Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 137165
Eingetragen
14.5.2001
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, insbesondere Sportwagen, Handel mit Kraftfahrzeugersatzteilen und Zubehör, Betrieb von Werkstätten, Vermietung von Kraftfahrzeugen, sowie weitere verwandte Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bettina Zopf
seit 16.2.2022
Prokura
Martin Keilhauer
seit 11.1.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heitz Sportwagen GmbH

Garmisch-Partenkirchen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

HEITZ SPORTWAGEN GMBH, GARMISCH-PARTENKIRCHEN

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Unser Unternehmen ist ein markenexklusives Porsche-Zentrum mit Sitz in Grainau.

Das Liefer- und Leistungsprogramm im Neuwagenbereich umfasst ausschließlich Produkte der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG (im Folgenden auch "Porsche AG"). Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich im Wesentlichen auf den Fahrzeugverkauf (Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen), den Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör sowie die Durchführung von Kundendienstleistungen als autorisierte Vertragswerkstatt. Im Zusammenhang mit dem Verkauf von Fahrzeugen, vermitteln wir Versicherungs-, Finanzierungs- und Leasingverträge.

Die Geschäftstätigkeit unseres Unternehmens konzentriert sich im Kern auf die Region südwestliches Oberbayern mit den südlich angrenzenden Grenzregionen. Durch die Vermarktung unseres Fahrzeugbestandes über diverse Internet-Plattformen bedienen wir Kunden in ganz Europa.

Wesentliche steuerungsrelevante Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind Umsatz und Ergebnis vor Zinsen und Steuern, Stückzahlen Neu- und Gebrauchtwagenverkauf sowie die verkauften Stunden im Service.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 stark durch den Ukrainekrieg und den Nahostkrieg geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach ersten Schätzungen um 0,3% unter dem Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft befindet sich damit in einer Rezession. Die Inflation geht zwar langsam zurück, liegt aber noch immer über der Zielmarke der EZB von 2%.

Auch der Automobilmarkt in Deutschland war von dieser Entwicklung betroffen. Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland sind um 7,3% auf 2.844.609 Einheiten gestiegen. Damit liegt die Zahl der Neuzulassungen noch immer erheblich unter den Zahlen vor Beginn der Corona-Pandemie.

Bei den von uns vertriebenen Marken zeigte sich beim Absatz von neuen PKW folgende Entwicklung:

Zulassungen 2023 Veränderung in % ggü. 2022
Porsche 32.832 + 12,0

Die Besitzumschreibungen bei den Gebrauchtwagen PKW stiegen ebenfalls gegenüber dem Vorjahr um 6,9% auf 6,03 Mio. Einheiten. Ursächlich hierfür war eine bessere Verfügbarkeit an Fahrzeugen.

2. Geschäftsverlauf

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzentwicklung unseres Unternehmens entspricht der Tendenz der Automobilwirtschaft; der Gesamtumsatz ist um 8,1% gestiegen, was hauptsächlich auf stark gestiegene Fahrzeugumsätze zurückzuführen ist. Die wichtigsten Sparten haben sich beim Umsatz wie folgt entwickelt:

Neuwagen: +8,2%, Gebraucht- und Vorführwagen: +6,9%, Teile/Zubehör/Reifen/Schmierstoffe/Fremdleistungen: +14,3%, Service: +12,5%, Sonstige Provisionen: +256,4% sowie sonstige Umsätze: ./. 55,58%.

Der Auftragsbestand an Neuwagen am Bilanzstichtag betrug 74 (Vorjahr 58) Einheiten.

Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Die Investitionen ins Sachanlagevermögen - ohne Miet- und Vorführfahrzeuge - betrugen im Geschäftsjahr TEUR 614,4 und verteilen sich wie folgt:

TEUR
Technische Anlagen 0,0
Betriebs- und Geschäftsausstattung 614,4

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um TEUR 107,1 verringert.

