Fondsmanagement
FTI Ticketshop GmbHLiquidiert
80687 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Michael Chardon seit 6.3.2025 | Liquidator |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FTI Ticketshop GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2017 bis zum 31.10.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. November 2017 bis zum 31. Oktober 20181 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Rechtliche und organisatorische Grundlagen Die FTI Ticketshop GmbH (nachfolgend auch kurz Ticketshop) ist ein Consolidator/Ticketgroßhändler, der Flugscheine sowohl für Reisebüros als auch für Reiseveranstalter, insbesondere die FTI Group, ausstellt (nicht im direkten Kontakt zu Endkunden). Die FTI Ticketshop GmbH hat ihren Geschäftssitz in München. Neben dem operativen Geschäft hält der Ticketshop am Bilanzstichtag drei unmittelbare Beteiligungen. Die Tochtergesellschaften haben ihren Sitz im Ausland. Die FTI Ticketshop GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung deutschen Rechts, deren Organe stellen die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung dar. Dabei trägt die Geschäftsführung die Gesamtverantwortung für die Leitung des Unternehmens. Die Ernennung und Abberufung der Geschäftsführer richtet sich nach § 46 GmbHG. Gesellschaftsvertragsänderungen erfolgen nach den Regelungen des § 53 ff. GmbHG. Die Geschäftsführung der FTI Ticketshop GmbH bestand zum Bilanzstichtag aus 2 Geschäftsführerinnen. Der Ticketshop beschäftigte im Geschäftsjahr 2017/2018 durchschnittlich 63 (Vorjahr: 57) Mitarbeiter in angemieteten Geschäftsräumen in München. 1.2 Geschäftsmodell Die FTI Ticketshop operiert als Consolidator und agiert als Verkäufer von Linienflugtickets (IATA Tickets) an externe Reisebüros, an Onliner sowie auch an Reiseveranstalter im Rahmen von deren Baustein- und Pauschalprogrammen. Der Ticketshop unterteilt sich in die Bereiche Produktion, Service, IT-Technik, Analysen und Vertrieb/Marketing. Die Produktion (Ticketing/Refund) verantwortet die Ticketausstellungen, Erstattung und Umschreibung der Linienflugscheine sowie die Erstellung von Dokumenten für Zusatzleistungen wie Gepäck, Sitzplätze etc. Die Mitarbeiter des Serviceteams beraten die Kunden (Reisebüro, Onliner) über Tarife, Systeme, Airline Allianzen usw. Der Bereich Analyse umfasst die Analyse der Airline und GDS Verträge auf Erreichung der Incentivestaffeln und SLAs. Des Weiteren beinhaltet der Bereich die Aufbereitung von Umsatzreports zur Erstellung von Budgets/Forecasts und agiert als Controllingfunktion der Gesellschaft. Vertrieb/Marketing akquiriert Kunden am deutschen Markt und setzt in Zusammenarbeit mit Partnern auf gezielte Marketingmaßnahmen, um das Kundenportfolio auszubauen und zu betreuen. Die Tarifvielfalt und stetigen Optimierungen der technischen Voraussetzungen des Ticketshops ermöglichen eine erfolgreiche Vermarktung an die Kunden. Das Consolidatorgeschäft wird in rechtlich selbstständigen Gesellschaften in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz geführt. Ein Tochterunternehmen in Belgien befindet sich im Aufbau. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Allgemeine Entwicklung Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Lt. Monatsbericht Oktober 2018 der Deutschen Bundesbank dürfte die deutsche Wirtschaft im Jahresschlussquartal 2018 nach dem deutlichen Dämpfer im Sommer wieder merklich expandieren. Zwar ist die konjunkturelle Grundtendenz gegenwärtig nur verhalten aufwärtsgerichtet. Allerdings ist lt. Bundesbank damit zu rechnen, dass die Kfz-Produktion, die im Sommer wohl vor allem wegen Schwierigkeiten mit einem neuen Emissionsmessverfahren noch stark gesunken war, nach und nach wieder hochgefahren wird. In der