Orlog GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henrik Kalow seit 4.12.2019 | Geschäftsführer |
Marius Fritz Kalow seit 6.6.2017 | Geschäftsführer |
Diana Dorrmann seit 10.11.2015 | Prokura |
Dagmar Raczek seit 14.7.2003 | Prokura |
Michael Kalow seit 14.7.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.77% | |
| 33.77% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wilde Cosmetics GmbHEltville am Rhein (vormals: Oestrich-Winkel)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftstätigkeit Die Wilde Cosmetics GmbH entwickelt, produziert und vertreibt ein breites Sortiment kosmetischer Produkte. Den Schwerpunkt bildet der Bereich der Hand-, Nagel- und Fußpflege; ebenso zählen Make-Up, Mikrodermabrasion, Permanent Make-Up und Lashes zu dem Produktsortiment. Die Wilde Cosmetics hat die Beteiligung an der Monteil Cosmetics International GmbH im Juli 2019 auf 100 % erhöht. Sie hat die Anteile der Brain AG im Juli 2019 erworben. Monteil Cosmetics International GmbH vertreibt hochwertige Gesichts- und Körperpflegeprodukte und stellt damit eine ideale Ergänzung zum Produktsortiment der Wilde Cosmetics GmbH dar. Darüber hinaus hält die Wilde Cosmetics seit dem 01.01.2023 51% der Unternehmensanteile der Miss Sophie GmbH, die als bekannte eCommerce Brand Nagelfolien vertreibt. Im Inland sind Kosmetikinstitute, Nagelstudios, Friseurgeschäfte, Fußpflege-Institute, d.h. Einrichtungen mit kosmetischer Dienstleistung, ein großer Teil der Kundschaft. Ebenso zählt die Parfümerie (sowohl die inhabergeführten als auch die Ketten) zu den Kunden von Wilde Cosmetics. Im Inland erfolgt der Vertrieb direkt an die Institute bzw. an den Gewerbetreibenden. Im Ausland erfolgt die Belieferung über die Generalimporteure bzw. regionale Distributeure. Ebenso unterhält Wilde Cosmetics GmbH einen Endverbrauchershop im Internet, so dass der Endkunde direkt bei Wilde Cosmetics einkaufen kann. Die Produkte der Wilde Group werden weltweit vertrieben, wobei der Hauptabsatzmarkt der europäische Markt ist. In Europa zählt Wilde Cosmetics GmbH im Bereich der professionellen Hand- und Fußpflege zu den Marktführern. Forschung und Entwicklung Die Forschung und Entwicklung bleibt ein wichtiges Unternehmensziel, sowohl im Bereich der Produkte als auch in der Grundlagenforschung. Über die eigene Forschung hinaus, wird ein sehr enger Kontakt zu dermatologischen Kliniken und Universitäten gehalten. Darüber hinaus bestehen weitere Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, um zeitnah die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Rohstofftechnik zu erhalten und besonders spannende Inhaltsstoffe zu finden. Es bleibt ein wichtiges Unternehmensziel der Wilde, die eigene Entwicklung voranzutreiben, um zeitnah marktgerechte Produkte zu erhalten, die sich deutlich vom Wettbewerb abheben. In 2023 lag der Schwerpunkt weiterhin in der Entwicklung neuer lichthärtender Nagellacksysteme, die durch vegane und nachhaltige Inhaltsstoffe gekennzeichnet und entsprechend ausgelobt werden können. Unsere Investitionen in diesem Bereich lagen bei rd. € 100.000. Entwicklung in 2023 Die Entwicklung des Hauptabsatzmarktes der Wilde Group wird maßgeblich durch Nagel- und Kosmetikstudios in Europa beeinflusst. Nach dem Ausbruch des Ukraine Krieges sowie der gestiegenen Inflation ist das Konsumverhalten weiterhin gedämpft. Dementsprechend haben sich die Umsätze in dem Geschäftsbereich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um ca. -2% verringert. Parallel konnte der aufgrund von Lieferkettenprobleme hohe Inventurbestand um -17% abgebaut werden sowie der Materialaufwand um insgesamt 22% verringert werden. Signifikante Wertberichtigungen auf Beteiligungswerte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen waren im Jahr 2023 nicht notwendig.
