Pfeiffer Elektrotechnik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manfred Kronbichler seit 6.2.2019 | Geschäftsführer |
Markus Mag. Rohrmoser seit 1.3.2017 | Prokura |
Thomas Bodner seit 3.5.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pfeiffer Baugesellschaft mbHRosenheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENSDas Rosenheimer Bauunternehmen Pfeiffer Baugesellschaft mbH wurde im Jahre 1870 gegründet und ist somit seit 150 Jahren erfolgreich in der Baubranche tätig. Die Firma Pfeiffer Baugesellschaft mbH zählt heute zu den führenden Unternehmen im südostbayerischen Raum. Sämtliche Bauleistungen im Hoch- und Industriebau, Bauen im Bestand, Tief- und Straßenbau, Schlüsselfertigbau sowie Verpressarbeiten für die Bauwerkssanierungen werden von fachmännischen Teams, die sich aus Technikern, Polieren und qualifizierten Facharbeitern zusammensetzen, optimal ausgeführt. Dabei kann die Pfeiffer Baugesellschaft mbH auf einen umfangreichen, firmeneigenen Fuhr- und Gerätepark zurückgreifen. Das Leistungsspektrum der Pfeiffer Baugesellschaft mbH umfasst die Hauptsparte Hochbau, in der mit vorausschauendem Denken und Vertrauen sämtliche Aufgaben gemeistert werden, die Sparte umfasst die Bereiche Hoch-, Industrie- und Wohnbau. Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch Bestandsbau und die Abteilung Generalunternehmer. Auch in diesen Bereichen können wir auf umfassendes Know-How in Planung und Umsetzung am Bau verweisen. Im umfangreichen Portfolio gibt es auch noch die Abteilung Verpress- und Sanierungsarbeiten, sie wurde im Jahr 2012 gegründet und garantiert optimale Sanierungen durch gezieltes Verpressen von Problembereichen und perfekte Betoninstandsetzungen. Im Jahr 2016 wurde das Leistungsspektrum der Pfeiffer Baugesellschaft mbH mit der Abteilung Tief- und Straßenbau erweitert. Maximale Qualität ist unser Anspruch in jedem Leistungsbereich. Die Pfeiffer Baugesellschaft mbH ist seit dem Jahr 2000 Teil der BODNER - Unternehmensgruppe. Die BODNER-Gruppe mit ihrer Leitgesellschaft, der Ing. Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co. KG. in Kufstein, ist ein österreichischer Baukonzern der in den Hauptsparten Hoch- und Tiefbau sowie Betonfertigteile am Markt auftritt. Mit einer Betriebsleistung von rd. MEUR 800 im Geschäftsjahr 2022 zählt die BODNER-Gruppe zu den führenden Bauunternehmen Österreichs. Mit den wesentlichen Unternehmensteilen der Gruppe den Bau- und Spezialbauunternehmen und Fertigteilwerken sowie den Transportbetongesellschaften, der Eisenbiegerei und der Recyclinganlage wird fast die gesamte Wertschöpfungskette des Baus abgedeckt. Das hohe Engagement der Mitarbeiter ermöglicht der BODNER-Gruppe eine außergewöhnliche Effizienz. Dazu entsprechen die Anlagen und Maschinen in allen Bereichen dem aktuellen Stand der Technik. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT2.1. MARKTLAGE Die deutsche Bauwirtschaft musste im Jahr 2023 einen Rückgang der Bauleistung hinnehmen, der Umsatz aller Betriebe ist real um 5,2 % gesunken. Ein Hauptgrund war die Situation im Hochbau und hier vor allem im Wohnbau. Nur Bauunternehmen mit einem breiten Leistungsspektrum konnten den Rückgang im Wohnbau durch andere Sparten kompensieren und das Jahr 2023 ohne große Umsatzeinbrüche abschließen. Neben den hohen Zinsen war der Bausektor im Jahr 2023 geprägt durch Fachkräftemangel sowie Preiserhöhungen in der Materialbeschaffung und am Energiemarkt. Die verhaltene Prognose für das Jahr 2023 wurde bestätigt und es wird erwartet, dass sich die schwache Entwicklung auch im Jahr 2024 fortsetzen wird. Für das aktuelle Jahr wird ein preisbereinigter Umsatzrückgang von 3,5 % prognostiziert, wobei einem weiteren Einbruch im Wohnbau leichte Entspannung im öffentlichen Hochbau gegenüberstehen. Im Wohnbau wird von einer weiteren Verschlechterung der Geschäftslage ausgegangen, nach einem realen Umsatzrückgang von 11,5 % im Jahr 2023 wird für 2024 ein Umsatzminus von 12 % erwartet. Gestiegene Hypothekenkreditzinsen, geringere öffentliche Fördermittel und höhere Baukosten haben sowohl die privaten als