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Weber Ultrasonics GmbHKarlsbadJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht über das Geschäftsjahr 2014I. Grundlagen des Unternehmens 1. Das Unternehmen Das 1998 von Dieter Weber gegründete Unternehmen ist weltweit ein führender und fachkundiger Anbieter von Ultraschalltechnologie in den Bereichen der Ultraschallreinigung, des Ultraschallschweißens, der Ultraschall-Sonderanwendungen und der Umwelttechnik. Mit über 40 Jahren Ultraschall-Know-how und einer Vielzahl von Produktinnovationen bietet das Unternehmen optimale Ultraschalllösungen für jede Anwendung und ist somit fundamentaler Bestandteil nahezu jeder Branche. In Kooperation mit Universitäten und Instituten sowie in Zusammenarbeit mit den Kunden und deren Wünschen, stehen wir immer wieder vor neuen Entwicklungsaufgaben, die wir zusammen mit unseren Partnern lösen. Zusammen mit ihren Tochterunternehmen ist die Weber Ultrasonics GmbH in mehr als 50 Ländern vertreten und mit Ihren Ultraschallkomponenten international in den unterschiedlichsten Branchen im Einsatz. Ihre breite Produktpalette und ihr Dienstleistungsangebot umfassen sowohl Ultraschall-Standardkomponenten, als auch kundenspezifische und zukunftssichere Ultraschalllösungen. Dafür steht ein internationales Vertriebs- und Servicenetz mit zahlreichen Standorten in Europa, Asien und den USA zur Verfügung. Zum Kundenstamm zählen Unternehmen aus der Automobil-, Sanitär-, Uhren- und Verpackungsindustrie sowie der Medizintechnik. 2. Forschung und Entwicklung Unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung sind die Grundlage für die Erweiterung unseres Produktsortiments und für weiteres Wachstum. Um unserem Leitsatz "Wir gestalten die Zukunft der Ultraschalltechnologie und schaffen mit innovativen Lösungen Mehrwert für unsere Kunden, Partner und Mitarbeiter" gerecht zu werden, ergänzen wir durch Partnerschaften und strategische Allianzen unsere Forschungskapazitäten fortlaufend. Viele Anregungen zu Neuentwicklungen erhalten wir dabei von unseren Kunden selbst, andere wiederum sind das Resultat der Kreativität und dem Ideenreichtum unserer Mitarbeiter. Die Kooperation mit Universitäten und Instituten sowie vom Land unterstützte Forschungsprojekte sind weitere Quellen für Neu- und Weiterentwicklungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Rahmenbedingungen für die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft haben sich seit Sommer 2014 mit dem Fall der Ölpreise und den deutlichen Verschiebungen der Wechselkursrelationen zwischen den großen fortgeschrittenen Volkswirtschaften stark verändert. Dennoch hat sich die Weltkonjunktur durch die Belebung in der zweiten Jahreshälfte 2014 in etwa so entwickelt wie erwartet und erreichte eine Zunahme der Weltproduktion um 3,5 %1. Das Wachstumstempo in den einzelnen Weltregionen war auch 2014 sehr unterschiedlich ausgeprägt. Die USA verzeichneten 2014 eine Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts gegenüber der Vorperiode von + 2,4 % und Japan ein Minus von 0,1 %. Bei den BRIC-Staaten entwickelten sich die bevölkerungsreichsten Staaten China (+ 7,4 %) und Indien (+ 7,2 %) wieder überdurchschnittlich gut, in den rohstoffreichen Ländern Brasilien (+ 0,1 %) und Russland (+ 0,5 %) beeinträchtigten jedoch die gesunkenen Rohstoffpreise das Wirtschaftswachstum dieser Länder. Russland wird zusätzlich durch die Sanktionen im Zusammenhang mit dem Konflikt in der Ukraine belastet. Im Euro-Raum hat sich die Konjunktur gefestigt; das Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich 2014 insgesamt um 0,9 %. Jedoch werden die Wachstumsaussichten in Europa nach wie vor durch eine schwache Investitionstätigkeit