Autohaus Cöster GmbHLiquidiert

34225 Baunatal, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kassel HRB 2431
Eingetragen
26.8.1968
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Verkauf von fabrikneuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, Vermittlung von Kraftfahrzeugverkäufen, Betrieb einer Kraftfahrzeugreparaturwerkstätte, Handel mit Kraftfahrzeugersatzteilen und Vermietung von Garagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Otto Cöster
seit 11.5.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

260000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Cöster GmbH

Kassel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bilanz zum 31. Dezember 2020

AKTIVA

Geschäftsjahr 2020 Vorjahr 2019
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 0,00 135.294,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 123.768,00 123.768,00 24.111,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.731.554,38 1.815.923,38
2. technische Anlagen und Maschinen 47.223,00 30.171,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 642.759,00 617.706,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 91.773,87 2.513.310,25 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 250,00 250,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. in Arbeit befindliche Aufträge 0,00 401,35
2. fertige Erzeugnisse und Waren 7.193.518,28 6.380.124,32
3. geleistete Anzahlungen 1.780,00 7.195.298,28 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.091.908,63 500.219,42
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.274.234,00 2.366.142,63 677.594,20
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 496.310,03 713.171,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.172,07 15.087,37
Summe AKTIVA 12.709.251,26 10.910.053,66

PASSIVA

Geschäftsjahr 2020 Vorjahr 2019
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 132.935,89 132.935,89
II. Kapitalrücklage 20.452,00 20.452,00
III. Gewinnvortrag 2.067.104,38 2.035.214,25
IV. Jahresüberschuss 80.345,65 2.300.837,92 31.890,13
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.432.863,00 1.430.279,00
2. sonstige Rückstellungen 142.375,00 1.575.238,00 147.835,07
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.527.775,09 2.389.056,74
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.960.371,59 3.370.872,63
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.345.028,66 8.833.175,34 1.351.517,95
- davon aus Steuern (GJ 49.155,94 / VJ 26.383,94)
Summe PASSIVA 12.709.251,26 10.910.053,66

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2020

Geschäftsjahr 2020 Vorjahr 2019
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 4.752.566,73 5.608.936,93
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.033.585,40 2.613.651,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 376.406,19 2.409.991,59 486.689,07
- davon für Altersversorgung (GJ -33.482,39 / VJ -21.698,68)
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 278.988,88 282.691,93
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.799.762,31 2.009.839,89
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 10,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 167.385,87 172.312,32
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -0,50 -0,50
8. Ergebnis nach Steuern 96.438,58 43.762,48
9. sonstige Steuern 16.092,93 11.872,35
10. Jahresüberschuss 80.345,65 31.890,13

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

A. Allgemeine Angaben

Die Autohaus Cöster GmbH hat ihren Sitz in Kassel und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Kassel (Reg.Nr. HRB 2431).

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie- Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes / AktG beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel, Rücklagenspiegel, Forderungs- und Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr aus folgenden Gründen abgewichen:

 

Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung

 

Anpassung an rechtliche Änderungen

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände wird auf den Anlagenspiegel verwiesen.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß § 7 Abs. 1 EStG nach der linearen Methode vorgenommen.

Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden als Sammelposten Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2a EStG auf 5 Jahre abgeschrieben.

3. Finanzanlagen

Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

4. In Arbeit befindliche Aufträge

Diese Bilanzposition wurde im Kalenderjahr 2019 neu aufgenommen und weist die noch nicht abgerechneten Reparaturen aus.

5. Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

6. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

8. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

9. Pensionsrückstellungen

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Projected-Unit-Credit-Methode auf Basis eines Zinsfußes von 2,30 % bilanziert. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor.

Im Jahr 2020 wurde die Pensionsrückstellung mit der 10-Jahres Zinsermittlung berechnet. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zur 7 Jahres Zinsermittlung (Erfüllungsbetrag 1.539.533,00 bei einem Zinssatz von 1,60 %) beträgt € 106.670,00 und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Bei der Bewertung der Pensionsrückstellung werden gemäß einem versicherungsmathematischen Gutachten künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentenanpassungen berücksichtigt. Eine Gehaltssteigerung für den Gesellschaftergeschäftsführer wurde im Kalenderjahr nicht durchgeführt und ist auch für die Folgejahre nicht geplant. Zur Ermittlung der Verpflichtungen werden die Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018G) zugrunde gelegt. Die Rückstellungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen. Restlaufzeit von 10 Jahren ergibt und der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag nicht.

C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen 38.167,00 € auf den Zinsaufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung.

