Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
rku.it GmbH
Westring 301, 44629 Herne, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Falko Eßer seit 27.5.2025 | Prokura |
Dirk Stieler seit 15.9.2021 | Geschäftsführer |
Matthias Junker seit 15.4.2020 | Prokura |
Marco Nazaro seit 15.4.2020 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (31)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.00% | |
Stadt Bochum | 18.25% |
| 12.02% | |
Stadt Herne | 8.90% |
| 7.98% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
20 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 20 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.34% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
"rku.it GmbH"HerneJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Bilanz zum 30. September 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022/23
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/23(01.10.2022 bis zum 30.09.2023)Allgemeine Angaben Die rku.it GmbH mit Sitz in Herne wird beim Amtsgericht Bochum unter der Nummer HRB 9260 geführt. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten ausgewiesen und werden entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abge-schrieben. Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu fortgeschriebenen Anschaffungskosten. Die Sachanlagen werden in der Regel über drei bis dreizehn Jahre linear abgeschrieben. Soweit bei der Anschaffung von Hard- und Software eigene Leistungen zur Herstellung der Betriebsbereitschaft erforderlich sind, sind diese mit ihren Einzelkosten angesetzt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von 250 € bis 800 € werden aktiviert und sofort wieder abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bei dauernder Wertminderung am Abschlussstichtag bewertet. Die unverzinslichen Mitarbeiterdarlehen sind analog zu § 253 Abs. 2 HGB entsprechend ihrer Laufzeit abgezinst. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden mit den Anschaffungskosten, die unfertigen Leistungen mit ihren Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Einzel- sowie notwendige Gemeinkosten, Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden von den Vorräten offen abgesetzt. Die Forderungen werden zu Nennwerten oder dem niedrigen Barwert ausgewiesen. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % des Netto-Forderungsbestandes und bei Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 1,25 % gebildet. Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert ausgewiesen. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bilanzierung und Bewertung der eigenen Anteile erfolgt zum Nennbetrag und werden offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Der Unterschiedsbetrag aus dem Erwerb der eigenen Anteile wird bei der Kapitalrücklage hinzugerechnet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der PUC-Methode (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck bewertet. Die Pensionsrückstellungen sind mit dem durchschnittlichen von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten Marktzinssatz der letzten 10 Jahre von 1,81 % abgezinst, der sich bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 584.680 € (Vorjahr 1.572.687 €). Der Gehaltstrend ist wie bisher mit 2,5 % bewertet worden. Unverändert ist die Fluktuation mit 0,5 % berücksichtigt. Je nach Pensionszusage ist folglich mit einem Rententrend von 1,4 %, 1,6 %, 1,7 % oder 2,5 % gerechnet worden. Bei den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt. Die Bildung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden oder pauschalen durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren ergibt, abgezinst. Die Rückstellungen für Jubiläen und Überbrückungsgeld sind mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 7 Jahre von 1,66 % gebildet, der sich bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen der versicherungsmathematischen Gutachten wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung resultiert im Vorjahr aus Verrechnung der Rückstellung für Altersteilzeit und dem hierfür vorhandenen Deckungsvermögen. Die Altersteilzeitrückstellung wurde in der handelsrechtlich gebotenen Höhe mit einem laufzeitentsprechenden Zinssatz von 0,84 % und einem Gehaltstrend von 2,5 % gebildet. Das mit den Altersteilzeitrückstellungen verrechnete Deckungsvermögen ist mit den fortgeführten Anschaffungskosten, die dem beizulegenden Zeitwert entsprechen, bewertet. Es sind keine zu saldierenden Erträge erzielt worden. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert. Auf der Passivseite werden als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2022/23 ergeben sich aus dem Anlagespiegel, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. (2) Vorräte Es handelt sich dabei im Wesentlichen um S/4HANA Software sowie nicht abgeschlossene Beratungsprojekte für verschiedene Kunden. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den sonstigen Vermögensgegenständen haben 3 T€ Vorschüsse (Vorjahr 5 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Eingang der restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wird, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres erwartet. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen, wie im Vorjahr, ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. (4) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
(5) Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen geleistete Vorauszahlungen für Wartungskosten und Lizenzgebühren. (6) Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital ist voll eingezahlt.
