STEINERT UniSort GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rüdiger Kunze seit 26.11.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IBEX Automotive GmbHZittauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013LageberichtI. Grundlagen des Unternehmen1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Ibex Automotive GmbH ist Hersteller von Funktionselementen und spanend bearbeiteten Umformteilen. Absatzmarkt sind überwiegend die Zulieferer der internationalen Automobilindustrie. Der Geschäftsverlauf ist daher vor allem abhängig von der Branchenentwicklung in der Fahrzeugindustrie und dem Erschließen neuer Projekte zu Beginn der Produktzyklen der Fahrzeuge. Besondere Bedeutung hat Erweiterung der Wertschöpfung in Kundenrichtung bis zur einbaufertigen funktionsoptimierten Komponenten mit Hilfe von verschiedenen Technologien. 2. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in strategischen Wachstumssegmenten wurden nach zwei Jahren der Bewältigung struktureller Engpässe im vergangenen Jahr intensiv fortgeführt. Entsprechend unserer Vision, der begehrteste Lieferant für funktionsoptimierte Umformteile Europas zu werden, wurden die Unternehmenskompetenzen ebenso wie das bestehende Produktportfolio intensiv erweitert. Im Geschäftsjahr 2013 wurden in erheblichem Umfang neue Entwicklungsideen zu Serienapplikationen weiterentwickelt. Diese Aktivitäten werden auch im Jahr 2014 intensiv fortgesetzt. Ziel ist es, die Markt- und Wettbewerbsposition durch ständige Verbesserungen und kundenorientierte Erweiterung des Produkt- und Leistungsangebots auszubauen und dabei auf ein deutlich erweitertes Funktionsspektrum auszudehnen. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2013 wuchsen der europäische Automobilmarkt um ca. 1% und der internationale Markt um ca. 4,9%. Asien spielte trotz Abkühlung des Wachstums dabei die treibende Rolle. 2. Geschäftsverlauf Der Umsatz der Ibex Automotive wuchs weiter im 7. Jahr in Folge, in 2014 mit 18,4%. Bedingt durch sehr großvolumige Aufträge und deren langfristige preisliche Bindung konnten keine Kostenerhöhungen an die Kunden weitergegeben werden. Besonders intensiv wirkten sich energieintensive Beschaffungskosten auf den Ertrag aus. Der Energieeinkauf wurde erst Ende 2013 umgestellt, die Umstellung ging mit notwendigen Investitionen einher und belastet das Ergebnis zusätzlich. Wie in den Jahren zuvor laufen die Investitionen den Aufträgen voraus, so wurde auch in diesem Geschäftsjahr weiter investiert, um gewonnene Aufträge in den Folgejahren auszuführen. Dabei spielte der Standort Zittau die Hauptrolle. 3. Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter im Jahr 2013 wurde mit durchschnittlich 101 Mitarbeitern (entspricht 100 tätigen Vollzeitkräften) weitgehende konstant gehalten. Durch flexible Arbeitsmodelle und mit Hilfe von Zeitarbeit konnte auf Schwankungen im Auftragseingang kurzfristig reagiert und Kundenbedarfe termingerecht produziert und ausgeliefert werden. Unzureichende Qualifikation der temporären Arbeitnehmer wirkte sich belastend auf Effizienz und Qualität aus. Den hohen Erwartungen unserer Mitarbeiter bezüglich Lohn- und Gehaltssteigerungen konnte zum Teil entsprochen werden. Die durchschnittlichen Einkommen stiegen seit 2010 um 19,9% und im letzten Jahr um 4,9%. Wir setzen auf kompetente, gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter, weshalb neben regelmäßigen Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter die Ausbildung unseres eigenen Nachwuchses einen hohen Stellenwert im Unternehmen genießt. 4. Lage a. Ertragslage Die Beurteilung der Ertragslage im Lagebericht erfolgt bereinigt um nicht operative Erträge wie zum Beispiel Investitionszulage. Auf Basis einer stabilen Umsatzentwicklung und einer zum Jahresende erforderlichen Berichtigung von Beständen und Debitoren in Höhe von ca. 420T€ konnten wir das Geschäftsjahr mit einem EBITDA in Höhe von 4.468T€ (entspricht 22,4%) abschließen, das EBIT allerdings ist negativ mit 667T€ (entspricht 3,3%). Die Abschreibungen sind in diesem Jahr um 946T€ gestiegen. Trotz der baldig neu anlaufenden Verträge mit neuen Kunden ist die Ergebnisentwicklung nicht zufriedenstellend. Ursache sind die langfristigen Verträge mit großen Kunden, mit denen mehrjährige Preisvereinbarungen getroffen wurden, welche Personal- und Energiekostenveränderungen nicht berücksichtigt haben. Insbesondere die Übernahme des Standortes Zittau machte sich sehr stark bemerkbar in der Entwicklung der Ertragslage. Die Produktivität des Standortes in der Oberlausitz liegt mit 15% hinter den Werten im Erzgebirge bei gleichem Einkommensniveau zurück, das Gebäude ist für die Ausbringungsmengen noch zu groß und die damit einhergehenden Fixkosten sind noch zu hoch. Die im Folgejahr anlaufenden Neuaufträge werden diese Situation deutlich entspannen. Besonders intensiv schlagen die Aufwendungen für die Vorbereitung der Neuprojekte zu Buche. Es werden im Moment noch nicht genutzte Abschreibungen in Höhe von 760T€ verursacht, welche erst im Sommer 2014 durch Umsätze gedeckt werden. b. Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist aus zweierlei Gründen nach wie vor unbefriedigend. Belastend wirken sich auf die Finanzlage verzögert anlaufende Neuprojekte aus, die daraus erwachsende Überbrückungsfinanzierung ist ungeplant, die Liquiditätsreserven waren ausreichend, um die Verzögerungen auszugleichen. Mit Anlauf der Neuprojekte wird sich die Lage spürbar verbessern. Das Anlagevermögen wurde planmäßig abgeschrieben und die Abschreibungsquote ist in 2013 mit 25,8% nach wie vor branchenuntypisch, bedingt durch die Investitionen der letzten drei Jahre sehr hoch. In 2014 sinkt diese auf 21,5% und in 2015 auf 16,2%. Der Cash Flow steigt zwangsläufig über die Tilgungen und dem Unternehmen fließt freier Cash Flow zu. c. Vermögenslage Das Eigenkapital konnte aufgrund des Bilanzgewinns und der durchgeführten Kapitalerhöhung von 21,8 auf 26,2% gesteigert werden, es ist weitgehend gebunden in Form von sehr hochwertigen Maschinen und Anlagen. Trotz dem Ausscheiden des bisherigen Mitgesellschafters Klaus Sauer und er durch Einziehung eingestellten Verbindlichkeit gelang eine Verbesserung der Vermögenslage. Investitionen Hauptaugenmerk der Investitionen waren die umfangreichen Bearbeitungsmaschinen, Werkzeuge und Vorrichtungen für die Kapazitätserweiterung für einen Großkunden und die Anschaffung für ein Neuprojekt, welches über 7 Jahre laufen wird in Höhe von 5.192T€. Vorräte und Forderungen Die für eine komfortablere Finanzierung vorgesehene Finanzierungslinie bedingte eine konservative Bewertung aller Vorräte und Forderungen. Im Zuge der Auditierung unserer Hausbank wurden alle Umlaufmittel auf Werthaltigkeit überprüft und Eventualpositionen konsequent ausgebucht. Strittige Forderungen wurden ebenfalls ausgebucht. Eine monatliche Überprüfung dieser Positionen ist ab 2014 vorgesehen. III. NachtragsberichtNach Abschluss des Geschäftsjahres wurde eine neue Umlaufmittellinie mit der Commerzbank vereinbart und seit dem 28.04.14 ausgereicht. Im Zusammenhang mit dieser variablen Umlaufmittelfinanzierung werden alle Bestandsdaten monatlich erhoben und berichtet. Die Umlaufmittellinie wurde im Kreditnehmerverbund mit der Gebrüder Kunze GmbH, Gelenau ausgereicht und ist auf 10Mio.€ begrenzt. Weitere besondere Geschäftsvorfälle existieren nicht. IV. PrognoseberichtFür das Jahr 2014 rechnen wir mit einer Umsatzerhöhung von 21%. Insbesondere der Laufzeitenden von C Klasse und ab 2015 der E Klasse belasten diese Erhöhung sehr. Neu hinzugekommen sind Informationen über die Beendigung von Serienaufträgen von einem zweiten Großkunden ab dem Jahr 2015 in Höhe von 3 Mio.€ Die Kompensation durch die Neuprojekte erfolgt ab den Sommermonaten durch die geplante Hinzunahme eines Neukunden. Die in 2013 entwickelten Projekte laufen jedoch Großteils erst in 2015 oder 2016 an, so dass 2014 ein Jahr der Veränderungen wird. Die Neuaufträge sind durchweg besser kalkuliert. Wir rechnen mit einem starken Anstieg der Ertragskraft. In dem durchgängig eingeführten Zielsystems des Unternehmens ist die kontinuierliche Steigerung von Produktivität, Qualitätsleistung und Wirtschaftlichkeit wirksam verankert. Wir rechnen mit einer stabilen Ergebnissituation. Das in 2013 neu eingeführte ERP System muss in 2014 vollständig integriert werden und wird noch zu außerordentlichen Aufwendungen in 2014 führen, welche die Entwicklung des Unternehmens nicht beeinträchtigen. Die Geschäftsleitung erwartet in der Planung für 2014 ein verbessertes EBITDA und ein positives EBIT. Die erreichten Ergebnisse in den ersten 3 Monaten des Geschäftsjahres 2013 liegen auf dem Niveau der Planwerte. V. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Es ist unser Ziel, die sich im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit bietenden Chancen optimal zu nutzen und daraus resultierende Risiken zu minimieren. Zur Unterstützung der Unternehmensleitung, insbesondere in strategischen Fragen und Führungsfragen wird in 2014 ein Beirat berufen. Branchenspezifische Risiken Die Entwicklung der internationalen Automobilkonjunktur stellt für die Gebrüder Kunze eine wesentliche Rahmenbedingung dar. Die Automobilhersteller und ihre Zulieferer sind die mit Abstand größte Kundengruppe des Unternehmens mit einem Umsatzanteil von mehr als 95 %. Trotz herausfordernder gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen hat sich die deutsche Automobilzulieferindustrie 2013 offenbar gut behaupten können. In Zusammenhang mit den Neuanläufen von Neuprojekten besteht das Risiko von zeitlichen Verzögerungen bedingt durch technische Änderungen oder Probleme bei den jeweiligen Kunden bzw. Freigabeverzögerungen. Kundenseitige Verzögerungen sind nicht eingerechnet, können aber zu Überschreitungen von Kosten aufgrund frühzeitig bereitgestellter Kapazitäten führen. Ertragsorientierte Risiken Die Rohstoffmärkte scheinen sich vorerst stabilisiert zu haben. Im Jahresverlauf 2012 setzte ein kontinuierlicher Preisrückgang auf den Stahlmärkten ein, der jedoch im 3. Quartal 2012 offenbar einen Sockel erreicht hat. In 2013 gab es nahezu keine Veränderungen, die Vereinbarungen mit unseren Kunden sehen die Weitergabe von Veränderungen vor, die Risiken sind als gering einzuschätzen. Die derzeit absehbare Kostenentwicklung ist in der Unternehmensplanung berücksichtigt. Über den Jahresverlauf 2014 hinausgehende Kostensteigerungen hinsichtlich Energie und material sind unberücksichtigt. Hauptrisiko ist sind diesbezüglich mögliche Fehleinschätzungen unserer Kunden bezüglich deren Budgets. Diesbezüglich ist eine weitere Diversifizierung der Kundenstruktur wichtigstes Instrument der Vertriebstätigkeit. Finanzwirtschaftliche Risiken Bedingt durch die aktuelle Marktentwicklung und dem sich abzeichnenden Auslese- und Konsolidierungsprozess sind Forderungsausfallrisiken weiterhin vorhanden, werden aber sehr sorgfältig beobachtet. Um Forderungen dennoch innerhalb der gesetzlichen Fristen vereinnahmen zu können, haben Marktbeobachtung und Forderungsmanagement eine hohe Priorität, die Überwachungszyklen wurden deutlich verkürzt. Absehbaren Bonitäts- und Ausfallrisiken werden bilanziell Rechnung getragen. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen sind von hoher Bedeutung. Große Kunden belasten durch interne organisatorische Schwächen teilweise unsere Linien enorm. Dem soll durch die veränderte Kreditlinie mit unserer Hausbank Rechnung getragen werden. Liquiditätsrisiken werden zentral überwacht und gesteuert und bestehen nach Auffassung der Geschäftsleitung nicht, sie sind jedoch nie vollständig auszuschließen. Mit unseren Geschäftsbanken verbinden uns langjährige Geschäftsbeziehungen. 2. Chancenbericht In den Jahren 2010 bis 2013 konnte die Ibex Automotive Rekordumsätze erzielen. Ursächlich war die bedingungslose Ausrichtung auf funktionsoptimierte Umformteile. Zahlreiche sehr große Neuaufträge würde 2007 und 2008 abgeschlossen und konnten ab 2010 voll ausgerollt werden. Der in 2011 und 2012 schwache Vertrieb im Unternehmen und die hohe operative Belastung aufgrund der Steigerungen der Vorjahre führten bislang nicht zu einem Umsatzeinbruch. Die Rückbesinnung auf die Stärken des Unternehmens im Vertrieb in 2013 führte zu einem enormen Zugewinn neuer Kunden insbesondere von Tier1 Kunden aus Asien, welche in Europa lokalisieren mussten. Die ausgezeichnete lokale Lage, auch und vor allem des schwierigen Standortes in Zittau, die verfügbaren Assets und das bei den deutschen Tier1 gesammelte Knowhow ermöglichten einen schnellen und leichten Einstieg in die Verträge. Die Substanz des Unternehmens ist sehr stark, wenn Projekte nicht natürlich auslaufen, kommt es nicht zu einem Auftragsverlust. 