Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Atemzentrum Bad Lippspringe GmbHLiquidiert
33175 Bad Lippspringe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Wellmeier seit 6.12.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Atemzentrum Bad Lippspringe GmbHBad LippspringeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021Grundsätzliche Angaben zur Aufstellung Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 266 und 275 Abs. 2 HGB). Aus Gründen der Klarheit der Aussage des Jahresabschlusses wurden entsprechend § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB die Restlaufzeiten der Forderungen (§ 268 Abs. 4 HGB) und der Verbindlichkeiten (§§ 268 Abs. 5 und 285 Nr. 1a HGB) sowie Vermerke zu den Verbindlichkeiten aus Steuern und im Rahmen der sozialen Sicherheiten im Anhang angegeben. Die Gesellschaft firmiert unter der Bezeichnung Atemzentrum Bad Lippspringe GmbH mit Sitz in Bad Lippspringe. Registergericht ist das Amtsgericht Paderborn. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 9795 in das Handelsregister eingetragen. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 252 - 256a HGB vorgenommen. Aktivseite der Bilanz Die Gegenstände des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten in Ansatz gebracht. Die Waren sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt und sind auf Realisierbarkeit überprüft worden. Forderungen, bei denen die von den Krankenkassen geforderten Nachweise nicht erbracht werden konnten, sind ausgebucht worden. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen teilen sich hinsichtlich der Restlaufzeiten gem. § 268 Abs. 4 HGB wie folgt auf:
Werte in Klammern geben die Vorjahreswerte an. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Passivseite der Bilanz Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Sie wurden einzeln in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung der jeweiligen Risiken und möglichen Verpflichtungen zu deren vollständigen Deckung erforderlich sein wird.
Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten teilen sich hinsichtlich der Restlaufzeiten gem. § 268 Abs. 5 HGB und § 285 Nr. 1a HGB wie folgt auf:
Werte in Klammern geben die Vorjahreswerte an. Besicherung der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gemäß §§ 285 HGB sowie Eventualverbindlichkeiten gemäß § 251 HGB: Die Verbindlichkeiten sind ungesichert. Am Bilanzstichtag bestanden keine Eventualverbindlichkeiten gemäß § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB (Nettoangaben, d. h. ohne ggf. anfallende Umsatzsteuer): Miet- bzw. Pachtverpflichtungen aus längerfristigen Miet- oder Pachtverträgen:
Diese sind mit Verlängerungsoptionen ausgestattet und mit einer Frist von 6 Monaten zum Jahresende kündbar. Die bei Inanspruchnahme der nächst folgenden Option zukünftig anfallenden Aufwendungen sind nicht berücksichtigt. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen in T€:
Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich in Deutschland erzielt. Es sind im Geschäftsjahr 2021 keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen und Erträge angefallen. Zusätzliche Angaben Die Anzahl der im laufenden Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer ergibt sich wie folgt:
Geschäftsführer Lars Dirkschnieder-Menke, Schloß Holte-Stukenbrock, Kaufmännischer Geschäftsführer Karl-Heinz Westkamp, Mettingen, Geschäftsführer Vertrieb Gesamtbezüge der Geschäftsführung Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 a HGB unterlassen. Gebühren des Abschlussprüfers Angaben zu Honoraren des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Anhang des Konzernabschlusses der SANIMED GmbH. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Muttergesellschaft Mutterunternehmen des Konsolidierungskreises ist die Sanimed GmbH, Ibbenbüren, die ihren Konzernabschluss gemäß deutschem Handelsrecht aufstellt. Der Konzernabschluss der SANIMED GmbH wird durch Einreichung beim Betreiber des Bundesanzeigers offengelegt. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss an die Gesellschafter auszuschütten.
