IKO SPORTARTIKEL-Handels-GmbH

Kufsteiner Straße 72, 83064 Raubling, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 564
Eingetragen
4.7.1972
Branche
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehörGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Sportartikeln aller Art und die Übernahme von Generalvertretungen und Beteiligung an Betrieben dieser Branche.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Konrad Irlbacher
seit 12.5.2021
Prokura
Prokura
Johannes Irlbacher
seit 28.2.2019
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Thansau
1.000.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IKO SPORTARTIKEL-Handels-GmbH

Raubling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2020 bis zum 30.06.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.07.2020 bis 30.06.2021

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Aufteilung der Gesellschaft beläuft sich im Wesentlichen auf zwei Geschäftsbereiche.

1. Entwicklung und Herstellung von Fahrrädern

Das Unternehmen ist auf hochwertige Fahrräder fokussiert und besitzt die alleinigen Markenrechte der internationalen Fahrradmarke Corratec. Die Marke Corratec, die auf Rennräder, MTB, Trekking- und E-Bikes spezialisiert und mit eigenen Vertriebsmitarbeitern in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol vertreten ist, wird zudem in ca. 45 weiteren Ländern über Importeure vermarktet.

2. Einzelhandel vor Ort

IKO ist am Standort als Sport- und Fahrradeinzelhandel mit über 3.000 m² bekannt und hat inzwischen mit über 58.000 aktiven Stammkunden einen großen und beständigen Kundenkreis. Im Bereich Rad bietet IKO neben der Marke Corratec eine große Auswahl an Zubehör und Bekleidung an. Im Bereich Sport ist IKO bekannt für eine große Marken-Auswahl in den Warengruppen Ski Touren, Ski Alpin, Langlauf, Wandern, Laufen, Klettern und Camping.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Der Gesamtumsatz der deutschen Fahrrad-, E-Bike, Komponenten und Zubehörindustrie konnte nach Berechnungen des ZIV (Zweirad-Industrie-Verband) im Jahr 2020 von 7 Mrd. Euro auf rund 10 Mrd. Euro gesteigert werden. Der Umsatz mit den Fahrrädern im Markt konnte dabei um 16,9 % auf 5,04 Mio. Stück gesteigert werden.

Der durchschnittliche Verkaufspreis zum Vorjahr (inkl. E-Bike) ist dabei erneut gestiegen. Diese Steigerung ist auch auf den hohen Absatz von E-Bikes zurückzuführen.

Das Geschäftsjahr 2020/21 war stark von der Corona-Pandemie geprägt, die auch die deutsche Fahrrad- und E-Bike-Industrie signifikant beeinflusste und die Branche wie bereits im Vorjahr nicht nur in der Lieferkette, sondern auch in der Produktion vor starke Herausforderungen stellte. Der im Vorjahr begonnene Ansturm auf Fahrräder hielt im gesamten Jahr weiter an und bescherte der Branche eine beispiellose Nachfrage, insbesondere im Sommer nachdem in vielen Ländern viele Corona-Auflagen aufgehoben wurden.

Nachdem bereits im Geschäftsjahr 2019/2020 die Lieferfähigkeit von Vorlieferanten durch diverse Corona-Pandemie-bedingte Shutdowns stark eingeschränkt war, zog sich dieser Trend weiter durch. So machten die unterschiedlichsten Regelungen der verschiedenen Länder eine vorrausschauende Planung von Lieferungen deutlich schwieriger. Zudem waren die Lieferketten durch weitere unvorhersehbare Probleme, wie dem quer stehenden Containerschiff Ever Given im Suezkanal, gestört.

2. Umsatzentwicklung

Der Umsatz der IKO Sportartikel-Handels GmbH konnte gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr um über 26 % gesteigert werden. Dies ist auf die anhaltend sehr gute Auftragslage sowie das weiterhin hohe zusätzliche Produktionsvolumen für Drittmarken zurückzuführen. Für verschiedenste bekannte deutsche und österreichische Fahrradmarken fertigt IKO E-Bikes.

