Arabella Verlag e. Kfr.
Selbe AdresseMusikverlage
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Prof. Dr. Hargasser seit 21.1.2026 | Geschäftsführer |
Lars Dr. Mielke seit 27.2.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
Medtransfer International GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 97.00% | |
MediComIT GmbHAufgelöst | 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Arabella Klinik GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtDie Krankenhäuser hatten bereits Hoffnung auf ein Ende der Corona-Pandemie mit den damit verbundenen Vorschriften wie dem Tragen von Masken, Impfungen und Tests sowie drohenden Beschäftigungsverboten für nicht geimpfte Mitarbeiter. Die Rückkehr zur Normalität schien zum Greifen nah, als Russland im Februar 2022 mit einem militärischen Überfall auf die Ukraine begann. Preissteigerungen im Energie- und Lebensmittelsektor waren die Folge. Diese enormen Preiserhöhungen als Folge des russischen Angriffskrieges müssen in diesem Bericht erwähnt werden. Es ist größtenteils nicht gelungen, die Preise für die Behandlung in Krankenhäusern an die massiv gestiegenen Einkaufspreise für Energie, Lebensmittel und medizinische Kosten anzupassen. Die Leistungserbringer wurden mit diesen Kostensteigerungen alleine gelassen und in eine dramatische wirtschaftliche Lage gebracht. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein Krankenhausträger ein Rekorddefizit vermeldet. Obwohl die Bundesregierung einen Schutzschirm für die stark gestiegenen Energiepreise eingerichtet hat, von dem auch Krankenhäuser profitieren können, bleibt die praktische Relevanz und wirkliche Hilfe überschaubar. Obwohl sich die Kosten verdreifacht bis vervierfacht haben, liegen sie immer noch unterhalb der Schwellenwerte des Schutzschirms. Daher sind die Unterstützungsmaßnahmen für die Einrichtungen kaum hilfreich. Die versprochenen Entlastungen aufgrund einer fast zehnprozentigen Inflation hat die Bundesregierung den Kliniken bisher nicht gewährt. Dadurch steigt täglich die Anzahl der Kliniken, die ihre finanziellen Grundlagen aufzehren. Kliniken, die kürzlich noch positive Ergebnisse verzeichnen konnten, haben plötzlich Defizite. Die Geschäftsführung der Arabella Klinik hat zeitnah und umsichtig auf die Situationen unter Berücksichtigung der politisch gesetzten Rahmenbedingungen und Verordnungen reagiert. Die Arabella Klinik GmbH hat sich erfolgreich darum bemüht, die Auswirkungen der steigenden Kosten und der wirtschaftlichen Herausforderungen abzumildern. Durch effektives Kostenmanagement und die Anpassung der medizinischen Leistungen konnte die Klinik trotz der schwierigen Umstände weiterhin eine hochwertige Versorgung sicherstellen. Die kontinuierliche Suche nach Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Kosteneinsparungen hat es der Arabella Klinik ermöglicht, ihre finanzielle Stabilität zu erhalten. Durch die strategischen Verhandlungen und die Einführung neuer Behandlungsmethoden konnte die Klinik ihr Leistungsangebot erweitern und ihre Position am Markt stärken. Freie Behandlungskapazitäten, aufgrund der Auslagerung von potentiell ambulant erbringbaren Eingriffen, konnten wieder durch neue Ärzte und neue Behandlungen kompensiert werden. Die Geschäftsführung der Arabella Klinik bleibt weiterhin engagiert, innovative Lösungen zu finden, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen und die Zukunft der Klinik langfristig zu sichern. Dank des engagierten Teams und der professionellen Führung ist die Arabella Klinik gut aufgestellt, um auch weiterhin erstklassige medizinische Versorgung und exzellenten Service zu bieten. Die Arabella Klinik GmbH hat somit auch im Geschäftsjahr 2022 die gesteckten Ziele erreicht. Die Wachstumsperspektiven der Arabella Klinik GmbH sind aufgrund des wirtschaftlich und finanziellsoliden Fundaments und des