auch die öffentlichen Auftraggeber/innen davon abgehalten zu investieren. Eine positive Entwicklung aufgrund staatlicher Förderungen konnte hingegen für den Bereich der Gebäudesanierungen und Renovierungen festgestellt werden. Eine leichte Entspannung ist für den öffentlichen Bau zu erwarten. Dieser hat bereits im Jahr 2023 besser abgeschnitten als erwartet und verzeichnete lediglich einen realen Umsatzrückgang von 1,5 %, wobei vor allem die schwache Entwicklung im Straßenbau dafür ausschlaggebend war (minus 7 %). Im Gegensatz dazu entwickelte sich der öffentliche Hochbau deutlich besser als die übrigen Bereiche der Bauwirtschaft, der Auftragseingang und der Umsatz lag bei Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten jeweils mit 10 % im Plus. Für das laufende Jahr wird für den öffentlichen Bau nach drei Jahren Umsatzrückgänge wieder ein leichtes reales Umsatzplus von 1 % erwartet. Die wiedergegebenen Daten stammen aus der Quelle: BAUTELEGRAMM KONJUNKTUR Stand Februar 2024. 2.2. GESCHäFTSVERLAUF Im Gegensatz zur allgemeinen Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft konnte die Pfeiffer Baugesellschaft mbH die Betriebsleistung von MEUR 130 im Jahr 2022 auf MEUR 143 im Jahr 2023 steigern, das bedeutet eine nominelle Steigerung von 9,7 % gegenüber dem Vorjahr. Zusätzlich zur Steigerung der Betriebsleistung konnte auch ein erfreuliches Jahresergebnis erwirtschaftet werden. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf TEUR 10.020 (Vorjahr TEUR 11.190). Gemäß der Planung wurde ein Ergebnis in etwa auf dem Niveau der Vorjahre mit einer Rendite von ca. 5% erwartet. Das Rekordergebnis vom Vorjahr wurde zwar nicht erreicht, mit einem Jahresüberschuss von TEUR 6.944 (Vorjahr TEUR 7.788) wurde aber ein sehr gutes Ergebnis erzielt und der Geschäftsverlauf ist sehr zufriedenstellend. 2.3. ERTRAGS- FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE 2.3.1. ERTRAGSLAGE
* Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung zuzüglich aktivierter Eigenleistung ** Betriebsleistung abzüglich Materialaufwand *** Jahresüberschuss zuzüglich Ertragssteuern Die Betriebsleistung wurde vorwiegend im Industrie-, Wirtschafts- und Wohnbau hauptsächlich im Hochbau und als Generalunternehmer erzielt. Der Materialaufwand (Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen) stieg im absoluten Vergleich zum Vorjahr, das ist auf die gestiegenen Einkaufspreise für Waren zurückzuführen. Die Materialeinsatzquote bezogen auf die Gesamtleistung ist lediglich von 77 % auf 78 % gestiegen, letzteres zeigt, dass die Preissteigerungen erfolgreich an die Auftraggeber/innen größtenteils überwälzt werden konnten. Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr von TEUR 14.243 auf TEUR 14.799. Die Abschreibungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr leicht auf Grund der Investitionen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich auf TEUR 5.371, im Wesentlichen begründet durch höhere Verwaltungs- und Versicherungskosten. Das Ergebnis vor Ertragsteuern sank von TEUR 11.190 auf TEUR 10.020, insbesondere auf Grund höherer sonstiger betrieblicher Aufwendungen und Personalaufwendungen. 2.3.2. FINANZLAGEDas Eigenkapital der Gesellschaft ist von TEUR 22.217 in 2022 auf TEUR 29.161 in 2023 angestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 54,2 % (Vorjahr 41,8 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich prozentuell auf 2,7 % (Vorjahr 5,9 %) der Bilanzsumme, absolut verminderten sie sich um TEUR 1.685 auf TEUR 1.464. Hier ist jedoch die Änderung des Ausweises für Leasingverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.433 zu berücksichtigen, vergleiche die Ausführungen im Anhang hierzu. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich ebenfalls auf 18,55 % der Bilanzsumme (Vorjahr 22,9 %). Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich um 4,7 %-Punkte auf 10,6 % der Bilanzsumme. Mit einem Eigenkapital von TEUR 29.161 und einem Jahresergebnis von TEUR 6.944 konnte eine Eigenkapitalrentabilität von 23,8 % erzielt werden (Vorjahr 35,1 %). Der Brutto-Cashflow (Jahresergebnis und Abschreibungen) betrug im Geschäftsjahr TEUR 8.552 (Vorjahr TEUR 9.271). 