(7) Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage resultiert mit 195.950 € aus Einzahlungen von Gesellschaftern sowie aus dem Erwerb eigener Anteile zu einem Kaufpreis unter dem Nennbetrag. (8) Gewinnrücklagen/Verlustvortrag des Vorjahres Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 23.02.2023 ist ein Teil des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres 2021/22 mit dem verbliebenen Verlustvortrag in Höhe von 525.432,36 € zu verrechnen und der Überschuss in Höhe von 1.569.858,92 € in die Gewinnrücklage einzustellen. Zudem besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe des Unterschiedsbetrages nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von 585 T€ (Vorjahr 1.573 T€). (9) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende Verpflichtungen:
Die Rückstellung für Altersteilzeit (383 T€) wurde entsprechend § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem zur Insolvenzabsicherung der Altersteilzeitguthaben an einen Treuhänder verpfändeten Festgeldguthaben in Höhe von 377 T€ verrechnet. Es wurden keine Erträge aus dem Festgeld erzielt. (10) Verbindlichkeiten
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Jährliche Zahlungsverpflichtungen im Rahmen von Miet-, Wartungs- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von 21.770 T€ (Vorjahr 19.944 T€). Die Gesellschaft ist Mitglied der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) und hat ihre Mitarbeitenden entsprechend der Satzung versichert. Hiervon sind die übergeleiteten Mitarbeitenden von DSW21 Dortmunder Stadtwerke AG und GELSENWASSER AG nicht betroffen. Bis zum 31.12.2001 richtete sich die Höhe der Versorgungszusage nach der Dauer der Beschäftigung im öffentlichen Dienst. Entsprechend den Vereinbarungen der Tarifparteien des öffentlichen Dienstes im Altersvorsorgeplan 2001, erfolgte ab dem Jahr 2002 eine Abkehr vom Gesamtversorgungs-system. Danach wird die Umlagefinanzierung zunächst beibehalten, entsprechend den Möglichkeiten der Zusatzversorgungskasse und ihrer Mitglieder aber schrittweise durch eine deckungskapitalorientierte Finanzierung abgelöst. Im Rahmen dieser Veränderung teilt sich der Gesamt-Umlagesatz in eine Umlage zur Kapitaldeckung und einen Sanierungsbeitrag des Arbeitgebers zur Deckung der Altlasten auf. Dieser Sanierungsbeitrag wird nach dem Verhältnis der Beschäftigten zu den Rentnern eines Unternehmens durch die VBL festgelegt. Zurzeit wird von der VBL kein Sanierungsgeld erhoben. Im Geschäftsjahr 2022/23 belief sich die Summe der umlagepflichtigen Entgelte auf 25,3 Mio. €; der gesamte Umlagesatz betrug 7,30 %, wobei 5,49 % der Arbeitgeber und 1,81 % der Arbeitnehmer zu tragen hat. (11) Rechnungsabgrenzungsposten Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Vorauszahlungen für Softwareanpassungen, Wartungsleistungen und Lizenzgebühren. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung (12) Umsatzerlöse
Die Umsätze werden ausschließlich im Inland erzielt. (13) Veränderung des Bestandes an unfertigen Leistungen Unter der Bestandsveränderung wird die Veränderung des Bestandes der zum Stichtag noch nicht abgeschlossenen Projekte ausgewiesen. (14) Andere aktivierte Eigenleistungen Die aktivierten Eigenleistungen resultieren aus eigenen Leistungen zur Herstellung der Betriebsbereitschaft von Software und Hardware. (15) Sonstige betriebliche Erträge
