Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Johs. Fries GmbHLiquidiert
15859 Storkow (Mark), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulrich Theodor Dr. Fries seit 13.10.2005 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Johs. Fries GmbHStorkow (Mark)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008LageberichtA. Darstellung des Geschäftsverlaufes 1. Allgemeines Das Hauptbetätigungsfeld der Gesellschaft liegt im Großhandel mit Holz, Platten und Bauelementen. Der Firmensitz und das Auslieferungslager befinden sich in Storkow, Brandenburg. Seit dem Geschäftsjahr 2002 besteht eine Betriebsstätte in Falkenberg, Brandenburg. Das Absatzgebiet der Gesellschaft umfasst schwerpunktmäßig das Land Brandenburg sowie Berlin. Abnehmer sind vorwiegend Handwerksbetriebe unterschiedlicher Größenordnung. Gemessen am Umsatz handelt es sich bei der Gesellschaft um einen mittelständischen Großhandelsbetrieb mit vorwiegend regionaler Ausrichtung. Wegen ihrer gesellschaftsrechtlichen Eingliederung als Schwestergesellschaft in die Unternehmen der Fries-Gruppe und der dadurch bedingten Zusammenarbeit gehört sie allerdings einem Unternehmensverbund an, der den Großhandel mit einer weitgehend identischen Produktpalette flächendeckend in Brandenburg, Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein betreibt. 2. Branchenentwicklung Der deutsche Holzhandel konnte trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes insbesondere im letzten Quartal 2008 einen gewichteten Umsatzzuwachs von rd. 2% erreichen. Der Jahresverlauf 2008 zeigte eine unterschiedliche Entwicklung: Das erste Quartal startete mit einem deutlichen Umsatzzuwachs, wohingegen die übrigen Monate mit Ausnahme des Juli, September und Dezember rückläufig waren. Die Sortimente des Holzhandels weisen diversifizierte Entwicklungen auf. So konnten Plattenwerkstoffe mit einem Umsatzplus von 4,6% zulegen (Umsatzanteil 26% am gesamten Umsatz des Holzhandels), Fußböden um 1,5% und Innentüren um 3,8%. Rückläufig hingegen waren die Sortimente Schnittholz und Hobelwaren. Die Rückgänge im Schnittholzbereich sind in erster Linie auf die deutlichen Preisrücknahmen im Jahresverlauf zurückzuführen. 3. Geschäftsentwicklung der Gesellschaft Der Gesellschaft ist es erneut gelungen, sich im regionalen Markt erfolgreich zu behaupten. a) Umsatzentwicklung Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Umsatzerlöse um TEUR 847 verringert. Das Umsatzvolumen entwickelte sich in der ersten Jahreshälfte noch plangemäß, während es in der zweiten Jahreshälfte zu wesentlichen Umsatzrückgängen kam. Diese resultierten mindestens zum Teil aus dem Rückgang des Preisniveaus. b) Investition und Finanzierung Die Investitionstätigkeit der Gesellschaft belief sich in 2008 auf eine Höhe von TEUR 92. Es handelte sich im Wesentlichen um Ersatzinvestitionen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Finanzierung der Gesellschaft war durch ausreichende Eigen- und Fremdmittel zu jeder Zeit gesichert. c) Personal Die Zahl der von der Gesellschaft beschäftigten Mitarbeiter verringerte sich im Jahresdurchschnitt von 85 auf 84 Mitarbeiter. B. Darstellung der Lage der Gesellschaft 1. Vermögens- und Finanzlage
Das Aktivvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 762 verringert. Während das Anlagevermögen sich abschreibungsbedingt um TEUR 25 und das Vorratsvermögen sich um TEUR 11 verringert haben, haben sich die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 642 erhöht. Unter Berücksichtigung des anteiligen Eigenkapitalcharakters der Zuschüsse, der mit 70 % angesichts der Langfristigkeit der Abschreibung eher niedrig bemessen wurde, ergibt sich zum Bilanzstichtag 31.12.2008 ein wirtschaftliches Eigenkapital von TEUR 2.200 (i. V.: TEUR 1.974). Dies entspricht ca. 42,6% (i.V. 44,9 %) der Bilanzsumme. Die Liquidität der Gesellschaft war im Rahmen nicht ausgenutzter Kontokorrentlinien jederzeit gesichert. 2. Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft weist im Vergleich zum Vorjahr eine Verschlechterung auf. Das Betriebsergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 385 (im Vorjahr TEUR 543) nicht gehalten werden. Die Ertragsentwicklung ist gekennzeichnet durch einen um TEUR 847 gesunkenen Umsatz und in Korrespondenz hierzu gesunkene Materialaufwendungen. Die Rohgewinnmarge konnte im Vergleich zum Vorjahr konstant gehalten werden. Im Personalbereich und im Bereich der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Kosten konstant geblieben, während die Treibstoffkosten überproportional stiegen. Insgesamt wurde mit TEUR 240 (i.V. TEUR 376) ein um TEUR 136 geringeres Jahresergebnis als im Vorjahr erzielt. C. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft sowie Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Johs. Fries GmbH ist wie jedes andere wirtschaftlich tätige Unternehmen Risiken ausgesetzt, die sich aus der konjunkturellen Entwicklung sowie der Nachfrageentwicklung in den für sie relevanten Märkten ergeben. Unsicherheiten resultieren insbesondere aus der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung im Bausektor. Den Prognosen des Institutes für Weltwirtschaft, Kiel, zufolge werden die realen Bauinvestitionen in 2009 um 3,9% zurück gehen. Während für den Wohnungsbau ein Rückgang um 3,0% erwartet wird, wird für den Nichtwohnbau von einem Rückgang um 5,0% ausgegangen. Die Weltkonjunktur ist vor dem Hintergrund der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise zum Ende des vergangenen Jahres deutlich stärker eingebrochen als erwartet. Demzufolge hat sich die Rezession in Deutschland weiter verschärft. So setzte sich der Rückgang wichtiger Konjunkturindikatoren nach der Jahreswende fort, demzufolge die Konjunktur schwach verlaufen dürfte. Eine Prognose für die zweite Jahreshälfte 2009 und das kommende Jahr 2010 ist aufgrund der weltweiten Krise unsicher. Derzeit deutet wenig darauf hin, dass die Schwierigkeiten im Bankensektor rasch überwunden werden, weder in Deutschland noch in den anderen Ländern. Dennoch dürfte sich im 2. Halbjahr 2009 der Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion spürbar verlangsamen. Dazu trägt bei, dass sich die Maßnahmen des Konjunkturpakets II bemerkbar machen werden, vor allem in der Bauwirtschaft. Die Entspannung auf den Rohstoffmärkten wird nur von kurzer Dauer sein. Die Holzpreise werden in Zukunft aufgrund der steigenden Nachfrage wieder steigen. Die sich aus der Veränderung der Nachfrage möglicherweise ergebenden Risiken werden jedoch wegen der guten Positionierung im Markt und durch die Zusammenarbeit im Verbund der Fries-Gruppe als verhältnismäßig gering eingestuft. Aus den Standorten der Gesellschaft im sog. Speckgürtel von Berlin und der hauptstadtnahen Lage ergeben sich verhältnismäßig gute Absatzmöglichkeiten. Wichtigste Abnehmer der Produkte sind Handwerksbetriebe. Vor dem Hintergrund einer breiten Produktpalette, eines gut strukturierten und organisierten Vertriebsnetzes sowie der Nähe zu den Kunden ist die Gesellschaft für die Bewältigung der aufgetretenen Risiken in Form von immer geringer werdenden Auftragsgrößen bei gleichzeitig gestiegenen Anforderungen an die Lieferbereitschaft gut gerüstet. Für den zukünftigen Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres 2009 wird eine stabile Umsatz- und Ertragsentwicklung erwartet, sofern keine negativen Einflüsse aus dem Finanzsektor auftreten. D. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Mit Vertrag vom 16. Februar 2009 wurde die Verschmelzung der Gesellschaft auf die Ulrich Fries GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2010 beschlossen.
