Klinikum Fulda Service GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Harald Dipl.-Betriebswirt Jeguschke seit 11.9.2008 | Geschäftsführer |
Bärbel Schwalm seit 28.8.2007 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klinikum Fulda Service GmbHFuldaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht 2008Darstellung des Geschäftsverlaufs und Lage der GesellschaftDas Betreiben des Schulzentrums mit der Krankenpflege- und der Kinderkrankenpflegeschule sowie mit der Schule für medizinischtechnische Assistenten/innen war im Geschäftsjahr 2008 wesentlicher Unternehmenszweck. Darüber hinaus wurden Räumlichkeiten an die St. Antoniusheim gGmbH vermietet, die die Räume für Zwecke der Förderberufsschule "Startbahn" nutzt. Dort werden junge Menschen mit Beeinträchtigungen gefördert, um auf dem Ausbildungsmarkt eine meist handwerklich angelegte Lehrstelle zu erhalten. Zum 01.08.2008 wurden weitere Räume an die St. Antoniusheim gGmbH für schulische Zwecke vermietet. Aus diesem Grund sind an die Klinikum Fulda gAG vermietete Archivflächen geräumt worden. Im Jahr 2008 hat sich der Betrieb der ersten Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Region Fulda als Kooperationsprojekt der Klinikum Fulda gAG und der Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda gGmbH etabliert. Das Behandlungsspektrum der ambulanten Tagesklinik ist umfangreich und umfasst vielfältige psychiatrische Störungsbilder, wie z. B. hyperkinetische Störungen, Bindungsstörungen, Zwangsstörungen. Darüber hinaus werden umfangreiche Beratungen für Eltern angeboten. Patienten und deren Eltern wird hierbei individuelle Hilfe durch Therapie und Beratung zu Teil. Mit Wirkung zum 15.08.2008 ist Herr Harald Jeguschke, Vorstand der Klinikum Fulda gAG, zum Geschäftsführer der Klinikum Fulda Service GmbH bestellt worden. Im Oktober 2008 wurde das laufende Rechtsbehelfsverfahren gegenüber der Finanzbehörde bezüglich der Anerkennung der Gemeinnützigkeit der Geschäftsjahre 2002 bis 2004 abgeschlossen. Die Gemeinnützigkeit für die vorstehend genannten Jahre wurde anerkannt. Für die Folgejahre 2005 bis 2007 prüft die Finanzbehörde zur Zeit die satzungskonforme Mittelverwendung. Die Bilanz der Klinikum Fulda Service GmbH zum 31.12.2008 schließt mit einer Bilanzsumme von 4.511 T€ ab. Bei einem Eigenkapital von 2.061 T€ ergibt sich hieraus eine Eigenkapitalquote von 45,7 % (VJ 42,7 %). Das Anlagevermögen i.H.v. 4.293 T€ wurde i.H.v. 2.375 T€ ist durch Darlehen langfristig finanziert. Die Finanzierung des verbleibenden Betrages erfolgte aus Eigenmitteln. Wie in den Vorjahren weist die Gesellschaft eine gute Vermögens- und Kapitalstruktur aus. Die Erlöse aus dem Schulbetrieb waren mit 402 T€ die maßgebliche Ertragsposition des Geschäftsjahres 2008. Die Erhöhung der Umsatzerlöse um 100 T€ auf 767 T€ (VJ 666 T€) resultiert im Wesentlichen aus der ganzjährigen Vermietung der Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Einhardstraße an die Herz-Jesu-Krankenhaus gGmbH. Die Personalkosten haben sich um 12 T€ auf 76 T€ (Vorjahr: 89 T€) verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 97 T€ auf 355 T€ (Vorjahr: 257 T€) erhöht. Das Finanzergebnis schließt mit - 93 T€ (Vorjahr: - 69 T€) ab. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDie Klinikum Fulda gAG wird angemietete Archivflächen im Laufe des Jahres 2009 räumlich verlagern bzw. aufgeben. Für die Folgenutzung werden zeitgerecht neue Konzepte entwickelt. Weitere Chancen, bestandsgefährdende Risiken und Entwicklungen sind der Geschäftsführung der Klinikum Fulda Service GmbH nicht bekannt und zurzeit auch nicht absehbar. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftFür das Geschäftsjahr 2009 erwartet die Geschäftsführung einen Jahresüberschuss sowie eine gute Liquiditätssituation. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres aufgetreten sind und das Jahr 2008 betreffen, sind zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht bekannt. Forschung und EntwicklungForschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden von der Gesellschaft nicht durchgeführt.
Fulda, 19. Februar 2009 Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2008AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008
Anhang für das Geschäftsjahr 20081. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB, den Vorschriften des GmbHG sowie nach den gesellschaftsvertraglichen Bestimmungen aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Sie wurden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Bewegliche und unbewegliche Anlagegüter wurden linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten wurden sonstige Rückstellungen in dem Umfang gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig und erforderlich war. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Zugänge und Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 3 a) dargestellt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 1.022.583,76 und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag. Der Jahresüberschuss in Höhe von € 40.978,36 wurde den Gewinnrücklagen zugeführt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Jahresabschlusskosten gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR:
*) Besichert mit Gesellschaftsvermögen
durch: Grundschulden und Abtretung von Forderungen
4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft wurde nach den Gliederungsvorschriften des § 275 HGB aufgestellt. 5. Sonstige AngabenGeschäftsführung Herr Harald Jeguschke wurde in der Gesellschafterversammlung vom 14.08.2008 zum Geschäftsführer berufen. Im Geschäftsjahr 2008 waren zum Geschäftsführer bestellt:
Den Geschäftsführern wurde Alleinvertretungsbefugnis erteilt. Darüber hinaus wurde Herr Harald Jeguschke von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütungen der Geschäftsführung Aufgrund von § 286 Absatz 4 HGB wird auf die Angabe zu den Geschäftsführerbezügen nach § 285 Nr. 9 a und b HGB verzichtet. Mitarbeiter Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr durchschnittlich 1,5 Mitarbeiter beschäftigt. 6. KonzernverhältnisseDer Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Klinikum Fulda gAG zum 31. Dezember eines jeden Jahres einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. 7. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 40.978,36 wie folgt zu verwenden:
Fulda, 19. Februar 2009 Klinikum Fulda Service GmbH Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2008
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Klinikum Fulda Service GmbH, Fulda, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in der Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss und vermittelt insgesamt eine zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Fulda, 20. Februar 2009 DR.
MUTH & Co. GMBH
Stefan Härtung, Wirtschaftsprüfer Josef Weiss, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen