Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRB 5626
Eingetragen
23.8.1971
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Elektro-Isoliererzeugnissen und Kunststoffprdukten.

Historie

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Management

NameRolle
Rouven Kadura
seit 4.12.2024
Geschäftsführer
Lutz Stoffels
seit 1.3.2017
Geschäftsführer
Ralf Stoffels
seit 21.1.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Silicone Group Holding GmbH
Germany
50.000 DM
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

biw Isolierstoffe GmbH

Ennepetal

Jahresabschluss zum 31.12.2006

Lagebericht

Lagebericht zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2006 für die Firma BIW Isolierstoffe GmbH, Ennepetal

A. Marktsituation

Die Marktsituation im Bereich "Silicon-Extrusion" zeigt sich trotz stärker werdendem Wettbewerb durch neue Anbieter und zunehmender Internationalisierung sehr positiv da Anwendungsgebiete und Marktpotenziale für Silicon-Extrudate in 2006 gestiegen sind.

Die Aufsplitterung des Marktes für "Silicon-Formteile" hat den Wettbewerb in diesem Bereich ebenfalls zunehmen lassen, sodaß hier eher von einer etwas verhalten positivem Situation gesprochen werden muß.

Der Bereich "Kabelschutzsysteme" wird weiterhin dominiert von der Automobilindustrie, die trotz eines zunehmend weltweiten "Sourcings" zu einer überdurchschnittlich positiven Marktentwicklung in Europa beigetragen hat, wenn auch bei erheblichem Preisdruck.

B. Besonderheiten oder Ereignisse

Besonders hervorzuheben sind Erweitungsaktivitäten im Produktionsbereich durch Anmietung einer weiteren Produktionshalle auf zwei Ebenen sowie Ausbau angemieteter Räume zu einem Technologie-Zentrums bestehend aus den Entwicklerbüros, einem Prüfraum und einem Technikum mit Versuchs- und Pilot-Anlagen.

Das Managment-System wurde auch in 2006 erfolgreich rezertifiziert im Frühjahr im Bereich Umwelt nach ISO 14001 und im Herbst im Bereich Qualität nach IS/TS 16949.

KAIZEN-Workshops wurde im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses durchgeführt.

C. Geschäftsverlauf für das Jahr

Insgesamt hat sich BIW in 2006 positiv entwickelt mit einem Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich.

Allerdings mußten erhöhte Rohstoffkosten und erhöhte Personalkosten im Zuge der Expansion aufgefangen werden.

Lieferzeiten insbesondere bei Maschinen und Anlagen haben die positive Entwicklung zum Teil gebremst.

D. Ergebnis

Das Ergebnis fällt zufriedenstellend aus. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage können zusammenfassend als "sehr gut" bezeichnet werden.

Die Unternehmenszukunft gilt als gesichert, wenn auch die Ergebnisentwicklung nicht mit der Umsatzentwicklung parallel verlaufen ist, was aber auch mit Kostensteigerungen im Umfeld der starken Expansion in Verbindung zu bringen ist.

E. Investition

Investitionen wurden überwiegend aus dem Cash-Flow getätigt.

Die Investitionstätigkeit hat auch in 2006 die Planung am Jahresanfang übertroffen, hervorgerufen durch eine deutlich über den Erwartungen liegende Umsatzentwicklung.

Für 2007 sind weitere Investitionen in Planung; z.T. werden noch Erweiterungsinvestitionen aus der Vorjahresplanung umgesetzt, die auf Grund langer Lieferzeiten ausstehen.

F. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklung wird weiter ausgebaut, was sich nicht zuletzt durch den Neubau des Technologie-Zentrums manifestiert.

Die laufenden Projekte wurden fortgeführt und zum Teil erfolgreich abgeschlossen; ein Teil der Projekte wird ins Folgejahr übernommen. Neue kundenspezifische Projekte sind hinzugekommen.

G. Personalstruktur

Die Personalstärke wurde in 2006 mit etwa plus fünfzehn Prozent deutlich verstärkt, um das Wachstum produktionstechnisch realisieren zu können.

Die Stamm-Mannschaft wurde zum Teil durch Leihpersonal aufgestockt um flexibel reagieren zu können.

H. Risikomanagement

Im Rahmen des Risiko-Managements wurde ein Check auf Legal Compliance durchgeführt mit externer Beratung.