Storkow, 8. Mai 2009 Dr. Ulrich Fries BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1 Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 276 und § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögenswerte sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Der Kundenstamm wird entsprechend den steuerrechtlichen Vorschriften über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben, sofern die wirtschaftliche Nutzungsdauer nicht kürzer ist. Nach Ablauf der fünf Jahre wird ein Abgang dieser Vermögensgegenstände unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Sonderabschreibungen gemäß § 4 Fördergebietgesetz wurden in den Vorjahren in Anspruch genommen und auf der Passivseite gesondert unter den Sonderposten mit Rücklageanteil ausgewiesen. Die Auflösung erfolgt entsprechend der Nutzungdauer der Vermögensgegenstände. Die enthaltenen Investitionszuschüsse wurden nicht aktivisch von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt, sondern als Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen passivisch ausgewiesen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bzw. zu dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert aufgrund von Abschlägen für Wertminderungen wegen Beschädigungen und langer Lagerdauer angesetzt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte an Kreditinstitute sicherungsübereignet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. 3 Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Eigenkapital Der vorliegende Jahresabschluss wurde in Euro aufgestellt. Die Umstellung des gezeichneten Kapitals von DM auf EUR ist noch nicht erfolgt. Zum 31. Dezember 2008 beträgt es noch DM 160.000,00 (dies entspricht EUR 81.806,71). Kapitalrücklage In die Kapitalrücklage wurden Beträge in Höhe von EUR 100.000,00 zum 31. Dezember 2001 sowie in Höhe von EUR 400.000,00 zum 31. Dezember 2006 aufgrund von Einlagen durch den Gesellschafter Johannes Fries eingestellt. Sonderposten mit Rücklageanteil Die Sonderposten mit Rücklageanteil enthalten den Unterschiedsbetrag zwischen steuerlich möglichen Sonderabschreibungen gemäß § 4 Fördergebietsgesetz und den nach handelsrechtlichen Vorschriften vorzunehmenden planmäßigen Abschreibungen. Investitionszuschüsse Die gewährten Investitionszuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" werden entsprechend dem Abschreibungsverlauf der einzelnen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens aufgelöst. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche und Jahresabschlusskosten gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Investitionszuschüsse und gem. § 4 FördGG sind in Höhe von TEUR 19 enthalten. Darüber hinaus beinhalten sie periodenfremde Erträge aus Anlageabgängen (TEUR 13) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 13). Sonstige betriebliche Aufwendungen Darin enthalten sind Forderungsverluste in Höhe von TEUR 49. 5 Sonstige Angaben Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer im Geschäftsjahr sind: - Herr Johannes Fries, Kaufmann, Heikendorf (verstorben am 09.04.2009) - Herr Dr. Ulrich Fries, Kaufmann, Heikendorf - Herr Hartmut Haeseler, Kaufmann, Großbeeren (bis 31.12.2008). Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen für 2008 EUR 63.840,00. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet durch Schuldbeitritt gegenüber der Förde Sparkasse, Kiel, für die der Johannes Fries GmbH & Co. KG im Rahmen der Konzernfinanzierung für die Fries-Gruppe gewährten Kredite, soweit diese von ihr selbst in Anspruch genommen werden. Des Weiteren haftet die Gesellschaft gegenüber der HSH Nordbank AG im Rahmen der Factoring-Vereinbarung der gesamten Fries-Gruppe. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Haftungsverhältnissen bestehen jährliche finanzielle Verpflichtungen aus Miet- bzw. Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.108. Die Miet- bzw. Pacht- und Leasingverträge enden zwischen 2009 und 2013. Derivative Finanzinstrumente Mit Abschlussdatum vom 7. November 2006 hat die Gesellschaft mit dem Vertragspartner Deutsche Bank AG einen Einzelabschluss über einen Swap für die Laufzeit vom 9. November 2006 bis zum 9. November 2011 getätigt. Es handelt sich hierbei um einen Zinssatzsswap, dessen Zinszahlungen sich auf den fiktiven Kapitalbetrag von EUR 1.000.000,00 beziehen. Die Art der Verzinsung lässt sich dabei in Festsätze von 2,75 % p. a. (Deutsche Bank AG) und von 2,00 % p. a. (Johs. Fries GmbH) sowie in einen variablen Satz des FIRST-Euro-Index (Johs. Fries GmbH) unterscheiden. Der beizulegende Zeitwert des Zinssatzswaps zum 31. Dezember 2008 beträgt gemäß Berechnungen der Deutschen Bank AG EUR - 9.449,83. Ausgangspunkt des bankeigenen Bewertungsmodells sind allgemein anerkannte Bewertungsmodelle (Black-Scholes, Hearth-Jarrow-Morton). Grundlage der Bewertung sind die zum Bewertungszeitpunkt aktuellen Marktdaten, wobei regelmäßig der Rückgriff auf Annahmen über zukünftige Marktentwicklungen erforderlich ist. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 239.554,72 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsleitung
Storkow, 8. Mai 2009 Dr. Ulrich Fries Anlagespiegel
BestätigungsvermerkNach dem Ergebnis meiner Prüfung erteile ich dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der , 15859 Storkow, zum 31. Dezember 2008 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der , 15859 Storkow, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Kiel, 12. Mai 2009 Jürgen Stelk, Wirtschaftsprüfer |
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