Zimmer GmbH
Im Salmenkopf 5, 77866 Rheinau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jonas Sebastian Zimmer seit 3.1.2023 | Geschäftsführer |
Andreas Stefan Hermann seit 14.9.2018 | Geschäftsführer |
Jörg Baumann seit 22.8.2013 | Prokura |
Achim Kurt Gauß seit 20.8.2012 | Geschäftsführer |
Martin Johannes Zimmer seit 10.8.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Günther Stephan ZimmerZimmer Group GmbH | 50.00% |
Martin Johannes ZimmerZimmer Group GmbH | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zimmer GmbHRheinauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023Unternehmenssituation, Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnisse und Lage der Gesellschaft Wir gehören zu den international führenden Unternehmen für die Entwicklung und Herstellung industrieller Handhabungstechnikkomponenten wie Greifer, Robotic-Zubehör, Klemm- und Bremselemente, Industrie-Stoßdämpfer, sowie von Systemen für die Automation und den Maschinenbau. Zu unserer weltweiten Kundenklientel gehören namhafte Produzenten von Maschinen, Fertigungsanlagen und Roboterzellen, sowie namhafte Handelsunternehmen in diesem Bereich. Gem. Pressemitteilung des Verbands der Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) vom 02. Februar 2024 fällt die Auftragsbilanz für das Kalenderjahr 2023 im Maschinenbau mit einem realen Rückgang von 12 % unerfreulich aus. Auch etwas bessere Resultate im Dezember 2023 ändern daran nichts. In den großen Absatzmärkten Europas, den USA und China fehle das Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung. Eine Trendwende sei derzeit nicht erkennbar, wobei man hinsichtlich der Auslandsorders eine Bodenbildung sieht. Die Inlandsbestellungen seien dagegen weiter auf Abwärtskurs. Weiterhin werden vom VDMA hohe Bürokratie- und Regulierungsbedingungen in Europa bemängelt. Das geplante Lieferkettengesetz ist durch mittelständische Betriebe kaum oder nur mit hohem bürokratischem und kostenintensivem Aufwand umsetzbar. Grundsätzlich sind oben genannte allgemeine Brancheninformationen für uns wichtig, um entsprechende Rückschlüsse auf unsere Geschäftstätigkeit für das Jahr 2023 und Folgende schließen zu können. Im Vergleich zu o. g. Branchenaussagen fiel der Umsatzrückgang deutlich geringer aus als im Vergleich zur Gesamtbranche. Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 % zurück. Im Vorjahr betrug das Umsatzwachstum dagegen noch 16,7 %. Vor allem im Drittland war ein deutlicher Umsatzrückgang zu verzeichnen. Das erste Halbjahr 2023 war noch vom guten Auftragsbestand zum Jahresende 2022 geprägt. Vor allem im zweiten Halbjahr machte sich der sinkende Auftragseingang in deutlich rückläufigem Umsatz und Ergebnis bemerkbar. In diesem Zusammenhang wurden Überstunden-, Freischicht- und Urlaubsguthaben abgebaut. Innerhalb der Umsatzerlöse macht die Handhabungstechnik mit deutlich über 50 %, gefolgt von der Linear- und Systemtechnik, den größten Anteil aus. Die Gesamtleistung sank im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 % (Vorjahr + 18,4%). Dementsprechend verminderte sich auch das Rohergebnis um 7,1 % auf T€ 99.132 in der Berichtsperiode. Trotz leicht rückläufigem Umsatz haben sich die Personalkosten aufgrund von Neueinstellungen und Lohn-und Gehaltssteigerungen, sowie gezahlter Inflationsprämien um 6,9 % auf € T€ 60.827 erhöht. Das Betriebsergebnis sank insoweit von T€ 22.078 im Jahr 2022 auf T€ 10.555 in der Berichtsperiode und der Jahresüberschuss von T€ 16.117 auf T€ 9.293. Die statische Gesamtkapitalrendite betrug im Berichtszeitraum 11,1 % (Vorjahr 8,8 %). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht auf 88,3 Prozentpunkte (Vorjahr 86,9 %). Gewinne wurden im Unternehmen belassen und entsprechend reinvestiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden mögliche Kreditlinien nicht in Anspruch genommen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch liquide Mittel mehr als gedeckt. An kurzfristiger sofort verfügbarer Liquidität stehen 37,9 % der Bilanzsumme in Form von Kassen- und Bankbeständen, sowie Wertpapieren zur Verfügung. Ende des Jahres 2023 wurden 56 Auszubildende sowohl im Produktions- als auch Verwaltungsbereich beschäftigt. Ausbildung wird in unserem Unternehmen stark gefördert, da wir dies als Investition in die Zukunft sehen und somit auch den Bedarf nach hochqualifizierten Arbeitnehmern teilweise selbst abdecken können. Die Beschaffung von qualifiziertem Fachpersonal ist äußerst schwierig geworden, da diesbezüglich auf dem Arbeitsmarkt nur ein geringfügiges Angebot vorliegt. Sowohl durch eine faire Lohnpolitik gepaart mit Soft Skills möchten wir unseren Arbeitnehmern eine entsprechende Wertschätzung entgegenbringen und zusätzlich auch neue Mitarbeiter gewinnen. Hinzu kommen auch spezielle Azubi-Tage um entsprechend junge Schulabgänger als Auszubildende für unser Unternehmen zu begeistern. Eine konkrete Frauenquote innerhalb unserer oberen Managementebene haben wir noch nicht festgelegt bzw. mögliche Stellen konnten nicht besetzt werden, wobei ggf. zukünftig auch aus dem Familienkreis der Gesellschafter Zuwachs möglich ist. Im Bereich des mittleren Managements sollte die Frauenquote den gesetzlichen Vorgaben nahekommen. Der Personalbestand zum Jahresende hat sich von 942 auf 968 aktive Mitarbeiter erhöht. Unserer Firmenstrategie, der Produktion von qualitativ hochwertigen, innovativen Produkten blieben wir auch in der Berichtsperiode treu. Für unsere Kunden kommt nur Spitzentechnik und Qualität ohne Kompromisse in Frage. Dieses Konzept ist nur durch modernste Fertigungszentren und hochqualifiziertes Fachpersonal umsetzbar. Permanent investieren wir in die Aus- und Weiterbildung unserer Belegschaft. Oberstes Gebot ist die kontinuierliche Verbesserung der Qualität unserer Produkte. Wir arbeiten mit einem integrierten DIN-Managementsystem, in welches die Zimmer-Qualitätspolitik und Zimmer-Umweltpolitik integriert ist. Aufwendige Qualitätsprüfungen sorgen für eine gleichbleibend hohe Qualität und bieten unseren Kunden einen entsprechenden Mehrwert. Die Entwicklungsabteilung bildet ein Herzstück unseres Unternehmens. Kontinuierlich entwickeln wir neue Produkte bzw. versuchen durch Innovationen bestehende Produkte zu verbessern. Durch den direkten Kontakt zu den Kunden kann auch individuell auf Kundenbedürfnisse eingegangen werden. Insoweit bieten wir nicht nur Standardprodukte, sondern auch kundenindividuelle Lösungen. "Manuell, pneumatisch, hydraulisch oder elektrisch: Sie haben die Wahl. Ganz gleich, für welche Einsatzmöglichkeit - hier finden Sie das passende Produkt." Mit diesem Leitspruch ist im Grunde alles gesagt, was gesagt werden muss und verdeutlicht auch, dass wir für fast alle Einsatzbedürfnisse unserer Kunden das passende Produkt haben. Weiterhin konnten wir in der Berichtsperiode im Rahmen der Möglichkeiten den Absatz von komplexen Baugruppen im Vergleich zur Lieferung von nur einzelner Komponenten vorantreiben. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass unsere unternehmerische Gesamtsituation im Jahr 2023 im Vergleich zu den Vorjahren als nicht zufriedenstellend angesehen werden kann. Im Vergleich zur Gesamtbrache und dem Konjunkturumfeld haben wir im Rahmen unserer Möglichkeiten noch ein zufriedenstellendes Ergebnis erwirtschaftet. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in unserem Unternehmen kann weiterhin als sehr solide bezeichnet werden. Selbst bei einer sich abzeichnenden Rezession, bei derzeitigen Unsicherheiten im Rahmen des Ukrainekrieges, Lieferkettenproblematiken oder sonstigen Einbrüchen analog der Corona-Pandemie sind entsprechende Reserven vorhanden. Für die Zukunft sehen wir grundsätzlich weiteres, ausbaufähiges Potenzial, unsere Produkte einer weiteren Kundenklientel anzubieten. Wir sind überzeugt, dass unsere Neuentwicklungen, aber auch unser gesamtes Produktportfolio aufgrund der Qualität, als auch aufgrund der technischen Möglichkeiten, welche unsere Produkte den Kunden liefern, weitere Kundenkreise erschließen werden. Sowohl den Umsatzanteil von langjährigen Bestandskunden als auch von Neukunden sehen wir als steigerungsfähig an. Im Bereich der Komponenten sind wir mit innovativen Produkten unseren Mitbewerbern aus unserer Sicht einen Schritt voraus. Zu diesen Produkten gehören Leichtbauroboter, welche in Verbindung mit der Software "guideZ" einfache und schnelle Programmierungen ermöglichen. Diese erlauben darüber hinaus auch den Einsatz von IO-Link-Komponenten an Robotern zur schnellen interaktiven digitalen Kommunikation. Im Bereich der Klemm- und Bremselemente sind wir Marktführer, bei den Industriestoßdämpfern haben wir das Programm komplett erneuert und vervollständigt. Im Bereich der Systemlösungen haben wir uns mit intelligenten Roboterzellen inzwischen in der Holzbearbeitung im einem neuen Markt etabliert. Dabei sind die Roboter nicht nur in das Handling oder die Montage eingebunden; diese Roboter sind auch für die Zerspanung im Einsatz. Für das Jahr 2024 haben wir insoweit geplant diesen Teilbereich "Systemtechnik" aus unserem Unternehmen in die Firma Zimmer Systems GmbH abzuspalten. Auch in der Berichtsperiode ist es uns gelungen unsere Produkte in den Bereichen Standardisierung, Leistungsstärke oder Effizienz zu verbessern. Darüber hinaus sind wir auch in der reinen Handhabung oder der Montage mit Systemlösungen in neue Bereiche und Kundensegmente vorgedrungen. Ausblick / Voraussichtliche Entwicklung / Chancen und RisikenFür das Kalenderjahr 2024 und 2025 erwarten wir aufgrund des aktuellen Auftragsbestandes und des aktuellen Auftragseingangs ein leichtes Umsatzwachstum. Chancen sind vor allem auf den Auslandsmärkten zu sehen. Vor allem das mittlerweile stattliche Netzwerk aus Vertriebsgesellschaften der "Zimmer Group" mit rund 170 Mitarbeitern liefert hier gute Absatzchancen. Weitere Möglichkeiten ergeben sich, wenn durch Zinssenkungen ein entsprechender Konjunkturschub im Jahresverlauf 2024 weltweit stattfindet. Im Geschäftsjahr 2024 ist die Abspaltung des Bereichs "Systemtechnik - Systemlösungen" auf die Schwestergesellschaft Zimmer Systems geplant. In Summe wird hierdurch eine höhere Profitabilität in den bisherigen originären Geschäftsfeldern gesehen. Unsere Überzeugung in das "Können" und die Qualität unserer Produkte lassen uns mit einer gewissen starken Grundhaltung in die weitere Zukunft blicken, sobald die Wirtschaft wieder im "Normalbetrieb" aktiv ist. Hinsichtlich der zukünftigen Liquiditätslage sind kurz- und mittelfristig keine Engpässe zu erwarten, zumal auch im Firmenverbund der "zimmer-group" sowohl Finanzierungs- als auch Refinanzierungsmöglichkeiten bestehen. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind, auch aufgrund eines entsprechenden Debitorenmanagements, die Ausnahme. Im Regelfall informieren wir uns zu Beginn einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität unserer Kunden. Ein familiäres bzw. global erfahrenes Management, technisches Know-how, Innovationsfähigkeit, qualifizierte und hochmotivierte Mitarbeiter und die Fähigkeit der Schaffung von optimalen ggf. auch individuellen Kundenlösungen, werden uns in der Gesamtheit einen weiteren Unternehmenserfolg sichern. Latente Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, sind gering, da wir überwiegend in der Euro-Zone agieren bzw. Geschäfte in Euro tätigen. Des Weiteren gehen wir nur in Ausnahmefällen langfristige Geschäfte mit entsprechenden Fixpreisen ein. Zukünftige wirtschaftliche Risiken sehen wir in einer noch größeren Zuspitzung der geopolitischen Spannungen / Kriege, Gefahren durch Cyber-Angriffe, vollkommen überbordenden Bürokratisierung, welche schier nicht zu bewältigen sind und eine weitere Verschärfung von Mitarbeitermangel durch demographische Entwicklungen aber auch zunehmende Fehlzeiten der vorhandenen Belegschaft. Unabhängig von genannten Risiken gehen wir mit einer positiven Grundhaltung in die Zukunft, weil wir vom Nutzen, Mehrwert und Qualität unserer Produkte überzeugt sind. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, welche sich auf die VFE-Lage des Unternehmens ausgewirkt haben sind nicht eingetreten. Die geplante Abspaltung der Systemtechnik auf eine Schwestergesellschaft wurde bereits erläutert. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren nach § 289 Absatz 3 HGB Das Unternehmen hat einen langjährigen Mitarbeiterstamm ohne nennenswerte Fluktuationen. Es bestehen keine besonderen Entlohnungssysteme. Zum Leitbild der Fa. Zimmer GmbH, als auch der gesamten Zimmer-Gruppe gehört auch eine Verpflichtung dem Umweltschutz gegenüber. Hier wird ein schonender Umgang mit Ressourcen eingefordert. Der Einsatz von hochmodernen und effizienten Produktionszentren, ein Gebäudeenergiemanagement und die Stromerzeugung durch eigene Photovoltaikanlagen gehören als Selbstverständlichkeit hierzu. Risikomanagementziele und -methoden / Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Die Gesellschaft hat auf Finanzinstrumente zur Absicherung von Risiken weitestgehend verzichtet bzw. dies ist zurzeit nicht erforderlich, bedingt durch die Auswahl finanzstarker Kunden, entsprechende Bonitätsprüfungen und Vorkasse-Regelungen. Größere Aufträge werden erst bei entsprechender Bonität bzw. Vorauskasse des Kunden angenommen. Unser Unternehmen verfügt über ein effizientes Mahnwesen und arbeitet schon über Jahre hinweg mit einem Inkassounternehmen erfolgreich zusammen. Mögliche andere Risiken versuchen wir frühzeitig zu erkennen und entsprechend, im Rahmen eines durch die Geschäftsleitung durchgeführten Risikomanagements, entgegenzuwirken. Sonstige Risiken versuchen wir soweit wie möglich und sinnvoll durch entsprechenden Versicherungsschutz abzusichern. Durch das zentrale Liquiditätsmanagement der Geschäftsleitung und innerhalb des Firmenverbands "zimmer-group" wird sichergestellt, dass ausreichend Liquidität für das operative Geschäft und für Investitionen zur Verfügung steht. Vorgefertigte standardisierte Einkaufsbedingungen und Qualitätsvereinbarungen mit unseren Lieferanten sichern uns entsprechend hohe Rohstoff- bzw. Materialqualitäten. Forschung und Entwicklung Wir tätigen permanent Forschungs- bzw. Entwicklungsarbeit zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. Neuentwicklungen werden durch entsprechende Patentanmeldungen geschützt. Aufgrund neuer Fertigungstechniken, der Digitalisierung und der Weiterentwicklung der Fertigungsmaterialien sind Innovationen im Robotik- bzw. Automatisierungsbereich unerlässlich, auch unter dem Gesichtspunkt der Befriedigung kundenindividueller Bedürfnisse. Unser Ziel ist es aber auch, die Produkte verschleißärmer und langlebiger zu gestalten, um somit einen möglichst hohen Kundennutzen zu schaffen. Unsere industrielle Produktion wird bereits mit modernen Informations- und Kommunikationstechniken verzahnt. Verbesserungen in diesem Bereich sehen wir als weiteren Meilenstein zur erfolgreichen zukünftigen Unternehmenssituation. Digitalisierung wird insoweit auch innerhalb unserer Fertigungskette, als auch innerhalb unserer Fertigungsprodukte, als ein sehr wichtiger Baustein unseres Unternehmenserfolges angesehen. ZweigniederlassungenWir unterhalten in der Schweiz (Solothurn) eine Zweigniederlassung, welche als reiner Vertriebsstandort zu sehen ist. Am Standort sind 4 Mitarbeiter beschäftigt.
Rheinau, den 15. Februar 2024 Martin Zimmer Jonas Zimmer Achim Gauß Andreas Hermann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAnlagenspiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine AngabenGrundlagen der Rechnungslegung Die Zimmer GmbH hat ihren Sitz in Rheinau und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg HRB 371273. Der Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der besonderen Vorschrift für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Gesellschaft gilt nach den Kriterien des § 267 Abs. 1 HGB als "große Kapitalgesellschaft". Bilanzierung und BewertungsgrundsätzeDie Wertansätze der Firma Zimmer GmbH wurden unverändert als Bilanzvortrag auf neue Rechnung übernommen. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt. Der Festwert der Verbrauchswerkzeuge blieb im Vergleich zum Vorjahr konstant. Als Abschreibungsmethode kam generell die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung. Bei den Sachanlagen werden Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter € 150 voll und Vermögensgegenstände zwischen € 250 und € 1.000 mit insgesamt 20 % abgeschrieben (Pool-Afa). Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren, beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren erfolgte die Ermittlung der Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Anschaffungspreisminderungen. Ggf. erfolgte die Bewertung auch nach den durchschnittlichen Anschaffungskosten des Kalenderjahres. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten gem. § 255 (2) HGB. Fremdkapitalzinsen fließen nicht in die Ermittlung ein. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Die Ausfallrisiken wurden in ausreichendem Maße berücksichtigt. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt. Vom Ansatzwahlrecht aktiver latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht. Differenzen in der Bewertung bestehen i. H. v. T€ 2.969 im unterschiedlichen Ansatz von Rückstellungen und Wertpapieren. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen sind mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet und berücksichtigen sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken. Die Pensionsrückstellungen beruhen auf dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen, unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018. Die Rückstellungen werden entsprechend den Vorgaben des § 253 (2) HGB mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 10 Jahre bei einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahre mit 1,82 % abgezinst. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Zins der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag i. H. v. T€ 75. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Auf fremde Währung lautende Beträge wurden zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gem. § 256 a HGB bewertet (§284 (2) Nr. 2 HGB). Erläuterungen zur Bilanz Bilanzergebnis (§ 268 Abs.1 HGB)
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den zum 31.12.2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von € 115.766.628,07 auf neue Rechnung vorzutragen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert i. H. v. € 155.000,00 angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (§ 268 Abs. 4 HGB) Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Verbindlichkeiten (§ 285 Abs. 1a-c HGB) Es bestehen keine ausweispflichtigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren, bzw. die lt. Angabe der Geschäftsleitung durch Pfandrechte gesichert sind. Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 HGB Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB Zum Bilanzstichtag bestanden die folgenden finanziellen Verpflichtungen: - Mietvertrag für Betriebsgebäude in Höhe von jährlich T€ 912; Laufzeitverträge jeweils 1 Jahr - Pachtvertrag über immaterielle Vermögensgegenstände und bewegliches Produktivvermögen i. H. v. T€ 4.276 mit der Firma Zimmer Group GmbH entsprechend der Abnutzung und Wiederbeschaffungskosten der Vermögensgegenstände. Die Höhe der Pacht richtet sich nach unterschiedlichen Parametern und kann somit jährlich Schwankungen unterliegen; Laufzeitverlängerung jeweils 1 Jahr. - Mietvertrag für Betriebsgebäude bzw. Verwaltungsgebäude in Höhe von jährlich T€ 1.270; Laufzeitverlängerung jeweils 1 Jahr. - Des Weiteren bestehen noch weitere Leasingverträge für bewegliche Wirtschaftsgüter, überwiegend für PKW- und Fahrradleasing, im üblichen Rahmen. Sämtliche Verträge haben übliche Laufzeiten. Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB Die Angaben unterbleiben gem. § 286 (2) HGB. Sonstige Angaben Personalstand gemäß § 285 Nr. 7 HGB
Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 904 Arbeitnehmer (Vorjahr 856) (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. Hiervon waren 848 Arbeitnehmer in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis und 56 Arbeitnehmer in einem geringfügigen Arbeitsverhältnis tätig. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Geschäftsführergehälter gemäß § 285 Nr. 9a HGB Die Bezüge der Geschäftsführer für das abgelaufene Geschäftsjahr betrugen T€ 284. Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 10 HGB Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren als alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer Herr Martin Zimmer, Geschäftsführer für sämtliche Unternehmensbereiche Herr Günther Zimmer, Geschäftsführer für sämtliche Unternehmensbereiche Herr Achim Gauss, Dipl. Ing, Geschäftsführer für Entwicklung und Vertrieb Herr Andreas Hermann, Dipl. Betriebswirt, Geschäftsführer für kaufm. Bereiche Herr Jonas Zimmer, Bachelor of Engineering bestellt. Im Jahr 2023 wurde Herr Jonas Zimmer, Bachelor of Engineering als Geschäftsführer bestellt. Im Januar 2024 ist Herr Günther Zimmer als Geschäftsführer ausgeschieden. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen gemäß § 181 BGB befreit. Sonstige Rückstellungen gemäß § 285 Nr. 12 HGB Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Muttergesellschaft gemäß § 285 Nr. 14 HGB Muttergesellschaft ist die Firma Zimmer Group GmbH, Am Glockenloch 2, 77866 Rheinau (HRB 371 946 Amtsgericht Freiburg). Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird entsprechend der gesetzlichen Vorschriften beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht. Honorare des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB Das Honorar des Abschlussprüfers, die Firma HS Treuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beträgt T€ 48. Pensionsrückstellungen gemäß § 285 Nr. 24 HGB Die Pensionsrückstellungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen berücksichtigt. - durchschnittlicher Marktzins von 1,82 % - keine Lohn- und Gehaltssteigerungen - Richttafeln 2018 nach Dr. Klaus Heubeck - Ausschüttungssperre € 75.347 sonstige Angaben gemäß § 42 (3) GmbHG Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betrugen T€ 33.458 (Vj. T€ 29.047). Schutzklausel gem. § 286 (2) - (4) HGB Die Schutzklausel wurde teilweise in Anspruch genommen.
Rheinau, den 15. Februar 2024 Martin Zimmer Jonas Zimmer Achim Gauss Andreas Hermann BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersVermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zimmer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zimmer GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des mLageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Malsch, den 15. Februar 2024 HS
Treuhand GmbH
Klaus Bantle, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 15.2.2024. |
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