Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 4252
Eingetragen
12.4.1984
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und Montage von Toranlagen und Bauschlosserei. Die Gesellschaft darf alle damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernde Geschäfte tätigen, insbesondere Herstellung und Montage von Einfriedungen jeder Art in Stahl, Draht und Holz. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen auch die Geschäftsführung und die persönliche Haftung in Kommanditgesellschaften zu übernehmen und Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sam Berlemann
seit 4.4.2025
Geschäftsführer
Hans Georg Evers
seit 9.3.2020
Prokura
Andreas Stegemann
seit 9.3.2020
Prokura
Claus Heidrich
seit 22.9.2009
Prokura
Nikolaus Berlemann
seit 22.9.2009
Geschäftsführer
Antonius Hinterding
seit 21.1.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
60.00%
Erbengemeinschaft Nikolaus Berlemann, Philipp Berlemann, Sam Berlemann
40.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Berlemann GmbH & Co. KG
Germany
30000
60.00%
Erbengemeinschaft Nikolaus Berlemann, Philipp Berlemann, Sam Berlemann
Germany
20000
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Berlemann Torbau GmbH

Neuenkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

der Berlemann Torbau GmbH

Grundlagen des Unternehmen

Das in 1976 gegründete Unternehmen wird seit 1981 in der Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben.

Gegenstand ist die Herstellung, Montage und Wartung von Toranlagen sowie die Herstellung, Veredlung und der Großhandel von Zaunbaumaterial.

Für die interne Unternehmenssteuerung verwenden wir die Messgrößen Umsatzrendite und Auftragsbestand.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu der Gesamtleistung.

Geschäftsverlauf und Lage

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war auch im Jahr 2021 geprägt von der Corona Pandemie. Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft aber nach dem Einbruch im Jahr 2020 erholen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr um 2,7 % höher als 2020 (auch kalenderbereinigt). Das reichte jedoch nicht, um den starken Rückgang im ersten Corona-Jahr aufzuholen: Im Vergleich zum Jahr 2019, also dem Jahr vor der Krise, war das BIP noch um 2,0 % niedriger

Entwicklung der Berlemann Torbau GmbH

Unsere geschäftliche Entwicklung konnte trotz der pandemischen Belastungen in allen Bereichen des Arbeitsflusses in von Störungen geprägtem Marktumfeld dem gesamtwirtschaftlichen Trend gegensteuern. Nicht zuletzt durch erfolgreiche Nutzung der „Eigenfertigung Pfosten“ konnte das Rohergebnis des Vorjahres konnte um 11,7 % übertroffen werden. Die Personalkostenquote verringerte sich um 4,8 % Punkte auf 48,1 % des Rohergebnisses. Die Jahresüberschussquote konnte auf 14,4 % (Vorjahr: 7,8 %) des Rohergebnisses gesteigert werden. Die erhöhte Auslastung der automatisierten Zaunpfostenfertigung trug wesentlich zum Ergebnis des Geschäftsjahr 2021 bei.

Die Sachanlagen verringerten sich um 13,9 %. Die Vorräte wurden im Geschäftsjahr um 23,4 % aufgestockt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden um 0,4 % verringert. Mithin wurden liquide Mittel um 13,5 % verstärkt.

Die Rückstellungen mussten um 41,5 % höher dotiert werden; die sonstigen Verbindlichkeiten wurden um 18,9 % verringert, die Verpflichtungen gegenüber Lieferanten um 44,8 % reduziert und betragen nunmehr unter 1,0 % der Bilanzsumme. Die Fremdkapitalquote ermäßigte sich auf 13,2 % nach 14,1 % im Vorjahr.

34,9 % der Bilanzsumme (Vorjahr 34,1 %) werden durch liquide Mittel repräsentiert. Die Bilanzsumme wurden und 11,0 % angereichert. Die Eigenkapitalquote beträgt 86,8 % nach 85,8 % im Vorjahr. Der Jahresüberschuss 2021 in Höhe von 2.386 T€ (Vorjahr: 1.162 T€) trug zur Eigenkapitalstärkung bei.

