Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 41970
Eingetragen
30.11.2001
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Gegenstand
Entwicklung, Konstruktion, Herstellung und Vertrieb von Maschinenschutzsystemen aller Art aus Kunststoff und Metall und artverwandte Produkte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Löbner
seit 13.2.2026
Geschäftsführer
Robert Schwaiger
seit 13.2.2026
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Bianka Askander
seit 23.5.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Hennig Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hennig Holding GmbH
Germany
2.000.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hennig GmbH

Kirchheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Hennig GmbH, Kirchheim

A. Grundlagen

1. Allgemeine Informationen zum Unternehmen

Die Hennig GmbH, Kirchheim, (im Folgenden auch "die Gesellschaft" oder "Hennig") ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in 85551 Kirchheim bei München, Überrheinerstr. 5 und ist im Handelsregister des Amtsgerichts München (HRB 41970) eingetragen.

2. Geschäftstätigkeit

Die Gesellschaft wurde am 01.03.1950 in München als Gebr. Hennig o.H.G. gegründet und begann ihre wirtschaftliche Tätigkeit mit der Produktion von Schutzfaltenbälgen für Werkzeugmaschinen.

Seit 2000 gehört die Hennig GmbH zur international agierenden Goellner-Gruppe mit Sitz in Rockford, IL, USA.

Neben dem Produktionsstandort in Kirchheim, verfügt die Gesellschaft über weitere Produktionskapazitäten bei Schwestergesellschaften in Tschechien (seit 1999), Frankreich (seit 2008) und Bosnien und Herzegowina (seit 2018), die produktspezifisch sowohl die jeweiligen regionalen Märkte bedienen als auch Auftragsfertigung für die Hennig GmbH betreiben.

Die Gesellschaft ist heute ein international aufgestellter und im Konzernverbund weltweit vertretener Vollsortiment-Anbieter für Maschinenschutzsysteme jeglicher Art.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren werden hauptsächlich die Größen "Umsatz" und "EBITDA" verwendet. Diese Leistungsindikatoren werden sowohl auf das Gesamtunternehmen wie auch auf die wesentlichen Produktgruppen (Hauptartikelgruppen) angewandt. Ergänzt werden diese Indikatoren durch eine Deckungsbeitragsrechnung auf Produktgruppenebene.

Bei einem Umsatz i.H.v. TEUR 21.227 im Jahr 2023 konnte ein EBITDA i.H.v. TEUR 490 erwirtschaftet werden. Die EBITDA-Marge als relative Ertragsstärke betrug somit 2,3% je EUR Umsatz.

Im monatlichen Rhythmus berichtet die Geschäftsführung an die Konzernmutter in USA. Dabei werden die Monatsergebnisse besprochen, analysiert und gegebenenfalls Steuerungsmaßnahmen beschlossen.

Ergänzt werden diese Leistungsindikatoren durch verschiedene operative Kennzahlen, wie etwa "Auftragseingang", "Auftragsbestand", "Kapazitätsauslastung" und einer Soll-Ist-Abweichung bei den Arbeitsplänen. Ein unternehmensweites "The Goellner Way Business System" soll künftig umgesetzt werden. Dieses System beinhaltet gestaffelte Ebenen, um Probleme in der untersten Ebene zu erkennen und bei keiner Behebung in den unteren Ebenen dies bis zur Management-Ebene zu eskalieren.

B. Wirtschaftsbericht

1. Branchenentwicklung

Bereits seit Beginn des Jahres 2023 zeigten sich deutliche Bremspuren im Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie, die sich zunehmend auf Umsatz und Produktion auswirkten. Weil Lieferengpässe jedoch kaum noch eine Rolle spielten, wurde der Auftragsbestand zuletzt zügiger abgearbeitet und konnte die fehlenden Neubestellungen immer weniger kompensieren.

Die Gesamtproduktion der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie stieg im Jahr 2023 um rd. 8%, real waren das 2% Plus aufgrund der im Jahresmittel nach wie vor hohen Inflation. Das Nachfrageplus vom Vorjahr (+18%) hat sich umgekehrt und beträgt nach vorläufigen Zahlen nominal -11% im Vergleich zum Vorjahr. Das Inland war mit -14% stärker betroffen als das Ausland mit -9%.

Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie ist nach wie vor stark exportorientiert. Die Exportquote lag im Durchschnitt bei rd. 70%.

Die Kapazitätsauslastung lag branchenweit bei rd. 89,6%.

(Quelle: Presseinformation des VDW, Verein Deutscher Werkzeugmaschinen e.V., vom 15.02.2024 und 22.01.2024)

2. Geschäftsverlauf

a. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Das Jahr 2023 war geprägt von einem umsatzstarkem 1. Quartal 2023, dies führte trotz rückläufigen Umsätzen in den übrigen Quartalen im Jahr 2023 zu einem geringfügigen Umsatzanstieg. Das Ergebnis 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund gestiegener Kosten jedoch verschlechtert. Der Cash-Flow für Investitionen und Darlehenstilgungen ist gedeckt durch einen positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und schließt insgesamt positiv ab.

b. Umsatzentwicklung und Auftragseingang

Der Auftragseingang mit Schwerpunkt im Stahl- und Modulbau sank um rund 6,1% von TEUR 21.530 auf TEUR 20.227 im laufenden Jahr. Das prozentuale Absinken lag damit etwas unter dem Branchenniveau. Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag lag bei TEUR 5.402 und damit deutlich unter dem Vorjahresniveau von TEUR 6.863.

Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr geringfügig um rd. 2% von TEUR 20.772 auf TEUR 21.227 an.

Die Inlandsumsätze lagen im Jahr 2023 bei rd. 62% (Vj. 62%) des um Rohmateriallieferungen an die Schwestergesellschaften in Tschechien und Bosnien und Herzegowina bereinigten Gesamtumsatzes, der Auslandsanteil bei rd. 38% (Vj. 38%). In unseren Hauptabsatzgebieten Deutschland, Österreich und Schweiz realisierten wir rd. 80% (Vj. 79%) unseres Gesamtumsatzes.

Die Vereinigten Staaten v. Amerika gehörten mit 5% (Vj. 6%) des Gesamtumsatzes zu den Top 4 der umsatzstärksten Länder.

Vom Gesamtumsatz entfielen auf die Artikelhauptgruppen Stahlabdeckungen und Module rd. 59% (Vj. 54%), auf Bälge rd. 16% (Vj. 16%), sowie auf die übrigen Artikelhauptgruppen einschließlich Ersatzteile und Servicegeschäft rd. 25% (Vj. 30%).

Die Zusammensetzung unseres Umsatzes sowohl regional wie auch artikelbezogen hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert, es war jedoch für Österreich ein Umsatzanstieg von 30% und für die USA ein Umsatzrückgang von 15% zu verzeichnen.

Der Umsatz lag im Geschäftsjahr geringfügig, d.h. mit rd. 1% unter dem Budget. Den Top Kunden wurden im Jahr 2023 erstmalig keine Boni gewährt (Vj. TEUR 61). Materialpreissteigerungen konnten größtenteils an unsere Kunden weitergegeben werden.

Der Russland-Ukraine-Krieg hat sich wie auch im Vorjahr auf unseren Absatz so gut wie gar nicht ausgewirkt.

c. Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden ein Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 225 sowie ein EBITDA i.H.v. TEUR 490 erwirtschaftet. Die EBITDA-Marge von 2,3% liegt damit unter dem budgetierten EBITDA von 3,2%. Insgesamt liegen die Ergebnisse für das Jahr 2023 hinter der Ertragserwartung.

Die Materialeinsatzquote sank gegenüber dem Vorjahr von 53,5% auf 50,5%. Positiv haben sich hier die gesunkenen Stahlblechpreise ausgewirkt. Die Beteiligung der Produktionsstandorte in Tschechien lag unter dem Vorjahresumsatz und in Bosnien und Herzegowina über dem Vorjahresumsatz, die Umsätze mit der Fertigung in Deutschland sind prozentual geringfügig gestiegen. Die Personaleinsatzquote stieg im Berichtsjahr von 28,9% auf 30,4%.