Von den Erträgen sind 32 T€ (Vorjahr 49 T€) periodenfremd. (16) Materialaufwand In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind u. a. Leasingaufwendungen für Hard- und Software von 8.057 T€ (Vorjahr 6.630 T€), sonstige Wartungsleistungen von 11.399 T€ (Vorjahr 11.049 T€) sowie Projekt- und Produktkosten von 15.340 T€ (Vorjahr 8.811 T€) enthalten. (17) Personalaufwand Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer*innen gemäß § 267 Abs. 5 HGB betrug im Geschäftsjahr 371 Mitarbeitende (Vorjahr 353). (18) Abschreibungen Von den planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen entfallen 1.577 T€ (Vorjahr 2.349 T€) auf immaterielle Vermögensgegenstände und 2.993 T€ (Vorjahr 2.841 T€) auf das Sachanlagevermögen. Die Abschreibungen auf Gegenstände des Umlaufvermögens belaufen sich auf 0 T€ (Vorjahr 932 T€) und resultierten im Vorjahr aus der verlustfreien Bewertung eines Projektes. Diese wurden über die Bestandveränderung ausgeglichen. (19) Sonstige betriebliche Aufwendungen
(20) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Im Zinsaufwand sind 449 T€ aus der Aufzinsung von Rückstellungen (Vorjahr 473 T€) enthalten. (21) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
(22) Sonstige Steuern Bei den sonstigen Steuern handelt es sich vorwiegend um pauschale Lohnsteuer und Kraftfahrzeugsteuer sowie im Vorjahr um nicht abziehbare Vorsteuer. Sonstige Angaben Angaben zum Jahresergebnis Die Gesellschaft schließt das GJ 2022/23 mit einem Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 2.900 T€ ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in die Gewinnrücklage einzustellen, um das Eigen-/Haftungskapital der Gesellschaft zu erhöhen. Hierüber hat die Gesellschafterversammlung noch zu beschließen. Mitglieder der Geschäftsführung Dirk Stieler Sein ausgeübter Beruf entspricht seiner organschaftlichen Stellung. Bezüge der Organe Der Geschäftsführer Dirk Stieler war im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2022/23 (01.10.2022 - 31.12.2022) nicht bei der rku.it GmbH angestellt. Die Abrechnung seiner geleisteten Stunden erfolgt monatlich über die AXXCON GmbH & Co.KG. Herr Dirk Stieler hat im restlichen Geschäftsjahr 2022/23 (ab 01.01.2023) nachlaufend eine feste Vergütung von 150.000,03 € sowie Sachbezüge von 3.177 € erhalten. Daneben besteht ein Tantiemeanspruch über 38 T€, der im Folgejahr zur Auszahlung kommt. Versorgungszusagen an Organe Für ehemalige Geschäftsführer bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von 6.200 T€. An diesen Personenkreis wurden Rentenzahlungen über 262 T€ geleistet. Angaben zum Gesamthonorar Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde dem Abschlussprüfer 59 T€ für Abschlussprüfungsleistungen und 4 T€ für sonstige Leistungen vergütet.
Herne, 20.12.2023 rku.it GmbH gez. Dirk Stieler, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2022/23
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| Energieversorgung | 85,3 % |
| ÖPNV | 11,3 % |
| Kommunalverwaltung | 3,2 % |
| sonstige Branchen | 0,2 % |
Auf Gesellschafter entfielen 57,7 % und auf Nicht-Gesellschafter 42,3 % der Umsätze.
Gemäß der zunehmenden Nutzung digitaler Dienste und Cloud-Lösungen durch unsere Kunden und der damit einhergehenden Notwendigkeit von Lizenzierungen, zusätzlicher RZ- und Cloud-Infrastruktur sowie Security- und Anbindungskomponenten und Funktionen stiegen insbesondere die Erlöse der entsprechenden Produkte. Aufgrund der erforderlichen neuen Infrastruktur, Softwareprodukte und zusätzlicher Mitarbeitenden sind auch die Investitionen und die laufenden Kosten in diesem Segment gestiegen.
Der Materialaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8.074 T€ (+ 25,7 %) auf insgesamt 39.472 T€ an. Die Erhöhung stammt mit 8.453 T€ (+ 28,6 %) aus den Aufwendungen für bezogene Leistungen. Demgegenüber stehen Reduzierungen bei den Aufwendungen für Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren mit - 379 T€ (- 20,1 %). Analog zum Umsatzanstieg stiegen bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen vor allem die Zukäufe von Beratungsleistungen für Projekte und Produkte (6.529 T€ (+ 74,1 %)) und Miet- und Leasingkosten von Software-Produkten um 1.358,2 T€ (+ 21,8 %) sowie den dazugehörigen Wartungsaufwendungen 350,2 T€ (+ 3,2 %).