Unser in 2020 eröffnetes INOVA-Schulungszentrum trug als ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Unternehmen und die Zusammenarbeit des Unternehmens mit seinen Kunden bei.

Durch Einkaufskontrakte und Vorratsbildung konnte Lieferengpässen auf der Einkaufseite entgegengewirkt werden. Die anlässlich des weiteren Aufbaus des Geschäftsfeldes Detektion und mit Anlaufen der Produktionslinie „Zaunpfosten“ im Vorjahr erhöhte Mitarbeiterzahl beträgt im Geschäftsjahr 2021 151 (146 Vorjahr). Der Anstieg des Personalkostenblocks wurde auf 1,3 % gegenüber dem Vorjahr (7,8 %) gebremst.

Die Zahl der Ausbildungsverhältnisse konnte auch zur eigenbetrieblichen Ressourcenbildung trotz der Anspannung des Arbeitsmarktes mit insgesamt 8 Stellen gehalten werden. Hierin drückt sich unser Anspruch auf gezielte Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter aus.

Mit Unterstützung der Mitarbeiter konnten wir unsere Produktionsmethoden und unsere Produkte weiter entwickeln. Innovationen bei Zaunbauteilen und Detektion sowie Falttoren zeugen hiervon.

Investitionen wurden weiter indirekt durch Anmietungen aus dem Gesellschafterkreis vorgenommen. Die automatisierte Fertigungslinie Pfosten in der eigens errichteten Fabrikationshalle konnte mit Einfahren der Profilierungsanlage einschließlich Verpackungseinheit und angeschlossener, automatisierter Lagerhaltung seine geplante Wirkung entfalten. Dies hatte eine weitere positive Auswirkung auf die Umsatzerlöse.

Die für das Geschäftsjahr 2021 gesteckten Ziele und Planwerte wurden beim Rohertrag übertroffen. Der erzielte Jahresüberschuss 2021 überstieg unsere Ziele und Planwerte. Ursächlich sind hier die erfolgreiche Zaunpfostenfertigung und das Marktumfeld, welches mit der Baukonjunktur die Belebung den Außenbereichsausbau forcierte.

Die Umsatzausweitung in 2021 wurde wiederum überwiegend getragen vom inländischen Geschäft. Die Umsätze übertrafen die Vorjahreswerte wiederum um 8,5 %.

Die Geschäftsentwicklung unseres Unternehmens verlief überaus gut. Unter Berücksichtigung des Marktumfelds ist weiterhin eine gute Präsenz am Markt gegeben.

Risiken der künftigen Entwicklung

Wie alle unternehmerischen Tätigkeiten ist auch unser Geschäft nicht frei von Risiken. Neben allgemeinen Risikofaktoren (z. B. verlangsamtes konjunkturelles Wachstum, neue Technologien und Wettbewerbssituationen, sonstige sich verändernde Rahmenbedingungen) bestehen neben der unabsehbaren Nachwirkung der Corona Pandemie spezifische Risiken wie die aktuelle Stagnation auf dem Stahlmarkt, die sich in Form von Marktpreis- sowie Liquiditäts- und operationellen Risiken zeigen. Die Instabilität der Lieferketten sowie die pessimistischen Prognosen der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung drücken sich in der Volatilität der Stahlpreise aus.

Durch stete Beobachtungen des Marktes und seines Umfelds sind wir aufgestellt, Entwicklungen auf der Beschaffungs- wie auf der Absatzseite rechtzeitig zur Kenntnis zu nehmen und technische Innovationen zu erkennen.

