Distributions GmbH NürnbergLiquidiert

90592 Schwarzenbruck, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 20008
Eingetragen
7.4.2003
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung im Straßenverkehr
Gegenstand
die Besorgung nationaler und internationaler Transport- und Logistikdienstleistungen aller Art und hiermit zusammenhängender Nebenleistungen, insbesondere die Distribution (Umschlag und Zustellung) systemgeführter Sendungen und Güter im Großraum Schwarzenbruck (Ochenbruck).

Historie

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Management

NameRolle
Petra Schmuck
seit 7.8.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

23.750 €
95.00%
Germany
1.250 €
5.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Distributions GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum 31.12.2011

Lagebericht

Geschäftsjahr 2011

I. Allgemein

Unsere Gesellschaft erbringt als Systempartner eines europaweit agierenden Dienstleistungsunternehmens (Systemgeber), Transport- und Logistikdienstleistungen gegenüber gewerblichen Kunden im Großraum Nürnberg im Auftrag des Systemgebers. Die Abwicklung erfolgt am Standort Schwarzenbruck (Ochenbruck) über das standardisierte System des Systemgebers. Dabei bedient sich die Distributions GmbH Nürnberg sowohl externer Frachtführer als auch eigener Mitarbeiter für die Weiterleitung der Ware im Netzwerk des Systemgebers.

Einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil sehen wir darin, dass wir als Kombi-Anbieter unseren Kunden für Frachten jeglicher Art (Paket, Palette, Sperrgut, Gefahrengut) zur Verfügung stehen. Dies ist ein wesentliches Abgrenzungskriterium gegenüber der Konkurrenz.

In 2011 folgte die Marktentwicklung dem allgemeinen Konjunkturaufschwung. Die Wettbewerbssituation führte unverändert auf Kundenseite weiterhin zu einem starken Kosten- u. Preisdruck und daraus abgeleiteten Preisverhandlungen.

Der Systemgeber - und damit auch die Distributions GmbH Nürnberg - sieht sich jedoch als Kombi-Anbieter auch einem zunehmenden Wettbewerb um Kunden mit Konkurrenten ausgesetzt, die sich auf Teilbereiche unseres Dienstleistungsangebots spezialisiert haben.

Die Fakturierung der erbrachten Leistungen erfolgte auch 2011 auf Grundlage der mit dem Systemgeber vereinbarten Verrechnungspreise. Die Gesellschaft fakturierte ihre Leistungen ganz überwiegend an den Systemgeber und nur zu einem geringen Anteil direkt an bypack Kunden.

II. Darstellung Geschäftsverlauf

Gegenüber dem Vorjahr wurde ein Jahresfehlbetrag erwirtschaftet. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass tariflich bedingte Lohnsteigerungen durchgeführt wurden, sowie zur Stabilisierung des Netzwerks Routen anderer Systempartner übernommen werden mussten, die nicht kostendeckend abgewickelt werden konnten.

Zusätzlich veränderten sich die Treibstoffpreise für das Speditions- und Transportgewerbe ungünstig. Eine Tendenz, dass das vorherrschende hohe Preisniveau sich stabilisiert, ist nicht erkennbar, so dass auch in den Folgejahren die Ertragssituation von der Überwälzbarkeit der Kosten durch den Systemgeber auf die Kunden abhängt und ob dies in einer entsprechenden Anpassung der Verrechnungspreise zum Systempartner mündet.

Gleichwohl stieg das Rohergebnis der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr (2011) gegenüber 5.588 T€ im Vorjahr, auf 5.776 T€ an. Der Umsatz der Geschäfte durch Bypack konnte gegenüber dem Vorjahr um 84% gesteigert werden, spielte jedoch im Verhältnis zum Gesamtumsatz nur eine untergeordnete Rolle. Trotzdem wird der kontinuierliche Ausbau der Bypack-Kunden im Geschäftsgebiet betrieben.

Mengenangaben

a) Bereich Übernahme

Hier wurden arbeitstäglich durchschnittlich 17.043 Sendungen (Vorjahr: 17.617) erfasst und 27.847 Colli (Vorjahr: 28.970), 535 Europaletten (Vorjahr: 526) gescannt. Die übernommenen Tonnagen haben sich auf 273 (Vorjahr: 277) Tonnen verringert.

b) Bereich Auslieferung

In 2011 wurden täglich durchschnittlich 12.882 Colli (Vorjahr: 11.356), 284 Europaletten (Vorjahr: 233) umgeschlagen. Im HUB wurden arbeitstäglich 705 (Vorjahr: 670) Europaletten umgeschlagen.