Die immer größere Bedeutung und Nachfrage bei E-Bikes wirkt sich auch bei der sportlich orientierten Marke Corratec aus und stellt einen bedeutenden Wachstumstreiber für das Unternehmen dar. Neben dem deutschsprachigen Raum gewinnt das E-Bike auch in anderen Regionen zunehmend an Bedeutung, sodass es Corratec gelang, Märkte wie Spanien, Frankreich und UK weiter auszubauen.

Auch im US-amerikanischen Raum konnte die Marke Corratec weiter wachsen. Neben dem dort stark angenommenen Produktsegment Rennrad, steigen die Verkäufe auch im Bereich E-Bike.

Der Einzelhandelsbereich konnte den Umsatz unter der operativen Führung durch die Inhabertochter Tessa Irlbacher im Vergleich zum Vorjahr erneut steigern.

3. Geschäftsergebnis

Der Jahresüberschuss konnte um über 62 % auf € 1.202.811,07 gesteigert werden.

4. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Verbesserung unserer Produkte, insbesondere im Bereich E-Bike.

Wir entwickeln unsere Produkte fortlaufend in allen Fahrradkategorien weiter. Neuste Entwicklungen betreffen u.a. einen neuen E-Bike Rahmen für neue größere 750W Akkus.

Unsere Entwicklungen sind zum Teil patentiert oder designrechtlich geschützt.

5. Produktion

Der Großteil der Corratec-Räder, insbesondere für den europäischen Markt, wurde weiterhin in bewährter Weise vor Ort in Raubling gefertigt.

6. Investitionen

Das Geschäftsjahr wurde mit keiner hervorzuhebenden Investition abgeschlossen.

Zur Verwirklichung unserer Wachstumspläne ist am Standort Raubling seit längerem ein mehrstöckiger Anbau von rund 5.000 m² Nutzfläche geplant. Nachdem im Herbst 2021 die Baugenehmigung erteilt wurde, soll noch im Jahr 2022 mit dem Bau begonnen werden. Die geplante Erweiterung des Einzelhandels, der Produktion sowie der Lager- und Büroflächen soll der Sicherung der Entwicklung des Einzelhandels und der Fahrradherstellung und damit verbunden der Schaffung weiterer Arbeitsplätze dienen.

Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2020/21 wurde im September 2021 in der Stadt Timisoara in Rumänien durch eine Schwestergesellschaft eine neue Produktionsstätte mit ca. 50.000 m² Grundfläche und ca. 30.000 m² bebaute Fläche erworben. Durch diese zusätzlichen Produktionskapazitäten sehen wir uns bestens gerüstet, die von uns erwarteten weiter steigenden Aufträge abwickeln zu können. Die neue Produktionsstätte bietet die Möglichkeit die bisherigen Kapazitäten um ein Vielfaches zu erhöhen.

7. Personal- und Sozialbereich

Im Zeitraum 01.07.2020 bis 30.06.2021 waren durchschnittlich insgesamt 171  (Vj. 147) Mitarbeiter beschäftigt. Um saisonale Spitzen abzudecken, wurde auf Leiharbeitnehmer zurückgegriffen.

III. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 30.06.2021 T€ 26.837 (Vj. T€ 23.557).