Bad Lippspringe, 25. April 2022 Atemzentrum Bad Lippspringe Vertreten durch die Geschäftsführer Karl-Heinz Westkamp Lars Dirkschnieder-Menke Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021Inhaltsverzeichnis 1. Überblick über das Unternehmen und Marktentwicklung 2. Geschäftsverlauf 3. Darstellung der Lage (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage) 4. Risikobericht (Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung) 5. Prognosebericht 6. Gesamtaussage 1. Überblick über das Unternehmen und Marktentwicklung Das Atemzentrum Bad Lippspringe versorgt Patienten aus dem Medizinischen Zentrum in Bad Lippspringe (Medizinisches Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH, im Folgenden kurz "MZG Westfalen") mit dem Schwerpunkt in der Medizintechnik. Branchen- und Geschäftsentwicklung Gemäß dem Jahreswirtschaftsbericht 2022 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie steht die deutsche Wirtschaft vor großen Herausforderungen. Erschwerte Rahmenbedingungen sind die Corona-Pandemie, wo staatliche Unterstützungsmaßnahmen große Strukturbrüche verhindern konnte. Die langfristigen wirtschaftlichen Folgen sind aber noch nicht vollständig vorhersehbar. Hinzu kommt ein sich veränderndes geopolitisches Umfeld, das Deutschland und Europa technologisch und industriell verstärkt herausfordert. Darüber wird die langfristige Herausforderung der Transformation hin zu einer klimaneutralen und insgesamt nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft viele Herangehensweisen prägen. Im Jahr 2021 ist das Bruttoinlandsprodukt laut des Statistischen Bundesamtes um 2,7% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Für das Jahr 2022 wird ein Wirtschaftswachstum von 2,9% prognostiziert. Der deutsche Industrieverband der Medizintechnik Spectaris erwartete für das Gesamtjahr 2021 eine Steigerung des Branchenumsatzes von 5%, das entspricht ca. 36 Mrd. EUR. Bei der Anzahl der Beschäftigten wird von einem leichten Anstieg von 1,2% ausgegangen. Dieses Wachstum ist vergleichbar mit den internationalen Entwicklungen der Branche. In der Herbstumfrage der Mitgliedsunternehmen des BVMed werden die für Medizintechnikbranche die wichtigsten Ergebnisse und Herausforderungen wie folgt beschrieben: Die Medizintechnik-Branche hat sich vom Corona-Krisenjahr leicht erholt. Der Umsatzrückgang von 2,1% in 2020 wird durch das Umsatzwachstum von 3% im laufenden Jahr kompensiert. Die Ertragssituation wird negativ beeinflusst durch stark steigende Rohstoff- und Logistikkosten. Trotz finanzieller schwieriger Rahmenbedingungen erhöhen über ein Viertel der Untenehmen im Berichtsjahr ihre Investitionen am Produktionsstandort Deutschland bzw. bei 43% sind die Höhe der Investitionen unverändert. Insgesamt ist die Medizintechnikbranche ebenso noch ein Jobmotor, die Zahl der Arbeitsplätze steigt. Die Umsetzung der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) ist eine Bremse für die künftige Med-Tech Entwicklung. Dabei geht es vor allem um die Pflicht zu umfassenden klinischen Daten (77 Prozent) und um längere Konformitätsbewertungszeiten durch Ressourcendefizite bei den Benannten Stellen (69 Prozent). Die Werte sind gegenüber dem Vorjahr nochmals stark gestiegen, das zeigt die zunehmende Bedeutung dieses Themas. Hier werden von seiten der Unternehmen vereinfachte Neuzertifizierungen sowie mehr Förderprogramme eingefordert. Durch die Coronakrise haben die Themen Digitalisierung und Ambulantisierung einen deutlich erhöhten Fokus bekommen. Der Vertrieb entwickelt sich zu einem Remote Selling, der Kundensupport wird weiter digitalisiert. Die MedTech Branche benötigt einen besseren Zugang zu Versorgungsdaten. Dabei geht es um den richtigen Umgang mit Regulierungen: Auf der einen Seite Patienten- und Anwendersicherheit überall auf höchstem Niveau zu gewährleisten, gleichzeitig aber Regulierungen, die nicht hinreichend zu mehr Sicherheit beitragen, zurückzufahren. Für das Jahr 2022 erwartet der Verband Spectaris für die Branche ein niedriges Umsatzplus. 2. Geschäftsverlauf Im MZG-Westfalen ist coronabedingt weiter insgesamt eine unterdurchschnittliche Belegung in den einzelnen Einrichtungen im Berichtsjahr zu erkennen. Aufgrund der Pandemie müssen Betten freigehalten werden. Dadurch konnte das Atemzentrum insgesamt weniger neue Versorgungen verzeichnen. Das Atemzentrum beschäftigte im Berichtsjahr 3 Mitarbeiter. Vom Patienten übergebene Rezepte werden an die Sanimed GmbH weitergegeben. Von dort aus werden alle Schritte zur Durchführung der Versorgung veranlasst. Direktkäufe von medizinischen Hilfsmitteln werden von der Gesellschaft selbst abgewickelt. Der Umsatz befindet sich mit T€ 1.137 leicht über dem Vorjahresniveau von T€ 1.038. Das Ergebnis mit T€ 420 liegt dabei ebenso über dem Vorjahresniveau von T€ 376. Durch die Bestandskunden und der daraus folgenden Folgeverordnungen konnte der Umsatz und das Ergebnis gesteigert werden. Die Prognose eines ähnlichen Umsatz- und Ergebnisniveaus wie 2020 wurde damit erreicht. Unsere wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren sind unverändert Umsatzerlöse und Jahresergebnis. Die Geschäftsführung bezeichnet den Geschäftsverlauf im Berichtsjahr insgesamt als zufriedenstellend und erwartet für das kommende Jahr einen ähnlichen Verlauf. 