Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 90990
Eingetragen
12.5.2011
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und Reinigungsmitteln
Gegenstand
Vorbereitung, Organisation, Bereitstellung und Durchführung der Logistik im Zusammenhang mit der Herstellung, dem Vertrieb und der Vermarktung von Konsumgütern aller Art, insbesondere von Kosmetik- und Parfumprodukten, Schmuck, Bekleidung und Accessoires.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Mathias Joachim Delor
seit 10.7.2014
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CNL GmbH

Sulzbach (Taunus)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1. Bilanz zum 31. Dezember 2023

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Konzerns

1. Allgemeines

Die CNL GmbH ist ein Logistikunternehmen, welches im Wesentlichen als Schwesterunternehmen für die cosnova GmbH tätig ist.

Die cosnova Beauty GmbH hält 100% der Anteile an der CNL GmbH, Sulzbach (Taunus) sowie an der cosnova GmbH, Sulzbach (Taunus). Eigentümerin der cosnova Beauty GmbH ist die Carame Holding AG, Sulzbach (Taunus).

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 beschäftigte das Unternehmen 132 Mitarbeiter*innen (versus 117 Mitarbeiter*innen zum Ende 2022) in Butzbach.

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft steuert unverändert zum Vorjahr nach Umsatz.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

Die CNL ist hauptsächlich als Logistikunternehmen für das Schwesternunternehmen cosnova GmbH tätig, welche als Vertriebs- und Marketinggesellschaft im Bereich der dekorativen Kosmetik tätig ist. Der Geschäftsverlauf der CNL ist somit abhängig vom Kosmetikmarkt im allgemeinen und insbesondere von der Entwicklung der cosnova GmbH. Aus dem Grund wird nachfolgend die Entwicklung des Kosmetikmarkts anstatt des Logistikmarkts dargestellt.

1. Entwicklung des Kosmetikmarkts und Geschäftsverlauf von CNL

Entwicklung des GLOBALEN Kosmetikmarktes

Der globale Kosmetikmarkt ist auch in 2023 wieder stark gewachsen. L'Oreal schätzt das wertmäßige Wachstum des globalen Beauty Marktes in 2023 auf 8%. Wir gehen davon aus, dass dabei der Markt der dekorativen Kosmetik noch stärker gewachsen sein dürfte. Diese Entwicklung lässt sich u.a. auf Post-COVID Effekte zurückführen. Nach der langen Zeit der Pandemie war der Wunsch, soziale Kontakte wieder zu intensivieren, sehr groß. Dies hat insbesondere den Markt der dekorativen Kosmetik stark beflügelt. Basierend auf NielsenIQ Daten wissen wir, dass der Mass Make-up Markt in Deutschland mit 23% (2023 vs. 2022) besonders stark gewachsen ist.

Ein Teil des Beauty Wachstums ist auf Preiserhöhungen zurückzuführen, getrieben durch die vergleichsweise hohe Inflation (weltweite Inflation: 6,9% gem. OECD consumer price index 2023). In Zeiten höherer Inflation und Kaufkraftverlust weichen Konsument*innen auf niedrig-preisigere Produkte aus, meist zu Lasten der sogenannten Masstige-Marken.

Darüber hinaus hat die hauptsächlich durch Energiepreissteigerungen ausgelöste Inflation Einfluss auf den Beschaffungsmarkt. So sind auch in diesem Jahr die Herstellungs- und Logistikkosten weiter gestiegen. Außerdem haben sich die Störungen der Lieferketten, wie sie aufgrund von Lockdown-Maßnahmen in China, durch den Krieg in der Ukraine sowie durch stark gestiegene Nachfrage im Geschäftsjahr 2022 vorherrschten, erst nach und nach wieder abgebaut. Dadurch kam es auch in 2023 bei unseren Herstellern zu Verfügbarkeitsproblemen und -verzögerungen bei Rohstoffen und Packmitteln, was wiederum Produktionsverzögerungen zur Folge hatte. Die dadurch bedingten Lieferverzögerungen unserer Hersteller führten auch in 2023 weiterhin zu Bestandslücken und Einschränkungen bei der Lieferfähigkeit von cosnova an unsere Kunden, die erst allmählich im zweiten Halbjahr des Jahres durch kontinuierliche Investitionen in die Kapazitäten unserer Lieferanten reduziert werden konnten.