Bauwirtschaft setzt sich lt. dem Monatsbericht der Boom hingegen fort. Auch der Arbeitsmarkt und Einkommensperspektiven der Arbeitnehmer sind weiterhin ausgezeichnet. Die Stimmung der Unternehmen hat sich allerdings zuletzt spürbar eingetrübt. Insgesamt dürfte lt. der Bundesbank die deutsche Wirtschaft im laufenden Vierteljahr trotz gewisser Aufholeffekte in der Automobilbranche nicht stärker als im Mittel des ersten Halbjahres wachsen. Die Verbraucherpreise (HVPI) zogen lt. dem Monatsbericht Dezember 2018 im November leicht um saisonbereinigt 0,1 % an. Die Vorjahresrate verringerte sich auch wegen eines Basiseffekts für den HVPI insgesamt von + 2,4 % auf + 2,2 %. Lt. der gesamtwirtschaftlichen Vorausschätzung im Monatsbericht Dezember 2018 für die Jahre 2019, 2020 und 2021 der Bundesbank wird die deutsche Wirtschaft im Projektionszeitraum voraussichtlich in der Hochkonjunktur bleiben. Der jüngste Dämpfer im dritten Vierteljahr 2018 hing dem Bericht zufolge wohl zu einem erheblichen Teil mit vorübergehenden angebotsseitigen Schwierigkeiten in der Automobilindustrie zusammen und dürfte zügig überwunden werden. Der bereits hohe gesamtwirtschaftliche Auslastungsgrad erhöht sich in den kommenden Jahren allerdings wohl nur noch leicht: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird voraussichtlich nur geringfügig stärker wachsen als das Produktionspotenzial, dessen Zuwachsrate zudem nachlässt. Die derzeit in der Grundtendenz verhaltenen Ausfuhren sollten mittelfristig wieder nahezu im Einklang mit den moderat expandierenden Absatzmärkten wachsen. Nach Einschätzung der Bundesbank könnte das reale BIP in kalenderbereinigter Betrachtung um jährlich etwa 1 ½ % zunehmen. Die recht stabilen jahresdurchschnittlichen Wachstumsraten verdecken allerdings, dass die vierteljährlichen Zuwächse im Laufe des Jahres 2019 im Mittel erheblich höher ausfallen als im Jahr 2018 und sich danach wieder leicht abschwächen. Die Inflationsrate wird gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) zunächst von 1,9 % im Jahr 2018 auf 1,4 % im Jahr 2019 sinken, bevor sie 2020 und 2021 wieder jeweils 1,8 % erreicht. Ausschlaggebend für den Umschwung von 2018 auf 2019 sind lt. Bundesbank die Preise für Energie und Nahrungsmittel. Während sie im Jahr 2018 kräftig gestiegen sind, legen sie 2019 nur wenig zu. Dadurch wird verdeckt, dass sich andere Waren und Dienstleistungen vor dem Hintergrund des hohen gesamtwirtschaftlichen Auslastungsgrades und erheblich steigender Lohnstückkosten zunehmend stärker verteuern. Ohne Energie und Nahrungsmittel gerechnet dürfte die Preissteigerungsrate von 1,2 % im laufenden Jahr auf 1,8 % im Jahr 2020 anziehen. 2021 könnte sie 2,0 % erreichen. Branchenentwicklung Lt. der Pressemitteilung des Deutschen Reiseverbands (DRV) vom 12. Oktober 2018 sind in diesem Jahr die Deutschen so viel gereist und haben so viel für ihren Urlaub ausgegeben wie noch nie. 2018 wird lt. DRV vom Umsatz her sowohl für den Reisevertrieb als auch für die Veranstalter ein sehr erfolgreiches Jahr. Der Sommer weist in den stationären Reisebüros ein Umsatzplus von 7,1 Prozent aus (Buchungsstand: Ende September). Für das gesamte Touristikjahr 2017/2018 (vom 1. November 2017 bis zum 31. Oktober 2018) verzeichnet das Marktforschungsunternehmen GfK für die Reisebüros aktuell einen Zuwachs von 7 Prozent. Zusammen mit den zweistellig wachsenden Online-Reiseportalen könnte der Gesamtumsatz des organisierten Reisemarktes zum Saisonende um fast zwei Milliarden Euro höher ausfallen als im vorangegangenen Touristikjahr. Schon heute übertreffen in beiden Vertriebskanälen sowohl die Sommersaison als auch das Touristikjahr die jeweiligen Gesamtumsätze des Vorjahres. Nicht nur die Buchungsumsätze sind gestiegen, auch die