Der Anstieg bei den Beraterzukäufen begründet sich in der hohen Anzahl an NextGen-Transformationsprojekten sowie in der gleichzeitig dazu gleichbleibenden Anzahl an regulatorischen Anpassungsprojekten.
Der Anstieg bei Miet- und Leasingkosten begründet sich im Wesentlichen mit den neuen MS Service Cloud-Lizenzen/MS Office365. Aber auch diverse Lizenzen, wie z. B. Smart Meter, Citrix, Robotic Process Automation, Watch Solution, Smart Notes und Datensicherung tragen zur Erhöhung bei.
Der höhere Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr um 997 T€ (+ 2,9 %) resultiert im Wesentlichen aus Erhöhungen (+ 1.777 T€) bei den Gehältern inklusive sozialer Abgaben aufgrund der höheren Anzahl an Mitarbeitenden sowie einer Tarif- und Gehaltanpassung im abgelaufenen Geschäftsjahr. Demgegenüber steht primär eine Inanspruchnahme der Pensionsrückstellungen in Höhe von - 1.220 T€.
Sonstige betriebliche Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 2.360 T€ (+ 39,3 %) gestiegen. Gründe dafür sind erhöhte Dienst- und Fremdleistungsaufwände, steigender Schulungsbedarf inklusive Reisekosten und steigende Vertriebsaufwendungen.
Das Ergebnis vor Steuern weist einen Überschuss von 4.176 T€ auf und liegt somit um 333 T€ (+ 8,7 %) über dem Vorjahr (3.843 T€). Im Vergleich zum ursprünglich geplanten Ergebnis vor Steuern in Höhe von 2.829 T€, konnte das Ergebnis um 1.336 T€ (+ 47,2 %) verbessert werden.
Eine wesentliche Ursache für das verbesserte Jahresergebnis im Vergleich zum Wirtschaftsplan 2022/23 war die Erhöhung des Betriebsertrages um 6.822 T€ (+ 8,0 %) und einem nicht in gleichen Maßen gestiegenen Betriebsaufwand von insgesamt 5.632 T€ (+ 6,9 %).
2.4.2. Vermögens- und Finanzlage
Die Darstellung der Finanzlage ergibt sich aus der nachstehenden Kapitalflussrechnung:
| 2022/23 | 2021/22 | |
| T€ | T€ | |
| Periodenergebnis | 2.900 | 2.095 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 4.575 | 5.191 |
| Zunahme der langfristigen Rückstellungen abzgl. Unterschiedsbetrag | -57 | 848 |
| Abschreibungen auf Umlaufvermögen | 0 | 932 |
| Cashflow des Jahres | 7.418 | 9.066 |
| Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 9 | 86 |
| Veränderung der abgegrenzten Erlöse für die Einführung | ||
| und Anpassung von Software | -529 | -921 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der | ||
| Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -2.873 | -5.202 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und | ||
| Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- | ||
| oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 3.805 | -187 |
| Zinsaufwendungen/Zinserträge | -95 | 0 |
| Ertragssteueraufwand | 1.266 | 1.684 |
| Ertragssteuerzahlungen | -1.843 | -2.848 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 7.158 | 1.678 |
| Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -1.237 | -345 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -3.015 | -3.267 |
| Einzahlungen aus Abgängen aus dem Anlagevermögen | 13 | 8 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -5 | -10 |
| Auszahlungen für kurzfristige Finanzanlagen | -5.000 | 0 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -9.244 | -3.614 |
| Auszahlungen aus dem Erwerb eigener Anteile (-) | -86 | -75 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -86 | -75 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | -2.172 | -2.011 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 9.626 | 11.637 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 7.454 | 9.626 |
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 5.419 T€ (+ 11,6 %) auf 52.225 T€ erhöht. Diese Entwicklung ist auf der Aktivseite im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Summe der stichtagsbezogenen Forderungen gegen Gesellschafter um 6.921 T€ und die Vorräte um 475 T€ sowie auch der aktive Rechnungsabgrenzungsposten um410 T€ gestiegen sind. Gegenläufig verringerte sich das immaterielle Anlagevermögen um 340 T€ und die flüssigen Mittel um 2.172 T€.