und eine hohe Arbeitslosigkeit in einigen Mitgliedstaaten stark belastet. Es wird daher erwartet, dass sich die Volkswirtschaften innerhalb der EU weiterhin ungleichmäßig entwickeln. Die deutsche Wirtschaftsleistung hat ein im Vergleich zu anderen Staaten hohes Niveau und ist dadurch Stabilitätsanker und Wachstumsmotor in Europa zugleich. Aufgrund des schwungvollen Jahresauftaktes und der unerwarteten Belebung zum Jahresende 2014 konnte die Schwächephase im Sommer überwunden werden; für das gesamte Jahr 2014 ergibt sich ein Anstieg des deutschen Bruttoinlandsprodukts von 1,6 % (2013: 0,1 %). Positive Impulse kamen insbesondere durch die privaten Konsumausgaben (+1,2 %), die von der Verbilligung des Ölpreises und der guten Arbeitsmarkt- und Einkommensentwicklung profitierten sowie dem höheren Staatsverbrauch (+1,1 %). Auch der Branchenmarkt hat von der Stabilisierung der internationalen Konjunktur profitiert; da in den Absatzregionen und -märkten die rückläufige Entwicklung gestoppt werden konnte und leichte Erholungen festzustellen waren. 2. Geschäftsverlauf a. Umsatzentwicklung Aufgrund der wieder günstigeren Rahmenbedingungen waren 2014 deutliche Umsatzsteigerungen zu verzeichnen, die sich positiv auf das Jahresergebnis auswirkten. b. Beschaffung Mit dem Ölpreis ist auch der Preis für Industriemetalle deutlich gesunken, denn die Energiekosten machen bis zu 50 % der Produktionskosten von Basismetallen aus. Insgesamt ist das Jahr 2014 durch weiter sinkende Rohstoffpreise gekennzeichnet, wobei insbesondere die Industriemetalle deutlich an Wert verloren. Ursache hierfür war neben der verbesserten Angebotslage, die fehlende starke globale Nachfrage. Unser Materialaufwand veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt -1,2 %-Punkte und beträgt 36,8 % der Gesamtleistung. c. Investitionen Im Jahr 2014 betrug unser Investitionsvolumen insgesamt T€ 127. Diese Investitionssumme teilt sich auf in: d. Personalbereich Für den Bestand und die Zukunft des Unternehmens sind Investitionen in unsere Mitarbeiter ein wichtiger Erfolgsfaktor. Ziel unserer Personalpolitik ist, die betrieblichen Anforderungen mit den Bedürfnissen der Beschäftigten in Einklang zu bringen. Dabei hilft uns ein attraktives und leistungsförderliches Umfeld zur Mitarbeiterbindung und der Akquirierung neuer Fachkräfte. Unsere zurzeit 85 Mitarbeiter sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Wettbewerbsfähigkeit. Mit ihren Fähigkeiten, ihrem Wissen, ihrer Erfahrung, ihrer Motivation und ihrem Innovationspotential sind sie das Herz unseres Unternehmens. Investitionen in das Humankapital sind daher von zentraler Bedeutung für die Zukunft des Unternehmens. 2014 sind unsere Personalaufwendungen absolut und relativ zur Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr gestiegen; sie belaufen sich 2014 auf 37,1 % der Gesamtleistung (Vorjahr: 36,5 %). Unsere Beschäftigungslage kann als gut bezeichnet werden. 3. Lage a. Ertragslage Aufgrund der deutlichen Umsatzsteigerung kann 2014 auf ein positives Geschäftsjahr zurückgeblickt werden. Die Gesamtleistung liegt um 16,9 % über dem Vorjahreswert. Sowohl im Inlandsgeschäft als auch im Auslandsgeschäft sind deutliche Umsatzzuwächse zu verzeichnen, die sich auch im Jahresergebnis niederschlugen. Material- und Personalaufwand verbesserten sich insgesamt im Verhältnis zur Gesamtleistung von 74,5 % im Vorjahr auf 74,0 % im Geschäftsjahr. Während sich die Personalkosten 2014 deutlich nach oben bewegten, ist beim Materialaufwand aufgrund des Preisverfalls auf den Rohstoffmärkten und dem effizienteren Einsatz der Rohstoffe ein Rückgang der Materialquote von 38,1 % im Vorjahr auf 36,8 % im Geschäftsjahr zu verzeichnen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 513 TEuro (Vorjahr: 37 TEuro) und führt, unter Berücksichtigung des negativen Finanzergebnisses von -34 TEuro (2013: 63 TEuro), zu einem Ertragssteueraufwand von 156 TEuro (Vorjahr: 23 TEuro). b. Finanzlage Unsere Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb den Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig getilgt; sie verminderten sich auf 35,2 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 39,4 %). Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele und unter Ausnutzung von Skonti beglichen werden. Langfristige Anlagen sind durch das Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätslage ist als gut zu bezeichnen. c. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von 7.977 TEuro um 583 TEuro auf 7.394 TEuro verringert. Auf der Aktivseite resultiert die Bilanzsummenminderung im Wesentlichen aus der Verminderung der liquiden Mittel bei gleichzeitiger Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Vorräte. Das Anlagevermögen veränderte sich durch Zugänge in Höhe von + 142 TEuro, Abgänge von -15 T€ und durch Abschreibungen von - 277 TEuro. Die Passivseite wird geprägt durch die planmäßigen Tilgungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (-558 TEuro) bei gleichzeitiger Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen Verbindlichkeiten (+225 TEuro). d. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich 2014 um 19 TEuro. Für Investitionen ins Anlagevermögen sind insgesamt 142 TEuro abgeflossen und 558 TEuro dienten der Tilgung von Bankverbindlichkeiten, die sich zum 31.12.2014 auf 35 % des Gesamtkapitals belaufen. Der Finanzmittelbestand veränderte sich um -1.286 TEuro. Bei einer Eigenkapitalquote von 43 % beträgt der Verschuldungsgrad (ohne Rückstellungen) rund 104 % des Eigenkapitals (Vorjahr: 106 %). Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. e. Gesamtdarstellung der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens Die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens ist geordnet und solide. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken gegenwärtig nicht erkennbar. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 2014 haben sich nicht ergeben. IV. Prognosebericht 1. Prognose der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung In den fortgeschrittenen Ländern werden 2015 moderate konjunkturelle Expansionen erwartet, so dass mit einer Zunahme des Bruttoinlandproduktes in diesen Ländern um 2,3 % in 2015 und um 2,7 % im kommenden Jahr gerechnet wird. Für die Weltwirtschaft werden Erhöhungen von insgesamt 3,7 % in diesem Jahr und 4,0 % im kommenden Jahr prognostiziert2. Die Weltkonjunktur ist zwar aufwärtsgerichtet, zeigt aber wenig Dynamik bedingt durch die schwelenden geopolitischen Konflikte in und um Ukraine, Syrien, Irak, Türkei, den Turbulenzen an den Finanzmärkten sowie den Unabwägbarkeiten des Ölpreisrückgangs und den wirtschaftspolitischen Entscheidungen in den einzelnen Ländern. Die Gefahren im Euroraum für die Wirtschaftsentwicklung haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert; das konjunkturelle Umfeld wird weiterhin von potenziellen Finanzkrisen aufgrund hoher Staatsverschuldungen und der schlechten Liquiditätslage einiger EU-Staaten begleitet. Die Prognosen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Euroraums liegen bei 1,3 % im laufendenden Jahr und 1,7 % in 20163. Die deutsche Wirtschaft bewegt sich weiterhin in einem sehr ruhigen konjunkturellen Fahrwasser, das vor allem von der stabilen binnenwirtschaftlichen Lage geprägt ist; sie bleibt in einem schwierigeren globalen Umfeld stabil und widerstandsfähig. Aufgrund der hohen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und ihrem in den Wachstumsmärkten weiterhin gefragten Produktsortiment wird erwartet, dass sich die deutschen Ausfuhren weiterhin positiv entwickeln und zusammen mit der dauerhaft guten Binnennachfrage, die deutsche Konjunktur auf einem leichten Wachstumskurs halten wird (2015: +1,8 % und 2016: +2,0 %)4. 