Die Zusammensetzung des Vermögens stellt sich wie folgt dar:


30.06.2021
30.06.2020
Veränderung
Vermögen:



Anlagevermögen
1.255 T€
681 T€
574 T€
Vorräte
17.613 T€
15.517 T€
2.096 T€
Forderungen
4.888 T€
6.112 T€
-1.224 T€
Flüssige Mittel
2.819 T€
985 T€
1.834 T€
Sonstige Aktiva
93 T€
118 T€
-25 T€
Aktive latente Steuern
168 T€
142 T€
26 T€
Kapital:



Eigenkapital
10.037 T€
8.834 T€
1.203 T€
Rückstellungen
2.561 T€
2.145 T€
416 T€
Verbindlichkeiten
14.239 T€
12.577 T€
1.662 T€

Die Erhöhung des Anlagevermögens ist auf Zugänge für Anlagen des Produktionsbereiches zurückzuführen. Als Folge des gestiegenen Geschäftsvolumens haben sich auch die Vorräte um ca. 13,5% im Stichtagsvergleich erhöht. Dagegen sanken die Forderungen, bedingt durch zum Stichtag geringere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, während sich die liquiden Mittel deutlich erhöhten.

Das Eigenkapital erhöhte sich um T€ 1.203. Es ergibt sich daher trotz gestiegener Bilanzsumme eine nahezu gleichbleibende Eigenkapitalquote von 37,4 % (Vj. 37,5 %) und eine Fremdkapitalquote von 62,6 % (Vj. 62,5 %).

Die Rückstellungen erhöhten sich vor allem aufgrund von gestiegenen Steuerrückstellungen und höheren Pensionsrückstellungen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten ist auf um T€ 2.798 höhere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen. Gegenläufig hierzu sanken die sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 1.017 aufgrund von geringeren Verbindlichkeiten aus Steuern zum Bilanzstichtag.

2. Finanzlage

Der Liquiditätsbedarf zur Finanzierung des Lagerbestandes wird durch die Bereitstellung von Kreditlinien seitens der begleitenden Kreditinstitute gewährleistet. Die Kreditmittel der Banken werden ohne besondere Sicherheiten gewährt. Das Instrument des Factorings wurde weiter genutzt, um den Kunden längere Zahlungsziele zu ermöglichen, da Zahlungsziele mittlerweile zu einem Wettbewerbsfaktor gehören.

3. Ertragslage

Infolge der Umsatzsteigerung ist auch der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.138 auf insgesamt T€ 15.689 gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge bewegten sich mit T€ 254 leicht über dem Vorjahresniveau (T€ 202).

Die Personalaufwendungen erhöhten sich infolge des Personalaufbaus im Vergleich zum Vorjahr um 13,6 % auf T€ 7.472. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen war ein Anstieg um rund 11 % auf T€ 6.152 zu verzeichnen. Hier wirkten sich u.a. gestiegene Vertriebsaufwendungen (Frachten etc.) sowie ebenfalls dem gesteigerten Geschäftsvolumen geschuldete höhere allgemeine Verwaltungskosten aus. 

Die Zinsaufwendungen konnten um 17,5 % auf knapp T€ 345 gesenkt werden.

Aufgrund des verbesserten Jahresergebnisses erhöhten sich die Steueraufwendungen proportional zur Ergebnisentwicklung um 61,2% T€ 475.

Das Jahresergebnis erhöhte sich infolge der dargestellten Entwicklungen deutlich um T€ 464 auf T€ 1.209.

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen Leistungsindikatoren sind unter 1. bis 3. dargestellt. Unser Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von Umsatz und Jahresüberschuss.

Wesentliche Voraussetzung für unseren Unternehmenserfolg ist die Zufriedenheit unserer Kunden. Neben den laufenden Rückmeldungen unserer Kunden geben uns auch Umfragen und Rankings wie z.B. im Magazin Focus Aufschluss zur Beliebtheit und Bekanntheit unserer Marke.

IV. Voraussichtliche Entwicklung und wesentliche Chancen und Risiken

1. Voraussichtliche Entwicklung

Die Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2021/2022 sind bislang weiterhin v.a durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. Dabei stellen die aus der Pandemie resultierenden Störungen der Lieferkette unsere größte Herausforderung dar. Diese Herausforderungen können durch die aktuelle Krise in der Ukraine weiter zunehmen, auch wenn wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit verzeichnen.