Auf der Passivseite stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt um 2.419 T€ und die lang- und kurzfristigen Rückstellungen in Summe um 572 T€. Im Gegenzug sanken die Rechnungsabgrenzungsposten um 601 T€. Das Eigenkapital erhöhte sich infolge des Jahresüberschusses 2022/23 um 2.814 T€. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme stieg von 15,0 % im Vorjahr auf 18,8 % im Berichtsjahr.
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 7.158 T€ (Vorjahr: 1.678 T€). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten in Verbindung mit der geringen Zunahme der kurzfristigen Forderungen.
Der Forderungsbestand macht insgesamt 27,6 % (Vorjahr: 28,8 %) des Jahresumsatzes (92.111 T€) aus und sank im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozentpunkte. In Summe waren durchschnittlich 75,5 % (Vorjahr: 72,7 %) der Gesamtforderungen noch nicht fällig und verteilen sich wie folgt:
| gesamt | nicht fällig | Fällig | |
| durchschnittlicher Forderungsbestand | 11.819 T€ | 8.918 T€ | 2.900 T€ |
Es ergibt sich über alle Kunden eine Forderungsreichweite (bzw. "days sales outstanding") von 46 Tagen (Vorjahr: 53 Tage).
Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit ist mit 9.244 T€ um 5.630 T€ höher als im Vorjahreszeitraum. Hauptursache hierfür ist die kurzfristige Kapitalanlage sowie gestiegene Investitionstätigkeit im immateriellen Anlagevermögen.
Die Liquiditätslage ist kurzfristig gut, es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
2.4.3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Zur internen Steuerung des Unternehmens werden finanzielle Kennzahlen, die für die verantwortliche Steuerung des Geschäftsverlaufs und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft relevant sind, herangezogen. Eine besondere Bedeutung hat das Ergebnis vor Steuern.
Im Rahmen des Monatsabschlusses werden der Erfolgsplan, die Umsatzerlöse und Aufwände des jeweils aktuell betrachteten Monats sowie das kumulierte IST sowohl im Vergleich zum Wirtschaftsplan als auch zum Vorjahr berichtet. Zudem wird aus den relevanten Erkenntnissen der Kontierungs- und Produktivitätsquote, dem Liquiditätsdashboard und der Deckungs-beitragssicht ein Forecast des laufenden Geschäftsjahres erstellt.
Um weiterhin eine monatliche Berichterstattung über die Projekte zu erhalten, war aus technischen Gründen ein Wechsel der Projektmanagement-Software notwendig. Im Zuge eines Auswahlverfahrens wurde dabei die Standard-Software Project von Microsoft favorisiert. Diese wurde im Geschäftsjahr eingeführt, wobei Restarbeiten noch im nachfolgenden Geschäftsjahr ausstehend sind. Eine Überwachung der maßgeblichen Projekte erfolgte über Lenkungskreise, in denen regelmäßig und kennzahlenbasiert über die Fortentwicklung berichtet wurde. Als nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden bei rku.it Mitarbeiter- sowie Kundenbelange untersucht. Als IT-Dienstleister ist rku.it auf die Fähigkeit angewiesen, eine Vielzahl von Talenten und Experten als neue Mitarbeitende für sich gewinnen zu können, diese intern umfassend weiterzuentwickeln und möglichst lange an sich zu binden. Besondere Aufmerksamkeit wird daher auf Leistungsindikatoren wie beispielsweise Fluktuation und Krankenquote gelegt (siehe 2.3 Personal- und Sozialbereich).
Zur Weiterentwicklung des Geschäftsmodells von rku.it wird der Fokus außerdem auf mehr Kundenorientierung gelegt, um so eine Verbesserung der gemeinsamen Zusammenarbeit zu erreichen. Wie bereits im Vorjahr, wurden auch im Geschäftsjahr 2022/23 kontinuierliche Kundenumfragen zur Kundenzufriedenheit durchgeführt. Die Kundenzufriedenheit hat sich demnach gegenüber dem Vorjahr in allen abgefragten Bereichen verbessert. Darüber hinaus wurden mit ausgewählten Großkunden regelmäßige Patenmeetings durchgeführt. Diese Gespräche führten zu konkreten Maßnahmen in der Verbesserung der Zusammenarbeit wie z. B. einer wesentlichen Beschleunigung der Angebotsdurchlaufzeit.