Anzahl der Reisenden hat sich bisher nach der GfK-Statistik um fast 4 Prozent erhöht. Die endgültigen Resultate für den stationären und Online-Markt werden in wenigen Monaten vorliegen. Von der starken Nachfrage besonders profitiert haben nach Auswertungen des DRV-Ausschusses Marktforschung Spezialveranstalter und Nischenanbieter, die in diesem Jahr ein stärkeres prozentuales Wachstum zu verzeichnen haben als die klassischen Reiseveranstalter. Gewinner bei den Reisezielen mit deutlichem Umsatz- und Gästezuwachs in den stationären Reisebüros sind die Türkei, Tunesien, Ägypten und Griechenland - und damit vornehmlich das östliche Mittelmeer. Prozentual die höchste Steigerung legt dabei im Sommer 2018 Tunesien vor - mit einem Plus von 80 Prozent. Die Türkei erholt sich mit einem Plus von über 60 Prozent und zeigt deutlich mehr Familienbuchungen als im vergangenen Jahr. Damit kann das Land am Bosporus laut Analyse des DRV-Marktforschungsausschusses wieder an das Niveau des besonders starken Jahres 2015 anknüpfen. Griechenland setzt seinen Aufwärtstrend der vergangenen Jahre mit einem Umsatzsprung von 20 Prozent weiter fort. Aber auch Bulgarien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Italien konnten bei Reisebürobuchungen für die Sommerferien zulegen. Die Buchungen für Spanien erreichen insgesamt (online und stationär) annähernd die Werte des Vorjahres. Lt. DRV stimmt der Blick auf die kommende Wintersaison ebenfalls zuversichtlich: Rund 8 Prozent Umsatzplus sind laut GfK durch Frühbucher bislang in den stationären Reisebüros zu verzeichnen. Mit Stand Ende September ist bereits gut ein Drittel der Saisonumsätze des gesamten Vorjahres gebucht. "Das ist zwar nur eine Momentaufnahme, spricht aber für eine anhaltend gute Urlaubsnachfrage auch in den kommenden Monaten", so Fiebig. Auch hier ist es die verstärkte Nachfrage mit einer höheren Anzahl an Kunden als im Vorjahr, auf der das Wachstum basiert. Vor allem Fernreisen weisen mit derzeit über 10 Prozent überdurchschnittliche Zuwächse auf. Die Reiseziele in Afrika und Asien sowie Australien führen dabei die Liste der Gewinner an. Hervorzuheben sind Kenia, Mauritius, Thailand, die Malediven und die Emirate. Lt. der Pressemitteilung wird trotz des Fernreisebooms kein anderes Reiseziel von den Deutschen im Winter so gerne bereist wie die Kanaren, die einen Anteil von knapp einem Viertel des bislang erzielten Gesamtmarktumsatzes einnehmen. Allerdings können die Kanarischen Inseln zurzeit noch nicht an die Besucher- und Umsatzzahlen des vergangenen Winters anknüpfen. Ägypten als zweitwichtigstes Winterreiseziel weist im Vergleich dazu ein hohes zweistelliges Umsatzwachstum auf. In der Karibik sind Winterurlaube in der Dominikanischen Republik auf Vorjahresniveau gut nachgefragt, Kuba zeigt derzeit noch eine eher verhaltene Nachfrage. Auch der Kreuzfahrtmarkt setzt lt. DRV seinen eindrucksvollen Wachstumskurs der vergangenen Jahre fort. 2.2 Geschäftsverlauf Der Ticketshop wies im Geschäftsjahr 2017/2018 Umsatzerlöse in Höhe von Mio. EUR 17,2 aus. Im vorangegangenen Geschäftsjahr 2015/2016 waren es Mio. EUR 15,4. Die Umsatzaufteilung gestaltet sich wie folgt (Angaben in Tsd. EUR):
Die Umsatzerlöse wurden in Deutschland erzielt. Weitere Ausführungen zum Geschäftsverlauf sind im Abschnitt 2.3 gemacht. 