Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 23135
Vorher
Oraylis GmbH Business IT SolutionsORAYLIS GmbH Business Intelligence
Eingetragen
13.3.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Beratung von Unternehmen auf dem Gebiet der Informationstechnik und die Erbringung aller damit zusammenhängenden Dienstleistungen, insbesondere Unterstützung in Fragen moderner Informations Management Plattformen und deren technische Umsetzung sowie Konzeption, Entwicklung und Vetrieb von Informations Management Software

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Thume
seit 5.11.2024
Geschäftsführer
Hilmar Buchta
seit 10.5.2023
Prokura
Dorte Schusdziara
seit 10.5.2023
Geschäftsführer
David Classen
seit 10.5.2023
Prokura
Holger Kowalewski
seit 10.5.2023
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (7)

NameAnteil
84.50%
H***** B*****
3.00%
H***** K*********
2.50%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Oraylis Holding GmbHEigenbeteiligung
1.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ORAYLIS GmbH

Meerbusch (vormals: Düsseldorf)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Turn your data into value - für dieses Versprechen steht die ORAYLIS GmbH seit der Gründung im Jahr 1999. Als führender Komplettanbieter für Business Intelligence, Data Analytics und Artificial Intelligence realisieren wir exklusive Daten-Plattformen auf Basis von Microsoft-Technologie - nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert für die Bedürfnisse des Kunden. Dabei reicht das Angebot von der Entwicklung der Datenstrategie über die Lösungskonzeption bis hin zur konkreten Umsetzung und Sicherung des laufenden Betriebs.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Rahmenbedingungen

2.1 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Laut einer Marktstudie des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater e.V. (BDU) ist der Gesamtumsatz in der Consultingbranche im Jahr 2023 mit einem Plus von 7,2% auf 46,7 Mrd. Euro gestiegen (2022: 43,7 Mrd. Euro). Der vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) erhobene Geschäftsklima-Index für die Consultingbranche ist im Vergleich vom dritten auf das vierte Quartal 2023 von 96,0 auf 96,3 ganz leicht gestiegen711917559. Während es in ersten Quartal 2024 einen leichten Rückgang auf 96,1 Punkte gegeben hat, hat sich dieser im zweiten Quartal mit einem Rückgang auf 91,6 Punkte beschleunigt.

Laut einer Studie des Branchenverbands Bitkom hat der Fachkräftemangel im Jahr 2023 weiter zugenommen. Branchenübergreifend ist die Zahl freier Stellen für IT-Fachkräfte in 2023 auf 149.000 gestiegen. Das sind 9 Prozent mehr als im Vorjahr, als quer durch alle Branchen 137.000 Jobs unbesetzt blieben.

2.2 Entwicklung der ORAYLIS GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr

Umsatz:

Der Umsatz der ORAYLIS GmbH betrug im Berichtsjahr 20.359 TEuro (Vorjahr: 18.850 TEuro). 2023 stieg der Umsatz um 1.509 TEuro bzw. 8%.

Die Umsatzerlöse wurden im Geschäftsjahr fast ausschließlich mit Dienstleistungen im Inland erwirtschaftet.

Aufwendungen:

Die gesamten Aufwendungen sind von 15.992 TEuro im Vorjahr auf 18.251 TEuro im Berichtsjahr angestiegen, was im Wesentlichen auf den Ausbau des Mitarbeiterbestands zurückzuführen ist.

Investitionen:

Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen sowie den Sachanlagen fanden durch Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in notwendige Betriebsmittel sowie betriebsnotwendige Hard- und Software statt. Im Mai 2023 hat die ORAYLIS GmbH ein neues Bürogebäude bezogen, was ebenfalls größere Zugänge bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung erforderlich machte.

Finanzierungsmaßnahmen:

Eine Fremdfinanzierung über Banken ist weiterhin nicht notwendig, da sich die ORAYLIS GmbH durch die eigene Geschäftstätigkeit selbst finanziert.

Personal:

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter ist 2023 gegenüber 2022 von 132 auf 154 gestiegen. Zum Bilanzstichtag waren 162 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.

Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres:

Mit Beginn der Corona-Krise im Frühjahr 2020 stand ein Arbeiten, sowohl beim Kunden vor Ort, als auch im ORAYLIS-Office nicht mehr im Einklang mit dem Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter. Entsprechend war es zielführend, das s.g. HomeOffice zum regelmäßigen Arbeitsort zu erklären. Da schon vor der Pandemie die technischen Hard- und Software-Einrichtungen vollständig tauglich für Remote-Arbeiten waren, konnte der Wechsel schnell und störungsfrei umgesetzt werden. Bis zum Umzug in die neuen Büroräumlichkeiten im Mai 2023 hat sich an dem oben Beschriebenen nichts Wesentliches geändert. Ein Großteil der Arbeitszeit wurde weiter aus dem HomeOffice erbracht. Im Zuge der Anforderungen an NewWork erfolgt seit Umzug die Arbeit für die meisten Mitarbeiter im Hybrid-Modus, das heißt, eine gesunde Mischung zwischen persönlicher Zusammenarbeit im Büro und HomeOffice.

Zusammenfassende Beurteilung der Geschäftsführung:

Aufgrund der vielen globalen Krisen sowie Herausforderungen bei Inflation und stark gestiegenen Zinsen ist es im Geschäftsjahr 2023 nicht gelungen, den ursprünglich geplanten Umsatz und die Ergebnisplanungen zu erreichen. Insbesondere ab dem Sommer 2023 wurde eine Eintrübung der Nachfrage unserer Kundschaft spürbar. Folglich war eine kontinuierliche Auslastung der Berater in den Kundenprojekten nicht zu jeder Zeit möglich. Gleichzeitig ist es als Erfolg zu werten, dass der Umsatz um 8% gesteigert werden konnte und die Fluktuation im vergangenen Geschäftsjahr trotz der weiterhin besonderen Arbeitsumstände niedrig gehalten und gleichzeitig trotz des bekannten Fachkräftemangels neue Mitarbeiter akquiriert werden konnten.

Die Geschäftsführung ist in Anbetracht der Gesamtumstände mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden.

3. Darstellung der Lage

3.1 Ertragslage

Aus der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres ergibt sich folgende Ertragsübersicht.

2023
TEuro
2022
TEuro
Umsatzerlöse 20.359 18.850
Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen 150 0
sonstige betriebliche Erträge 766 327
Materialaufwand 2.051 1.889
Personalaufwand 13.111 11.621
Abschreibungen 289 186
sonstige betriebliche Aufwendungen 2.801 2.296
Erträge aus Wertpapieren 29 12
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12 9
Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0 208
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 68 55
Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 2.996 2.943
auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 2.996 2.943
Jahresüberschuss 0 0

Insgesamt wurden die Umsatzerlöse überwiegend mit deutschen Kunden erzielt.

Seit dem 1. Januar 2019 gibt es einen Gewinnabführungsvertrag mit der Oraylis Holding GmbH. Die Besteuerung der Ergebnisse aus der ORAYLIS GmbH erfolgt auf Ebene der Muttergesellschaft.

3.2 Finanzlage

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Cashflow in Höhe von 2.685 TEuro generiert. Die Finanzlage wird weiter als gut eingeschätzt.

3.3 Vermögenslage

2023
TEuro
Anteil
%
2022
TEuro
Anteil
%
Vermögen
Anlagevermögen 1.018 12 840 9
Flüssige Mittel 1.590 19 1.753 20
Übrige Aktiva 5.946 69 6.362 71
8.554 100 8.955 100
Kapital
Eigenkapital 4.263 50 4.263 48
Mittelfristiges Fremdkapital 685 8 530 6
Kurzfristiges Fremdkapital 3.606 42 4.162 46
8.554 100 8.955 100

Die Bilanzsumme ist um 401 TEuro auf 8.554 TEuro gesunken. In den übrigen Aktiva sind Wertpapiere in Höhe von 1.864 TEuro enthalten, die zur Vermeidung von Negativzinsen angeschafft wurden (Vorjahr: 2.293 TEuro).

