum Jahresende verlangsamt. Der Ordereingang ist im Dezember "nur" noch um 5,7% gesunken. Trotz des Umsatzrückgangs in der Branche haben die Bauunternehmen ihre Belegschaft im Jahr 2009 nahezu konstant gehalten. Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe ist im Jahresdurchschnitt lediglich um 0,1% zurückgegangen.

Vor allem für den deutschen Wirtschaftsbau ist eine konjunkturelle Trendwende im Jahr 2010 nicht in Sicht. Die Auslastung der Kapazitäten im Verarbeitenden Gewerbe hat sich zwar etwas verbessert, der Erholungsprozess ist aber nicht so weit fortgeschritten, dass wieder mit Erweiterungsinvestitionen zu rechnen ist (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Presseinfo. 01/2010).

Zudem belastet die Rekordkälte den Start in das Baujahr 2010. Vom Rückgang beim Umsatz und Auftragseingang waren zu Jahresanfang 2010 sämtliche Bausparten betroffen. Am stärksten traf es den Wirtschaftsbau mit einem Umsatzminus von 23,9% und einem Orderrückgang von 7,9% (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Presseinfo 15/2010).

Im Jahr 2009 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 32,67 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zum Vorjahr ist damit die Produktion von Rohstahl um 28,7% zurückgegangen.

In der Freyler Stahlbau GmbH, Kenzingen, reduzierte sich die Tonnageleistung der Stahlverarbeitung im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um 40%

2. Positionierung im Markt

Seit vielen Jahren sind die Unternehmen der Freyler-Gruppe spezialisiert und fokussiert auf Industrie- und Gewerbebauten, die vorwiegend in Stahl- und Stahlverbundbau schlüsselfertig realisiert werden. Auch im Bereich Planung, Konstruktion und Erstellung von Stahlkonstruktionen und Fassadensystemen haben die spezialisierten Tochterunternehmen in den letzten Jahren hohe Kompetenz aufgebaut.

Kundenorientierte Planungs- und Beratungskompetenz sind die Grundlage des Know-hows als Generalunternehmen. Modernste CAD-, CNC-Technologie der Verbundtöchter Stahl- und Metallbau vereinen maximale Flexibilität mit kürzesten Bauzeiten.

Eine hohe Kundenzufriedenheit und die daraus resultierende Kunden-Weiter-Empfehlungs-Quote sind Basis des Erfolges.

Vertriebsstrategischer Schwerpunkt der Freyler-Gruppe mit zwei Produktionswerken in Kenzingen / Baden-Württemberg und Riesa / Sachsen sind die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Hessen, Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg. In diesen Regionen ist die kundennahe Vertriebsstrategie durch eigenständige Geschäftsbereiche gewährleistet.

3. Entwicklung des Geschäftsergebnisses

Der Konzernjahresüberschuss hat sich bei einem verminderten Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.907 TEUR um TEUR 724 auf 1.243 TEUR verringert. Ursächlich für diesen Rückgang des Konzernjahresüberschusses ist vor allem der durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bewirkte deutliche Rückgang der Gesamtleistung des Konzerns.

4. Geschäftsführung, Personal- und Sozialbereich

Die Geschäftsführung des Konzerns besteht aus fünf Personen. Zum 31.12.2009 ist Herr Reinhard Becker altersbedingt als Geschäftsführer aus der Gesellschaft ausgeschieden. Zum 01.03.2010 wurde Herr Stephan Theiß, zusätzlich zu seiner bisherigen Tätigkeit, als gesamtverantwortlicher Geschäftsführer aufgenommen. Herr Lars Kußler wurde zum Geschäftsführer der Freyler Dienstleistungsgesellschaft mbH bestellt.

Um der verminderten Kapazitätsauslastung der Gesellschaften Rechnung zu tragen, wurde ein befristeter Gehaltsverzicht der Führungskräfte und Kurzarbeit der übrigen Arbeitnehmer vereinbart und umgesetzt.

II. Lage des Unternehmens

1. Vermögens- und Finanzlage

Das betriebswirtschaftliche Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr mit 28.225 TEUR um 7.439 TEUR verringert. Die Konzernbilanzsumme weicht vom betriebswirtschaftlichen Gesamtvermögen ab, da die im bilanziellen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesene Umsatzsteuer aus erhaltenen Anzahlungen mit den erhaltenen Anzahlungen verrechnet ist. Das betriebswirtschaftliche Eigenkapital erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 282 TEUR auf 7.051 TEUR. Die betriebswirtschaftliche Eigenkapitalquote liegt damit bei 25%. Die Leistungsforderungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 45,5% auf 9.991 TEUR. Korrespondierend hierzu haben sich die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen ebenfalls verringert.