III. Ertragslage

1. Rohergebnis

Das Rohergebnis liegt im Geschäftsjahr 2011 bei 5.776 T€ und hat sich somit insbesondere durch den Mengenanstieg in der Auslieferung sowie Preisanpassung wieder erhöht.

2. Aufwendungen für Transporte und Leistungen

Die Transportkostenquote beläuft sich auf 57,0 % der Betriebsleistung (Vorjahr: 54,4 %). Die Erhöhung ergibt sich durch die Weitergabe der Kostensteigerungen im Transportgewerbe an die Gesellschaft.

3. Personalwesen

Der im Jahresabschluss ausgewiesene Personalaufwand betrifft ausschließlich Eigenpersonal. Für Fremdpersonal entstanden Aufwendungen in Höhe von 350 T€ (Vorjahr: 456 T€), die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden. Die Verringerung ist vor allem auf die verbesserte Planung des Personaleinsatzes entsprechend der erwarteten Auslastung zurückzuführen.

Die im "Lohn- und Gehaltstarifvertrag für die gewerblichen Arbeitnehmer und Angestellten des Speditions-, Transport- und Logistikgewerbes in Bayern vom 07. Dezember 2010" vereinbarte Tariferhöhung um 2,0 % ab dem 01. Oktober 2010 wurde durchgeführt.

Zum 31.12.2011 waren 108 Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt, davon 3 Auszubildende und 11 Auslieferfahrer.

4. Sonstige Aufwendungen

Der eigene Fuhrpark wirkt sich mit 318 T€ (Vorjahr: 280 T€) aus. Der Anstieg ist neben den gestiegenen Betriebskosten auf die Übernahme zusätzlicher Touren von einem als Sub-Unternehmer beschäftigten Frachtführer zurückzuführen, der gegen Ende des Geschäftsjahres nicht mehr alle Touren bedienen konnte.

5. Sonstige Erträge

Außerhalb unseres Kernbereichs, erzielen wir Erträge durch die Verrechnung von Verwaltungskosten an andere Systempartner bzw. die Weiterberechnung von Sach- und Personalgestellung.

IV. Vermögens- und Finanzlage

Das Vermögen der Gesellschaft besteht weiterhin nahezu ausschließlich aus Umlaufvermögen, insbesondere Forderungen gegen den Systemgeber aus erbrachten Leistungen. Sämtliches Anlagevermögen wird der Gesellschaft durch den Systemgeber auf Basis eines Betriebsvertrages überlassen.

Die laufende Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über die Zahlungen des Systemgebers auf die durch die Gesellschaft erbrachten Leistungen. Die Zahlungen werden kontinuierlich zu Deckung der laufenden Kosten geleistet und monatlich über das System des Systemgebers zur Abrechnung gebracht.

Es besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 193 T€ aufgrund der im Geschäftsjahr entstandenen Verluste. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unseren Prognosebericht unter V.2. des Lageberichts.

V. Bericht über die Risiken und Chancen des Unternehmens sowie zukünftige Entwicklung

1. Risiken und Chancen

Als Dienstleistungsbetrieb sind wir grundsätzlich einem Haftungsrisiko aus fehlerhaften Leistungen ausgesetzt, dem wir durch die ständige Verbesserung unserer Qualitätssicherungssysteme begegnen.

Unsere Zahlungsströme steuern wir auf der Grundlage einer Finanz- und Liquiditätsplanung. In Bezug auf unsere liquiden Mittel, Forderungen und Verbindlichkeiten sind wir den branchenüblichen Risiken aus Preisänderungen, Forderungsausfällen, fehlender Liquidität oder aus Zahlungsstromschwankungen ausgesetzt. Die Gesellschaft verfügt dabei jedoch über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen.

Aufgrund des geringen Eigenkapitals besteht nach wie vor das Risiko der Kapitalunterversorgung.

Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit weiterhin abhängig von der Geschäftsentwicklung des Systemgebers, der wiederum allgemeinen Branchenrisiken ausgesetzt ist. Dem steht die Chance gegenüber, das Aufkommen durch Mengensteigerungen in neuen Branchen zu erhöhen. Die Liquiditätslage bleibt in Abhängigkeit des vorher Gesagten befriedigend; Engpässe sind nicht erkennbar.

Der Dienstleistungsvertrag als wesentlicher Bestandteil der Zusammenarbeit mit dem Systemgeber wurde erstmalig im Oktober 2010 durch diesen aufgekündigt. Ein neuer Vertrag wurde, entgegen erster Erwartungen mit der Gesellschaft, bis heute nicht abgeschlossen. Die Zusammenarbeit wird laufend auf Basis des alten Vertrages durch den Systemgeber verlängert, letztmalig bis zum 30.06.2012, da die kontinuierliche Versorgung des durch die Gesellschaft abgedeckten Gebietes zu gewährleisten ist, um nicht das flächendeckende Netzwerk des Systemgebers zu gefährden. Im Zuge der laufenden Vertragsverhandlungen, die bis Ende 2012 abgeschlossen werden, sollen auch die Verrechnungspreise angepasst werden. Durch die seit 2008 vorgenommenen Reduktionen der Verrechnungspreise seitens des Systemgebers, ist es unbedingt notwendig, die Verrechnungspreise markt- und leistungsgerecht anzupassen.