2.3 Gesamtlage des Unternehmens 2.3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme des Ticketshops beläuft sich auf Mio. EUR 30,8 (Vorjahr: Mio. EUR 21,0). Das Anlagevermögen (Mio. EUR 2,5; Vorjahr: Mio. EUR 3,1) besteht überwiegend aus Finanzanlagen. Davon entfallen Mio. EUR 0,4 (Vorjahr: Mio. EUR 0,3) auf Anteile an Tochterunternehmen, Mio. EUR 1,8 (Vorjahr: Mio. EUR 1,6) auf Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Im Vorjahr wurden noch Mio. EUR 1,2 als sonstige Ausleihungen ausgewiesen, die im Geschäftsjahr 2017/2018 vollständig bezahlt wurden. Das Anlagevermögen macht somit ca. 8,1 % (Vorjahr: ca. 14,9 %) der Bilanzsumme aus. Das Umlaufvermögen von Mio. EUR 28,3 (Vorjahr: Mio. EUR 17,9) trägt mit ca. 91,8 % (Vorjahr: 85,1 %) zur Bilanzsumme bei. Davon entfallen Mio. EUR 24,7 (Vorjahr: Mio. EUR 13,9) auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände und Mio. EUR 3,6 (Vorjahr: Mio. EUR 3,9) auf liquide Mittel. Das Eigenkapital beläuft sich auf Mio. EUR 21,0 (Vorjahr: Mio. EUR 14,5). Die Eigenkapitalquote entspricht ca. 68,1 % (Vorjahr: 69,3 %). Die Rückstellungen, im Wesentlichen für noch ausstehende Rechnungen, belaufen sich auf Mio. EUR 1,5 (Vorjahr: Mio. EUR 1,6). Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Mio. EUR 8,3 (Vorjahr: Mio. EUR 4,8). 2.3.2 Finanzlage Die Liquiditätslage war auch im Verlauf des Geschäftsjahres 2017/2018 stets gut und die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen stets pünktlich nachkommen. Die Finanzmittel des Unternehmens betrugen zum 31. Oktober 2018 Mio. EUR 3,6 (Vorjahr: Mio. EUR 3,9). Sie hatten damit einen Anteil am Gesamtvermögen von 11,7 % nach 18,6 % im Vorjahr. 2.3.3 Ertragslage Der Ticketshop erzielt Umsatzerlöse aus der Vermittlung von Flugtickets sowie aus Provisionen und Incentives. Die Umsatzerlöse konnten in 2017/2018 auf Mio. EUR 17,2 gesteigert werden (Vorjahr: Mio. EUR 15,4). Der Personalaufwand erhöhte sich um Mio. EUR 0,4 auf Mio. EUR 3,4. Der Ticketshop beschäftigte im Durchschnitt 63 (Vorjahr 57) Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Mio. EUR 6,9; Vorjahr: Mio. EUR 6,4) enthalten im Wesentlichen Provisionsaufwendungen, CRS-Gebühren und Kosten für Werbung und Verwaltung. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind in Höhe von Mio. EUR 2,5 (Vorjahr: Mio. EUR 2,1) angefallen. 2.4 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Unsere wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz sowie das Jahresergebnis (bereinigt um Beteiligungserträge). Neben einer effizient geführten Organisation haben die nachfolgend dargestellten nicht finanziellen Leistungsindikatoren entscheidenden Anteil an dem nachhaltigen Erfolg vom Ticketshop. Qualifikation unserer Mitarbeiter: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Ticketshop sind ein wesentlicher Teil des Kapitals. Ihre Identifikation mit dem Unternehmen und ihr Engagement für dessen Ziele leisten einen entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg. Durch ständige Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sind die Mitarbeiter des Ticketshops in der Lage, alle am Markt befindlichen Reservierungssysteme hochprofessionell zu bedienen und die Kunden entsprechend zu beraten. Branchenkenntnisse: Ein entscheidender Erfolgsfaktor für die nachhaltige Entwicklung des Ticketshops war und ist in zunehmendem Maße der enge Kontakt zu Kunden sowie ein fundiertes Wissen über die Airline Partner, Tarifkonzepte, Marktbegleiter und der Reservierungssysteme. Um dies sicherzustellen, verfügt der Ticketshop selbst bzw. über ein konzerninternes Netzwerk über ein Instrumentarium zur Beobachtung und Auswertung von Entwicklungen und Anforderungen der Büros, um einen Verkauf von Flugtickets einfach, schnell und günstig abzuwickeln. 3 Nachtragsbericht Am 21. Dezember 2018 wurde für das österreichische Tochterunternehmen eine Ausschüttung in Höhe von Mio. EUR 1,5 beschlossen, die beim Ticketshop phasengleich im Geschäftsjahr 2017/2018 erfasst wurde. 