Tätigkeiten von Werbeagenturen
Röser ADEA GmbH
Fritz-Erler-Straße 25, 76133 Karlsruhe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Aloys Benjamin Röser seit 3.3.2014 | Geschäftsführer |
Johannes Evaristo Röser seit 3.3.2014 | Geschäftsführer |
Sabine Anne Marie Dr. Röser seit 3.3.2014 | Geschäftsführer |
Annette Dorothea, geb. Röser Röser-Letizky seit 3.3.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Röser Verlag International GmbH & Co. KGKarlsruheKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht1. Grundlagen des Konzerns a) Geschäftsmodell des Konzerns Die Keimzelle des Konzerns bildete 1965 im Jahr seiner Gründung der Telefonbuchverlag Röser. Daraus entwickelte sich im Laufe des letzten Jahrzehnts das Medienhaus Röser, welches sowohl als Publisher als auch als vielfältiger Dienstleister für seine zahlreichen Kunden unter den folgenden Schlagworten aktiv ist: Digitalmarketing, Verzeichnismedien, Seminare/Fortbildung, verlegerische Seniorenangebote, Messegeschäft in China. Abrundung finden die operativen Aktivitäten durch Immobilienbewirtschaftung und Investitionen in Start-Up-Unternehmen. b) Forschung und Entwicklung Das Produktportfolio wird laufend den sich rasch ändernden Entwicklungen im Bereich des lokalen digitalen Marketings und den Bedürfnissen der in erster Linie klein- und mittelständischen Kundschaft angepasst. Im zum Konzern gehörigen Singliesel-Verlag besteht ein u.a. mit Fachleuten der Gerontologie besetzter Expertenbeirat, der die Produktentwicklung mit den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen begleitet. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Auch 2021 war gesamtwirtschaftlich vom weltweiten Ausbruch des Coronavirus geprägt. Im zweiten Pandemiejahr stieg zwar das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wieder im Vergleich zum Vorjahr um 2,9% an (in 2020 zum Vorjahr: -4,9%), dennoch waren die wirtschaftlichen Aktivitäten durch weitere Coronawellen und Lockdowns massiv beeinträchtigt. Die Entwicklung innovativer Impfstoffe auf mRNA-Basis ermöglichten in Deutschland Massenimpfungen, durch die zumindest die Gefahr schwerer Krankheitsverläufe deutlich gemindert wurde. Aufgrund erneut hoher staatlicher finanzieller Unterstützungsprogramme lag die staatliche Defizitquote (Bund, Länder, Gemeinden, Sozialversicherungen) bei 3,7% des Bruttoinlandproduktes. Laut Angaben des Zentralverbands der deutschen Wirtschaft (ZAW) stiegen in 2021 die Gesamtinvestitionen in kommerzielle Kommunikation um 5,5% im Vergleich zu 2020 an. b) Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns Auch 2021 war geprägt durch die Corona-bedingten Beeinträchtigungen des Geschäfts- und Arbeitslebens. Dennoch normalisierte sich im zweiten Pandemiejahr die Lage zumindest soweit wieder, dass im Konzern (bis auf den Bereich Asien) keine Kurzarbeit mehr angemeldet werden musste. Die Umsatzrückgänge im Bereich Verzeichnismedien sind erneut für den Umsatzrückgang im Konzern verantwortlich. Diese Entwicklung entspricht seit Jahren der Marktlage der ganzen Verzeichnismedienbranche. Bei Röser konnten aber zumindest die Onlineumsätze im Verzeichnismediengeschäft wieder gesteigert werden, so dass die Onlinequote (Anteil des Onlineumsatzes am Gesamtumsatz der Verzeichnismedien) in 2021 erstmals die 50%-Marke überschritten hat. Das heißt, dass mittlerweile mehr als jeder zweite Euro Umsatz in den Verzeichnismedien mit zukunftsträchtiger Onlinewerbung erzielt wird. Die Bedeutung der gedruckten Verzeichnismedien nimmt hingegen Jahr für Jahr ab, was sich auch in den gesunkenen Printumsätzen niederschlägt. Hohe Umsatzzuwächse konnten im Bereich des Singliesel-Verlages realisiert werden. Die langjährige Aufbauarbeit in eine starke Marke im Seniorensegment schlägt sich immer mehr im Zahlenwerk nieder. Sowohl der Buch- und Spieleverkauf als auch das Seminargeschäft wuchsen deutlich. Der Umsatz im Bereich Asien konnte zwar in 2021 wieder im Vergleich zu 2020 gesteigert werden, ist aber noch weit von den Werten der Vor-Corona-Zeit entfernt. Erneut musste in diesem Segment Kurzarbeit angemeldet werden. - Ertragslage
