Stammdaten

Register
Amtsgericht Rostock HRB 8331
Vorher
Mecklenburger Landtechnik GmbH Mühlengeez
Eingetragen
4.4.2000
Branche
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenHerstellung von land- und forstwirtschaftlichen MaschinenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Gegenstand
Handel mit Maschinen und Geräten aller Art, insbesondere von Landmaschinen, die Durchführung von Kundendiensten und Reparaturen, die Ersatzteilversorgung und die Produktion von Maschinenteilen sowie der Handel mit Zubehör und Ersatzteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Roggemann
seit 24.5.2022
Geschäftsführer
Matthias Klaiber
seit 24.7.2020
Prokura
Hans-Peter Fricke
seit 4.1.2016
Geschäftsführer
Jörg Diederichs
seit 8.9.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hans-Peter Fricke Beteiligungsgesellschaft mbH
Germany
599.000 €
59.90%
Claas Vertriebsgesellschaft mbH
Germany
251.000 €
25.10%
M******* K******
50.000 €
5.00%
J*** D*********
50.000 €
5.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mecklenburger Landtechnik GmbH

Prüzen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Darstellung des Unternehmens

Die Gesellschaft betreibt Groß- und Einzelhandel mit Landtechnik, Kommunal- und Gartentechnik aller Art sowie deren Ersatzteilversorgung und Reparatur.

Zur Planung, Steuerung und Kontrolle des Geschäftes zieht das Unternehmen als zentrale Steuerungskennzahlen die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis heran.

2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Das allgemeine Wirtschaftswachstum ist in Deutschland im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % zurückgegangen (Quelle: Statistisches Bundesamt).

3. Entwicklung der Branche

Trotz schwieriger wirtschaftlicher Situation bei den Landwirten hat sich das Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt. Die globale Landtechnikindustrie (inkl. Kommunal-, Forst- und Gartentechnik) entwickelte sich nach Schätzungen des VDMA im Jahr 2023 auf hohem Niveau stabil bei etwa Mrd. EUR 160. Maßgeblich für die positive Entwicklung war das erste Halbjahr, welches insbesondere durch Nachholeffekte aus den Lieferengpässen des Vorjahres geprägt wurde. Der in diesem Bereich wichtigste Indikator, die Schlepperzulassungen in Deutschland lag in 2023 auf Vorjahresniveau (Quelle: VDMA Fachverband Landtechnik).

4. Besondere Entwicklungen oder Ereignisse, die für den Geschäftsverlauf ursächlich waren

Das Geschäftsjahr 2023 ist für die Mecklenburger Landtechnik GmbH erfolgreich verlaufen. In 2023 konnte der Umsatz erneut gesteigert werden. Die Entwicklung ist auf die hohe Nachfrage nach Landtechnik, den hohen Auftragsbestand aus dem Vorjahr sowie die verbesserte Lieferfähigkeit zurückzuführen.

5. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 61.087 (Vorjahr TEUR 53.101) gestiegen.

Der Bereich Landtechnik bleibt der umsatzstärkste Bereich der Mecklenburger Landtechnik GmbH. Er trug mit mehr als 95 % den wesentlichen Anteil am Gesamtumsatz der Mecklenburger Landtechnik GmbH. Die Marktstellung des Unternehmens konnte im Geschäftsjahr behauptet werden. Das bestehende Erfolgskonzept wird konsequent weitergeführt.

Der Garten- und Kommunaltechnik entwickelte sich nach einem guten Jahr 2022 auch im Jahr 2023 positiv.

6. Beschaffung

Die weltweiten Lieferketten haben sich in 2023 stabilisiert. Die Verfügbarkeit von Waren ist sichergestellt. Wesentliche Preissteigerungen werden nicht erwartet.

7. Investition und Finanzierung

Die Finanzierung ist über Eigenkapital und bestehende Kreditlinien in ausreichender Höhe sichergestellt. Die Liquiditätslage wird als stabil und gesichert bewertet. Die Fähigkeit fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, war zu jedem Zeitpunkt gegeben.