Die Minderung der Materialeinsatzquote hat somit ihre Ursachen in gesunkenen Stahlblech-Preisen und einem geringeren Umsatz mit Handelswaren, die einen hohen Materialaufwand für sich beanspruchen. Der Anstieg bei den Personalkosten resultiert überwiegend aus Gewährung von tariflichen Zusatzgeldern (T-ZUG) und der tariflichen Sonderzahlung, dem ersten Teil der Inflationsausgleichsprämie.

d. Finanzlage

Die Hennig GmbH verfügt zum Bilanzstichtag über ein Eigenkapital i.H.v. TEUR 3.550 (Vj. TEUR 3.325), das sich wie folgt zusammensetzt:

Gezeichnetes Kapital TEUR 1.022 (Vj. TEUR 1.022)
Kapitalrücklage TEUR 2.107 (Vj. TEUR 2.107)
Gewinnrücklage und Jahresergebnis TEUR 421 (Vj. TEUR 196)

Die Eigenkapitalquote beträgt 43,7% (Vj. 39,4%).

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft wird bestimmt von den Pensionsverpflichtungen i.H.v. TEUR 1.598 (Vj. TEUR 1.592) sowie von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Zum 31.12.2023 bestehen Verbindlichkeiten aus einem festverzinslichen KfW-Corona-Kredit i.H.v. TEUR 1.100 (Vj. TEUR 1.500) sowie aus der Inanspruchnahme eines variabel verzinslichen Kontokorrentkredits i.H.v. TEUR 296 (Vj. TEUR 531). Der KfW-Corona-Kredit wird in vierteljährlich gleichen Raten getilgt. Der Kontokorrentkredit steht ohne zeitliche Begrenzung zur Verfügung.

e. Vermögenslage und Investitionen

Die langfristigen Vermögenswerte der Gesellschaft i.H.v. TEUR 2.897 (Vj. TEUR 2.785) resultieren überwiegend aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen, aus Mietereinbauten, dem vorhandenen Maschinenpark, Software und dem im Jahr 2023 in Betrieb genommenen ERP-System. Die zahlungswirksamen Investitionen des Geschäftsjahres i.H.v. TEUR 392 entfallen mit TEUR 224 auf das ERP-System und mit TEUR 171 auf Sachanlagen.

Die langfristigen Vermögenswerte sind durch das Eigenkapital der Gesellschaft abgedeckt.

Die kurzfristigen Vermögenswerte betreffen größtenteils die Vorräte sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

f. Cash-Flow und Liquidität

Bei einem EBITDA i.H.v. TEUR 490 betrug der Cash-Flow aus dem operativen Ergebnis TEUR 1.056, was im Wesentlichen seine Ursachen in der Abnahme der Forderungen TEUR 551 und Zunahme der Verbindlichkeiten TEUR 119 gegenüber verbundenen und beteiligten Unternehmen liegt. Die Vorräte haben sich mit TEUR 5 Abnahme nur geringfügig verändert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben zugenommen TEUR 134 und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 76 gesunken, dies hat den Cash-Flow negativ beeinflusst.

Trotz der Investitionen sowie planmäßiger Tilgungen für den KfW-Corona-Kredit TEUR 400 war der gesamte Cash-Flow mit TEUR 265 positiv (Vj. TEUR -750).

Aufgrund der Gesellschaft dauerhaft zur Verfügung stehende Kreditlinien war die Liquidität im laufenden Geschäftsjahr zu jeder Zeit gesichert.

C. Prognosen, Chancen und Risiken

1. Chancen und Risiken

Neben den fortbestehenden, im Augenblick nicht vollumfänglich abzuschätzenden weiteren Risiken aus der Energiekrise und des Russland-Ukraine-Kriegs, ist Hennig in seinem unternehmerischen Handeln diversen allgemeinen und branchentypischen Chancen und Risiken ausgesetzt. Diese bestehen im Wesentlichen aus der Abhängigkeit von der Entwicklung der Werkzeugmaschinenindustrie sowie der Preisentwicklung bei den Rohstoffen.