Der Konzernjahresfehlbetrag konnte von 810 T€ in 2020 auf 129 T€ in 2021 gesenkt werden. Nach wie vor belasten Kapazitätsanpassungen im Geschäftsfeld Verzeichnismedien (vorwiegend zahlreiche Altersteilzeitmodelle) die Ertragskraft ebenso wie die Niedrigzinsphase im Zusammenhang mit den gewährten Pensionszusagen. Ergebnisbelastend wirkte zudem ein Einmaleffekt in Gestalt einer Wertberichtigung von 335 T€ im Bereich der Start-Up-Beteiligungen. Ohne diesen wäre ein geringer Jahresüberschuss erzielt worden. Im Vergleich zu den Vorjahren dauerhaft ergebniserhöhend wirkt das Ende der Abschreibungsperiode auf die Stammimmobile in Karlsruhe. Ebenso leistete der Singliesel-Verlag einen signifikanten positiven Ergebnisbeitrag. - Finanzlage Auch in 2021 verfügten die Konzern-Unternehmen jederzeit über die notwendige Liquidität, um sämtliche finanziellen Verpflichtungen im Regelfall unter Ausnutzung von gewährten Skontovereinbarungen zu erfüllen. Die im Umlaufvermögen befindlichen Wertpapiere sind konservativer Prägung und schnell liquidierbar. Währungsrisiken können sich aus Positionen in US-Dollar, Norwegischer Krone und Schweizer Franken ergeben. - Vermögenslage AKTIVA
Die Bilanz zeigt ein stabiles Bild und weist im Vergleich zum Vorjahr eine nur um 2% geringere Bilanzsumme auf. Auch die Eigenkapitalquote liegt mit 86,08% fast identisch auf den Vorjahreshöhen (2020: 86,5%, 2019:85,6%) und belegt die hohe finanzielle Solidität der Gruppe. Der Konzern weist eine stabile Vermögens- und Finanzlage auf. Es bestehen keine Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Sämtliche Investitionen konnten aus Eigenmitteln getätigt werden. - Finanzielle Leistungsindikatoren Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss x 100 / Eigenkapital) beläuft sich in 2021 auf -0,4%, der entsprechende Vorjahreswert beträgt -2,3%. Erneut trug das allgemein niedrige Zinsniveau dazu bei, dass mit wenig riskanten Anlageformen nur sehr geringe Zinserträge erzielt werden konnten. Ebenso hat sich die Umsatzrentabilität (Jahresüberschuss x 100 / Umsatzerlöse), wenngleich noch negativ, von -4,5% in 2020 auf -0,7% in 2021 erhöht. c) Gesamtaussage Die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns ist geordnet und solide. Die Ertragskraft steht aufgrund der großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwälzungen infolge der digitalen Transformation unter Druck. Neben umfangreichen Investitionen in zukunftsträchtige Geschäftsmodelle und IT-Systeme belasten Anpassungsmaßnahmen der Kostenstruktur die Ertragssituation. Nach sechs Jahren Investitionsphase hat der zum Konzern gehörige Singliesel-Verlag bereits in 2020 die Gewinnschwelle überschritten. In 2021 konnte in diesem Segment das Ergebnis trotz der erneuten Corona-Belastungen weiter ausgebaut werden. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. So konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen im Regelfall Skontoabzüge realisiert werden. Die gesamten Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind allein durch die liquiden Mittel gedeckt, was die finanzielle Solidität der Gruppe eindrücklich untermauert. 