Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 7181
Vorher
Farben-Volz GmbH
Eingetragen
11.11.1998
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Gegenstand
Die Verwaltung und Nutzung des der Gesellschaft jetzt und in Zukunft gehörenden Grundbesitzes sowie der hieraus erwirtschafteten Erträge. Die Gesellschaft kann insbesondere Grundbesitz und ähnliche Vermögenswerte erwerben, verwalten und veräußern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Eberth
seit 2.10.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Jörg EberthEberth Verwaltungs GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
260.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VOLZ Immobilien GmbH (vormals: Farben-Volz GmbH)

Fürth

Jahresabschluss zum 30. November 2023

BILANZ ZUM 30. NOVEMBER 2023

FARBEN-VOLZ GMBH, FÜRTH

AKTIVA

30.11.2023
EUR
30.11.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 7.544.095,79 7.076.422,79
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.201,00 33.340,00
II. Sachanlagen 7.509.494,79 7.032.682,79
1. Grundstücke und Bauten 5.867.219,79 5.994.774,79
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.642.275,00 1.037.908,00
III. Finanzanlagen 10.400,00 10.400,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.511.542,66 8.073.291,78
I. Vorräte 4.494.900,00 4.734.690,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.044.752,75 2.802.790,30
III. Kassenbestand, und Guthaben bei Kreditinstituten 971.889,91 535.811,48
15.055.638,45 15.149.714,57

PASSIVA

30.11.2023
EUR
30.11.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 10.337.548,73 10.043.026,22
I. Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260.000,00
II. Kapitalrücklage 1.239.139,98 1.239.139,98
III. Gewinnvortrag 8.143.886,24 7.468.499,83
IV. Jahresüberschuss 694.522,51 1.075.386,41
B. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL 448.487,34 448.487,34
C. RÜCKSTELLUNGEN 738.379,77 1.064.856,46
D. VERBINDLICHKEITEN 3.531.222,61 3.593.344,55
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.000.000,00 1.801.604,84
2. Andere Verbindlichkeiten 1.531.222,61 1.791.739,71
15.055.638,45 15.149.714,57

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23

2022/23
EUR
2021/22
EUR
1. Rohergebnis 8.282.045,72 8.680.014,72
2. Personalaufwand -5.557.486,84 -5.608.531,00
a) Löhne und Gehälter -4.626.130,63 -4.673.354,02
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -931.356,21 -935.176,98
- davon für Altersversorgung EUR 16.468,03 (Vorjahr: EUR 22.455,55)
3. Abschreibungen -481.561,92 -367.514,33
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.207.593,09 -1.149.480,23
5. Erträge aus Beteiligungen 33.788,27 33.197,06
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.453,14 713,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -62.446,02 -18.270,25
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -292.279,76 -474.113,54
9. Ergebnis nach Steuern 720.919,50 1.096.015,43
10. Sonstige Steuern -26.396,99 -20.629,02
11. Jahresüberschuss 694.522,51 1.075.386,41

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23

FARBEN-VOLZ GMBH, FÜRTH

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die Farben-Volz GmbH hat ihren Sitz in Fürth. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth unter HR B 7181 eingetragen.

II. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

1.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie § 42 GmbHG aufgestellt.

2.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB.

3.

Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den handelsrechtlichen Vorschriften sowie § 42 GmbHG. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses werden teilweise in Anspruch genommen.

4.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt wie in den Vorjahren das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Die Gliederung entspricht §§ 266, 275 HGB.

5.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringenden Vermerke insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Vermerke zu Forderungen, sonstigen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten sind ebenfalls im Anhang aufgenommen.

III. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Rahmen der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für Kapitalgesellschaften, stetig angewendet.

Aktivseite

1.

Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

2.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare und degressive Abschreibungen, entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Zugänge bei beweglichen Wirtschaftsgütern werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten 250,00 EUR nicht übersteigen, werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 250,00 EUR aber nicht 1.000,00 EUR übersteigen, werden in einen Sammelposten eingestellt und über die Dauer von 5 Jahren linear abgeschrieben.

3.

Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bilanziert.

4.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung erfolgt dabei nach der gleitenden Durchschnittsmethode. Für Posten mit beschränkter Gängigkeit wurden entsprechende Abschläge vorgenommen. Außerdem wurden Boni- und Skontiabsetzungen vorgenommen.

5.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

6.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bilanziert.

Passivseite

1.

Der Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Pensionen ist nach versicherungsmathematischen Verfahren nach der projected unit credit-method ("PUCM", sog. Anwartschaftsbarwertmethode) bewertet. Als weitere Berechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln Heubeck 2018 G sowie ein Rententrend von 1,0 bzw. 2,0 % berücksichtigt. Die Berücksichtigung von Fluktuationswahrscheinlichkeiten war nicht erforderlich. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt. Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,72 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 3 TEUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt. Die Pensionsrückstellungen betreffen mit 386 TEUR Verpflichtungen gegenüber ehemaligen Organmitgliedern.