3. Gesamtaussage Auf Basis der bestehenden Marktstellung des Unternehmens sowie des Auftragsbestandes und der Finanz- und Vermögenslage ist die Unternehmensfortführung nicht gefährdet. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht; dennoch können solche Risiken niemals vollständig ausgeschlossen werden. Die erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung und Steigerung der Ertragskraft des Unternehmens wurden erfolgreich durchgeführt und werden weiterhin konsequent fortgesetzt. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten ggü. Lieferanten und Gesellschaftern sowie Kreditverbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen, unter Nutzung gesonderter Vereinbarungen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird monatlich ein Liquiditätsplan aktualisiert, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Zinssicherungsinstrumente werden bislang nicht genutzt, der größte Teil der Kredite ist fest verzinst.
Zittau, den 6. Mai 2014 Rüdiger Kunze, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2013AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2013 bis 31.12.2013IBEX Automotive GmbH, Zittau
Anhang 2013I. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 2. Juli 2007 errichtet. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 23685 eingetragen. Die Ibex Automotive GmbH ist nach den Kriterien des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft stellt die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB auf. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses 2013 waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Zugänge zu entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten aktiviert. Die Konzessionen und anderen Rechte und Werte wurden linear abgeschrieben. Die Zugänge zu den Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Bei den aktivierten Eigenleistungen handelt es sich um selbsterbrachte projektbezogene Leistungen in Zusammenhang mit Maschineninvestitionen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebes, insbesondere am Standort Zittau. Erhaltene Investitionszuschüsse werden seit 2009 von Anschaffungs- bzw. Herstellkosten der bezuschussten Anlagegüter abgesetzt. Die erhaltenen Investitionszulagen werden ertragswirksam gebucht. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von mehr als € 410 bis zu € 1.000 wurden ab dem Geschäftsjahr 2008 entsprechend der ertragsteuerlichen Vorschriften aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz in einen Jahressammelposten eingestellt, der in gleichen Jahresbeträgen über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben wird. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert bis zu € 410 werden sofort abgeschrieben. In Zusammenhang mit den Ergebnissen der Betriebsprüfung 2008 - 2010 durch das Finanzamt wurde die Nutzungsdauer der im Geschäftsjahr 2013 angeschafften Werkzeuge von 3 Jahren auf 4 Jahre erhöht. Von der Sofortabschreibung für geringwertige Anlagegüter wurde im Geschäftsjahr 2013 Gebrauch gemacht. Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten sind in den Herstellungskosten enthalten. Die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden nach der retrograden Methode von den Verkaufspreisen abgeleitet. Gängigkeitsabschläge werden sofern notwendig vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Risiken wurde durch ausreichende Dotierung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von ca. 1 % des nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestandes aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite der Bilanz Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die sich aus unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen sowie steuerlichen Verlustvorträgen ergebenden Steuerentlastungen sind als aktive latente Steuern ausgewiesen (Aktivierungswahlrecht) und werden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 28,6 % bewertet. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen decken die ungewissen Verbindlichkeiten und Wagnisse; sie wurden aufgrund der im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vorliegenden Erkenntnisse in Höhe der Beträge gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig sind. Soweit die Rückstellungen Laufzeiten von mehr als einem Jahr haben, werden diese abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden nach Maßgabe des Wechselkurses zum Entstehungszeitpunkt bewertet und grundsätzlich zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Im Geschäftsjahr 2013 gab es keine Erträge oder Aufwendungen aus Währungsumrechnungen. Die Änderungen der Bewertungsmethoden in Zusammenhang mit den Ergebnissen der Betriebsprüfung 2008 - 2010 durch das Finanzamt beim Anlagevermögen führten insgesamt in der Ertragslage zu einer Erhöhung des Jahresergebnisses um T€ 137 und damit in der Vermögenslage zu einer entsprechenden Erhöhung der Sachanlagen. Die Änderung erfolgte, um die Abweichungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz zu minimieren. III. Angaben zur BilanzDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben jeweils Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Die aktiven latenten Steuern beinhalten die künftigen Steuerentlastungen aus steuerlichen Verlustvorträgen (Gewerbe- und Körperschaftsteuer) sowie den Bewertungsunterschieden in der Handels- und Steuerbilanz bei Rückstellungen für Aufbewahrungsverpflichtungen. Die Ibex Automotive GmbH geht aufgrund entsprechender Unternehmensplanung davon aus, dass die bestehenden steuerlichen Verlustvorträge innerhalb der nächsten fünf Jahre vollständig abgebaut werden. Aus der Aktivierung latenter Steuern sind T€ 916 ausschüttungsgesperrt. Im Geschäftsjahr 2013 erhöhte sich das Stammkapital auf € 30.900,00. Des Weiteren wurde eine Kapitalrücklage in Höhe von T€ 998 gebildet. Die Sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von T€ 93, Rückstellungen für Abschluss und Prüfung in Höhe von T€ 18 sowie Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten von T€ 2. Außerdem wurden eine Rückstellung für Personalaufwendungen in Höhe von T€ 54 berücksichtigt. Die Allgemeinen Sonstigen Rückstellungen betragen T€ 65 und berücksichtigen im Wesentlichen periodenfremde Aufwendungen aus Vorjahren. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten und sonstig Verbindlichkeiten aus Maschinenfinanzierungen in Höhe von T€ 13.987 sind durch Pfandrechte und ähnliche Rechte wie folgt besichert:
Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2013 folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen eingegangen:
IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse erzielte die Gesellschaft ausschließlich im Rahmen ihres Kerngeschäfts (Metallbearbeitende Verfahren) territorial wie folgt:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen ertragswirksam vereinnahmte Investitionszulagen für das Kalenderjahr 2012/2013 in Höhe von TEUR 1.999 (Vj. T€ 133) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 45 (Vj. T€ 62) ausgewiesen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen Erträge aus der Zuführung von aktiven latenten Steuern und betragen T€ 731. V. Sonstige Angaben1. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren Mitarbeiter wie folgt beschäftigt:
2. Organe Als einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2013
bestellt. Herr Rüdiger Kunze ist von den Beschränkungen des § 181 BGB für Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter eines Dritten befreit. Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung macht die Gesellschaft von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.
Gelenau, den 14. April 2014 Rüdiger Kunze (Geschäftsführer) BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der IBEX Automotive GmbH, Zittau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dresden, den 9. Mai 2014 PricewaterhauseCoopers, Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Klaus Dornaus, Wirtschaftsprüfer ppa. Ralf Wenzlawski, Wirtschaftsprüfer sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2014 festgestellt. gez. R. Kunze |
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