Das kurzfristige Fremdkapital bezieht sich im Wesentlichen auf die sonstigen Rückstellungen und kurzfristige Verbindlichkeiten.

Bei dem mittelfristigen Fremdkapital handelt es sich um die Einlagen der stillen Gesellschafter.

3.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Umsatz und

• Umsatzrendite.

Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Auslastung

• Vermeidung von Fluktuationen,

• langfristige Kundenbindungen,

• Stärkung der Partnerschaften, insbesondere zu Microsoft und

• erfolgreiches Recruiting von Mitarbeitern.

4. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

4.1 Zukünftige Entwicklung

Die zukünftige Entwicklung unseres Geschäftsfeldes schätzen wir für die nächsten Jahre weiterhin sehr positiv ein. Daten werden seit einigen Jahren als das Gold des 21sten Jahrhunderts bezeichnet und mit den immer stärker werdenden und skalierbaren Rechnersystemen in der Cloud, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten, insbesondere auch für gänzlich neue Geschäftsmodelle und Produkte.

4.2 Chancen

Auch für die Folgejahre ist durch die weiter zunehmende Digitalisierung in allen Lebensbereichen ein attraktiver Markt für IT-Beratungsunternehmen zu erwarten. Die ORAYLIS GmbH sieht sich durch die klare Fokussierung auf die Produkte und Plattformen von Microsoft, hier seien insbesondere die Cloud-Plattformen Azure und Azure AI genannt, sehr gut ausgerichtet, um die Wachstumsstrategie erfolgreich fortzusetzen. Als offizieller und zertifizierter Microsoft-Solution-Partner in allen vier Azure Designations Daten & KI, Digital & App Innovationen, Security sowie Infrastruktur unterstreichen wir, neben den Projektreferenzen international agierender Unternehmen, beispielhaft unsere Expertisen in Richtung Markt nebst Partnernetzwerken.

4.3 Risiken

Wir sehen zwei große Risiken:

Der Fachkräftemangel ist und bleibt sicherlich ein Risiko für das geplante Unternehmenswachstum. Schon in der Vergangenheit war es so, dass man die Nachfrage nach geeigneten Mitarbeitern nicht decken konnte und es gibt wenig Grund anzunehmen, dass das in der nahen Zukunft anders sein wird.

Die globalen und nationalen Herausforderungen wie Deglobalisierung, Rezessionsangst sowie Ukrainekrise sind vorhanden. Bislang waren wir von den wirtschaftlichen Auswirkungen nur am Rande betroffen. Es besteht aber das grundsätzliche Risiko spürbarer zukünftiger negativer Auswirkungen.

5. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 gehen wir aktuell von einem Umsatzwachstum von ca. 4% auf 21,2 Mio. Euro aus. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung soll in einer Größenordnung von 7% auf 3,2 Mio. Euro steigen.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts sind die ersten 6 Monate abgeschlossen und wir können die Jahresplanung bestätigen.

 

Meerbusch, 5. September 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.017.925,00 840.438,05
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 66.320,00 134.108,00
II. Sachanlagen 951.605,00 406.330,05
III. Finanzanlagen 0,00 300.000,00
B. Umlaufvermögen 7.479.358,18 8.023.160,23
I. Vorräte 150.045,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.874.989,20 3.977.818,56
III. Wertpapiere 1.864.326,60 2.292.630,60
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.589.997,38 1.752.711,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.110,62 91.519,02
Aktiva 8.554.393,80 8.955.117,30

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.263.245,18 4.263.245,18
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnvortrag 4.013.245,18 4.013.245,18
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.163.101,92 1.384.032,96
C. Verbindlichkeiten 3.127.981,70 3.307.839,16
D. Rechnungsabgrenzungsposten 65,00
Passiva 8.554.393,80 8.955.117,30

