Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 9579
Eingetragen
4.9.2007
Branche
Erbringung von haushaltsbezogenen DienstleistungenErbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenAllgemeine Gebäudereinigung
Gegenstand
ist die Erbringung von Dienstleistungen der Gebäudereinigung, der Hol- und Bringedienste, der Patientenbegleitung, der Bettenaufbereitung, der hauswirtschaftlichen Serviceleistungen im Stationsservice (Speisenservice / inklusive Fertigmenü), der Modulschrankversorgung, des Laborservices, der Sitzwachen und der Hydrokulturpflege sowie sonstiger weiterer verwandter Dienstleistungen, wie z. B. Großküchenbereiche, Nachtdienst Telefonzentrale sowie Pforten- und Schließdienst. Soweit gesetzlich zulässig und nach diesem Gesellschaftsvertrag nicht untersagt, kann die Gesellschaft alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Sie ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die geeignet sind, den Gegenstand des Unternehmens zu fördern, insbesondere kann sie Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen. Die Gesellschaft verfügt über die Genehmigung zur Personalüberlassung und wird die damit ermöglichten Leistungen auch zukünftig weiter erbringen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Denise Shipman
seit 20.11.2024
Prokura
Florian Waldmann
seit 16.10.2024
Geschäftsführer
Harald Griebel
seit 18.2.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Universitätsklinikum Würzburg - Anstalt des öffentlichen Rechts
51.00%
49.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Universitätsklinikum Würzburg - Anstalt des öffentlichen Rechts
Germany
12.750 €
51.00%
Germany
12.250 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

UKW Service GmbH

Würzburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

A) Geschäftsmodell des Unternehmens

Unternehmen

Die UKW Service GmbH mit Sitz in Würzburg ist eine Kooperationsgesellschaft des Universitätsklinikums Würzburg (51 %) und der Dorfner GmbH & Co. KG Nürnberg (49 %). Die Gesellschaft hat keine weiteren Standorte.

Geschäftstätigkeit

Die Gesellschaft erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Gebäudereinigung, Stationsservice, infrastrukturelle Dienstleistungen, Catering, Bewachungen und Personalüberlassung.

Das Universitätsklinikum Würzburg ist mit seinen Kliniken und Einrichtungen der wesentliche Auftraggeber der Gesellschaft. Die Umfänge und Leistungen werden im Wesentlichen durch den Bedarf der Universitätsklinik Würzburg bestimmt.

Die UKW Service GmbH erbringt überwiegend Reinigungsleistungen. Damit fällt sie unter den Geltungsbereich der - teilweise allgemeinverbindlich erklärten - Tarifverträge für das Gebäudereiniger-Handwerk.

Die Eingruppierung der tariflichen Angestellten erfolgt grundsätzlich auf Basis der jeweils für das Arbeitsverhältnis geltenden Tarifverträge. Dabei wird die Eingruppierung anhand der tariflichen Merkmale, der vorhandenen Qualifikationen und der ausgeübten Tätigkeit vorgenommen. Weiter wird den regionalen Anforderungen des jeweiligen Arbeitsmarktes Rechnung getragen. Das Geschlecht ist kein Kriterium zur Bemessung des Entgeltes. Außerhalb der tariflichen Entgeltregelungen richtet sich die Vergütung nach Qualifikation, Berufserfahrung und Verantwortung.

Branchenbedingt bieten wir viele Teilzeitarbeitsplätze, die größtenteils entweder am Morgen oder am Abend zur Verfügung stehen. Dies begünstigt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, da insbesondere Frauen diese Teilzeitarbeitsplätze nachfragen bzw. in Anspruch nehmen. Im Rahmen der Kundenvorgaben gehen wir dabei auf die individuellen Wünsche unserer Beschäftigten ein.

Insbesondere durch die Anwendung der tarifvertraglichen Regelungen sehen wir den Grundsatz der Entgeltgleichheit zwischen den Geschlechtern als gewährleistet an.

Statistische Daten (zum 31.12.2023)

Frauen 853 Männer 386
Vollzeit 117 Vollzeit 144
Teilzeit 736 (davon 289 GB/Werkstudent) Teilzeit 242 (davon 134 GB/Werkstudent)

B) Darstellung des Geschäftsverlaufs und Lage der Gesellschaft

Geschäftsverlauf

Die UKW Service GmbH schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von -214.454,41 EUR (2022: -31.263,54 EUR) ab. Das erzielte Ergebnis wurde im Wesentlichen durch erhöhte Personalkosten, insbesondere im Bereich der Lohnfortzahlungen, sowie durch Steigerung der Rohstoffkosten im Catering-Bereich beeinflusst.

Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum 32.861.041,58 EUR. Im Vorjahr 2022 wurde demgegenüber ein Betrag von 29.894.440,42 EUR ausgewiesen. Das entspricht einer Erhöhungsrate von 9,9 %.

Die Umsatzsteigerung (ca. 10 %) ist in dem Geschäftsbereich "Reinigung und Service" auf die Tariferhöhungen zum 01.10.2022 als auch auf die gesetzliche Veränderung der Sozialversicherungsabgaben der Midi-Jobs zurückzuführen. Hier stiegen die Umsätze von 28.384 T€ (2022) auf 30.765 T€ im Jahr 2023.

Im Cateringbereich ist der Umsatz (2.096 T€) im Vergleich zum Vorjahr (1.535 T€) gestiegen. Diese Entwicklungen ist auf die wieder zum größten Teil in den Umfang vor Corona gekommenen Betrieb der Cafeterien nach der Pandemie zurückzuführen und auch auf die Ausweitung der Event-Cateringleistungen. Hinzu kommt eine Anpassung der Lebensmittelpreise.

Die Personalkosten sind um 11,7 % (+ 2.908,2 T€) gestiegen. Aufgrund des Mindestlohngesetztes wurde der bestehende Tarifvertrag vorzeitig gekündigt und zum 01.10.2022 von den Tarifparteien neu abgeschlossen und kommt somit zum wesentlichen Teil im Jahr 2023 zum Tragen.

Das Ergebnis nach Steuern ist gegenüber dem Vorjahr um 183,1 T€ gesunken und schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 214,2 T€ ab.

Ertragslage

Die Lage des Unternehmens ist trotz des Verlustes 2023 zufriedenstellend. Die wesentlichen Ergebnisse werden durch die Gebäudereinigungsleistungen (inkl. aller Sonderaufgaben und den Logistikdiensten) und dem Patientenservice (Stationsservice, Patientenbegleitdienste, Pfortenbesetzungen) für das Universitätsklinikum Würzburg erzielt. Diese machen über 90% der gesamten Umsätze aus. Die weiteren Umsätze werden hauptsächlich im Wesentlichen durch Cateringleistungen erbracht.

Geringe Ersatzbeschaffungen mit einem Investitionsvolumen von 5,8 T€ (Vorjahr 0,7 T€) wurden vorgenommen. Größere Investitionsvorhaben mit weitreichenden Auswirkungen wurden keine getätigt.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr einen Umsatz in Höhe von 32.861,0 T€ (Prognose 32.365,8 T€) erzielt. Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr für die durchschnittlich 1.257 (Vorjahr: 1.220) beschäftigten Arbeitnehmer erhöht und lag im Schnitt bei 20.312,74 T€ je Arbeitnehmer.

Die Gesamtpersonalkosten sind von 24.781,5 T€ (2022 82,9 %) auf 27.689,7 T€ (84,3 %), Prognose 26.691,2 T€, angestiegen. Die weiteren Personalkostenentwicklungen im Unternehmen sind auf die Tarifanpassungen, Mindestlohnerhöhung sowie Anpassung der Ausbildungsvergütung zum 01.10.2022 im Gebäudereiniger-Handwerk und die freiwillige Lohnerhöhung weiterer Beschäftigungsgruppen sowie einen geringfügigen Anstieg der Lohnfortzahlungen zurückzuführen.

Im Geschäftsjahr waren zum 31.12.2023 720 Vollkräfte (2022: 710) beschäftigt. Die Personalkosten lagen durchschnittlich bei 38.458 € je VK (2022: 34.904 € je VK).

Finanzlage/Liquidität

Die Finanzlage der UKW Service GmbH ist, trotz des Verlustes von 214,5 T€, als stabil zu bezeichnen.

Der Cashflow der Gesellschaft (Verlust -214.454,41 € + Abschreibung 17.780,73 €) beläuft sich auf -196,6 T€ (2022: -11,8 T€).

Vermögenslage

Die Vermögenslage der UKW Service GmbH ist, trotz des Verlustes von 214,4 T€, zufriedenstellend. Die Bilanz zum 31.12.2023 schließt mit einer Bilanzsumme von 4.303,2 T€ (2022: 4.410,8 €) ab. Bei einem Eigenkapital von 1.777,6 T€ (2022: 1.992,1 T€) ergibt sich hieraus eine Eigenkapitalquote von 41,3 % (2022: 45,2 %).

Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Umsatzerlöse, den Personalaufwand sowie die Umsatzrentabilität heran. Neben diesen finanziellen Leistungsindikatoren werden zudem noch weitere Kennzahlen zur Rentabilität, Produktivität, Finanz- und Liquiditätsstruktur und den Cashflow herangezogen.

Bei der Umsatzentwicklung wurde ein Mehrumsatz von 2.966,6 T€ auf 32.861,0 T€ (2022: 29.894,4 T€) erzielt.

Die Ersatzbeschaffungen belaufen sich auf 5,8T€ (2022: 0,7 T€). Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode beläuft sich auf 3.911.3 T€ (2022: 3.605,5 T€). €). Die Veränderung zum Vorjahr erklärt sich durch die Verminderung der Forderungen, Zunahme der Rückstellungen, Zunahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, sowie Zunahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind.

Die Eigenkapitalrentabilität beträgt -12,1 % (2022: -1,57 %).

Die Umsatzrentabilität beträgt -0,7 % bei dem erwirtschafteten Jahresfehlbetrag von 214,5 TEUR (2022: 31,3 T€ mit -0,1 %).

Das Betriebsergebnis (EBIT) beträgt -214.454,41 € (2022: -37.140,95 €). Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) beläuft sich auf -196.673,68 € (2022: -17.655,17 €).

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Im Geschäftsjahr 2023 wurden wesentliche Nachhaltigkeitsaktivitäten in den Bereichen Innovation, Mitarbeiter, Umwelt- und Klimaschutz umgesetzt.

Im zentralen Fokus der Unternehmensführung steht die kontinuierliche Förderung und Weiterbildung der Mitarbeiter. Hierzu werden jährlich Schwerpunktschulungen sowie Unterweisungen für Gefahrstoffe, Biostoffe, Qualitätsmanagement, Datenschutz, Hygiene, HACCP und Brandschutzunterweisungen durchgeführt. Darüber hinaus werden Anwendungs- und Prozessschulungen der angewendeten Reinigungstechnik durchgeführt. Durch diese Maßnahmen wird sichergestellt, dass durch die Mitarbeiter eine fachkompetente hochwertige Dienstleistung gewährleistet ist. Für die Schulungen und Unterweisungen werden Referenten vom Universitätsklinikum Würzburg, der Dorfner GmbH & Co. KG sowie auch von externen Referenten gestellt.

Um die Arbeit in den Reinigungs-, Service, und Patientenbereichen noch sicherer zu machen wurden im Berichtsjahr neben der Sicherheitsfachkraft weitere 2 Sicherheitsbeauftragte qualifiziert und in den Arbeitsprozessen eingesetzt. Die Unfallhäufigkeit ist im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr mit 66 Arbeitsunfällen unwesentlich gestiegen. Davon waren 12 meldepflichtige Wegeunfälle und 17 meldepflichtige Objektunfälle (2022: 63 Unfälle).

Im Berichtsjahr wurden die externen Zertifizierungen für das Unternehmen nach DIN EN ISO 9001 und 14001 erfolgreich durchgeführt.

Nach der Aufnahme in der RAL Gütegemeinschaft der Gebäudereinigung im Jahr 2014 wurden die Bewertungsprüfungen im Berichtsjahr durchgeführt. Es werden Produkte verwendet, die neben ökonomischen und technischen Anforderungen auch insbesondere ökologischen Aspekten gerecht werden. Die Einhaltung der Vorgaben wird durch regelmäßige interne Audits überwacht. Das Unternehmen ist weiterhin zertifiziert nach dem RAL Gütezeichen Gebäudereinigung im Gesundheitswesen GZ 902 und GZ 903.