2.

Die übrigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe ihrer voraussichtlichen Verpflichtung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend ihrer Restlaufzeit mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre lt. Abzinsungsverordnung der Deutschen Bundesbank unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen entsprechend der Inflationsrate abgezinst.

3.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

Aktivseite

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in Anlage A dargestellt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten solche in Höhe von 35 TEUR (Vj.: 35 TEUR) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 0 TEUR (Vj.: 29 TEUR).

Passivseite

Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde nach den Vorschriften des § 6b EStG gebildet.

Die anderen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 76 TEUR (Vj.: 0 TEUR).

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Posten bis zu 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute 0 1.000 1.000 2.000
(Vorjahr) (0) (1.000) (802) (1.802)
Andere Verbindlichkeiten 1.531 0 0 1.531
(Vorjahr) (1.791) (0) (0) (1.791)
- davon aus Steuern 333 0 0 333
(Vorjahr) (299) (0) (0) (299)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1 0 0 1
(Vorjahr) (1) (0) (0) (1)
Gesamt 1.531 1.000 1.000 3.531
(Vorjahr) 1.791 1.000 802 3.593

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Buchgrundschulden und Grundpfandrechte besichert.

V. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 3 TEUR.

VI. SONSTIGE ANGABEN

Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gemäß § 267 Abs. 5 HGB (ohne Auszubildende) beträgt im Berichtsjahr 105 , davon sind 88 Mitarbeiter in Voll- und 17 Mitarbeiter in Teilzeit angestellt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 a HGB

TEUR
Gesamt 162

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr gehörte der Geschäftsführung an:

Herr Jörg Eberth, Geschäftsführer

Herr Andreas Engerer, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Dez. 2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30. Nov. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 53.406,21 0,00 0,00 53.406,21
SACHANLAGEN
Grundstücke und Bauten 8.514.588,47 49.088,36 0,00 8.563.676,83
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.356.459,95 900.146,56 0,00 3.256.606,51
10.871.048,42 949.234,92 0,00 11.820.283,34
FINANZANLAGEN 10.400,00 0,00 0,00 10.400,00
10.934.854,63 949.234,92 0,00 11.884.089,55
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Dez. 2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30. Nov. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 20.066,21 9.139,00 0,00 29.205,21
SACHANLAGEN
Grundstücke und Bauten 2.519.813,68 176.643,36 0,00 2.696.457,04
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.318.551,95 295.779,56 0,00 1.614.331,51
3.838.365,63 472.422,92 0,00 4.310.788,55
FINANZANLAGEN 0,00 0,00 0,00 0,00
3.858.431,84 481.561,92 0,00 4.339.993,76
NETTOBUCHWERTE
30. Nov. 2023
EUR
30. Nov. 2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 24.201,00 33.340,00
SACHANLAGEN
Grundstücke und Bauten 5.867.219,79 5.994.774,79
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.642.275,00 1.037.908,00
7.509.494,79 7.032.682,79
FINANZANLAGEN 10.400,00 10.400,00
7.544.095,79 7.076.422,79

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB

 

Fürth, 07.02.2024

Farben-Volz GmbH, Fürth

gez. Jörg Ebert, Geschäftsführer

gez. Andreas Engerer, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 30.11.2023 wurde am 26.11.2024 festgestellt.

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23

FARBEN-VOLZ GMBH, FÜRTH

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Farben-VOLZ GmbH ist ein Großhandelsunternehmen, das sich als Produktionsverbindungshandel mit dem Bezug und dem Vertrieb von Maler- und Schreinerbedarf, insbesondere aber Farben, Lacken, Tapeten und Bodenbelägen beschäftigt. Dabei werden hauptsächlich Markenfabrikate führender Hersteller abgesetzt. Außerdem wird ein Gerätetechnik-Service für das einschlägige Handwerk angeboten.

Der Kundenkreis setzt sich zu etwa 80 % aus Handwerkern und Einzelhandelsgeschäften, zu etwa 10 % aus Industrie und Behörden und zu etwa 10 % aus Privatabnehmern zusammen.

Die Farben-VOLZ GmbH ist mit insgesamt sechs Standorten in einem Großteil Nordbayerns und auch Teilen Niederbayerns vertreten.