D. Ergänzende Angaben

I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Cöster Otto Geschäftsführer einzelvertretungsberechtigt
Cöster Nadine Geschäftsführerin Gemeinschaftlich mit einem anderen Geschäftsführer oder mit einem Prokuristen

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

II. Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt (ohne Organmitglieder):

Geschäftsjahr 2019 Anzahl Vorjahr 2018 Anzahl
Angestellte 88 102
leitende Angestellte 2 2
davon vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 58 63
davon teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 32 41
Insgesamt 90 104

Die durchschnittliche Gesamtzahl der Angestellten beträgt damit 90.

E. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis

Gewinnvortrag EUR 2.067.104,38
Jahresüberschuss EUR 80.345,65

wie folgt zu verwenden:

Vortrag auf neue Rechnung EUR 80.345,65

F. Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten Restlaufzeit Art und Form der Sicherheiten
insgesamt bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.527.775,09 1.652.775,09 1.875.000,00 0,00 Grundschuld, Sicherungsübereignung
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.960.371,59 3.960.371,59 0,00 0,00 Eigentumsvorbehalt
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.075.410,83 1.075.410,83 0,00 0,00 keine
Sonstige Verbindlichkeiten 269.617,83 269.617,83 0,00 0,00 keine
Summen Geschäftsjahr 8.833.175,34 8.833.175,34 0,00 0,00

G. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

I. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB.

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Am Abschlussstichtag bestanden keine sonstigen Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB.

Anlagenspiegel vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2019

Autohaus Cöster GmbH, Holländische Straße 100, 34127 Kassel

Anschaffungs-Herstellungskosten 01.01.2020 Zugänge (davon Zinsen für Fremdkapital) Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-Herstellungskosten 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 135.294,00 0,00 0,00 -135.294,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 77.051,64 4.607,00 14.925,02 135.294,00 202.027,62
Zwischensumme 212.345,64 4.607,00 14.925,02 0,00 202.027,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.969.429,10 0,00 0,00 0,00 3.969.429,10
2. technische Anlagen und Maschinen 151.379,02 24.045,39 24.844,06 0,00 150.580,35
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.264.296,31 531.258,49 638.254,93 0,00 1.157.299,87
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 91.773,87 0,00 0,00 91.773,87
Zwischensumme 5.385.104,43 647.077,75 663.098,99 0,00 5.369.083,19
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 250,00 0,00 0,00 0,00 250,00
Zwischensumme 250,00 0,00 0,00 0,00 250,00
Summe Anlagevermögen 5.597.700,07 651.684,75 678.024,01 0,00 5.571.360,81
kumulierte Abschreibungen 01.01.2020 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.940,64 40.003,00 14.684,02 0,00 78.259,62
Zwischensumme 52.940,64 40.003,00 14.684,02 0,00 78.259,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.153.505,72 84.369,00 0,00 0,00 2.237.874,72
2. technische Anlagen und Maschinen 121.208,02 6.433,39 24.284,06 0,00 103.357,35
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 646.590,31 148.183,49 280.232,93 0,00 514.540,87
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 2.921.304,05 238.985,88 304.516,99 0,00 2.855.772,94
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.974.244,69 278.988,88 319.201,01 0,00 2.934.032,56
Zuschreibungen Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2020
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 0,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 123.768,00
Zwischensumme 0,00 123.768,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.731.554,38
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 47.223,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 642.759,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 91.773,87
Zwischensumme 0,00 2.513.310,25
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 250,00
Zwischensumme 0,00 250,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.637.328,25

Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2020

 

Kassel, den 15.11.2021

Otto Cöster, Geschäftsführer

Nadine Cöster, Geschäftsführerin

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Der für das Kalenderjahr 2020 prognostizierte Geschäftsverlauf ist erreicht worden. Die Umsätze konnten durch die Corona Krise zwar nicht wie geplant gesteigert werden aber durch weitere Kosteneinsparungen wurde das anvisierte positive Jahresergebnis erreicht.

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 619,6 (= 4,0 %) auf T€ 14.831,3 gefallen.

Das Rohergebnis ist im Berichtszeitraum um 856,3 T€ auf 4.752,6 T€ gesunken.

Nach Abzug aller Steuern konnte im Geschäftsjahr 2020 ein Jahresüberschuss von 80,3 T€ erzielt werden. Die Bilanz zeigt zum Stichtag 31. Dezember 2020 ein Eigenkapital in Höhe von 2.300,8 T€. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt ca. 18,1 %.

Der Personalbestand verminderte sich im Kalenderjahr 2020 um 14 Personen, was auf den geplanten und durchgeführten Stellenabbau zurückzuführen ist.

II. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

a) Vermögensintensität

Die Vermögensintensität der Gesellschaft zeigt anhand der nachstehenden Darstellungen und Kennzahlen folgendes Bild:

2020 2019
T€ % T€ %
Anlagevermögen 2.637,3 20,8 2.623,5 24,0
Vorräte 7.193,5 56,6 6.380,5 58,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.091,9 8,6 500,2 4,6
Übrige Aktiva 1.786,5 14,0 1.405,9 12,9
12.709.2 100,0 10.910,1 100,0

b) Eigenkapital

Die Gesellschaft ist entsprechend der nachfolgenden Darstellung mit Eigenkapital ausgestattet.

31.12.2020 31.12.2019 31.12.2018
T€ T€ T€
Eigenkapital 2.300,8 2.220,5 2.188,6
Eigenkapitalquote (%) 18,1 20,4 22,4

2. Finanzlage

Die Finanzlage wird anhand der folgenden Finanzstruktur deutlich:

2020 2019
T€ % T€ %
Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital
- Eigenkapital 2.300,8 18,1 2.220,5 20,4
- langfristige Fremdmittel 2.508,3 19,7 1.430,3 13,1
4.809,1 37,8 3.650,8 33,5
mittelfristige Fremdmittel 1.875,0 14,8 0,0 0,0
kurzfristige Fremdmittel 6.025,1 47,4 7.259,3 66,5
12.709,2 100,0 10.910,1 100,0

Das Eigenkapital stieg im Kalenderjahr 2020 um T€ 80,3 auf insgesamt T€ 2.300,8.

Die Gesellschaft kann ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen.

3. Ertragslage

2020 2019 2018 2017 2016
T€ T€ T€ T€ T€
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag +80,3 +31,9 -42,9 -807,9 -828,2
Normalabschreibungen 279,0 282,7 261,3 235,6 216,6
Zinsaufwand 167,3 172,3 166,3 187,6 168,7
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
EBITDA 526,6 486,9 384,7 -384,7 -442,9

4. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Der Gebrauchtwagen- und Neuwagenhandel soll im kommenden Geschäftsjahr auf gleichem Niveau gehalten werden.

Inwieweit sich der internationale Chipmangel auf die Neuwagenproduktion auswirken wird ist nicht abzusehen. Erste Lieferschwierigkeiten zeichnen sich bereits im 2. Quartal 2021 ab.

Als weiteres Risiko wird die Krise bei den Lieferketten gesehen, die direkte Auswirkungen auf die Kraftfahrzeugproduktion sowie auf die Herstellung von Ersatzteilen hat.

Die Umsätze im Ersatzteilehandel sollen im kommenden Geschäftsjahr wieder gesteigert werden.

Durch die Fusion von FCA Fiat Chrysler Automobiles und PSA Peugeot Société Anonyme zum Stellantis Konzern wird die Möglichkeiten gesehen das Ersatzteilsortiment um die Marken Peugeot, Citroën, DS, Opel und Vauxhall zu erweitern. Eine Distrigo Partnerschaft mit dem Stellantis Konzern wird angestrebt.

Für das Kalenderjahr 2021 ist eine Neustrukturierung des Ersatzteilelagers geplant, um weitere Kosten einzusparen.

Der Personalbestand soll weiter abgebaut und angepasst werden.

Als Risiko wird die Corona Krise und dem hiermit verbundenen Lockdown gesehen, es ist nicht abzusehen wie lange Teile des Geschäftsbetriebes eingestellt werden müssen und wie weit dadurch die Umsätze einbrechen werden.

5. Prognose der zukünftigen Entwicklung

Für das Geschäftsjahr 2021 wird ein Gewinn erwartet, wie weit sich die Corona Krise auf die weitere Entwicklung auswirkt ist noch nicht absehbar.

6. Sonstige Angaben

Durch die Corona Pandemie mussten teilweise einzelne Geschäftsbereiche ganz geschossen werden. Durch die Möglichkeit der Kurzarbeit konnten Personalaufwendungen aufgefangen werden.

Im Kalenderjahr 2020 wurden umfangreiche Maßnahmen für die zukünftige E-Mobilität getroffen, es stehen 7 Ladesäulen zur Verfügung.

6.1 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind bis zur Aufstellung dieses Lageberichts nicht eingetreten.

6.2 Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft ist in eigenständiger Weise nicht auf dem Gebiet Forschung und Entwicklung tätig, sondern orientiert sich insoweit an den Vorgaben der sie beliefernden Industrie.

6.3 Bestehende Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Kassel, 10.11.2021

Otto Cöster, Geschäftsführer

Nadine Cöster, Geschäftsführerin

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Cöster GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der

Autohaus Cöster GmbH

Kassel

für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Göttingen, den 13. Dezember 2021

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