Die vergangenen vier Jahre haben gezeigt, dass insbesondere internationale Lieferketten von Pandemien und weltweiten Krisen besonders betroffen sind. Hennig begegnet diesem Risiko bei den wichtigsten Rohstoffen und Komponenten durch den Abschluss langfristiger Lieferverträge, einer 2-Lieferanten-Strategie sowie lokalen europäischen Lieferquellen.

Vom Russland-Ukraine-Krieg sind wir sowohl im Einkauf wie auch im Verkauf unmittelbar kaum betroffen. Unsere Energieversorgung (Gas und Strom) hatten wir bereits 2021 vertraglich bis Ende 2023 preislich fixiert, im Jahr 2024 werden uns jedoch Preissteigerungen von bis zu 15% bei Gas und bis zu 55% bei Strom treffen.

Da wir ausschließlich in Euro fakturieren, sind wir kundenseitig keinem Währungsrisiko ausgesetzt. Gegen ein mögliches Ausfallrisiko unserer Kundenforderungen sind wir nach kaufmännisch vernünftigem Ermessen ausreichend abgesichert.

Unsere Investitionen in die Schwestergesellschaften in Tschechien, Frankreich sowie Bosnien und Herzegowina betrachten wir als langfristiges und strategisches Investment, das es uns auch in der Zukunft erlaubt, zu wettbewerbsfähigen Konditionen am Weltmarkt bestehen zu können.

2. Prognosen

Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie geht mit gedämpften Aussichten in das Jahr 2024. Die Branche erwartet lt. VDW einen Rückgang in der Produktion von rd. 3%. Neben der Konjunkturentwicklung bereitet die "Regulierungswut/Bürokratie" der deutschen Regierung und der EU-Administration dem Mittelstand der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie große Sorgen.

Die Hennig GmbH ist mit einem Auftragsbestand i.H.v. TEUR 5.402 in das Jahr 2024 gestartet. Das ist ein um rd. 21% niedriger Wert als im Vorjahr. Die Umsatzentwicklung im ersten Quartal 2024 liegt über dem Budget. Der Quartalsumsatz beträgt voraussichtlich TEUR 4.895 und liegt damit um 21% unter dem Wert des sehr umsatzstarken ersten Quartals 2023 und 8% über dem Budget für 2024. Der Auftragsbestand stieg im ersten Quartal 2024 leicht an auf rd. TEUR 5.871.

Die Geschäftsführung erwartet für das Gesamtjahr 2024 bei einem Umsatz von knapp 20 Mio. EUR ein ausgeglichenes Ergebnis und einen leicht negativen Cash-Flow auf Grund der Rückzahlung für die Corona Darlehen.

 

Kirchheim, den 15.04.2024

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.896.890,36 2.785.249,20
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 603.672,00 479.923,84
II. Sachanlagen 536.993,00 549.100,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 187.334,00 270.885,00
2. technische Anlagen und Maschinen 176.516,00 121.587,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 173.143,00 156.628,00
III. Finanzanlagen 1.756.225,36 1.756.225,36
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,02 1,02
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.756.224,34 1.756.224,34
B. Umlaufvermögen 5.137.110,74 5.590.226,36
I. Vorräte 1.715.786,50 1.721.086,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.360.192,05 3.836.746,15
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.087.248,54 2.601.960,87
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 29.085,20 65.082,41
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.243.858,31 1.169.702,87
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 61.132,19 32.393,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.052,58 67.994,63
Aktiva 8.125.053,68 8.443.470,19

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.549.965,36 3.325.372,46
I. Gezeichnetes Kapital 1.022.583,76 1.022.583,76
II. Kapitalrücklage 2.106.808,23 2.106.808,23
III. Gewinnrücklagen 195.980,47 -312.208,86
IV. Jahresüberschuss 224.592,90 508.189,33
B. Rückstellungen 2.133.769,67 2.095.848,92
C. Verbindlichkeiten 2.441.318,65 3.022.248,81
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.396.375,18 2.031.476,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 696.375,18 931.476,66
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 700.000,00 1.100.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 345.910,75 227.172,26
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 345.910,75 227.172,26
3. sonstige Verbindlichkeiten 699.032,72 763.599,89
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 699.032,72 763.599,89
Passiva 8.125.053,68 8.443.470,19

