Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 703916
Vorher
Tricon Oettinger GmbH
Eingetragen
22.2.2008
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenBeteiligungsgesellschaftenVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Erbringung von Transport- und Logistikleistungen und von Abbruch- und Erdarbeiten und die Verwertung von Maschinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Toews
seit 26.8.2025
Prokura
Felix Uwe Wieland
seit 3.7.2024
Prokura
Matthias Wieland
seit 25.7.2022
Prokura
Jörg Baier
seit 25.1.2022
Prokura
Christian Dahlinger
seit 8.9.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Robert Oettinger
seit 22.2.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Oettinger Gruppe GmbH
Germany
72.500 €
72.50%
Robert Oettinger
76227 Karlsruhe
27.500 €
27.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Oettinger GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 -31.12.2023

der Firma Oettinger GmbH, Ottostraße 12, 76316 Malsch

Eckdaten der Gesellschaft

Firma: Oettinger GmbH
Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Sitz: Karlsruhe
Ort der Geschäftsleitung: Ottostraße 12, 76316 Malsch
Eintragung in das Handelsregister: Amtsgericht Mannheim HRB 703916
Gegenstand des Unternehmens: Vermittlung von Transport- und Logistikdienstleistungen und Abbruch- und Erdarbeiten und die Verwertung von Maschinen.
Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses

Die Oettinger GmbH ist ein Unternehmen der Oettinger Gruppe GmbH und agiert in den Märkten Abbruch und Erdbau. Dabei ist die Geschäftsentwicklung weitestgehend konstant.

Die Oettinger GmbH ist tarifgebunden im Deutschen Abbruchverband.

Bei unseren Kunden handelt es sich um 50 % Auftraggeber der öffentlichen Hand, die weiteren 50 % teilen sich auf Unternehmen aus den Bereichen des Handels, Mineralölgesellschaften sowie Industrie. Lediglich ein kleiner einstelliger Prozentsatz des Auftragsvolumens wird für Privatpersonen ausgeführt.

Unsere Produkte:

Wir agieren als Dienstleister für unsere Kunden, und bieten ein individuell zugeschnittenes Konzept nach Wunsch unseres Auftraggebers.

Im Bereich Abbruch Dienstleistungen im Bereich Industrieabbruch, Abbruch und Rückbau von Gebäuden und Gebäudeteilen. Dabei realisieren wir Abbrüche bis zu einer Gebäudehöhe von 35 m.

Im Bereich Schadstoffsanierung sind wir auf die Entkernung von Gebäuden sowie die Sanierung von Schadstoffen wie Asbest (Fest- und Schwachgebunden), KMF (künstliche Mineralfasern), sowie PCB und PAK. Dabei entwickeln wir unsere Methoden kontinuierlich weiter.

Aktuell führen wir für die SAP die Sanierung ihres Firmengebäudes in Walldorf als Großprojekt durch. Der Abschluss dessen wurde zur Jahresmitte 2024 realisiert.

In der Zwischenzeit hat sich mit BASF in Ludwigsburg ein weiterer konstanter Auftraggeber hinzugesellt.

Im Erdbau und der Altlastensanierung realisieren wir Baugruben jeglicher Größe und Belastungsstufen.

1.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Zum 1. Januar 2023 trat ein neues Lieferkettengesetz in Kraft, welches auch uns durch Zusammenarbeit mit entsprechenden Firmen indirekt betrifft. Der Krieg zwischen Ukraine und Russland war auch im Jahr 2023 weiterhin Thema. Es kamen weitere Krisenherde hinzu, bis hin zum Urteil des BGH, dass der Haushalt der Bundesregierung Deutschland als unzulässig erklärt wurde. Alles in allem kann von einem unruhigen Jahr 2023 gesprochen werden. Die Baukonjunktur der Oettinger GmbH betreffenden Bereiche befindet sich nach wie vor auf einem guten Niveau, den Prognosen zu Folge werden jedoch auch diese ein wenig rückläufig sein.

Immer noch sind fehlende Fachkräfte der reglementierende Faktor. An diesem Effekt hat sich leider wenig verändert. Die Oettinger GmbH fügt sich analog in dieses Bild ein.

Das Zinsniveau blieb 2023 im Vergleich zu 2022 auf hohem Niveau. Die Zinsen sind weiterhin ein entscheidender Faktor bei einer Investmententscheidung. Dem hinzu kamen in 2023 hohe Preise, welche dem Zinsniveau noch nicht angeglichen waren.