Projektumsetzungen 2023:

• Rezertifizierung nach DIN EN ISO 9001 und 14001

• Rezertifizierung nach RAL Gütezeichen Gebäudereinigung im Gesundheitswesen GZ 902 und 903

• Weiterverfolgung des Projekts "digitale Schulung" - Einarbeitungs- und Unterweisungsvideos von Reinigungskräften mit dem Rollout Hans-Dorfner-Online-Campus

• Fortführung der modernen Performance-Recruiting-Kampagne

• To-Go-Konzepts von WOROS Catering und Umstellung auf plastikfreie Verpackungen

• Pilotierung eines autonomen Reinigungsroboters Ausbau der hierzu angedachten Flächen

• Sicherstellung der Kühlkette für das Laborprobenfahrzeug durch Neuanschaffung eines E-Transporters inkl. Kühleinheiten

• Sommerfest 2023

• RAL-Oscar für das Universitätsklinikum als Auftragsgeber

• Wideraufnahme von Prozess-Audits durch die Geschäftsführung

C) Prognosebericht

Für das kommende Geschäftsjahr 2024 wird ein positiver Geschäftsverlauf mit steigenden Umsätzen erwartet. Aufgrund der tariflichen Veränderungen sowie Leistungsausweitungen gibt es in den Reinigungs- und Serviceleistungen entsprechende Umsatzsteigerungen. Im Cateringbereich werden leicht steigende Umsätze geplant. Der Personalaufwand wird unter Berücksichtigung tariflicher Veränderungen sowie der Leistungsausweitungen im Reinigungs- und Servicebereich ansteigen.

Der Cashflow wird sich wieder zu einem positiven Betrag verändern.

Die UKW Service GmbH erwartet einen Umsatz von 33.758,2 T€. Bei den kalkulierten Personalkosten von 28.114 T€ und Materialkosten von ca. 4.836,1 T€ wird ein Jahresüberschuss von 263,3 T€ erwartet.

D) Chancen und Risiken der Gesellschaft

Die Problematik der Personalbeschaffung und die Besetzung der Arbeitskräfte zu den bisherigen Arbeitszeiten stellt ein Risiko für die UKW Service GmbH dar.

Die in den Vorjahren herrschende Corona Pandemie gilt nicht mehr als gravierendes Risiko. Jedoch ist der Corona-Virus stets zu berücksichtigen, da dieser zu Ausfällen der Arbeitskräfte führen kann.

Erwartete Umsatzsteigerungen werden im Cateringbereich geplant. Hinzu kommen Risiken im Catering im Bereich Lebensmittelbeschaffung aufgrund außerordentlicher Preissteigerungen.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind der Geschäftsführung derzeit nicht bekannt.

Die Umsätze der Gesellschaft können gesteigert werden. Die Umsatzsteigerung ist durch die tarifbedingte Erhöhung sowie durch Leistungserweiterungen im Bereich Reinigungs- und Hygienedienste zu erwarten. Die Personalkosten werden durch den Abschluss des Tarifvertrages sowie weiteren Beschäftigen ansteigen.

Als weitere Maßnahmen im Bereich der Personalentwicklung werden Rückkehrgespräche nach Erkrankungen von Mitarbeitern mit dem Ziel umgesetzt, Kosten der Lohnfortzahlung zu reduzieren und eventuell notwendige Arbeitsplatzanpassungen frühzeitig erkennen zu können.

Wesentliche Chancen zur Qualitätsverbesserung und -steigerung im Geschäftsjahr 2024 werden im Bereich der Personalentwicklung sowie -ausbildung gesehen. Zudem wird auch durch Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge einem Personalausfall entgegengewirkt und die Bindung der Beschäftigten an die UKW Service GmbH forciert.

Vorgesehene Projekte 2024:

- Rezertifizierung nach DIN EN ISO 9001 und 14001

- Rezertifizierung nach RAL Gütezeichen Gebäudereinigung im Gesundheitswesen GZ 902 und 903

- Flächenerweiterung und feste Installation von autonomen Reinigungsrobotern

- Aufnahme des Moduls "Gruppenschulung" im Hans-Dorfner-Online-Campus

- Jubilarfeier für 10- & 25-jährige Betriebszugehörigkeit

 

Würzburg, den 15.04.2024

Diana Ristau, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.429,32 20.375,32
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 8.428,32 20.374,32
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.428,32 20.374,32
B. Umlaufvermögen 4.291.570,91 4.386.729,66
I. Vorräte 27.491,59 29.906,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 352.760,12 751.365,10
1. Forderungen gegen Gesellschafter 404,89 1.336,97
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 162.990,12 489.492,22
3. sonstige Vermögensgegenstände 189.365,11 260.535,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.911.319,20 3.605.458,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.181,29 3.691,79
Summe Aktiva 4.303.181,52 4.410.796,77

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.777.596,41 1.992.050,82
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.967.050,82 1.998.314,36
III. Jahresfehlbetrag 214.454,41 31.263,54
B. Rückstellungen 205.945,33 158.000,00
C. Verbindlichkeiten 2.319.639,78 2.260.745,95
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 308.404,89 310.340,03
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 308.404,89 310.340,03
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 47.204,77 65.211,18
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 47.204,77 65.211,18
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.964.030,12 1.885.194,74
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.964.030,12 1.885.194,74
Summe Passiva 4.303.181,52 4.410.796,77

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 27.907.221,84 25.186.769,11
2. Personalaufwand 27.689.728,47 24.781.547,21
a) Löhne und Gehälter 23.020.854,31 20.697.149,66
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.668.874,16 4.084.397,55
3. Abschreibungen 17.780,73 19.485,78
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 17.780,73 19.485,78
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 413.957,05 422.667,07
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5.877,41
6. Ergebnis nach Steuern -214.244,41 -31.053,54
7. sonstige Steuern 210,00 210,00
8. Jahresfehlbetrag 214.454,41 31.263,54

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der UKW Service GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht in Anspruch genommen.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: UKW Service GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Würzburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Würzburg
Register-Nr.: 9579

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden die entsprechenden Abwertungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die Forderungen (EUR 404,89) und Verbindlichkeiten (EUR 308.404,89) gegen bzw. gegenüber dem Minderheitsgesellschafter beinhalten Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Eine Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer als einem Jahr beträgt TEUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0,00).

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 31.12.2023
TEUR
kleiner 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 39,6 39,6 0,0
gegen verbundenen Unternehmen 163,0 163,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 0,4 0,4 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 149,8 149,8 0,0
Summe 352,8 352,8 0,0
Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 31.12.2022
TEUR
kleiner 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 19,7 19,7 0,0
gegen verbundenen Unternehmen 489,5 489,5 0,0
gegenüber Gesellschaftern 1,3 1,3 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 240,9 240,9 0,0
Summe 751,4 751,4 0,0

Unter den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen werden Forderungen gegen den Mehrheitsgesellschafter aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr von TEUR 163,0 (Vorjahr TEUR 489,5), unter den Forderungen gegenüber Gesellschafter werden Forderungen gegen den Minderheitsgesellschafter aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr von EUR 404,89 (Vorjahr EUR 1.336,97) ausgewiesen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden Einzahlungen von flüssigen Mitteln i.H.v. TEUR 40,1 (Vorjahr TEUR 37,4), von Forderungen gegen Personal, durchlaufende Posten im Lohnbereich, Forderungen gegen Krankenkassen von TEUR 32,8 (Vorjahr TEUR 12,4) und aus Ertragsteuern von TEUR 76,9 (Vorjahr TEUR 191,2) ausgewiesen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen TEUR 205,9 (Vorjahr TEUR 158,0) sind im Wesentlichen die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:

Aufwendungen für rückständigen Urlaub und Urlaubsgeld TEUR 154,9 (Vorjahr TEUR 141,7)

Aufwendungen für betriebsärztl. Kontrolle, Impfkosten TEUR 31,6 (Vorjahr TEUR 0,0)

Angabe zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 2.319,6 (Vorjahr: TEUR 2.260,8).

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR kleiner 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
erhaltene Anzahlungen 1,2 1,2 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 77,7 77,7 0,0 0,0
gegen verbundenen Unternehmen 47,2 47,2 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 308,4 308,4 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.885,1 1.885,1 0,0 0,0
Summe 2.319,6 2.319,6 0,0 0,0
Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 TEUR kleiner 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
erhaltene Anzahlungen 1,3 1,3 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 95,1 95,1 0,0 0,0
gegen verbundenen Unternehmen 65,2 65,2 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 310,3 310,3 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.788,9 1.788,9 0,0 0,0
Summe 2.260,8 2.260,8 0,0 0,0

Es bestehen Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen gegen den Mehrheitsgesellschafter aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr von TEUR 47,2 (Vorjahr TEUR 65,2) und gegen den Minderheitsge- sellschafter von TEUR 308,4 (Vorjahr TEUR 310,3).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen grundsätzlich auf den Standort Würzburg und umfassen Dienstleistungen für den Mehrheitsgesellschafter von TEUR 31.010,2 sowie sonstige Fremdumsätze, insbesondere der Betrieb von Cafeterien von TEUR 1.850,8.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 2.998,45 (Vorjahr EUR 248,78) enthalten.

Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erfasst.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des lfd. Geschäftsjahres betragen TEUR 0,00.