2.3.3. VERMöGENSLAGEDas Sachanlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 253 erhöht und beträgt 23,4 % der Bilanzsumme (Vorjahr 23,2 %). In Summe erfolgten Investitionen ins Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 1.894. Schwerpunkt der Investitionen stellten Investitionen in Kräne und Baufahrzeuge sowie Kraftfahrzeuge dar. Das Finanzanlagevermögen ist mit TEUR 547,0 gleich hoch wie im Vorjahr und beträgt 1,0 % der Bilanzsumme (Vorjahr 1,0 %). Die Vorräte, welche sich vor allem aus den am Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossenen Bauvorhaben zusammensetzen, sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen und betragen 27,9 % der Bilanzsumme (Vorjahr 21,0 %). Von den unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 199.021 wurden Anzahlungen in Höhe von TEUR 184.041 offen abgesetzt. Die Forderungen gegenüber Kunden haben sich leicht erhöht und betragen jetzt 38,4 % der Bilanzsumme, im Vorjahr waren es 37,1 %. Das übrige Umlaufvermögen beträgt 8,5 % (Vorjahr 17,0 %) der Bilanzsumme. Diese Reduktion ist auf eine Verringerung der Guthaben bei Kreditinstituten zurückzuführen. Die Position Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks hat sich um TEUR 3.958 auf einen Betrag von TEUR 3.448 reduziert (Vorjahr TEUR 7.405). 3. CHANCEN UND RISIKENMit dem Ziel, den Unternehmenswert zu steigern, werden nicht nur Chancen wahrgenommen, sondern auch Risiken eingegangen. Die Hauptrisiken werden laufend quantifiziert und modelliert. Zum aktuellen Zeitpunkt sind keine Risiken zu erkennen, die für die Pfeiffer Baugesellschaft mbH einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen Risiken bestandsgefährdende Auswirkungen haben könnten. Ein transparentes Berichtswesen aus dem Controlling und dem Rechnungswesen dient der Geschäftsführung als Frühwarnsystem und ist die Basis für eine effiziente Einleitung und Durchführung von Steuerungsmaßnahmen zur Risikobeherrschung. Externe Risiken: Die gesamte Bauindustrie ist zyklischen Schwankungen unterworfen und reagiert regional und nach Sektoren unterschiedlich stark. Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung, die Entwicklung der Baumärkte, die Wettbewerbssituation, aber auch die Verhältnisse auf den Kapitalmärkten und die technologischen Veränderungen am Bau können zur Entstehung von Risiken führen. Diese Risiken werden von den zentralen Fachbereichen und den operativen Einheiten kontinuierlich beobachtet und überwacht. Veränderungen bei den externen Risiken führen zu Anpassungen in der Organisation, Marktpräsenz und Angebotspalette sowie zur Adaptierung der strategischen bzw. operativen Planung. Betriebliche Risiken: Im öffentlichen Bereich erzielt die Gesellschaft viele Umsätze im Rahmen von projektbezogenen Ausschreibungen. Neben dem allgemeinen Risiko aus Projektgeschäften sind die Risiken der Auftragsauswahl und der Auftragsentwicklung anzuführen. Zur Überprüfung der Auftragsauswahl werden Akquisitionslisten geführt. Zustimmungspflichtige Geschäftsvorfälle werden entsprechend den internen Geschäftsordnungen analysiert und genehmigt. Kalkulations- und Abgrenzungsrichtlinien regeln ein einheitliches Verfahren zur Ermittlung von Kosten und zur Leistungsdarstellung. Finanzwirtschaftliche Risiken: Hierunter verstehen wir Risiken im Finanz- und Rechnungswesen einschließlich der Risiken durch Manipulationsvorgänge. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Liquiditäts- und Forderungsmanagement, das durch permanente Finanzplanungen und Statusberichte gesichert wird. Hierzu gehört die kontinuierliche Überwachung der Konten zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko. Die Einhaltung der internen kaufmännischen Richtlinien wird durch die zentralen Fachbereiche Rechnungswesen und Controlling sichergestellt, die ferner das interne Berichtswesen und den Planungsprozess verantworten. Risiken aus eventuellen Manipulationsvorgängen (Vorteilnahme, Betrug, Täuschung und sonstige Gesetzesverstöße) werden von den zentralen Bereichen