zukunftsorientierten strategischen Gesamtkonzepts insgesamt weiterhin positiv. Die Arabella Klinik GmbH konnte ihre Leistungen durch die Neugewinnung von Operateuren über die Jahre ausbauen. Im Jahr 2022 blieb die Leistungsmenge gemessen am Casemix stabil (2021: ca.4.900, 2022: 4.700 Veränderung: -4%). Das Betriebsrisiko von klinischen Abläufen und Prozessen wird laufend durch das implementierte Qualitätsmanagement überwacht. Des Weiteren können entsprechende Risikofaktoren durch die jährliche Rezertifizierung durch den TÜV nach DIN ISO 9001:2008 weiter minimiert werden. Die Finanzlage der Klinik insbesondere in Bezug auf die Liquidität entwickelt sich weiterhin positiv. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jederzeit gegeben. Umsatz und Ergebnis (GuV) Die Erlöse aus Krankenhausleistungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,4% auf 21,0 Mio. EUR bei gleichfalls gesunkenen Erlösen aus Wahlleistungen (TEUR -8). Die Erlöse aus Nutzungsentgelten der Ärzte sanken insgesamt um TEUR 179 im Vergleich zum Vorjahr. Die Personalkosten stiegen auf rund 5,8 Mio. EUR, was einer Veränderung von rund 824 TEUR zum Vorjahr entspricht (16 %). Der Materialaufwand sank insgesamt um ca. 123 TEUR, was einer Veränderung von etwa -2,0% zum Vorjahresbetrag entspricht. Die Arabella Klinik GmbH hat einen Gewinnabführungsvertrag mit der anest Holding GmbH & Co. KG geschlossen. Der Gewinn der Arabella Klinik GmbH in Höhe von 2,7 Mio. EUR vor Steuern wird an die anest Holding GmbH & Co. KG abgeführt. Mitarbeiter (GuV) Im Jahr 2022 waren im Mittel 127 Vollkräfte beschäftigt, das sind 5 % mehr als im Vorjahr (2021: 121 VK). Eine notwendige Investition in die Zukunft der Klinik ist weiterhin die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung unseres Personals. Zu einer hohen Qualität, besonders in der Pflege, führen laufende Schulungsmaßnahmen, die durch unser eigenes, hoch qualifiziertes, medizinisches Fachpersonal durchgeführt werden. Gerade im Zuge der Optimierungsmaßnahmen legen wir höchsten Wert auf die Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Diese erfolgt anhand von speziell entwickelten Leitfäden, die eine zeitnahe und fachlich hochwertige Einarbeitung ermöglichen. Ausblick Die Arabella Klinik ist im anest Unternehmensverbund sehr gut aufgestellt. Potentiell ambulant durchführbare Eingriffe wurden weiter identifiziert und werden sukzessive in die unternehmenseigene ambulante Operationseinheit (Isar AOP) verlagert. Dies ist ein Prozess, der sich über die kommenden Jahre hinziehen wird. Es ist auch davon auszugehen, dass der Katalog der ambulant durchführbaren Eingriffe kontinuierlich erweitert wird. Die freiwerdenden Kapazitäten können glücklicherweise in einem kompetitiven Umfeld wie München durch höherwertige und unzweifelhaft stationäre Eingriffe aufgefüllt werden. Die Arabella Klinik verfolgt somit weiterhin das Ziel, eine medizinisch exzellente Versorgung bei gleichzeitig unveränderter oder sogar steigender Leistungsfähigkeit anzubieten und die aktuelle Marktposition weiter auszubauen. Der Fokus der Wachstumsaktivitäten liegt dabei auf der Ausweitung der stationären akutmedizinischen Versorgung in den Schwerpunktbereichen sowie dem Ausbau der Vernetzung in angrenzenden Behandlungsstufen. Primäres Ziel ist das interne Wachstum und die Weiterentwicklung durch die bereits erfolgten bzw. aktuell laufenden Investitionsmaßnahmen, die systematische Kommunikation der Angebote im Markt sowie die Ausrichtung der Behandlungsangebote auf Krankheitsbilder und somit auf die Bedürfnisse der Patienten. Es werden auch weiterhin Ertragssteigerungen durch die konsequente Ausrichtung auf exzellente Medizin, verbunden mit einer hohen Auslastung der Kapazitäten und einem verstärkten Kostenmanagement, erreicht. Das Betriebsergebnis der Arabella Klinik GmbH ist auch im Jahr 2023 und 2024 deutlich positiv.
