Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Autohaus Ertel GmbH
Karl-Benz-Straße 6, 85221 Dachau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Ertel seit 27.1.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Ertel GmbHDachauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Autohaus Ertel GmbH in Dachau ist ein mittelständisches Unternehmen, das sich auf den Verkauf, die Vermietung und den Service von Wohnmobilen aus dem mittleren und hochpreisigen Segment und in kleinerem Rahmen von PKWs und Oldtimern spezialisiert hat. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Caravaningbranche meldet für 2023 einen Jahresumsatz von 15,3 Milliarden Euro (Vj.: 14,03 Mrd. Euro) . Dies ist ein leichtes Plus von knapp einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Neuwagenproduktion setzte 8,6 Euro Milliarden (+ 1,1 Prozent) um. Ebenfalls im Plus waren das Gebrauchtwagen- (5,5 Milliarden Euro). Das Zubehörgeschäft (1,3 Milliarden Euro) war unverändert. Steigende Material- und Energieausgaben hatten sich branchenübergreifend in höheren Kosten widergespiegelt. 15 Milliarden Euro Jahresumsatz sind das zehnte Umsatzplus in Folge für die Branche. Wie in anderen Wirtschaftszweigen auch, spiegelten sich steigende Energie- und Materialkosten bei Herstellern und Händlern mit Kostenerhöhungen auf dem Caravaning-Markt wider. Dementsprechend stieg trotz der Probleme in Produktion und Auslieferung der Umsatz für die Branche. Die Stimmung in der Caravaning Branche hat sich entgegen dem allgemeinen Trend nach den Corona-Jahren und trotz des Ausbruchs des Ukraine-Konflikts daher verbessert. Getrübt war diese Stimmung alleine durch die immer schlechter werdende Verfügbarkeit der Fahrzeuge. Hauptursache ist die mangelnde Versorgung durch die Chassis- und Chiphersteller. Das Vermietungsgeschäft blieb unverändert stabil im Rahmen der Planungen. Der Service wird in der Branche zunehmend als wichtig angesehen. Der Werkstattbereich gilt somit heute und künftig als wichtige Stütze der Unternehmen. Die branchenbezogene Beschäftigungssituation hat sich im Jahr 2023 nicht verändert. Es bleibt generell schwierig, geeignetes Personal zu finden. 2. Geschäftsverlauf Analog zum Vorjahr zeichnete sich das Geschäftsjahr 2023 durch eine überdurchschnittlich hohe Nachfrage an Fahrzeugen sowie zahlreicher Auftragseingänge aus. Im Bereich der Vermietung wurde die Mietflotte im Vergleich zum Vorjahr erneut vergrößert und umfasst insgesamt bis zu 12 Fahrzeuge aus dem High-Class-Segment. Insgesamt wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 29.079 erzielt. Der Umsatz entfällt mit TEUR 28.650 auf den Geschäftsbereich Fahrzeug-Verkauf und TEUR 429 auf den Geschäftsbereich Vermietung. Das Rohergebnis beläuft sich auf TEUR 3.143 (Vorjahr TEUR 2.654). Die absolute Steigerung ist bedingt durch den Anstieg der Umsatzerlöse und der gleichbleibenden Materialeinsatz-Quote. Es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.109 (Vorjahr TEUR 1.030) erwirtschaftet. 3. Ertragslage Den Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 29.079 stehen Materialkosten in Höhe von TEUR 25.936 gegenüber. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl beträgt 9 Mitarbeiter, so dass sich die Personalkosten auf TEUR 896 belaufen. Im Vorjahr lagen die Personalkosten noch bei TEUR 635 bei gleicher Anzahl der Beschäftigten. Die Steigerung der Personalkosten beruht zum einen auf Erfolgsboni und zum anderen spiegeln sich darin die allgemeinen Personalkostensteigerungen wider. Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von TEUR 28 und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 640 (Vj.: TEUR 558) , insbesondere der Fahrzeugkosten in Höhe von TEUR 274, verbleibt ein Jahresergebnis von TEUR 1.109. Bei Betrachtung der Ergebnisplanung des Vorjahres hat das Geschäftsjahr 2023 aufgrund der oben genannten Aspekte unsere Erwartungen somit deutlich übertreffen können. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt TEUR 10.464 nach TEUR 7.393 zum 31. Dezember 2022 und weist somit einen Anstieg von 41,54 % auf. Der Anstieg ist zum einen bedingt durch den Anstieg der Vorräte um TEUR 1.919 und zum anderen durch den Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 1.147 aufgrund von Darlehensvergaben. Auf den gesamten Vorratsbestand entfallen 87,59 % (Vj.; 98,0 %) der Bilanzsumme. Aufgrund des Jahresüberschuss von TEUR 1.109 konnte die Eigenkapitalquote auf 40,37 % erhöht werden. 5. Finanzlage Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um TEUR 2.305 durch Aufnahme von kurzfristigen Darlehen zur Vorratsfinanzierung erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind korrespondierend zur Erhöhung des Vorratsvermögens zum Bilanzstichtag um TEUR 1.365 angestiegen. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend offene Kreditlinien, sodass auch zukünftig anstehende Finanzierungen gesichert sind. Die Finanzlage ist als solide zu betrachten. Darüber hinaus werden Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Skonto sowie seitens der Lieferanten eingeräumte Boni und Rabatte werden in Anspruch genommen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. 