Andererseits werden Kunden  nach unserer Einschätzung durch die aktuellen Krisen noch mehr als zuvor mit den Themen Nachhaltigkeit, Gesundheit und Bewegung konfrontiert und sensibilisiert, so dass wir weiterhin von einem wachsenden Interesse am Kauf von Fahrrädern und Individualsportequipment ausgehen. Auch durch die gerade stark gestiegenen Benzinpreise infolge des Ukraine-Kriegs erwarten wir nach ersten Prognosen ein weiter steigendes Interesse an Fahrrädern als alternatives Fortbewegungsmittel zum Auto.

Auf der Grundlage unserer derzeitigen Auftragslage erwarten wir im Geschäftsjahr 2021/2022 ein Umsatzwachstum von ca. 30 %. Die durch die aktuelle Lage bedingten festen Vorverkäufe verschaffen uns entsprechende Planungssicherheit.

Für das Geschäftsergebnis planen wir ebenfalls eine dem Umsatzwachstum entsprechende Steigerung im Geschäftsjahr 2021/2022. Darüber hinaus versprechen wir uns durch weitere Maßnahmen zur Optimierung der Prozesse im Bereich Produktion und Logistik Kosteneinsparungen und eine weitere Ergebnissteigerung.

Unserer Planung liegt die Annahme zugrunde, dass der Fahrradhandel wie in 2021 in der Hauptsaison im Frühjahr/Sommer keinen wesentlichen Einschränkungen unterliegt.

Wir weisen darauf hin, dass diese in die Zukunft gerichteten Aussagen naturgemäß Risiken und Ungewissheiten unterliegen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von unseren Erwartungen über die zukünftige Entwicklung wesentlich abweichen können.

2. Chancen und Risiken

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken

Da einem großen Anteil unserer geplanten Umsätze für das Geschäftsjahr 2021/2022 bereits Kundenaufträge gegenüberstehen, halten wir das Risiko von größeren Umsatzausfällen in unserem Kerngeschäft trotz fortbestehenden gesamtwirtschaftlichen Risiken aus der Corona-Pandemie für überschaubar. Aus der Ukraine-Krise sehen wir für uns selbst kundenseitig keine größeren Auswirkungen.

Unser Umsatz ist zu großen Teilen saisonalen Einflüssen ausgesetzt. Der Verkauf von Fahrrädern findet schwerpunktmäßig im Frühjahr und Sommer statt. Im Einzelhandel und auch natürlich im Vertrieb besteht ein Witterungsrisiko. Komplette Ausfälle des Winters oder auch ein verschneites Frühjahr können Umsätze beeinflussen.

Ertragsorientierte Risiken

Die größten ertragsorientierten Risiken sind der zeitgenaue Einkauf und die entsprechende Warenversorgung durch unsere Lieferanten. Zuverlässige Belieferung sowie stabile Preise versuchen wir durch Rahmenvereinbarungen mit unseren Lieferanten abzusichern.

Einige Lieferanten haben aufgrund der krisenbedingten Störungen in der Lieferkette Probleme genaue Aussagen über Lieferzeitpunkte zu treffen. Zur Vermeidung von dadurch bedingten Engpässen ist eine gute Koordination mit alternativen Lieferanten notwendig. Auch die weltweite Chipkrise stellt die Fahrradindustrie vor große Herausforderungen im Bereich der Akkuversorgung.

Durch die Ukraine-Krise könnten sich die bereits bestehenden Engpässe weiter verstärken, denn wie unsere Vorlieferanten hiervon betroffen sein werden, ist für uns zum derzeitigen Zeitpunkt nur schwer absehbar.

Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen mit der angespannten Beschaffungssituation der letzten Monate sehen wir uns mit unserem entsprechend gewachsenen und geschulten Einkaufsteam sowie durch eine vorausschauende Planung  jedoch gut aufgestellt, um auch diese Herausforderungen bewältigen zu können.

Wechselkursrisiken resultieren aus Käufen und Verkäufen in fremder Währung. Diesem Risiko begegnen wir durch Absicherungen in Form von Devisentermingeschäften.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund unserer stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind größere Risiken nicht erkennbar.

Dem Risiko von Zahlungsausfällen begegnen wir durch unser Forderungsmanagement und Kreditversicherungen.

Chancenbericht

Das Fahrrad gewinnt als tägliches Verkehrsmittel weiter an Bedeutung. Zudem sehen wir in dem immer stärkeren Bewusstsein vieler Menschen für eine sportliche und gesunde Lebensweise gute Chancen für nachhaltiges Wachstum.

Mit unserer Ausrichtung als sportliche, innovative und designorientierte Marke sehen wir uns in diesem Marktumfeld gut aufgestellt und fühlen uns durch den anhaltend hohen Auftragseingang sowie durch Auszeichnungen unserer Produkte, wie zuletzt im Rahmen des German Design Award 2022, in unserem Ansatz bestätigt. Zudem wurde Corratec vom Magazin Focus als eine der beliebtesten und bekanntesten E-Bike Marken Deutschlands ausgezeichnet.

Gesamtaussage

Die Geschäftsleitung beurteilt die Geschäftsentwicklung weiterhin positiv. Die Entwicklung von Umsatz und Geschäftsergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr lag über unseren Erwartungen.

Für das Geschäftsjahr 2021/2022 gehen wir trotz der Unsicherheiten und Einschränkungen von einer anhaltend positiven Geschäftsentwicklung aus und rechnen mit einer weiteren Steigerung von Umsatz und Ergebnis.

 

Raubling, 29. März 2022

gez. Konrad Irlbacher, Geschäftsführer

gez. Maria Consuelo Irlbacher-Garachico, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

30.6.2021
EUR
30.6.2020
EUR
A. Anlagevermögen 1.255.486,64 681.419,04
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 351.877,44 406.471,41
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 351.877,44 363.753,10
2. geleistete Anzahlungen   42.718,31
II. Sachanlagen 846.409,20 217.747,63
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.935,60 10.248,76
2. technische Anlagen und Maschinen 132.852,10 20.236,74
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 286.545,50 183.512,13
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 418.076,00 3.750,00
III. Finanzanlagen 57.200,00 57.200,00
1. sonstige Ausleihungen 57.200,00 57.200,00
B. Umlaufvermögen 25.319.951,59 22.614.696,36
I. Vorräte 17.613.488,71 15.517.315,58
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.067.586,48 7.613.207,70
2. fertige Erzeugnisse und Waren 8.324.812,80 7.904.107,88
3. geleistete Anzahlungen 221.089,43  
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.887.911,94 6.111.966,18
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.601.082,54 5.774.661,34
2. sonstige Vermögensgegenstände 286.829,40 337.304,84
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.818.550,94 985.414,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 93.183,92 118.437,33
D. Aktive latente Steuern 168.129,00 142.062,00
Aktiva 26.836.751,15 23.556.614,73

Passiva

30.6.2021
EUR
30.6.2020
EUR
A. Eigenkapital 10.036.850,90 8.834.039,83
I. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Kapitalrücklage 88.770,03 88.770,03
III. Gewinnrücklagen 519.013,88 519.013,88
1. andere Gewinnrücklagen 519.013,88 519.013,88
IV. Gewinnvortrag 7.714.964,04 6.975.754,81
V. Jahresüberschuss 1.202.811,07 739.209,23
B. Rückstellungen 2.561.012,00 2.145.274,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.298.448,00 1.156.326,00
2. Steuerrückstellungen 471.464,00 241.648,00
3. sonstige Rückstellungen 791.100,00 747.300,00
C. Verbindlichkeiten 14.238.888,25 12.577.300,90
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.714.820,54 4.916.365,55
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.714.820,54 4.916.365,55
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.177.334,05 3.309.091,41
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.177.334,05 3.309.091,41
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.346.733,66 4.351.843,94
davon aus Steuern 1.208.162,09 2.165.021,49
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.346.733,66 2.278.475,85
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 2.073.368,09
Passiva 26.836.751,15 23.556.614,73

