AHG-Newel GmbHLiquidiert

56850 Enkirch, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 21899
Vorher
Autohaus Schäfer GmbHAHG - Mosel GmbH
Eingetragen
26.6.2000
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der Betrieb einer Reparaturwerkstatt für Kraftfahrzeuge, die Vermittlung und der Handel von und mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, Kraftfahrzeugersatzteilen und Zubehör sowie alle sonstigen Geschäfte, die mit dem Kraftfahrzeugwesen im Zusammenhang stehen.

Finanzübersicht

Historie

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AHG-Newel GmbH

Enkirch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

Geschäftsmodell

Die AHG-Newel GmbH wurde im Jahr 2000 gegründet und hat den Status "autorisierter Mercedes Benz Service und Vermittlung".

Das Angebot des Unternehmens erstreckt sich auf die Bereiche Vermittlung von Neufahrzeugen, An- und Verkauf von Jahres- und Gebrauchtwagen, Ersatzteile und Zubehörverkauf sowie Service und Reparaturen an Personen- und Nutzfahrzeugen der Marke Mercedes Benz. Außer dem Hauptbetrieb in Enkirch wurde im Geschäftsjahr 2021 der Filialbetrieb in Simmern (Hunsrück) und Cochem (Eifel) betrieben. Neben Mercedes-Benz bietet das Unternehmen auch einen Volkswagen-Service, betreibt einen Mineralölhandel und eine Transportervermietung unter der Marke "WIL-LY.de".

Im Geschäftsjahr 2020 wurde die Aufnahme durch Verschmelzung der Autohaus Newel GmbH (Gründungsdatum: 1956), Cochem, vorgenommen.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Ertragslage ist durch die Vermittlung von Neufahrzeugen, den Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen (Junge Sterne und Junge Sterne Transporter), von Zubehör- und Ersatzteilen und Werkstattleistungen (alle Sparten PKW, Transporter und LKW) gekennzeichnet.

Die Geschäftsentwicklung für das abgelaufene Jahr 2021 kann insgesamt als positiv beschrieben werden, insbesondere konnte das hohe Umsatzniveau der vergangenen beiden Geschäftsjahre abermals übertroffen werden. Die Umsätze im Gebrauchtwagenhandel lagen um ca. 4,39% über Vorjahresniveau. In dem Bereich der Umsätze aus Service - bzw. Teile/Zubehör konnte das hohe Vorjahresniveau ebenfalls gesteigert werden.

Insgesamt ist die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um rd. TEuro 1.583 bzw. 4,68 % auf insgesamt TEuro 35.424 gestiegen.

Im Verhältnis zur Gesamtleistung ist der Materialaufwand entsprechend gestiegen. Der Materialaufwand erhöhte sich um rd. TEuro 658 bzw. 2,44% auf TEuro 27.633.

Die Personalkosten konnten durch Prozessoptimierung um 2,11 % von TEuro 3.741 auf TEuro 3.662 reduziert werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind trotz Steigerung der Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr fast konstant bei TEuro 2.614 geblieben.

Ansonsten ist die übrige Aufwandsstruktur nahezu unverändert geblieben.

Die Zinslast hat sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere aufgrund des geringeren Umlaufvermögens gegenüber dem Vorjahr um ca. 18,79% reduziert.

Insgesamt konnte das Jahresergebnis vom Vorjahr übertroffen werden.

Vermögenslage und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 2.880 bzw. 22,60 % reduziert. Die Vermögensstruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert, insbesondere die Eigenkapitalquote konnte durch anteiliger Buchung des Jahresüberschuss in die Kapitalrücklage verbessert werden.

Die Gesellschaft verfügt über langfristige Vermögenswerte (ohne längerfristige Forderungen) in Höhe von TEuro 938 (Vorjahr TEuro 1.155); dies entspricht ca. 9,52 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 9,07 %). Auf die kurzfristigen Vermögenswerte entfallen somit ca. 90,0 % (=TEuro 8.924), wobei von diesem Betrag ein Betrag in Höhe von TEuro 7.045 (Vorjahr TEuro 8.630) auf den Warenbestand entfällt.

Die Kapitalstruktur hat sich infolge der vorgenannten Maßnahme zugunsten des Eigenkapitals verändert. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 4,49 % auf ca. 10,14 % gestiegen. Hierbei ist zu beachten, dass die Gesellschaft, aufgrund getroffener Ergebnisabführungsverträge, ihr positives Jahresergebnis üblicherweise nicht im Eigenkapital ausweist.

