Body Revolution GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Sportanlagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Erik Reinhard Horst Breitenfeld seit 21.2.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 65.00% | |
B***** H***** | 12.00% |
K**** A********* | 5.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Humanus Personalservice GmbHNördlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021Humanus Personalservice GmbHI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell, Struktur und Organisation des Unternehmens Das Leistungsspektrum der Humanus Personalservice GmbH umfasst neben der Überlassung von Arbeitskräften (Arbeitnehmerüberlassung) auch die europaweite Vermittlung von Facharbeitern. Den Tätigkeitsschwerpunkt der Gesellschaft bildet die Arbeitnehmerüberlassung v.a. in den Bereichen Handwerk und Industrie. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Nördlingen und verfügt über weitere Standorte in Berlin, Jelenia Gora/Polen sowie in Bratislava/Slowakei. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 2,7% gestiegen. Dennoch lag das BIP noch immer ca. 2,0% niedriger als im Jahr 2019, vor Beginn der Corona-Pandemie. Die noch anhaltende Pandemie und deren Auswirkungen traf die Personaldienstleistungsbranche unmittelbar. Neben den konjunkturellen Schwankungen stellten insbesondere die andauernd wechselnden Corona-Vorschriften die gesamte Branche vor Herausforderungen. Im Jahresverlauf entspannte sich die Lage auch aufgrund der Impfmöglichkeiten und dem damit verbundenen Entfall der Testpflicht. Nach dem Corona-bedingten Umsatzeinbruch in 2020 näherte sich die Zeitarbeitsbranche im Verlauf des Jahres 2021 wieder dem Vorkrisenniveau an. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Trotz der schwierigen Ausgangslage wird der Geschäftsverlauf von der Geschäftsführung als positiv bewertet. Die erste Jahreshälfte 2021 gestaltete sich als schwierig, konnte aber auf Jahressicht, Dank der deutlich besser gelaufenen zweiten Jahreshälfte ausgeglichen werden und es konnte dennoch ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2021 ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR 418 erzielen (Vj. TEUR 1.356). Die Umsatzerlöse verringerten sich leicht um knapp 2,5% auf TEUR 22.093. Die Aufwendungen für Personal bewegten sich mit TEUR 15.446 leicht über dem Niveau des Vorjahres mit TEUR 15.330. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl erhöhte sich dagegen von 435 in 2020 auf 512. Hauptursache für diese Entwicklung war eine im Vergleich zum Vorjahr veränderte Auftragsstruktur, die den Einsatz einer größeren Anzahl an Zeitarbeitnehmern ermöglichte, aber ein im Vergleich zum Vorjahr geringes Vergütungsniveau mit sich brachte. Daneben ist der Personalaufwand des Jahres 2021 durch den mit der Umstellung der Beitragserhebung der Berufsgenossenschaft verbundenen Verzicht auf Beiträge für 2021 entlastet. Die Abschreibungen bewegten sich mit TEUR 56 leicht über dem Vorjahresniveau in Höhe von TEUR 49. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 10,99% von TEUR 5.534 in 2020 auf TEUR 6.143 in 2021 gesteigert. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf gestiegene Reisekosten von Arbeitnehmern sowie höhere Aufwendungen für Werbung und Vermittlungsprovisionen zurückzuführen. Das EBITDA betrug im Jahr 2021 TEUR 699 (Vorjahr: TEUR 1.966) b) Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme verringerte sich leicht im Vergleich zum Vorjahresstichtag von TEUR 5.079 auf TEUR 4.488. Wesentliche Veränderungen auf der Aktivseite waren vor allem bei den liquiden Mitteln zu verzeichnen, die im Stichtagsvergleich um TEUR 583 auf TEUR 1.689 gesunken sind. Des Weiteren verminderten sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 3,6 % auf nun TEUR 2.545. Das Anlagevermögen ist hingegen um TEUR 80 im Vorjahresvergleich gestiegen. Auf der Passivseite verringerten sich die Rückstellungen um TEUR 688 deutlich. Den größten Anteil daran bilden die Steuerrückstellungen mit einem Unterschiedsbetrag von TEUR 661. Die Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 381 auf TEUR 2.217 erhöht. Das Eigenkapital bewegt sich mit TEUR 2.050 leicht unter dem Vorjahresniveau in Höhe von TEUR 2.333. Die Eigenkapitalquote belief sich zum 31.12.2021 nahezu unverändert auf 45,7% (Vorjahr 45,9%). 2.333. Die Eigenkapitalquote belief sich zum 31.12.2021 nahezu unverändert auf 45,7% (Vorjahr 45,9%). 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Unternehmenssteuerung beobachten wir u.a. die Umsatzrendite und den Cashflow. Die Umsatzrendite beträgt im Geschäftsjahr 2021 1,9% (Vorjahr: 6,0%). Die liquiden Mittel sind im Stichtagsvergleich auf TEUR 1.689 gesunken (Vorjahr: TEUR 2.272). Zusammenfassend schätzen wir unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage weiterhin als insgesamt sehr gut ein. Der Rückgang des Umsatzes und des Geschäftsergebnisses im Vergleich zum Vorjahr entsprach unseren Erwartungen für das Geschäftsjahr. III. Prognosebericht Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2022 war weiterhin von großen Unsicherheiten geprägt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie flachten immer weiter ab, jedoch wurde die Wirtschaft mit den Folgen des russischen Einmarsches in die Ukraine im Februar 2022 vor neue Herausforderungen gestellt. Die Lage in der Personaldienstleistungsbranche hat sich im Kalenderjahr 2022 weiter stabilisiert. Im Vorjahresvergleich stieg die Zahl der Beschäftigten in dieser Branche leicht an. Auch zum Jahresanfang 2023 blieb der Arbeitsmarkt trotz den herrschenden wirtschaftlichen Unsicherheiten weiterhin stabil. Die Humanus