Das EBITDA wird definiert als Ergebnis vor Zinsen und Steuern, Abschreibungen/ Zuschreibungen auf das Anlagevermögen sowie das Umlaufvermögen. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Allgemeine wirtschaftliche Lage Deutschland Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.
Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe ging zurück, die meisten Dienstleistungsbereiche stützten die Wirtschaft Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Private und staatliche Konsumausgaben sanken, Ausrüstungsinvestitionen sendeten positive Signale Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Branchensituation 2023 Darstellung des Marktumfeldes Für ein attraktives Äußeres, gepflegte Kleidung und eine saubere Wohnung gaben die Verbraucherinnen und Verbraucher im Jahr 2023 mehr aus als je zuvor. Auf Basis von Hochrechnungen für das Gesamtjahr melden die im Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) organisierten Unternehmen einen Umsatzanstieg um 8,4 Prozent auf 33,4 Milliarden Euro. Der Inlandsumsatz legt um 8,6 Prozent auf 21,1 Milliarden Euro zu. Der Exportumsatz wächst um 8,1 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro. Sorge bereiten den Unternehmen anhaltend hohe Kosten für Energie und Rohstoffe und die mit der Zuspitzung der weltpolitischen Lage verbundene Planungsunsicherheit. Fachkräftemangel und wachsende Bürokratie verstärken zusätzlich den Druck auf die überwiegend mittelständisch geprägte Industrie. Kosmetika sind gefragt Anhaltend trübes Konsumklima, ausgeprägte Sparneigung und allgemeine Zukunftssorgen - von diesem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld kann sich die Schönheitspflege- und Haushaltspflegeindustrie in diesem Jahr weitgehend lösen. Ihre Produkte bleiben Verbraucherlieblinge. Der Inlandsumsatz mit Körperpflege und Kosmetika stieg um 10,6 Prozent auf 15,8 Milliarden Euro. Dabei zeigten Deos die höchsten Zuwächse (plus 21,2 Prozent), gefolgt von dekorativer Kosmetik, also Lippenstift, Make-up, Nagellack & Co (plus 17,7 Prozent). Es folgen die Düfte mit 15,0 Prozent Umsatzsteigerung. Die Menschen wollen ihre persönliche Ausstrahlung zur Geltung bringen und sich in ihrer Haut wohl fu ̈hlen. Dafür sprechen die gestiegenen Umsätze bei Haarpflegemitteln (plus 9,9 Prozent), Bade- und Duschzusätzen (plus 9,2 Prozent) sowie bei Haut- und Gesichtspflege (plus 8,6 Prozent). Seifen und Syndets, die während der Pandemiejahre enorm nachgefragt waren, notieren als einzige Kategorie der Schönheitspflegeprodukte negativ (minus 8,9 Prozent). Gesellschaft im Dauerkrisenmodus - Wirtschaft unter Druck Mit Gewalt und Krieg in Europa und im Nahen Osten und der damit weiter verschärften weltpolitischen Krisensituation hat sich auch die angespannte Lage der Unternehmen verfestigt. Im Rahmen einer aktuellen Umfrage unter IKW-Mitgliedsunternehmen gaben 62 Prozent an, durch die Kostensteigerungen bei Energie und Rohstoffen stark oder sehr stark belastet zu sein. Hinzu kommen gestiegene Anforderungen durch Regulierung. Der Vorsitzende des IKW, Georg Held, sagt: "Unsere Unternehmen setzen sich mit Nachdruck und aus voller Überzeugung für Nachhaltigkeit ein. Allerdings sind allein durch den europäischen Green Deal mehrere tausend Seiten an Regelungen zu erwarten. Wir wünschen uns, dass bei Planung und Umsetzung die praktische Vernunft überwiegt, im Interesse einer gesunden Wirtschaft und damit auch einer erfolgreichen Nachhaltigkeitstransformation." Kostendruck und Bürokratie machen Unternehmen zu schaffen Die Branche hat mit stark gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten zu kämpfen. Im Rahmen einer aktuellen Umfrage unter IKW-Mitgliedsunternehmen nannten 82 Prozent der teilnehmenden Unternehmen die Kostenlasten als größte wirtschaftliche Herausforderung. Über die Hälfte nannte in dem Zusammenhang die schwierige Rohstoffbeschaffung und gestörte Lieferketten. IKW-Geschäftsführer Thomas Keiser sagt: "Gestiegene Kosten und erhöhter Aufwand durch immer mehr Regulierung und Bürokratie machen unseren Unternehmen zu schaffen. Unsere Branche stößt an Belastungsgrenzen. Schnelle Entlastung, Bürokratieabbau und Augenmaß bei Regulierung sind jetzt gefordert." 3. Gesellschafter und Geschäftsführung Auch im Jahr 2023 ist die Remiehma GmbH Mehrheitsgesellschafterin der Wilde Cosmetics GmbH mit 87,5% der Anteile. Daneben ist Michal Kalow mit 12,5% beteiligt. Eingetragene Geschäftsführer sind Michael Kalow, Marius Kalow sowie Henrik Kalow. 