Entwicklung cosnovas - DEUTSCHLAND

Von der sehr erfreulichen Entwicklung des Kosmetikmarktes, insbesondere in Deutschland, konnte auch cosnova profitieren. Darüber hinaus ist der Marktanteil von cosnova (Menge gemäß NielsenIQ) weiter auf jetzt 41,9% gestiegen (Vorjahr 40,3%). Besonders hervorzuheben ist, dass jede der beiden Marken von cosnova sowohl ihren mengen- als auch wertmäßigen Marktanteil weiter ausbauen konnten. Beide Marken sind mengenmäßig die Nummer 1 (essence) und Nummer 2 (Catrice) in Deutschland. Nach Wert hat Catrice (Marktanteil Wert in 2023: 11,3%) die Marke L'Oréal Paris (Marktanteil Wert in 2023: 9,7%) überholt und ist zur Nummer 3 aufgestiegen. Auch essence konnte den wertmäßigen Marktanteil von 13,8% auf 14,5% signifikant steigern und hat damit die Position als Nummer 2 im Markt der dekorativen Kosmetik in Deutschland hinter Maybelline gefestigt.

Im Vergleich zum vor-Corona-Jahr 2019 hat cosnova den Umsatz (Abverkaufsumsatz gemäß NielsenIQ) in 2023 um 44,0% erhöht, während der Markt im gleichen Zeitraum nur um 21,5% zugelegt hat. Zusammenfassend können wir festhalten, dass das Jahr 2023 für cosnova im Heimatmarkt Deutschland erneut ein herausragendes Jahr war.

Entwicklung cosnovas - EUROPA

Das Absatzgebiet von cosnova erstreckt sich auf so gut wie alle Länder Europas. Unser Ziel ist es weiterhin, unsere Präsenz in existierenden Märkten über weiteren Distributions- und Sortimentsaufbau auszubauen. Dies kann sowohl über den klassischen Handel als auch über den E-Commerce geschehen.

Unsere Marke "essence" war schon im Jahr 2022 die meistverkaufte dekorative Kosmetikmarke in zahlreichen europäischen Ländern, inklusive Deutschland (NielsenIQ). Basierend auf NielsenIQ sowie einer Umrechnung der wertmäßigen Daten von Euromonitor gehen wir davon aus, dass essence der Mengenmarktführer insgesamt in Europa ist (West und Ost, ohne GUS-Staaten, Quelle Euromonitor 2022). Die Marke hat während und nach der Corona-Pandemie zusätzliche Marktanteile gewonnen, weshalb wir erwarten, dass wir diese Position auch im Jahr 2023 ausbauen konnten.

cosnova hat in den letzten Jahren die Präsenz über verbundene Unternehmen in wichtigen Märkten weiter ausgebaut.

Insgesamt hat cosnova auch in Europa vom starken Wachstum des Kosmetikmarktes in 2023 profitiert. Darüber hinaus konnte cosnova in einigen Märkten wie z.B. in den Niederlanden, Italien und Spanien überproportional wachsen. Alle drei genannten Länder gehören zusammen mit dem Heimatmarkt Deutschland sowie den USA zu den fünf umsatzstärksten Märkten für cosnova. Insgesamt sind wir mit der Geschäftsentwicklung in Europa zufrieden. Von der positiven Entwicklung der cosnova GmbH erhoffen wir uns aufgrund des direkten Einflusses in den kommenden Jahren ein überproportionales Umsatzwachstum.

