Marador human resources GmbH
Selbe AdresseSonstige Überlassung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerrit Hillebrenner seit 2.1.2023 | Geschäftsführer |
Helmut Elsner seit 19.3.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Monika ElsnerMarador Management GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Marador GmbHGüterslohJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Der Fokus der operativen Geschäftstätigkeit der Marador GmbH liegt im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung; im Speziellen die Arbeitnehmerüberlassung von Facharbeitern. Neben dem Hauptsitz in Gütersloh ist die Marador GmbH in Berlin, München (bis zum Februar 2024), Halle/Saale und Hamburg vertreten. 1.1 Konjunkturelle und wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war im Jahr 2023 von hohen Preisen auf allen Wirtschafsstufen geprägt. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die generelle Unsicherheit an den Märkten war im Jahr 2023 deutlich zu spüren. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Damit setzte sich die erhoffte Erholung der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Nach Angaben von Destatis gab es im Jahr 2023 45,9 Mio. Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der deutsche Zeitarbeitsmarkt besteht nach wie vor aus sehr vielen kleinen und mittelständischen sowie einigen sehr großen Unternehmen. Die kleineren Firmen fokussieren sich eher auf einen regional begrenzten Markt oder sind teilweise sehr spezialisiert. Die größten Unternehmen der Branche sind dagegen weniger spezialisiert, flächendeckend vertreten und bieten ein breit gefächertes Angebot an Personaldienstleistungen. Nach Einschätzung der Lünendonk GmbH sank das Marktvolumen für Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 32,9 Milliarden Euro. 2022 erwirtschaftete die Branche ein Volumen von 33,9 Milliarden Euro. Rund drei von zehn Unternehmen verzeichneten einen Umsatzrückgang. Insbesondere das schwache dritte und vierte Quartal 2023 sowie ein Preiseffekt beeinflussten die Marktentwicklung. Gemäß dem Gesamtverband der Personaldienstleister (GVP) lag die Anzahl der Zeitarbeitskräfte im Durchschnitt des Jahres 2023 bei 796.133. Die Beschäftigtenzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls rückläufig. Nach wie vor hat die Branche mit den Einschränkungen durch die AÜG-Reform 2017, insbesondere einem anachronistischen Schriftformerfordernis für Arbeitnehmerüberlassungsverträge, einer gesetzlichen Höchstüberlassungsdauer sowie weiteren bürokratischen Auflagen, zu kämpfen. Fachkräftemangel und anhaltender Gewinn- und Wachstumsdruck sorgen für eine weiterhin angespannte Situation im Markt. 1.2 Veränderte rechtliche Rahmenbedingungen Die Zeitarbeit wird durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz reglementiert. Darüber hinaus lässt dieses Gesetz die Anwendung eines Rahmentarifvertrages in der Arbeitnehmerüberlassung zu. Derzeit wird die Anwendung eines solchen Tarifvertrages auf nahezu alle deutschen Zeitarbeitsverhältnisse angewandt. Im Rahmen des bis Ende des Jahres 2023 gültigen Rahmentarifvertrages in der Zeitarbeitsbranche stiegen die Tarifentgelte für Zeitarbeitnehmer an. So erhöhten sich z.B. die Tariflöhne im April 2023 in der Entgeltgruppe 3 auf von 13,32 € auf 14,55 €. Zudem haben sich die Tarifvertragspartner in der Zeitarbeit auf neue Tarifabschlüsse geeinigt. So wurden für das Jahr 2024 zwei Tariflohnsteigerungen (zum 01.01.2024 und 01.10.2024) sowie eine Erhöhung für die Jahressonderzahlungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld) verhandelt. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs 2.1 Ertragslage Die Marador GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 eine Gesamtleistung in Höhe von 17,3 Mio. EUR und lag damit um 0,2 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahresniveau von 17,5 Mio. EUR. Die Personalaufwendungen konnten mit 16,0 Mio. EUR auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 401,4 TEUR im Vorjahr um 296,2 TEUR auf 105,2 TEUR gesunken. Hierin enthalten sind Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von 22,2 TEUR sowie Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von 9,9 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 1.402,7 TEUR im Vorjahr um 184,8 TEUR auf 1.587,5 TEUR gestiegen. Zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf den Anstieg der Fahrzeugkosten, der Pachtkosten für bewegliche Wirtschaftsgüter sowie der periodenfremden Aufwendungen. Insgesamt ist das Ergebnis vor Ertragsteuern von 566,1 TEUR im Vorjahr um 764,5 TEUR auf -198,4 TEUR gesunken. Der Jahresfehlbetrag liegt mit 171,3 TEUR um 565,4 TEUR unter dem im Vorjahr erzielten Jahresüberschuss von 394,1 TEUR. 2.2 Vermögens- und Finanzlage 2.2.