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.652.607,34 10.266.401,26
2. Personalaufwand 6.445.373,09 6.000.737,63
a) Löhne und Gehälter 5.193.704,30 4.862.319,31
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.251.668,79 1.138.418,32
davon für Altersversorgung 88.418,20 43.688,89
3. Abschreibungen 280.676,27 170.383,55
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 280.676,27 170.383,55
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.717.681,82 3.536.274,41
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 715,02 676,63
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 158.709,39 158.478,00
davon aus verbundenen Unternehmen 150.664,65 158.478,00
davon Erträge aus Abzinsung 7.838,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 132.747,29 125.654,48
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 26.854,00 45.268,50
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.977,36 78.655,08
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 0,00
8. Ergebnis nach Steuern 228.860,90 513.174,11
9. sonstige Steuern 4.268,00 4.984,78
10. Jahresüberschuss 224.592,90 508.189,33

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Hennig GmbH mit Sitz in 85551 Kirchheim bei München ist im Registergericht beim Amtsgericht München unter HRB 41970 eingetragen.

Gliederungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der Hennig GmbH zum 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Das unbewegliche Anlagevermögen und das bewegliche Anlagevermögen werden linear abgeschrieben.

Für die abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wird in der Regel entsprechend den Bestimmungen des § 6 Abs. 2a EStG im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und in den folgenden 4 Jahren mit je 20% aufgelöst wird. Die Entscheidung zur Bildung eines solchen Sammelposten wird im jeweiligen Wirtschaftsjahr einheitlich ausgeübt. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden ohne Erfassung im Anlageverzeichnis sofort im Aufwand verbucht.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Sonstige Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit in den Vorjahren bei verbundenen Unternehmen außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen werden mussten, wurden diese beibehalten.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, wobei Gängigkeitsabschläge vorgenommen wurden. Soweit der Grund für in Vorjahren vorgenommene Gängigkeitsabschläge zum Bilanzstichtag weggefallen ist, erfolgte eine Zuschreibung auf die ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt nach der Durchschnittswertmethode.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nominalwerten, vermindert um Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach der projected unit credit (puc) Methode ermittelt. Die Bewertung erfolgt unter der Annahme einer Entgelts- bzw. Rentendynamik von 0,0% - 1,0% p. a.. Es wird eine Fluktuation von 0,0% (bei Einzelzusagen) und 0,34% (bei der Allgemeinen Versorgungsordnung) berücksichtigt. Der zu Grunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 1,83%. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 (6) Satz 1 HGB beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 15 und unterliegt der Ausschüttungssperre.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Die Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe von TEUR 100 werden gem. § 246 (2) Satz 3 HGB mit dem Deckungsvermögen aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 33 saldiert.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EUR

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

II. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bruttoanlagenspiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind ebenfalls als Anlage der Aufstellung des Anteilsbesitzes zu entnehmen.

Rückstellungen

Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen beträgt TEUR 1.598 (Vj. TEUR 1.592).

Die Steuerrückstellungen betragen TEUR 0 (Vj. TEUR 35). Für 2023 ist auf Grund von steuerlichen Abschreibungen keine Körperschaftsteuer bzw. Solidaritätszuschlag und keine Gewerbesteuer zu entrichten.

Die sonstigen Rückstellungen i.H.v. TEUR 536 (Vj. TEUR 469) entfallen im Wesentlichen auf folgende Bereiche:

- Personalbereich
- Urlaub, Überstunden, Berufsgenossenschaft, tarifliche Sonderzahlungen: TEUR 212 (Vj. TEUR 177)
- Altersteilzeit: TEUR 67 (Vj. TEUR 20)
- Garantieverpflichtungen: TEUR 98 (Vj. TEUR 74)
- Kundenboni: TEUR 0 (Vj. TEUR 62)
- Jahresabschluss/Steuererklärungen: TEUR 62 (Vj. TEUR 57)
- Drohverluste: TEUR 43 (Vj. TEUR 50)

Restlaufzeiten und Besicherung der bilanzierten Verbindlichkeiten

Zum Bilanzstichtag bestehen gegenüber der Commerzbank München Darlehensverbindlichkeiten i.H.v. TEUR 1.100 (Vj. TEUR 1.500) resultierend aus dem KfW-Sonderprogramm 2020 sowie i.H.v. TEUR 296 (Vj. TEUR 531) aus der Inanspruchnahme einer Kontokorrentlinie. Das KfW-Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 30.09.2026 und ist seit dem 4. Quartal 2021 in vierteljährlich gleichen Raten zu tilgen, der Kontokorrentkredit hat eine unbestimmte Laufzeit.