6. Personal / Mitarbeiter Zum Stichtag 31.12.2023 waren im Durchschnitt 8 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. III Prognose-, Chancen- und Risikobericht Wir gehen grundlegend davon aus, dass die Verfügbarkeit von Fahrzeugen ansteigen wird, dass die Lieferengpässe beendet sein werden und ein Überangebot an Fahrzeugen für 2024 zu erwarten ist. Darüber hinaus wird der Ukraine-Konflikt die Kauflaune weiter negativ beeinflussen. Ebenso wirkt sich das deutlich angestiegene Zinsniveau sowohl für die Verbraucher und Käufer, die die Kaufpreise zum Teil von Banken finanzieren lassen, negativ aus, als auch für die Verkäufer und Anbieter der Luxusmobile, da der Bestand auch teilweise fremdfinanziert ist. Dies führt zwangsweise zu höheren Kapitalkosten und schmälert den Ertrag. Vor diesem Hintergrund gehen wir aktuell von insgesamt etwas niedrigeren Umsätzen und in der Folge von einem deutlich niedrigeren Jahresüberschuss als im Berichtsjahr 2023 aus. Eine konkretere Prognose der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist aufgrund der beschriebenen, sehr volatilen, Umstände derzeit nicht verlässlich möglich. Risikomanagementsystem Die Erfassung und Kontrolle von gegenwärtigen und zukünftigen geschäftlichen und finanziellen Risiken erfolgt durch permanente Durchführung von Soll - Ist - Vergleichen. Auf der Absatzseite verfolgt die Geschäftsführung und der Vertrieb zeitnah die Tendenzen des Marktes. Zur internen Steuerung werden als finanzielle Leistungsindikatoren primär die Eigenkapital- und Umsatzrentabilität sowie der Liquiditätsgrad angesehen. Chancen Als primäre Chance werden die erneuten Absatzsteigerungen in der Gesamt-Branche betrachtet. Wir gehen davon aus, dass sich zwar nicht 2024 aber in naher Zukunft die Reise- Caravaning-, Mobilitätsfreude der Endverbraucher stark anwachsen wird. Es werden mehr Stellplätze und Campingplätze für die großen Formate entstehen und dadurch freie Kapazitäten geschaffen. Hier sehen wir für die Zukunft vielsprechende Ertragspotenziale. Um hier den zukünftigen Bedarf bestmöglich abdecken zu können, sind Kapazitätserweiterungen sowie Personalaufstockungen denkbar. Um die Kundenzufriedenheit zu gewährleisten, erfolgt eine stetige Optimierung sowie Digitalisierung der Prozesse innerhalb unseres Betriebes. Weitere Chancen ergeben sich aus verschiedenen gesellschaftlichen Entwicklungen. Hierzu zählt beispielsweise die demografische Entwicklung. Die zunehmend im Renteneintrittsalter befindliche und mit verhältnismäßig hohen Vermögenswerten ausgestattet Generation der Baby-Boomer wird zukünftig insbesondere als potentieller Kundenkreis angesehen. Aufgrund des wachsendes Interesses an alternativen, umweltfreundlichen Urlaubsformen, der Trend zum regionalen und individuellen Reisen oder der Trend zurück in die Natur wird auch zukünftig von hohen Nachfrage im Fahrzeugverkauf sowie im Bereich der Vermietung ausgegangen werden. Die identifizierten Risiken werden gezielt beobachtet und gesteuert. Sie haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die bestehenden Chancen werden konsequent genutzt. Risiken Die Nachfrage nach Freizeitfahrzeugen hängt insbesondere vom gesamtwirtschaftlichen und politischen Geschehen ab. Negative wirtschaftliche Rahmenbedingungen wie Preisentwicklung, Inflation etc. sowie politische Konflikte, wirken sich hier negativ auf die Nachfrage aus, da die Anschaffung eines Reisemobil oder Caravan grundsätzlich entbehrlich ist. Steigerungen der Treibstoffkosten führen zu einer Verteuerung der Reiseform. Dies kann sowohl den Verkaufsbereich als auch die Vermietung beeinträchtigen. Den Fortbestand der Autohaus Ertel GmbH gefährdende Entwicklungen sind aus der Sicht des Geschäftsführers derzeit nicht erkennbar.
Dachau, 30.06.2024 Frank Ertel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurden die größenabhängigen Erleichterungen des § 276 HGB in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Dabei wurden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände wurden im Berichtsjahr vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 1.000,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und vollständig abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sowie die kumulierten Abschreibungen zu Beginn und Ende des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 942.281,29 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Forderungen gegen Geschäftsführer Mit dem Geschäftsführer besteht ein Kreditvertrag, der mit 4,0 % verzinst wird. Als Sicherheit werden die Gesellschafteranteile verpfändet. Der aktuelle Kreditvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2024. Aus diesem Rahmenvertrag bestehen zum 31.12.2023 Forderungen gegenüber diesem Geschäftsführer in Höhe von 181.966,03 EUR, die sich wie folgt entwickelt haben:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Angaben und Erläuterung zu Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von jährlich 120.000 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Name des Geschäftsführers Die Gesamtleitung hatte die nachfolgende Person: Ertel Frank, Kaufmann Vergütung der Geschäftsführer Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HBG wird in Anspruch genommen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Gewinn soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres bis zur Erstellung des Jahresabschlusses traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Unterschrift der Geschäftsführung
Dachau, den 30.06.2024 Ertel Frank
sonstige BerichtsbestandteileUnterzeichnung erfolgte:
Dachau, 30.06.2024 Frank ERTEL, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 30.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Ertel GmbH, Dachau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Ertel GmbH, Dachau - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Ertel GmbH, Dachau, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolose Handlungen oder Irrtümer resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 17. Dezember 2024 ACTIO AUDIT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Margret Hillmann, Wirtschaftsprüferin |
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