Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 38703
Vorher
Leonhart Beteiligungsgesellschaft mbH
Eingetragen
21.10.1987
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Gegenstand
die Produktion und der Handel mit Farben und Lacken aller Art sowie der Handel mit Malerzubehörartikeln und der Handel mit technischen (Maler-) Artikeln

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Guido Cruysen
seit 29.1.2026
Geschäftsführer
Herbert Leonhart
seit 4.1.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

25.00% identifiziert75.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
25.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
800.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MALECO Farbwerk GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

MALECO Farbwerk GmbH, Hamburg

Wirtschaftliches Umfeld

2023 ging der Absatz für Bautenanstrichmittel im Inland wiederum um -3,9% in der Menge und -1,2% im Umsatz zurück, nachdem schon im Vorjahr 2022 ein Rückgang zu verzeichnen war. Hauptgrund war wiederum die Kaufzurückhaltung beim Endkunden, aber auch die deutlich geringere Neubautätigkeit auf Grund höherer Zinsen, Verteuerung der Baumaterialien und weiter zunehmende Bürokratie-Kosten. Das Malerhandwerk war weiterhin gut beschäftigt, aber die Vorlaufzeiten haben sichverringert. Da Jedes Jahr ca. 2-3% mehr Verarbeiter in Rente gehen, als junge Handwerker nachrücken, verringert sich das zu bearbeitende Volumen.

Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 waren wieder fast alle Rohstoffe greifbar und es konnte somit eine Normalisierung derGeschäftsabläufe festgestellt werden. Wenige Artikel haben im Jahresverlauf 2023 preislich nachgegeben. Die meisten Artikel haben den hohen Preisstand gehalten, oder sind sogar noch weiter angestiegen. Die im Vorjahr noch bezogenen und erst im Jahresverlauf ausgelieferten Waren, haben den Warenbestand erhöht. Auch langfristig georderte Waren sind zu einem niedrigeren Preis bestellt worden, als am Tag der Lieferung.

Da die Jahresendbewertung immer zum Widereinkaufswert erfolgt, ist damit eine deutliche Erhöhung des Inventurbestandes erfolgt und verbunden eine höhere Wertschöpfung per Jahresende, obwohl der Umsatz etwas geringer ausgefallen ist.

Finanzlage

Die Geschäftsführung verfolgt das Ziel frei in jeglicher, finanzieller Entscheidung agieren zu können und möglichst nicht abhängig von zu leistenden Kreditverpflichtungen zu sein. Das ist auch im Jahre 2023 gelungen. Die gute Eigenkapitalausstattung hat es erlaubt, Rohstoffe und Handelswaren zu ordern, wenn die Verfügbarkeiten gegeben war. Die geringen Verbindlichkeiten konnten auf ähnlichem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Kredite wurden nicht beansprucht.

Entwicklung des Investitionsbereichs Hauptaugenmerk im Jahr 2023 war der Ersatz vieler neuer Transportfahrzeuge. Weitere Investitionen wurden zur noch intensiveren Nutzung von Informationen aus dem ERP-System getätigt, um noch zielgenauer Verkauf und Produkte analysieren zu können.

Neue Fertigungsmaschinen mussten nicht gekauft werden, da wir einen hohen technischen Stand vorweisen können.

Darstellung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage Ertragslage

2023
T€
2022
T€
Veränderung
T€
Umsatzerlöse inkl. Bestandsänderung 13.257 12.781 476
Übrige betriebliche Erträge 68 75 -7
Gesamtleistung 13.325 12.856 469
Materialaufwand -6.279 -6.908 629
Personalaufwand -3.493 -3.615 122
Abschreibungen -231 -234 3
Übrige betriebliche Aufwendungen -1.823 -1.753 -70
Betriebsergebnis 1.499 346 1.153
Finanzergebnis 38 -15 53
Neutrales Ergebnis -7 -40 3
Steuern vom Einkommen und Ertrag -477 -89 -388
Jahresergebnis 1.053 232 821