4. Umsatz- und Ertragslage Der Umsatz der Gesellschaft ging um T€ 164 zurück auf T€ 10.791 in 2023. Das Rohergebnis betrug in 2023 T€ 6.945 und lag damit um T€ 290 über dem Vorjahresniveau, was im Wesentlichen aus den Abverkäufen des bestehenden Inventars resultiert. Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 7 Prozentpunkte auf 31,2 % gesunken, was hauptsächlich durch Optimierungen sowie dem Abverkauf bereits erworbener Ware innerhalb der Beschaffung resultiert. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 4% auf T€ 3.178 verringert, was zu einer Senkung der Personalquote auf 31,0 % geführt hat (Vorjahr: 30,6 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von T€ 3.579 marginal auf T€ 3.634 erhöht. Das Betriebsergebnis hat sich von T€ -238 im Vorjahr auf T€ 75 in 2023 verändert, was durch die Stabilisierung des Geschäftsbereiches, Optimierungen im Personalbereich sowie veränderter Auftragsstruktur bedingt ist. 5. Vermögens- und Finanzlage Die Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres 2023 in der Lage, sämtliche finanzielle Pflichten zu erfüllen. Der Finanzmittelfonds zum Bilanzstichtag beläuft sich auf T€ 245 (Vorjahr T€ 1.944). Die Eigenkapitalquote betrug 71,8 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 5,98 Prozentpunkte erhöht. Das Fremdkapital bestand im Jahr 2023 insbesondere aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, welche fortlaufend getilgt werden, sowie Verbindlichkeiten aus dem Kauf von Geschäftsanteilen. Die Investitionen von rd. T€ 143 in 2023 betrafen insbesondere die Produktweiterentwicklungen bezüglich der Umstellung auf die Verbesserung der Produkteigenschaften sowie ein neues Endverbrauchershop System.
6. Kontroll- und Reportingsysteme Im Rahmen der Unternehmensplanung wird jährlich eine Chancen- und Risikenbewertung durchgeführt, in der Einzelrisiken identifiziert und bewertet werden. Die kontinuierliche Überwachung der Chancen und Risiken wird übergreifend durch ein internes Kontrollsystem gewährleistet. Zusätzlich gehört das Risikomanagement zum Aufgabengebiet jeder Führungskraft. Hierzu werden regelmäßig Auswertungen vom Controlling den jeweiligen Abteilungen zur Verfügung gestellt. Neue wesentliche Risiken sind im Rahmen des laufenden Berichtswesens oder durch Ad-hoc-Berichte umgehend an die Geschäftsführung zu melden. Planabweichungen bei Liquidität, Umsatz und Kosten werden regelmäßig untersucht und bei Notwendigkeit werden entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen. Eine eigene QS-Abteilung beschäftigt sich ausschließlich mit der Einhaltung gesetzlicher Qualitätsvorgaben, der Umsetzung von Verordnungen und interner Qualitätsstandards. 7. Personal Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Wilde Cosmetics GmbH durchschnittlich 70 festangestellte Mitarbeiter/innen. Die Zahl wird sich im Jahr 2024 durch Automatisierung und Outsourcing leicht verringern. Die Wilde Cosmetics GmbH ist nicht tarifvertraglich gebunden und hat keinen Betriebsrat. Ein umfassendes Schulungsprogramm wird angeboten. Gesetzlich vorgeschriebene Schulungen, wie z.B. Gefahrgut- und Datenschutzschulungen, werden durch externe Spezialisten durchgeführt. Neue Mitarbeiter werden zu Beginn ihrer Tätigkeit umfangreich zu den Themen Compliance und Datenschutz geschult. 8. Prognose 2024 Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Gesellschaft eine stabile bis leicht steigende Umsatzentwicklung. Gestiegene Preise für Dienstleistungen setzen den Markt der professionellen Nagelkosmetik unter Druck, die gestiegene Inflation sorgt bei potenziellen Kunden für Zurückhaltung beim Konsum von Kosmetikbehandlungen. In der zum Jahresende verabschiedeten Planung für das Jahr 2024 wird von einer operativen Marge (EBITDA) von etwa 5% ausgegangen. Die darauf aufbauende Finanzplanung für das Jahr 2024 sieht dementsprechend vor, dass die Gesellschaft in der Lage ist den Geschäftsbetrieb, das Working Capital und die notwendigen Investitionen aus dem laufenden Cashflow zu finanzieren. Chancen Die anhaltend intensive Forschung in Verbindung mit einem tiefen Marktumfeldverständnis finden Produkte und deren Anwendung der Wilde Cosmetics eine hohe Akzeptanz bei Kunden, insbesondere im der White Label Fertigung. Durch den weiteren Ausbau in diesem Geschäftsbereich wird versucht, diese