Wir verstehen uns als Fullservice-Dienstleister und bieten unseren Kunden durchdachte und effiziente Komplettlösungen aus einer Hand. Von der Vor-Ort-Beratung auf der Baustelle oder in der Werkstatt über die Lieferung der Ware just in time mit eigenem Fuhrpark bis hin zum Geräteservice sichern wir unseren Kunden dauerhaft Wettbewerbsvorteile.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Unser seit 1945 bestehendes Unternehmen genießt im Kern-Vertriebsgebiet in Nordbayern beim einschlägigen Handwerk einen hohen Bekanntheitsgrad.

Wir stehen im Wettbewerb zu Herstellern, die ihre Produkte über eigene Vertriebsstandorte an gewerbliche Endverbraucher verkaufen ("Kofas") sowie zu anderen Fachgroßhändlern für Malerbedarf ("Häfas"). Sowohl auf Industrie- als auch auf Handelsseite wird die Branche nun schon seit einigen Jahren durch Konzentrationsprozesse geprägt.

Die Auftragsbücher des Malerhandwerks, unserer bei weitem größten Kundengruppe, sind abgesehen von wenigen Ausnahmen meist gut gefüllt. Dies ist aber weniger einem boomenden Markt zu verdanken als vielmehr der Tatsache, dass es der ganzen Branche schwerfällt, genügend Auszubildende und Fachkräfte zur zeitnahen Abarbeitung der vorliegenden Aufträge zu rekrutieren.

Die deutsche Farbenindustrie, welche mehrheitlich im Verband der Deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. (VdL) organisiert ist, berichtet für das Jahr 2023 im Bereich der professionellen Bautenanstrichmittel von einer um 5,5% reduzierten Verkaufsmenge gegenüber dem Vorjahr. (Pressemitteilung des VdL Feb. 2024).

Der Bundesverband Großhandel Heim & Farbe e.V. (GHF), der mitgliederstärkste Zusammenschluss von Fachgroßhändlern für professionelle Bautenanstrichmittel, Tapeten, Bodenbeläge und Zubehör in Deutschland, ermittelte in seiner Branchenauswertung einen wertmäßigen Rückgang der Umsätze seiner Mitglieder zum Vorjahr von 4,2% (2022: 1.909 Mio€, 2023: 1.829 Mio€).

Geschäftsverlauf und Lage

Mit einem Rückgang der Umsatzerlöse um 3,8 % entwickelte sich die Firma Farben-VOLZ GmbH etwa so wie der Branchendurchschnitt.

Ertragslage

Veränderung
Ergebnisquellen Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
T€ %
Betriebsergebnis 1.009 1.534 -525 -34,2
Jahresergebnis 695 1.075 -380 -35,3

Der Personalaufwand reduzierte sich um T€ 52 bzw. um 0,9% auf T€ 5.557 und wurde somit nicht im Maß der Umsatzentwicklung zurückgeführt

Finanzlage

2023
TEUR
2022
TEUR
2021
TEUR
1. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.590 -431 1.942
2. + Cashflow aus der Investitionstätigkeit -893 -2.654 -1.372
3. + Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -261 1.541 -95
4. = Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 436 -1.544 475
5. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 536 2.080 1.605
6. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 972 536 2.080

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit spiegelt im Wesentlichen das erwirtschaftete Jahresergebnis von 695 TEUR, die Abschreibungen und den Liquiditätszufluss aus dem Abbau von Forderungen und Vorräten wider. Mindernd wirkte sich der Liquiditätsabfluss aufgrund des Abbaus von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Ertragsteuerzahlungen von insgesamt 828 TEUR aus.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit zeigt vor allem die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen in das Sachanlagevermögen.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit resultiert aus dem Saldo der Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten und den Ausschüttungen an den Gesellschafter.

Das wirtschaftliche Eigenkapital, unter Einbezug des Sonderpostens und der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 10.786 TEUR und damit 71,6 % der Bilanzsumme (Vj.: 69,2 %).

Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft besteht zum 30. November 2023 größtenteils aus Sachanlagen in Höhe von T€ 7.509 (49,8% der Bilanzsumme) sowie aus Vorräten in Höhe von T€ 4.495 (29,9% der Bilanzsumme)

Im Jahr 2022 zog unser Amberger Standort aus gemieteten Räumlichkeiten in eine eigene, neu errichtete Lager- und Verkaufshalle um. Das Investitionsvolumen hierfür betrug etwa Mio.€ 3,9. Zu diesem Zweck wurden Darlehensverbindlichkeiten mit einem Kreditinstitut eingegangen.

Das bilanzierte Eigenkapital zum 30. November 2023 beträgt T€ 10.338 (68,7 % der Bilanzsumme).

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

EBIT/Betriebsergebnis

Entwicklung der Umsatzrendite

Aktivem Kostenmanagement

Daneben ziehen wir für unsere interne Unternehmenssteuerung Kennzahlen pro Standort und pro Außendienst-Mitarbeiter heran.

Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir im Branchenvergleich als gut ein, die langfristige Umsatzentwicklung ist erfreulich.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalt der Skontofrist zu begleichen. Außerdem betreiben wir ein ausgeprägtes Forderungsmanagement, um Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen und Ausfallrisiken von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu minimieren.

Die Lieferantenverbindlichkeiten sowie die kurzfristigen Rückstellungen sind durch liquide Mittel vollständig gedeckt.

Prognosebericht

Hohe Energie- und Rohstoffkosten, der sich immer stärker auswirkende Mangel an Fachpersonal, das angehobene Zinsniveau, die angespannte weltpolitische Lage und eine zunehmende staatliche Regulierung machen eine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung schwierig.

Grundsätzlich wird die Branchenentwicklung wohl durch weitere Konsolidierung von Industrie und Wettbewerb gekennzeichnet sein. Auch die Kapazitätsengpässe bei unserer hauptsächlichen Kundengruppe, dem Malerhandwerk, dürften weiterhin bestehen bleiben. Während auch für 2024 ein Rückgang der Neubautätigkeit in Deutschland erwartet wird, sind die Aussichten im Bereich Modernisierung und Renovierung besser, insbesondere im Bereich der energetischen Sanierung.

Für 2024 prognostiziert der VdL für Bautenanstrichmittel in der Menge gegenüber dem Vorjahr 2023 einen weiteren Rückgang um 2,5%. Dabei geht man von einem nur leicht rückläufigen Umsatz aus (Pressemitteilung vom Feb. 2024).

Der zunehmende Personal- und Fachkräftemangel in allen Bereichen unserer Wertschöpfungskette wird sich wohl auch im Jahr 2024 in deutlich steigenden Kosten und verlängerten Bearbeitungszeiten bemerkbar machen. Zum Beispiel ist der anhaltende Personalmangel ursächlich für ungenügende Transportkapazitäten im Speditionsgewerbe, was wiederum zu steigenden Transportkosten und erhöhten Lagerbeständen führt.

Sofern sich obige Annahmen bestätigen, rechnet die Firma Farben-VOLZ GmbH vor diesem Hintergrund für das Jahr 2024 mit leicht steigenden Umsätzen bei einem stagnierenden Jahresergebnis. Diese Erwartung wird durch die Verkaufszahlen der ersten Monate dieses Geschäftsjahres untermauert.

Chancen- und Risikobericht

Durch beständige sinnvolle Weiterentwicklung unserer IT-Prozesse halten wir mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Gesellschaft Schritt. Wir bauen elektronische Schnittstellen zu Lieferanten und Kunden aus und verbessern stetig interne Abläufe unter Nutzung aktueller technischer Möglichkeiten. Wir profitieren von der sich dadurch stetig verbesserden Datenlage als Grundlage unserer geschäftlichen Entscheidungen.

Neben der Verbesserung der elektronischen Prozesse tragen wir dem ständig wachsenden Bedarf an technischer Beratung Rechnung, indem wir unser Verkaufspersonal besonders gut und häufig schulen.

Erfahrungsgemäß sorgt Konzentration der Anbieter und Stagnation bzw. Rückläufigkeit der Nachfrage, wie es in unserer Branche der Fall ist, für verstärkten Preiswettbewerb. Dieser Situation begegnen wir mit einer angepassten Preispolitik, die aber auch unserem überdurchschnittlich guten und persönlichen Stammkunden-Service Rechnung trägt.

Darüber hinaus praktizieren wir den Schulterschluss und die Kräftebündelung mit ausgewählten Lieferanten-Partnern.

Um der wachsenden Herausforderung im Bereich der Mitarbeiterakquise zu begegnen, setzen wir auf die eigene Ausbildungstätigkeit und Verschlankung der Prozesse durch Digitalisierungsmaßnahmen.

Es ist dennoch denkbar, dass sich insbesondere die Folgen des leergefegten Arbeitsmarktes und die zunehmende Bürokratisierung mittelfristig nachhaltig negativ auf unsere Branche und unsere Wirtschaft im Allgemeinen auswirken. Durch unsere schlanke Organisationsstruktur sind wir in der Lage, auf solche Entwicklungen schnell und wirkungsvoll zu reagieren.

Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft, sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

 

Fürth, 07.02.2024

gez. Jörg Eberth, Geschäftsführer

gez. Andreas Engerer, Geschäftsführer

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Farben-Volz GmbH, Fürth

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Farben-Volz GmbH, Fürth, - bestehend aus der Bilanz zum 30. November 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Farben-Volz GmbH, Fürth, für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. November 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erlangen, 18. April 2024

ETH Erlanger Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Stefan Schmitz, Wirtschaftsprüfer

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