Das neutrale Ergebnis ergibt sich wie folgt:

2023
T€
2022
T€
Veränderung
T€
Neutrale Erträge
Erträge aus abgeschriebenen Forderungen 0 1 -1
Einzelwertberichtigungen 3 0 3
3 1 2
Neutrale Aufwendungen
Forderungsverluste und Einstellung in Wertberichtigung von Forderungen 10 11 -1
10 11 -1
Neutrales Ergebnis -7 -10 3

Vermögenslage Vermögensstruktur

31.12.2023
T€
% 31.12.2022
T€
% Veränderung
T€
VERMÖGEN
Immat. Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen 791 7,5 833 8,9 -42
Finanzanlagevermögen 3.762 35,6 3.716 39,7 46
Langfristig gebundenes Vermögen 4.553 43,1 4.549 48,6 4
Vorräte 3.709 35,1 2.825 30,2 884
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 439 4,2 577 6,2 -138
Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzung 267 2,5 551 5,9 -284
Flüssige Mittel 1.596 15,1 862 9,2 734
Kurzfristig gebundenes Vermögen 6.011 56,9 4.815 51,4 1.196
Vermögen insgesamt 10.564 100,0 9.364 100,0 1.200

Kapitalstruktur

31.12.2022
T€
% 31.12.2021
T€
% Veränderung
T€
KAPITAL
Gezeichnetes Kapital 800 7,6 800 8,5 0
Bilanzgewinn 7.300 69,1 6.247 66,7 1.053
Eigenkapital 8.100 76,7 7.047 75,3 1.053
Pensionsrückstellung 1.425 13,5 1.486 15,9 -61
Lang- und mittelfristig verfügbare Mittel 9.525 90,2 8.533 91,1 992
Rückstellungen 662 6,3 421 4,5 284
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 217 2,1 199 2,1 18
Sonstige Verbindlichkeiten 159 1,5 208 2,2 -49
Rechnungsabgrenzungsposten 1 0,0 3 0,0 -2
Kurzfristig verfügbare Mittel 1.039 9,8 831 8,9 208
Kapital insgesamt 10.564 100,0 9.364 100,0 1.200

Finanzlage

Die Veränderung des Finanzmittelbestands sowie die dafür ursächlichen Mittelbewegungen werden anhand der nachfolgenden Kapitalflussrechnung gezeigt:

2023
T€
2022
T€
Jahresüberschuss 1.053 232
Abschreibungen 231 234
Zunahme/Abnahme (./.) der Rückstellungen -77 -322
Korrektur Finanzanlagen 0 0
Gewinn/ Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 12 0
Zunahme (./.)/Abnahme der Vorräte, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten -461 -203
Zunahme/Abnahme (./.) der Verbindlichkeiten und sonstiger Passiva -32 -124
Ertragsteueraufwand/-ertrag 477 89
Ertragsteuerzahlung -220 -263
Saldo Zinserträge/-aufwendungen -38 15
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 945 -342
Einzahlungen aus Anlagenverkäufen 18 13
Auszahlungen für Investitionen in das Imma. Anlagevermögen und Sachanlagen -221 -263
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -46 0
Einzahlungen aus Zinsen 65 17
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -184 -233
Einzahlung aus der Aufnahme von Krediten 0 0
Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten 0 0
Einzahlung aus erhaltenen Zuschüssen 0 0
Gezahlte Zinsen -27 -32
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit -27 -32
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 734 -607
Finanzmittelfonds am 1.Januar 862 1.469
Finanzmittelfonds am 31.Dezember 1.596 862

Prognosebericht

Im Jahr 2024 erwartet die Branche eine weiterhin rückläufige Bautätigkeit im einstelligen Bereich. Der Neubau weist deutlich größere Rückgänge auf. Die Umbautätigkeiten sind oft von der allgemeinen Stimmung abhängig und schwer vorherzusagen.

