PD Logistikzentrum I GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yannik Jung seit 30.4.2025 | Prokura |
Thomas Ewert seit 28.2.2024 | Prokura |
Marcel Thomas Bicking seit 14.9.2020 | Geschäftsführer |
Peter Klein seit 14.9.2020 | Prokura |
Bernhard Zenker seit 14.9.2020 | Prokura |
Melanie, geb. Mussel Schmidt seit 24.1.2006 | Geschäftsführer |
Frank Schmidt seit 24.1.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% | |
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TST GmbHWormsJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023TST GmbHI. Wirtschaftsbericht I.1. Situation der Gesamtwirtschaft und der Branche Geprägt u.a. durch den geopolitischen Konflikt in der Ukraine, wie auch durch Rekordwerte in Bezug auf die Inflationsraten, stellte uns das Vorjahr vor besondere Herausforderungen. Auch wirkten u.a. vorgenannte Themen belastend auf die Entwicklung der weltwirtschaftlichen Gesamtleistung im Berichtsjahr. Das Wachstum des weltweit realen Bruttoinlandsprodukts sank im Vorjahresvergleich erneut ab und belief sich nach ersten Einschätzungen auf lediglich +3,1 % (im Vorjahr +3,5 %).1 Einen weiteren Rückgang des Weltwirtschaftswachstums verhinderten insbesondere die staatlichen Interventionen zur Stützung der nationalen Volkswirtschaften. Dämpfend wirkten dabei die Leitzinsanhebungen, die von vielen nationalen Zentralbanken zur Bekämpfung der hohen Inflationsraten durchgeführt wurden. Die weltweite Inflation konnte somit im Berichtsjahr nach ersten Prognosen auf 6,9 % gegenüber dem Vorjahr (8,7 %) etwas reduziert werden, was der wirtschaftlichen Stabilisierung zuträglich war.2 Innerdeutsch dämpften die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die konjunkturelle Entwicklung. Die Verbraucherpreise lagen im Berichtsjahr nach ersten Einschätzungen um +5,9 % über denen des Vorjahres.3 Weiterhin sorgten vor allem steigende Zinsen für ungünstige Finanzierungsbedingungen und eine insgesamt nachlassende Nachfrage sowohl aus dem In- wie auch Ausland. Unter diesen Gegebenheiten verringerte sich das nationale Bruttoinlandprodukt erstmals seit den letzten beiden Jahren preis- und kalenderbereinigt gegenüber dem Vorjahr um 0,1 %.4 Die diesbezüglichen Auswirkungen auf die Logistikbranche, fallen gleichfalls ungünstig aus. Der Logistik-Indikator der deutschen Logistikwirtschaft, welcher im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) von Seiten des ifo Institutes ermittelt wird, zeigte im vierten Quartal 2023 zwar eine insgesamt leichte Verbesserung des Geschäftsklimas, jedoch gehen die Befragten überwiegend von ungünstigen Geschäftsbedingungen aus. Rückläufige Nachfragen sowie weitverbreitet sinkende Auftragsbestände belasten die nationale Logistikbranche. Hinzu kommen wirtschaftspolitische Unsicherheiten, die insbesondere in Deutschland höher sind als anderswo. Im ersten Quartal 2024 bestätigte sich diese Einschätzung. Die Geschäftserwartungen der befragten Unternehmen trübten sich weiter ein. Handel und Industrie korrigierten ihre Einschätzungen zur aktuellen Lage erkennbar nach unten und zeigten sich somit weitverbreitet unzufrieden. Sachlogisch trifft diese Entwicklung den Logistikbereich mit etwas Verzögerung. Entlastend wirken die Aussichten auf eine zumindest allmählich gesamtwirtschaftliche Erholung im Laufe des Jahres 2024. Auch die geldpolitische Entwicklung, insbesondere das stabilisierte bzw. leicht gesunkene Preisniveau sowie die gegenüber dem Berichtsjahr 2023 gesunkenen Kreditzinsen versprechen eine Entspannung des wirtschaftlichen Handelns, wenn auch die weiteren Rahmenbedingungen anspruchsvoll bleiben. Experten rechnen mit spürbaren Entspannungen ohnehin erst in der zweiten Jahreshälfte 2024.5 I.2. Geschäftsmodell, Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft a) Geschäftsmodell Unsere Gesellschaft erbringt Dienstleistungen in den Bereichen der Spedition und der Lagerei von Gütern unterschiedlichster Ausprägung. Im Speziellen erbringen wir gegenüber unseren Kunden Dienstleistungen der Konfektionierung und übernehmen im Bereich der Industrie- und Fertigungslogistik wertschöpfende und wertbestimmende Aufgaben am Kundenprodukt selbst. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit der maßgeschneiderten Planung, Errichtung und Verwaltung von Logistikimmobilien. Wir verstehen uns als Full-Service-Logistiker, weil wir in der Lage sind die komplette Supply-Chain unserer Kunden zu analysieren, zu optimieren und in eigenständiger Verantwortung zu übernehmen. Unserer Kunden vertrauen auf unser Renommee und das z.T. schon jahrelang. Unsere Kundenstruktur zeichnet sich durch größtmögliche Diversität aus. Wir bedienen Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen und Branchen. Wir sind Dienstleister für den Mittelständler ebenso wie für den weltumspannenden Konzern. Daneben ist die TST GmbH eng in die Strukturen der TST-Gruppe eingebettet und trägt maßgeblich zu deren Wertschöpfung bei. Synergien und Knowhow aus der Unternehmensgruppe werden genutzt und weiterentwickelt. Mit unserer bisher erreichten Gruppengröße und unserem über dreißigjährigen Knowhow werden wir am Markt als schlagkräftiger Logistiker geschätzt, was die z.T. langjährigen Kundenbeziehungen anschaulich verdeutlichen. b) Geschäftsverlauf und Ertragslage Die Umsatzerlöse konnten wiederholt gesteigert werden und lagen mit 305,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr um rund 6,0 Mio. Euro (2,0 %) höher. Das Bestandskundengeschäft konnte auch im Berichtsjahr auf hohem Niveau gefestigt und ausgebaut werden. Daneben ergänzte Neukundengeschäft unser Dienstleistungsportfolio sachgerecht. Aufwandsseitig konnten wir in deutlichem Umfang Synergien und Kostendegressionseffekte nutzen. Dies ist auch dadurch begründet, dass ein Fokus auf dem Thema Prozessoptimierung liegt. Die Betriebsprozesse werden ständig evaluiert und ggf. neu ausgerichtet. Doppelarbeiten sind zu vermeiden, der Einsatz von Personal und Material ist bedarfsorientiert zu bestimmen und Schadenquellen sind trocken zu legen. Die von uns tagtäglich durchgeführten Logistikprozesse sind, unter Effizienzgesichtspunkten, auf höchstem Qualitätsniveau durchzuführen. Der Materialaufwand reduzierte sich trotz des Wachstums gegenüber dem Vorjahr um 9,2 Mio. Euro auf 152,5 Mio. Euro. Neben dem volumenbedingten Anstieg aus dem Einkauf von Verpackungsmaterial, konnten vor allem die Fremdleistungsaufwendungen gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert werden. Neben dem grundsätzlichen Ziel, die Prozesse weniger personalintensiv auszugestalten, verfolgten wir auch im Berichtsjahr das Ziel weiter eigenes Personal aus- und weiterzubilden, sodass die Aufwandsreduktion hier zum Teil durch Anstiege im Personalbereich kompensiert wurde. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 3,5 Mio. Euro auf 44,0 Mio. Euro. Neben den auch im Berichtsjahr durchgeführten Lohn- und Gehaltssteigerungen, bauten wir zudem Eigenpersonal auf, das insbesondere im operativen Bereich zum Einsatz kommt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 7,1 Mio. Euro auf insgesamt 95,2 Mio. Euro gestiegen. Einem wachstumsbedingten Anstieg der Aufwendungen für Lagerräumlichkeiten und Leasing stand ein Rückgang von Beratungsaufwand gegenüber, der im Vorjahr durch die Folgen des erlittenen Cyberangriffs geprägt war. Damit ergibt sich ein Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) in Höhe von 14,9 Mio. Euro (Vj. 8,3 Mio. Euro). Nach Berücksichtigung der Steuerbelastung belief sich der Jahresüberschuss auf 9,5 Mio. Euro (Vj. 5,0 Mio. Euro). c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr wachstumsbedingt um 13,1 Mio. Euro auf 119,0 Mio. Euro erhöht. Die Vermögensstruktur unterlag im Vorjahresvergleich keinen größeren Veränderungen. Das Anlagevermögen beläuft sich auf 19,8 Mio. Euro und macht 16,7 % (Vj. 16,6 %) der Bilanzsumme aus. Wie auch in der Vergangenheit umfasst das Anlagevermögen neben Grund- und Gebäudewerten insbesondere Lagerausstattungen und technisches Gerät, welches für die Abwicklung der Dienstleistungen notwendig ist. Wesentliche Zugänge im Berichtsjahr betreffen die Anschaffungen von Lagerausstattungen (Regale, Sprinkler, etc.), technischem Gerät für den Warentransport und die sachgerechte Palettierung sowie geleistete Anzahlungen auf Anlagen im Bau. Darüber hinaus wickelten wir auch im Berichtsjahr größere Investitionen über Leasinggeschäfte ab. Das Leasing ermöglicht uns eine größere Flexibilität, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Effizienz von Logistikdienstleistungen maßgeblich durch technisch modernste Anlagen und Geräte beeinflusst wird. Demgegenüber ist die Zusammensetzung des mittel- und kurzfristigen Vermögens, wie auch in der Vergangenheit, insbesondere durch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Fremdkunden geprägt, die mit 51,7 Mio. Euro 43,4 % (Vj. 57,8 %) der Bilanzsumme ausmachen. Die Abwicklung dieser Forderungen im bisherigen Verlauf des Folgejahres verlief planmäßig, insbesondere kam es zu keinen nennenswerten Zahlungsausfällen. Der Rückgang im Vorjahresvergleich ist auf das stringente Forderungsmanagement zurückzuführen. Weitere wesentliche Forderungen bestehen gegen andere Unternehmen der