SMB-David GmbHLiquidiert

82211 Herrsching a. Ammersee, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 136495
Vorher
SMB Aumüller GmbH
Eingetragen
29.3.2001
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Entwicklung und Herstellung von Maschinen und Sondermaschinen sowie deren Handel und Vertrieb.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

30.00% identifiziert70.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
30.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
70.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
53.200 €
70.00%
Geiselgasteigstraße 94, 81545 München
22.800 €
30.00%

Beteiligungen

NameAnteil
ACTIPAC GmbHAufgelöst
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

SMB-David GmbH

Herrsching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2008

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die SMB-David GmbH, Herrsching (kurz: SMB-David), konstruiert und fertigt seit mehr als 30 Jahren Maschinen und Anlagen für die Bearbeitung von Schaumstoffen aus Polystyrol (XPS, EPS), Polyurethan und Polyethylen sowie Glas- und Steinwolle. Durch konstante Weiterentwicklungen des Produktprogramms hat SMB-David die Position des Markt- und Technologieführers in dieser Branche behaupten können. Zum weltweiten Kundenkreis der SMB-David gehören Chemiekonzerne sowie mittelständische Unternehmen der Dämmstoffindustrie.

Auftrag und Umsatz der SMB-David sind stark abhängig von den Entwicklungen auf dem Kunststoffmarkt und im Maschinenbau und - indirekt - von den Entwicklungen der Energiekosten und politischen Entscheidungen zur Subventionierung von Energiesparmaßnahmen.

Markt- und Absatzentwicklung

Das Jahr 2008 begann für SMB-DAVID gut: Die bereits positive Entwicklung im Jahr 2007 auf dem Kunststoffmarkt setzte sich fort, der deutsche Maschinenbau erhöhte seine Exportquote. Die Hersteller von Dämm- und Isolierstoffen planten größere Investitionen, teils in den vorhandenen Werken, teils in neuen Werken weltweit, da die auf längere Sicht hohen Rohstoffpreise - und damit die hohen Energiekosten für Privat- und Geschäftsleute - hohe Umsatzsteigerungen bei Isolier- und Dämmmaterialien versprachen. Zudem mussten Anpassungsinvestitionen getätigt werden, um den veränderten Markterfordernissen nach anderen Formaten der Platten gerecht zu werden. Eigene Entwicklungen der Produzenten im effizienteren Einsatz von Rohmaterialien bedingten zusätzlich eine Umrüstung der bestehenden Produktionsanlagen. Die weltweite Diskussion um den Klimawandel veranlasste weitere Staaten Maßnahmen zum sparsameren Einsatz von nicht erneuerbaren Energien zu fördern.

Die Auswirkungen der Finanzkrise, beginnend Mitte September 2008, sowie die zunehmende globale Abschwächung setzten der Wirtschaftsentwicklung weltweit- und damit auch der SMB-DAVID - sich verstärkenden Belastungen aus. Neben den USA befanden sich inzwischen eine Reihe von anderen Ländern, darunter wichtige Abnehmerländer in der EU sowie das 2007 /2008 zum Hauptabnehmer für die XPS Produktionsanlagen aufgestiegene Russland am Rande oder bereits in einer Rezession. Das bisher kräftige Wachstum in wichtigen Schwellenländern hat sich zum Teil deutlich abgeschwächt. Insgesamt zeichnete sich Mitte / Ende des Jahres 2008 für die Weltkonjunktur eine spürbare Abwärtsbewegung ab - und hat damit die Perspektiven für die Abnehmer der SMB-DAVID-Anlagen merklich eingetrübt.