Personal

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum jeweiligen Bilanzstichtag wie folgt entwickelt:

31.12.2023 Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 7 7
Angestellte 11 10
Aushilfen 1 1
Auszubildende 1 1

3. Darstellung der Lage

Vermögenslage

Das Vermögen sowie das Kapital unserer Gesellschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

31.12.2023 Vorjahr Veränderung
TEUR v.H. TEUR v.H. TEUR v.H.
Vermögen
Anlagevermögen 1.251,5 13,1 583,9 5,8 667,6 114,3
Vorräte 6.983,9 73,2 8.409,4 83,0 -1.425,5 -17,0
Forderungen 940,8 9,9 1.040,4 10,3 -99,6 -9,6
Flüssige Mittel 366,2 3,8 95,3 0,9 270,9 284,3
Aktiver RAP 4,4 0,0 0,0 0,0 4,4 DIV/0!
9.546,8 100,0 10.129,0 100,0 -582,2 -5,7
31.12.2023 Vorjahr Veränderung
TEUR v.H. TEUR v.H. TEUR v.H.
Kapital
Eigenkapital 2.100,0 22,0 2.100,0 20,7 0,0 0,0
Rückstellungen 205,2 2,1 157,2 1,6 48,0 30,5
Verbindlichkeiten 7.241,6 75,9 7.871,8 77,7 -630,2 -8,0
9.546,8 100,0 10.129,0 100,0 -582,2 -5,7

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) beträgt 22,0% (Vorjahr 20,7 %). Der Kapitalumschlag (Umsatz / Gesamtkapital) beträgt 3,1 (Vorjahr 2,7).

Finanzlage

Aufgrund der vollständigen Gewinnabführung der Gesellschaft an die Gesellschafterin sind Angaben zur Finanzlage, beispielsweise zum CashFlow, obsolet.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Ergebnis vor vollständiger Gewinnabführung in Höhe von TEUR 1.757,9 erzielt werden (Vorjahr TEUR 2.429,5), was einem Rückgang um 27,6% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalrendite (Jahresergebnis vor Gewinnabführung / Eigenkapital) von 83,7% (Vorjahr 115,7%).

Die Roherträge (Umsatz abzüglich Wareneinsatz und Produktivlöhne) betrugen:

Fahrzeugverkauf 12,4% (Vorjahr 14,4%)
Ersatzteile 31,3% (Vorjahr 30,8%)
Aftersales (Werkstatt) 68,7% (Vorjahr 74,3%)

Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass die Umsätze zwar in Summe um 8,1% gestiegen, der Rohertrag aber aufgrund geringerer Marktpreise und damit gesunkener Verkaufsmargen um 2,9% gesunken ist. Die tatsächliche Geschäftsentwicklung war somit in etwa wie von uns erwartet.

III. Prognosebericht

Die einschlägigen Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für das Jahr 2024 nur noch ein sehr geringes Wirtschaftswachstum. Die Prognosen unterliegen jedoch einer erheblichen Unsicherheit, da die Dauer und die weiteren Auswirkungen der Kriegshandlungen in der Ukraine und im Nahen Osten derzeit nicht abschätzbar sind. Insofern können sich die Prognosen im Laufe des Jahres noch deutlich verändern.

Im Automobilhandel erwarten die Experten, dass sowohl Fahrzeug- als auch im Werkstattgeschäft die Umsätze gegenüber dem Vorjahr konstant bleiben. Die Transformation zur Elektromobilität sowie die Verschärfung der Abgas- und Zulassungsgesetze erhöhen die Preise für Neufahrzeuge.