4 Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikopolitik Die Risikopolitik der FTI Ticketshop GmbH orientiert sich an dem Ziel, den Wert des Unternehmens stetig und nachhaltig zu steigern, die mittelfristigen finanziellen Ziele zu erreichen und den Fortbestand des Unternehmens langfristig zu sichern. Damit bildet sie einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmenspolitik. 4.2 Risikomanagement Der Ticketshop ist im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Wir definieren Risiken im weitesten Sinne als die Gefahr, unsere finanziellen, operativen oder strategischen Ziele nicht wie geplant zu erreichen. Das Management von Risiken aus dem operativen Geschäft liegt dabei in erster Linie bei der Geschäftsführung. Der Ticketshop verfügt über ein Berichtswesen, das ein Controlling aller wirtschaftlich relevanten Eckdaten ermöglicht. Es wird durch eine ständige Verfolgung der Finanzströme ergänzt. 4.3 Risikokategorien 4.3.1 Umfeld- und Branchenrisiken Das Buchungsverhalten der Kunden in der Touristik wird wesentlich durch wirtschaftliche Rahmenbedingungen und externe Faktoren beeinflusst. Politische Ereignisse, Naturkatastrophen, Epidemien oder terroristische Anschläge wirken sich auf Urlaubsentscheidungen und damit den Geschäftsverlauf in einzelnen Märkten aus. Da der Ticketshop in seinem Portfolio mit allen IATA Airlines weltweit zusammenarbeitet, ist das wirtschaftliche Risiko diversifiziert. Durch entsprechend veränderte Urlaubsentscheidungen können alle Zielgebiete abdeckt werden. 4.3.2 Geschäftliche Risiken Risiken aus dem Engagement in einzelnen Geschäftsbereichen können sich auch durch veränderte Rahmenbedingungen für einzelne Geschäftsmodelle ergeben, wenn diese nicht mehr zum geplanten Mehrwert für das Unternehmen führen. Diesem Risiko wird mit einer laufenden Überprüfung der bestehenden Konzepte auf ihre Erfolgsaussichten hin begegnet. Aufgrund der guten vorhandenen Beziehungen und deren kontinuierliche Pflege zu Reiseveranstaltern und Reisebüros ohne eigene IATA-Lizenz werden die geschäftlichen Risiken minimiert. 4.3.3 Personalrisiken Wesentlicher Erfolgsfaktor für das Unternehmen ist die Belegschaft (Humankapital). Als Risiko in diesem Bereich sehen wir Austrittsrisiken von Mitarbeitern in Führungs- oder Schlüsselpositionen und den damit verbundenen Know-how-Verlust. Um dem entgegenzuwirken, sieht die Geschäftsführung es als eine zentrale Aufgabe, das bestehende Personal in seiner fachlichen Qualifikation laufend durch interne und externe Schulungsmaßnahmen zu fördern. Daher wurden umfassende Maßnahmen zur Förderung und Weiterentwicklung der Führungsqualitäten in allen Hierarchiebereichen ins Leben gerufen. Durch diese Maßnahmen werden jedoch nicht nur die fachlichen und sozialen Kompetenzen gefördert, es fördert im selben Ausmaß das Betriebsklima, da die bereichs- und abteilungsübergreifende Zusammensetzung der jeweiligen Gruppen wesentlich die Interaktion fördert. Dies führt zu einem bereichsübergreifenden Verständnis, reduziert Konfliktpotenziale und erhöht die Corporate Identity. 4.3.4 Informationstechnische Risiken Die Geschäftsprozesse in der Touristik sind in hohem Maße von den installierten Informationssystemen abhängig. Beispielsweise sind die Buchungssysteme sowie sämtliche administrativen Bereiche IT-basiert. Darüber hinaus gewinnt das Internet nicht nur als Vertriebskanal, sondern auch als Basistechnologie zur Automatisierung von Geschäftsprozessen zwischen Geschäftspartnern weiter an Bedeutung. Für IT-Betrieb, Entwicklung, Systembetreuung und Support sind internationale, leistungsstarke Partner als IT-Dienstleister tätig. Die IT-Governance wird durch ein externes und alle Geschäftsfelder umfassendes IT-Führungsgremium gewährleistet, das hierbei durch ein aus IT-Direktoren bestehendes Expertenteam unterstützt wird. Um zu gewährleisten, dass die Geschäftsprozesse sicher und effizient ablaufen, werden die IT-Systeme ständig