Der Wettbewerb der SMB-DAVID aus dem asiatischen Raum und aus Deutschland hat im Jahr 2008 an Marktanteil gewonnen, nicht zuletzt, da bis Mitte des Jahres SMB-DAVID der nicht vorhersehbaren hohen Nachfrage nach vornehmlich neuen XPS Anlagen nicht gerecht werden konnte. Die hohen Anforderungen an Weiterentwicklungen bleiben unverändert bestehen, damit SMB-David ihren Know-how-Vorsprung bei den hoch entwickelten Anlagen, die im Vergleich zu den Wettbewerbern eine bessere Produktivität sowie einen ökologisch vorteilhafteren Rohstoffbedarf aufweisen, auch zukünftig weiter festigen kann.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz in 2007 von 9,5 Millionen Euro konnte 2008 aufgrund des außerordentlichen Auftragsbestandes aus 2007 auf rund 13,2 Millionen Euro gesteigert werden und liegt damit rund 40 % über dem des Vorjahres. Der Auftragseingang ist 2008 um rund 75 % gegenüber 2007 zurückgegangen. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die sich bereits Mitte des Jahres abzeichnende Abschwächung der Weltwirtschaft.

Wie in den vorangegangenen Jahren war der Exportanteil am Umsatz mit über 77 % sehr hoch. Der Anteil an Bearbeitungsanlagen für andere Materialien neben XPS war 2008 nicht nennenswert.

Investitionen

Die gesamten Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 179. Ein Großteil der Investitionen floss in die im Frühjahr erworbene neue Betriebsstätte für die Paternoster Systeme in Schrobenhausen und in die Modernisierung der Produktionsmittel in der mechanischen Fertigung. Weiterhin haben wir zur Optimierung der Auftragsabwicklung in die Softwaresysteme für die Projektierung in der Elektrotechnik und in der Konstruktion investiert. Für die notwendigen Investitionen wurde gegen ein Leasingmodell entschieden, da der Cash Flow zum damaligen Zeitpunkt den Kauf ermöglichte.

Personal

Der Personalstand erhöhte sich auf durchschnittlich 50 Mitarbeiter. Zum Bilanzstichtag betrug der Personalstand 52 (i.V. 47) Mitarbeiter. Es waren bei weitem mehr Personaleinstellungen aufgrund des Auftragsbestandes geplant, jedoch konnten trotz der Einbindung von Personalagenturen und hohen Ausgaben in Stellenanzeigen die Positionen mit geeigneten Facharbeitern und Ingenieuren nicht besetzt werden. Zur Abarbeitung der Auftragsspitzen musste auf Leihpersonal und verstärkt auf Subunternehmer zurückgegriffen werden.

Beteiligungen

Mit dem Erwerb der Actipac AB mit Sitz in Kungälv, Schweden, im Jahre 2006 sowie der Gründung der Actipac GmbH, Herrsching, 2007 war beabsichtigt, ein Holdingstruktur für Verpackungsmaschinen zu schaffen und den Kunden Komplettanlagen anzubieten.

Im Zuge der Wirtschaftskrise war eine strukturelle Neuorientierung notwendig. Jeweils mit Verträgen vom 18.12.2008 verkaufte die SMB-DAVID sämtliche Anteile an der Actipac AB an die Actipac GmbH und die Actipac GmbH an den Alleingesellschafter KSW-Holding GmbH, München, zu Buchwerten. Die Actipac AB schloss das Jahr 2008 mit einem Verlust in Höhe von ca. 171 TEUR ab.

Die SMB-DAVID hat im laufenden Geschäftsjahr 2008 zur weiteren Stärkung der Actipac AB an diese Liquiditätszuschüsse von insgesamt TEUR 310 ausgegeben. Im Rahmen des Verkaufs der Anteile erfolgte auch eine Teilabtretung dieser Forderungen von TEUR 60 zu einem symbolischen Kaufpreis von EUR 1,00 an die Actipac GmbH, verbunden mit einer Besserungsklausel über 90 % der verkauften Forderungssumme, sollte die Actipac AB in den nächsten Jahren Gewinne erzielen. Die verbleibende Ausleihung über TEUR 250 musste vollständig wertberichtigt werden.

Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten konzentrierten sich schwerpunktmäßig auf die Verbesserung der vorhandenen Technologien in der Bearbeitung von XPS Platten. Da die Entwicklungen im Rahmen von vorhandenen Kundenaufträgen durchgeführt wurden, war die Etablierung eines Etats für Forschung und Entwicklung nicht notwendig. Im Rahmen eines Auftrages für einen italienischen Kunden wurde ein Paternoster System für PE-Platten mit hoher Dichte entwickelt.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Gegenüber dem Vorjahr hat das Vermögen der Gesellschaft um TEUR 511 abgenommen. Die Vorräte und die Kundenforderungen sind durch die Realisation von Kundenaufträgen zum Jahresende angestiegen. Die deutlich zurückgegangenen erhaltenen Anzahlungen, die im Vorjahr durch eine zulässige Saldierung das Vorratsvermögen überkompensierten, verbunden mit einem starken Rückgang der Flüssigen Mittel trugen wesentlich zur Reduzierung der Vermögensseite bei. Auf der Kapitalseite stehen der Zunahme der Bankverbindlichkeiten im Wesentlichen die Minderung des Eigenkapitals durch den Jahresfehlbetrag sowie die Rückführung von Lieferantenverbindlichkeiten gegenüber.

Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt -TEUR 2.123. Diese Mittelabflüsse werden ergänzt aus dem Cash Flow aus der Investitionstätigkeit von TEUR 455, so dass sich der Finanzmittelbestand gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.578 vermindert hat Dies führte zu einem Abbau der Flüssigen Mittel und zu einer notwendigen Finanzierung durch Kontokorrentkredite.

Die Betriebsleistung, unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung, nahm gegenüber dem Vorjahr um ca. um 25 % zu. Gleichzeitig erhöhte sich aber die Materialeinsatzquote, insbesondere die bezogenen Leistungen durch den verstärkten Einsatz von Subunternehmern, überproportional um rund 45 % auf 64 % (i.V. 55 %). Bei einem operativen Betriebsergebnis von TEUR 40 hat die Gesellschaft unter Berücksichtigung eines negativen Finanzergebnisses von -TEUR 262, wesentlich bedingt durch die Abschreibungen auf die im Berichtsjahr an die Actipac AB begebenen Ausleihungen, und eines positiven neutralen Ergebnisses von TEUR 67 ein negatives Unternehmensergebnis vor Ertragsteuern von -TEUR 155 (im Vorjahr TEUR 1.101) erzielt.

Risikomanagementziele und -methoden

Die Gesellschaft versucht durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung, die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken (z. B. Liquidität) anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert. Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Umsatzzielen werden im Wesentlichen die Auftragseingänge, Konjunkturdaten in den Zielmärkten und Marktstudien herangezogen.

Zur Überwälzung von Risiken wurde in 2008 der Versicherungsschutz der Gesellschaft turnusmäßig überprüft. In den Bereichen Betriebsunterbrechung und Produkthaftung wurde den zunehmenden technischen und juristischen Anforderungen sowie der Umsatzentwicklung in den letzten Jahren durch eine Anpassung des Versicherungsschutzes Rechnung getragen.

Ausstehende Forderungen werden im Rahmen des eingerichteten Forderungsmanagements regelmäßig überprüft.

Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Aus unserer Sicht bestehen die wesentlichen Risiken für die künftige Unternehmensentwicklung - langfristig - in der Fokussierung auf die Marktnische XPS Bearbeitung. Die Chancen der SMB-DAVID liegen für die nächsten Jahre darin, ihr im Isolier- und Dämmstoff-Markt erworbenes Image und Bearbeitungs-Know How als Sondermaschinenbauer auf andere Märkte und Materialien auszuweiten, um die Abhängigkeit vom XPS Geschäft zu reduzieren.

Mit der Verbesserung der Auftragsabwicklung durch die verstärkte Nutzung des installierten ERP-Systems sowie dem Aufbau an qualifizierten Fachkräften, insbesondere durch die nachhaltige Ausbildung von Mitarbeitern, bestehen gute Optimierungspotenziale.

Die hohe Kundenzufriedenheit sowie der weltweite Bedarf an Isolier- und Dämmstoffen verbunden mit der positiven Eigenkapitalstruktur von rd. 50 % ergeben eine gute Ausgangsbasis um auch Verschiebungen von Lieferterminen durch die Kunden und damit einhergehende mögliche Liquiditätsengpässe zu überbrücken. SMB-David ist bestrebt, den notwendigen Cash-Flow aus eigenen Mitteln zu gewährleisten.