2. Prognose der branchenspezifischen Entwicklung Von der Entwicklung der Weltwirtschaft wird auch die Branche für Ultraschalllösungen profitieren. Die deutschen Unternehmen der Ultraschalltechnik gehen davon aus, durch ihre wettbewerbsfähigen Produkte, mit modernen und effizienten Wertschöpfungsketten in der Produktion und gut ausgebildeten Mitarbeitern, die Zukunft mit ihren Unsicherheiten gut bewältigen zu können. 3. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Die wesentlichen Grundlagen für weiteres und stabiles Wachstums der Weber Ultrasonics GmbH sind gelegt. Unsere Innovationsfähigkeit und Leistungsstärke, unsere Flexibilität sowie die hohe Qualität und Zuverlässigkeit unserer Produkte, verbunden mit einer hohen Kundenzufriedenheit und der Fähigkeit, individuelle bedürfnisorientierte Kundenlösungen entwickeln und produzieren zu können, sind dafür die Voraussetzungen. Wir rechnen im Sog der weltweit moderaten positiven konjunkturellen Wirtschaftsentwicklung in 2015 und in den Folgejahren mit weiter steigenden Umsatzzahlen und wieder deutlich steigenden positiven Jahresergebnissen. Bereits das Halbjahresergebnis zum 30.06.2015 untermauert diese Erwartungen. So konnte die Gesamtleistung in den ersten Monaten 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 10 % gesteigert werden. Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens beurteilen wir daher positiv; wir erwarten zufriedenstellende bis gute Ergebnisse. V. Chancen- und Risikobericht Die Erfassung, Dokumentation und Berichterstattung von Risiken sowie die rechtzeitige und zeitnahe Information der Entscheidungsträger ermöglicht Risiken rechtzeitig zu erkennen, um schnell und effektiv gegensteuern zu können. Systemrisiken werden durch Back-up Systeme und Spiegelungen der Datenbestände abgesichert. Das Risikomanagement und die Überwachung der Geschäftsentwicklung werden durch die Geschäftsleitung wahrgenommen. 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbedingte Chancen und Risiken Nach relativ schwachem Jahresbeginn 2015 stabilisierte sich die Weltwirtschaft. Zwar wird im weiteren Verlauf 2015 mit einer höheren wirtschaftlichen Dynamik gerechnet, doch bleibt deren Anfälligkeit für Störungen seitens der Finanzmärkte und der weiteren Entwicklung der Krisen im Euroraum, im Nahen Osten und der Ukraine weiter bestehen. Mit einer raschen und durchgreifenden Besserung dieser Situation im Euroraum und von Lösungen in den geopolitischen Konflikten wird nicht gerechnet, das Risiko von Rückschlägen bleibt jederzeit präsent. In den Schwellenländern bleiben die Wachstumsaussichten weiterhin unsicher; in China fällt das Wachstum im Verhältnis zu den Vorjahren schwach aus und die niedrigen Ölpreise sind für die rohstoffexportierenden Länder zunehmend eine große Belastung. 2. Beschaffungsrisiken und -chancen Als Hersteller von industriellen Produkten steht die Weber Ultrasonics GmbH am Ende gleich mehrerer industrieller Wertschöpfungsketten, mit der Folge, dass das Unternehmen zahlreichen Versorgungs- und Preisrisiken ausgesetzt ist. Je komplexer und vielfältiger die Erzeugnisse und die Anzahl der verarbeiteten Materialien, desto größer die Risikopotenziale bei der Rohstoffbeschaffung im Einzelnen. Für die Rohstoffe, die in Fremdwährung notieren, sind neben den Rohstoffpreisrisiken zusätzlich auch Währungsrisiken zu beachten. Die Risiken fehlender Verfügbarkeit von Rohstoffen und/oder mangelhafter Qualität reduzieren wir mit Hilfe einer rohstoff- und materialeffizienten Bewirtschaftung aufgrund einer sorgfältigen Auswahl der Lieferanten und dem Abschluss von langfristigen Lieferverträgen. Eine dauerhafte Zusammenarbeit mit leistungsfähigen und zuverlässigen Lieferanten wird umgesetzt, sofern diese nach eingehender Prüfung unserem Anforderungsprofil entsprechen. Die Liquidität unserer Zulieferbetriebe ist als gut zu bezeichnen; Insolvenzen und kurzfristige Lieferengpässe werden nicht erwartet. 