Von rku.it erhobene Kennzahlen im Bereich der Service-Level-Agreements (SLAs) erfüllten die Vorgaben; eine Vielzahl der Kennzahlen überstieg diese sogar deutlich.
3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Für das Geschäftsjahr 2023/24 wird mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 3.687 T€ gerechnet.
| IST 2022/23 | PLAN 2023/24 | Veränderung +/- | |
| T€ | T€ | T€ | |
| Umsatzerlöse | 92.111 | 98.875 | 6.764 |
| Bestandsveränderung | 77 | 0 | -77 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 71 | 55 | -16 |
| Betriebsertrag | 92.259 | 98.930 | 6.671 |
| Materialaufwand | 39.472 | 41.942 | 2.470 |
| Personalaufwand | 35.357 | 39.914 | 4.557 |
| Abschreibung | 4.570 | 3.532 | -1.038 |
| Sonstiger Betriebsaufwand | 8.359 | 9.504 | 1.145 |
| Betriebsaufwand | 87.758 | 94.892 | 7.134 |
| Finanzergebnis | - 325 | - 352 | - 27 |
| Ergebnis vor Steuern | 4.176 | 3.686 | -490 |
Der prognostizierte Betriebsertrag (~ 98,9 Mio. €) für das Geschäftsjahr 2023/24 ergibt sich im Wesentlichen aus den Umsatzerlösen für das Produkt- (~ 61,1 Mio. €), Beratungs- (~ 31,6 Mio. €) und Durchreichungsgeschäft (~ 6,0 Mio. €) mit einem Planvolumen von insgesamt ~ 98,7 Mio. €.
Die prognostizierten Beratungserlöse ergeben sich durch den Produktausbau der IT-Plattform NextGen, den Transformationsprojekten zu NextGen, Cloud-Services, Prozess-automatisierung von Geschäftsprozessen und gesetzlich umzusetzenden Anforderungen. Diese Projekte werden weiterhin zu einer hohen Auslastung bei den eigenen Mitarbeitenden führen und müssen zusätzlich durch externe Beratungsleistungen unterstützt werden. Den Umsatzerlösen durch externe Berater stehen entsprechende Aufwandspositionen gegenüber.
Die steigenden Produkterlöse werden im Wesentlichen über Cloud-Infrastruktur und -Services erzielt. Zusätzlich stellen Systeme für diverse kundenindividuelle Anforderungen und Lösungen einen immer größer werdenden Bereich und dementsprechend einen Anstieg des Umsatzes dar. Auch der Bereich IT-Management mit BCM inkl. IT-Security-Management ist mittlerweile zu einem signifikanten Faktor in der Kosten- und Erlössituation geworden. Dieser Trend wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen.
Den Erlössteigerungen, insbesondere im Mengenwachstum bei Services und Produkten sowie im Projektgeschäft, stehen Reduzierungen bei den Produkterlösen, aufgrund von Kündigungen von Leistungsscheinen durch Bestandskunden, gegenüber. Auch für die folgenden Geschäftsjahre wurden in der Planung pauschale Erlösreduzierungen durch Kundenabwanderungen berücksichtigt, die jedoch durch den Gewinn von Neukunden, insbesondere im Bereich von NextGen, ausgeglichen werden können. Erlöse für Bestands- und Neukunden werden gemäß entsprechenden Aufträgen oder sicher anzunehmender Abschlüsse in der Planung berücksichtigt.
Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022/23 steigt der geplante Betriebsaufwand um ~ 7,1 Mio. € an, dies entspricht einer Steigerung von + 8,1 %. Dies ergibt sich im Wesentlichen durch einen gestiegenen Personalaufwand (~ 4,6 Mio. €, + 12,9 %), gestiegenen Materialaufwand (~ 2,5 Mio. €, + 6,3 %), erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen (~ 1,1 Mio. €, + 13,7 %) und durch einen reduzierten Abschreibungsaufwand (~ 1,0 Mio. €, - 22,7 %). Dabei wurden Aufwendungen für die Fortführung der Entwicklung eines zukunftsfähigen Betriebs- und Geschäftsmodells in den Bereichen NextGen, Cloud- sowie Service-Strategie in der Wirtschaftsplanung berücksichtigt, entsprechend priorisiert und angestoßen.