überprüft, weiterentwickelt und im Rahmen des Lifecycle-Managements ausgetauscht. Die Regelungen zur Informationssicherheit werden ebenfalls permanent verbessert. Sie umfassen beispielsweise die Implementierung von Firewalls, Virenscannern und Verschlüsselungsmechanismen. Des Weiteren werden gegen möglichen Datenmissbrauch und -verlust zusätzliche Maßnahmen angewendet: Zugangs- und Zugriffsschutzsysteme, Back-up-Verfahren sowie die Spiegelung geschäftskritischer Systeme, Websites und Infrastrukturkomponenten in zwei räumlich voneinander getrennten Rechenzentren. Die im Unternehmen zur Abbildung des operativen Geschäfts vorhandenen IT-Eigenentwicklungen und deren permanente Weiterentwicklung sind einerseits Grundlage für den geschäftlichen Erfolg und die schnelle Reaktionsfähigkeit auf Veränderungen des Marktes. Andererseits bergen sie aber auch jene Risiken, die Individuallösungen gegenüber Standardprodukten üblicherweise mit sich bringen. 4.3.5 Währungsrisiken Währungsrisiken sind aufgrund des Geschäftsmodells des Ticketshops weitestgehend nicht gegeben. 4.3.6 Finanzinstrumente Im Wesentlichen entstehen beim Ticketshop finanzwirtschaftliche Risiken durch Kreditrisiken hinsichtlich Kunden und Lieferanten. Die originären Finanzinstrumente umfassen auf der Aktivseite der Bilanz im Wesentlichen die flüssigen Mittel, die Forderungen sowie die Finanzanlagen. Auf der Passivseite entsprechen die Finanzinstrumente den Verbindlichkeiten. Kreditrisiken beziehen sich auf den möglichen Ausfall von Schuldnern und auf eventuelle Bonitätsverschlechterungen. Möglichen Ausfallrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen und pauschalierte Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das maximale Ausfallrisiko begrenzt sich auf Forderungen und Finanzanlagen und entspricht dem Bilanzansatz dieser Instrumente. 4.3.7 Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Die Bundesbank führt aus, dass die konjunkturelle Grundtendenz auch im Winterhalbjahr noch recht verhalten ausfallen dürfte. Darauf deuten die zuletzt nur noch vorsichtig optimistischen Geschäftserwartungen der Unternehmen hin. Ausschlaggebend hierfür sind die nur moderaten Zuwächse bei den Ausfuhren. Im weiteren Verlauf des kommenden Jahres ist lt. Bundesbank damit zu rechnen, dass sich die Dynamik der deutschen Wirtschaft auch in der Grundtendenz wieder festigt. Insgesamt ergibt sich damit das Bild einer anhaltenden, sich aber nur noch wenig verstärkenden Hochkonjunktur. 5 Prognosebericht 5.1 Erwartete Ertragslage Für das Geschäftsjahr 2018/2019 wird trotz des anspruchsvollen Marktumfeldes mit einem Umsatz sowie einem Jahresergebnis (bereinigt um Beteiligungserträge) auf Vorjahresniveau gerechnet. 5.2 Erwartete Finanzlage Unsere Finanzplanung unterstellt, dass sich die Geschäftsentwicklung über das Geschäftsjahr 2018/2019 hinaus planmäßig entsprechend unserer Unternehmensplanung entwickelt und sich hieraus keine signifikanten bzw. ungeplanten Liquiditätsbelastungen ergeben. 5.3 Gesamtaussage der voraussichtlichen Entwicklung Unter der Annahme einer positiven gesamtwirtschaftlichen Tendenz für die Euro-Zone gehen wir von einer damit einhergehenden Entwicklung des Ticketshops und einer konstanten Umsatzentwicklung aus.
München, den 31. Januar 2019 Heike Schumacher, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Oktober 2017Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2017 bis zum 31. Oktober 2018