3. Darstellung der Lage (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage) 3.1. Ertragslage Bei einem gestiegenen Umsatz gegenüber dem Vorjahr veränderte sich die Zusammensetzung zwischen eigenem Geschäft (Direktgeschäft) und der Sanimed GmbH übermittelten Rezepten. Der Gesamtumsatz stieg insgesamt um T€ 100 (9,6 %), davon entfallen T€ 112 (11,3 %) auf den Anstieg der Dienstleistungen sowie T€ 9 (32,7 %) auf den Anstieg im Direktgeschäft. Gleichzeitig fiel der Materialeinsatz von 31,4 % im Vorjahr auf 30,4 % im Berichtsjahr. Insgesamt nimmt das Direktgeschäft eine zunehmend unbedeutende Größe ein. Die Zahl der Mitarbeiter betrug zum Bilanzstichtag 3 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (2) gestiegen. Der Personalaufwand stieg um T€ 21 zum Vorjahr. Die Umsatzrentabilität ist bei 36,9 % etwas über dem Vorjahresniveau von 36,2 %. 3.2. Finanzlage Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist im Wesentlichen auf die Steuerung der Liquidität und der Kapitalstruktur ausgerichtet. Zum Abschlussstichtag sind die liquiden Mittel um T€ 123 auf T€ 134 gestiegen. Enthalten im Vorjahr ist die Forderung aus dem Cashpooling gegenüber Paul Hartmann AG in Höhe von T€ 427. Es ergibt sich ein stichtagsbedingt veränderter Ausweis, allerdings resultiert daraus keine substanzielle Veränderung der Liquidität. 3.3. Vermögenslage Die Gesellschaft besitzt kein relevantes Anlagevermögen und benötigt keine Vorfinanzierung von Waren. Die Gesellschaft hat Vorräte in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 5). Die Eigenkapitalquote zum Abschlussstichtag beträgt 63,1 % (Vorjahr 27,6 %). Der Anstieg der Eigenkapitalquote resultiert aus dem Rückgang der Forderungen bzw. Verbindlichkeiten im Konzernverbund. Das Ergebnis des Vorjahres ist vollständig an die Gesellschafter ausgeschüttet worden. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stellt sich insgesamt als zufriedenstellend dar. 4. Risikobericht (Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung) Die Gesellschaft sieht sich aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit keinen Marktpreisrisiken in Bezug auf Finanzinstrumente ausgesetzt. Im Hinblick auf die Forderungsbestände aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritte bestehen zum Teil Liquiditätsrisiken durch verspätete Zahlungen und auch unwesentliche Ausfallrisiken. Mit dem Ziel der Risikominimierung wird den Liquiditätsrisiken durch ein abgestimmtes Mahnwesen (insbesondere bezogen auf Selbstzahler) begegnet. Die Ausfallrisiken werden minimiert durch die Einholung von Kostenübernahmeerklärungen vor Behandlungsbeginn. Die Kostenträger sind weitgehend von höchster Bonität (Krankenkassen). Es werden daher keine Sicherungsgeschäfte abgeschlossen. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft unterliegt in weiten Teilen der staatlichen Regulierung. Reformen des Gesundheitswesens können den Umfang von Erstattungen und den Umfang des Versicherungsschutzes erheblich beeinflussen. Hieraus können nachteilige Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit entstehen. Wir beobachten den Markt und die regulatorischen Entwicklungen aufmerksam. Derzeit sind keine Risiken zu erkennen, die den Bestand des Unternehmens gefährden. Rechtliche Risiken könnten sich aus dem Vertrieb unserer Produkte ergeben, hieraus resultierende Belastungen für die Gesellschaft sind derzeit nicht ersichtlich. Wesentliche Risiken aus der Pandemie ergeben sich aus dem möglichen Ausfall von Mitarbeitern im Atemzentrum und vor allem im MZG-Westfalen. Die Folgen eines massiven Infektionsgeschehens im Klinikum können dabei ebenso unvorhersehbar und nennenswert sein. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Chancen- und Risikolage der Gesellschaft außerhalb der Pandemie nicht wesentlich verändert. Die zukünftige Entwicklung ist eng mit der Belegung der MZG-Westfalen verknüpft. Aus einer steigenden Belegung und Nachfrage können sich Chancen für eine leichte Verbesserung des Ergebnisses ergeben. 5. Prognosebericht Für unsere wichtigsten Leistungsbereiche erwarten wir in 2022 und darüber hinaus ein leichtes Marktwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Bedingt durch die weiter anhaltenden Bestrebungen zu Kostensenkungen im Gesundheitsbereich sowie der Unsicherheit in der weiteren Entwicklung der Pandemie sowie der geopolitischen Weltlage gehen wir allerdings davon aus, dass die Erstattungssätze der gesetzlichen Krankenkassen insgesamt stabil bleiben. Für das kommende Geschäftsjahr erwartet die Gesellschaft einen ähnlichen Geschäftsverlauf und ein Ergebnis- und Umsatzniveau wie 2021. 6. Gesamtaussage Für den Prognosezeitraum 2022 erwartet die Gesellschaft eine weiterhin durch COVID-19 beeinträchtigte Gesamtsituation auf dem Niveau des Vorjahres, welche sich nicht nachhaltig im Umsatz und Ergebnis niederschlagen sollte. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in der staatlichen Regulierung des Gesundheitswesens und der Bestrebung zu Kostensenkungen. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Insgesamt schätzen wir die Risiko- und Chancenlage im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr ein. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar.
Bad Lippspringe, 25. April 2022 Atemzentrum Bad Lippspringe Vertreten durch die Geschäftsführer Karl-Heinz Westkamp Lars Dirkschnieder-Menke |
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