Die Entwicklung der Mitarbeiterzahl ist von 2022 (54) auf 2023 (55) gestiegen. Die Gesamtarbeitsstunden unserer Mitarbeiter befanden sich 2023 nach wie vor auf einem hohen Niveau. In Summe beschäftigt die Unternehmensgruppe im Schnitt 160 Mitarbeiter zum Jahreswechsel 2023/2024. In 2024 wird aufgrund natürlicher Fluktuation ein kleiner Rückgang erwartet werden können.

Die Stundenlöhne und Gehälter steigen dabei weiter an, wobei die Erhöhung in Summe moderat blieb. Die Inflation lag in 2023 im Schnitt bei 5,6%, was deutlich im Bereich der Kosten der Materialaufwände zu erkennen ist. In 2024 ist die Inflation spürbar rückläufig.

1.2 Geschäftsergebnis

In der Gesellschafterversammlung vom 20.11.2023 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2022 erläutert und das Ergebnis festgestellt. Der zum 31.12.2022 ausgewiesene Bilanzgewinn in Höhe von 1.872.139,29 € wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Das Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen der Oettinger GmbH beträgt im Kalenderjahr (Kj.) 2023 1.215.659,95€ (Vorjahr 1.388.325€) und ist damit im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Gründe sind vielschichtig, überwiegend sind trotz gestiegenem Umsatz die überdurchschnittlich gestiegenen Materialkosten hierfür verantwortlich.

Leider gab es auch im Kj. 2023 keine Klärung betreffend des Großprojekts "Stadtbahntunnel Karlsruhe". Im Kj. 2019 wurde hier eine Forderungseinzelwertberichtigung i. H. v. 935.870 € vorgenommen.

Das Finanzergebnis beträgt -905,38 € und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr (9,50€) minimal verschlechtert. Das Finanzergebnis spielt jedoch keine übergeordnete Rolle in der Betrachtung.

Aus dem Ergebnis resultieren Steuern aus Einkommen und Ertrag in Höhe von 393.654,84 € (Vorjahr 420.418,78 €).

Hieraus folgt ein Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 821.099,73 €. Dieser wurde in Höhe von 500.000 € als Vorabgewinnausschüttung an die Gesellschafter ausbezahlt. In Summe erzielt die Oettinger GmbH somit einen Bilanzgewinn in Höhe von 2.193.239,02 €, welcher auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.

1.3 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Gesamtleistung ist von 2022 25,546 Mio. € auf 28,594 Mio. € in 2023 um ca. 10,66% angestiegen.

Die Halbfertigen Arbeiten haben sich im betrachteten Geschäftsjahr um 6.499.857,27 € auf 23.753.743,25€ erhöht. Das heißt, die halbfertigen Arbeiten machen einen Anteil von 22,73% der Gesamtleistung aus.

Die Entwicklung des Auftragsbestandes ist zufriedenstellend. In 2024 konnte ein Großauftrag über ca. 20Mio € gewonnen werden. Zu Ende Oktober 2024 liegt der Auftragsbestand der Oettinger GmbH bei ca. 30Mio €. Da es sich jedoch ausschließlich um Projektgeschäft handelt, sind die Aufträge lediglich zu 20 % größer 6 Monate planbar, die übrigen 80 % haben einen Vorlauf von 1 bis 6 Monaten. Die Oettinger GmbH ist überwiegend im süddeutschen Raum tätig. Bedingt durch die gute Auftragslage war eine Ausdehnung des Radius nur in begründeten Ausnahmefällen notwendig.

1.4 Analyse und Erläuterung von finanziellen Leistungsindikatoren

Das Ergebnis setzt sich im wesentliche aus dem operativen Ergebnis zusammen, welcher im Bereich Abbruch generiert wurde. Es wurde bei der Ermittlung konservativ nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung vorgegangen.

Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr wieder erhöht worden. Es existiert erstmalig eine kleine Lücke zwischen halbfertigen Arbeiten und Kundenanzahlungen. Die halbfertigen Arbeiten übersteigen die Kundenanzahlungen um 2.497.071,55 €. Dies liegt mitunter an der komplizierten Abrechnung und erhöhtem Arbeitsaufkommen bei einzelnen Mitarbeitern, wodurch die Abrechnung mit dem Baufortschritt nicht Schritt halten konnte. Es ist davon auszugehen, dass diese Baustellen in 2024, wo noch nicht geschehen schlussgerechnet werden können.

