Auto Rapp Holding GmbH & Co. KG
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Helmut Rosenthal seit 12.3.2015 | Prokura |
Beate Pretzner seit 12.11.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TS Rapp GmbHDachauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der TS Rapp GmbHA. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Allgemein Unsere Hauptgeschäftstätigkeit liegt im exklusiven Verkauf von neuen PKW, der Automobilhersteller Volkswagen und Skoda, sowie im Handel mit Gebrauchtfahrzeugen aller Automobilhersteller. Weiterhin gehört zu unserem Geschäftsbetrieb der Handel mit Kfz-Ersatzteilen und Zubehör, die Wartung und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen, einschließlich Lackierung, sowie die Vermittlung von Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäften, die kurzfristige Vermietung von Kraftfahrzeugen und das Betreiben einer Tankstelle. 2. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und BrancheDas preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam lt. statistischem Bundesamt im Jahr 2023 in dem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 setzte sich somit nicht fort. Die Wirtschaft wurde durch die meisten Dienstleistungsbereiche gestützt Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe, ohne Baugewerbe, ging deutlich um 2% zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich der Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4%). Positive Impulse kamen vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung im Jahr 2022 bereits besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Laut Destatis machten sich im Baugewerbe neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen steigerte sich die Produktion in Tiefbau- und Ausbaugewerbe. Insgesamt konnte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus erreichen (+0,2%). Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg viel aber insgesamt schwächer aus als in den vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs gab es im Bereich Information und Kommunikation mit einem Plus von 2,6 %. Im Bereich öffentlichen Dienstleister konnten Erziehung und Gesundheit mit (+1%) und die Unternehmensdienstleister (+0,3%) ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr um -1 % zurück. Private und staatliche Konsumausgaben sanken Destatis zufolge nahm der private Konsum angesichts hoher Verbraucherpreise im Jahr 2023 preisbereinigt um -0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder noch weiter anstiegen. Demnach sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter für Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte stark (-6,2%). Auch der Staat hatte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben reduziert (-1,7%). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum im Jahr 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich hier besonders die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen hatte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3%). Dazu trug vor allem der Anstieg der Neuzulassungen im gewerblichen PKW-Bereich bei, der durch den bis zum August 2023 geltendem Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftlichen Dynamik und die schwache inländische Nachfrage machten sich im Jahr 2023 auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar. Dieser ging trotz sinkender Preise zurück. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3%) kräftiger als die Exporte (+1,8%). Damit kam es im Saldo zu einen positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust Die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 wurde von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7% oder 333.000 Personen mehr als im Vorjahr und somit so viele Erwerbstätige wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hierzu kam eine steigende Erwerbsbeschäftigung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte dämpften die Effekte des demographischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Nach vorläufigen Berechnungen beendeten die staatlichen Haushalte das Jahr 2023 mit einen Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Dies war etwa 14 Milliarden weniger als 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit erheblich verringern. Jahresbilanz der KFZ-Branche Im Jahr 2023 wurden rund 3,7 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um 5,5%. Die Neuzulassungen an PKW (2.844.609 Stück) lagen um 7,3% höher als im Vorjahr. Knapp die Hälfte aller PKW (1.379.260 / 48,5%) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische PKW (BEV) nahmen um rund 11,4 % zu, Plug-In- Hybride waren mit 51,5% rückläufig. Fast jeder dritte neu zu gelassenen PKW (30,1%) war dem Segment der SUV zuzuordnen. Rund 1,9 Millionen PKW (67,1%) wurden gewerblich zugelassen. Bei den PKW-Neuzulassungen im Jahr 2023 belegten nach wie vor deutsche Marken die ersten vier Plätze.