Das Malerhandwerk wird weiterhin eine gute Beschäftigungslage aufweisen, nur die weniger werdenden Mitarbeiter lassen schon theoretisch das Gesamtvolumen beschränken. Im Inlandsmarkt wird erneut ein Rückgang im Volumen um -2 bis - 3% prognostiziert, wobei der DIY-Bereich ko nstant bleiben soll, da hier wieder eine Normalisierung der Renovierungen erwartet wird.

Wiederum neue Gesetzte und Verordnungen werden zu Erhöhungen der Materialpreise führen. Auch die zu erwartenden Lohnerhöhungen müssen sich im Verkaufspreis wieder finden. Derzeit scheinen die Rohstoffpreise stabil zu bleiben, soweit die Frachtkosten auf dem bisherigen Niveau bleiben und durch kriegsbedingte Krisen, nicht steigen.

Der Jahresüberschuss wird wahrscheinlich geringer ausfallen, da durch die aktuelle Bewertung der Lagerartikel der Einmaleffekt sich nicht wiederholt. Auf der Kostenseite ist weiterhin striktes Kostenmanagement in Planung.

Schwerpunkt der vertrieblichen Arbeit wird weiterhin der direkte Kontakt zu den Abnehmern sein, da hierin die große Stärke des Unternehmens liegt. Weiterhin werden unterstützende Maßnahmen für den Außendienst geplant, die zur Intensivierung der Kundenbindung führen werden.

Durch neue Artikel, die ein noch größeres Leistungspotential haben, werden viele Untergründe noch besser zu bearbeiten sein und damit in der Wertigkeit steigen.

Risiken

Besondere Risikoeinflüsse können in der Verfügbarkeit der Rohstoffe liegen, soweit sie aus dem asiatischen Raum kommen und durch kriegerische Maßnahmen verspätet, teurer, oder gar nicht verfügbar sind. möglichen Handwerksstunden.

Die weiter zunehmenden Gesetzte und Verordnungen führen bei den Vorlieferanten zur Überlegung, ob sich bestimmte Produkte, in kleineren Mengen, noch lohnen herzustellen. Das wird dann zur ersatzlosen Streichung der Artikel führen.

Chancen

Bei vielen großen Konzernen werden Personalstellen abgebaut und dadurch der Kontakt zum Kunden nicht mehr gehalten. Als mittelständisches Unternehmen kann sich der bisherige Kundenkontakt noch intensivieren, da andere Marktteilnehmer nicht mehr erreichbar sind.

 

Hamburg, 26. März 2024

gez. Herbert Leonhart, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.553.463,41 4.548.651,10
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.319,00 32.200,00
1. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 7.319,00 32.200,00
II. Sachanlagen 784.241,00 800.257,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 138.074,00 143.781,00
2. technische Anlagen und Maschinen 88.716,00 127.929,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 557.451,00 528.547,00
III. Finanzanlagen 3.761.903,41 3.716.194,10
1. Sonstige Finanzanlagen 3.761.903,41 3.716.194,10
B. Umlaufvermögen 5.998.191,19 4.795.843,34
I. Vorräte 3.708.773,77 2.825.478,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 693.276,64 1.108.065,45
1. sonstige Vermögensgegenstände 693.276,64 1.108.065,45
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.596.140,78 862.299,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.143,92 19.707,96
Summe Aktiva 10.564.798,52 9.364.202,40

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.100.378,35 7.047.143,51
I. Gezeichnetes Kapital 800.000,00 800.000,00
II. Bilanzgewinn 7.300.378,35 6.247.143,51
B. Rückstellungen 2.087.220,14 1.907.297,00
C. Verbindlichkeiten 375.700,03 406.261,89
1. sonstige Verbindlichkeiten 375.700,03 406.261,89
davon aus Steuern 122.426,27 148.916,32
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.500,00 3.500,00
Summe Passiva 10.564.798,52 9.364.202,40