TST-Gruppe in Höhe von 15,2 Mio. Euro (Vj. 16,1 Mio. Euro), die wiederum u.a. aus dem Gruppenverbund-Finanzierungsverfahren resultieren. Dieses umfasst die kurzfristige und bedarfsorientierte Zurverfügungstellung von liquiden Mitteln zwischen den verschiedenen Unternehmen der TST-Gruppe. Zum Berichtsjahresende ergibt sich eine branchenüberdurchschnittliche Eigenkapitalquote von 53,2 % (Vj. 50,8 %). Wie auch bereits in den Vorjahren wurde das Vorjahresergebnis vollumfänglich in die Gewinnrücklagen eingestellt und so die Unabhängigkeit und Finanzkraft unserer Gesellschaft weiter gestärkt. Die Verbindlichkeiten gegenüber anderen Unternehmen der TST-Gruppe resultieren vor allem durch das im Berichtsjahr neu abgeschlossene Cash-Pooling. Im Berichtsjahr wurde ein kreditinstitutsbezogener Cash-Pooling-Vertrag abgeschlossen, in den die TST-Gruppenunternehmen mit einbezogen wurden und der unter der Leitung der TST GmbH abgewickelt wird. d) Finanzlage und Finanzierung Zum Berichtsjahresende beläuft sich der Finanzmittelfonds in Form des Bankbestands auf 22,5 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 21,6 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (0,9 Mio. Euro). Der Anstieg ist maßgeblich durch das im Berichtsjahr abgeschlossene kreditinstitutsbezogene Cash-Pooling geprägt. Der operative Zahlungsmittelzufluss (Jahresüberschuss zzgl. Zinsen und Abschreibungen) belief sich auf 12,4 Mio. Euro (Vj. 8,4 Mio. Euro). Positive Liquiditätseffekte resultierten zudem aus dem Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+ 9,5 Mio. Euro) in Folge eines stringenten Forderungsmanagements. Gegenläufig wirkte sich die Reduktion der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 5,1 Mio. Euro aus. Die Auszahlungen für Investitionstätigkeit beliefen sich auf 6,3 Mio. Euro (Vj. 5,3 Mio. Euro). Sie betreffen primär Lagerausstattung und technische Anlagen. Die Auszahlungen im Finanzierungsbereich waren durch Tilgung von Bankdarlehen in Höhe von 2,3 Mio. Euro geprägt. Positive Liquiditätseffekte resultierten aus dem anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen und nahestehenden Unternehmen (+8,1 Mio. Euro), der insbesondere mit der Einführung des kreditinstitutsbezogenen Cash-Pooling zusammenhängt. Der Cashflow belief sich in Folge auf insgesamt +21,6 Mio. Euro. Im Rahmen eines Gruppenverbund-Finanzierungs-Verfahrens (Cash-Pooling) stellen sich die Unternehmen der TST-Gruppe untereinander bei Bedarf Liquidität zur Verfügung. Hierdurch wird die Unabhängigkeit gegenüber außenstehenden Kreditgebern verringert und gleichzeitig die Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit auf geänderte Rahmenbedingungen verbessert. Die Finanzierung der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets gesichert. I.3. Beurteilung des Geschäftsjahresverlaufs durch die Geschäftsführung Das Geschäftsjahr ist aus unserer Sicht sehr zufriedenstellend verlaufen. Umsatzseitig konnten wir unsere Planung leicht übertreffen. Das zusätzlich akquirierte Geschäft wurde planmäßig und ohne Effizienzverluste implementiert. Diese Entwicklung bestätigt uns auch darin, dass unsere Kunden mit der angebotenen Leistung äußerst zufrieden sind und uns als Partner immer stärker in die eigene Supply-Chain einbeziehen. Aufwandsseitig gestalteten wir unsere Planungsannahmen eher konservativ. Die Preisentwicklungen auf den für uns relevanten Märkten war und ist aufgrund der allgemein schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen äußerst schwer vorhersehbar. Hinzu kamen auch vereinzelt Beschaffungsprobleme, denen wir durch eine weitreichende Auftragsplanung entgehen konnten. Die geplanten Aufwendungen lagen insgesamt nur leicht unter dem tatsächlichen Wert. Zu bedeutenden Kundenverlusten kam es auch im Berichtsjahr wiederholt nicht. Der im Vorjahr prognostizierte deutliche Anstieg des EBT wurde erreicht. I.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung stellen die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren dar. Im Rahmen des kontinuierlichen Monitorings verfeinern wir diese Sichtweise unternehmensintern und separieren neben periodenfremden Sachverhalten auch die Finanzergebnisse (Zinserträge / -aufwendungen, Beteiligungserträge, etc.) und beurteilen so ergänzend ein Betriebsergebnis, das dem jeweiligen Kundengeschäft zuzuordnen ist. II. Erklärung zur Unternehmensführung gem. § 289f HGB Zu Beginn des Berichtsjahres war die Geschäftsführung mit einem Frauenanteil von 25,0 % besetzt, derzeit beträgt der Frauenanteil 33,3 %. Es ist das erklärte Ziel der Gesellschafterversammlung einen Mindestanteil von 25,0 % von Frauen in der Geschäftsführung in den kommenden fünf Jahren aufrecht zu erhalten. Die Geschäftsführung hat die Zielgrößen für den Frauenanteil in den beiden Ebenen unterhalb der Geschäftsführung mit 25,0 % festgelegt, welche sie bereits im Vorjahr erreicht hat. Es ist das erklärte Ziel der Gesellschafterversammlung und der Geschäftsführung einen Mindestanteil von 25,0 % von Frauen in den beiden Ebenen unterhalb der Geschäftsführung in den kommenden fünf Jahren aufrecht zu erhalten. III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung III.1. Risikobericht (Risiken und Risikomanagement) Es sind keine bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bekannt. Ungeachtet dessen unterliegt die Gesellschaft den folgenden allgemeinen Branchenrisiken: • Für Haftungsrisiken bei Schadensfällen sind in ausreichendem Maße Versicherungen abgeschlossen. • Kundenverluste: Die Struktur des Kundenportfolios zeigt aus Sicht der Gesellschaft keine Abhängigkeiten von Großkunden, bei deren Verlust die Gesellschaft existentiell gefährdet wäre. Die Kundenstruktur der TST-Gruppe ist breit gefächert. Wir bedienen Kunden aus unterschiedlichen Branchen. Die Unternehmensgrößen unserer Kunden reichen von DAX-Konzernen bis hin zu kleinen Mittelständlern. Im Übrigen führt die enge Verzahnung unserer Geschäftsprozesse mit den betriebsinternen Abläufen unserer Kunden zu einer hohen Kontinuität und Zukunftssicherheit. • Arbeitsmarktsituation / soziale Verantwortung: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen einen zentralen Faktor für den Unternehmenserfolg der Gesellschaft dar. Diese zu halten und zu fördern sehen wir als eines unserer wichtigsten Unternehmensziele an: - Fachkräfte an sich binden und neue Kräfte zu gewinnen hat oberste Priorität. Im derzeitigen Arbeitsmarktumfeld mit einer Arbeitslosenquote von nur 5,7 %6 ist dies eine große Herausforderung, der wir uns allerdings gut gerüstet gegenübersehen. Eine eigens in der TST-Gruppe ins Leben gerufene Recruiting-Abteilung steuert die Außenpräsenz zur Akquise neuer Mitarbeiter für die TST-Unternehmensgruppe. Die TST-Gruppe forciert darüber hinaus vor allem die Berufsausbildung junger Menschen, die so direkt für eine Beschäftigung in unserer Gruppe begeistert werden können. Zudem ermöglicht uns die Berufsausbildung, Mitarbeiter nach unseren Qualitätsstandards individuell zu entwickeln. - Strategische Personalentwicklung leitet sich im Hause TST aus unserer Vision und aus den Unternehmenszielen ab. Die fortschreitende Digitalisierung erfordert von uns einen konsequenten Wandel. Neue Kompetenzprofile bei Mitarbeitern und Führungskräften werden permanent weiterentwickelt. Eine eigene Abteilung verfolgt ganzjährig die Zielsetzung Mitarbeiterpotenziale zu identifizieren und durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen zu heben. - Das Angebot regelmäßiger Weiterbildungsmaßnahmen steht jeder Mitarbeiterin / jedem Mitarbeiter zur Verfügung. Den finanziellen Aufwand hieraus übernehmen wir als Arbeitgeber. Einen hohen Stellenwert haben die Qualifikation und das Branchen-Knowhow unserer Mitarbeiter. Sie sind der Garant dafür, für unsere Kunden den ganzheitlich logistischen Wertschöpfungsprozess zu durchleuchten und zu bewerten. Kontinuierliche Verbesserungen daraus lassen die Logistikkosten unserer Kunden sinken und die Kundenzufriedenheit steigen. Hierfür ist eigens eine Fachabteilung mit hochspezialisierten Mitarbeitern in der Gesellschaft verankert. Die Mitarbeiter erarbeiten täglich standort- und kundenspezifische Lösungskonzepte. - Wir sehen vor, unsere Rolle als großer Arbeitgeber in der Metropolregion Rhein-Neckar auszubauen, und erhöhen von Jahr zu Jahr die Anzahl unserer Auszubildenden. Zudem arbeitet die TST GmbH in enger Kooperation mit Hochschulen und ermöglicht es jungen Menschen dort mittels dualer Studienangebote einen Bachelor- / Masterabschluss zu erlangen und so fundiert für Führungspositionen in unserer Gesellschaft ausgebildet zu werden. - Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördert unser Unternehmen durch verschiedene Leistungen und Angebote, die auch individuelle Lebenssituationen berücksichtigen. Größtmögliche Flexibilität der Arbeitszeiten, wie auch Homeoffice-Möglichkeiten im administrativen Bereich stellen bereits seit längerem eine Selbstverständlichkeit dar. Zudem schaffen wir gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen und fördern ein eigenverantwortliches und gesundheitsbewusstes Verhalten unserer Mitarbeiter. Ausgezeichnet wurden wir hierfür u.a. durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau als "Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz 2021". - Weiterhin besteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit verschiedensten öffentlichen Institutionen, wie bspw. der Agentur für Arbeit zur Integration von Langzeitarbeitslosen sowie mit Bildungswerken, u.a. der Lebenshilfe Worms, um benachteiligte Menschen zu unterstützen und diesen Perspektiven aufzuzeigen. Für unser Haus ist dies eine Selbstverständlichkeit. - Zudem engagieren wir uns in und für die Region finanziell für die Jugendförderung des VfR Wormatia Worms und weiterer Sportvereine. Wir sind Hauptsponsor diverser kultureller Veranstaltungen in und um Worms. Zudem spenden wir regelmäßig an diverse (Hilfs-) Einrichtungen in der Region wie auch darüber hinaus. • Qualität der Dienstleistungen: Als Dienstleister sehen wir uns großen Konkurrenzunternehmen gegenüber, die ähnliche Dienstleistungen wie wir am Markt anbieten. Die permanente Verbesserung bestehender wie auch die Umsetzung gänzlich neuer Prozesse, um die Qualität der Dienstleistungen weiter zu optimieren, ist daher für uns essenziell und Teil unserer Unternehmensphilosophie. Exemplarisch seien hier die Verwendung eines gruppenweiten Warenwirtschaftssystems, die Nutzung browsergestützter Kundensysteme, wie auch die Anbindung einiger Kunden über EDI-Schnittstellen genannt. Die IT-Infrastruktur entspricht dem neuesten Stand der Technik und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden aktiv in die Prozessoptimierungen einbezogen und umfassend über den aktuellen Stand der Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten. Durch externe und interne Audits bestätigen wir unseren Kunden unseren Maßstab an Prozessqualität als auch die strikte Einhaltung internationaler Richtlinien und Gesetze. Im Rahmen eines kundenseitig aufgesetzten Wettbewerbs, bei dem alle Logistikdienstleister, mit denen einer unserer Großkunden zusammenarbeitet, bewertet werden, schließen wir regelmäßig auf Platz eins ab. Die Zertifizierungen / Auditierungen, über welche unsere Gesellschaft verfügt, können stets aktuell auf unserer Homepage eingesehen werden. • Widerstandsfähigkeit der genutzten Informationsinfrastruktur: Dem Thema Datensicherheit sowie der Effizienz und Verlässlichkeit genutzter Informationsverarbeitungssysteme kommt in unserer heutig digitalisierten Welt ein hoher Stellenwert zu. Dessen sind wir uns mehr denn je bewusst, was sich auch in entsprechender Investitionstätigkeit im Gruppenverbund widerspiegelt. Der reibungslose Betrieb kann nur mit einer gut funktionierenden IT-Infrastruktur bewerkstelligt werden. Um diese auch zukünftig sicherstellen zu können, treiben wir die Entwicklung hier kontinuierlich weiter, um auf dem aktuellsten Stand zu sein. Die Datensicherheit unserer Kunden hat für uns oberste Priorität. • Nationale / internationale gesundheitliche Krisenzustände: Die letzten Jahre, vor allem geprägt durch Einschränkungen der Corona-Pandemie, haben gezeigt, dass die weltweit vernetzten Wirtschaftsbeziehungen sehr sensibel auf solche Entwicklungen reagieren. Diesem Thema schenken wir auch weiterhin größte Aufmerksamkeit und das ungeachtet dessen, dass die größten Gefahren der Pandemie überwunden zu sein scheinen. Die Schulung strikter Hygienemaßnahmen und Kontrolle deren tatsächlicher Umsetzung, werden weiterhin forciert. • Humanitäre / wirtschaftliche Krisen: Der geopolitische Konflikt in der Ukraine wie auch die aktuelle Krisensituation in Nahost verdeutlicht die so fern geglaubten Folgen, die militärische Auseinandersetzungen mit sich bringen. Flüchtlingsströme und deren effiziente zielgerichtete Koordination bestimmen das politische und reale Leben in Deutschland. Weiterhin sehen wir uns seit gut einem Jahr mit Rohstoffknappheiten und ungekannten Preissteigerungen konfrontiert, denen wir uns in unserem unternehmerischen Handeln stellen müssen. Unser Geschäftsmodell wird u.a. deshalb kontinuierlich evaluiert und situationsbezogen an die sich neu einstellenden gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen angepasst. Die Geschäftsführung wird bei der Handhabung der vorgenannten Risiken durch ein internes Kontrollsystem unterstützt. Mittels interner monatlicher BWAs und vierteljährlicher Abschlüsse wird über die Ergebnisentwicklung der Gesellschaft laufend unterrichtet; in monatlichen Ergebnisbesprechungen werden mit den Geschäftsbereichsleitungen Soll-Ist-Analysen erstellt und im Bedarfsfall zeitnah geeignete Maßnahmen zur Ergebnissicherung eingeleitet. III.2. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Unsere Bestandskunden besitzen überwiegend eine sehr gute Bonität. Unsere Neukunden werden im Vorfeld auf Bonität geprüft. Ein aktives Forderungsmanagement zur Reduzierung von Ausfällen ist geübte Praxis. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels eigener Liquidität, mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes bedeutsame Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. III.3. Prognosebericht / Chancen Insbesondere die aktuell ungewisse binnenpolitische Entwicklung in Deutschland, sowie der weiterhin aktive geopolitische Konflikt in der Ukraine und nun auch die kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost, stellen große Herausforderungen dar. Kaufkraftverlust, Rohstoffknappheit und der zunehmende Fachkräftemangel sind Themen, zu denen es weiterhin gilt, in der näheren Zukunft Lösungen zu finden. Vor dem Hintergrund unserer einerseits hohen branchenbezogenen Diversifikation und der andererseits hohen Spezialisierung innerhalb der einzelnen Branchen, sehen wir uns jedoch als für diese Herausforderungen gut gerüstet. Wir fokussieren uns erneut auf Kunden und Märkte, die anspruchsvolle Logistiklösungen benötigen und erwarten. Wir haben den Anspruch durch Spezialisierung die Wertschöpfung unserer Kunden nachhaltig zu unterstützen und unsere eigene Marktposition innerhalb der Logistikbranche zu festigen bzw. weiter auszubauen. Hierfür unterziehen wir unsere Geschäftsprozesse einer permanenten Analyse und passen sie in Abstimmung mit unseren Kunden an sich ändernde Bedingungen an. Dabei setzen wir u.a. auf kundenspezifisch abgestimmte innovative IT-Lösungen und auf den Einsatz neuer Technologien im Bereich der Automatisierung, die den Logistikprozess qualitativ spürbar verbessern und teure Ausfallzeiten minimieren. Neben den rein technologischen Weiterentwicklungen, für die jährlich zwei bis drei Millionen Euro im Budget verplant sind, liegt uns schon seit Jahren die frühzeitig gezielte Mitarbeiteraus- und -weiterbildung am Herzen. Insgesamt zahlen sich diese Maßnahmen für uns und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr als aus, weil hierdurch nicht nur Anlauf- und Fehlerkosten vermieden, sondern auch die Kundenzufriedenheit deutlich gesteigert wird. Daneben sehen wir uns der Belegschaft gegenüber, insbesondere in schwierigen Zeiten, besonders verpflichtet. Unser unternehmerischer Erfolg sichert das Einkommen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den Wohlstand derer Familien. Durch Gehaltsanpassungen bezuschussen wir Energiekosten und stehen den Beschäftigten lösungsorientiert mit Rat und Tat zur Seite. Auch mit Blick über das Berichtsjahr hinaus wollen wir weiter an Fahrt aufnehmen und neben dem Ausbau des Bestandskundengeschäfts, neue Kunden für unsere Gesellschaft gewinnen. Entsprechende Vertragsverhältnisse sind bereits abgeschlossen bzw. befinden sich in der Finalisierung. Unsere Lagerkapazitäten bauen wir hierzu entsprechend den Kundenbedürfnissen fortlaufend aus. Daher müssen neue Lagerstandorte gebaut / gemietet und neue Mitarbeiter akquiriert werden. Ein bereits bedeutender Lagerstandort für chemische Vorprodukte wurde im Berichtsjahr fertiggestellt; die Lagerkapazität wurde nahezu verdoppelt. Zudem laufen die Planungen für einen weiteren Hochtechnologiestandort, dessen Bau bereits im Gange ist. Die dort angebotenen Leistungen für einen weltweit tätigen Konzern erfordern absolute Sorgfalt und Spezialwissen der eingesetzten Mitarbeiter. Daneben leitet dieser Standort die Zeitenwende im Hinblick auf die Art und Weise ein, wie zukünftig Logistikimmobilien einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Neben eigener Energieversorgung durch große Photovoltaikanlagen, ist der Standort durch höchstmögliche Dämmung und den Einsatz modernster Wärmepumpentechnologie äußerst energiearm zu betreiben. Insbesondere dem Ausbau der Photovoltaik-Anlagen schenken wir in den kommenden Jahren mehr Aufmerksamkeit. Unsere Lagerstandorte werden diesbezüglich nach und nach aufgerüstet. Neben der eigenen unabhängigen Stromversorgung sichern wir darüber hinaus durch die Größe der zu installierenden Anlagen auch die Versorgungssicherheit anderer Energieabnehmer, und das nachhaltig. Trotz der gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen erwarten wir für 2024 durch Wachstum im Bestands- und Neukundengeschäft einen deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse. Unter Berücksichtigung der Kostensteigerungen erwarten wir auch einen leichten Anstieg des EBT. Die bereits abgelaufenen Monate des Jahres 2024 stützen unsere Prognosedaten und lassen uns sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken.