Die kurz- und langfristigen Bankverbindlichkeiten sind besichert durch eine Patronatserklärung sowie eine Rangrücktrittserklärung der Goellner Inc. und eine selbstschuldnerische Bürgschaft der Hennig Holding GmbH, Kirchheim.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit einem branchenüblichen Eigentumsvorbehalt besichert.

Mitzugehörigkeit zu anderen Posten

Es bestehen im Einzelnen folgende Forderungen und Verbindlichkeiten im Firmenverbundbereich:

Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen:

Goellner Inc., Latham Street, Rockford, Illinois, USA:

TEUR 2 (Vj. TEUR 0) aus Dienstleistungen

Hennig Inc., Machesney Park, Illinois, USA:

TEUR 53 (Vj. TEUR 44) aus Warenlieferungen und Dienstleistungen

Hennig Holding GmbH:

TEUR 1.376 (Vj. TEUR 1.462) aus lfd. Verrechnungsverkehr sowie Umsatzsteuerorganschaft

TEUR 700 (Vj. TEUR 700) aus Darlehen (Zins 5,0% p.a.)

Hennig FR SAS, Creuzier le Neuf, Frankreich:

TEUR 79 (Vj. TEUR 115) aus Warenlieferungen und Dienstleistungen

Hennig CZ, s.r.o., Uvaly, Tschechien:

TEUR 557 (Vj. TEUR 955) aus Warenlieferungen und Dienstleistungen

TEUR 1.056 (Vj. TEUR 1.056) aus Darlehen (Zins 4,32% p.a.)

AME Inc., Latham Street, Illinois, USA:

TEUR 19 (Vj. TEUR 26) aus Dienstleistungen

Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht:

Hennig UK, Coventry, U.K.:

TEUR 29 (Vj. TEUR 65) aus Warenlieferungen und Dienstleistungen

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen:

Hennig BH, Zivinice, BiH:

TEUR 182 (Vj. TEUR 20) aus Warenlieferungen und Dienstleistungen

Hennig CZ, s.r.o., Uvaly, Tschechien:

TEUR 158 (Vj. TEUR 149) aus Warenlieferungen

Hennig FR SAS, Creuzier le Neuf, Frankreich:

TEUR 5 (Vj. TEUR 58) aus Warenlieferungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für die 5 Jahre nach dem Bilanzstichtag ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen auf Grund abgeschlossener Mietverträge, Leasingverträge für KFZ, Werkzeug- und Büromaschinen und für Wartungsverträge in Höhe von insgesamt TEUR 2.353 (Vj. TEUR 2.489). Im Jahr 2023 wurde ein Leasingvertrag für Hardware-Server und Storage mit Laufzeit bis 31.10.2028 neu abgeschlossen. Die sonstige finanzielle Verpflichtung hieraus beträgt TEUR 169 (Vj. TEUR 0). Der bis zum 30.06.2028 verlängerte Mietvertrag für das Verwaltungsgebäude und die Produktionshalle in Kirchheim mit Verpflichtungen i.H.v. TEUR 1.897 (Vj. TEUR 2.091) für die Jahre 2024 - 30.06.2028 (Vj. 2023 - 2027) enthält eine 5-jährige Verlängerungsoption bis zum 30.06.2033.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Mithaftung (Bürgschaft) gegenüber der Commerzbank Prag für Verbindlichkeiten der Hennig CZ s.r.o. aus einem Investitionskredit über ursprünglich TCZK 35.000. Die Restschuld aus dem Investitionskredit zum 31.12.2023 beträgt TCZK 5.826 (Vj. TCZK 9.709). Mit einer Inanspruchnahme der Gesellschaft ist nicht zu rechnen.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 betrugen TEUR 21.227 (Vj. TEUR 20.772). Der Umsatz bewegt sich damit in etwa auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 2022 mit einem geringfügigen Anstieg von rund 2%.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss 2023 beträgt TEUR 225 (Vj. TEUR 508). Die Geschäftsführung schlägt vor, diesen auf neue Rechnung vorzutragen.