Die Verbindlichkeiten gliedern sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten, wobei der überwiegende Teil der Verbindlichkeiten (ca. 77,7 %; Vorjahr 81,7 %) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr hat.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag ca. 6,1 % der Bilanzsumme (Vorjahr 16,1 %) und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Kurzfristiger außerplanmäßiger Liquiditätsbedarf kann zusätzlich sowohl aus ausreichenden Kreditlinien bei den Banken als auch durch Gesellschafterbeiträge gedeckt werden.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel, kurzfristigen Forderungen sowie durch den Bestand an Gebrauchtwagenfahrzeugen gedeckt.

Die Finanzlage ist als positiv zu bezeichnen.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb des Zahlungsziels zu vereinnahmen.

Insgesamt kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als gut bezeichnet werden.

Prognosebericht

Engpass bei Neufahrzeugen, starke Nachfrage bei Gebrauchtwagen: Diese Situation wird sich laut dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) zumindest in der ersten Hälfte 2022 fortsetzen. In seiner Prognose geht der Branchenverband davon aus, dass sich der Bestellstau bei Neufahrzeugen ab Mitte des kommenden Jahres 2022 langsam aufzulösen beginnt. In Summe erwartet ZDK-Präsident Jürgen Karpinski für 2022 "um die 2,9 Millionen neu zugelassenen Pkw". Das wären rund 340.000 Einheiten mehr als in diesem Jahr und ein Ergebnis auf dem Niveau des Corona-Jahres 2020. Das macht deutlich: Bis zu Vor-Krisen-Werten von 3,4 Millionen (2018) und 3,6 Millionen Pkw-Neuzulassungen (2019) ist es noch ein gutes Stück. Damit liegt das Kfz-Gewerbe unter der Neuwagen-Prognose der Fahrzeugimporteure. Deren Verband VDIK hofft auf einen Anstieg auf drei Millionen Einheiten im nächsten Jahr (wir berichteten). Voraussetzung: Die Versorgung mit Halbleitern verbessert sich wieder. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat bislang noch keine Vorhersage getroffen. Deutlich vorsichtiger sind die Erwartungen des Marktbeobachters DAT auf dem NW-Markt. "Wenn die Situation rund um Chipmangel und lange Lieferzeiten weiterhin so bleibt, werden wird 2022 nicht über 2,6 Millionen Neuzulassungen kommen", erklärte ein DAT-Sprecher gegenüber AUTOHAUS. Bei den Branchenexperten von Dataforce herrscht dagegen mehr Zuversicht: Sie nennen in ihrer Prognose einen Wert von 3,1 Millionen Neuwagen. Den Gebrauchtwagenmarkt sieht der ZDK 2022 auf dem Weg zu einer schrittweisen Normalisierung. "Wir prognostizieren daher rund 6,8 Millionen Pkw-Besitzumschreibungen - nach rund 6,7 Millionen Halterwechseln in 2021", sagte Karpinski. Für das wichtige Reparatur- und Servicegeschäft rechnet der ZDK-Präsident mit einer weiteren Erholung: "Wir gehen davon aus, dass sich die durchschnittliche Auslastungsquote der Werkstätten im kommenden Jahr um zwei Prozentpunkte auf 82 Prozent erhöht." Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung sind der seit Mitte 2021 zu verzeichnende Beschäftigungsaufbau, der sich laut dem Herbstgutachten der führenden Wirtschaftsinstitute in den nächsten zwei Jahren fortsetzen soll. Damit einher geht ein Anstieg der Zahl der Erwerbstätigen und des privaten Konsums. Die privaten Pkw-Neuzulassungen werden laut ZDK zumindest im ersten Halbjahr 2022 von der angespannten Liefersituation aufgrund der Halbleiterkrise konterkariert. Daher wird sich die Zahl der privaten Pkw-Zulassungen gemäß der Verbandsprognose mit rund einer Million Einheiten wieder dem Wert des ersten Krisenjahres 2020 (1,08 Millionen) annähern, den diesjährigen Tiefstand von rund 885.000 Einheiten jedoch übertreffen. Bei den gewerblichen Neuzulassungen sieht der ZDK positive Tendenzen insbesondere im Flottensegment. Das liege zum einen an der von den Wirtschaftsweisen prognostizierten steigenden Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Zum anderen sei im zweiten Halbjahr mit einer steigenden Fahrzeugverfügbarkeit zu rechnen. Auch die anderen Segmente dürften im Vergleich zu diesem Jahr leichten Zuwachs haben. Daher rechnet der Verband damit, dass die Gesamtzahl der in diesem Jahr zu erwartenden rund 1,675 Millionen gewerblichen Neuzulassungen im kommenden Jahr auf insgesamt rund 1,9 Millionen ansteigen wird. Aufgrund der ab Mitte 2022 zu erwartenden Auflösung des Bestellstaus an Neufahrzeugen dürfte sich der Gebrauchtwagenmarkt langsam wieder normalisieren. Somit prognostiziert der ZDK rund 6,8 Millionen Pkw-Besitzumschreibungen in 2022. Die Gebrauchtwagenpreise werden aus Sicht der Branche zunächst auf dem höheren Niveau bleiben - bis das Angebot wieder die Nachfrage übersteigt.