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. November 2017 bis zum 31. Oktober 20181. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des HGB sowie des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die FTI Ticketshop GmbH, München (HRB 116055, Amtsgericht München) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. des § 267 Abs. 2 HGB und beachtet hinsichtlich der Bilanzierung und Bewertung die allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256a HGB sowie die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 bis 278 HGB. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sie werden planmäßig nach der linearen Methode abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter ab einem Wert von EUR 150,00 bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bei dauernder Wertminderung angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Möglichen Ausfallrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen und pauschalierte Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten und die Kassenbestände wurden zum Nennwert angesetzt. Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche, sich in Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre gem. RückAbzinsV abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei Restlaufzeiten größer einem Jahr wird das Imparitäts-, Realisations- und Anschaffungskostenprinzip beachtet. Die Erfassung von Umsatzerlösen erfolgt nach Erbringung der Lieferung oder Leistung und damit mit dem Gefahrenübergang. Flugumsätze werden zum Zeitpunkt der Ticketausstellung erfasst. Die übrigen Umsatzerlöse werden bei Inanspruchnahme der Leistung bzw. Abnahme der Lieferung erfasst. Beteiligungserträge von Kapitalgesellschaften werden ggfs. auch phasengleich erfasst, wenn der zugrunde liegende Abschluss festgestellt und die Ausschüttung beschlossen wurde. 2. Erläuterungen zum Jahresabschluss 2.1 Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Zusammensetzung des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der einzelnen Posten sind im Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt. Anteilsbesitz Die Gesellschaft verfügt über folgende direkte und indirekte Beteiligungen:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen mit TEUR 17.496 Gesellschaften der FTI Gruppe und resultieren im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Gesellschaften der FTI Gruppe stellen nahestehende Unternehmen dar. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Airline Incentives in Höhe von TEUR 3.478 (Vorjahr: TEUR 0) sowie TEUR 15 Forderungen gegenüber dem Finanzamt (Vorjahr: TEUR 429) enthalten. Im Vorjahr wurden die Incentives in Höhe von TEUR 3.927 in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt nominal EUR 150.000,00 und ist unverändert zum Vorjahr. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen (TEUR 487; Vorjahr: TEUR 36) resultieren in Höhe von TEUR 274 aus Gewerbesteuer (Vorjahr: TEUR 20) und in Höhe von TEUR 213 aus Körperschaftsteuer (Vorjahr: TEUR 15). In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.002 (Vorjahr: TEUR 1.588) sind als wesentliche Posten Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 241; Vorjahr: TEUR 432), Provisionsverpflichtungen (TEUR 681; Vorjahr: TEUR 1.075) und personalbezogene Rückstellungen (TEUR 81; Vorjahr: TEUR 81) enthalten. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen mit TEUR 862 gegenüber nahestehenden Unternehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in erster Linie aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Es besteht insoweit Mitzugehörigkeit zu den Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten auch Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 39). Zu den oben aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen keine Sicherheiten. Sämtliche Verbindlichkeiten wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3a HGB sowie Angaben nach § 285 Nr. 3 HGB Zur Durchführung des Geschäftsbetriebs nimmt die Gesellschaft Dienstleistungen Dritter wie Räumlichkeiten, IT u.Ä. entgeltlich in Anspruch.
