Alexander Global Logistics GmbH

Museumstraße 2, 28195 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 23742 HB
Vorher
V. Alexander International Logistics GmbH
Eingetragen
11.8.2006
Branche
SpeditionenErbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Speditionsgeschäfte aller Art im In- und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Monique Geisler
seit 4.1.2024
Geschäftsführer
Alexander Hellmers
seit 4.1.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Carsten Hellmers
Warnkestraße 4, 28844 Weyhe/Leeste
45.100 €
50.11%
V. Alexander & Co., Inc.
United States
30.000 €
33.33%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Alexander Global Logistics GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. OKTOBER 2022 BIS ZUM 30. SEPTEMBER 2023

1. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft

Firma: Alexander Global Logistics GmbH
Sitz: Bremen
Registergericht: Amtsgericht Bremen
Registernummer: HRB 23742 HB

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Oktober und endet am 30. September des Folgejahres.

2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung aufgestellt worden.

Von den größenabhängigen Erleichterungen hat die Gesellschaft teilweise Gebrauch gemacht.

In Anwendung der Regelungen des § 42 Abs. 3 GmbHG und des § 265 Abs. 5 HGB wurde zum Zwecke der Klarheit und Übersichtlichkeit der Bilanz der Posten "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" durch "Forderungen gegen Gesellschafter" weitergehend untergliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a) Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte betreffen selbst erstellte Software. Die Bewertung erfolgt mit den Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren), bewertet.

Sachanlagen

Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 15 Jahre) unter Verwendung der linearen Methode. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von über EUR 250,00 bis unter EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden.

Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung (1 %) berücksichtigt.

Fremdwährungsforderungen wurden entsprechend § 256a HGB bewertet.

c) Liquide Mittel

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

d) Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden.

Die Beträge der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer individuellen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

e) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

4. Angaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage 1 zum Anhang).

b) Sonderposten für Investitionszuschüsse in das Anlagevermögen

Im aktuellen Geschäftsjahr wurde ein Investitionszuschuss in Höhe von EUR 164.405,16 von der öffentlichen Hand für die Investition in einen E-Saver erhalten. Dieser Sonderposten wird über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des E-Savers (15 Jahre) korrespondierend zu den Abschreibungen ertragswirksam aufgelöst.

c) Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen (TEUR 1.024) enthalten.

d) Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten ergeben sich die Restlaufzeiten und Besicherungen aus dem als Anlage 2 zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel.

e) Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und dem dafür geltenden steuerlichen Ansatzverbot. Die Bewertung erfolgte mit den tatsächlich zu erwartenden Steuersätzen für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer.

Die passiven latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 175 auf TEUR 175 erhöht.

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Investitionszuschüsse in Höhe von EUR 13.647,34. Davon entfallen EUR 10.960,34 auf den anteilig aufgelösten Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen.

6. Sonstige Angaben

a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die am 30. September 2023 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB ergeben sich aus folgenden Rechtsverhältnissen:

Gesamt Fällig innerhalb eines Jahres Fällig in mehr als einem Jahr Davon fällig in über 5 Jahren
TEUR TEUR TEUR TEUR
Mietverträge 4.624 1.982 2.642 0
Leasingverträge 278 149 129 0
4.902 2.131 2.771 0

b) Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 2.500 für die HGV Invest GmbH gegenüber der Weser-Elbe Sparkasse abgegeben. Eine Inanspruchnahme aus dieser Bürgschaft ist derzeit nicht wahrscheinlich, da die Gesellschaft in der Vergangenheit Jahresüberschüsse erzielt hat. Daher wird davon ausgegangen, dass die HGV Invest GmbH ihren Verpflichtungen uneingeschränkt nachkommen kann.

c) Ausschüttungsgesperrte Beträge

Aufgrund der aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände dürfen gem. § 268 Abs. 8 S. 1 HGB die Gewinne in Höhe der aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände abzüglich der darauf gebildeten passiven latenten Steuern nicht ausgeschüttet werden (Ausschüttungssperre). Die ausschüttungsgesperrten Beträge setzen sich wie folgt zusammen:

EUR
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 716.715,00
Darauf entfallende passive latente Steuern -175.200,80
541.514,20

Die zur Ausschüttung zur Verfügung stehenden Eigenkapitalanteile stellen sich wie folgt dar:

EUR
Gesamtbetrag der gegen Ausschüttung gesperrten Beträge i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB 541.514,20
Zur Deckung der Beträge i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB zur Verfügung stehende Eigenkapitalanteile: 5.149.784,99
- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
- Jahresüberschuss 796.334,39 5.946.119,38
Zur Ausschüttung zur Verfügung stehende Eigenkapitalanteile 5.404.605,18

d) Angaben zu Mitarbeitern

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr betrug 60 (Vorjahr: 54). Diese setzen sich wie folgt zusammen:

Angestellte: 60

e) Angaben zu Geschäftsführung und Aufsichtsorganen

Die Geschäftsführung bestand im Berichtszeitraum aus folgendem Mitglied:

 

Herrn Carsten Hellmers, Bremen

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

f) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Frau Monique Geisler und Herr Alexander Hellmers sind mit Wirkung zum 1. Januar 2024 als Geschäftsführer berufen worden. Die Eintragung in das Handelsregister ist am 4. Januar 2024 erfolgt.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

g) Angaben zum Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschluss

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bremen, den 28. Mai 2024

gez. Carsten Hellmers, Geschäftsführer

gez. Monique Geisler, Geschäftsführerin

gez. Alexander Hellmers, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 20. Juni 2024 festgestellt. Es wurde beschlossen den Jahresüberschuss an die Gesellschafter auszuschütten.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr zum 30.09.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.10.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 485.250,00 460.400,00 0,00 0,00 945.650,00
2 entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 45.606,54 0,00 0,00 0,00 45.606,54
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.000.874,93 654.110,42 0,00 835.911,74 2.490.897,09
2. geleistete Anzahlungen im Bau 835.911,74 0,00 0,00 -835.911,74 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
2. Beteiligungen 3.704,04 0,00 0,00 0,00 3.704,04
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 2.371.347,25 1.114.510,42 0,00 0,00 3.485.857,67
kumulierte Abschreibungen
01.10.2022 Zugänge Abgänge 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 85.845,00 143.090,00 0,00 228.935,00
2 entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 45.493,54 99,00 0,00 45.592,54
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 453.919,93 281.321,16 0,00 735.241,09
2. geleistete Anzahlungen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 585.258,47 424.510,16 0,00 1.009.768,63
Buchwerte
30.09.2023 30.09.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 716.715,00 399.405,00
2 entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14,00 113,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.755.656,00 546.955,00
2. geleistete Anzahlungen im Bau 0,00 835.911,74
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00
2. Beteiligungen 3.704,04 3.704,04
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 2.501.089,04 1.786.088,78

Bilanz zum 30. September 2023

AKTIVA

30.09.2023 30.09.2023 30.09.2022
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 716.715,00 399
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14,00 0
716.729,00 399
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.755.656,00 547
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 836
1.755.656,00 1.383
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0
2. Beteiligungen 3.704,04 4
28.704,04 4
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.193.925,25 16.784
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 37.760,26 114
3. Forderungen gegen Gesellschafter 3.433.300,96 1.847
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.530.560,89 1.705
13.195.547,36 20.450
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.298.246,16 1.724
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 43.603,72 3
19.038.486,28 23.963

PASSIVA

30.09.2023 30.09.2023 30.09.2022
EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 90.000,00 90
II. Gewinnvortrag 5.149.784,99 2.291
III. Jahresüberschuss 796.334,39 2.859
6.036.119,38 5.240
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE IN DAS ANLAGEVERMÖGEN 153.444,82
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 1.194.947,61 1.905
2. Sonstige Rückstellungen 2.552.376,91 2.412
3.747.324,52 4.317
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 730.579,15 1.014
2. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen 7.873.712,31 12.879
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 174.460,38 195
4. Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern: EUR 56.438,22 (Vorjahr: TEUR 67) 147.644,92 318
8.926.396,76 14.406
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 175.200,80 0
19.038.486,28 23.963