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt 2.857,4 TEUR (im Vorjahr: 3.169,3 TEUR). Das Vermögen der Gesellschaft besteht i.W. aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 1.271,9 TEUR (im Vorjahr: 1.309,3 TEUR) und flüssigen Mitteln i.H.v. 1.452,3 TEUR (im Vorjahr: 1.782,4 TEUR). Sie machen insgesamt 95,3 % (im Vorjahr 97,6 %) der Bilanzsumme aus. 2.2.2 Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend aus dem operativen Geschäft. Die Liquidität 2. Grades ((Flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten) betrug zum Bilanzstichtag 117,6 % (im Vorjahr: 123,4 %). 2.3 Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren bei der Marador GmbH 46 interne Mitarbeiter und 324 Mitarbeiter im Kundeneinsatz beschäftigt. 2.4 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Das Geschäft ist im Berichtsjahr 2023 insgesamt ungünstig verlaufen. Unsere Erwartung für das Berichtsjahr 2023, ein leicht positives Ergebnis zu erzielen, wurde nicht erreicht. 3. Prognosebericht Die Einschätzung der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens wird überlagert durch die enorme Unsicherheit aufgrund einer hoher Inflation und hoher Zinsen. Die hohen Zinsen an den Kapitalmärkten schränken Investitionsentscheidungen ein. Die hohe Inflation lässt auch die Kosten für Löhne und Gehälter weiter steigen. Nahezu alle Tarifpartner haben zum Beispiel neue Tarifverträge mit höheren Löhnen abgeschlossen. Wie in Punkt 1.2 beschrieben, haben diese direkte Auswirkungen auf die Zeitarbeitsbranche. Hinzu kommen Sonderzahlungen wie Inflationsausgleichsprämien, oder Erhöhungen von Urlaubs- und Weihnachtsgeldern. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen könnte nach Einschätzung von mehreren Wirtschaftsinstituten weiter steigen. Inwieweit sich Unternehmensinsolvenzen künftig stark auf unser Geschäft auswirken werden, ist derzeit nicht absehbar. Einerseits wäre eine Entspannung am Arbeitsmarkt wünschenswert, andererseits erwarten wir weiterhin ein zunehmendes Risiko von Forderungsausfällen, dem wir durch ein intensives Forderungsmanagement entgegenzuwirken versuchen. Darüber hinaus wird der Fachkräftemangel, gerade in handwerklichen Berufen, weiterhin ein zentrales Thema sein. Dies wird Herausforderungen in der Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter mit sich bringen. Die Marador GmbH wird diesen Entwicklungen mit verstärkten Rekrutierungsmaßnahmen entgegensteuern. Dem Margendruck werden wir durch verstärkte Vertriebsaktivitäten begegnen. Diese Aktivitäten helfen uns auch, das Kundenrisiko breit zu streuen. Zudem werden wir versuchen, Verträge mit Stammkunden weiter auszuweiten, um Umsätze zu stabilisieren. Neue digitale Möglichkeiten helfen, eine effizientere Verwaltung von Arbeitszeitnachweisen, Lohnabrechnungen und Vertragsdokumenten zu etablieren. Die daraus resultierenden Optimierungspotenziale in der Automatisierung können weitere Kosteneinsparungen bringen. Hier wird Marador alle internen Prozesse auf den Prüfstand stellen und - soweit rechtlich möglich - digitalisieren und verbessern. Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir mit einem gegenüber dem Vorjahr gestiegenen, insgesamt leicht positivem Ergebnis. 4. Chancen- und Risikobericht Zwar ist die wirtschaftliche Lage unsicher, jedoch ist die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern - insbesondere in der Elektrotechnik - weiter hoch. Wir gehen davon aus, dass unsere Kunden weiterhin externes Personal bei Auftragsspitzen, bei Personalengpässen und bei Personalausfällen benötigen. Zudem ist die Zeitarbeit ein flexibles Instrument, was insbesondere in diesen Zeiten an Bedeutung gewinnen kann. Gleichzeitig könnten künftig wieder mehr Arbeitssuchende auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Die in Punkt 1.2 genannten steigenden Tariflöhne stellen kein wesentliches Risiko für Marador dar, da solche Erhöhungen regelmäßig auftreten. Da die Anpassungen in der Regel frühzeitig bekannt sind, können wir unsere Preisgestaltung rechtzeitig darauf abstimmen. Die Möglichkeit, Tariflohnerhöhungen durch eine proaktive Preisgestaltung weiterzugeben, minimiert negative Auswirkungen auf die Margen. Eine proaktive Kommunikation mit Kunden hilft uns, die Kundenbeziehung zu stärken. In der Verbesserung interner Prozesse sehen wir eine operative Chance, unser Unternehmen weiter zu digitalisieren und zukünftig Kosten einzusparen. Zu den wesentlichen Risiken von Marador als Zeitarbeitsunternehmen sind allgemeine Konjunktureinbrüche zu zählen, die den Arbeitsmarkt und damit auch die Vermittlung von Fachkräften sowie Zeitarbeitspersonal negativ beeinflussen können. Die Zahlen der Zeitarbeitsbranche können allgemein als Frühindikator für einen Konjuktureinbruch gesehen werden. Dennoch gehen wir, wie bereits zuvor beschrieben, davon