3. Prognosebericht In 2022 geht die Corona-Pandemie in ihr drittes Jahr und ein Ende ist nicht absehbar. Insofern muss vermutlich für einige Jahre von einer "neuen Normalität" ausgegangen werden. Insbesondere für die Geschäftsaktivitäten des Konzerns im Messebereich in China ist diese Entwicklung eine schwere Hypothek. Neben der unberechenbaren weltweiten Pandemie ergeben sich durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine große und womöglich die wirtschaftlichen Grundfeste Deutschlands verändernde Gegebenheiten. Die Unsicherheit ist groß, und es ist aktuell schwer zu prognostizieren, wie sich die von Bundeskanzler Olaf Scholz ausgerufene Zeitenwende im Wirtschaftsleben niederschlägt. Nationale Sicherheitsfragen bekommen wieder einen ganz anderen Stellenwert als in den vergangenen Jahrzehnten. Auch die in 2022 eingetretenen weltweiten inflationären Entwicklungen, die die Notenbanken offenbar in ihrem Ausmaß überrascht haben, sorgen für Unsicherheiten und erschweren Prognosen. Im Röser-Konzern wird davon ausgegangen, dass die Umbrüche eher zur weiteren Beschleunigung der digitalen Transformation herkömmlicher Geschäftsmodelle führen werden. Insofern wird weiterhin in den Umbau der Unternehmensgruppe investiert. Auch weitere Investitionen in Start-Up-Unternehmen erfolgen. Die in 2022 eingesetzte Bereinigung von (überhöhten) Unternehmensbewertungen bietet in diesem Business wieder mehr Chancen zu attraktiven Einstiegen. Die Umsatzrückgänge im Printgeschäft bei den Verzeichnismedien werden sich fortsetzen. Belastend kommen in 2022 noch die drastisch gestiegenen Papierpreise hinzu. Die Papierhersteller geben ihre deutlich gestiegenen Energiekosten an ihre Kunden weiter. Wachstum erwartet der Röser-Konzern auf dem Gebiet des digitalen Marketings sowie weiterhin im Bereich des Singliesel-Verlags. Im Sinne von Energieeffizienz und Umweltschutz erfolgen in 2022 hohe Investitionen in die Klimatechnik der Stammimmobilie am Mendelssohnplatz in Karlsruhe. Hier werden künftig signifikante Energiespareffekte erzielt werden können. In Summe führen alle aufgezeigten Entwicklungen zu planmäßigen Jahresfehlbeträgen in den Jahren 2022 und 2023. Sämtliche Investitionen können aus Eigenmitteln finanziert werden. 4. Chancen und Risikobericht Die die Aktivitäten von Röser kennzeichnende breite Kundenbasis über viele Branchen hinweg reduziert in den beschriebenen Zeiten hoher Unsicherheit die Abhängigkeit von einzelnen Großkunden. Das Begleiten von mehreren tausend KMU-Kunden in die Welt des Digitalmarketings bietet großes Entwicklungspotenzial. Hohe Investitionen in die IT, den Vertrieb sowie in neues Mitarbeiter-Knowhow sind Voraussetzung zum Heben dieses Potenzials. Die starke Eigenkapitalbasis erlaubt es, diese Investitionen aus der Gruppe heraus eigenfinanziert zu tätigen. Der durch Fachkräftemangel und demographische Veränderungen geprägte Arbeitsmarkt erweist sich zunehmend als Hürde, Mitarbeiter in den Wachstumsfeldern zu rekrutieren. Es bleibt der Anspruch, weiterhin attraktive Arbeitsplätze anzubieten. Einem hohen Risiko sind die geschäftlichen Aktivitäten in China ausgesetzt. Ein sich immer mehr vom Westen abschottendes China erschwert in Verbindung mit einer äußerst restriktiven Coronapolitik den Blick auf die Zukunft dieses Geschäftsfeldes. Stabil bleiben die Aussichten im Bereich der Immobilienbewirtschaftung. 5. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die liquiden Mittel werden konservativ und nicht spekulativ angelegt. Mögliche Risiken liegen in Währungsverlusten bei Fremdwährungsanleihen. 6. Dank Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Gremienmitgliedern der Unternehmensgruppe gilt der Dank für ihren engagierten Einsatz.