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2020 - 30.6.2021
EUR
1.7.2019 - 30.6.2020
EUR
1. Umsatzerlöse 80.889.499,38 63.980.803,05
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 627.292,79 -584.029,14
3. sonstige betriebliche Erträge 270.597,51 295.892,17
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 9.429,53 45.114,10
4. Materialaufwand 65.827.796,03 49.845.830,83
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 65.568.925,41 49.634.264,65
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 258.870,62 211.566,18
5. Personalaufwand 7.472.114,49 6.575.776,35
a) Löhne und Gehälter 6.210.082,68 5.441.610,62
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.262.031,81 1.134.165,73
davon für Altersversorgung 107.496,86 109.622,59
6. Abschreibungen 318.826,89 291.401,71
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 318.826,89 291.401,71
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.151.544,55 5.541.324,56
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 38.494,77 0,06
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 5.928,00 5.928,00
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.739,88 13.549,31
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 344.675,34 417.757,33
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 30.106,00 30.764,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 475.361,19 294.915,38
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 26.067,00  
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern   153,00
11. Ergebnis nach Steuern 1.202.811,07 739.209,23
Jahresüberschuss 1.202.811,07 739.209,23

Anhang für das Geschäftsjahr 01.07.2020 bis 30.06.2021

(1) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die IKO SPORTARTIKEL-Handels-GmbH, mit Sitz in Raubling weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein unter HRB 564 eingetragen.

(2) Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen bewertet.

Die Zugänge im Zeitraum 01.07.2020 bis 30.06.2021 wurden zeitanteilig abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs vereinfachend voll abgeschrieben. Außergewöhnliche Abschreibungen waren im Geschäftsjahr nicht veranlasst.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 Satz1 HGB).

Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung ausreichend bemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Bank- und Kassenguthaben wurden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen abgegrenzte Ansprüche aus Vorleistungen. Die Auflösung der Posten erfolgt entsprechend dem Zeitablauf.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Bundesbank ermittelten maßgebenden Zinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden unverrechnet angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Steuersatz liegt bei 30%.

(3) Grundlagen für Währungsumrechnung

Die Umrechnung der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

(4) Erläuterungen zur Bilanz zum 30.06.2021

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird in nachfolgendem Anlagenspiegel dargestellt.


Anschaffungs- oder Herstellungskosten

01.07.2020
Zugang
Abgang
Umbuchung
30.06.2021

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Wirtschaftsgüter





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1.136.368,82
83.666,50
0,00
42.718,31
1.262.753,63
2. geleistete Anzahlungen
42.718,31
0,00
0,00
-42.718,31
0,00

1.179.087,13
83.666,50
0,00
0,00
1.262.753,63
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
20.974,05
0,00
0,00
0,00
20.974,05
2. technische Anlagen und Maschinen
681.858,80
129.416,70
0,00
0,00
811.275,50
3. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung
1.672.677,24
265.485,29
65.388,21
0,00
1.872.774,32
4. geleistete Anzahlungen
3.750,00
414.326,00
0,00
0,00
418.076,00

2.379.260,09
809.227,99
65.388,21
0,00
3.123.099,87
III. Finanzanlagen





sonstige Ausleihungen
57.200,00
0,00
0,00
0,00
57.200,00

57.200,00
0,00
0,00
0,00
57.200,00

3.615.547,22
892.894,49
65.388,21
0,00
4.443.053,50

kumulierte Abschreibungen

01.07.2020
Zugang
Abgang
Umbuchung
30.06.2021

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Wirtschaftsgüter
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
772.615,72
138.260,47
0,00
0,00
910.876,19
2. geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