Worms, den 27. Juni 2024 gez. Melanie Schmidt gez. Frank Schmidt gez. Marcel Bicking 1 Vgl. Statista: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/ [12.04.2024, 15:25h]. 2 Vgl. Statista: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/248024/umfrage/inflationsrate-weltweit/ [12.04.2024, 15:35h]. 3 Vgl. D-Statis: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html [12.04.2024, 15:50h]. 4 Vgl. D-Statis: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/pm-bip.pdf?__blob=publicationFile [12.04.2024, 16:14h]. 5 Vgl. BVL: * BVL_Logistikindikator_2023_Q4_Kommentar_ifo.pdf (tst-group.io); * BVL_ifo_Logistikindikator_2024_Q1_Kommentar_ifo.pdf (tst-group.io) [17.04.2024, 10:38]. 6 Vgl. Bundesagentur für Arbeit: https://www.arbeitsagentur.de/presse/2024-02-jahresrueckblick-2023 [17.04.2024, 14:07h] BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die TST GmbH, Worms, ist im Handelsregister beim Amtsgericht Mainz unter HRB 11651 eingetragen. II Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 wurden die handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB und das GmbHG in der jeweils gültigen Fassung beachtet. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses, entspricht § 266 HGB für die Bilanz und § 275 Abs. 2 HGB für die Gewinn- und Verlustrechnung (Gesamtkostenverfahren). Zur Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses wurden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen sowie zugehörige Zinserträge und Zinsaufwendungen separat ausgewiesen. Als nahestehende Unternehmen wurden hierbei operativ tätige Unternehmen definiert, an denen die Gesellschafter der TST GmbH, Worms, direkt oder indirekt mehrheitlich beteiligt sind ("TST-Gruppe") und die nicht die Voraussetzungen eines verbundenen Unternehmens erfüllen. III Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, ausgewiesen. Bei einer dauerhaften Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Abschreibungen auf Zugänge des immateriellen Anlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, ausgewiesen. Bei einer dauerhaften Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Vom Wahlrecht des § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten der Palettenbestände werden auf Basis eines Perioden-Durchschnittswertes ermittelt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen Rechnung getragen. Auf zweifelhafte Forderungen werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Der Ansatz des Kassenbestandes sowie der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nominalwert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die wirtschaftlich dem folgenden Geschäftsjahr zuzurechnen sind. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken ist, soweit sie bis zur Erstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren, durch Bildung ausreichender Rückstellungen Rechnung getragen. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, die wirtschaftlich das Folgejahr betreffen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet (§ 256a HGB). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. IV Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind auf der folgenden Seite dargestellt:
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr allesamt innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEuro 4 (Vj. TEuro 226) enthalten Leistungsforderungen (TEuro 4; Vj. TEuro 41). Im Vorjahr enthielt der Posten zudem Forderungen aus kurzfristigen Darlehen in Höhe (von TEuro 185). Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen in Höhe von TEuro 15.237 (Vj. TEuro 15.912) enthalten Forderungen aus kurzfristigen Darlehen (inklusive Cash-Pool-Verrechnungskonten) in Höhe von TEuro 15.134 (Vj. TEuro 18.267). Zudem bestanden Leistungsforderungen in Höhe von TEuro 1.420 (Vj. TEuro 975). Die Forderungen wurdenmit Verbindlichkeiten im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft (TEuro 1.317; Vj. TEuro 1.935) verrechnet. Im Vorjahr wurden die Forderungen zudem mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEuro 1.395 saldiert. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Schadensfälle, ausstehende Urlaubs- und Überstundenansprüche, für Tantiemen/Prämien der Mitarbeiter, für offene Nebenkostenabrechnungen sowie Rückvergütungen an Kunden. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEuro 7.799 (Vj. TEuro 8.099) durch Grundschulden besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 1.219 (Vj. 968) enthalten ausschließlich kurzfristigen Darlehensverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen in Höhe von TEuro 24.181 (Vj. TEuro 16.291) enthalten Verbindlichkeiten aus kurzfristigen Darlehen (TEuro 20.017; Vj. TEuro 8.516) sowie Leistungsverbindlichkeiten (TEuro 4.164; Vj. TEuro 8.859). Die Verbindlichkeiten wurden im Vorjahr mit Forderungen in Höhe von TEuro 1.084 saldiert. V Angaben zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Tätigkeitsbereiche/Sortimentsgruppen:
Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich im Inland getätigt. Übrige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Region Worms war im September 2023 von einem schweren Unwetter betroffen. In Folge dieses Ereignisses entstanden außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEuro 1.908 für die Schadensbeseitigung. Den Aufwendungen stehen außergewöhnliche Erträge aus Versicherungserstattungen für die Elementarschäden in Höhe von TEuro 1.689 gegenüber. Im Vorjahr resultierten außergewöhnliche Erträge aus Versicherungserstattungen in Höhe von TEuro 1.000. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEuro 882 (Vj. TEuro 285). Die Erträge resultieren aus Versicherungserstattungen, der Auflösung von Rückstellungen für Nebenkosten und der Ausbuchung von Verbindlichkeiten. Im Vorjahr resultierten die periodenfremden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und der Herabsetzung von Verbindlichkeiten. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände enthielten im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEuro 811. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEuro 951 (Vj. TEuro 198). Die Aufwendungen stehen im Zusammenhang mit der Abwertung von Kundenforderungen sowie Steuernachzahlungen in Folge einer Lohnsteuer-Außenprüfung. Im Vorjahr standen die periodenfremden Aufwendungen im Zusammenhang mit Forderungsverlusten. VI Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Die TST GmbH und weitere Unternehmen der TST-Gruppe haften gesamtschuldnerisch für eingeräumte Kreditlinien (inkl. Avalbürgschaften) und Darlehen über TEuro 19.000, welche zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEuro 1.814 durch andere Unternehmen der TST-Gruppe in Anspruch genommen wurden. Aufgrund der finanziellen Situationen der in den vorgenannten Kreditverträgen unter gesamtschuldnerischer Mithaftung einbezogenen Unternehmen, ist mit einer diesbezüglichen Inanspruchnahme der Gesellschaft derzeit nicht zu rechnen. Die TST GmbH agiert zudem als Cash-Pool-Trägerin für den Cash-Pool der TST-Gruppe. Die Gesellschaft und weitere Unternehmen der TST-Gruppe haften gesamtschuldnerisch für Kreditverbindlichkeiten aus dem Cash-Pool. Zum 31. Dezember 2023 weisen die Cash-Pool-Konten der Cash-Pool-Trägerin TST GmbH Guthaben aus. Aufgrund der finanziellen Situationen der am Cash-Pool teilenhmenden Gruppengesellschaften, ist mit einer diesbezüglichen Inanspruchnahme derzeit nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Zum 31. Dezember 2023 bestehen ausstehende Verpflichtungen aus Leasingverträgen (Transportgeräte und technische Anlagen) in Höhe von TEuro 33.562. Zudem beliefen sich die Aufwendungen aus Dauermietverträgen für Gebäude im Geschäftsjahr 2023 auf TEuro 43.432. Davon entfielen Aufwendungen in Höhe von TEuro 1.313 auf nahestehende Unternehmen. Die zugehörigen Mietverträge haben eine Laufzeit von 1 bis 10 Jahren. Personalbestand Der durchschnittliche Personalbestand entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Einzelvertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer der Gesellschaft sind: • Frau Melanie Schmidt (der ausgeübte Beruf entspricht der Organstellung), • Herr Frank Schmidt (der ausgeübte Beruf entspricht der Organstellung) sowie • Herr Marcel Bicking (der ausgeübte Beruf entspricht der Organstellung). Die Angabe über die Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Angaben über den Anteilsbesitz
Abschlussprüferhonorar Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt TEuro 51 und wurde für Abschlussprüfungsleistungen (TEuro 39), Steuerberatungsleistungen (TEuro 2) sowie sonstige Leistungen (TEuro 10) entrichtet. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.
Worms, den 27. Juni 2024 gez. Melanie Schmidt gez. Frank Schmidt gez. Marcel Bicking sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2024 festgestellt. Angaben zur Ergebnisverwendung. Der Jahresüberschuss 2023 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TST GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TST GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TST GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der beigefügte Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetztlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Landau, 27. Juni 2024 PALATAX
GmbH
gez. Arnold, Wirtschaftsprüfer gez. Konrath, Wirtschaftsprüfer |
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