Die Forderungen sind mit 6,77 % der Bilanzsumme auf Vorjahresniveau (Vorjahr 6,35%). Dies geht einher mit einem guten Finanz-Management. Die liquiden Mittel, haben sich 1.348.646,63€ auf 501.243,59 € reduziert. Dies liegt teils an der noch immer zähen Zahlungsmoral der Kunden, andererseits an den noch nicht abgerechneten Bauvorhaben bei welchen Lieferantenrechnungen jedoch bereits bezahlt wurden. Hinzu kommen teilweise Investitionen in die bestehenden Immobilien in Form von Darlehen welche an die Unternehmen der Oettinger Gruppe gewährt wurden.

Die Eigenkapitalquote hat sich von 9,46 % im Vorjahr auf 8,55 % reduziert. Dieser Umstand resultiert aus einem Anstieg der Bilanzsumme um fast 6 Mio. €. Die Rückstellungen haben sich etwas erhöht.

Die Lieferantenverbindlichkeiten sind in Bezug auf die Bilanzsumme von 5,15 % auf 6,17% leicht erhöht.

In Summe zeichnen die Finanzindikatoren ein durchgehend positives Bild.

1.5 Produktion

Die Oettinger GmbH verfügt über eine solide Ausstattung an Maschinen & Geräten, welche die Produktionskapazitäten der Unternehmung darstellen. Bei Bedarf kann die Oettinger GmbH Ihre Produktionsfähigkeit durch die Hinzunahme von Mietgeräten und Subunternehmern erhöhen.

1.6 Beschaffung

Im Wesentlichen lassen sich fünf wesentliche Beschaffungsmärkte identifizieren:

1. Entsorgung

Im Bereich Entsorgung sind die Kosten absolut von 5,064 Mio. € auf 3,449 Mio. € gesunken. Dennoch ist die Zahl je nach Art der durchgeführten Projekte zu relativieren. Dies ist durchaus auf den Rückgang an Projekten im Bereich Erdbaumaßnahmen zurückzuführen.

2. Subunternehmer, insb. Entkernung

Der Anteil der Kosten für Subunternehmer hat sich absolut von 4,308 Mio. € auf 7.351 Mio. € erhöht. Dies ist ein Spiegelbild des Eingangs erwähnten fehlenden Humankapitals.

3. Diesel & Energiekosten

Die absoluten Kosten für Diesel sind im Betrachtungszeitraum 2023 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dies ist mitunter auf den Rückgang der allgemeinen Dieselkosten zurück zu führen.

4. Roh- Hilfs & Betriebsstoffe

Der Materialanteil an Roh- Hilfs und Betriebsstoffen hat sich von 278.717,76 € auf 764.508,60 € erhöht. Hierin zeichnet sich die extreme Teuerung der Materialpreise ab.

5. Sonstige C-Artikel

Durch ein strukturiertes Bestellwesen mit Zentraleinkauf können Engpässe und Lieferschwierigkeiten wirksam eingedämmt werden.

1.7 Investitionen

Investitionen in bewegliche Produktionsmittel (Maschinen und Geräte) spielen in der Oettinger GmbH nur eine untergeordnete Rolle, da diese überwiegend direkt durch die Besitzgesellschaft, der Oettinger Gruppe GmbH abgewickelt werden.

1.8 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Oettinger GmbH nutzt einzelne Wirtschaftsgüter im Zuge des Leasings. Die hieraus resultierenden Verpflichtungen wurden vollständig pünktlich beglichen.

Die übrigen Kreditlinien einschließlich Kontokorrentlinien sind unverändert geblieben.

1.9 Personal und Sozialreich

Die Mitarbeiterzahl beträgt in 2023 55 Mitarbeiter ohne Geschäftsführung. Insgesamt verfügt die Gruppe über ca. 160 Mitarbeiter, davon 14 Auszubildende. Das Durchschnittsalter liegt bei 42,53 Jahren, und hat sich somit zum Vorjahr minimal reduziert. Hiermit liegen wir unter dem Durchschnitt in deutschen Unternehmen. Dabei ist die Altersstruktur gut durchmischt. Als Ausbildungsbetrieb und junges Unternehmen ist die Oettinger GmbH gerade auch für junge Mitarbeiter sehr interessant. Dies zeigt die deutliche Zunahme an Auszubildenden ebenfalls.