Dies gilt auch hinsichtlich der Vorkehrungen zur Sicherung der jederzeitigen Zahlungsbereitschaft. Unsere Finanzplanung ist wie stets streng darauf ausgerichtet, Zahlungsverpflichtungen pünktlich zu erfüllen.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Der Absatz unserer Produkte und auch der Auftragsbestand entwickelten sich weiterhin positiv. Inwieweit die derzeitige Stagnation der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung Folgen für uns haben werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt weder abschätzbar noch quantifizierbar. Umso ungewisser ist die zukünftige Entwicklung im europäischen Raum vorhersehbar, der derzeit noch stärker betroffen ist.

Durch unsere Drehflügeltorproduktion und durch unser Aluminium Systemschiebetor INOVA SilverLine® kommt unsere Innovationskraft zum Ausdruck. Wir konnten unser Zaunsicherungssysteme INOVA Refugio® und „NOVA®PeriNet Mechatronische Freigeländesicherung“ weiterhin erfolgreich am Markt platzieren. Das von uns vertriebene PeriNet Perimeterüberwachungssystem MultiSense wurde zu den Gewinnern des GIT Sicherheit Award 2022 gewählt. Mit der Installation einer Photovoltaikanlage in 2023 wollen wir unsere Energieversorgung weniger abhängig machen.

Automatisierung der Zaunpfostenproduktion bis hin zur Lagerhaltung und Versand sind Maßnahmen, unsere Wettbewerbsfähigkeit im Geschäftsfeld Gittermatten auszubauen.

Trotz der besonders schwer prognostizierbaren Entwicklung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage haben wir 2022 bisher wiederum eine Umsatzausweitung im oberen einstelligen Prozentbereich erreicht. Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Jahr 2021 im unteren zweistelligen Prozentbereich verbessert, so dass sich auch die Umsatzrendite verbessert hat.

Für 2023 hat sich die Nachfrage unserer Produktepalette in einem verunsichertem Markt weiter verstärkt. Die sich verstetigenden Preissteigerungen im Bereich Stahl und Energie sowie die Instabilität der Lieferketten werden Schwankungen der Marge nicht vermeiden.

Die sicherheitsrelevante Verschlechterung des Umfelds verstehen wir weiterhin als Chance.

Die derzeitige wirtschaftliche Lage unseres Unternehmens erfüllt unsere Erwartungen und ist zufriedenstellend.

Finanzierungsinstrumente

Bei den originären Finanzinstrumenten handelt es sich insbesondere um Gesellschafterforderungen, Forderungen auf Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das mit den Finanzierunginstrumenten dieser Art verbundene Risiko ist gering.

Derivative Finanzierungsinstrumente werden derzeit nicht eingesetzt. Aus diesem Grund halten wir insbesondere Strategien zur Erfassung und Bewältigung bestehender Risiken z. Zt. für nicht erforderlich.

 

Neuenkirchen, den 21. Dezember 2023

gez. Klaus Berlemann

gez. Nikolaus Berlemann

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 47.012,00 81.746,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 27.126,00
II. Sachanlagen 47.012,00 54.620,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3,00 3,00
2. technische Anlagen und Maschinen 29.321,00 32.986,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.688,00 21.631,00
B. Umlaufvermögen 19.557.762,24 17.601.830,58
I. Vorräte 5.855.935,27 4.744.043,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.814.164,90 6.791.527,82
1. Forderungen gegen Gesellschafter 1.759.678,85 2.764.453,29
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.759.678,85 2.764.453,29
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.054.486,05 4.027.074,53
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 106.998,31 133.720,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.887.662,07 6.066.259,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 112.281,59 83.948,87
Summe Aktiva 19.717.055,83 17.767.525,45

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 17.115.031,23 15.249.608,13
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnrücklagen 17.089.466,64 15.224.043,54
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.535.076,34 1.084.786,41
C. Verbindlichkeiten 1.066.948,26 1.433.130,91
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 79.855,00 89.933,21
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 79.855,00 89.933,21
2. sonstige Verbindlichkeiten 987.093,26 1.343.197,70
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 987.093,26 1.343.197,70
Summe Passiva 19.717.055,83 17.767.525,45