Im Tagesgeschäft sichert die flache Hierarchie und der direkte Kontakt zur Geschäftsleitung kurze Informationswege und schnelle Reaktionsmöglichkeiten.

Außerordentliche und/oder besondere Vorgänge sind für 2006 nicht zu vermelden.

I. Ausblick

BIW ist bestrebt seine führende Marktposition in Europa auch gegen zunehmenden Wettbewerb innerhalb Europas und international weiter auszubauen.

Für 2007 ist ein weiteres Umsatzwachstum geplant verbunden mit einem weiterhin hohen Niveau an Investitionen und einem weiteren Ausbau der Personalstärke.

 

Ennepetal, den 18.10.07

gez. Ralf Stoffels

Bilanz zum 31. Dezember 2006

AKTIVA

31.12.2006 31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.168,00 10.381,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 16.169,00 10.382,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 780.375,00 808.247,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.666.481,00 1.659.479,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 492.026,00 430.719,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 877.996,58 18.090,00
Summe Sachanlagen 3.816.878,58 2.916.535,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.151,69 1.242,16
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.368.371,00 2.012.288,00
Summe Finanzanlagen 2.369.522,69 2.013.530,16
Summe Anlagevermögen 6.202.570,27 4.940.447,16
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 768.056,95 740.163,17
2. fertige Erzeugnisse und Waren 963.123,21 707.645,50
Summe Vorräte 1.731.180,16 1.447.808,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.865.219,55 2.904.195,57
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.790.096,72 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 615.615,09 1.183.655,73
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.270.931,36 4.087.851,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.566.961,79 4.814.352,06
Summe Umlaufvermögen 9.569.073,31 10.350.012,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 77.910,68 95.772,82
SUMME 15.849.554,26 15.386.232,01

PASSIVA

31.12.2006 31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 1.022.583,76 1.022.583,76
III. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 10.675.732,66 7.875.668,71
IV. Jahresüberschuss 0,00 2.800.063,95
Summe Eigenkapital 11.723.881,01 11.723.881,01
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 753.880,00 759.794,00
2. Steuerrückstellungen 336.266,00 336.266,00
3. sonstige Rückstellungen 1.166.253,00 1.137.568,52
Summe Rückstellungen 2.256.399,00 2.233.628,52
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 689.293,96 434.829,78
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.179.980,29 993.892,70
- davon aus Steuern in EUR : 265.440,73 (67.731,55)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit in EUR : 6.732,29 (207.352,24)
Summe Verbindlichkeiten 1.869.274,25 1.428.722,48
SUMME 15.849.554,26 15.386.232,01

Gewinn- und Verlustrechnung
Für die Zeit vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006

2006 2006 2005
EUR EUR EUR
Rohergebnis 20.196.058,30 18.538.263,08
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.577.964,22 -7.506.377,44
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.450.431,63 -1.373.016,49
6. Summe Personalaufwand -10.028.395,85 -8.879.393,93
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -678.786,67 -582.207,57
Summe Abschreibungen -678.786,67 -582.207,57
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.956.275,06 4.265.531,43
Summe betriebliche Aufwendungen -10.707.182,52 -9.461.601,50
Betriebsergebnis 4.532.600,72 4.811.130,15
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 45.028,14 0,00
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 268.248,27 175.482,98
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -146.887,58 -135.609,44
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -102,28 -4.046,27
Finanzergebnis 166.286,55 35.827,27
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.698.887,27 4.846.957,42
14. außerordentliche Erträge 2.262,94 1.212,90
15. außerordentliche Aufwendungen -1.390,13 -6.512,51
16. außerordentliches Ergebnis 872,81 -5.299,61
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 115.457,86 -2.041.593,86
18. Gewinnabführung gem. EAV -4.815.217,94 0,00
19. Jahresüberschuss 0,00 2.800.063,95

ANHANG

Allgemeine Angaben

Grundlagen der Rechnungslegung

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Wertansätze in der Bilanz der [Firmenbezeichnung.:BIW Isolierstoffe GmbH] zum [DtBiljahr_vjbis.:31.12.2005] wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechung übernommen.

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt.

Als Abschreibungsmethode kamen sowohl die degressive als auch die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs gem. § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Bei der Darstellung im Anlagenspiegel wird Vollabschreibungen im Anschaffungsjahr ein fiktiver Abgang im gleichen Jahr unterstellt.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren, beizulegenden Wert bewertet.