Produkte mehr Firmen am Markt zugänglich zu machen und damit den Absatz weiter zu fördern. So verringert sich die Abhängigkeit zu den eigenen Marken. Gleichzeitig wird die Vertriebsstruktur auf weniger Zwischenhändler reduziert, sodass höhere Margen gestiegene Kosten vollumfänglich decken. Risiken Das anhaltend gedämpfte Kauf- und Konsumverhalten der Kunden hat weiterhin einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung der Kunden. Die Inflation und daraus resultierende Gehaltssteigerungen führen zu höheren Personalkosten. Gestiegene Zinsen, das zunehmende Sparverhalten und Investitionen führen dazu, dass die durch die Marken vertriebene Produkte stärker als Luxusartikel wahrgenommen werden. Preissteigerungen können in einem harten Wettbewerbsumfeld nur in einem geringen Maß an die Kunden weiter gegeben werden. Die Auswirkungen des anhaltenden Ukraine-Krieges sowie die Konflikte im Nahen Osten sind nicht messbar, da die Gesellschaft kein direktes Geschäft mit der Ukraine, Russland oder Israel betreibt. Dennoch hat ein Krieg in Europa sowie die allgemeine geopolitische Lage indirekt Einfluss auf das Konsumverhalten von Bestands- und potenziellen Kunden.
Oestrich-Winkel, 10.05.2024 Wilde Cosmetics GmbH Dipl.-Kfm. Michael Kalow, Geschäftsführer Marius Kalow, Geschäftsführer Henrik Kalow, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Die Wilde Cosmetics GmbH und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden (HRB Reg.Nr. 17557). Die Wilde Cosmetics GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2023 ein positives Eigenkapital i. H. v. 7.300 TEUR aus. Bei Eintreten der umsatzseitigen Planungsannahmen wird für die nächsten zwei Jahre ab dem Bilanzstichtag mit keinem zusätzlichen externen Finanzierungsbedarf gerechnet. Die Gesellschaft ist darüber hinaus in der Lage sich durch den operativen Cashflow selbstständig zu finanzieren. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die im Berichtsjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben keine nennenswerten Änderungen gegenüber denen des Vorjahres erfahren. Die Bilanzgliederung wurde gem. § 42 Abs. 3 GmbHG um die Posten "Forderungen gegen Gesellschafter" und "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgte zu Herstellungskosten, d.h. mit den bei der Entwicklung anfallenden Aufwendungen (§ 255 Abs. 2a HGB), vermindert um lineare Abschreibungen. Es wurde eine Nutzungsdauer von fünf Jahren zugrunde gelegt. Der Bilanzansatz beträgt € 113.311,00, insoweit besteht eine Ausschüttungssperre. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren sowie bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs bzw. Herstellungskosten aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen abgeschrieben. Zur Anwendung kommt die lineare und zum Teil die degressive Abschreibungsmethode. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens dauerhaft über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Roh, Hilfs und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten unter Einbeziehung der Einzelkosten sowie eines angemessenen Teils der Gemeinkosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer beizulegender Wert vorlag. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital, das in voller Höhe eingezahlt ist, wird mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem ProjectedUnitCreditVerfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,82 % p.a. auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Rentensteigerungen werden mit 1,2 % eingerechnet. Das Wahlrecht des Art 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre zu verteilen, wird ausgeübt. Die Berechnungen für das Jahr 2023 erfolgte mit dem Rechnungszinsfuß auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten zehn Jahre (Hinweis auf § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Für 2023 beträgt der Rechnungszinsfuß 1,82 %. Demgegenüber beträgt der durchschnittliche Marktzinssatz für sieben Jahre zum Bilanzstichtag 1,74 %. Hierdurch reduziert sich der Verpflichtungswert um € 22.083,00. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages ergibt sich eine Ausschüttungssperre. Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 2. Erläuterungen zu Bilanz und GuV 2.1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Positionen zum Anlagevermögen werden mit ihren historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den kumulierten Abschreibungen in einem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 2.2. Geschäfts- oder Firmenwert Die aktivierten, entgeltlich erworbenen Geschäfts oder Firmenwerte werden über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben. Ihre Nutzungsdauer ist durch langfristig bestehende, wichtige Absatz und Beschaffungsverträge sowie lange Kundenbindungen des erworbenen Unternehmens begründet. 2.3. Anteile an verbundenen Unternehmen An folgenden Gesellschaften ist die Wilde Cosmetics GmbH zum Bilanzstichtag mit mindestens 20% Anteilsbesitz beteiligt:
2.4. Genussrechtskapital Die Wilde Cosmetics GmbH ist die Inhaberin eines Genussrechts und nimmt am Gewinn und Verlust der alessandro international GmbH teil. Das Genussrecht gewährt keine Gesellschafterrechte und kann durch die Wilde Cosmetics GmbH ganz oder teilweise erst mit Ablauf des 31.12.2032 gekündigt werden. 2.5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen zum Bilanzstichtag € 1.673.341,67 (Vorjahr: T€ 872), darin sind Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten in Höhe von € 1.673.342 (Vorjahr: T€ 872). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag € 690.647,61 (Vorjahr: T€ 14). 2.6. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Rückdeckungsversicherungen gesichert. Die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den Bestimmungen des HGB (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) im Geschäftsjahr mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet.
Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte belaufen sich auf € 893.180,49. Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen und des Deckungsvermögens ergab sich zum 1.1.2010 ein einmaliger Rückstellungsbetrag von € 111.251,00. Von der Übergangsregelung des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht und von diesem Betrag ein Fünfzehntel den Pensionsrückstellungen in Höhe von € 7.417,00 zugeführt. Die Zuführung wird in der Gewinn und Verlustrechnung als sonstiger betrieblicher Aufwand gezeigt. 2.7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag € 974.000,00 (Vorjahr: T€ 1.602). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen zum Bilanzstichtag € 0,00 (Vorjahr: T€ 1). Darin sind Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: T€ 1) enthalten. 3. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:
4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Geschäfte mit nahestehenden Personen Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Die Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen sowie Leasingverträgen betragen 162.000 Euro (Vorjahr: 486.000 Euro). 5. Organe der Gesellschaft Als Geschäftsführer der Wilde Cosmetics GmbH waren 2023 bestellt: Herr Dipl. Kfm. Michael Kalow, Hofheim, Herr Marius Kalow, Hofheim, Herr Henrik Kalow, Hofheim Auf die Angaben des Geschäftsführergehalts wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 6. Ausschüttungssperre Zum Bilanzstichtag besteht insgesamt eine Ausschüttungssperre in Höhe von T€ 135. Diese resultiert aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (§ 268 Abs. 8 HGB) in Höhe von T€ 113 und aus dem Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB für Altersversorgungsverpflichtungen (T€ 22). 7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. 8. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinn von 69.423,25 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Oestrich-Winkel, 17.05.2024 Die Geschäftsführung Dipl.-Kfm. Michael Kalow Marius Kalow Henrik Kalow ANLAGE ZUM ANHANG ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wilde Cosmetics GmbH, Oestrich-Winkel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wilde Cosmetics GmbH, Oestrich-Winkel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wilde Cosmetics GmbH, Oestrich-Winkel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, den 31. Juli 2024 FACT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Andreas Gottmann, Wirtschaftsprüfer Uwe Schweickert, Wirtschaftsprüfer Feststellung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 26. August 2024 festgestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussIn der Gesellschafterversammlung vom 26. August 2024 wurde beschlossen, den Bilanzgewinn von € 6.799.770,51 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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