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 16.596.818,08 14.876.448,94
2. Personalaufwand 7.991.370,00 7.887.466,56
a) Löhne und Gehälter 6.681.441,13 6.486.362,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.309.928,87 1.401.104,34
davon für Altersversorgung 5.000,00
3. Abschreibungen 22.933,82 26.862,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 22.933,82 26.862,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.188.093,61 5.252.578,74
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 46.059,88 44.501,01
davon aus verbundenen Unternehmen 20.267,39 25.548,50
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.051,40
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.043.464,39 538.122,23
8. Ergebnis nach Steuern 2.392.964,74 1.215.920,42
9. sonstige Steuern 6.744,16 53.413,32
10. Jahresüberschuss 2.386.220,58 1.162.507,10
11. Einstellungen in Gewinnrücklagen 2.386.220,58 1.162.507,10
a) in andere Gewinnrücklagen 2.386.220,58 1.162.507,10
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

5.1 Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Die Firma Berlemann Torbau GmbH mit Sitz in 48485 Neuenkirchen ist im Handelsregister beim Amtsgericht Steinfurt unter Nr. 4252 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Berlemann Torbau GmbH wurden auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungesetzes (BILRUG) sowie § 42 GmbHG aufgestellt.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellchaft eine mittelgroße Kapitalbesellschaft. Die Erleichterungsvorschriften gem. § 288 Abs. 2 HGB wurden zum Teil in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte grundsätzlich nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Von der nach § 6 Abs. 2 EStG in Verbindung mit R 6.13 EStR zulässigen Bewertungsfreiheit für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 Euro wurde in vollem Umfang Gebrauch gemacht.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Ausleihungen zum Nennwert

- unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.759.678,85 EUR (Vorjahr: 2.764.453,29 EUR).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Zusammenstellung der Rückstellungen

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2021
Euro
Überstunden Urlaubsgelder 271.900,00
Tantiemen 159.757,00
Handwerkskammer 12.400,00
Gewährleistungen 344.680,00
Abschluss- und Prüfung 31.400,00
Aufbewahrung 12.700,00
Sonstige 9.500,00
Summe 831.427,46

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 79.855,00 EUR (Vorjahr: 89.933,21 EUR).

Es bestehen Bürgschaften von Euro 4.251.136,12 €uro für Darlehn der Berlemann GmbH & Co KG. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Bürgschaftsnehmerin wird mit einer Inanspruchnahme nicht gerechnet. Die Bürgschaften dienen Sicherungszwecken der Pfostenfertigungshalle sowie des entsprechend aufgebauten Maschinenparks.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen aus Lizenz-, Miet- u Pachtvertragen gegenüber der Berlemann GmbH & Co KG mit einer Jahresleistung in Höhe von EUR 2.842.009,43.

Sonstige Angaben

Aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses wurde mit Aufstellung des Jahresabschlusses der gesamte Bilanzgewinns in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 93
Angestellte 55
leitende Angestellte 3
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 151

Ergebnisverwendung

Aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses wurde mit der Aufstellung des Jahresabschlusses der gesamte Bilanzgewinn in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Herr Klaus Berlemann ausgeübter Beruf: Kaufmann
Weitere Geschäftsführer: Herr Nikolaus Berlemann ausgeübter Beruf: Kaufmanm

Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Die Schutzklausel § 286 Abs 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Verbindlichkeiten: 89.933,21 Euro (Vorjahr: 95.714,47 Euro)

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Neuenkirchen, den 22. Dezember 2022

gez. Berlemann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.12.2022 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Berlemann Torbau GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Berlemann Torbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Berlemann Torbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rheine, 21. Dezember 2023

EUREGIOTreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Cordes, Wirtschaftsprüfer

gez. Liedmeyer, Wirtschaftsprüfer

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