im Allgemeinen und der Rechtsabteilung im Besonderen verfolgt. Organisatorische Risiken: Risiken bei der Gestaltung von Personalverträgen werden von der zentralen Personal- und HR-Abteilung unter Verwendung spezialisierter Datenbanken abgedeckt. Für den Support und die Gestaltung der IT-Architektur sind die zentralen Bereiche IT und Digitalisierung verantwortlich. Personalrisiken: Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass gut qualifiziertes und hoch motiviertes Personal einen wichtigen Wettbewerbsfaktor darstellt. Der zunehmende Fachkräftemangel stellt ein Risiko dar. Im Rahmen der Aus- und Weiterbildung werden durch Schulungen für Angestellte und gewerbliche Mitarbeiter, Persönlichkeitstrainings und fachspezifische Seminare, Schwerpunkte gelegt. Weiter betreibt das Unternehmen Lehrlingsausbildung sowie teamorientierte Maßnahmen, so dass die Fluktuation geringgehalten und die Firmentreue nachhaltig gefestigt wird. Für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter werden sowohl im Innen- als auch im Außendienst Sicherheitsingenieure (SVP) sowie eine Sicherheitsfachkraft (SFK) ganzjährig beschäftigt. 4. PROGNOSEBERICHTTrotz der konjunkturellen Herausforderungen in der Bauwirtschaft gehen wir aufgrund des hohen Auftragsbestands, der bereits in das Jahr 2025 hineinreicht, weiterhin von einer positiven Entwicklung unseres Unternehmens aus. Abgesehen von den globalen Problemfeldern und Krisen sehen wir keine wesentlichen Risiken für die künftige Entwicklung, die das Ausmaß der üblichen wirtschaftlichen Tätigkeit des Unternehmens im gegebenen Branchenumfeld übersteigen. Die anhaltend schwierige politische Lage in Europa mit dem Risiko von jederzeitigen Auswirkungen auf Energie- und Rohstoffpreise, Zinspolitik und Verfügbarkeit von Rohstoffen, macht eine genaue Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten Jahren kaum möglich. Im Gegensatz zur allgemeinen Entwicklung am Bau ist die Auftragslage der Firma Pfeiffer Baugesellschaft mbH sehr gut, die prognostizierten Ergebnisse für die Folgejahre sind positiv und es sind ausreichend liquide Mittel vorhanden. Hervorzuheben ist, dass im Wohnungsbau zwei Großaufträge in München an Land gezogen werden konnten, das Bauvorhaben Moosach für einen gemeinnützigen Bauträger und das Bauvorhaben Orplid für einen privaten Bauträger. In beiden Fällen wurden die Aufträge mit einem Partner akquiriert und werden als Arbeitsgemeinschaft abgewickelt, unser Anteil ist jeweils 50 %. Zusammen machen sie eine Auftragssumme von mehr als MEUR 160 aus (Anteil Pfeiffer MEUR 80). Langjährige Partnerschaften mit unseren Bauherren und der gute Markenname waren in der Vergangenheit ein Wettbewerbsvorteil und werden auch weiterhin ein Wettbewerbsvorteil sein. Die gestiegenen Material- und Energiekosten konnten erfolgreich auf die Auftraggeber/innen überwälzt werden und finden in die aktuellen Kalkulationen Eingang. Altaufträge mit Preisunterdeckungen sind abgearbeitet und nicht mehr vorhanden. Aufgrund langjähriger Partnerschaften und guter Auftragseingänge in allen Sparten sehen wir das aktuelle Wirtschaftsjahr positiv. Die Umsätze werden zwischen MEUR 135 und MEUR 145 erwartet, das Ergebnis vor Steuern erwarten wir auf dem Niveau des Vorjahres mit etwa MEUR 10 damit rund 7 % der Umsätze. Auch auf Grund einer erwarteten stabilen Entwicklung des Personalaufwandes mit rund MEUR 15 sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen von rund MEUR 5. Als weiteres großes Plus betrachten wir die Synergieeffekte innerhalb der BODNER-Baugruppe. Die geographische Nähe zur Konzernzentrale und zu vielen Unternehmen der Gruppe gibt uns die Möglichkeit auf interne Ressourcen zurückzugreifen und Bauvorhaben gemeinsam mit einem Unternehmen der Gruppe abzuwickeln. Neben der Zusammenarbeit im Hoch-, Tief- und Ingenieurbau gibt es Partnerschaften mit Fertigteilwerken, Stahlbau- und Holzbauunternehmen der Gruppe, die in Zukunft noch intensiviert und weiter ausgebaut werden sollen. Die BODNER-Gruppe kann entlang der Wertschöpfungskette Bau mittlerweile alles anbieten, ausgenommen Tunnelbau. Daneben kann Unterstützung bei zentralen Stabstellen und Abteilungen abgerufen werden, Maschinen-Technische-Abteilung, Betonlabor, Ingenieur- und Planungsbüro, Baubetriebswirtschaft erhöhen die System- und Fachkompetenz. Durch unsere Konstellation "Alles aus einer Hand" und einer gelebten Systemkompetenz unterscheiden wir uns von hiesigen Konkurrenzunternehmen und sehen darin gute Chancen die positive Entwicklung in der Zukunft auch fortsetzten zu können. Flexibilität, Schnelligkeit, fachliche Kompetenz und geistige Agilität in einem traditionellen Rahmen sind eine solide Basis für alle zukünftigen Herausforderungen. Gemäß unserem Firmenslogan "stark gebaut" wollen wir unsere Potentiale auch in Zukunft ausschöpfen und unsere stabile Unternehmensentwicklung mit unserer gewohnten kaufmännischen Sorgfaltspflicht weiter fortsetzen. 5. QUALITäT UND UMWELTAufgrund der internen und externen Anforderung hat BODNER den Zertifizierungsumfang im Jahr 2023 nochmals erweitert. Zum bestehenden QM nach ISO 9001, ISO 14001, 45001 wurde im Frühjahr 2023 erstmalig auch nach 37301 zertifiziert. Somit werden neben den Themen Qualität, Sicherheit und Umweltschutz auch noch das Compliance Management in den Mittelpunkt gestellt. Das Ziel eines gruppenweiten Managementsystems, das alle ESG-Kriterien beinhaltet ist mittelfristig angedacht und bereits im Aufbau. Umweltpolitik: Die Gesellschaft ist bestrebt, neben den ökonomischen Wachstumszielen sowohl ökologisch als auch soziale Aspekte zu berücksichtigen. 6. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGForschung und Entwicklung wurde im Geschäftsjahr 2023 bei verschiedenen Bauprojekten betrieben. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31.12.2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 3 HGB. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten für aktivierte Eigenleistungen wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Im Geschäftsjahr wurden Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge beweglicher Gegenstände des Anlagevermögens erfolgt pro rata temporis. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Insofern sich aus den Bauvorhaben drohende Verluste ergeben, werden diese als Abwertung auf die Vorräte behandelt. Im Geschäftsjahr 2023 ergaben sich drohende Verluste in Höhe von rund TEUR 470 (im Vorjahr TEUR 1.480). Nach § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB ist auszuführen, dass bei Bauobjekten, die bereits zu mehr als 90 % (im Vorjahr 90 %) fertiggestellt waren, in die Herstellungskosten die Umlage für die allgemeinen Verwaltungskosten in Höhe von TEUR 6.712 (im Vorjahr TEUR 4.063) nach § 255 Abs. 2 S. 3 HGB und Fremdkapitalzinsen in Höhe von TEUR 349 (im Vorjahr TEUR 120) nach § 255 Abs. 3 HGB einbezogen wurden. Diese Maßnahme wirkte sich in Höhe von insgesamt TEUR 7.061 (im Vorjahr TEUR 4.183) auf das Jahresergebnis gewinnerhöhend aus. Die erhaltenen Anzahlungen wurden von den Vorräten offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert angesetzt. Durch die Vornahme von Einzelwertberichtigungen werden erkennbare Einzelrisiken abgedeckt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch die Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Einzelwertberichtigungen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 2.117 (im Vorjahr TEUR 2.125). Darüber hinaus wurden Abstriche auf Schlussforderungen, die bis zur Bilanzaufstellung bekannt waren, ertragswirksam unter den Umsatzerlösen verbucht. Diese Abstriche in Höhe von TEUR 3.135 reduzierten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis der Abstriche in Höhe von TEUR 2.118 unter den sonstigen Rückstellungen. Flüssige Mittel wurden ebenfalls mit dem Nennwert angesetzt. Die Pensionsrückstellungen wurden gemäß den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes und denen des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften berechnet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Zur Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der kumulierten Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres wird auf den Anlagenspiegel, welcher Teil dieses Anhangs ist, verwiesen. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf EUR 127.821,74. Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Ein entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Der Firmenwert wurde aufgrund eines nicht verlässlichen Schätzwerts lt. § 253 Abs. 3 S. 4 HGB über 10 Jahre abgeschrieben. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Der Anteilsbesitz zum Bilanzstichtag umfasst:
