Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 30807
Eingetragen
17.3.2018
Branche
BeteiligungsgesellschaftenVermittlungstätigkeiten für gastronomische DienstleistungenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
der Erwerb, der Betrieb und die Verwaltung von systemgastronomischen Einrichtungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Weber
seit 26.6.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Am Deimelberg 23
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Markus Weber GmbH

Duisburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31.12.2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Markus Weber GmbH wurde am 26.02.2018 gegründet und hat Ihren Sitz in Duisburg.

Zum 01.05.2018 hat unsere Gesellschaft 5 Restaurants (Duisburg Stadtmitte, Duisburg Hamborn, Duisburg Großenbaum, Duisburg Rheinhausen, Duisburg am Haupfbahnhof) der Marke McDonald's von einem Franchisenehmer erworben und beftreibt diese seit Mai 2018.

B. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Lage

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschafisleistung 0,1 %.

Krisenbedingt stockte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 weiterhin.

Hohe Preise beeinträchtigten die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen.

Durch die vorgenannten Gründe konnte das Niveau vor Beginn der Corona-Krise nicht wieder erreicht werden.

Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe ging insgesamt deutlich zurück, ebenso das verarbeitende Gewerbe. Positiv entwickelte sich die Automobilindustrie. Jedoch auch Chemie- und Metallindustrie litten unter der wirtschaftlichen Entwicklung.

Die Branche war weiterhin von den steigenden Energiepreisen betroffen.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar.

Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahr erneut ausweiten und somit stützte die Branche die Wirtschaft im Jahr 2023.

Der Anstieg fiel aber insgesamt schlechter aus als in den beiden vorangegangenen Jahren.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Wirtschaftliche Lage McDonald's/Systemgastronomie

McDonald's ist eine der bekanntesten Marken der Welt und in Deutschland mit 1.425 Restaurants Marktführer in der Systemgastronomie. Das erste Restaurant in Deutschland wurde am 4. Dezember 1971 in der Münchner Martin-Luther-Straße eröffnet. Heute werden rund 94 % der deutschen Restaurants von Franchisenehmern betrieben, die in ihrem lokalen Umfeld als Repräsentant der Marke fungieren. Die Systemgastronomie erholte sich im Jahr 2023 weitestgehend von der Coronakrise. Im Jahr 2023 entwickelten sich die Umsatzzahlen im Vergleich zum Vorjahr positiv (+12%).

Insgesamt belief sich der Umsatz in der Systemgastronomie in Deutschland im Jahr 2023 auf 31 Milliarden Euro, was 37 % der gesamten Außer-Haus-Gastronomie entsprach. Der Anteil des Liefergeschäfts in der Systemgastronomie lag im letzten Jahr bei 7 % aller Besuche und somit gleichauf mit dem Jahr 2022.

Mehr Besuche fanden wieder vor Ort statt (35 %, im Jahr 2022 waren es 32%) und 8% der Besucher suchten den Drive-thru-Schalter auf. Die überwiegende Mehrheit entschied sich allerdings für Take-away (49 %).

Mit 43 % der Gesamtbesuche im Jahr 2023 konnte die Systemgastronomie ein Besuchsplus von 8 % im Jahresvergleich und ein Plus von 6 % im Vergleich mit 2019 für sich verbuchen. Somit lag die Systemgastronomie mit ihren Besuchen erstmals wieder im posiftiven Bereich verglichen mit der Vor-Covid-Periode. McDonald's verfolgte den bereits bestehenden Plan zu weniger Müll und Plastik. So spart das Unternehmen 158 t Plastik im Jahr ein. Der weltweite Umsatz der McDonald's Corporation stieg im Jahr 2023 auf etwa 25,5 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einer Steigerung von 10% im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland sind die Umsatzerlöse von McDonalds bis zum Jahr 2019 kontinuvierlich gestiegen. Aufgrund der Corona-Krise dann jedoch erstmals gesunken. Im Jahr 2022 erwirtschaftete McDonalds Deutschland geschätzt rund 4,2 Milliarden Euro.

Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft Markus Weber GmbH

Die Gesellschaft hat das Wirtschaftsjahr 2022 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 107.299,93 € abgeschlossen.

Die Umsatzerlöse konnten im Berichtsjahr in Höhe von 20.856.515,82 € erzielt werden, was einem Anstieg von 740.070,07 € im Vergleich zum Vorjahr (20.116.445,75 €) entspricht.