Karlsruhe, im Juni 2022 gez. Robert Röser, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
Entwicklung des Konzerneigenkapitals vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2021
KonzernanhangI. Allgemeine Angaben Die Röser Verlag International GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Karlsruhe. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRA 104186 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB auf. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 der GmbH & Co. KG wird nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzes aufgestellt. Hierbei sind die Vermögens- und Schuldposten gemäß § 298 Absatz 1 HGB unter entsprechender Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung angesetzt und bewertet. Die Gliederungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach § 266 HGB beziehungsweise § 275 Absatz 2 HGB vorgenommen. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung basiert auf dem Gesamtkostenverfahren. Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, werden im Anhang aufgeführt. II. Angaben zum Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis umfasst die Röser Verlag International GmbH & Co. KG, Karlsruhe, als Mutterunternehmen und die Tochterunternehmen, an denen die Röser Verlag International GmbH & Co. KG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte hält. Im Einzelnen umfasst der Konsolidierungskreis die - Rudolf Röser Verlag und Informationsdienste AG - Röser Presse GmbH - Verlag Röser & Partner GmbH - Singliesel GmbH Am 31. Dezember 2021 lag ein assoziiertes Unternehmen gemäß § 311 HGB und § 312 HGB vor: - Verlag Hans Lück GmbH (zu 44,2 Prozent)
Die Jahresergebnisse der Tochterunternehmen betrugen für das Geschäftsjahr 2021 jeweils 0,00 €. Die Verlag Hans Lück GmbH wies für das Geschäftsjahr vom 01.07.2020 bis 30.06.2021 einen anteiligen Jahresüberschuss in Höhe von 37.002,71 € aus. Die Tochterunternehmen Rudolf Röser Verlag und Informationsdienste AG, Röser Presse GmbH, Verlag Röser & Partner GmbH und Singliesel GmbH nehmen gemäß § 264 Absatz 3 HGB die Befreiungsvorschrift in Anspruch, den Jahresabschluss nicht offenzulegen. III. Konsolidierungsmethoden Die vorgenommenen Konsolidierungsbuchungen beinhalten die Kapitalkonsolidierung, die Schuldenkonsolidierung und die Aufwands- und Ertragskonsolidierung. Die angewendeten Konsolidierungsbuchungen entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Einheitlicher Konzernabschlussstichtag für alle Tochterunternehmen ist der 31. Dezember 2021. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Absatz 1 S. 2 Nr. 1 HGB a.F. in Verbindung mit Artikel 66 Absatz 3 EGHGB durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Für Minderheitsgesellschafter wurde gemäß § 307 Absatz 1 HGB ein Ausgleichsposten im Konzerneigenkapital ausgewiesen. Aktive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung sind hierbei nicht festzustellen. Der aus Erstkonsolidierung stammende passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung von T€ 1.633 wurde gemäß § 309 Absatz 1 S. 3 HGB a.F. in Verbindung mit Artikel 66 Absatz 3 EGHGB den Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung zugeführt. Die Verlag Hans Lück GmbH wurde gemäß § 311 HGB nach der Equity-Methode (Buchwertmethode gemäß § 312 Absatz 1 Nr. 1 HGB a.F. in Verbindung mit Artikel 66 Absatz 3 EGHGB) einbezogen. Der Unterschiedsbetrag zum anteiligen Eigenkapital wurde zum Anschaffungszeitpunkt gemäß § 312 Absatz 1 S. 2 HGB a.F. in Verbindung mit Artikel 66 Absatz 3 EGHGB ermittelt und betrug 535.453,84 €. Das assoziierte Unternehmen hat seinen Abschluss zum 30. Juni 2021 aufgestellt. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Beteiligungsgesellschaften sind vollständig gemäß § 303 HGB (Schuldenkonsolidierung) aufgerechnet worden. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Erlöse aus internen Umsätzen sowie die anderen konzerninternen Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Beteiligungserträge aus Ausschüttungen konsolidierter Beteiligungsgesellschaften und aus den Ergebnisabführungsverträgen wurden zu Lasten des Jahresüberschusses zurückgebucht, um eine doppelte Erfassung dieser Gewinnanteile in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung auszuschließen. IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear pro rata temporis bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren abgeschrieben. Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die durchschnittliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 14 Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Abschreibungen auf Gebäude werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern der Gebäude betragen zwischen 12 und 50 Jahren. Anschaffungskosten von geringwertigen abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die selbständig nutzbar sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungskosten, vermindert um den darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen. Anteile an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode angesetzt. Die Bewertung der Beteiligungen sowie der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten beziehungsweise dem niedrigeren beizulegenden Wert, soweit diese nicht im Konzernabschluss konsolidiert wurden. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Formular-, Büromaterial-, Papier- und Werbemittelbestände werden regelmäßig ersetzt, ihr Gesamtwert ist für die Konzerngesellschaften von nachrangiger Bedeutung und seine Zusammensetzung unterliegt nur geringeren Veränderungen, weshalb Festwerte gemäß § 256 Satz 2 HGB hierfür gebildet wurden. Die körperliche Bestandsaufnahme erfolgte zuletzt im Geschäftsjahr 2021. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten nach § 255 Absatz 2 HGB bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten. Forschungs- und Vertriebskosten wurden nicht mit einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bilanziert. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird zudem eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die Bewertung der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Soweit notwendig wurden Abschreibungen auf den niedrigeren Börsenkurs zum Bilanzstichtag vorgenommen. Die auf Fremdwährung lautenden Wertpapiere wurden zum Bilanzstichtag mithilfe des Devisenkassamittelkurses gemäß § 256a HGB in EUR umgerechnet. Flüssige Mittel sind mit dem Nominalwert bilanziert. Die ursprünglich auf fremde Währung lautenden Geldbestände wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten (ARAP) sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der PUC-Methode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,87 % angesetzt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,00 % und Rentensteigerungen von jährlich 3,00 % zugrunde gelegt. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (ausgenommen Pensionsrückstellungen) werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind mit den Beträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellung für Archivierungskosten wurden eine durchschnittliche Restaufbewahrungsdauer von zehn Jahren und voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen von 2 % zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit wurden unter Berücksichtigung von keinerlei jährlichen Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie keinerlei Rentensteigerungen angesetzt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potentielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Konzerngesellschaften. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 ist im Konzernanlagespiegel dargestellt. Forderungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 1.503,9 (Vorjahr: T€ 1.777,4) haben eine Laufzeit von über einem Jahr. Die restlichen Forderungen in Höhe von T€ 1.792 (Vorjahr: T€ 2.343) sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen enthalten solche gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von T€ 170,1 (Vorjahr T€ 386,4). Liquide Mittel Die liquiden Mittel enthalten Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen im Konzernabschluss gliedern sich wie folgt:
Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 112,0 (Vorjahr: T€ 183,5). VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 17.365,5 (Vorjahr: T€ 17.835,9) teilen sich wie folgt auf:
Eine detaillierte geographische Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Nr. 4 HGB kann unterbleiben, da dem Konzern nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dadurch ein erheblicher Nachteil entstehen würde. Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Wechselkursgewinne in Höhe von T€ 285,2 (Vorjahr: T€ 6,6). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Wechselkursverluste in Höhe von T€ 3,8 (Vorjahr: T€ 227,4). Aufwendungen und Erträge aus Abzinsung Die Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen betragen T€ 24,2 (Vorjahr: T€ 37,1). Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Im Berichtsjahr wurden periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 14,7 (Vorjahr: T€ 46,0) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 35,3 (Vorjahr: T€ 26,3) ausgewiesen. VII. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer (nach Köpfen) betrug bei den in den Konzernabschluss (Vollkonsolidierung) einbezogenen Unternehmen 129 (Vorjahr: 128). In dieser Zahl sind sowohl Voll- und Teilzeitkräfte als auch geringfügig Beschäftigte erfasst.
Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr die folgenden Personen an: - Dr. Sabine Röser, Karlsruhe (Vorsitzende) - Annette Röser-Letizky, Karlsruhe (Vorstand) - Johannes Röser, Karlsruhe (Vorstand) - Robert Röser, Karlsruhe (Vorstand) - Dr. Michael Lück, Karlsruhe (Geschäftsführer) - Christian Jungermann, Rheinstetten (Geschäftsführer) Die Gesamtbezüge aller in der Geschäftsführung tätigen Personen betrugen im Berichtsjahr T€ 1.332,1 (Vorjahr: T€ 1.218,8). Hiervon entfallen T€ 468,8 (Vorjahr: T€ 399,4) auf Aufwendungen für die Altersversorgung. Die Vergütungen für alle Personen in den Aufsichtsgremien beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt T€ 25,2 (Vorjahr: T€ 13,2). Marktunübliche Geschäfte mit nahestehenden Personen, die wesentlichen Einfluss auf die Finanzlage des Unternehmens haben, wurden nicht getätigt. Zum Abschlussstichtag bestehen in Höhe von T€ 939,1 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-/Leasing- und Wartungsverträgen.
Karlsruhe, im Juni 2022 gez. Robert Röser, Geschäftsführer Konzernanlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.09.2022 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Röser Verlag International GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Röser Verlag International GmbH & Co. KG - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, Konzerngewinn- und verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Röser Verlag International GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Konzerns abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Idstein, den 30. Juni 2022 P
& P Treuhand GmbH
gez. Torsten Weimar, Wirtschaftsprüfer gez. Thomas Georg, Wirtschaftsprüfer |
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