Entwicklung cosnovas - AUSSEREUROPÄISCHE REGIONEN

Im Jahr 2023 war cosnova in ca. 85 Ländern weltweit distribuiert. Dabei haben sich die meisten Märkte von den Auswirkungen der Pandemie weiter erholt. Insbesondere in der Region Nord-Amerika und Mittlerer Osten/Nord-Afrika sowie in der stark von der COVID-19 Pandemie in 2020 betroffenen Region Lateinamerika haben sich die Umsätze sehr positiv entwickelt. Dort kann cosnova zum Teil hohe zweistellige Wachstumsraten verzeichnen. Dagegen ist unser Umsatz in der Region Asien inklusive China zurückgegangen.

Insgesamt gelang es uns, in den meisten der rund 85 Ländern, in denen cosnova tätig ist, die jeweilige Fläche im Handel auszuweiten und die Distributionskanäle weiter zu stärken. Der Erfolg in den vergangenen zwölf Monaten wurde unter anderem durch die steigende Regionalisierung der Sortimentsangebote von essence und Catrice ermöglicht.

Es ist unser klares Ziel für die nächsten Jahre, unsere Marktposition in der Region außerhalb Europas zu verstärken.

2. Ertragslage

Der Umsatz der CNL GmbH stieg von TEUR 12.288 im Vorjahr auf TEUR 16.345 (+33%), im Wesentlichen getrieben durch gestiegene Abwicklungsmengen und der angepassten Preisliste, und lag damit im ursprünglichen Plan.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind zum Vorjahr von TEUR 44 auf TEUR 38 gesunken.

Der Materialaufwand hat sich im Vergleich zu 2022 von TEUR 5.759 auf TEUR 8.447 erhöht. In Relation zum Bruttoumsatz (+33%) ist der Materialaufwand (+46,7%) mehr gestiegen. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch Preiserhöhungen im Werkvertrag und höhere Aufwendungen für bezogene Leistungen in den Bereichen Labeling und Kommissionierung.

Die Personalkosten haben sich in 2023 im Vergleich zu 2022 von TEUR 4.721 auf TEUR 5.401 erhöht. Grund für die Erhöhung ist im Wesentlichen ein Personalaufbau.

Der Anstieg der Abschreibungen von TEUR 24 auf TEUR 36 ist auf die Anschaffung neuer Stapler im Jahr 2023 zurückzuführen.

Der sonstige betriebliche Aufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.103 auf TEUR 2.527 erhöht. Dies liegt vor allem am erhöhten Instandhaltungsbedarf, höheren Aufwendungen für die Personalbeschaffung aufgrund des Personalaufbaus sowie erhöhtem Beratungsaufwand in den Bereichen Logistik und Finance.

Der Fehlbetrag hat sich im Wesentlichen aufgrund des Umsatzanstiegs in 2023 von TEUR 289 auf TEUR 41 verringert.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 3.125 (Vorjahr: TEUR 2.113) gestiegen.

Die Vorratsbestände sind um TEUR 92 auf TEUR 325 und damit um 22,1% gesunken (Vorjahr: TEUR 417). Der Rückgang der Vorräte resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Einkaufpreisen sowie weniger Menge in materialkostenintensiven Leistungen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.508 auf TEUR 1.691 gestiegen aufgrund von höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Die Flüssigen Mittel sind um TEUR 765 auf TEUR 846 gestiegen (Vorjahr TEUR 81). Der Anstieg ist hauptsächlich auf die Kapitalerhöhung zurückzuführen.

Das Eigenkapital erreichte u.a. aufgrund einer Kapitalerhöhung TEUR 1.111 (Vorjahr: TEUR 652) bei einer Bilanzsumme von TEUR 3.125 (Vorjahr: TEUR 2.113). Die Eigenkapitalquote betrug damit 35,6% (Vorjahr: 30,9%).

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen aufgrund höherer Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Bonuszahlungen von TEUR 475 im Vorjahr auf TEUR 677 gestiegen.

Die Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 351 auf TEUR 1.337 (Vorjahr: TEUR 986) erhöht. Davon sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 863 (Vorjahr: TEUR 487) gestiegen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf TEUR 377 (Vorjahr: TEUR 447) gesunken.