Ab Mai 2023 wurde der Delivery Bereich der drei Drive Restaurants von Own Delivery mit eigenen Fahrzeugen auf den fremden Dienstleister Lieferando umgestellt. Da Lieferando offensichtlich nicht in der Lage ist genügend Personal einzusetzen haben die Restaurants im Bereich Delivery Umsatzrückgänge zu verkraften. Trotz dieser Tatsache ist eine höhere Wirtschaftlichkeit gegeben. Im Restaurant Hauptbahnhof wurden zusätzlich zu Lieferando die Dienstleister Uber und Wolt freigeschaltet. Die Hinzunahme neuer Dienstleister führte im Bereich Delivery in diesem Restaurant zu Umsatzwachstum.

Alle Verbindlichkeiten wurden innerhalb der jeweiligen Zahlungsfristen beglichen.

Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

Eine positive Entwicklung erwarten wir auch im Bereich Digital, da das Loyalitätsprogramm immer mehr Anhänger findet und zu steigenden Umsätzen führt.

Neben der Modernisierung der bestehenden Restaurants sollen laut Entwicklungsplan in den nächsten Jahren 500 zusätzliche Restaurants eröffnet werden. Auch im Jahr 2024 liegt der Schwerpunkt auch der Digitalisierung auf allen Ebenen inklusive des Ausbaus von Autoladesäulen. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland stellt auch für uns eine der größten kommenden Herausforderungen dar.

Währungsrisiken bestehen für das Unternehmen nicht, auf der Beschaffungsseite werden wir von qualitätsbewussten Lieferanten unterstützt.

Die langfristige Finanzierung ist durch 5 Bankkredite gewährleistet. Langfristig soll durch eine Erhöhung des Mindestlohns auch die Motivation der Beschäftigten gesteigert werden. Durch weitere Anpassungen hier, werden auch die Personalkosten weiter steigen.

 

Duisburg, den 12.06.2024

gez. Markus Weber, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.981.023,00 6.186.600,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.721.050,00 4.579.756,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 3.721.050,00 4.579.756,00
II. Sachanlagen 1.259.973,00 1.606.844,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.350,00 5.453,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.256.623,00 1.601.391,00
B. Umlaufvermögen 1.067.569,41 1.009.161,38
I. Vorräte 135.355,55 139.882,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 910.161,28 836.542,12
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 510.310,21
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 22.052,58 32.736,31
C. Rechnungsabgrenzungsposten 66.677,12 57.537,54
D. Aktive latente Steuern 623.651,82
Summe Aktiva 6.738.921,35 7.253.298,92

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 773.028,02 358.719,43
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.437.000,00 2.437.000,00
III. Verlustvortrag 2.103.280,57 1.995.980,64
IV. Jahresüberschuss 414.308,59 -107.299,93
B. Rückstellungen 275.474,79 210.853,04
C. Verbindlichkeiten 5.690.418,54 6.683.726,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.630.566,86 5.773.926,31
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.252.847,75 1.272.746,26
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.377.719,11 4.501.180,05
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.059.851,68 909.800,14
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.059.851,68 909.800,14
Summe Passiva 6.738.921,35 7.253.298,92

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.796.011,10 14.235.849,63
2. Personalaufwand 7.236.013,88 7.011.611,92
a) Löhne und Gehälter 6.019.068,42 5.841.470,06
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.216.945,46 1.170.141,86
davon für Altersversorgung 1.368,00 1.368,00
3. Abschreibungen 1.318.083,75 1.360.105,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.318.083,75 1.360.105,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.261.621,52 5.772.359,56
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.443,08 2.946,15
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 58.126,38 71.491,99
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -541.313,82 25.963,00
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 623.651,82
8. Ergebnis nach Steuern 469.922,47 -2.735,97
9. sonstige Steuern 55.613,88 104.563,96
10. Jahresüberschuss 414.308,59 -107.299,93

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Markus Weber GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Duisburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Duisburg
Register-Nr.: HRB 30807

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes aufgestellt; ergänzend waren die Regelungen des GmbHG zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Bewertung der Forderungen und Wertpapiere erfolgte grundsätzlich zum Nennwert. Erkennbare Risiken wurden durch entsprechende Bewertungsabschläge Rechnung getragen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie aus dem nachfolgend beigefügten Brutto-Anlagenspiegel ersichtlich entwickelt. Der Firmenwert wird auf 10 Jahre linear abgeschrieben (§ 285 Abs. 13 HGB)