Personalservice GmbH konnte den Umsatz im Geschäftsjahr 2022 in diesem Umfeld auf über 30 Millionen Euro enorm steigern. Der deutliche Zuwachs ist auf die allgemein gestiegene Nachfrage nach Personaldienstleistungen und neu akquirierten Kunden zurückzuführen. Das Jahresergebnis 2022 konnte überproportional gesteigert werden und bewegt sich mit ca. TEUR 1.100 deutlich über dem des Vorjahres. Die Humanus Personalservice GmbH hat somit auch im schwierigen Jahr 2022 ein außerordentlich gutes Ergebnis erwirtschaftet und kann den künftigen Herausforderungen mit einer finanziell sehr soliden Basis begegnen Auch in den ersten Monaten des laufenden Wirtschaftsjahres 2023 konnte eine weitere Steigerung der Umsatzerlöse und des Jahresüberschusses verzeichnet werden. IV. Risiko- und Chancenbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken Die durch die weltweite Ausbreitung von Covid-19 verursachte Wirtschaftskrise hat insbesondere Deutschland als Exportnation stark betroffen. Die seit Jahresbeginn 2022 eskalierende Ukraine-Krise hat insbesondere den Wirtschaftsstandort Europa stark erschüttert. Mögliche Risiken aus einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage sind immer noch nicht abschließend zu bewerten. Negative Auswirkungen der aktuell angespannten Wirtschaftslage auf die Personaldienstleistungsbranche könnten trotz der derzeitigen Entspannungen weiterhin einen Umsatzrückgang verursachen. Ein besonderes Risiko stellt die anhaltende weltweite Rohstoffknappheit dar, welche oftmals mit Lieferengpässen und Preisanstiegen einhergeht. Auch die anhaltend hohe Inflation sorgt für Anspannung. Eine indirekte Folge kann eine zeitweise geringe Nachfrage nach Zeitarbeitskräften in bestimmten Branchen sein. Durch die osteuropäische Ausrichtung unseres Unternehmens und die Spezialisierung auf Fachkräfte für Handwerk und Industrie sehen wir uns insbesondere durch den zunehmend steigenden Fachkräftemangel in diesen Branchen gut aufgestellt und rechnen auch zukünftig mit einem soliden Wachstum. Finanzwirtschaftliche Risiken Ausfallrisiken können für uns hauptsächlich bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entstehen. Diesem Risiko wird durch echtes Factoring mit einem langjährigen Partner begegnet. Rechtliche Risiken Die Zeitarbeitsbranche ist durch die gesetzlichen Vorgaben (z.B. Begrenzung der Höchstüberlassungsdauer) des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes streng reguliert und unterliegt somit hohen administrativen Anforderungen. Neben der internen Überwachung unserer Prozesse unterziehen wir uns freiwilligen Audits, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben stets gewährleisten zu können und unsere Prozesse fortlaufend zu optimieren. Gesamtaussage Die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellen auch die Zeitarbeitsbranche vor große Herausforderungen. Mit unserer Ausrichtung und Schwerpunktbildung sehen wir uns jedoch gut aufgestellt, uns auch in diesem Umfeld weiterhin erfolgreich behaupten zu können. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Humanus Personalservice GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Der erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird entsprechend § 253 Abs. 3 S. 4 HGB über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Weitere Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 92.016,39 Euro (Vorjahr: 18.785,90 Euro). Es handelt sich dabei um sonstige Vermögensgegenstände. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern i.H.v. Euro 654.369,61 (Vorjahr: Euro 397.898,73) enthalten. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten i.H.v. 137 TEuro enthalten. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.216.994,31 Euro (Vorjahr: 1.836.263,76 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Sonstige Angaben Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:
Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung sind: Herr Philipp Erik Breitenfeld, Nördlingen, Kaufmann Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Dem Geschäftsführer wurde im Vorjahr ein kurzfristiges Darlehen i.H.v. TEuro 398 gewährt. Das Darlehen wurde in 2021 in voller Höhe zurückgezahlt. Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein kurzfristiges Darlehen i.H.v. TEuro 604 gewährt. Die Darlehensgewährung erfolgte unverzinslich. Zudem wurde dem Geschäftsführer in 2021 ein Darlehen in Höhe von TEUR 50 zu einem Zinssatz von 1,8% gewährt. Das Darlehen hat eine Laufzeit von einem Jahr. Außerbilanzielle Geschäfte Um den Kunden längere Zahlungsziele gewähren zu können, nutzt die Gesellschaft zur Gewinnung von Liquidität das Factoring von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von TEuro 1.201 an ein Factoringinstitut abgetreten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 152.071,37 Euro. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Anlagenspiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Nördlingen, den 24.06.2023 Der Geschäftsführer: gez. Philipp Erik Breitenfeld Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.06.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Humanus Personalservice GmbH wurde folgender Bestätigungsvermerk zum ungekürzten Abschluss erteilt: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Humanus Personalservice GmbH, Nördlingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Humanus Personalservice GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 23. Juni 2023 ADW
Dr. Jansen & Langer Revisions- und
Treuhandgesellschaft mbH
Horst Langer, Vereidigter Buchprüfer ppa. Thomas Bohländer, Wirtschaftsprüfer |
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