Die Arbeitszeiten basieren grundsätzlich auf einer 40 Stundenwoche, welche saisonal festgelegt werden. Im Büro herrscht Vertrauensarbeitszeit mit pauschaler Überstundenabgeltung.

Die gewerblichen Mitarbeiter verfügen über ein Überstundenkonto in Höhe von 150 Stunden, welches zum Ausgleich von witterungsbedingten Fehlzeiten genutzt wird. Es findet der Tarifvertrag des Deutschen Abbruchverbands Anwendung.

Das Thema Ausbildung ist nach wie vor ein wichtiges Gebiet. Leider gestaltet es sich zunehmend schwer junge qualifiziere Menschen für den Bau zu begeistern. Aktuell bilden wir 10 verschiedene Ausbildungsberufe aus.

Die Oettinger GmbH setzt sowohl auf interne als auch auf externe Weiterbildungsmaßnahmen. Der geplante Ausbau (Oettinger Akademie) wurde 2023 weiterverfolgt. Es ist geplant, dies in den Folgejahren noch weiter zu verstärken.

Mit der Grundsatzerklärung im Oktober 2014 wurde das SGU Managementsystem nachhaltig in der Oettinger GmbH, später Oettinger Gruppe implementiert. Dabei kann der Stellenwert von sicherem Arbeiten gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Vor diesem Hintergrund ist das mittlere ebenso wie das obere Management stetig engagiert alles zu tun, um Unfälle möglichst zu vermeiden.

2. Darstellung der Lage

2.1 Ertragslage

Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt im Kalenderjahr 2023 821.099,73 €
(Vorjahr 967.916,42€).

Auf die Gründe hierzu wurde obenstehend bereits eingegangen.

2.2 Finanzlagen

Die Oettinger GmbH verfügt über einen Kontokorrentrahmen in Höhe von 525.000 €, welcher zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen wurde.

Die Skontoerträge haben sich auf 170.772,57 € im Vergleich zum Vorjahr (101.159,70 €) erhöht. Die positive Entwicklung konnte in 2023 somit fortgesetzt werden.

Die Oettinger GmbH verfügt zum Bilanzstichtag über einen Avalrahmen in Höhe von 4,555 Mio. €, welcher in Höhe von 4,272 Mio. € und somit mit 93,79 % in Anspruch genommen ist.

Die Oettinger GmbH verfügt über eine ausgewogene Finanzlage.

2.3 Vermögenslage

Es wurde das Niederstwertprinzip angewendet. Die Halbfertigen Arbeiten wurden über ein in Addison geführtes System der Kostenrechnung nach Projektkostenstellen transparent ermittelt. Bekannte Projektrisiken wurden bereits eingerechnet.

3. Prognosebericht

Die allgemeine Entwicklung in den kommenden Jahren wird sehr stark von den Auswirkungen des Ukraine Krieg, sowie der generellen Entwicklung in der Baubranche beeinflusst werden.

Aktuell ist die Baubranche, insbesondere der Hochbau stark Risikobehaftet. Die Entwicklung hat erste Auswirkungen auf Teilbereiche der Geschäftstätigkeit, können aber durch die Diversifizierung des Unternehmens kompensiert werden. Während der Umsatz im Erdbau stark Rückläufig ist, konnte der Bereich Sanierung und Schadstoffsanierung gesteigert werden. Aufgrund derzeit auch innenpolitischer Instabilität und der ohnehin rückläufigen Prognosen dürfte 2025 in der Baubranche ein Jahr werden, in welchem es zunächst einmal gilt erreichtes zu festigen.

Ziel ist es, trotz zunehmendem Wettbewerb eine stabile Auftragslage zu vernünftigen Marktpreisen zu gewährleisten.

Um unsere Chancen als Nischenanbieter noch besser zu nutzen, haben wir die nachfolgende Unternehmensstrategie etabliert, welche einmal im Jahr an unseren Strategietagen im Führungskreis angepasst wird.

Folgenden Herausforderungen sehen wir uns am Marktumfeld gegenüber:

Herausforderung - Gewährleistung und Liquiditätsrisiken:

Oftmals ein gegeneinander und kein miteinander im Auftraggeber-Auftragnehmer-Verhältnis. Dies führt zu Bauzeitenverlängerung und Kostensteigerungen für den Auftraggeber, zu Liquiditätsengpässen bei Auftragnehmer.