3. Absatzrisiken und -chancen Die Weber Ultrasonics GmbH hat zur Stabilisierung der Produktion und des Umsatzes ihre Geschäftstätigkeiten in weitere Industriebereiche ausgedehnt, um die Abhängigkeit von branchenbedingten Einbrüchen auf den einzelnen Abnehmermärkten weiter zu reduzieren. Des Weiteren wird das Unternehmen seine internationale Präsenz weiter ausbauen. Zusätzliche Standorte ermöglichen eine optimierte und effizientere Betreuung unserer Kunden weltweit. Gleichzeitig verstärken wir die Entwicklung von kundenorientierten Produkten und Sonderausführungen, Produktinnovationen und Systemlösungen, um die eigene Marktposition zu festigen und auszubauen. 4. Rechtliche Risiken Gegen mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken hat das Unternehmen entsprechende Versicherungen abgeschlossen, die sicherstellen, dass sich mögliche finanzielle Folgen eintretender Schadensfälle in Grenzen halten bzw. bis auf eine versicherungsvertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung ganz ausgeschlossen werden. Der Umfang des Versicherungsschutzes wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst. 5. Finanzwirtschaftliche Risiken Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation derzeit nicht erkennbar. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind mit den Hausbanken zusätzliche Kreditlinien vereinbart. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; Engpässe werden nicht erwartet. 6. Gesamtbewertung der Risiken und Chancen Die gesamtwirtschaftlichen, branchenbedingten und unternehmensspezifischen Risiken sind aus aktueller Sicht beherrschbar. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung künftiger Risiken weiterhin gut vorbereitet. Dem Wettbewerb am Markt begegnen wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, kundennahen Service und durch ein hohes Maß an Qualität. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den Finanzinstrumenten im Unternehmen zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Im Rahmen des Finanz- und Risikomanagements erfolgt eine ständige EDV unterstützte Überwachung der Zahlungseingänge, die Vornahme von regelmäßigen Mahnläufen und soweit erforderlich von Kundengesprächen. Die Zahlungsziele sind in den allgemeinen Geschäftsbedingungen geregelt oder werden einzelvertraglich vereinbart. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Außenstände und Ausfallrisiken werden durch das Forderungsmanagement laufend überwacht und die Bonität der Kunden ständig beobachtet. Soweit bei finanziellenVermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Forderungsausfälle sind die absoluten Ausnahmen; auch 2015 werden keine wesentlichen Zahlungsausfälle innerhalb unseres Kundenkreises erwartet. Zudem besteht mit einem Großteil der Kunden eine langjährige und gute auf gegenseitiges Vertrauen basierende Zusammenarbeit. Die Verbindlichkeiten werden EDV unterstützt überwacht und der Zahlungsabfluss unter Ausnutzung von Skontonachlässen innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt. Zur Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken verfolgt das Unternehmen bei den Finanzpositionen eine konservative Risikopolitik.