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.048.775,30 5.948.702,05
2. Personalaufwand 3.493.069,63 3.615.178,32
a) Löhne und Gehälter 2.985.181,04 3.174.339,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 507.888,59 440.839,30
davon Aufwendungen für Altersversorgung -27.588,75 -51.076,17
3. Abschreibungen 231.065,90 233.758,89
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 231.065,90 233.758,89
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.832.457,11 1.758.640,31
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 65.092,82 16.685,91
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.817,80 32.319,73
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 477.212,92 88.566,09
8. Ergebnis nach Steuern 1.053.244,76 236.924,62
9. sonstige Steuern 9,92 4.712,28
Jahresüberschuss 1.053.234,84 232.212,34

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.247.143,51 6.014.931,17
2. Bilanzgewinn 7.300.378,35 6.247.143,51

Anhang

Inhaltsverzeichnis

A. Allgemeine Angaben

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

II. Bilanzierungsmethoden

III. Bewertungsmethoden

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

2. Sachanlagen

3. Finanzanlagen

4. Vorräte

5. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

6. Rückstellungen

7. Pensionsrückstellungen

8. Verbindlichkeiten

IV. Betriebsaufspaltung

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

C. Sonstige Angaben

D. Ergänzende Angaben

I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Arbeitnehmer

E. Forderungsspiegel

F. Rückstellungsspiegel

G. Verbindlichkeitenspiegel

H. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

I. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

A. Allgemeine Angaben

Die MALECO Farbwerk GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (Reg.Nr. HRB 38703).

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§276,288HGB) und bei der Offenlegung (§327HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Rücklagenspiegel, Forderungs- und Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr aus folgenden Gründen abgewichen:

Anpassung an rechtliche Änderungen

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar. Änderungen gab es keine.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des §249HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des §250HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von §251HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß §7Abs.1EStG nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

3. Finanzanlagen

Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt.

4. Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

5. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

6. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

7. Pensionsrückstellungen

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem Teilwertverfahren auf Basis eines Zinsfußes von 1,74% (7Jahres-?) bilanziert. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

IV. Betriebsaufspaltung

Damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend eingeschätzt werden kann, sind folgende Angaben zu beachten:

Das von der Gesellschaft pachtweise genutzte Anlagevermögen ist Eigentum von KG "KRONEN" Grundstücksverwaltungsges. mbH & Co.KG.

Steuerrechtlich besteht deshalb eine so genannte Betriebsaufspaltung zwischen der Gesellschaft als so genanntes Betriebsunternehmen und der KG "KRONEN" Grundstücksverwaltungsges. mbH & Co.KG als so genannte Besitzgesellschaft.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, sowie die Entwicklung des Postens "Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs" sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr
EUR
davon mit Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr Vorjahr
EUR
davon mit Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände 693.276,84 8.000,00 1.108.065,45 258.000,00

Die Zusammensetzung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist im Forderungsspiegel am Gliederungspunkt E des Anhangs ersichtlich.

In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem Teilwertverfahren ermittelt.

Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden gemäß einem versicherungsmathematischen Gutachten künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentenanpassungen berücksichtigt. Zur Ermittlung der Verpflichtungen werden die Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) zugrunde gelegt. Die Rückstellungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt und der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf € 71.069,00.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie in dem unter dem Gliederungspunkt F des Anhangs dargestellten Rückstellungsspiegel zusammen.

Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel im Gliederungspunkt G des Anhangs ersichtlich.

C. Sonstige Angaben

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften (Avale) 17.528,40

Zum 31.Dezember2023 bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von € 3.806,18. Gegenstand der Leasingverträge sind hauptsächlich die folgenden Wirtschaftsgüter:

Bezeichnung EUR
Kaffeeautomat 2.494,80
Frankiermaschine 1.311,38

Ergänzende Angaben

I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Leonhart Herbert Kaufmann Alleinvertretungsberechtigt

Die Bezüge der Organe der Gesellschaft (§ 285 Abs. 9 HGB) werden in Anlehnung an die Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

II. Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt (ohne Organmitglieder):