Es bestehen zum Stichtag keine weiteren sonstigen finanziellen Verpflichtungen. 2.2 Erläuterungen zur GuV Umsatzerlöse Die Umsätze setzen sich - aufgegliedert nach Flugumsatz und Provisionsumsatz - wie folgt zusammen:
In den sonstigen Umsätzen wurden Werbekostenzuschüsse in Höhe von TEUR 828 (Vorjahr: TEUR: 772) und Erträge aus Kreditkarten Disagio in Höhe von TEUR 159 (Vorjahr: TEUR 195) ausgewiesen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 504 (Vorjahr: TEUR 477) enthalten im Wesentlichen Erträge aus Kostenweiterbelastungen und der Umlage von Kosten für zentrale Dienstleistungen an ehemals verbundene Unternehmen. Personalaufwand Der Personalaufwand beinhaltet wie im Vorjahr keine Aufwendungen für die Altersversorgung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.950 (Vorjahr: TEUR 6.439) umfassen im Wesentlichen Provisionsaufwendungen (TEUR 985; Vorjahr: TEUR 1.174), CRS-Gebühren (TEUR 3.020; Vorjahr: TEUR 2.581) sowie Kosten für Werbung (TEUR 538; Vorjahr: TEUR 403). Periodenfremdes Ergebnis
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Geschäftsjahr 2017/2018 ergaben sich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 2.476 (Vorjahr: TEUR 2.086). 3. Sonstige Angaben Abschlussprüferhonorare Im Geschäftsjahr sind Honorare für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 28) als Aufwendungen erfasst worden. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer, berechnet über 4 vorangegangene Quartalsstichtage betrug im Geschäftsjahr 63 (Vorjahr: 57). Konzernzugehörigkeit Die FTI Ticketshop GmbH, München gehört mehrheitlich zur RT/Raiffeisen Touristik Group GmbH, Altötting und fließt dort in den Konzernabschluss mit ein. Ergebnisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Am 21. Dezember 2018 wurde für das österreichische Tochterunternehmen eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 1.500 beschlossen, die beim Ticketshop phasengleich im Geschäftsjahr 2017/2018 erfasst wurden. Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben. Gewinnverwendung Für das Geschäftsjahr 2017/2018 ergab sich ein Jahresergebnis (Gewinn) in Höhe von TEUR 6.412. Die Geschäftsführer schlagen vor, aus dem Jahresüberschuss und dem Gewinnvortrag eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 9.986 an die Gesellschafter vorzunehmen. Geschäftsführung Geschäftsführer:
Die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.
München, den 31. Januar 2019 Heike Schumacher, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. November 2017 bis zum 31. Oktober 2018
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FTI Ticketshop GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. November 2017 bis zum 31. Oktober 2018 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der FTI Ticketshop GmbH, München, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 11. März 2019 Deloitte
GmbH
Karl-Heinz Müller, Wirtschaftsprüfer Markus Kraus, Wirtschaftsprüfer |
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