Die aus der Vergangenheit bestehenden Risiken, dass Mengenteile durch den Systemgeber verlagert werden, bestehen weiterhin.

Durch die Maßnahmen des Systemgebers zur Gewinnung neuer Kunden bzw. Ausweitung des Geschäfts im Bereich der Bestandskunden, versprechen wir uns zukünftig einen Anstieg des durch uns zu bearbeitenden Mengenaufkommens für den Systemgeber. In die neu ausgerichteten Vertriebsaktivitäten des Systemgebers werden wird eng eingebunden.

2. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2012 wird unter Berücksichtigung der Preisanpassung ein erneuter Verlust vor Steuern in Höhe von ca. 250 T€ prognostiziert. Das Rohergebnis soll dabei ca. 4.800 T€ betragen. Die Verluste werden durch Zahlungen des Systemgebers auf Darlehensbasis ausgeglichen. Ab dem zweiten Halbjahr 2013 planen wir die Geschäftsentwicklung wieder vorsichtig im positiven Bereich. Dies erfolgt unter der Annahme einer erfolgreichen Umsetzung von Vertriebsmaßnahmen durch den Systemgeber sowie weitere Kosteneinsparungen durch die Optimierung der Prozessabläufe sowie Anpassung der Verrechnungspreise.

3. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Ein als Sub-Unternehmer eingesetzter Frachtführer konnte einen Teil des ihm zugewiesenen Gebietes nicht mehr bedienen. Um die flächendeckende Versorgung aufrechtzuerhalten, wurden die Routen zuerst durch die Gesellschaft übernommen und im Anschluss teilweise an einen neuen Sub-Unternehmer ausgelagert.

Der Dienstleistungs- sowie Betriebsvertrag mit dem Systemgeber wurde über den 30.06.2012 hinaus nicht verlängert. Die Abwicklung der Dienstleistung gegenüber dem Systemgeber hat sich bis heute jedoch nicht geändert und erfolgt weiterhin auf Basis der ursprünglichen Vertragsbeziehungen. Ein Neuabschluss der Verträge wird bis Ende 2012 erwartet.

 

Schwarzenbruck, 23. Oktober 2012

gez.

Die Geschäftsleitung

Bilanz

AKTIVA

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Sachanlagen 30.013,00 15.199,00
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 950.830,02 1.038.467,45
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 15.714,71 250.016,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.485,51 1.309,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 192.825,95 -,--
  1.191.869,19 1.304.991,52

PASSIVA

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage -,-- -,--
III. Bilanzverlust (Vj. Bilanzgewinn) -217.825,95 -,--
Eigenkapitalfehlbetrag 192.825,95 -,--
B. Rückstellungen 305.483,77 392.601,28
C. Verbindlichkeiten 886.385,42 879.674,24
D. Passive latente Steuern -,-- 7.716,00
  1.191.869,19 1.304.991,52

Gewinn- und Verlustrechnung

  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
1.-4. Rohergebnis 5.879.916,33 5.775.080,37
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -2.966.544,87 -2.817.816,43
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alterversorgung -598.544,68 -566.469,03
- davon für Altersversorgung (Vorjahr) --,- (--,-)    
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagvermögens und auf Sachanlagen -10.941,44 -4.483,96
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.526.169,07 -2.336.457,67
Betriebsergebnis -222.283,73 49.853,28
8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens -,-- -,--
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.003,57 807,48
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.321,84 -,--
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -230.602,00 50.660,76
12. Außerordentliche Erträge 1.104,70 7.401,68
13. Außerordentliche Aufwendungen -,-- -41.897,02
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15.176,35 -14.525,35
15. Sonstige Steuern -3.505,00 -154,20
16. Jahresüberschuss -217.825,95 1.485,87
17. Ergebnisvortrag -,-- 23.222,00
18. Gewinnausschüttungen -,-- -24.707,87
19. Bilanzverlust (Vj. Bilanzgewinn) -217.825,95 -,--

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011

Distributions GmbH Nürnberg, Schwarzenbruck

Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Der Jahresabschluss ist nach den Regelungen des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt worden.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zugleich in Übereinstimmung mit den steuerlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften ausgewiesen, wenn und soweit dies die handelsrechtlichen Regelungen zulassen.

Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden im Geschäftsjahr nach Maßgabe der steuerrechtlichen Regelung in § 6 Abs. 2 EStG sofort (bis € 410) abgeschrieben; im Vorjahr wurde entsprechend verfahren. Für dem Vorjahr vorausgehende Perioden wurde für geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach Maßgabe der steuerrechtlichen Regelung (§ 6 Abs. 2a EStG) ein Sammelposten (€ 151 bis € 1.000) gebildet, der auf fünf Jahre abgeschrieben wird.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihren Nennwerten angesetzt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Bankguthaben sind zu Nominalwerten angesetzt.

Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt. Der Erfüllungsbetrag berücksichtigt mögliche Kosten- oder Preissteigerungen und wird gemäß der RückAbzinsV bei einer Laufzeit größer 1 Jahr abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Auf den Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs wird verwiesen.

  Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
Restlaufzeiten der Forderungen zum 31.12.2011 31.12.2011 31.12.2010
EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 907.291 -- --
Sonstige Vermögensgegenstände 43.539 -- --
  950.830 -- --
    davon mit einer Restlaufzeit
Restlaufzeiten Gesamtbetrag bis zu einem Jahr mehr als 5 Jahre
der Verbindlichkeiten zum 31.12.2011 31.12.2011 31.12.2010 31.12.2011
EUR EUR EUR EUR
gegenüber Kreditinstituten        
Darlehen 18.229 4.800 -- --
aus Lieferungen und Leistungen 659.335 659.335 742.075 --
sonstige Verbindlichkeiten 208.821 208.821 137.599 --
  886.385 872.956 879.674 --
Sicherung der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag davon gesichert
zum 31.12.2011 Betrag durch
EUR EUR
gegenüber Kreditinstituten      
Darlehen 18.229 -- --
aus Lieferungen und Leistungen 659.335 -- --
sonstige Verbindlichkeiten 208.821 -- --
  886.385 --  

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 305 umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwand in Höhe von T€ 114, Rückstellungen für Gewährleistung von T€ 61, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 20 und weitere sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 110.

Es bestehen mittelbare Verpflichtungen aus Anwartschaften. Eine Unterdeckung beim externen Versorgungsträger liegt nicht vor.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der außerordentliche Aufwand des Vorjahres betrifft die erstmalige Berücksichtigung von periodenfremden Personalverpflichtungen.

Die im Vorjahr passiv abgegrenzten latenten Steuern wurden im Geschäftsjahr aufgelöst. Aufgrund des Jahresfehlbetrages entsteht ein aktiver Überhang, der gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde.

Sonstige Angaben

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betragen jährlich T€ 36 (VJ T€ 36).

Im Geschäftsjahr sind durchschnittlich 36 Angestellte und 70 gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt. Die Teilzeitkräfte sind pro Kopf gezählt und nicht in Vollzeitkräfte umgerechnet.

Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 11.035,13 (VJ. € 11.035,13).

Geschäftsführerin im Geschäftsjahr:

Frau Petra Schmuck, Kauffrau, Mühlhausen

Auf eine Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Bestandteil des Anhangs: Anlagenspiegel

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011 (Brutto-Anlagenspiegel)

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
Bilanzposten 1.1.2011 Zugänge Abgänge 31.12.2011
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
L Sachanlagen        
- Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.520,68 25.755,44 -,-- 51.276,12
  25.520,68 25.755,44 -,-- 51.276,12
Summen 25.520,68 25.755,44 -,-- 51.276,12
  Abschreibungen
Bilanzposten 1.1.2011 des Geschäftsjahres planmäßig Abgänge 31.12.2011
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
L Sachanlagen        
- Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.321,68 10.941,44 -,-- 21.263,12
  10.321,68 10.941,44 -,-- 21.263,12
Summen 10.321,68 10.941,44 -,-- 21.263,12
  Buchwerte
Bilanzposten 1.1.2011 31.12.2011
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
L Sachanlagen    
- Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.199,00 30.013,00
  15.199,00 30.013,00
Summen 15.199,00 30.013,00

Wiedergabe des Bestätigungsvermerk

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Abschluss sind gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen worden. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss mit Lagebericht den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der

 

Distributions GmbH Nürnberg, Schwarzenbruck

für das Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis 31.12.2011

geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchhaltung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Siegel

 

Nürnberg, 24. Oktober 2012

advoc Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Hans Buckert, Wirtschaftsprüfer

gez. Dr. Sebastian Knöchel, Wirtschaftsprüfer

Feststellung

Die Gesellschafterversammlung hat am 16.11.2012 den Jahresabschluss festgestellt.

 

gez. Petra Schmuck

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