Nach Verbandsangaben wurden 2023 im Geschäftsfeld Service und Reparatur rund 33,8 Mrd. Erlöse erzielt. Dies bedeutet einen Umsatzzuwachs von 17,7%. Die Gründe waren der weiter gewachsene Fahrzeugbestand, die höhere Zahl der Wartungen mit gestiegenen Kosten (8,5 % pro Wartung) sowie die 15,3% höheren Kosten pro Unfallreparatur. Die Anzahl der Kfz-Betriebe ging im vergangenen Jahr um 250 Betriebe und damit um -0,7% auf 36.170 Betriebe zurück. Die Anzahl der Beschäftigten sank um 0,9 % auf 430.000 Mitarbeiter (Vorjahr 434.000) Die Werkstattauslastung steigerte sich erneut erheblich. 3. Umsatz- und Auftragsentwicklung
Im Jahr 2023 erhöhten sich unsere Neuwagenverkaufszahlen um 96 auf 525 Fahrzeuge (Vorjahr: 429 Fahrzeuge). Der Verkauf von Gebrauchtwagen inclusive Euromobil und Vorführwagen sank um 7 auf 233 Stück (Vorjahr: 240 Stück). Der Auftragsbestand an Neuwagen zum Bilanzstichtag betrug 249 Einheiten (im Vorjahr 505 Einheiten). 4. Investitionen und FinanzierungsmaßnahmenDie Investitionen im Anlagevermögen - ohne Geschäfts- und Vorführfahrzeuge - betrugen im Geschäftsjahr 45 TEUR und verteilen sich wie folgt:
Personal Die Zahl der Mitarbeiter entwickelte sich im Durchschnitt wie folgt:
Das Verkaufspersonal setzte sich wie folgt zusammen:
alle Marken
Die Entlohnung orientiert sich bei den gewerblichen Mitarbeitern und auch bei der überwiegenden Anzahl von Angestellten nach den Tarifverträgen für die gewerblichen Arbeitnehmer und Angestellten des Kraftfahrzeuggewerbes in Bayern. Darüber hinaus bestehen einzelvertragliche Regelungen. B. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Das Vermögen sowie das Kapital unserer Gesellschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) betrug im Jahr 2023 4,49% (Vorjahr 4,28%). Der Kapitalumschlag (Umsatz/Gesamtkapital = Nutzungsgrad) beträgt 3,81 (Vorjahr 3,53). Die Liquidität II (Flüssige Mittel und Forderungen/kurzfristige Verbindlichkeiten) betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 60,92% (Vorjahr 30,74%). 2. FinanzlageDer Cashflow hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
3. ErtragslageDer Jahresgewinn 2023 beträgt vor Ergebnisabführung 223 TEUR (Vorjahr -4 TEUR). Daraus ergibt sich eine Umsatzrendite (Jahresergebnis/Umsatz) von 1,01% (Vorjahr -0,02%) und eine Eigenkapitalrendite von 85,39% (Vorjahr -1,38%). Das Jahresergebnis resultiert hauptsächlich aus dem Service- und Ersatzteilegeschäft. Die Roherträge (Umsatz abzüglich Wareneinsatz) betrugen:
Der Ertragsindex bei den Werkstatterlösen betrug ohne interne Erlöse 2023 5,41% (2022 5,43%). C. Berichtserstattung nach § 289 Abs. 2 HGB Nach über 60jähriger erfolgreicher Tätigkeit für die Marken des VW-Konzerns haben wir uns entschieden aus Altersgründen einen Nachfolger für die beiden Autohäuser der Auto Rapp GmbH, Karlsfeld und Dachau zu suchen. Nach langen und intensiven Verhandlungen konnten wir die Firma MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG als geeignete Nachfolgerin gewinnen. Mit Vertrag vom 15.12.2023 wurde das operative Geschäft im Rahmen eines Asset-Deals an die Firma MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG verkauft. Die Übergabe des operativen Geschäftes erfolgte am 01.03.2024. Die mit dem VW Konzern bestehenden Vertriebs- und Serviceverträge wurden zum 29.02.2024 beendet. Die bisherigen Mietverträge der Auto Rapp GmbH wurden aufgehoben und die Rapp Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG verpachtete die beiden Betriebe in Dachau und Karlsfeld mit Wirkung zum 01.03.2024 an die MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG. Die zur Auto Rapp GmbH gehörende Total-Tankstelle verbleibt in der Auto Rapp GmbH, welche im März 2024 zur TS Rapp GmbH umfirmiert wurde. Das Risikomanagement und Risikokategorien der FinanzinstrumenteGeschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten haben wir nicht getätigt. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023TS Rapp GmbH, DachauA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 des Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände werden nach den voraussichtlichen Nutzungsdauer grundsätzlich planmäßig linear vorgenommen. Außenplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren im Berichtsjahr 2023 nicht erforderlich. Geringwertige Anlagegüter werden auch handelsrechtlich entsprechend den abgeschrieben. Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes werden die Vorführfahrzeuge trotz überwiegend kurzer Verweilungsdauer im Vermögen der Gesellschaft im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren abgeschrieben. Vorführfahrzeuge, die während des Geschäftsjahres ge- und wieder verkauft wurden, sind vollständig erfasst. Die Vorräte sind mit den angefallenen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten im Zugangsjahr angesetzt. Den Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, wurde durch Abwertung Rechnung getragen. Bei den Gebrauchtwagenfahrzeugen wurde der Abschlag für Verkaufskosten mit 15% des Verkaufspreises berücksichtigt. Die in Arbeit befindlichen Leistungen enthalten alle, bis zum Bilanzstichtag angefallenen, aktivierungspflichtigen Aufwendungen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird allen erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. Für das Ausfallrisiko bei Forderungen wurden ausreichende Wertberichtigungen gebildet. Die Pauschalwertberichtigung wurde mit 1 % der Nettoforderungen gebildet. Auf Gewährleistungsforderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung von 10% vorgenommen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. C. Angaben zur Bilanz 1. Sachanlagevermögen Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: € 6.652,48. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres € 2.123.330,99. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres € 2.102.226,44. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen: Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens 2023TS Rapp GmbH, Dachau
Immaterielle Vermögensgegenstände Es werden erworbene EDV-Programme u. a. Software ausgewiesen, die linear über 4 Jahre abgeschrieben werden. Sachanlagen Von den Abschreibungen auf Sachanlagen entfallen auf
In den Jahresabschreibungen sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen wurden in Höhe von unverändert 1 % gebildet. Einzelwertberichtigungen waren nicht notwendig. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellung für Garantie und Kulanz (68 TEUR), die Rückstellungen für Jahresabschluss- und Buchhaltungskosten (63 TEUR), die Rückstellung für nicht genommenen Urlaub und Überstunden (98 TEUR), die Rückstellungen für Kosten der Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen (23 TEUR), die Rückstellung für Prozesskostenrisiken (20 TEUR) sowie Rückstellung für Nebenkosten 2023 (105 TEUR) Verbindlichkeiten Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht s. u.) von TEUR 1.515 (Vj. TEUR 1.318). Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeit:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen a) Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen Jährliche Verpflichtungen aus Mietverträgen: 640 TEUR jährlich. Hinsichtlich des fertig gestellten Reifenlagers ist für künftige Jahre ein Mietvertrag abzuschließen. Die jeweiligen Verträge wurden soweit sie die Autohäuser in Dachau und Karlsfeld betreffen, mit Wirkung Februar 2024 aufgehoben. b) andere Verpflichtungen entfallen D. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Mit der Auto Rapp Holding GmbH & Co. KG, Dachau, als herrschende Gesellschafterin wurde 1992 ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Der Ergebnisabführungsvertrag wurde zum 31.12.2023 gekündigt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. E. Sonstige AbgabenAußerbilanzielle Geschäfte mit möglicher rechtlicher und wirtschaftlicher Auswirkung auf gegenwärtige und künftige Finanzlage bestehen nicht. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 waren zu Geschäftsführern bestellt Johann Rapp sen., Diessen (einzelvertretungsbefugt) Beate Pretzner, Diessen (einzelvertretungsbefugt) Prokura Helmut Rosenthal, München (Einzelprokura) Auf die Angaben der Gesamtbezüge wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Arbeitnehmeranzahl Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Auf Vorschlag der Geschäftsführung soll der Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die beherrschende Gesellschafterin, die Auto Rapp Holding GmbH & Co. KG, hatte in 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von € 222.692,90 aufgrund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abzuführen.
Dachau, den 18. April 2024 TS Rapp GmbH Dachau Beate Pretzner, Geschäftsführer Hans Rapp, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSTS Rapp GmbH (vormals Auto Rapp GmbH), Dachau An die TS Rapp GmbH, Dachau VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Auto Rapp GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Auto Rapp GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
München, den 26.04.2024 Obermeier, vereidigter Buchprüfer |
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