Buchwert 01.01.2023 Zugänge - Abgänge Umbuchungen Abschreibungen AK, HK kum. AfA Buchwert 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 8.642.623,28
0,00 0,00 4.921.573,28
4.579.756,00 0,00 858.706,00 3.721.050,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
29.193,00
0,00 0,00 25.843,00
5.453,00 0,00 2.103,00 3.350,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.711.149,02
178.132,26 0,00 2.454.526,02
1.601.391,00 65.625,51 457.274,75 1.256.623,00
Summe 12.382.965,30
Anlagevermögen 178.132,26 0,00 7.401.942,30
6.186.600,00 65.625,51 1.318.083,75 4.981.023,00

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 Jahre festgelegt.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 510.310,21 EUR (Vorjahr: 248.807,14 EUR).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr 304.440 EUR).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten werden nachstehend aufgezeigt:

Verbindlichkeiten bis 1 Jahr 2 - 5 Jahre über 5 Jahre
gegenüber Kreditinstituten
EUR 4.630.566,86 1.252.847,75 3.377.719,11 0,00
aus Lieferungen und Leistungen
EUR 667.287,47 667.287,47 0,00 0,00
Sonstige
EUR 392.564,21 392.564,21 0,00 0,00
davon aus Steuern EUR 34.913,75
im Ramhen der sozialen Sicherheit
EUR 12.536,63

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften gegenüber dem Geschäftsführer und aus der Abtretung der Ansprüche aus einer Risiko-Lebensversicherung, sowie der Abtretung der Rechte und Ansprüche aus den Franchiseverträgen besichert.

Latente Steuern

Im Wirtschaftsjahr 2018 ist im Zuge eines Asset Deals ein entgeltlicher Firmenwert entstanden. Dieser wird handelsrechtlich über 10 Jahre und steuerrechtlich über 15 Jahre abgeschrieben, was zunächst zu temporären Differenzen führt. Im Jahr der Aktivierung des immateriellen Vermögensgegenstandes wurde die Bildung eines Aktivpostens in Form der latenten Steuern unterlassen. Das Wahlrecht zur Aktivierung der aktiven latenten Steuern wurde nun erstmalig im Wirtschaftsjahr 2023 ausgeübt, was zur Verbesserung des Bilanzbildes beiträgt. Somit kommt es im Jahresabschluss 2023 zur Durchbrechung des Stetigkeitsgrundsatzes.

Dies hat insofern Auswirkungen auf die Ertrags- und Vermögenslage, dass in der GuV ein Ertrag von 623.651,82 EUR unter dem Punkt Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen wird. Bei der Vermögenslage ergibt sich eine Verbesserung beim Eigenkapital von 623.651,82 EUR. Auswirkungen auf die Finanzlage ergeben sich nicht.

Zum Bilanzstichtag wurden aktive latente Steuern in Höhe von 623.651,82 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) bilanziert.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am 31. Dezember 2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus längerfristigen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 3.851. Davon entfallen auf das Jahr 2023 TEUR 604,5. Die Restlaufzeit der Leasingverträge beträgt 4-29 Monate und für die Mietverträge 4-129 Monate.

Bei den Mietverpflichtungen wurde die jeweilige Basismiete berücksichtigt. Die endgültigen, jeweils monatlich abgerechneten Mieten sind umsatzabhängig. Eine verlässliche Schätzung der Umsätze über die gesamte Mietdauer ist jedoch nicht möglich.

In der Angabe der sonstigen finanziellen Verpflichtungen wurden aus dem gleichen Grund die monatlichen, an den Franchisegeber abzuführenden Lizenzgebühren in Höhe von 5% des Umsatzes nicht berücksichtigt.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 259,0.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Geschäftsführer 1,00
Angestellte 45,00
Arbeiter 213,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 259,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 126,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 133,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Herr Markus Weber ausgeübter Beruf: Kaufmann

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss wird in das Geschäftsjahr 2024 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Duisburg, den 18.12.2024

gez. Markus Weber, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Markus Weber GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Markus Weber GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Markus Weber GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)).

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Trier, 27.03.2025

Biesdorf
Wirtschaftsberatungs- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Friedhelm Biesdorf, Wirtschaftsprüfer

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