München, den 18. Juni 2024 Prof. Dr. Michael Mainka, Geschäftsführer PD Dr. med. Lars Mielke, Geschäftsführer Franziska Herbert, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Gesellschaft Arabella Klinik GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der HRB 81083 eingetragen. II. Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Allgemeine Angaben Die Gesellschaft wurde mit Vertrag vom 30.06.1986 errichtet. Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde nach den Vorschriften der Verordnung über die Rechnungs- und Buchführungspflichten von Krankenhäusern (KHBV) i. d. F. vom 07.08.2021 in Verbindung mit den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine "mittelgroße Kapitalgesellschaft" im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Sitz der Gesellschaft ist München. Sie ist im Handelsregister unter der Nummer HRB 81083 eingetragen. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten (einschließlich Umsatzsteuer) angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten (einschließlich Umsatzsteuer) angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von drei bis 20 Jahren errechnet. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 250 bis EUR 800 wurden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Anteile an Genossenschaften zu Anschaffungskosten. Die Vorräte wurden zu Einstandspreisen bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Bei der Bewertung wird das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Bilanzierung erfolgte zu Nennwerten. Soweit der Eingang von Forderungen zweifelhaft war, wurden auf diese Forderungen Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen an Kostenträger und Selbstzahler von 1,0% des Forderungsbestandes gebildet. Beim Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte der Ansatz mit dem Nennwert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Aufwendungen werden entsprechend ihrer tatsächlichen Laufzeit abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist in voller Höhe eingezahlt. Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens sind aus den bis zum Stichtag verfügten Gesamtbewilligungen abzüglich der für die geförderten Sachanlagen bis zum Stichtag vorgenommenen Abschreibungen und Anlagenabgänge ermittelt. Die passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit den Nennbeträgen angesetzt. Die Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen wurden berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem vorsichtig geschätzten notwendigen Erfüllungsbetrag. Entsprechend den Vorschriften der RückAnzinsV wurden sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem durch die Deutsche Bundesbank bekanntgegebenen Abzinsungssatz abgezinst. Kostensteigerungen wurden mit durchschnittlich 0,5% berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. IV. Erläuterungen zur Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 491.003,40 (Vj. EUR 331.820,33) Zugehörigkeiten zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegenüber Gesellschafter In den Forderungen an Gesellschafter sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 138,236,14 (Vj. EUR 242.917,86) enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betrug zum Bilanzstichtag nicht mehr als ein Jahr. In den Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht sind Forderungen in Höhe von EUR 1.786.287,00 nach der BpflV enthalten (Vj. EUR 1.051.223,00). Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Steuerforderungen in Höhe von EUR 114.364,75 (Vj. EUR 272.851,23). Kapitalrücklage Bei den in der Bilanz ausgewiesenen Kapitalrücklagen handelt es sich ausschließlich um Rücklagen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklage betrifft die Anpassung der Rückstellung für Archivierungskosten an den abgezinsten Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 2 HGB gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 3 EGHGB. Bilanzgewinn Die Entwicklung des im vorliegenden Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinns ist der folgenden Aufstellung zu entnehmen:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Archivierungskosten in Höhe von EUR 98.500,00 (Vj. EUR 99.400,00), Jahresabschluss- und Prüfungskosten in Höhe von EUR 126.000,00,(Vj. EUR 120.000,00), Personalkosten in Höhe von EUR 251.700,00 (Vj. EUR 210.800,00), Kosten für ausstehenden Rechnungen in Höhe von EUR 562.606,46 (Vj. EUR 413.880,39), Notfallabschlag EUR 0,00 (Vj. EUR 175.500,00), Rückforderung MDK in Höhe von EUR 11.831,00 (Vj. EUR 90.875,22) und Kürzung der AOK-Erstattung nach § 26f Abs. 3 KHG in Höhe von EUR 2.520,46 (Vj. EUR 0,00). Verbindlichkeiten Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00). Die Verbindlichkeiten nach dem KHG sind solche nach dem KHEntgG in Höhe von EUR 974.112,00 (Vj. EUR 794.384,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten ein Kontokorrentkredit in Höhe von EUR 1.270.315,08 (Vj. EUR 0,00) und haben eine Laufzeit bis 1 Jahr.