Anlagenspiegel vom 01.01.2006 bis 31.12.2006

Anschaffungskosten/ Herstellungskosten
Stand Stand
01.01.2006 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2006
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.309,25 10.225,00 33.534,25
2. Geschäfts- oder Firmenwert 102.258,38 102.258,38
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 125.567,63 10.225,00 135.792,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 929.016,55 929.016,55
2. technische Anlagen und Maschinen 8.019.834,03 439.667,05 8.459.501,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.238.031,97 275.924,62 72.036,14 2.441.920,45
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.090,00 877.996,58 18.090,00 877.996,58
Summe Sachanlagen 11.204.972,55 1.593.588,25 90.126,14 12.708.434,66
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.556,46 2.556,46
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.158.246,29 934.958,58 449.037,18 2.644.167,69
Summe Finanzanlagen 2.160.802,75 934.958,58 449.037,18 2.646.724,15
Summe Anlagevermögen 13.491.342,93 2.538.771,83 539.163,32 15.490.951,44
Abschreibungen
Stand Stand
01.01.2006 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2006
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.928,25 4.438,00 17.366,25
2. Geschäfts- oder Firmenwert 102.257,38 102.257,38
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 115.185,63 4.438,00 119.623,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 120.770,55 27.871,00 148.641,55
2. technische Anlagen und Maschinen 6.360.355,03 432.665,05 6.793.020,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.807.311,97 214.616,62 72.034,14 1.949.894,45
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 8.288.437,55 675.152,67 72.034,14 8.891.556,08
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.314,30 90,47 1.404,77
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 145.958,29 146.887,58 17.049,18 275.796,69
Summe Finanzanlagen 147.272,59 146.978,05 17.049,18 277.201,46
Summe Anlagevermögen 8.550.895,77 826.568,72 89.083,32 9.288.381,17
Buchwerte
Zuschreibung Stand Stand
Wirtschaftsjahr 31.12.2006 31.12.2005
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.168,00 10.381,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 16.169,00 10.382,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 780.375,00 808.246,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.666.481,00 1.659.479,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 492.026,00 430.720,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 877.996,58 18.090,00
Summe Sachanlagen 3.816.878,58 2.916.535,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.151,69 1.242,16
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.368.371,00 2.012.288,00
Summe Finanzanlagen 2.369.522,69 2.013.530,16
Summe Anlagevermögen 6.202.570,27 4.940.447,16

Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen bewertet worden:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Einzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten zusammen. Fremdkapitalzinsen sind nicht berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken.

Die Pensionsrückstellungen beruhen auf versicherungsmathematischen Berechnungen entsprechend den steuerlichen Regelungen

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 268 Abs. 2 Satz 3 HGB).

Der Anlagenspiegel ist als Anlage III/2 diesem Bericht beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr
T€
- davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr
T€
- davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.865 12.026,19 2.904 13.377,45
Sonstige Vermögensgegenstände 721 358.036,69 1.184 916.189,15

Die Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen sind nach den gesetzlichen Vorschriften durch ein versicherungsmathematisches Gutachten nachgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten, Tantieme- und Urlaubsansprüche sowie übrige Rückstellungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Bilanzjahr - davon Restlaufzeit bis 1 Jahr - davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeit aus Lieferungen und Leistungen 689.293 689.293 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.179.980 1.179.980 0,00

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Personalstand

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 190 Mitarbeiter beschäftigt, davon 31 Angestellte, 142 gewerbliche Arbeitnehmer, 10 Aushilfen und 7 Auszubildende .

Geschäftsführung

Die Führung der Geschäfte lag im Geschäftsjahr bei:

⁃ Herrn Ralf Stoffels

⁃ Herrn Dr. Markus Wiethoff

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Verträge

Am 19.12.2006 wurde mit der Stoffels Vermögensverwaltungs GmbH ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen, der am 28.12.2006 ins Handelsregister eingetragen wurde.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

 

Ennepetal, den 18. Oktober 2007]

gez. Ralf Stoffels, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

"Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der biw isolierstoffe GmbH, Ennepetal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung ein Urteil über den Jahresabschluss und den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Prüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartung über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Strichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Entgegen § 285 Nr. 9 a HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."

Den vorstehenden Bericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IdW PS 450).

 

Schwelm, den 23. Oktober 2007

W P G GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Paul Michael Günther, Wirtschaftsprüfer

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