4. Investitionen

Die Investitionen in das Anlagevermögen (ohne geringwertige Wirtschaftsgüter) im Bereich Sachanlagen betreffen hauptsächlich gekaufte Flurförderfahrzeuge. Für 2024 sind wieder Investitionen in Flurförderfahrzeuge geplant.

5. Finanzlage

CNL hat wie im Jahr 2022 keine externe Bankenfinanzierungen. Es bestehen jedoch Leasingverträge für Maschinen.

In Summe weist CNL einen Barmittelbestand von TEUR 846 per Ende 2023 aus (Vorjahr: TEUR 81). Die kurzfristigen Vermögensgegenstände (TEUR 2.926) decken die kurzfristigen Verbindlichkeiten (TEUR 2.014).

III. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1. Risikomanagement

In der CNL GmbH erfolgt ein monatliches Risikomanagement im Rahmen der Unternehmenssteuerung. Primär wird die Umsatzentwicklung zum Plan (aktueller Forecast) sowie die Entwicklung von Kosten zum Budget (Plan zu Beginn des Jahres) betrachtet. Dabei werden in der Geschäftsführung auch aktuelle Risiken und Chancen und deren Einfluss auf die strategische und finanzielle Entwicklung des Unternehmens diskutiert.

2. Chancenbericht

Die Geschäftsführung sieht in den folgenden Bereichen moderate bis hohe Chancen für die Entwicklung CNL:

Bereich Einstufung
Verbesserung der Lieferfähigkeit Hoch
Digitalisierung Moderat

Die Einstufung ergibt sich aus einer Kombination von Eintrittswahrscheinlichkeit und der erwarteten Auswirkung auf den Geschäftserfolg CNLs. Im Folgenden werden die Chancen mit der höchsten Einstufung näher beschrieben.

Verbesserung der Lieferfähigkeit von cosnova: Die bereits im Jahr 2022 aufgetretenen Lieferengpässe setzten sich auch im ersten Halbjahr 2023 fort. Ab dem Sommer 2023 kam es dann aber zu einer sukzessiven Verbesserung der Lieferfähigkeit von cosnova. Dies ist im Wesentlichen auf die bereits ab Frühjahr 2022 initiierten Maßnahmen zurückzuführen. In der positiven Entwicklung des Servicelevels von cosnova sehen wir eine hohe Chance, durch steigende Abwicklungsmengen mehr Umsatz zu erzielen.

Digitalisierung: Die fortschreitende Digitalisierung in den operativen Prozessen birgt diverse Optimierungsmöglichkeiten, so dass durch den verstärkten Einsatz von modernen, vernetzten IT-Systemen neben Effizienzsteigerungen auch eine verbesserte operative Qualität und gesteigerte Kosteneffizienz ermöglicht werden kann. Sollte der Trend weiter anhalten, so können sich hieraus auch eine Erhöhung der Durchsatzleistung und somit weitere Wachstumschancen für die CNL ergeben. Die damit verbundenen Chancen schätzen wir als moderat ein.

3. Risikobericht

Die Geschäftsführung sieht in den folgenden Bereichen moderate bis hohe Risiken für die Entwicklung des Unternehmens:

Bereich Einstufung
Inflation / Zinsentwicklung / Marktentwicklung Moderat bis hoch
Lagerkapazität Moderat bis hoch
Fachkräftemangel Moderat
Lieferkette Moderat

Die Einstufung ergibt sich aus einer Kombination von Eintrittswahrscheinlichkeit und der erwarteten Auswirkung auf den Geschäftserfolg der Gesellschaft. Im Folgenden werden die Risiken mit der höchsten Einstufung näher beschrieben.

Inflation / Zinsentwicklung / Marktentwicklung: Wir gehen derzeit davon aus, dass sich Inflation und Zinsen in 2024 tendenziell wieder nach unten bewegen werden. Dennoch bleibt zunächst abzuwarten, inwieweit der starke Anstieg der Zinsen im vergangenen Jahr in einzelnen Märkten zu Wachstumseinbußen bzw. Rezessionen führen wird. Dies stellt sicherlich auch ein Risiko für die Konsumgüterindustrie dar, allerdings schätzen wir die Risiken speziell auf den Kosmetikmarkt als gering bis moderat ein.