Nach der ab Mitte 2021 zu verzeichnenden Normalisierung bei Wartungs- und Reparaturaufträgen geht das Kfz-Gewerbe davon aus, dass sich die durchschnittliche Auslastungsquote der Werkstätten im kommenden Jahr auf 82 Prozent steigern wird. In diesem Jahr wird mit einer Quote von 80 Prozent gerechnet. (Quelle: Autohaus)

Der Bereich After Sales wird konstant auf dem guten Niveau bleiben, und mit einer konsequenten Ausweitung des Dienstleistungsangebotes werden aufkommende Rückgänge durch verlängerte Wartungsintervalle, die hohe Qualität der Fahrzeuge und das wieder fehlende Wintergeschäft mindestens kompensiert. Dieses gilt sowohl für den PKW, Transporter, als auch den LKW Bereich.

Die Personalkosten können weiterhin sowohl absolut, als auch prozentual, aufgrund von Prozessveränderungen reduziert werden.

Ansonsten wird die Aufwandsstruktur im operativen Geschäft keine nennenswerten Änderungen erfahren. Die Gesellschaft arbeitet weiterhin daran, dass durch die verschiedenen Standorte weitere Synergieeffekte generiert werden können, welche sich positiv auf die Kostenstruktur auswirken werden.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass sich das gute Ergebnis des Geschäftsjahres 2021 in 2022 wiederholen wird. Trotz der weltpolitischen Lage ist das Unternehmen weiterhin im Optimierungsmodus und hat weitere Kompensationspotentiale.

Es ist zu erwarten, dass die Gesellschaft auch zukünftig in der Lage sein wird, allen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Bericht über Chancen und Risiken

Es sind keine wesentlichen Änderungen der strategischen Ausrichtung und der Geschäftspolitik zu erwarten. Durch die gute Positionierung der Standorte sowie deren permanentes Anpassen an die aktuellen Anforderungen der Daimler AG bzw. des Marktes betrachten wir unsere Marktposition als gefestigt, die wir durch konsequente Fortführung unserer operativen Strategie weiter ausbauen wollen.

Risiken für die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung sehen wir insbesondere in den weltweiten Lieferengpässen und dem Russland- / Ukraine-Konflikt. Die langfristigen Auswirkungen sind derzeit nicht abschätzbar.

In diesem Zusammenhang besteht das Risiko eines Absatzrückganges im Fahrzeugverkauf wie auch im After Sales. Dies kann sich auf die Entwicklung der Gesellschaft, zumindest kurzfristig, negativ auswirken.

Ein weiteres Risiko besteht nach wie vor in der Entwicklung der Gebrauchtwagenmärkte, insbesondere im Hinblick auf die Unsicherheiten im Bezug auf die Transformation zur Elektromobilität, und damit die Restwerte der Fahrzeugbestände mit Verbrennermotoren.

Durch eine geänderte Marktentwicklung könnten sich die Restwerte der Bestandfahrzeuge negativ entwickeln. Diesem Risiko begegnen wir mit einer kontinuierlichen Überwachung des Marktes, mit gegebenenfalls strategischen Preisanpassungen und verkaufsfördernden Maßnahmen sowie mit einer situationsbedingten Regulierung unseres Fahrzeugbestands. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass die neue Generation der Verbrenner- und Hybridtechnologien aufgrund ihrer sehr guten Emissionswerte eindeutige Wettbewerbsvorteile haben.

Die Strategie der stärkeren Präsenz des Unternehmens in der Region entwickelt sich wie geplant positiv und wird weiter fortgesetzt.

Die Marke Mercedes-Benz setzt konsequent ihre Wachstumsstrategie mit der Aktualisierung der Modelle bzw. der Vorstellung neuer Baureihen weiter fort. Die Absatzchancen von Mercedes-Benz Fahrzeugen beurteilen wir aufgrund dessen als durchaus positiver als bei anderen Marken.

Die Liquiditätslage ist gut. Engpässe sind nicht zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Gesellschaft finanziert die Anteile des zu finanzierenden Fahrzeugbestandes überwiegend durch die Mercedes Benz Bank. Das Tagesgeschäft sowie notwendige Investitionsmittel werden durch eine regionale Geschäftsbank abgebildet, zu der eine langjährige Geschäftsbeziehung besteht.