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.023.769,62 (Vj. EUR 729.613,27) enthalten. V. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese folgendeN Sachverhalte: Im Rahmen einer Kreditrahmenvereinbarung mit der Deutsche Apotheker und Ärztebank erfolgt die Sicherung von Verbindlichkeiten der Gesellschaft durch Globalabtretung/Globalzession. Die zum Bilanzstichtag zugesagte Kreditlinie beträgt insgesamt EUR 1.278.053,00. Diese wird zum Bilanzstichtag im Rahmen von Avalkrediten für Mietbürgschaften und die Sicherung von Bürgschaften gegenüber dem Freistaat Bayern für Förderleistungen nach Art. 11 BayKrG ausgenutzt. Für Darlehen der MCC GmbH (EUR 1.162.045,26) wurde der Rangrücktritt hinsichtlich der gegebenen Kredite erklärt. Im Rahmen eines Kreditrahmenvertrags mit der HypoVereinsbank besteht eine Kreditlinie in Höhe von EUR 2.700.000,00. Die Kreditlinie ist wahlweise ausnutzbar als Kontokorrentkredit oder Avalkredit. Die Kreditlinie wurde zum Bilanzstichtag ín Höhe von EUR 1.270.315,08 in Anspruch genommen. Darüber hinaus bestehen Avalkredite für Mietbürgschaften für verbundenen Unternehmen. VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen, ausschließlich aus Gebäudemieten:
VII. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB Die Erlöse aus Krankenhausleistungen enthalten Ausgleichsbeträge für frühere Geschäftsjahre in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 1.657,00). Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 6.414,88 enthalten (Vj. EUR 37.461,53). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind neben den Erträgen aus der Herabsetzung der Einzel- und Pauschalwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 92.388,80) auch Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen EUR 175.500,00 (Vj. EUR 3.949,81). Der Gewinne aus dem Abgang von Finanzanlagen beträgt EUR 0,00 (Vj. EUR 276.014,00). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind neben der Einstellung der Einzel- und Pauschalwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von EUR 131.021,61 (Vj. EUR 0,00), Ausbuchung von Forderungen EUR 3.470,34 (Vj. EUR 124.211,42) auch Zuführungen zur Rückstellung für mögliche Rückzahlungsverpflichtungen aus Prüfungen durch den MDK EUR 11.831,00 (Vj. EUR 18.230,00) enthalten. VIII. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: - PD Dr. Lars Mielke, München - Prof. Dr. Michael Mainka, Füssen - Frau Franziska Herbert, München (ab dem 15.11.2023) - Prof. Dr. Elmar Entholzner, Pullach (ausgeschieden zum 31.12.2023) Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane Hinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Die Gesellschaft hält an der MVZ Perioperative Medizin München GmbH, München, 100% der Anteile. Das Eigenkapital der MVZ Perioperative Medizin München GmbH beträgt zum 31. Dezember 2022 EUR 4.186.428,78, der Bilanzgewinn 2022 EUR 3.288.321,78. Zudem hält die Gesellschaft an der anest MVZ GmbH, München, 95% der Anteile. Das Eigenkapital der anest MVZ GmbH beträgt zum 31. Dezember 2022 EUR 0,00 mit dem nicht gedecktem Fehlbetrag in Höhe von EUR 6.384,96, der Jahresfehlbetrag 2022 beträgt EUR 31.588,83. Mit der MVZ Perioperative Medizin München GmbH wurde am 6. Dezember 2021 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Vertragsgemäß wurde das Jahresergebnis der Tochtergesellschaft in Höhe von EUR 1.339.205,29 (Vj. EUR 186.957,62) an die Gesellschaft abgeführt. Zwischen den verbundenen Unternehmen besteht folgender Leistungsaustausch: - Mietverträge - Darlehensverträge - Lieferungen: Materiallieferungen - Leistungen: anästhesiologische Leistungen, Sterilisation, allgemeine Verwaltungsleistungen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen i.S.d. § 285 Abs. 21 HGB erfolgten zu marktüblichen Bedingungen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Es haben keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, stattgefunden. Ergebnisverwendung Mit Urkunde vom 06.12.2021 hat die Gesellschaft einen Ergebnisabführungsvertrag mit der anest Holding GmbH & Co. KG abgeschlossen. Entsprechend diesem Vertrag wird das Jahresergebnis 2022 in Höhe von EUR 2.699.460,86 (Vj. EUR 2.939.080,24) an die Gesellschafterin abgeführt.
München, 18. Juni 2024 Prof. Dr. Michael Mainka, Geschäftsführer PD Dr. med. Lars Mielke, Geschäftsführer Franziska Herbert, Geschäftsführerin sonstige Berichtsbestandteile
Prof. Dr. Michael Mainka, Geschäftsführer PD Dr. med. Lars Mielke, Geschäftsführer Franziska Herbert, Geschäftsführerin Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Arabella Klinik GmbH, München Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Arabella Klinik GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Arabella Klinik GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
München, 20. Juni 2024 Mosig, Wirtschaftsprüfer |
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