Karlsbad, den 22. September 2015 gez. Dieter Weber gez. Nathalie Etienne gez. Markus Weber 1 Quelle: ifw-kiel konjunkturprognosen 2 Quelle: ifw-kiel konjunkturprognosen vom 22.07.2015 3 Quelle: ifw-kiel konjunkturprognosen vom 22.07.2015 4 Quelle: ifw-kiel konjunkturprognosen vom 22.07.2015 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss vom 31. Dezember 20141. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265, 266 ff. HGB) sowie nach einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um lineare planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Bilanzierung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 410,00 sind ab dem Jahr 2010 im Zugangsjahr voll abgeschrieben worden. Der in den Vorjahren gebildete Sammelposten, für Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 150,00 bis € 1.000,00 wird mit 20% abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB). Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert (§ 253 IV HGB). Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB). Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet abzüglich einer Einzel- und Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko bewertet. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Rechnungsabgrenzungsposten werden nach den Vorschriften des § 250 HGB behandelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt anhand der Differenzen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz. Bei der Berechnung kommt ein Steuersatz in Höhe von rd. 27% zur Anwendung, der die Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer umfasst. Es ergeben sich aktive latente Steuern aus den unterschiedlichen Wertansätzen der Pensionsrückstellungen. In Ausübung des Wahlrechts des § 274 HGB werden die aktiven latenten Steuern nicht angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage 1) dargestellt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von € 3.770.243,27€ eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Vorjahr: T€ 3.299). Die Forderungen gegen verbundene Unternehem betragen € 2.042.268,14 (Vorjahr: T€ 1.569). Davon entfallen € 813.590,83 auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In Höhe von € 214.565,38 bestehen Forderungen gegen Gesellschafter. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält ein Disagio von T€ 13. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB).
Gemäß § 246 II 2 HGB wurde das Deckungsvermögen mit den dazugehörigen Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet; der Erfüllungsbetrag der dazugehörigen Pensionsverpflichtung beträgt € 133.431,90 und der Zeitwert des Deckungsvermögens € 133.431,90.
Zum 31.12.2014 bestanden Verpflichtungen aus außerbilanziellen Geschäften (§ 285 Nr. 3 HGB) in Form von Kfz-Leasingverträgen in Höhe von T€ 75. Zweck ist die Optimierung des Bestandes an liquiden Mitteln. Sämtliche Risiken verbleiben beim Leasinggeber. Zum 31.12.2014 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen über Lager- und Produktionshallen sowie über bebaute Grundstücke in Höhe von insgesamt T€ 156 zuzüglich Umsatzsteuer, davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 0. Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind nachfolgend im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute sind durch Grundpfandrechte, Forderungsabtretungen und Sicherungsübereignungen gesichert. Zum Abschlussstichtag bestand eine Selbstschuldnerische Bürgschaft haftend für Forderungen aus Darlehen der Yeezabelle Verwaltungsgesellschaft GmbH in Höhe von 1.632.000,00€. 4. Angaben Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB). 5. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 80 (Vorjahr: 80) Arbeitnehmer beschäftigt . Davon waren 33 gewerbliche Arbeitnehmer und 47 Angestellte. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Geschäftsführung und Vertretung: Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch folgende Personen geführt: seit 28.09.1998: Herr Dieter Weber, Radio- und Fernsehtechniker, 76307 Karlsbad seit 28.10.2002: Frau Nathalie Etienne, Dipl. Sozialpädagogin, 76275 Ettlingen seit 28.10.2002: Herr Markus Weber, Radio- und Fernsehtechniker, 75236 Kämpfelbach Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB Unterzeichnung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 bestehend aus Bilanz (Bilanzsumme € 7.393.784,08), Gewinn- und Verlustrechnung und diesem Anhang.
Karlsbad, den 22. September 2015 gez. Dieter Weber gez. Nathalie Etienne gez. Markus Weber Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2014 - HandelsrechtWeber Ultrasonics GmbH, Karlsbad-Ittersbach
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2014 - 31.12.2014Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 316.365,38 EUR. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 219.684,69 EUR. 1.1.2013 - 31.12.2013Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 188.000,00 EUR. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 0,00 EUR. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.09.2015 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Weber Ultrasonics GmbH, Karlsbad-Ittersbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Leimen, den 22. Dezember 2015 Hans-Peter Stumpf, Wirtschaftsprüfer |
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