Zur Bewältigung der Corona-Krise wurden im Jahr 2020 vorsorglich auch KfW-Mittel genutzt, die die zukünftige Liquidität sicherstellen wird.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der fortlaufend an die aktuellen Gegebenheiten angepasst wird.

Risiken aus dem laufenden Geschäftsbetrieb, die den künftigen wirtschaftlichen Bestand des Unternehmens gefährden, sind derzeit nicht erkennbar.

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 938.546,59 1.155.425,06
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.753,00 41.238,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 18.752,00 41.237,00
II. Sachanlagen 917.268,92 1.111.662,39
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.352,67 38.098,67
2. technische Anlagen und Maschinen 497.066,00 493.881,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 279.639,00 359.206,00
4. Geschäfts- und Vorführwagen 82.127,25 114.392,72
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.084,00 106.084,00
III. Finanzanlagen 2.524,67 2.524,67
1. Beteiligungen 2.524,67 2.524,67
B. Umlaufvermögen 8.903.176,84 11.563.863,63
I. Vorräte 6.882.657,93 8.478.976,06
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 183.963,20 158.026,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.723.725,73 1.444.695,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 296.793,18 1.640.191,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.609,29 24.651,48
Aktiva 9.863.332,72 12.743.940,17

Passiva

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 1.000.000,00 572.183,49
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage 505.816,51 78.000,00
III. Bilanzgewinn 194.183,49 194.183,49
B. Rückstellungen 540.129,00 748.072,58
C. Verbindlichkeiten 8.244.383,28 11.338.059,00
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.685.470,97 8.034.379,32
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.118.560,21 570.085,75
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.440.352,10 2.733.593,93
D. Rechnungsabgrenzungsposten 78.820,44 85.625,10
Passiva 9.863.332,72 12.743.940,17

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 8.153.458,19 7.079.786,89
2. Personalaufwand 3.662.812,33 3.741.678,72
a) Löhne und Gehälter 3.018.492,87 3.108.150,37
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 644.319,46 633.528,35
davon für Altersversorgung 50.361,59 65.651,88
3. Abschreibungen 240.463,86 247.035,27
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 240.463,86 247.035,27
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.613.853,54 2.614.306,90
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 16,42 18,82
5. Erträge aus Beteiligungen   221.397,03
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.727,87 32.181,06
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 113.091,65 139.263,13
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung   12.404,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.562.964,68 591.080,96
9. sonstige Steuern 16.587,96 20.995,21
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.546.376,72 570.085,75
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 194.183,49 194.183,49
13. Bilanzgewinn 194.183,49 194.183,49

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: AHG-Newel GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Enkirch

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Wittlich

Register-Nr.: 21899

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellung wurde aufgrund der vertraglich vereinbarten Abfindungszahlung, fällig im Januar 2022, mit dem zu zahlenden Betrag angesetzt. Die Pensionsrückstellungen betragen 400.000,00 Euro.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 191.312,27 7.207,35 117.855,18 0,00 80.664,44
2. Geschäfts- oder Firmenwert 59.875,00 0,00 0,00 0,00 59.875,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 251.187,27 7.207,35 117.855,18 0,00 140.539,44
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 257.599,08 0,00 177.458,50 0,00 80.140,58
2. technische Anlagen und Maschinen 803.811,42 90.000,00 29.450,31 0,00 864.361,11
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.610.503,67 46.497,51 972.584,31 0,00 1.684.416,87
4. Geschäfts- und Vorführwagen 157.913,18 0,00 75.785,93 0,00 82.127,25
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 106.084,00 3.500,00 0,00 -85.500,00 24.084,00
Summe Sachanlagen 3.935.911,35 139.997,51 1.255.279,05 -85.500,00 2.735.129,81
III. Finanzanlagen          
Beteiligungen 2.524,67 0,00 0,00 0,00 2.524,67
Summe Finanzanlagen 2.524,67 0,00 0,00 0,00 2.524,67
  4.189.623,29 147.204,86 1.373.134,23 -85.500,00 2.878.193,92
kumulierte Abschreibung 01.01.2021
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 150.075,27 29.670,35 117.833,18 0,00 61.912,44
2. Geschäfts- oder Firmenwert 59.874,00 0,00 0,00 0,00 59.874,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 209.949,27 29.670,35 117.833,18 0,00 121.786,44
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 219.500,41 3.743,00 177.455,50 0,00 45.787,91
2. technische Anlagen und Maschinen 309.930,42 86.813,00 29.448,31 0,00 367.295,11
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.251.297,67 118.037,51 964.557,31 0,00 1.404.777,87
4. Geschäfts- und Vorführwagen 43.520,46 0,00 43.520,46 0,00 0,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.824.248,96 208.593,51 1.214.981,58 0,00 1.817.860,89
III. Finanzanlagen          
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  3.034.198,23 238.263,86 1.332.814,76 0,00 1.939.647,33
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2021
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2020
EUR
Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 18.752,00 41.237,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 18.753,00 41.238,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 34.352,67 38.098,67
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 497.066,00 493.881,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 279.639,00 359.206,00
4. Geschäfts- und Vorführwagen 0,00 82.127,25 114.392,72
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 24.084,00 106.084,00
Summe Sachanlagen 0,00 917.268,92 1.111.662,39
III. Finanzanlagen      
Beteiligungen 0,00 2.524,67 2.524,67
Summe Finanzanlagen 0,00 2.524,67 2.524,67
  0,00 938.546,59 1.155.425,06