Für das Jahr 2024 haben wir im Neuwagenbereich bereits zum Jahresanfang einen sehr guten Auftragsbestand. In diesem Jahr erwarten wir bei vier unserer sechs Baureihen jeweils neue Modelle. Diese Neuerungen werden das Geschäft deutlich beleben und den ohnehin starken Auftragsbestand weiter steigern. Unser Geschäftsergebnis wird in diesem Jahr stark von der allgemeinen Zinsentwicklung abhängig sein. Die aktuellen Zinsen bereiten uns und vor allem unseren Kunden nach zehn Jahren Nullzins-Phase im Fahrzeuggeschäft Herausforderungen. Laut den Prognosen der Experten erwarten wir bis Jahresende eine Zinssenkung um mindestens 1%, womit sich die Lage etwas entspannen wird. Durch eine größere Verfügbarkeit von Gebrauchtwagen sowie im Laufe des Jahres sinkende Zinsen in der Absatzfinanzierung erwarten wir ein solides Gebrauchtwagengeschäft mit guten Erträgen.

Im Ersatzteil- und Servicegeschäft erwarten wir bei gleicher Mitarbeiterzahl gleichbleibende Umsätze und Erträge.

Durch langfristige Verträge werden unsere Energiekosten in den kommenden Jahren sinken. Zukünftig werden wir 60% unseres Stromes mit unserer Photovoltaikanlage selbst erzeugen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Sowohl die Transformation in die Elektromobilität als auch die geplante Einführung der Abgasnorm Euro-7 im Jahr 2025 stellen enorme Herausforderungen für unsere Branche dar.

Gestiegene Zinsen und ungewisse Zukunftsaussichten verunsichern aktuell die Verbraucher. In den kommenden Jahren wird sich das Angebot an Elektrofahrzeugen deutlich erhöhen, da aufgrund der strengen CO 2 Grenzwerte ansonsten den Herstellern Strafzahlungen drohen. Die Nachfrage nach solchen Fahrzeugen muss nach Reduzierung der steuerlichen Fördermaßnahmen von den Herstellern mit Verkaufsförderungen angekurbelt werden. Sicher ist aber, dass sich mit diesen Elektrofahrzeugen die Struktur unseres Geschäftes stark ändern wird. Um an dieser Entwicklung teilnehmen zu können, müssen wir die notwendigen Änderungen in den Strukturen unserer Betriebe umsetzen.

Aufgrund der stabilen Ertrags- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft haben wir mit unseren Hausbanken ausreichende Kreditlinien vertraglich vereinbart.

Im Leasinggeschäft mit Neuwagen nehmen wir so weit als möglich an den von den Herstellern angebotenen Restwertabsicherungsmodellen teil, um die Risiken aus der späteren Vermarktung der Fahrzeugrückläufer zu minimieren.

Darüber hinaus sehen wir für unser Unternehmen derzeit keine wesentlichen Risiken.

Gesamtaussage:

Die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung unseres Unternehmens werden regelmäßig analysiert und bewertet, um mit entsprechenden Maßnahmen reagieren zu können. Aufgrund unserer guten Ertrags- und Liquiditätslage sehen wir uns gut für die Zukunft gerüstet, auch wenn sich die wirtschaftliche Entwicklung aufgrund weltweiter Krisen verschlechtern sollte.

V. Risikomanagement und Risikokategorien der Finanzinstrumente

In unserem Unternehmen setzen wir im Risikomanagement und bei der Risikofrüherkennung folgende Systeme ein: Zielvereinbarungen mit den Herstellern, Planungsrechnungen, Abweichungsanalysen, Deckungsbeitragsrechnung nach Sparten sowie Liquiditäts- und Forderungsmanagement. Wirtschaftliche Fehlentwicklungen sowie etwaige Risiken können durch die eingesetzten Systeme frühzeitig erkannt werden.

Finanzinstrumente setzen wir keine ein.