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr betrug EUR 0,00 (im Vorjahr EUR 0,00). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 0,00 (im Vorjahr EUR 501.238,94). Angaben zu sonstigen Vermögensgegenständen In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungen für 2023 für Gewerbesteuer EUR 199.743,98 (im Vorjahr EUR 7.477,24) sowie für Körperschaftsteuer und Soli EUR 194.483,82 (im Vorjahr EUR 0,00) enthalten. Pensionsrückstellungen Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte versicherungsmathematisch nach den Grundsätzen des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Anwendung der nach internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen üblichen Projected Unit Credit Method (PUC) i. S. v. IAS 19. Die Berechnung erfolgte auf der Basis des Ausscheidemodells der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,82 %. Ein Rententrend mit 1,5 % p.a., ein Anwartschaftstrend mit 0,00 % p.a. sowie eine Fluktuation von 0 % p.a. wurden mit einberechnet. Das Wahlrecht nach Art. 75 Abs. 7 EGHGB n.F. zur vorzeitigen Anwendung des von der Deutschen Bundesbank berechneten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre wurde ausgeübt. Nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt der Unterschiedsbetrag in Form der Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz EUR 511,00. Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre. Die Neubewertung der Pensionsrückstellung nach BilMoG zum 1.1.2010 ergab einen Anpassungsbetrag von EUR 12.309,00. Gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde der Anpassungsbetrag mit 1/15, als EUR 821,00, angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Rückstellung für Urlaub und Arbeitszeitguthaben betrugen TEUR 1.135, Rückstellung für Gewährleistung TEUR 2.648, Rückstellung für noch zu erbringende Restarbeiten TEUR 289 sowie Rückstellung für Prozesskosten TEUR 145. Angabe zu Besicherungen der Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten die besichert sind, beträgt EUR 2.897.736,58 (im Vorjahr EUR 3.149.477,34). Davon entfallen EUR 1.463.854,80 auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, sowie EUR 1.433.881,78 auf sonstige Verbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit Sicherungsübereignung von Baugeräten und Baufahrzeugen besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit eigenen Grundschulden in Höhe von TEUR 900 sowie Hypotheken und Grundschulden gesichert. Ferner sind Hypotheken und Grundschulden durch den Gesellschafter als auch Gesellschaften des BODNER-Konzerns gestellt. Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften wurden im Vorjahr unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte der Ausweis unter den sonstigen Verbindlichkeiten EUR 1.433.881,78 (im Vorjahr EUR 1.496.652,47). Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 17.935.647,90 (im Vorjahr EUR 22.981.170,78). Davon entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 224.589,00 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 9.967.023,08, auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 3.058.440,33 und sonstige Verbindlichkeiten EUR 4.685.595,49. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr und unter 5 Jahren beträgt EUR 1.924.993,09 (im Vorjahr EUR 1.064.307,52). Davon entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 898.356,00 und auf sonstige Verbindlichkeiten EUR 1.026.637,09. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 340.909,80 (im Vorjahr EUR 259.784,62). Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Darlehen auf unbestimmte Zeit in Höhe von EUR 1.500.000 gewährt, jedoch hat der Darlehensgeber binnen einen Monat die Rückzahlung einzufordern, daher werden die Verbindlichkeit mit einer Restlaufzeit von kleiner einem Jahr ausgewiesen. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belief sich auf EUR 615.992,26 (im Vorjahr EUR 841.034,55). Diese werden unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Jahr 2023 erstmalig ausgewiesen, im Vorjahr unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 2.942.163,17 (im Vorjahr EUR 3.035,028,54) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese setzen sich zusammen aus den Miet- und Pachtverträgen in Höhe von EUR 496.929,96 und aus Leasingverträgen für Baumaschinen, PKW und Jobräder von EUR 2.445.233,21. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Umsatzerlöse Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geografischen Märkten unterbleibt, da die Umsatzerlöse im Wesentlichen in der Region Oberbayern durch den Geschäftsbereich Hochbau erzielt werden. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 0) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 311, insbesondere aus der Rückerstattung von Beträgen der Berufsgenossenschaft TEUR 227, Erträge aus Anlagenabgängen TEUR 55 sowie Anpassung der Pauschalwertberichtigung TEUR 30. Erträge aus Versicherungsentschädigungen sind in Höhe von TEUR 141 in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Erläuterung der Zinserträge und Zinsaufwendungen In den sonstigen Zinserträgen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen von TEUR 52 enthalten (im Vorjahr EUR 0). In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Zinsen an verbundenen Unternehmen von TEUR 115 enthalten (im Vorjahr EUR 0). Erläuterung Personalaufwand Im Personalaufwand unter b) "soziale Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 1.321,38 (im Vorjahr EUR 1.315,57) enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 194 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Erster Geschäftsführer: Mag. Ing. Thomas Bodner, ausgeübter Beruf: Kaufmann Kufstein, Österreich Weitere Geschäftsführer: Manfred Kronbichler, ausgeübter Beruf: Techniker Walchsee, Österreich Vergütungen der Geschäftsführer Von der Anwendung der Befreiungsvorschriften gem. § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Nr. 9 a und b HGB wird Gebrauch gemacht. Konzernzugehörigkeit Name und Sitz des Mutterunternehmens, das den kleinsten und größten Kreis des Konzernabschlusses aufstellt:
Die Firma Pfeiffer Baugesellschaft mbH wird in den Konzernabschluss des Gesellschafters einbezogen, welcher beim Landesgericht Innsbruck offengelegt wird. Daher entfällt bei Firma Pfeiffer Baugesellschaft mbH die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses sowie Konzernlageberichts. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 30.000,00 und gliedert sich wie folgt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Vom Bilanzgewinn per 31.12.2023 in Höhe von EUR 28.136.337,28 wird eine Bruttodividende in Höhe von EUR 5.000.000,00 ausgeschüttet. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von EUR 23.136.337,28 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Rosenheim, den 5. Juni 2024. Mag.Ing. Thomas Bodner, Geschäftsführer Manfred Kronbichler, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.07.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Pfeiffer Baugesellschaft mbH, Rosenheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pfeiffer Baugesellschaft mbH, Rosenheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pfeiffer Baugesellschaft mbH, Rosenheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Jahresabschluss und Lagebericht der Pfeiffer Baugesellschaft mbH für das vorherige, am 31.12.2022 endende Geschäftsjahr wurden von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 21. Juni 2023 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und Lagebericht abgegeben hat. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Rosenheim, den 6. Juni 2024 Reinhart
& Lindner Partnerschaftsgesellschaft mbB
Reinhart, Wirtschaftsprüfer |
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