Gleichzeitig stellen die derzeitigen Inflations- und Zinsraten auch ein Risiko für die Kostenentwicklung der CNL dar. Steigende Energie- sowie Einkaufspreise und nachgelagert dann auch steigende Löhne haben den Druck auf der Kostenseite im Jahr 2023 weiter erhöht.

Und schließlich wirken sich steigende Zinsen auch auf die Finanzierung bei Lieferanten und Kunden aus, und damit auf die Fähigkeit unser Wachstum zu finanzieren. Zusammenfassend schätzen wir die Risiken durch Inflation und Zinsentwicklung als moderat bis hoch ein.

Lagerkapazität: Durch die Erhöhung der Reichweite der einzelnen Produkte unseres Schwesterunternehmens cosnova GmbH werden entsprechend mehr Kapazitäten gebunden. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko, dass es zu Engpässen bei den vorhandenen Lagerkapazitäten kommen kann. Durch ein engmaschiges Tracking der belegten und freien Stellplätze des Lagers wird versucht, den Engpässen frühzeitig entgegenzuwirken und entsprechende Eskalationen gegenüber der cosnova GmbH einzuleiten. Maßnahmen durch cosnova sind u.a. durch Vernichtung von Altbeständen oder Anmietung weiterer externer Lagerstellplätzen. Die Risiken aus dem Engpass an Lagerkapazität werden in Verbindung mit den Gegenmaßnahmen als moderat bis hoch eingeschätzt.

Fachkräftemangel: Ebenfalls bedeutend für eine reibungslose Erbringung ihrer Logistikdienstleistungen ist für die CNL die Verfügbarkeit von angemessen qualifizierten Arbeitskräften zu wettbewerbsadäquaten Konditionen. Für den Fall, dass geeignete Arbeitskräfte nicht oder nur eingeschränkt verfügbar sein sollten, besteht das moderate Risiko, dass die CNL ihre Dienstleistungen aufgrund erhöhter Personalkosten nicht vereinbarungsgemäß oder nur auf wirtschaftlich nicht auskömmliche Weise erbringen kann. Dies gilt neben dem gewerblichen Bereich auch für qualifizierte Logistikfachkräfte, was sich negativ auf die kurz- oder mittel- und langfristige Geschäfts- und Ergebnisentwicklung der CNL GmbH auswirken kann. Die CNL GmbH begegnet diesem Risiko durch intensive und systematische Personalbeschaffung sowie vielfältige Maßnahmen zur Entwicklung und Förderung ihrer Mitarbeiter. Daneben werden zur Vermeidung von gesundheitlichen Risiken und von Unfällen der Mitarbeiter regelmäßige Gesundheits- und Sicherheitsmanagementschulungen veranstaltet. Die Risiken aus dem Fachkräftemangel werden insbesondere in Verbindung mit den eingeleiteten Maßnahmen als moderat eingeschätzt.

Lieferkette: Einen wesentlichen Einfluss auf das Geschäftsergebnis haben die Herausforderungen in der globalen Lieferkette. Sollten die Lieferschwierigkeiten mittelfristig anhalten, hat das Auswirkungen auf den größten Kunden der Gesellschaft und dies führt zu zusätzlichen Risiken in Bezug auf das Angebot an Kapazitäten zur Erbringung der Dienstleistungen der CNL. Mittelfristig kann aus anhaltenden Störungen der Logistikketten ein Rückgang der Nachfrage nach logistischen Dienstleistungen resultieren, der einen negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben kann. Die Risiken auf die Geschäftsentwicklung schätzen wir als moderat ein.

4. Zusammenfassung der Chancen- und Risikolage

Die oben genannten Einschätzungen zur Chancen- und Risikolage basieren auf einer gemeinsamen Evaluation der Geschäftsführer.

Die bedeutendste Chance für CNL besteht derzeit in der Verbesserung der Lieferfähigkeit. Die daraus resultierende Möglichkeit der Erhöhung der Durchsatzleistung birgt weitere Wachstumschancen.