aus, dass die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in unserer Branchennische weiter hoch bleiben wird. Die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter bleibt ein kritischer Erfolgsfaktor im Markt. Erhöhte Fluktuation durch starken Wettbewerb um Fachkräfte sowie das Ausscheiden von geburtenstarken Jahrgängen aus dem Arbeitsmarkt werden auch in den nächsten Jahren wesentliche Einflussfaktoren sein und den Druck auf das Recruiting erhöhen. Einerseits wird Marador deshalb die aktive Rekrutierung von arbeitssuchenden Personen intensivieren, andererseits wird Marador verstärkt in Employer Branding Maßnahmen investieren. Eine instabile Zahlungsmoral bei Kunden kann das Forderungsmanagement belasten und Liquiditätsengpässe verursachen. Um dem entgegenzuwirken, wird Marador die Bonitätsprüfung und Nachverfolgung offener Rechnungen zur Sicherstellung der Liquidität verbessern. Hier wird ein strenger Controlling-Prozess eingerichtet, der Zahlungsverzug schneller erkennt und entsprechende Maßnahmen einleiten kann. Weiterhin werden wir ein striktes Mahnwesen und Forderungsmanagement anwenden. Durch den Ausbau unserer Vertriebsaktivitäten werden wir das Kundenrisiko breiter streuen.
Gütersloh, den 9. Dezember 2024 gez. Gerrit Hillebrenner gez. Helmut Elsner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Marador GmbH, Gütersloh, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Gütersloh, Abteilung B, Nr. HRB 7462, eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist ausschließlich von den für den Anhang geltenden größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB Gebrauch gemacht worden. 2. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrundeliegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert zum Vorjahr beibehalten worden. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt worden. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand werden zum Nennwert ausgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die ausgewiesenen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, wobei der Ansatz in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags erfolgte. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. 3. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Stand und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgend dargestellten Anlagespiegel:
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEuro 43,5 (Vorjahr: TEuro 0). Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Arbeitszeitkonten (TEuro 576,8; Vorjahr: TEuro 561,3) und Urlaubsansprüche (TEuro 401,2; Vorjahr: TEuro 433,3) gebildet. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEuro 187,0 (Vorjahr: TEuro 198,5) enthalten, welche ausschließlich aus Verrechnungskonten resultieren. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen betrieblichen Erträgen des Vorjahres sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 338,1 enthalten. 4. Sonstige Angaben Es bestehen außerbilanzielle Leasingverpflichtungen in Höhe von TEuro 27,9, davon zahlbar in 2024 TEuro 26,3 und zahlbar in 2025 TEuro 1,6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, bestehen in Form von Mietaufwendungen in Höhe von TEuro 446,6 jährlich (davon an verbundene Unternehmen TEuro 421,2). Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 46 Angestellte (Vorjahr: 44) und 324 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr: 348) beschäftigt. Im bisherigen Verlauf des Jahres 2024 sind bisher Vorgänge von besonderer Bedeutung nicht eingetreten und werden auch für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2024 nicht erwartet. Davon ausgenommen sind die Auswirkungen des Krieges Russlands gegen die Ukraine, wodurch die Preis-und Versorgungssituation auf den Beschaffungsmärkten verschärft wurden. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt: Gerrit Hillebrenner, Kaufmann, Gütersloh Helmut Elsner, Kaufmann, Verl Bis zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung sind keine Sachverhalte bekannt geworden, welche wesentliche Auswirkungen auf das Geschäftsjahr haben. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEuro 171,3 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Aufschlüsselung des Abschlussprüferhonorars nach § 285 Nr. 17 HBG wird der Wirtschaftsprüferkammer auf deren schriftliche Anforderung hin mitgeteilt.
Gütersloh, den 9. Dezember 2024 Gerrit Hillebrenner, Geschäftsführer Helmut Elsner, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Marador GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Marador GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Marador GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gütersloh, 9. Dezember 2024 KJP
Audit GmbH
Werner Krieft, Wirtschaftsprüfer |
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