III. Sonstige Angaben

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Robert Schwaiger, Kirchseeon, Maschinenbauingenieur

Herr Roderick Herbert Hennl, Olching, Technischer Betriebswirt (ab 30.05.2023)

Die Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber der Gesellschafterin, Hennig Holding GmbH, Kirchheim, besteht ein Verrechnungskonto i.H.v. TEUR 1.376 (Vj. TEUR 1.462) sowie ein Darlehen i.H.v. TEUR 700 (Vj. TEUR 700) mit einer Laufzeit von bis zu 1 Jahr. Insgesamt bestehen somit zum Bilanzstichtag unbesicherte Forderungen i.H.v. TEUR 2.076 (Vj. TEUR 2.162) gegenüber der Gesellschafterin. Die Forderungen werden verzinst.

Konzernzugehörigkeit

Die Hennig GmbH wird in den Konzernabschluss (nach US GAAP) der Goellner Inc., Rockford, Illinois, USA einbezogen.

Umsatzsteuerliche Organschaft

Es besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft zwischen der Hennig Holding GmbH (Organträger) und der Hennig GmbH (Organgesellschaft).

Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Zahl der Beschäftigten beträgt zum Bilanzstichtag bei den Angestellten 40 (Vj. 40) und bei den gewerblichen Arbeitern 44 (Vj. 50) Mitarbeiter, im Durchschnitt betrug die Zahl der Beschäftigten bei den Angestellten 39 (Vj. 40) und bei den gewerblichen Arbeitern 46 (Vj. 49).

 

Kirchheim, den 15.04.2024

Hennig GmbH

Die Geschäftsführer

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Verbundene Unternehmen Währung Stamm-/Grundkapital in Währung Rücklagen/Gewinn-/ Verlustvortrag/Ergebnis
In Tausend Währung
Anteil
%
Brenda Comercial Metalurgica Ltda, Sao Paulo, Brasilien * Cr-$ 19.197 - 99,9
Brenda Industria Matalurgica Ltda, Sao Paulo, Brasilien * Cr-$ 10.000 - 99,3
Verbundene Unternehmen Bilanz- Stichtag Ergebnis in Tausend Währung Umrechnungskurs
Brenda Comercial Metalurgica Ltda, Sao Paulo, Brasilien * 31.12.2023 -
Brenda Industria Matalurgica Ltda, Sao Paulo, Brasilien * 31.12.2023 -

* Für diese Gesellschaften liegen keine Ergebniszahlen vor. Diese Gesellschaften üben keine Geschäftstätigkeit mehr aus.

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten kumuliert

Stand 31.12.2022
Zugänge 01-12.23
Abgänge 01-12.23
Stand 31.12.2023
immaterielle Vermögensgegenstände
gewerbl. Schutzrechte u.ä. Rechte 446.882,94 2.074,22 94.591,41 354.365,75
ERP-Software 676.405,30 676.521,72 1.352.927,02
Anzahlung auf immat. Vermögensg. 452.223,84 119.160,00 571.383,84 0,00
1.575.512,08 797.755,94 665.975,25 1.707.292,77
Sachanlagen
Einbauten in fremden Gebäuden 2.001.148,35 2.001.148,35
Gel. Anzahl. Anlagen im Bau 0,00 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 1.429.402,20 85.964,33 349.976,87 1.165.389,66
Anzahl. A. techn. Anlagen u. Masch. 0,00 0,00
Andere Anl., Betr.- u. Geschäftsausst. 1.082.733,44 60.225,88 372.357,91 770.601,41
Kraftwagen 50.339,12 50.339,12
Sonstige Transportmittel 63.259,00 13.625,00 76.884,00
Geringwertige Wirtschaftsgüter (Sofort) 10.085,71 849,00 9.236,71
Geringwertige Wirtschaftsgüter (Pool) 190.853,19 11.032,12 64.611,88 137.273,43
4.827.821,01 170.847,33 787.795,66 4.210.872,68
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 504.375,12 0,00 0,00 504.375,12
Ausleihungen an verb. Unternehmen 1.756.224,34 0,00 0,00 1.756.224,34
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.260.599,46 0,00 0,00 2.260.599,46
8.441.614,96 968.603,27 1.453.770,91 8.178.764,91

