HGV Invest GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Monique Geisler seit 4.1.2024 | Geschäftsführer |
Alexander Hellmers seit 4.1.2024 | Geschäftsführer |
Carsten Heinrich Herbert Hellmers seit 4.1.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.10% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alexander Global Logistics GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. OKTOBER 2022 BIS ZUM 30. SEPTEMBER 20231. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Oktober und endet am 30. September des Folgejahres. 2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung aufgestellt worden. Von den größenabhängigen Erleichterungen hat die Gesellschaft teilweise Gebrauch gemacht. In Anwendung der Regelungen des § 42 Abs. 3 GmbHG und des § 265 Abs. 5 HGB wurde zum Zwecke der Klarheit und Übersichtlichkeit der Bilanz der Posten "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" durch "Forderungen gegen Gesellschafter" weitergehend untergliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden a) Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Die selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte betreffen selbst erstellte Software. Die Bewertung erfolgt mit den Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren), bewertet. Sachanlagen Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 15 Jahre) unter Verwendung der linearen Methode. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von über EUR 250,00 bis unter EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung (1 %) berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen wurden entsprechend § 256a HGB bewertet. c) Liquide Mittel Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. d) Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden. Die Beträge der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer individuellen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. e) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. 4. Angaben zur Bilanz a) Anlagevermögen Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage 1 zum Anhang). b) Sonderposten für Investitionszuschüsse in das Anlagevermögen Im aktuellen Geschäftsjahr wurde ein Investitionszuschuss in Höhe von EUR 164.405,16 von der öffentlichen Hand für die Investition in einen E-Saver erhalten. Dieser Sonderposten wird über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des E-Savers (15 Jahre) korrespondierend zu den Abschreibungen ertragswirksam aufgelöst. c) Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen (TEUR 1.024) enthalten. d) Verbindlichkeiten Bei den Verbindlichkeiten ergeben sich die Restlaufzeiten und Besicherungen aus dem als Anlage 2 zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel. e) Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und dem dafür geltenden steuerlichen Ansatzverbot. Die Bewertung erfolgte mit den tatsächlich zu erwartenden Steuersätzen für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer. Die passiven latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 175 auf TEUR 175 erhöht. 5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Investitionszuschüsse in Höhe von EUR 13.647,34. Davon entfallen EUR 10.960,34 auf den anteilig aufgelösten Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen. 6. Sonstige Angaben a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die am 30. September 2023 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB ergeben sich aus folgenden Rechtsverhältnissen:
b) Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 2.500 für die HGV Invest GmbH gegenüber der Weser-Elbe Sparkasse abgegeben. Eine Inanspruchnahme aus dieser Bürgschaft ist derzeit nicht wahrscheinlich, da die Gesellschaft in der Vergangenheit Jahresüberschüsse erzielt hat. Daher wird davon ausgegangen, dass die HGV Invest GmbH ihren Verpflichtungen uneingeschränkt nachkommen kann. c) Ausschüttungsgesperrte Beträge Aufgrund der aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände dürfen gem. § 268 Abs. 8 S. 1 HGB die Gewinne in Höhe der aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände abzüglich der darauf gebildeten passiven latenten Steuern nicht ausgeschüttet werden (Ausschüttungssperre). Die ausschüttungsgesperrten Beträge setzen sich wie folgt zusammen:
Die zur Ausschüttung zur Verfügung stehenden Eigenkapitalanteile stellen sich wie folgt dar:
d) Angaben zu Mitarbeitern Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr betrug 60 (Vorjahr: 54). Diese setzen sich wie folgt zusammen:
e) Angaben zu Geschäftsführung und Aufsichtsorganen Die Geschäftsführung bestand im Berichtszeitraum aus folgendem Mitglied:
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. f) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Frau Monique Geisler und Herr Alexander Hellmers sind mit Wirkung zum 1. Januar 2024 als Geschäftsführer berufen worden. Die Eintragung in das Handelsregister ist am 4. Januar 2024 erfolgt. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. g) Angaben zum Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschluss Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Bremen, den 28. Mai 2024 gez. Carsten Hellmers, Geschäftsführer gez. Monique Geisler, Geschäftsführerin gez. Alexander Hellmers, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 20. Juni 2024 festgestellt. Es wurde beschlossen den Jahresüberschuss an die Gesellschafter auszuschütten. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr zum 30.09.2023