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 19.223.916,42 17.288.091,64
2. Personalaufwand 13.110.741,09 11.621.357,34
a) Löhne und Gehälter 11.214.583,28 9.959.961,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.896.157,81 1.661.395,51
davon für Altersversorgung 21.674,05 24.496,41
3. Abschreibungen 289.447,21 186.452,87
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 289.447,21 186.452,87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.800.669,73 2.295.843,15
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 28.925,58 11.742,04
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.368,09 9.222,75
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 207.936,91
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 67.944,66 54.460,59
9. Ergebnis nach Steuern 2.996.407,40 2.943.005,57
10. sonstige Steuern 294,00 294,00
11. aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 2.996.113,40 2.942.711,57
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN

Die ORAYLIS GmbH hatte ihren Sitz bis zum 9. Mai 2023 in Düsseldorf und wurde beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Registernummer HRB 46831 geführt. Seit dem 10. Mai 2023 hat sie ihren Sitz in Meerbusch und wird beim Amtsgericht Neuss unter der Registernummer HRB 23135 geführt.

ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

ERLÄUTERUNGEN ZU DEN GRUNDSÄTZEN DER BILANZIERUNG

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden linear auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen.

Steuerlich zulässige Wahlrechte werden in Anspruch genommen, soweit diese auch handelsrechtlich zulässig sind. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 Euro werden im Jahr des Zugangs als Zugang und Abgang im Anlagenspiegel ausgewiesen.

Die Forderungen wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Wertpapiere wurden mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Börsenwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr, soweit zur periodengerechten Gewinnermittlung notwendig, abgegrenzt.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung der Einzelposten des Anlagevermögens einschließlich der auf das Berichtsjahr entfallenden Abschreibungen ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 216 TEuro (Vorjahr: 460 TEuro) enthalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen aus dem Personalbereich in Höhe von 955 TEuro (Vorjahr: 1.085 TEuro).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Bis zu einem Jahr (Vorjahr)
TEuro
Über einem Jahr (Vorjahr)
TEuro
Über fünf Jahren (Vorjahr)
TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1908 0 0
(1886) (0) (0)
Übrige Verbindlichkeiten 535 685 0
(892) (530) (0)
Summe 2.443 685 0
(2.778) (530) (0)

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind enthalten:

31.12.2023
TEuro
31.12.2022
TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 1.908 1.886

Es handelt sich dabei um übrige Verbindlichkeiten.

In den übrigen Verbindlichkeiten sind enthalten: 31.12.2023
TEuro
31.12.2022
TEuro
Verbindlichkeiten aus Steuern 197 201
im Rahmen der sozialen Sicherheit 24 19

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 22 TEuro (Vorjahr 24 TEuro) enthalten.

SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf insgesamt 5.992 TEuro.

SONSTIGE ANGABEN

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 154 Angestellte beschäftigt, davon 24 Teilzeit- und 130 Vollzeitkräfte.

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:

• Herr Thomas Strehlow

• Frau Dorte Schusdziara

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Meerbusch, den 5. September 2024

Anschaffungswerte
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
254.100,85 17.800,00 0,00 0,00 271.900,85
254.100,85 17.800,00 0,00 0,00 271.900,85
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 510.283,66 772.453,16 244.169,05 181.052,68 1.345.853,19
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 244.169,05 0,00 244.169,05- 0,00 0,00
754.452,71 772.453,16 0,00 181.052,68 1.345.853,19
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 300.000,00 0,00 0,00 300.000,00 0,00
300.000,00 0,00 0,00 300.000,00 0,00
1.308.553,56 790.253,16 0,00 481.052,68 1.617.754,04
Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
119.992,85 85.588,00 0,00 205.580,85
119.992,85 85.588,00 0,00 205.580,85
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 348.122,66 203.859,21 157.733,68 394.248,19
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
348.122,66 203.859,21 157.733,68 394.248,19
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
468.115,51 289.447,21 157.733,68 599.829,04
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
66.320,00 134.108,00
66.320,00 134.108,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 951.605,00 162.161,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 244.169,05
951.605,00 406.330,05
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 300.000,00
0,00 300.000,00
1.017.925,00 840.438,05

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die ORAYLIS GmbH, Meerbusch

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ORAYLIS GmbH, Meerbusch, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ORAYLIS GmbH, Meerbusch, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neuss, 5. September 2024

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