Abschreibungen kumuliert

Stand 31.12.2022
Stand 31.12.2022
Zuschreib. 01-12.23
Zugänge 01-12.23
immaterielle Vermögensgegenstände
gewerbl. Schutzrechte u.ä. Rechte 446.882,94 419.182,94 11.003,22
ERP-Software 676.405,30 676.405,30 90.203,72
Anzahlung auf immat. Vermögensg. 452.223,84 0,00
1.575.512,08 1.095.588,24 0,00 101.206,94
Sachanlagen
Einbauten in fremden Gebäuden 2.001.148,35 1.730.263,35 83.551,00
Gel. Anzahl. Anlagen im Bau 0,00 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 1.429.402,20 1.307.815,20 30.457,33
Anzahl. A. techn. Anlagen u. Masch. 0,00 0,00
Andere Anl., Betr.- u. Geschäftsausst. 1.082.733,44 968.377,44 42.003,88
Kraftwagen 50.339,12 36.383,12 7.385,00
Sonstige Transportmittel 63.259,00 50.623,00 8.737,00
Geringwertige Wirtschaftsgüter (Sofort) 10.085,71 10.085,71
Geringwertige Wirtschaftsgüter (Pool) 190.853,19 175.173,19 7.335,12
4.827.821,01 4.278.721,01 0,00 179.469,33
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 504.375,12 504.374,10 0,00 0,00
Ausleihungen an verb. Unternehmen 1.756.224,34 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.260.599,46 504.374,10 0,00 0,00
8.441.614,96 5.870.912,61 0,00 280.676,27

Abschreibungen kumuliert Buchwerte

Stand 31.12.2022
Abgänge 01-12.23
Stand 31.12.2023
31.12.2023
31.12.2022
immaterielle Vermögensgegenstände
gewerbl. Schutzrechte u.ä. Rechte 446.882,94 93.174,41 337.011,75 17.354,00 27.700,00
ERP-Software 676.405,30 0,00 766.609,02 586.318,00 0,00
Anzahlung auf immat. Vermögensg. 452.223,84 0,00 0,00 0,00 452.223,84
1.575.512,08 93.174,41 1.103.620,77 603.672,00 479.923,84
Sachanlagen
Einbauten in fremden Gebäuden 2.001.148,35 1.813.814,35 187.334,00 270.885,00
Gel. Anzahl. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 1.429.402,20 349.398,87 988.873,66 176.516,00 121.587,00
Anzahl. A. techn. Anlagen u. Masch. 0,00 0,00 0,00 0,00
Andere Anl., Betr.- u. Geschäftsausst. 1.082.733,44 369.450,91 640.930,41 129.671,00 114.356,00
Kraftwagen 50.339,12 43.768,12 6.571,00 13.956,00
Sonstige Transportmittel 63.259,00 59.360,00 17.524,00 12.636,00
Geringwertige Wirtschaftsgüter (Sofort) 10.085,71 849,00 9.236,71 0,00 0,00
Geringwertige Wirtschaftsgüter (Pool) 190.853,19 64.611,88 117.896,43 19.377,00 15.680,00
4.827.821,01 784.310,66 3.673.879,68 536.993,00 549.100,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 504.375,12 0,00 504.374,10 1,02 1,02
Ausleihungen an verb. Unternehmen 1.756.224,34 0,00 0,00 1.756.224,34 1.756.224,34
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.260.599,46 0,00 504.374,10 1.756.225,36 1.756.225,36
8.441.614,96 877.485,07 5.281.874,55 2.896.890,36 2.785.249,20

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.05.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hennig GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hennig GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hennig GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

München, den 02.05.2024

ASWR Florentz und Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Aschenbrenner, Wirtschaftsprüfer

Heuberger, Wirtschaftsprüfer

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