Die Berücksichtigung der höheren Renten- und Gehaltstrends im Vorjahr führt zu einer geringeren Belastung des aktuellen Ergebnisses. Mittelfristig wird die sich aufbauende Liquidität zur Auszahlung der Pensionsverpflichtungen benötigt.
Der Investitionsplan sieht für das Geschäftsjahr 2023/24 Investitionen in Höhe von 4.088 T€ vor. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022/23 (3.951 T€) erhöht sich das geplante Investitionsvolumen um 137 T€. Hervorzuheben sind die Investitionen für den Ersatz- und die Kapazitätserweiterungen der Serversysteme, spezielle Anwendungssysteme für Kunden, rku.it-interne IT-Dienste sowie Speicher- und Datensicherungssysteme sowie Systeme und Softwarelösungen zur Erhöhung der IT-Sicherheit.
Die Risiken von rku.it werden in einem regelmäßig aktualisierten Risikomanagementverfahren erfasst und bewertet. Wesentliche Risiken liegen im technischen Bereich. Fehlfunktionen, Zerstörung der RZ-Infrastruktur, von Rechnersystemen und Anbindungen an Cloud-Services können zu Einschränkungen oder langfristigem Ausfall von Diensten führen. Zur Minderung dieser Risiken ist die RZ-Infrastruktur auf zwei Standorte verteilt und wird durch einen dritten Standort zur Datensicherung ergänzt.
Den aus Viren und anderen Schadprogrammen sowie internen und externen Angriffen entstehenden Risiken wird durch eine laufende Verbesserung der Sicherheitstechnik und -organisation begegnet. Da der Mensch ein häufiges Einfallstor für das Einbringen von Schadsoftware ist, werden die Mitarbeitenden der rku.it durch regelmäßige Schulungen und Simulationen von z. B. Phishing-Mails für Cyber-Crime-Vorgänge sensibilisiert.
Mit Zunahme der Cloud-Themen steigt auch die Notwendigkeit für Lizenzierungen. Dabei besteht das Risiko von Unterlizenzierungen angesichts hochkomplexer Lizenzierungs-strukturen der eingesetzten Softwareprogramme. Dieses wird u. a. durch die Einführung einer softwarebasierten Lösung zum Lizenzmanagement reduziert.
Der durch den strategischen Unternehmensumbau initiierte neue Zuschnitt von Leistungstiefe und -breite sowie die gravierenden Marktveränderungen tragen mittel- bzw. langfristig das Risiko, dass Kunden bestehende Dienstleistungsverträge nicht verlängern und entsprechende Umsätze wegfallen. Durch die IT-Plattform NextGen besteht jedoch die Chance, eine attraktive und wettbewerbsfähige Alternative zu den heute hochindividualisierten Systemen anzubieten. Verträge von Bestandskunden können entsprechend umgewandelt und Neukunden gewonnen werden.
Obwohl sich der für die Ermittlung der Pensionsrückstellungen maßgebliche Rechnungszins an der Entwicklung des Zinsniveaus orientiert, hat der aktuell ansteigende Zins, aufgrund der Durchschnittszinsbetrachtung, wenig bis keinen Effekt auf die Höhe der Pensionsrückstellungen. Die gestiegene Inflationsrate hingegen und die damit verbundenen Lohnsteigerungen wurde bereits im Vorjahr durch die erwartete Kostensteigerung vorweggenommen.
Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der kurzfristigen Mittelaufnahme.
4. Sonstige Angaben
Über die Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung und Zweckerreichung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022/23 gemäß § 108 Abs. 3 Nr. 2 GO NRW wird den Gesellschaftern zeitgleich mit dem Jahresabschluss und dem Lagebericht berichtet.
Die Versorgung der kommunalen Kunden mit IT-Dienstleistungen war jederzeit gewährleistet.
Herne, 20.12.2023
rku.it GmbH
gez. Dirk Stieler, Geschäftsführer
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die rku.it GmbH, Herne
PRÜFUNGSURTEILE
Wir haben den Jahresabschluss der rku.it GmbH, Herne - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der rku.it GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangenPrüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, 24. Januar 2024
BDO
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Offergeld, Wirtschaftsprüfer
Veldboer, Wirtschaftsprüfer
Die Feststellung erfolgte am 29.02.2024.
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