Die langjährige Finanzstrategie hat als Priorität die Unternehmensfinanzierung ohne lang- und kurzfristige Bankverbindlichkeiten zu gewährleisten. Permanente Liquiditätsüberwachung und - steuerung bis hinunter auf die Ebene des Einzelprojektes sind Reportinginhalt.

Der Cashflow nach DVFA/SG hat sich um 572 TEUR auf 2.310 TEUR vermindert.

2. Ertragslage

Die Gesamtleistung liegt mit 92 Mio. EUR um 44 Mio. EUR, entsprechend 32,3% unter dem Vorjahreswert. Das Betriebsergebnis (EBIT) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.924 TEUR auf 2.941 TEUR vermindert. Dies entspricht einer um 1,0%-Punkt auf 2,9% rückläufigen EBIT-Marge. Das EBIT ergibt sich aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit durch Bereinigung um Zinsen und neutrale Aufwendungen und neutrale Erträge. Das neutrale Ergebnis beruht dabei im Wesentlichen auf Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen sowie auf Aufwendungen für die Bildung von Wertberichtigungen auf Forderungen und aus Forderungsverlusten.

Der Auftragseingang, die Leistung und das Ergebnis haben sich bis zum jetzigen Zeitpunkt planmäßig entwickelt.

III. Wesentliche Risiken der voraussichtlichen Entwicklung (Risikobericht)

Marktrisiken und -chancen:

Die negativen Impulse der Konjunkturentwicklung führen auch weiterhin zu einer deutlichen Abschwächung der Anfragen im Wirtschaftsbau und werden sich auch weiterhin auf das Unternehmen auswirken. Vor dem Hintergrund unseres geringen Marktanteils im gesamten Vertriebsgebiet sehen wir allerdings mittel- und langfristig Wachstumspotentiale für die weitere Unternehmensentwicklung.

Der zu erwartende Nachfragerückgang im Bereich der Stahlverarbeitung wird kurz- bis mittelfristig zu einer Verschärfung des Preiskampfes in großen Teilen des Marktes führen.

Die bereits eingetretene Stahlpreiserhöhung führt zu höheren Investitionskosten für Stahlkonstruktionsbauten, vor allem im Vergleich zu alternativen Ausführungen in Stahlbeton. Wir gehen davon aus, dass kurz- bis mittelfristig, bei weiter steigenden Stahlpreisen, die Nachfrage nach Wirtschaftsbauten in Stahlkonstruktionsbauweise rückläufig sein könnte.

Finanzrisiken:

Die geplante Liquidität ist ausreichend. Liquiditätsengpässe sind bei Eintritt der erwarteten Auftragseingänge unwahrscheinlich. Der bestehende Avalrahmen ist gesichert und auf Basis der Planung bis mindestens 2011 ausreichend.

Projektrisiken:

Die potentiell größten Risiken liegen im Projektgeschäft, das wir mit einem ganzheitlichen und strukturierten Projektmanagement steuern. Dieses Projektmanagement unterliegt einer kontinuierlichen Weiterentwicklung.

Schwerpunkte des Projektcontrollings sind:

Angebotsselektion

permanenter, monatlicher Soll-Ist Projektvergleich

wöchentliche Liquiditätsüberwachung

kaufmännische und rechtliche Projektanalyse und -steuerung

Bonitätsprüfung der Auftraggeber

Aufgrund des beschriebenen Projektcontrollings sind aus den laufenden Projekten derzeit keine Risiken erkennbar.

IV. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Prognosebericht)

Nach Angaben der Deutschen Bauindustrie ist davon auszugehen, dass der Bausektor im Jahr 2010 keine durchgreifende Erholung zu erwarten hat. Insbesondere im Wirtschaftsbau ist aus derzeitiger Sicht nicht mit einer schnellen Erholung zu rechnen; sondern erst mit einer gewissen "Phasenverschiebung" zur allgemeinen Wirtschaft.

Das statistische Bundesamt geht für das Wirtschaftsjahr 2010 von einer leichten Steigerung der Stahlproduktion gegenüber dem Vorjahr aus.

Fokus der Unternehmensstrategie für 2010 ist auch weiterhin die konsequente Anfragen- und Angebotsselektion mit dem Ziel, sich auf Kunden und Märkte zu konzentrieren, die von der Wirtschaftskrise nicht so stark tangiert sind, um auch weiterhin positive Deckungsbeiträge generieren zu können.

Daraus resultierend plant das Unternehmen auch für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 positive Jahresergebnisse.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Ich habe den von der Kenzinger Industriepark GmbH + Co. KG aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Ich habe meine Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Herbolzheim, 09. Juli 2010

Dr. Heinz Kammers, Wirtschaftsprüfer

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