Herstellung von Solarwärmekollektoren
Nähwelt Flach GmbH
Lindigstraße 1, 63801 Kleinostheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Flach seit 17.9.2014 | Geschäftsführer |
Marius Günther Flach seit 17.9.2014 | Geschäftsführer |
Sabine Flach seit 8.8.2007 | Geschäftsführer |
Peter Flach seit 10.7.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nähwelt Flach GmbHKleinostheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIV
PASSIVA
GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Nähwelt Flach GmbHKleinostheim
Anhang zum 31.12.2023Allgemeine Angaben Rechnungslegung Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Gesellschaftsidentifikation laut Registergericht
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibung auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgte zeitanteilig. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu Anschaffungskosten von 800 EUR wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf die Nettoforderungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie als Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt bestimmt sind. Das Eigenkapital wurde zum Nominalbetrag bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Pensionsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden unter Anwendung der „Richttafeln 2018 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected- Unit-Credit-Methode) ermittelt. Die Steuerrückstellungen beinhalten das Geschäftsjahr betreffende, noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie als Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt bestimmt sind. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Guthaben bei Kreditinstituten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Positionen des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagenspiegel nach Bilanzposten vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Werte nach: Handelsrecht Werte in: EUR
Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Zum Bilanzstichtag bestanden die nachfolgenden Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern (Angaben in vollen EUR):
Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren verwendet. Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 4.752 EUR. Ausschüttungssperre Es besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB aus der Bewertung der Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von 4.752 EUR. Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Betrag und Aufgliederung der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer als 5 Jahre und der Sicherungsrechte Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren bestanden zum Bilanzstichtag keine (VJ: 326.285 €). Der Vorjahresbetrag entfällt in voller Höhe auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 452.609 € (VJ: 494.717 €) durch Grundpfandrechte gesichert. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen nachfolgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung waren im Geschäftsjahr nicht zu verzeichnen. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Peter Flach, Kaufmann, Frau Sabine Flach, Kauffrau, Herrn Marius Günther Flach, Kaufmann, und Herrn Daniel Flach, Kaufmann, geführt. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten nach § 251 HGB Folgende Haftungsverhältnisse sind neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten zu vermerken:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 460.836,31 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinn-/Verlustvortrags ergibt sich ein Betrag von 7.132.261,85 EUR, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 7.132.261,85 EUR vorgetragen.
Aschaffenburg, den 1. September 2025 gezeichnet Peter Flach Sabine Flach Marius Flach und Daniel Flach Lagebericht der GeschäftsführerGeschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Geschäftsentwicklung der Nähwelt Flach GmbH ist, neben dem Trend weg vom klassischen Einzelhandelsgeschäft hin zum Online-Versandhandelsgeschäft, geprägt vom allgemeinen Konsumverhalten. Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im Jahr 2023, nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes, nominal (nicht preisbereinigt) 2,3 % mehr umgesetzt. Real sanken die Umsätze jedoch um 3,3 %. Insbesondere im Internet- und Versandhandel ging der Umsatz im Jahr 2023 real um 3,9 % zurück, was zum Teil auf die in den von der Corona-Pandemie geprägten enormen Zuwächse der 2020 und 2021 zurückzuführen ist. Trotz dieses allgemeinen rückläufigen Trends konnten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr eine deutliche Umsatzsteigerung erzielen. So erhöhte sich der Gesamtumsatz im Berichtsjahr nominal um rund 18 % gegenüber dem Vorjahr. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass ein Teil der Umsatzsteigerung 2023 inflationsbedingt ist. So betrug die Inflationsrate im Kalenderjahr 2023 in Deutschland 5,9 %. Bereinigt um die Inflationsrate betrug die reale Umsatzsteigerung lediglich rund 11 %. Die nach der Zusammenlegung der bisherigen Standorte nicht mehr betriebsnotwendige und im Eigentum der Gesellschaft befindliche Immobilie, konnte ganzjährig vermietet werden. Des Weiteren konnten nicht benötigte Flächen am neuen Standort untervermietet werden, was in der Form im zurückliegenden Jahr noch nicht möglich war. Im Gegenzug war das abgelaufene Geschäftsjahr aber noch mit nachlaufenden Aufwendungen aus dem ehemaligen Standort in Aschaffenburg belastet. Die Wareneinsatzquote stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr von rund 58 % um 2 % auf rund 60 %. Die Gesamtkosten stiegen im Geschäftsjahr um rund 25%, was im Vergleich zum Umsatzanstieg eine überproportionale Steigerung darstellt. Insbesondere bei den Aufwendungen für Ausgangsfrachten und den Kosten der Onlinemarktplätze, welche beide einen erheblichen Teil der Gesamtkosten ausmachen, war eine überproportionale Kostensteigerung zu verzeichnen. Nach Steuern wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 461 T€ ausgewiesen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage ist als positiv zu bezeichnen. Im Berichtsjahr hielten sich die laufenden Investitionen mit der laufenden Abschreibung in etwa die Waage, so dass sich das Anlagenvermögen nur geringfügig erhöht hat. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich, bedingt durch den Umsatzsatzanstieg, im üblichem Rahmen erhöht. Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich stichtagsbezogen gegenüber dem Vorjahr um rund 0,9 Mio. € vermindert. Diesem Rückgang steht jedoch eine stichtagsbezogene Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände um rund 0,9 Mio. € gegenüber, welche zum Großteil (rund 600 T€) entweder unmittelbar nach dem Stichtag auf den Bankkonten eingegangen sind oder ohne nennenswerte zeitliche Verzögerung den Bankkonten gutgeschrieben werden könnten. Der Jahresüberschuss im Berichtsjahr hat zu einer entsprechenden Erhöhung des Eigenkapitals geführt. Bei einer nahezu unveränderten Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf nunmehr 71,3 % (VJ 66,7 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich gegenüber Vorjahre planmäßig um rund 42 T€. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich, bedingt durch den Umsatzsatzanstieg, im üblichem Rahmen erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich um rund 507 T€, was im Wesentlichen auf fristgerechte Zahlungen von Steuerverbindlichkeiten für zurückliegende Veranlagungszeitraum zurückzuführen ist. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die Planungen für das nachfolgende Geschäftsjahr gehen von einer gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr kontinuierlichen Umsatzsteigerung aus, insbesondere auf Grund des allgemeinen Trends hin zum Online-Versandhandelsgeschäft. So konnte in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2024 eine Umsatzsteigerung von rund 13 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum erzielt werden. Langfristig gehen wir von einer gesamtwirtschaftlichen Verlagerung weg vom klassischen Einzelhandelsgeschäft hin zum Online-Versandhandelsgeschäft aus. Auf Grund unserer guten Marktstellung im Internet-Versandhandelsgeschäft in unserem Sortimentsbereich sehen unsere Planungen daher steigende Umsätze vor. Da nach den Investitionen in den Umbau der neuen Geschäftsräume im Geschäftsjahr 2022 keine weiteren Investitionen in dieser Größenordnung geplant sind, erwarten wir auf Grund der planmäßigen Abschreibung einen sukzessiven Rückgang des Anlagevermögens. Chancen und Risiken Chancen sehen wir mittelfristig in positiven Effekten aus der Zusammenlegung der beiden bisherigen Standorte im vorangegangenen Geschäftsjahr und langfristig im allgemeinen Trend weg vom klassischen Einzelhandelsgeschäft hin zum Online-Versandhandelsgeschäft. Risiken sehen wir in steigenden Einkaufspreisen, welche auf Grund der Wettbewerbssituation, insbesondere des enormen Preisdrucks im Onlinehandel, nicht in Gänze oder nur verzögert an die Endkunden weitergegeben werden können. Des Weiteren bestehen auf Grund der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung Risiken für den allgemeinen Konsum, was sich auch negativ auf unser Geschäft auswirken könnte. Nennenswerte Ausfallrisiken sehen wir keine, da branchenüblich überwiegend gegen Vorkasse geliefert wird. Im Hinblick auf die freien liquiden Mittel zum Abschlussstichtag sehen wir keine nennenswerten Liquiditätsrisiken. Wir versichern nach besten Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.
Kleinostheim, den 1. September 2025
gezeichnet Peter Flach Sabine Flach Marius Flach und Daniel Flach BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Nähwelt Flach GmbH Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der Nähwelt Flach GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 1. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 1. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nähwelt Flach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Entgegen § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aschaffenburg, 1. September 2025 herrmann + emrich GmbH Sebastian Herrmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde festgestellt am 1.9.2025. |
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