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

2023 2023 2022
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 12.270.968,52 14.469
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.742.202,96 4.402
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung: EUR 14.350,09 (Vorjahr: TEUR 16) 784.963,49 692
5.527.166,45 5.095
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 424.510,16 215
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 187.442,67 (Vorjahr: TEUR 97) 5.121.045,38 4.533
5. Erträge aus Beteiligungen
davon aus verbunden Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0) 131,44 0
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 47.982,68 26
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.183,78 0
29.798,90 26
8. Ergebnis vor Steuern 1.228.176,87 4.652
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
davon aus latenten Steuern: EUR 175.200,80 (Vorjahr: TEUR 0) 425.765,48 1.787
10. Ergebnis nach Steuern 802.411,39 2.865
11. Sonstige Steuern 6.077,00 6
12. Jahresüberschuss 796.334,39 2.859

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

1. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT

AGL versteht sich als spezieller Logistikdienstleister bei Im- und Exporttransporten weltweit. AGL entwickelt für alle Bereiche der Wertschöpfungskette individuelle logistische Lösungen.

Ein Haupttätigkeitsfeld ist der Geschäftsbereich Supply Chain unter der Maßgabe der Sicherstellung einer fristgerechten Lieferung der richtigen Ware am richtigen Ort. Hierbei agiert AGL sowohl in Europa als auch in den internationalen Märkten Nord- und Südamerika, Asien und dem Mittleren Osten. AGL betreibt Lagerwirtschaft einerseits mit einer eigenen Anlage in Bremerhaven andererseits auch in Partnerschaft in allen europäischen Häfen. Die Übernahme der Waren im Auftrag unserer Import- und/oder Exportkundschaft, am Standort des Lieferanten, in den Seehäfen oder an einem Zwischenlager erfolgt in enger Kommunikation mit unseren Auftraggebern.

Neben der Fokussierung auf Seefracht IMPORT- und EXPORT-Verschiffungen für Konsum- und Industrieprodukte, liegen besondere Schwerpunkte des Unternehmens in den Bereichen Zellstoff und Papierlogistik inklusive Lagerwirtschaft, als auch in dem Bereich der speziellen Projektlogistik (Bereich High and Heavy). AGL bietet einen vollständigen Door-to-Door-Service für Land-, See- und Luftfrachttransporte inklusive Zollabwicklungen an.

Mit unserem Geschäftsbereich Zellstoff und Papierlogistik zählt unser Unternehmen zu den führenden Anbietern in der Supply Chain in Europa. Unsere Ladungssachverständigen bieten auch unabhängige Ladungskontrollen und Survey-Dienstleistungen im Papier-Zellstoffbereich sowie auch in der Projektlogistik an. In Kooperation mit globalen Partnern setzen wir, unter Einhaltung einer hohen Qualität und zuverlässigen Transportausführung, eine schadenfreie Beförderung der Ware um.

Über ein verbundenes Unternehmen, die Alexander Maritime Services GmbH, bieten wir Schiffsbefrachtungen weltweit an.

Neben den Containertransporten mit allen internationalen Reedereien im Seefrachtgeschäft bieten wir auch im Rahmen der Seidenstraße (China Silk Road) Transporte von Full Container Loads (FCL) als auch von Sammel-Container-Verkehren aus/nach China an.

2. WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1. Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branchenentwicklung

Nach der COVID-Pandemie und daraus resultierende Veränderungen in den Lieferketten haben sich die allgemeinen Transportmärkte wieder normalisiert. Die Lieferketten in den Märkten haben sich auch wirtschaftlich wieder auf das Vor-COVID Niveau eingependelt. Dadurch sind unter anderem auch die Frachtraten gesunken und auf das Niveau vor Beginn der Covid Pandemie zurückgekehrt. Dies wiederum führte in der Branche zu reduzierten aber auskömmlichen Erlösen.

2.2. Darstellung des Geschäftsverlaufs der Gesellschaft

Die wichtigsten Bereiche im Unternehmen liefern positive Ergebnisse ab. In der Projektlogistik hatten wir einen größeren Claim zu akzeptieren, welcher durch Fahrlässigkeit eines Mitarbeiters entstanden ist. Dadurch wurde das Ergebnis dieser Abteilung erheblich gedrückt. Die Luftfrachtmengen und Seefrachtmengen waren rückläufig verbunden mit einem Frachtenverfall. Dieses führe in dem Bereich zu negativen Ergebnissen. Alle anderen Bereiche haben sich wie erwartet entwickelt. Durch unsere Spezialisierung auf bestimmte Ladungsarten und unseren Leistungskatalog gelang es uns, Kunden langfristig zu binden. Dennoch fielen Rohergebnis und EBIT erheblich. Die Ergebnisse liegen aber über Vor-COVID-Niveau.