 

gez. Karl Keilhauer, Geschäftsführer

gez. Martin Keilhauer, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

HEITZ SPORTWAGEN GMBH, GARMISCH-PARTENKIRCHEN

Registergericht: München

Registernummer: HRB 137165

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen 1.251.568,00 583.902,00
1.251.568,00 583.902,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.983.878,48 8.409.430,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 940.811,33 1.040.370,54
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 366.214,36 95.299,39
8.290.904,17 9.545.100,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.375,00 0,00
9.546.847,17 10.129.002,02

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 40.000,00 40.000,00
II. Kapitalrücklage 2.060.000,00 2.060.000,00
2.100.000,00 2.100.000,00
B. Rückstellungen 205.185,00 157.202,00
C. Verbindlichkeiten 7.241.662,17 7.871.800,02
- davon aus Steuern: EUR 15.237,12 (Vorjahr: EUR 32.636,90)
9.546.847,17 10.129.002,02

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 4.723.304,69 4.876.522,24
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.200.405,13 -1.095.861,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -204.981,67 -193.963,72
-1.405.386,80 -1.289.824,72
3. Abschreibungen -192.877,34 -150.024,02
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.172.400,76 -942.294,33
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -180.448,54 -46.950,55
- davon an verbundene Unternehmen: -45.798,58 (Vorjahr: -15.791,93)
6. Ergebnis nach Steuern 1.772.191,25 2.447.428,62
7. Sonstige Steuern -14.305,73 -17.881,34
8. Aufgrund von Gewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne -1.757.885,52 -2.429.547,28
9. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

HEITZ SPORTWAGEN GMBH, GARMISCH-PARTENKIRCHEN

I. Bilanzierungsgrundsätze

Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 des Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen.

Die erworbenen Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei den Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen nach der linearen Methode und zeitanteilig.

Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort als Betriebsausgaben verrechnet. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände pauschal wertberichtigt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz zum 31.12.2023

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten im Anschluss an dieses Dokument dargestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN Stand am 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
SACHANLAGEN 1.440.569,02 947.973,34 352.017,26 2.036.525,10
1.440.569,02 947.973,34 352.017,26 2.036.525,10
ABSCHREIBUNGEN Stand am 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
SACHANLAGEN 856.667,02 192.877,34 264.587,26 784.957,10
856.667,02 192.877,34 264.587,26 784.957,10
BUCHWERTE Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
SACHANLAGEN 1.251.568,00 583.902,00
1.251.568,00 583.902,00

2. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf, ebenso im Vorjahr.

In der Position Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.295,7 (Vorjahr TEUR 2.688,2) enthalten.

IV. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

31.12.2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
Gesamtschuldnerische Mithaftung für Bankverbindlichkeiten 4.705,9 4.168,3

Die gesamtschuldnerische Mithaftung betrifft in voller Höhe Bankverbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen.

Das Risiko einer Inanspruchnahme ist als gering zu bewerten, da die Schuldnerin ihren Verpflichtungen in der Vergangenheit immer nachgekommen ist. Erkenntnisse über eine Verschlechterung der finanziellen Verhältnisse liegen nicht vor.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus dem Verkauf von Fahrzeugen bestehen branchenübliche Rücknahmeverpflichtungen für die Jahre 2024 bis 2027 in Höhe von TEUR 5.35,2 zzgl. Umsatzsteuer.

Die jährlichen Verpflichtungen aus Pachtverträgen betragen TEUR 300.

3. Angaben zu den Geschäftsführungsorganen

Zum Geschäftsführer der Gesellschaft war während des Geschäftsjahres

Herr Karl Keilhauer

Herr Martin Keilhauer

bestellt.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2023 16 Arbeitnehmer beschäftigt.

 

Garmisch-Partenkirchen, 21. Februar 2024

gez. Karl Keilhauer, Geschäftsführer

gez. Martin Keilhauer, Geschäftsführer

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Heitz Sportwagen GmbH

Garmisch-Partenkirchen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Heitz Sportwagen GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heitz Sportwagen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heitz Sportwagen GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

 

München, 5. April 2024

Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte

Wiedemann, Wirtschaftsprüfer

Metzler, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde gemäß Gesellschafterbeschluss vom 18. April 2024 festgestellt.

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