Bilanz zum 30. September 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 20231. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT AGL versteht sich als spezieller Logistikdienstleister bei Im- und Exporttransporten weltweit. AGL entwickelt für alle Bereiche der Wertschöpfungskette individuelle logistische Lösungen. Ein Haupttätigkeitsfeld ist der Geschäftsbereich Supply Chain unter der Maßgabe der Sicherstellung einer fristgerechten Lieferung der richtigen Ware am richtigen Ort. Hierbei agiert AGL sowohl in Europa als auch in den internationalen Märkten Nord- und Südamerika, Asien und dem Mittleren Osten. AGL betreibt Lagerwirtschaft einerseits mit einer eigenen Anlage in Bremerhaven andererseits auch in Partnerschaft in allen europäischen Häfen. Die Übernahme der Waren im Auftrag unserer Import- und/oder Exportkundschaft, am Standort des Lieferanten, in den Seehäfen oder an einem Zwischenlager erfolgt in enger Kommunikation mit unseren Auftraggebern. Neben der Fokussierung auf Seefracht IMPORT- und EXPORT-Verschiffungen für Konsum- und Industrieprodukte, liegen besondere Schwerpunkte des Unternehmens in den Bereichen Zellstoff und Papierlogistik inklusive Lagerwirtschaft, als auch in dem Bereich der speziellen Projektlogistik (Bereich High and Heavy). AGL bietet einen vollständigen Door-to-Door-Service für Land-, See- und Luftfrachttransporte inklusive Zollabwicklungen an. Mit unserem Geschäftsbereich Zellstoff und Papierlogistik zählt unser Unternehmen zu den führenden Anbietern in der Supply Chain in Europa. Unsere Ladungssachverständigen bieten auch unabhängige Ladungskontrollen und Survey-Dienstleistungen im Papier-Zellstoffbereich sowie auch in der Projektlogistik an. In Kooperation mit globalen Partnern setzen wir, unter Einhaltung einer hohen Qualität und zuverlässigen Transportausführung, eine schadenfreie Beförderung der Ware um. Über ein verbundenes Unternehmen, die Alexander Maritime Services GmbH, bieten wir Schiffsbefrachtungen weltweit an. Neben den Containertransporten mit allen internationalen Reedereien im Seefrachtgeschäft bieten wir auch im Rahmen der Seidenstraße (China Silk Road) Transporte von Full Container Loads (FCL) als auch von Sammel-Container-Verkehren aus/nach China an. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1. Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branchenentwicklung Nach der COVID-Pandemie und daraus resultierende Veränderungen in den Lieferketten haben sich die allgemeinen Transportmärkte wieder normalisiert. Die Lieferketten in den Märkten haben sich auch wirtschaftlich wieder auf das Vor-COVID Niveau eingependelt. Dadurch sind unter anderem auch die Frachtraten gesunken und auf das Niveau vor Beginn der Covid Pandemie zurückgekehrt. Dies wiederum führte in der Branche zu reduzierten aber auskömmlichen Erlösen. 2.2. Darstellung des Geschäftsverlaufs der Gesellschaft Die wichtigsten Bereiche im Unternehmen liefern positive Ergebnisse ab. In der Projektlogistik hatten wir einen größeren Claim zu akzeptieren, welcher durch Fahrlässigkeit eines Mitarbeiters entstanden ist. Dadurch wurde das Ergebnis dieser Abteilung erheblich gedrückt. Die Luftfrachtmengen und Seefrachtmengen waren rückläufig verbunden mit einem Frachtenverfall. Dieses führe in dem Bereich zu negativen Ergebnissen. Alle anderen Bereiche haben sich wie erwartet entwickelt. Durch unsere Spezialisierung auf bestimmte Ladungsarten und unseren Leistungskatalog gelang es uns, Kunden langfristig zu binden. Dennoch fielen Rohergebnis und EBIT erheblich. Die Ergebnisse liegen aber über Vor-COVID-Niveau. Insgesamt hat sich das Unternehmen im Geschäftsjahr 2022/2023 wie erwartet entwickelt. Der erzielte Jahresabschluss entspricht den Planungen. Investitionen Das Investitionsvolumen im Geschäftsjahr 2022/2023 betrug TEUR 1.115 (Vorjahr: TEUR 1.693). Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter beträgt 60 (Vorjahr: 54). 3. DARSTELLUNG DER LAGE Ertragslage Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 796 und somit um 72,2 % niedriger als im Vorjahr (Vorjahr: TEUR 2.859) ab. Die Umsatzerlöse belaufen sich auf TEUR 55.062 (Vorjahr: TEUR 91.991) und sind somit um 40,1 % gefallen. Der Materialaufwand verringerte sich aufgrund der gesunkenen Frachtraten um 43,8 % auf TEUR 44.010 (Vorjahr: TEUR 78.330). Der Personalaufwand erhöhte sich um 8,5 % auf TEUR 5.527 (Vorjahr.: TEUR 5.095). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit TEUR 5.121 auf einem höheren Niveau als im Vorjahr (TEUR 4.533). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Mietkosten für Lagerfläche in unserer Anlage Bremerhaven und auch Antwerpen. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2022/2023 ein EBIT (Jahresergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) von TEUR 1.198 (Vorjahr: TEUR 4.627) und ein EBITDA (Jahresergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Ertragsteuern) von TEUR 1.623 (Vorjahr: TEUR 4.842). Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.925 auf TEUR 19.038 verringert. Auf der Aktivseite resultiert die Verringerung im Wesentlichen aus dem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 8.590 von TEUR 16.784 im Vorjahr auf TEUR 8.194. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert aus den gesunkenen Frachtraten und den damit zusammenhängenden Umsatzrückgängen Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft liquide Mittel in Höhe von TEUR 3.298 aus. Auf der Passivseite resultiert die Verringerung unter anderem aus den um TEUR 5.005 von TEUR 12.879 im Vorjahr auf TEUR 7.874 gesunkenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Dieser Rückgang resultiert ebenfalls im Wesentlichen aufgrund der gesunkenen Frachtraten. Die Eigenkapitalquote beträgt 31,7 % (Vorjahr: 18,0 %). Da die hohen Gewinne aus den Vorjahren nicht ausgeschüttet wurden, ist der Gewinnvortrag deutlich angestiegen. Durch die Verringerung der Bilanzsumme bei gleichzeitigem Anstieg des Eigenkapitals ist die Eigenkapitalquote deutlich angestiegen. Finanzlage AGL ist im Geschäftsjahr 2022/2023 ihren Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt nachgekommen. Der laufende Geschäftsbetrieb konnte vollständig aus selbst erwirtschafteten Mitteln finanziert werden. Zur Finanzierung einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden Darlehen von Kreditinstituten aufgenommen. Gesamtaussage Die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage weiterhin positiv. Dieses wird durch die starke Marktposition begründet. Weiterhin werden die Aktivitäten im Ausland teils durch verbundene Unternehmen, teils aber auch durch Repräsentanzen weiter ausgebaut. Dies wird die Marktposition von AGL in der Zukunft weiter stärken. 4. PROGNOSE-, RISIKO- UND CHANCENBERICHT Prognosebericht Die Konjunkturprognosen für das kommende Wirtschaftsjahr 2023/2024 werden positiv eingeschätzt. Die Logistiksysteme haben sich nach der Pandemie normalisiert. Aktuell befindet sich Deutschland, im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern in der EU, am Rande einer Rezession. Es wird allerdings erwartet, dass die EZB im Laufe des Jahr 2024 ihre Geldpolitik anpassen wird und eine Absenkung der Leitzinsen beschließen wird. Dies wird die Wirtschaft in der Eurozone ankurbeln und voraussichtlich das Wachstum erhöhen. Die Branche sieht daher etwas positiver in das neue Geschäftsjahr. AGL erwartet für das Geschäftsjahr 2023/2024 leicht steigende Umsatzerlöse und einen Jahresüberschuss, der leicht über dem Niveau des abgelaufenen Jahrs liegt. Wir erhoffen, unsere Marktposition im neuen Geschäftsjahr auszubauen. Hierbei setzen wir weiterhin auf Digitalisierung und den Ausbau unserer IT-Anbindungen mit Kunden. Die wichtigsten Auslandshäuser wechseln von Repräsentanz Büros in operative Niederlassungen. Risiko- und Chancenbericht Für das neue Geschäftsjahr sehen wir insbesondere politische Unsicherheiten. Der Krieg in der Ukraine und die Schifffahrtswege durch das Rote Meer seien hier besonders hervorgehoben. Zudem bereitet uns die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung Sorge. Die Motivation in Deutschland zu investieren ist begrenzt. Darüber hinaus wird der Fachkräftemangel immer spürbarer und stärker. Dadurch kann es zu Engpässen bei der Auftragsbearbeitung kommen, wodurch die Erträge sinken könnten. Weiterhin können durch den Nachfrageüberhang nach Arbeit die Preise dieser weiter steigen, wodurch die Margen leiden könnten. Durch weitere Spezialisierung in den Produktgruppen erhoffen wir unseren Marktanteil stabil zu halten und abzusichern. Weiter verfolgen wir den Ansatz, uns durch eine Asset-basierte Dienstleistung von unseren Mitbewerbern abzusetzen. Die Liquiditätslage der AGL ist zufriedenstellend. Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die bestehenden Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungsausfälle traten bisher nur in unbedeutender Größe auf. Das Chancen- und Risikomanagementsystem wurde in bewährter Form beibehalten. Erhebliche oder unübliche Risiken werden auch im Jahr 2023/2024 nicht gesehen. Die Bestätigung der Erfüllung der aktuellen ISO-Norm ISO 9001:2015 wird regelmäßig überprüft und bestätigt. Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir einen leicht steigenden Jahresüberschuss.
Bremen, den 28. Mai 2024 Alexander Global Logistics GmbH gez. Carsten Hellmers, Geschäftsführer gez. Monique Geisler, Geschäftsführerin gez. Alexander Hellmers, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende, hier gemäß § 328 Abs. 1 Satz 3 HGB im Wortlaut wiedergegebene, Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Alexander Global Logistics GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Alexander Global Logistics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alexander Global Logistics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Bremen, den 28. Mai 2024 Nordwest
Revision GmbH
Kissel, Wirtschaftsprüfer Mählmann, Wirtschaftsprüfer Verbindlichkeitenspiegel zum 30. September 2023
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