772.615,72
138.260,47
0,00
0,00
910.876,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
10.725,29
1.313,16
0,00
0,00
12.038,45
2. technische Anlagen und Maschinen
661.622,06
16.801,34
0,00
0,00
678.423,40
3. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung
1.489.165,11
162.451,92
65.388,21
0,00
1.586.228,82
4. geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

2.161.512,46
180.566,42
65.388,21
0,00
2.276.690,67
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

2.934.128,18
318.826,89
65.388,21
0,00
3.187.566,86

Buchwerte

30.06.2021
30.06.2020

EUR
EUR
I. Immaterielle Wirtschaftsgüter
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
351.877,44
363.753,1
2. geleistete Anzahlungen
0,00
42.718,3

351.877,44
406.471,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
8.935,60
10.248,76
2. technische Anlagen und Maschinen
132.852,10
20.236,74
3. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung
286.545,50
183.512,13
4. geleistete Anzahlungen
418.076,00
3.750,00

846.409,20
217.747,63
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen
57.200,00
57.200,00

57.200,00
57.200,00

1.255.486,64
681.419,04

2. Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Absatz 4 HGB).

Fertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen Einzelkosten, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens und Kosten der allgemeinen Verwaltung. Zinsen für Fremdkapital wurden in die Herstellungskosten nicht einbezogen.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 12.584,84) enthalten.

4. Aktive latente Steuern

Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten bestehen wie folgt:

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen: TEUR 560

Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 30% zugrunde gelegt. Zu berücksichtigende steuerliche Verlustvorträge bestanden nicht.

Die Veränderung der aktiven latenten Steuern im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:

Stand 01.07.2020
Zugang
Verbrauch/Auflösung
Stand 30.06.2021
EUR 142.062
EUR 26.067
EUR 0
EUR 168.129

5. Kapital

Das Stammkapital beträgt EUR 511.291,88 (DM 1.000.000,00). Es ist in voller Höhe einbezahlt.

Es bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt EUR 357.656,00, davon resultieren EUR 168.129,00 aus der Aktivierung von latenten Steuern und EUR 189.527,00 aus dem abzinsungsbedingten Unterschiedsbetrag aus der Pensionsrückstellung.

6. Rückstellungen

Die Pensionsrückstellung wurde nach der Projected Unit Credit-Methode (PUCM) gebildet. Es wurden folgende Annahmen getroffen:

durchschnittlicher Marktzinssatz von 2,19 % für eine Laufzeit von 15 Jahren

erwartete Gehaltssteigerungen 2,00%

Sterbetafeln nach "Heubeck-Richttafeln 2018G"

Als Abzinsungsfaktor wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 189.527,00 (Vorjahr EUR 169.851,00).

In Höhe dieses Unterschiedsbetrages ist die passivierte Pensionsrückstellung im Vergleich zur bisherigen Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von sieben Jahren niedriger angesetzt.

Dieser abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt (§ 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F.) 

Aufgrund der geänderten Bewertung der laufenden Pension war im Jahr der Umstellung auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz eine Zuführung der Rückstellung erforderlich. Der erhöhte Zuführungsbetrag wird über 15 Jahre angesammelt. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung beträgt zum 30.06.2021 EUR 23.709,00.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:


EUR
Garantie, Kulanz, Reklamationen
156.500,00
Personalkosten
453.000,00
Übrige Rückstellungen
181.600,00
Gesamt
791.100,00

7. Verbindlichkeiten


Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:


Gesamt
davon bis zu 1 Jahr
davon über 1 Jahr
davon über 5 Jahre
Sicherheiten

EUR
EUR
EUR
EUR

1. Verbindlichkeiten gg.über Kreditinstituten
7.714.821
7.714.821
0
0
-
(Vorjahr)
(4.916.366)
(4.916.366)
(0)
(0)
-
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen
3.177.334
3.177.334
0
0
-
(Vorjahr)
(3.309.091)
(3.309.091)
(0)
(0)
-
3. Sonstige Verbindlichkeiten
3.346.734
3.346.734
0
0
-
(Vorjahr)
(4.351.844)
(2.278.476)
(2.073.368)
(0)

davon aus Steuern:
1.208.162
1.208.162
0
0

(Vorjahr)
(2.165.021)
(2.165.021)
(0)
(0)

davon gg. Gesellschaftern
2.085.502
2.085.502
0
0

(Vorjahr)
(2.073.368)
(0)
(2.073.368)
(0)

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch die üblichen Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

(5) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung   für die Zeit vom 01.07.2020 bis 30.06.2021

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres gliedern sich wie folgt:

nach geographischen Märkten 

Inland
TEUR
61.741
Ausland
TEUR
19.148

2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen


In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 73.123,69 (Vorjahr EUR 62.505,40) enthalten.

3. Steuern

In den Steuern von Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus der Zuführung von aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 26.067,00 enthalten.

(6) Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in gemieteten Räumen. Die finanziellen Verpflichtungen aus diesem Mietverhältnis betragen derzeit jährlich TEUR 668 ohne Umsatzsteuer. Die finanziellen Verpflichtungen für übrige Mietverhältnisse belaufen sich derzeit auf jährlich TEUR 205 ohne Umsatzsteuer.

Um den Kunden längere Zahlungsziele gewähren zu können, nutzt die Gesellschaft zur Gewinnung von Liquidität das Factoring von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von TEUR 10.030 an ein Factoringinstitut abgetreten.

2. Nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung von Währungsrisiken wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften eingesetzt. Der Nominalwert der am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten Termingeschäfte beläuft sich auf T€ 30.595.

Die zum Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten derivativen Finanzinstrumente weisen positive beizulegende Zeitwerte i.H.v. T€ 374 aus.

Der beizulegende Zeitwert der aufgeführten derivativen Finanzinstrumente entspricht dem Marktpreis bzw. wird aus Marktpreisen abgeleitet.

Bewertungseinheiten wurden nicht gebildet.

3. Angaben zu Geschäftsführungsorganen

Die Geschäftsführung der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 01.07.2020 bis 30.06.2021 von Herrn Konrad Irlbacher (Kaufmann) und von Frau Maria Consuelo Irlbacher-Garachico (Kauffrau) wahrgenommen.

Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

4. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Zeitraum 01.07.2020 bis 30.06.2021 im Durchschnitt folgende Arbeitnehmer:


2020/2021
Gewerbliche Arbeitnehmer
 61
Angestellte
100
Teilzeitarbeitskräfte
  9
Gesamt
 170

5. Abschlussprüferhonorar

Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar i. H. von TEUR 30 berechnet. Die gesamten TEUR 30 entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen.

6. Gewinnverwendungsvorschlag

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 1.202.811,07 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 7.714.964,04 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Raubling, 29. März 2022

gez. Konrad Irlbacher,
Geschäftsführer der IKO SPORTARTIKEL-Handels-GmbH

gez. Maria Consuelo Irlbacher-Garachico,
Geschäftsführerin der IKO SPORTARTIKEL-Handels-GmbH

Gewinnverwendungsbeschluss vom 28.04.2022:

Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 01.07.2020 bis 30.06.2021 in Höhe von EUR 1.202.811,07 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Jahresabschluss wurde festgestellt.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.04.2022 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IKO SPORTARTIKEL-Handels-GmbH, Raubling - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IKO SPORTARTIKEL-Handels-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten  Prüfungsnachweise, ob eine  wesentliche Unsicherheit im  Zusammenhang mit Ereignissen  oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der  Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet,  im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 20. April 2022

ADW Dr. Jansen & Langer
Revisions- und Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Bohländer

Wirtschaftsprüfer

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