Wir holen unseren Auftraggeber dort ab wo er steht, und bieten größtmöglichen Service. Getreu dem Motto, miteinander anstatt gegeneinander innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette.

Wir haben ein genaues Controllings- & Kostenrechnungssystem und reagieren bei Abweichungen Proaktiv. Abweichungen in unserer Liquiditätsplanung werden direkt analysiert und behoben.

Herausforderung - Professionalisierung:

Geltende Gesetze und Vorschriften werden oftmals nicht streng eingehalten, mangelnde Qualität führt zu hohem Gewährleistungsaufwand.

Lösungsansatz:

Wir setzen auf kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung. Wir arbeiten mit der TEMP Methode, d.h. wir arbeiten an systematischer Verbesserung in den Bereichen Teamchef, Erwartungen des Kunden, Mitarbeiter und Prozessen.

Wir haben die Arbeitssicherheit als gleichwertiges Unternehmensziel in unseren Betriebsgrundsätzen verankert. Wir setzen gesetzliche und berufsgenossenschaftliche Anforderungen konsequent um und verschärfen diese wo notwendig. Wir verfügen über eine SGU Zertifizierung. Bsp. Einsatz von Abbruchrobotern, Umgang mit Gefahrstoffen, Unterweisungen auf der Baustelle, regelmäßige Weiterbildung, der vermeintlich einfache Grundsatz: Erst denken, dann handeln.

Wir haben einen hohen Qualitätsstandard in der Bauausführung, bei unseren Arbeitsprozessen und unserer erstklassigen Ausstattung an Maschinen und Geräten.

Herausforderung Digitalisierung

Die Potenziale unserer Branche sind riesig, da die Digitalisierung in vielen, gerade kleinen Unternehmen noch kaum Einzug gehalten hat.

Lösungsansatz:

Ausrüstung unserer Mitarbeiter mit moderner Technik, dazu gehört neben I-Pads vor allem Digitale Geländemodelle und Maschinensteuerungen auf der Baustelle. Dadurch steigern wir die Servicequalität für unseren Kunden erheblich, da wir alle notwendigen Unterlagen auf der Baustelle vorhalten. Unsere Mitarbeiter sind mit einem Zeiterfassungssystem mittels Smart-Phones ausgestattet, welches uns eine autonome Lohnabrechnung ermöglicht.

Ausrüstung unserer Baumaschinen mit digitaler Technik, welche es ermöglicht, Baugruben oder Planien über digitale Geländemodelle selbstständig zu erstellen.

Vermessung mittels Drohnen führt zu einer beachtlichen Zeitersparnis, einem genaueren Arbeiten und großen Einsparpotenzialen. Die damit ermittelten Massen fließen automatisch in die Abrechnung ein.

Herausforderung Mitarbeiter

Oftmals geringe Qualifikation der beruflichen Quereinsteiger oder gar kein geeignetes Personal am Markt verfügbar. Großes Problem gerade für im Wachstum befindliche Unternehmen ausreichend Fachkräfte zu gewinnen.

Lösungsansatz:

Wir sind ein Ausbildungsbetrieb und investieren sehr viel Zeit und Geld in unsere Auszubildenden.

Wir leben aktive Mitbestimmung! In Belegschaftsversammlungen, Mitarbeiterzeitungen und vielen Veranstaltungen. Abseits vom normalen Arbeitsalltag gestalten unsere Mitarbeiter unsere Unternehmung aktiv mit. Wir haben eine gemeinsam verabschiedete Wertekultur. Wir leben Ehrlichkeit, Verantwortung, Wertschätzung und Respekt. Unsere Mitarbeiter bringen sich aktiv bei der kontinuierlichen Verbesserung ein.

Wir setzen gezielt auf die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter und stellen die Projektteams gezielt zusammen.

Der Grundstein für den Oettinger Campus wurde gelegt, ein Programm was jungen Menschen mittels Praktikum den Weg in unser Unternehmen ebnet. Das Programm wurde in 2022 erstmals durchgeführt und wurde 2023 weiter ausgebaut. In 2024 wurde der Grundstein für digitale Schulungen gelegt, welcher 2025 implementiert werden soll.

Risiken aus Bauprojekten

Risiken aus Bauprojekten werden wöchentlich bewertet und nachanalysiert. Planabweichungen werden somit frühzeitig erkannt und können somit wirksam eingedämmt werden.