Insgesamt hat sich das Unternehmen im Geschäftsjahr 2022/2023 wie erwartet entwickelt. Der erzielte Jahresabschluss entspricht den Planungen.

Investitionen

Das Investitionsvolumen im Geschäftsjahr 2022/2023 betrug TEUR 1.115 (Vorjahr: TEUR 1.693).

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter beträgt 60 (Vorjahr: 54).

3. DARSTELLUNG DER LAGE

Ertragslage

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 796 und somit um 72,2 % niedriger als im Vorjahr (Vorjahr: TEUR 2.859) ab.

Die Umsatzerlöse belaufen sich auf TEUR 55.062 (Vorjahr: TEUR 91.991) und sind somit um 40,1 % gefallen.

Der Materialaufwand verringerte sich aufgrund der gesunkenen Frachtraten um 43,8 % auf TEUR 44.010 (Vorjahr: TEUR 78.330).

Der Personalaufwand erhöhte sich um 8,5 % auf TEUR 5.527 (Vorjahr.: TEUR 5.095).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit TEUR 5.121 auf einem höheren Niveau als im Vorjahr (TEUR 4.533). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Mietkosten für Lagerfläche in unserer Anlage Bremerhaven und auch Antwerpen.

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2022/2023 ein EBIT (Jahresergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) von TEUR 1.198 (Vorjahr: TEUR 4.627) und ein EBITDA (Jahresergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Ertragsteuern) von TEUR 1.623 (Vorjahr: TEUR 4.842).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.925 auf TEUR 19.038 verringert.

Auf der Aktivseite resultiert die Verringerung im Wesentlichen aus dem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 8.590 von TEUR 16.784 im Vorjahr auf TEUR 8.194. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert aus den gesunkenen Frachtraten und den damit zusammenhängenden Umsatzrückgängen

Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft liquide Mittel in Höhe von TEUR 3.298 aus.

Auf der Passivseite resultiert die Verringerung unter anderem aus den um TEUR 5.005 von TEUR 12.879 im Vorjahr auf TEUR 7.874 gesunkenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Dieser Rückgang resultiert ebenfalls im Wesentlichen aufgrund der gesunkenen Frachtraten.

Die Eigenkapitalquote beträgt 31,7 % (Vorjahr: 18,0 %). Da die hohen Gewinne aus den Vorjahren nicht ausgeschüttet wurden, ist der Gewinnvortrag deutlich angestiegen. Durch die Verringerung der Bilanzsumme bei gleichzeitigem Anstieg des Eigenkapitals ist die Eigenkapitalquote deutlich angestiegen.

Finanzlage

AGL ist im Geschäftsjahr 2022/2023 ihren Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt nachgekommen.

Der laufende Geschäftsbetrieb konnte vollständig aus selbst erwirtschafteten Mitteln finanziert werden. Zur Finanzierung einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden Darlehen von Kreditinstituten aufgenommen.

Gesamtaussage

Die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage weiterhin positiv.

Dieses wird durch die starke Marktposition begründet. Weiterhin werden die Aktivitäten im Ausland teils durch verbundene Unternehmen, teils aber auch durch Repräsentanzen weiter ausgebaut. Dies wird die Marktposition von AGL in der Zukunft weiter stärken.

4. PROGNOSE-, RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Prognosebericht

Die Konjunkturprognosen für das kommende Wirtschaftsjahr 2023/2024 werden positiv eingeschätzt. Die Logistiksysteme haben sich nach der Pandemie normalisiert. Aktuell befindet sich Deutschland, im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern in der EU, am Rande einer Rezession. Es wird allerdings erwartet, dass die EZB im Laufe des Jahr 2024 ihre Geldpolitik anpassen wird und eine Absenkung der Leitzinsen beschließen wird. Dies wird die Wirtschaft in der Eurozone ankurbeln und voraussichtlich das Wachstum erhöhen.