Verwaltung/Vertrieb 17
Produktion/Verkauf 39
Insgesamt 56

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

E. Forderungsspiegel

EUR Forderungen
EUR
insgesamt
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 438.933,43 438.933,43 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 254.343,21 246.343,21 0,00 8.000,00
Summen Geschäftsjahr 693.276,64 685.276,64 0,00 8.000,00

Rückstellungsspiegel

Anfangsbestand
EUR
Auflösung
EUR
Zuführung
EUR
Endbestand
EUR
Steuerrückstellungen 0,00 0,00 269.120,76 269.120,76
Körperschaftsteuer (einschl. Solid.Zuschl.) 0,00 0,00 127.741,76 127.741.76
Gewerbesteuerrückstellungen 0,00 0,00 141.379,00 141.379,00
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.486.097,00 61.325,00 0,00 1.424.772,00
Pensionsrückstellungen 1.486.097,00 61.325,00 0,00 1.424.772,00
Sonstige Rückstellungen 421.200,00 359.200,00 343.180,00 405.180,00
Rückstellungen für Personal 326.200,00 326.200,00 313.180,00 313.180,00
Gewährleistungsrückstellungen 65.000,00 3.000,00 0,00 62.000,00
Rückstellungen für Jahresabschluss -und Prüfungskosten 30.000,00 30.000,00 30.000,00 30.000,00
Summe Rückstellungen 1.907.297,00 450.525,00 612.300,76 2.099.072,76

G. Verbindlichkeitenspiegel

EUR Verbindlichkeiten
EUR
insgesamt
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 216.630,78 216.630,78 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 159.069,25 159.069,25 0,00 0,00
Summen Geschäftsjahr 375.700,03 375.700,03 0,00 0,00

H. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

I. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von §251HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen Höhe der Verpflichtungen
EUR
davon gegen verbundene Unternehmen
EUR
Erläuterungen
Mietverträge 597.054,04 361.800,00
Leasingverträge 3.806,18 0,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

an die MALECO Farbwerk GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MALECO Farbwerk GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MALECO Farbwerk GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. Der beigefügte Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 24. April 2024

RMS Nordrevision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jan Reinke, Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel (brutto)

Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode
Anlagevermögen 4.553.463,41 7.427.262,34 7.328.643,93
Immaterielle Vermögensgegenstände 7.319,00 150.610,61 150.610,61
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.319,00 150.610,61 150.610,61
Sachanlagen 784.241,00 3.514.748,32 3.437.695,22
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 138.074,00 190.226,72 190.226,72
technische Anlagen und Maschinen 88.716,00 1.723.888,05 1.715.296,05
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 557.451,00 1.600.633,55 1.532.172,45
Finanzanlagen 3.761.903,41 3.761.903,41 3.740.338,10
Wertpapiere des Anlagevermögens 2.766.032,43 2.766.032,43 2.752.589,93
Sonstige Finanzanlagen Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 995.870,98 995.870,98 987.748,17
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 266.958,21 0,00 168.339,80 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 221.248,90 0,00 144.195,80 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 8.592,00 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 212.656,90 0,00 144.195,80 0,00
Finanzanlagen 45.709,31 0,00 24.144,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 37.586,50 0,00 24.144,00 0,00
Sonstige Finanzanlagen 8.122,81 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 2.873.798,93 2.755.848,83 231.065,90 113.115,80 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 143.291,61 118.410,61 24.881,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 143.291,61 118.410,61 24.881,00 0,00 0,00
Sachanlagen 2.730.507,32 2.637.438,22 206.184,90 113.115,80 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 52.152,72 46.445,72 5.707,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 1.635.172,05 1.587.367,05 47.805,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.043.182,55 1.003.625,45 152.672,90 113.115,80 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Zuschreibungen Buchwert zum Ende der Vorperiode
Anlagevermögen 0,00 4.572.795,10
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 32.200,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 32.200,00
Sachanlagen 0,00 800.257,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 143.781,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 127.929,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 528.547,00
Finanzanlagen 0,00 3.740.338,10
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 2.752.589,93
Sonstige Finanzanlagen 0,00 987.748,17

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 26.3.2024.

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