4. Sonstige Angaben

4.1 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des

Geschäftsjahres

Das gegenüber 2022 gestiegene Zinsniveau hat Auswirkungen auf die gesamte Investitionsbereitschaft jedes einzelnen. Investitionen müssen besser durchdacht werden. Der Wettbewerb nimmt dabei weiterhin zu. Zu Ende 2024 zeichnet sich ein erster Rückgang der Auftragslage innerhalb der Baubranche ab. Hier ist insbesondere der Einbruch einzelner Sparten wie z.B. der Erdarbeiten zu nennen. Die Hochbaubranche hat mit entsprechendem Rückgang der Auftragslage bereits länger zu kämpfen.

Die EZB hat den Leitzins im Oktober erstmalig seit 2023 gesenkt. Mit weiteren Senkungen bis zum Jahresende 2024 darf gerechnet werden.

4.2 Verwendung von Finanzinstrumenten

Liquiditätsausfällen wird mit einem strengen Mahnwesen und einer genauen Liquiditätsplanung wirksam begegnet. Seit 2023 besitzt die Oettinger Gruppe zur Absicherung der Ausfälle wieder eine Kreditausfallversicherung bei der Zurich Versicherungs AG. Einzig eine Forderung aus früheren Jahren musste in 2023 als uneinbringlich ausgebucht werden, was sich in den "Forderungen aus Einzelwertberichtigungen" wiederspiegelt.

Wir arbeiten mit der Software Addison in der Buchhaltung und Kostenrechnung, mit der BRZ Bausoftware in der Angebotslegung, dem Einkauf und Bestellwesen. Darüber hinaus benötigen wir noch einige Spezialsoftware.

Vorhandene Risiken wurden wo vorhanden in der Bilanz ausreichend berücksichtigt. Darüber hinaus sind keine zusätzlichen Risiken zu erwarten.

Die Bilanzsumme hat sich von 20,863 Mio € auf 26,854 Mio € erhöht.

4.3 Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung sind in der Oettinger Gruppe in den laufenden Arbeitsalltag integriert und werden als gemeinschaftliche Aufgabe verstanden. Im Wesentlichen beschäftigen wir uns mit der Verbesserung und Entwicklung von Abbruchtechniken, der Bodenverbesserung und den Herausforderungen der digitalen Baustelle. Auch wird die Digitalisierung der Verwaltungstätigkeiten kontinuierlich ausgebaut. Wo möglich werden Arbeitsprozesse verschlankt oder gar automatisiert.

Konkrete Forschungsarbeiten tätigen wir derzeit nicht.

4.4 Bestehende Zweigniederlassungen

Die Oettinger GmbH unterhält eine Zweigniederlassung in Stuttgart, Oberwiesenstraße 16, 70619 Stuttgart.

Die Eröffnung der Zweigniederlassung in Rodgau ist noch nicht erfolgt. Derzeit sind die Überlegungen hierzu noch im Gange. Hierbei soll die bestehende Infrastruktur der Link GmbH genutzt werden. In 2024 hat die Sanierung des Standorts Rodgau mit Umbau des Bürogebäudes sowie der Lagerhalle begonnen.

 

Malsch, den 26. November 2024

Catrin Oettinger

Robert Oettinger

Christian Dahlinger

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 853.825,98 911.356,98
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 995,00 1.441,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 995,00 1.441,00
II. Sachanlagen 852.830,98 909.915,98
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 611.050,98 611.050,98
2. technische Anlagen und Maschinen 36.877,00 47.399,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 204.903,00 251.466,00
B. Umlaufvermögen 25.971.506,61 19.926.376,70
I. Vorräte 23.753.743,25 17.253.885,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.716.519,77 1.323.844,09
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 151.975,00 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.564.544,77 1.323.844,09
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr -983.631,17 -1.328.599,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 501.243,59 1.348.646,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.042,95 26.144,00
Summe Aktiva 26.854.375,54 20.863.877,68

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.295.729,09 1.974.629,36
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 2.490,07 2.490,07
III. Bilanzgewinn 2.193.239,02 1.872.139,29
B. Rückstellungen 922.488,83 794.199,83
C. Verbindlichkeiten 23.636.157,62 18.095.048,49
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.825,00 35.134,11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.868,00 25.309,11
2. sonstige Verbindlichkeiten 23.626.332,62 18.059.914,38
davon aus Steuern 521.247,56 520.234,77
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 368,00
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 23.626.332,62 18.057.929,39
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 1.984,99
Summe Passiva 26.854.375,54 20.863.877,68