Die Branche sieht daher etwas positiver in das neue Geschäftsjahr.

AGL erwartet für das Geschäftsjahr 2023/2024 leicht steigende Umsatzerlöse und einen Jahresüberschuss, der leicht über dem Niveau des abgelaufenen Jahrs liegt.

Wir erhoffen, unsere Marktposition im neuen Geschäftsjahr auszubauen. Hierbei setzen wir weiterhin auf Digitalisierung und den Ausbau unserer IT-Anbindungen mit Kunden.

Die wichtigsten Auslandshäuser wechseln von Repräsentanz Büros in operative Niederlassungen.

Risiko- und Chancenbericht

Für das neue Geschäftsjahr sehen wir insbesondere politische Unsicherheiten. Der Krieg in der Ukraine und die Schifffahrtswege durch das Rote Meer seien hier besonders hervorgehoben. Zudem bereitet uns die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung Sorge. Die Motivation in Deutschland zu investieren ist begrenzt. Darüber hinaus wird der Fachkräftemangel immer spürbarer und stärker. Dadurch kann es zu Engpässen bei der Auftragsbearbeitung kommen, wodurch die Erträge sinken könnten. Weiterhin können durch den Nachfrageüberhang nach Arbeit die Preise dieser weiter steigen, wodurch die Margen leiden könnten.

Durch weitere Spezialisierung in den Produktgruppen erhoffen wir unseren Marktanteil stabil zu halten und abzusichern. Weiter verfolgen wir den Ansatz, uns durch eine Asset-basierte Dienstleistung von unseren Mitbewerbern abzusetzen.

Die Liquiditätslage der AGL ist zufriedenstellend. Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die bestehenden Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungsausfälle traten bisher nur in unbedeutender Größe auf.

Das Chancen- und Risikomanagementsystem wurde in bewährter Form beibehalten. Erhebliche oder unübliche Risiken werden auch im Jahr 2023/2024 nicht gesehen.

Die Bestätigung der Erfüllung der aktuellen ISO-Norm ISO 9001:2015 wird regelmäßig überprüft und bestätigt.

Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir einen leicht steigenden Jahresüberschuss.

 

Bremen, den 28. Mai 2024

Alexander Global Logistics GmbH

gez. Carsten Hellmers, Geschäftsführer

gez. Monique Geisler, Geschäftsführerin

gez. Alexander Hellmers, Geschäftsführer

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende, hier gemäß § 328 Abs. 1 Satz 3 HGB im Wortlaut wiedergegebene, Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Alexander Global Logistics GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Alexander Global Logistics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alexander Global Logistics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Bremen, den 28. Mai 2024

Nordwest Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kissel, Wirtschaftsprüfer

Mählmann, Wirtschaftsprüfer

Verbindlichkeitenspiegel zum 30. September 2023

davon mit einer Restlaufzeit von
Verbindlichkeitsposten Gesamtbetrag unter 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahren
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 730.579,15 252.911,11 477.668,04 0,00
(Vorjahr) (1.014.294,52) (295.792,02) (718.502,50) (102.492,42)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.873.712,31 7.873.712,31 0,00 0,00
(Vorjahr) (12.878.514,71) (12.878.514,71) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 174.460,38 174.460,38 0,00 0,00
(195.069,26) (195.069,26) (0,00) (0,00)
(Vorjahr)
4. sonstige Verbindlichkeiten 147.644,92 147.644,92 0,00 0,00
(Vorjahr) (318.301,68) (318.301,68) (0,00) (0,00)
Summe 8.926.396,76 8.448.728,72 477.668,04 0,00
(Vorjahr) (14.406.180,17) (13.687.677,67) (718.502,50) (102.492,42)
Verbindlichkeitsposten gesicherte Beträge Art und Form der Sicherheit
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 730.579,15 Sicherungsübereignung
(Vorjahr) (826.263,31)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00
(Vorjahr) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
(0,00)
(Vorjahr)
4. sonstige Verbindlichkeiten 0,00
(Vorjahr) (0,00)
Summe 730.579,15
(Vorjahr) (826.263,31)

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