Die größten Risiken für CNL sind derzeit die noch immer teilweise gestörten Lieferketten und die damit verbundene schlechte Lieferfähigkeit sowie die Marktentwicklung. Darüber hinaus bleibt die weltwirtschaftliche Lage durch eine potenzielle weitere Eskalation des Russland-Ukraine Kriegs sowie des Konflikts im Nahen Osten fragil. Auch aufgrund der Erfahrungen im Geschäftsjahr 2023 halten wir die oben aufgeführten Risiken für nicht bestandsgefährdend.

IV. PROGNOSEBERICHT

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 eine weiterhin positive Entwicklung des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr im oberen einstelligen Prozentbereich bedingt durch einen moderaten Anstieg der abgewickelten Menge in logistischen Einheiten. Allerdings gehen wir davon aus, dass sich das Wachstum deutlich abschwächen wird, da wir insbesondere ein deutlich moderateres Marktwachstum im niedrigen einstelligen Bereich erwarten.

Bezüglich des Jahresfehlbetrags erwarten wir, vor allem getrieben durch Kostensteigerungen, aber auch durch die bereits vereinbarte Preisliste mit dem verbundenen Unternehmen, eine leicht rückläufige Entwicklung im Vergleich zu 2023.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen moderaten Personalaufbau im Warehouse, im Bereich Kommissionierung, aufgrund des geplanten Mengenwachstums.

Angesichts des anhaltenden Booms der Kosmetikbranche bleiben wir für das Jahr 2024 trotz der erwähnten Risiken sehr optimistisch.

 

Sulzbach (Taunus), den 25. März 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 198.829,81 78.945,75
198.829,81 78.945,75
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 325.362,75 417.648,44
325.362,75 417.648,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.505,06 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.652.212,39 1.502.930,01
3. Sonstige Vermögensgegenstände 26.572,42 5.373,56
1.691.289,87 1.508.303,57
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 845.529,28 80.533,33
2.862.181,90 2.006.485,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 63.501,70 27.996,89
3.124.513,41 2.113.427,98

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.500.000,00 1.000.000,00
III. Verlustvortrag -372.845,50 -84.088,55
IV. Jahresfehlbetrag -41.324,90 -288.756,95
1.110.829,60 652.154,50
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 179,00
2. Sonstige Rückstellungen 676.755,71 475.326,52
676.755,71 475.505,52
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 863.183,09 486.824,17
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 376.956,15 447.372,39
3. Sonstige Verbindlichkeiten 96.788,86 51.571,40
davon aus Steuern € 91.703,15 (Vj. € 49.747,66)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 2.033,53 (Vj. € 1.823,74)
1.336.928,10 985.767,96
3.124.513,41 2.113.427,98

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 16.345.293,05 12.287.668,35
2. Sonstige betriebliche Erträge 37.834,86 44.013,21
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -2.077.714,47 -1.460.773,52
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -6.369.406,86 -4.298.558,57
-8.447.121,33 -5.759.332,09
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.417.022,39 -3.873.170,74
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -984.176,59 -847.762,46
davon für Altersversorgung € 41.549,97 (Vj. € 43.974,21)
-5.401.198,98 -4.720.933,20
5. Abschreibungen auf Sachanlagen -36.410,45 -24.248,18
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.527.237,62 -2.103.042,25
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 -1.610,82
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -4.764,44
davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00 (Vj. € 4.324,44)
9. Ergebnis nach Steuern -28.840,47 -282.249,42
10. Sonstige Steuern -12.484,43 -6.507,53
11. Jahresfehlbetrag -41.324,90 -288.756,95

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die CNL GmbH hat ihren Sitz in Sulzbach (Taunus). Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HR B 90990 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Annahme der Unternehmensfortführung des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Die Erleichterungen aufgrund der Größenklasse werden für die Offenlegung in Anspruch genommen.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gliederung des Jahresabschlusses folgt dem für Kapitalgesellschaften vorgeschriebenen Schema der §§ 266 und 275 HGB. Der Anhang wurde entsprechend den §§ 284 ff. HGB aufgestellt.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Das Sachanlagevermögen hat eine Nutzungsdauer von 3-8 Jahren. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB). Die Abschreibung erfolgt linear.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Der Kassenbestand sowie das Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Stichtag darstellen. Sie werden zum Nennwert angesetzt.