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.404.034,33 12.289.675,85
2. Personalaufwand -4.018.087,79 -3.953.682,38
a) Löhne und Gehälter -3.289.672,30 -3.218.889,70
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -728.415,49 -734.792,68
davon für Altersversorgung -49.996,51 -46.870,60
3. Abschreibungen -97.197,83 -121.654,90
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -97.197,83 -121.654,90
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -7.047.038,76 -6.799.119,09
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.918,71 5.420,67
davon sonstige Zinsen und ähnliche Erträge von verbundenen Unternehmen 1.975,00 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.824,09 -5.411,17
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -393.654,84 -420.418,79
8. Ergebnis nach Steuern 847.149,73 994.810,19
9. sonstige Steuern -26.050,00 -26.893,77
Jahresüberschuss 821.099,73 967.916,42

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.872.139,29 1.404.222,87
2. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung für das Geschäftsjahr -500.000,00 -500.000,00
3. Bilanzgewinn 2.193.239,02 1.872.139,29

Anhang

Anlagenspiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Anschaffungskosten/ Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.018,37 1.125,00 91.143,37
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 90.018,37 1.125,00 91.143,37
g. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 611.050,98 611.050,98
2. technische Anlagen und Maschinen 353.233,83 1.773,32 355.007,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 732.020,02 56.420,51 35.928,06 752.512,47
Summe Sachanlagen 1.696.304,83 58.193,83 35.928,06 1.718.570,60
Gesamtsumme Anlagevermögen 1.786.323,20 59.318,83 35.928,06 1.809.713,97
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.577,37 1.571,00 90.148,37
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 88.577,37 1.571,00 90.148,37
g. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 302.252,83 15.877,32 318.130,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 479.274,02 79.749,51 11.414,06 547.609,47
Summe Sachanlagen 781.526,85 95.626,83 11.414,06 865.739,62
Gesamtsumme Anlagevermögen 870.104,22 97.197,83 11.414,06 955.887,99
Buchwerte
Zuschreibung Wirtschaftsjahr Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 995,00 1.441,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 995,00 1.441,00
g. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 611.050,98 611.050,98
2. technische Anlagen und Maschinen 36.877,00 47.399,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 204.903,00 251.466,00
Summe Sachanlagen 852.830,98 909.915,98
Gesamtsumme Anlagevermögen 853.825,98 911.356,98

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Grundlagen der Rechnungslegung

Die Oettinger GmbH hat ihren Sitz in Karlsruhe, Ochsenstr. 4 und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim HRB 703916.

Der vorliegende Jahresabschluss vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 der Firma Oettinger GmbH wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Die Gesellschaft gilt nach den Kriterien des § 267 Abs. 1 HGB als "mittelgroße Kapitalgesellschaft" und hat zum Zwecke der Offenlegung von den gesetzlich vorgesehenen größenabhängigen Erleichterungen oder Alternativen für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Wertansätze in der Bilanz der Firma Oettinger GmbH zum 31.12.2022 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen.

Im Jahr 2023 erfolgte für die Jahre 2017, 2018 und 2019 eine steuerliche Außenprüfung.

Die Anpassung an die Ergebnisse der Außenprüfung erfolgte erfolgswirksam in 2023.

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt.

Als Abschreibungsmethode kam sowohl die lineare als auch die degressive Absetzung für Abnutzung zur Anwendung.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 250,-- wurden im Wirtschaftsjahr in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren erfolgte die Ermittlung der Anschaffungskosten nach der Methode des gewogenen Durchschnitts.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten § 255 (2) HGB.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Die Ausfallrisiken wurden in ausreichendem Maße berücksichtigt.

Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen sind mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet und berücksichtigen sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken.

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Erläuterungen zur Bilanz

Bilanzergebnis

(§ 268 Abs. 1 HGB)

Geschäftsjahr 2023
Euro
Geschäftsjahr 2022
Euro
Jahresüberschuss 821.099,73 967.916,42
Gewinnvortrag 1.872.139,29 1.404.222,87
Gewinnausschüttung 500.000,00 -500.000,00
Vortrag auf neue Rechnung 2.193.239,02 1.872.139,29

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den zum 31.12.2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von € 2.193.239,02 auf neue Rechnung vorzutragen.