Nicht bilanzierte sonstige Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 161,8 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgenden Sachverhalt:

- Verpflichtung aus Miet- und Pachtvertrag (bestehen gegenüber den Gesellschaftern mit kurzfristiger Laufzeit)

Diese sonstige finanzielle Verpflichtung besteht gegenüber verbundenen Unternehmen.

- Verpflichtung aus Leasingverträgen (geringe Laufzeit/geringer Umfang)

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

1. Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR 214.454,41.

2. Der Jahresfehlbetrag wird durch eine Entnahme aus der Gewinnrücklage ausgeglichen.

3. Die Gewinnrücklage EUR 1.752.596,41 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 255,25
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 551,25
Geringverdiener 450,25
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 1.256,75

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Diana Ristau, Wattenheim Leitung Einkauf, Logistik UKW Bestellung 22.5.23
Philip Rieger, Würzburg Jurist, kaufm.Direktor Niederlegung 29.6.23

Die Geschäftsführer beziehen keine Bezüge von der Gesellschaft.

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

• Stefan Reiter, Würzburg Lt. Regierungsdirektor (Aufsichtsratvorsitzender)

• Elke Frieß,Sommerach Arbeitnehmervertreter

• Bettina Steinmetz, Oberpleichfeld Geschäftsbereichsleiterin Personal (Stellv.Aufsichtsratvorsitzende)

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG/§ 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag 2022
EUR
Betrag 2023
EUR
Ausleihungen 0,00 0,00
Forderungen 490.829,19 163.395,01
Verbindlichkeiten 375.551,21 355.609,66

Honorar Abschlussprüfer

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt EUR 12.900,00.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Aus der momentan geopolitischen Weltlage resultieren nach heutigem Kenntnisstand keine wesentlichen negativen Einflüsse für die Gesellschaft. Inwieweit die höheren Bezugspreise und die Inflation eine negative Wirkung auf die Ertragslage der Gesellschaft hat, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht aussagen.

Darüber hinausgehende Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, über die zu berichten wäre, sind nicht aufgetreten.

Unterschrift der Geschäftsführung

Unterzeichnung nach § 245 HGB

 

Würzburg, den 15.04.2024

Diana Ristau, Geschäftsführerin

Anlagenspiegel

historische Anschaffungskosten
Konto Bezeichnung 01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte und werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 647,84 647,84
und Werten
Summe immat. Verm.-Gegens. 647,84 647,84
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 336.431,09 5.834,73 342.265,82
Summe Sachanlagen 336.431,09 5.834,73 342.265,82
337.078,93 5.834,73 0,00 342.913,66
Abschreibungen
Konto 01.01.2023 Zugang Abgänge 31.12.2023
I.
1. 646,84 646,84
646,84 646,84
II.
1. 316.056,77 17.780,73 333.837,50
316.056,77 17.780,73 333.837,50
316.703,61 17.780,73 0,00 334.484,34
Buchwert Zugänge Abgänge AfA Buchwert Buchwert
Konto 01.01.2023 2023 2023 2023 31.12.2023 31.12.2022
I.
1. 1,00 1,00 1,00
1,00 1,00 1,00
II.
1. 20.374,32 5.834,73 17.780,73 8.428,32 20.374,32
20.374,32 5.834,73 17.780,73 8.428,32 20.374,32
20.375,32 5.834,73 0,00 17.780,73 8.429,32 20.375,32

Bericht des Aufsichtsrats

Dem Aufsichtsrat wurde der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 2023 sowie Lagebericht vorgestellt. Die Aufsichtsratmitglieder nehmen den Jahresabschluss zur Kenntnis und empfehlen den Gesellschaftern die Zustimmung zum Jahresabschluss und die Entlastung der Geschäftsführer.

 

Würzburg, den 18.04.2024

gez. Stefan Reiter, Aufsichtsratvoritzender

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die UKW Service GmbH, Würzburg:

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der UKW Service GmbH, Würzburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UKW Service GmbH, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreterin und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzliche Vertreterin ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die gesetzliche Vertreterin verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die gesetzliche Vertreterin dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die gesetzliche Vertreterin verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die gesetzliche Vertreterin verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von der gesetzlichen Vertreterin angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der gesetzlichen Vertreterin dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der gesetzlichen Vertreterin angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von der gesetzlichen Vertreterin dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der gesetzlichen Vertreterin zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 15. April 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kießling, Wirtschaftsprüfer

Schwabe, Wirtschaftsprüfer

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