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag bilanziert.

Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

AKTIVA

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem beigefügten Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind keine Forderungen gegen die Gesellschafterin enthalten.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen € 1.652.212,39 (Vorjahr: € 1.502.930,01) den Lieferung- und Leistungsverkehr und sind innerhalb eines Jahres fällig.

PASSIVA

1. Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr € 25.000,00. Die Kapitalrücklagen wurden im Geschäftsjahr durch eine Kapitaleinlage der Gesellschafterin, um € 500.000,00 erhöht.

2. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten u. a. Rückstellungen für Personal i.H. von € 456.258,80 (Vorjahr: € 382.375,61), Rückstellungen für Abschlusskosten i.H. von € 7.200,00 (Vorjahr: € 7.550,00) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen i.H. von € 213.296,91 (Vorjahr: € 85.400,91).

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Gesamtbetrag in Höhe von € 1.336.928,10 (Vorjahr: € 985.767,96) innerhalb eines Jahres fällig. Darin sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 376.956,15 (Vorjahr: € 447.372,39) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 91.703,15 (Vorjahr: € 49.747,66) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 2.033,53 (Vorjahr: € 1.823,74) enthalten.

Besondere Sicherheiten außer den üblichen Eigentumsvorbehalten für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 25.452,71 wurden nicht bestellt.

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

bis zu einem Jahr T€ 49
ein bis fünf Jahre T€ 63
größer fünf Jahre T€ 0
Gesamtbetrag T€ 112

Der Vorteil von Miet- und Leasingverträgen liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt.

2. Konzernverhältnisse

Die Anteile der Gesellschaft gehören zu 100 % der cosnova Beauty GmbH, Sulzbach (Taunus).

Die Jahresabschlüsse der CNL GmbH und der cosnova Beauty GmbH werden in den auf den 31. Dezember 2023 aufgestellten Konzernabschluss der Carame Holding AG mit Sitz in Sulzbach (Taunus) einbezogen. Dies entspricht dem kleinsten und größten Konsolidierungskreises des Mutterunternehmens zugleich.

Der Konzernabschluss der Carame Holding AG wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

3. Angaben über Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 118 Mitarbeiter, davon 35 Frauen und 83 Männer beschäftigt. Davon waren 69 gewerbliche Mitarbeiter und 49 Mitarbeiter in der Verwaltung.

Geschäftsführer:

Herr Francisco Javier González-Moreno, Vorstand Caramé Holding AG

Herr Mathias Joachim Delor, Chief Operations Officer cosnova GmbH

Herr Michael Melanschek, Geschäftsführer der CNL GmbH

Eine Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt, da keiner der Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält.

4. Honorar des Abschlussprüfers

Die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers unterbleibt an dieser Stelle, da diese Angabe im Konzernabschluss erfolgt.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführer beabsichtigen, der Gesellschafterversammlung vorzuschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € 41.325,90 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Sulzbach (Taunus), 25. März 2024

gez. Francisco Javier González-Moreno, Geschäftsführer

gez. Mathias Joachim Delor, Geschäftsführer

gez. Michael Melanschek, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 126.453,70 156.294,51 0,00 282.748,21
126.453,70 156.294,51 0,00 282.748,21
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.507,95 36.410,45 0,00 83.918,40
47.507,95 36.410,45 0,00 83.918,40
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 198.829,81 78.945,75
198.829,81 78.945,75

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CNL GmbH, Sulzbach (Taunus)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CNL GmbH, Sulzbach (Taunus), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden-geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CNL GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 25. März 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Daniel Spengemann, Wirtschaftsprüfer

ppa. Vanessa Faust, Wirtschaftsprüferin

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