8. Personalbereich

Die Anzahl der Vollzeitmitarbeiter stieg im Geschäftsjahr 2023 auf 78 Vollzeitmitarbeiter. Die Zahl der Auszubildenden stieg in 2023 um einen Auszubildenden auf insgesamt 15 Auszubildende, die wie in den vergangenen Jahren in technischen Berufen ausgebildet werden.

9. Forschung und Entwicklung sowie nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten haben neben der Entwicklung des Sortimentportfolios eine untergeordnete Bedeutung. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden u.a. in Form von Auslieferungsquoten, Zielerreichungsquoten und Fehlerquoten gemessen.

II. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Das Jahresergebnis betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 2.151 (Vorjahr TEUR 2.454). Die Umsatzrentabilität ist auf 3,5 % (Vorjahr 4,6 %) gesunken. Die Materialkostenquote ist auf 81,2 % (Vorjahr 80,0 %) gestiegen. Die Personalkostenquote hat sich auf 8,7 % (Vorjahr 8,4 %) erhöht.

2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme stieg gegenüber den Werten zum Vorjahr um TEUR 3.925 auf TEUR 22.410. Die Eigenkapitalquote beträgt 54,0 % (Vorjahr 53,8 %). Der Warenbestand hat sich um TEUR 3.811 auf 16.216 TEUR erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 447 auf TEUR 2.369 gesunken. Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten um TEUR 1.300 auf TEUR 4.981 (Vorjahr TEUR 3.681) gestiegen.

3. Zusammenfassende Beurteilung von Geschäftsverlauf und Lage

Das Geschäftsjahr 2023 ist für die Mecklenburger Landtechnik GmbH zufriedenstellend verlaufen. Der hohe Umsatz aus dem Vorjahr konnte in einem umkämpften Marktumfeld sogar noch gesteigert werden. Die geplanten Umsatzerlöse und das geplante Jahresergebnis wurden übertroffen.

III. Risikobericht (Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung)

Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit sind wir als Unternehmen ganz unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Hier ist insbesondere auf eine Abhängigkeit von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hinzuweisen. Darüber hinaus nehmen IT-Risiken zunehmend an Bedeutung zu. Chancen bestehen dem gegenüber in der Ausweitung des Produkt- und Dienstleistungsangebots und damit höheren Marktanteilen sowie in einer positiven Entwicklung der Branche. Zur Früherkennung von wirtschaftlichen Risiken hat die Mecklenburger Landtechnik GmbH eine detaillierte Kostenrechnung und ein ausführliches Berichtswesen aufgebaut. Basierend auf dem internen Berichtswesen und Berichtspflichten sämtlicher Filialen werden die Risiken und Chancen, denen das Unternehmen ausgesetzt ist, frühzeitig identifiziert und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen eingeleitet. Diese Auswertungen erbringen Daten über die Zielabweichungen in einzelnen Märkten und Abteilungen sowie über die Liquidität und die ausstehenden Forderungen. Die Finanzplanung der Gesellschaft dient der Sicherstellung der jederzeitigen Liquidität und Gewährleistung des Kapitaldienstes aus den Finanzierungen. Bestandsgefährdende Risiken werden derzeit nicht gesehen.

IV. Gesamtbild der Risikolage

Hinsichtlich der in diesem Bericht erläuterten Risiken und der gegenwärtigen Geschäftsaussichten wurden keine Risiken identifiziert, die die finanzielle Stabilität der Mecklenburger Landtechnik GmbH gefährden können.

Insgesamt sind die möglichen Risiken für das Unternehmen erkannt, qualifiziert und hierfür entsprechende Maßnahmen zur Gegensteuerung für den Fall des Eintretens eines Risikos erarbeitet worden.

V. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 geht der IWF davon aus, dass das globale Wirtschaftswachstum 3,1 % betragen wird (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz). Durch internationale Krisen, die Inflations- und Rezessionsrisiken, die Zinswende an den Finanzmärkten sowie die Veränderung der politischen Rahmenbedingungen für die Landwirte sind negative Auswirkungen auf den Umsatz nicht auszuschließen. Die Geschäftserwartungen für das kommende Jahr sind dennoch positiv. Es wird mit Umsätzen und einem Ergebnis auf Vorjahresniveau gerechnet.

Im Geschäftsjahr 2024 werden in dem identischen Vertriebsgebiet Traktoren und Erntetechnik der Marke Claas vertreten.

 

Prüzen, den 7. Juni 2024

Mecklenburger Landtechnik GmbH

Geschäftsführung

Hans-Peter Fricke

Jörg Diederichs

Tobias Roggemann

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 3.129.101,99 2.974.939,99
Sachanlagen 3.129.101,99 2.974.939,99
1. Grundstücke und Bauten 2.240.566,99 2.350.618,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 225.643,00 245.911,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 662.892,00 378.410,00
B. Umlaufvermögen 19.230.980,60 15.494.744,35
I. Vorräte 16.216.315,96 12.405.177,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.012.266,58 3.042.489,64
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.398,06 47.077,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 49.468,23 15.279,05
22.409.550,82 18.484.963,39

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 12.096.978,87 9.946.112,79
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Bilanzgewinn 11.096.978,87 8.946.112,79
B. Rückstellungen 1.392.474,69 1.228.773,00
C. Verbindlichkeiten 8.910.497,26 7.302.330,60
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.980.699,64 3.680.625,94
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 2.447,21
3. Übrige Verbindlichkeiten 3.929.797,62 3.619.257,45
D. Passive latente Steuern 9.600,00 7.747,00
22.409.550,82 18.484.963,39

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 11.602.529,42 10.708.694,15
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.497.600,95 3.749.523,20
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 787.581,77 710.828,13
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 314.449,28 261.853,53
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.694.945,91 2.357.518,58
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.358,94 35.253,59
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (i. V. EUR 31.800,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 233.352,22 141.240,24
7. Ergebnis vor Steuern 3.100.958,23 3.522.984,06
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 926.147,62 1.043.103,00
9. Ergebnis nach Steuern 2.174.810,61 2.479.881,06
10. Sonstige Steuern 23.944,53 26.091,29
11. Jahresüberschuss 2.150.866,08 2.453.789,77
12. Gewinnvortrag 8.946.112,79 6.492.323,02
13. Bilanzgewinn 11.096.978,87 8.946.112,79

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Identifikation der Gesellschaft gemäß § 264 Abs. 1a HGB

Mecklenburger Landtechnik GmbH

Prüzen

Amtsgericht Rostock

Registernummer: HRB 8331

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist unter Beachtung der Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt worden. Dabei wurde teilweise von den gesetzlich zulässigen Vereinfachungen Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft wendet bei der Gliederung der Bilanz die für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 266 ff. HGB an.

Die Gesellschaft richtet sich bei der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 275 ff. HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden ausschließlich nach der linearen Methode vorgenommen. Die abnutzbaren beweglichen geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 analog § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten abzüglich lagerdauerbedingter Abschläge bewertet. Ersatzteile werden mit dem niedrigeren beizulegenden Wert verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gebildet.

Kassenbestände und Bankguthaben sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Soweit zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren abbauen, werden die sich daraus ergebenden Steuerbebzw. - entlastungen als latente Steuern angesetzt.

Ausschlaggebend für die Bewertung der latenten Steuern ist die Einschätzung der Wahrscheinlichkeit der Umkehrung der Bewertungsunterschiede. Die Bewertung der Differenzen erfolgt dabei auf der Grundlage der voraussichtlichen Steuersätze, welche im Zeitpunkt des Ausgleichs der Differenzen anzuwenden sind. Latente Steuern werden verrechnet angesetzt und nicht abgezinst.

Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

B. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Vorräte

Die vom Vorratsvermögen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen sowie die geleisteten Anzahlungen betreffen Anzahlungen auf Waren.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von TEUR 79 (im Vorjahr TEUR 104) Forderungen gegen verbundene Unternehmen und in Höhe von TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 1) gegen Gesellschafter enthalten.

4. Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 8.946 (im Vorjahr TEUR 6.492) enthalten.

5. Verbindlichkeiten und gewährte Sicherheiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 8.662 (Vorjahr: TEUR 4.000) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, in Höhe von TEUR 221 (Vorjahr: TEUR 3.217) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und bis zu fünf Jahren sowie in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 85) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 4.981 (im Vorjahr TEUR 3.681) durch Raumsicherungsübertragungen und in Höhe von TEUR 1.498 (im Vorjahr TEUR 1.498) durch Grundpfandrechte gesichert.

Die übrigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 3.412 (im Vorjahr TEUR 2.456) mit den üblichen Eigentumsvorbehalten der Lieferanten behaftet.

In den übrigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 546 (im Vorjahr TEUR 79) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

6. Latente Steuern

Die in der Bilanz angesetzten latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Stand 1.1.2023 Veränderung Stand 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuern 0 0 0
Passive latente Steuern -8 -2 -10
Saldierte Steuerlatenzen -8 -2 -10

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten einen latenten Steueraufwand in Höhe von TEUR 2 (im Vorjahr TEUR 2).

C. Sonstige Angaben

1. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Jahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

2023 2022
Vollzeitkräfte 74 67
Teilzeitkräfte 4 6
78 73

Hinzu kommen 15 (im Vorjahr 14) Auszubildende.

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.252 (im Vorjahr TEUR 1.251), davon aus Mietverträgen mit verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 813.

3. Konzernabschluss

Die Konzernmuttergesellschaft der Mecklenburger Landtechnik GmbH ist die Fricke Group GmbH & Co. KG, Heeslingen, die einen Konzernabschluss unter Einbeziehung der Mecklenburger Landtechnik GmbH aufstellt und diesen im Unternehmensregister veröffentlicht.

4. Organe der Gesellschaft

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Herr Hans-Peter Fricke, Kaufmann, Heeslingen

Herr Jörg Diederichs, Kaufmann, Sternberg

Herr Tobias Roggemann, Kaufmann, Dummerstorf

Die oben genannten Personen sind in ihrer Hauptfunktion als Geschäftsführer tätig.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

 

Prüzen, den 7. Juni 2024

Mecklenburger Landtechnik GmbH

Geschäftsführung

Hans-Peter Fricke

Jörg Diederichs

Tobias Roggemann

Entwicklung des Anlagevermögens der Mecklenburger Landtechnik GmbH, Prüzen, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.310.893,11 0,00 0,00 4.310.893,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 663.576,98 43.966,62 101.934,45 605.609,15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.050.139,71 444.791,66 103.660,86 1.391.270,51
6.024.609,80 488.758,28 205.595,31 6.307.772,77
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.960.274,12 110.052,00 0,00 2.070.326,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 417.665,98 44.087,62 81.787,45 379.966,15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 671.729,71 160.309,66 103.660,86 728.378,51
3.049.669,81 314.449,28 185.448,31 3.178.670,78
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.240.566,99 2.350.618,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 225.643,00 245.911,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 662.892,00 378.410,00
3.129.101,99 2.974.939,99

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach §§ 327 und 276 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerkt erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Mecklenburger Landtechnik GmbH, Prüzen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mecklenburger Landtechnik GmbH, Prüzen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mecklenburger Landtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Osnabrück, den 7. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Norbert Niedenhof, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefan Heitmeyer, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 3. Dezember 2024 festgestellt worden.

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