Eigenkapital

Das Stammkapital in Höhe von € 100.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

(§ 268 Abs. 4 HGB)

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.190.321,30 0,00 952.596,59 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 374.223,47 0,00 371.247,50 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 151.975,00 0,00 0,00 0,00

In den sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen an Gesellschafter in Höhe von € 197.893,56 enthalten.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von € 47.244,67 enthalten.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen an Gesellschafter in Höhe von € 51.000,00 enthalten.

Verbindlichkeiten

§ 285 Abs. 1a-c HGB)

Es bestehen keine ausweispflichtigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren, bzw. die durch Pfandrechte gesichert sind.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind primär durch Eigentumsvorbehalte der Lieferanten gesichert.

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr davon mit Restlaufzeit mehr als 5 Jahre Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr
Verbindlichkeiten gg. Kreditinstitute 9.825,00 3.868,00 0,00 35.134,11 25.309,11
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.642.328,24 1.642.328,24 0,00 1.075.242,05 1.075.242,05
sonstige Verbindlichkeiten 727.332,69 727.332,69 0,00 679.522,58 679.522,58
erhaltene Anzahlungen 21.256.671,69 21.256.671,69 0,00 16.305.149,75 16.305.149,75

Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 612.049,50 ausgewiesen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 5.198,20 enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

§ 285 Nr. 3 HGB

Zum Bilanzstichtag bestanden die folgenden finanziellen Verpflichtungen:

Die Gesellschaft nutzt verschiedene Wirtschaftsgüter im Wege des Leasings.

Die Leasingverträge lagen vor. Den Leasingverpflichtungen wurde bis zum Bilanzerstellungszeitraum stets pünktlich nachgekommen.

Wesentliche Mietverträge über betriebliche Grundstücke bestehen i. H. v. mtl. € 12.757 mit entsprechenden gesetzl. Kündigungsfristen.

Für PKW betrug die durchschnittliche Monatsmiete € 19.458 und für Baumaschinen betrug die durchschnittliche Monatsmiete € 296.000. Die Verträge haben eine maximale Laufzeit von 3 Jahren.

Sonstige Angaben

Ertragsteuern

gemäß § 285 Nr. 6 HGB

Aufgrund des Jahresüberschusses ergeben sich Steuern vom Einkommen und Ertrag i.H.v. € 393.654,84.

Personalstand

gemäß § 285 Nr. 7 HGB

Geschäftsführer 3
Arbeitsnehmer 51
Gesamt 54

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 51 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

Geschäftsführergehälter

gemäß § 285 Nr. 9a HGB

Die Angaben unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Geschäftsführung

gemäß § 285 Nr. 10 HGB

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren als alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer :

Frau Catrin Oettinger, Dipl. Kauffrau, Geschäftsführerin für sämtliche Unternehmensbereiche

Herr Robert Oettinger, Dipl. Ing., Geschäftsführer für sämtliche Unternehmensbereiche

Herr Christian Dahlinger, Geschäftsführer für sämtliche Unternehmensbereiche

bestellt.

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen gemäß § 181 BGB befreit.

Sonstige Rückstellungen

gemäß § 285 Nr. 12 HGB

Die sonstigen Rückstellungen betragen € 609.300,00.

Davon entfallen auf: 2023
EURO
2022
EURO
Personal (Überstunden, Urlaub) 285.000,00 203.500,00
Tantieme incl. AG-Anteil Sozialversicherung 64.300,00 114.400,00
Prozesskosten 68.000,00 100.000,00
Aufbewahrung Geschäftsunterlagen 17.500,00 17.500,00
Abschluss- und Prüfungskosten 34.000,00 32.000,00
Gewährleistungen 140.500,00 131.300,00
609.300,00 598.700,00

Mutterunternehmen

gemäß § 285 Nr. 14 HGB

Die Firma Oettinger Gruppe GmbH mit Sitz in Karlsruhe (HRB 716191 Amtsgericht Mannheim) ist das Mutterunternehmen der Gesellschaft.

Angaben

gemäß § 42 (3) GmbHG

Die Gesellschaft hat gegenüber der Muttergesellschaft, der Firma Oettinger Gruppe GmbH

Forderungen i. H. v. € 51.000,00.

Schutzklausel

Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel gemäß § 286 (2) HGB und die Erleichterungen gemäß § 288 (2) in Anspruch.

 

Malsch, den 26. November 2024

Catrin Oettinger

Robert Oettinger

Christian Dahlinger

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§325ff HGB.

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Oettinger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Oettinger GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Malsch, den 26. November 2024

HS Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Klaus Bantle, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 26.11.2024.

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