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 194.183,49 Euro einbezogen.

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsverpflichtung wird auf Grundlage vertraglicher Vereinbarungen zum 01.01.2022 abgefunden. Die Pensionsverpflichtung wird daher mit dem Abfindungsbetrag in Höhe von 400.000,00 Euro bilanziert.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 400.000,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 205.000,00

Dem Vermögenswert liegt eine Rückdeckungsversicherung zugrunde. Diese wird gemäß schriftlicher Vereinbarung zum 01.01.2022 im Rahmen der Abfindung mit übertragen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Personalkosten 203 TEuro
Kosten Gewährleistung 39 TEuro
Prüfkosten 30 TEuro
Jahresabschlusskosten 22 TEuro
Übrige 51 TEuro

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 509.621,69 Euro (Vorjahr: 689.707,78 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die besonders gesichert sind, beträgt 350.000,00 Euro.

Darüber hinaus bestehen mit einzelnen Kreditgebern Sicherungsvereinbarungen hinsichtlich von Teilen des Umlaufvermögens in Form von Sicherungsübereignungen.

Daneben sind durch einzelne Finanzierungspartner zur Finanzierung des kurzfristigen Vermögens Sicherungsvereinbarungen zur Abtretung des Fahrzeugbestandes gegeben.

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2021 davon mit einer Restlaufzeit
< 1 J.
TEuro
< 1 J. Vj.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
> 5 J.
TEuro
> 1 J. Vj.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 3.844,3 5.959,3 1.331,5 509,6 2.075,1
aus Lieferungen und Leistungen 605,6 2.052,6 0,0 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 1.118,6 568,5 0,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 834,8 672,2 0,0 0,0 0,0
Summe 6.403,3 9.252,6 1.331,5 509,6 2.075,1

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 4.322 TEuro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Verpflichtungen aus Miete und Pacht

in 2022 fällig: 599 TEuro
später: 3.419 TEuro

Leasingverpflichtungen

in 2022 fällig: 89 TEuro
später: 215 TEuro

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Auflösung Pensionsrückstellung 151 TEuro

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 79,00
Angestellte 46,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 126,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 81,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 45,00

Unternehmensverträge

Zwischen der Alleingesellschafterin movemi GmbH, Düren sowie der AHG-Newel GmbH, Enkirch besteht ab dem 01.01.2018 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Hieraus ist die AHG-Newel GmbH grundsätzlich verpflichtet, ihren gesamten Gewinn an die Alleingesellschafterin abzuführen. Zur Verlustübernahme ist die Alleingesellschafterin verpflichtet.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Christian Coutelle ausgeübter Beruf: Kaufmännische Gesamtleitung

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 bestehen weiterhin bedingt durch das Sars-Cov-2 (Coronavirus) weltweit Einschränkungen. Die Gesellschaft ist grundsätzlich nicht von den weitreichenden Einschränkungen betroffen. Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen verursacht durch den Angriff Russlands am 24.02.2022 auf die Ukraine sind zwar spürbar, wir sind aber überzeugt davon, dass wir aufgrund unserer Vermögens-, Finanz- und Ertragsstruktur sowie unserer Betriebsorganisation dieser Herausforderung gewachsen sind.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Gesellschaft weist in Folge des Gewinnabführungsvertrags ein Jahresergebnis von 0,00 Euro aus.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Enkirch, den 12.04.2022

gez. Christian Coutelle

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.07.2022 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die AHG-Newel GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der AHG-Newel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der AHG-Newel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.

 

Köln, den 1. Juli 2022

MAUREL GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Josef Philippsen, Wirtschaftsprüfer

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