Ausblick

Der niedrige Auftragsbestand aus 2008, die teilweise langfristigen Verschiebungen von Lieferterminen bei Aufträgen sowie die Verschiebungen der Investitionen bei den Kunden aufgrund der restriktiven Kreditvergabe der Banken weltweit und aufgrund des sich abzeichnenden wirtschaftlichen Abschwungs lassen SMB-DAVID verhalten in das Jahr 2009 blicken.

Wir gehen davon aus, dass sich der Markt erst 2010 etwas erholen wird. Daher haben wir bereits im Frühjahr Kapazitätsanpassungen vorgenommen: Zwei der angemieteten Produktionshallen wurden gekündigt, Mitarbeiter wurden entlassen. Mittels Kurzarbeit der Kernmannschaft, Restrukturierungs- und Kosteneinsparungsmaßnahmen steuert die SMB-David dem deutlichen Umsatzrückgang entgegen, um dann auf Basis der getroffenen Optimierungen für einen mäßigen Aufschwung ab 2010 gerüstet zu sein.

SMB-DAVID hat aufgrund ihres Bekanntheitsgrades und ihrer langjährigen Erfahrung im Sondermaschinenbau gute Chancen, neue Geschäftsfelder zu erobern, um die Zukunft auch unter dem Vorzeichen des zurückgehenden XPS Marktes zu sichern.

Vor dem Hintergrund des gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfelds wird in den Folgejahren angestrebt, die Betriebsleistung auf rund EUR 6 Mio. bis EUR 7 Mio. auszurichten. Dies entspricht derzeit einer effizienten Auslastung und soll künftige Renditepotentiale durch optimiertes Kostenmanagement sichern. Für die nachfolgenden Geschäftsjahre erwarten wir daher vorerst nur ein ausgeglichenes Ergebnis.

 

Herrsching, im September 2009

SMB-David GmbH

Jürgen Knappmann

Lydia Walder

Geschäftsführung

BILANZ zum 31. Dezember 2008

Aktiva

Vorjahr
EUR EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen und Software 61.246,00 122
II. Sachanlagen
1. Grundstücksgleiche Rechte 106.680,00 0
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.685,00 9
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 180.425,00 288.790,00 172
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 35
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2,00 2,00 350.038,00 0
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 541.795,54 502
2. Unfertige Erzeugnisse 1.374.530,00 1.669
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1,00 0
4. Geleistete Anzahlungen 36.000,00 21
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -905.940,00 1.046.386,54 -2.192
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.719.467,19 1.179
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 35.001,00 347
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.198.496,89 2.952.965,08 783
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.947,46 4.001.299,08 2.233
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 38.852,00 21
4.390.189,08 4.901

Passiva

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 76.000,00 76
II. Kapitalrücklage 467.954,92 468
III. Gewinnvortrag 1.840.621,12 1133
IV. Jahresfehlbetrag (i.Vj. -überschuss) -186.558,83 2.198.017,21 708
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Pensionsrückstellungen 381.512,00 355
2. Sonstige Rückstellungen 771.105,00 1.152.617,00 645
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 346.666,88 0
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 76
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 638.229,09 1378
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.633,64 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 53.025,26 1.039.554,87 62
4.390.189,08 4.901

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2008

Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 13.206.446,96 9.420
2. Verminderung (i.Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -294.397,00 934
3. Sonstige betriebliche Erträge 209.519,05 601
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 6.260.312,66 4.733
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.054.756,79 8.315.069,45 999
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.247.950,90 1.971
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 473.872,52 2.721.823,42 414
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 132.753,43 136
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.844.732,80 1.391
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.461,74 94
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen 249.999,00 275
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 42.543,45 21
11. Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -154.890,80 1.109
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 26.058,00 395
13. Sonstige Steuern 5.610,03 6
14. Jahresfehlbetrag (i.vj. -überschuss) -186.558,83 708

ANHANG für das Geschäftsjahr 2008

A. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Vorbemerkung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft finden hinsichtlich der Bilanzierung und der Bewertung die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) Anwendung.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Sie macht von den Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB Gebrauch und nimmt die Regelung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Abs. 1 HGB) ist beachtet. Die Postenbezeichnungen der §§ 266 und 275 HGB wurden teilweise an die tatsächlichen Posteninhalte angepasst.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis € 150,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben; für bewegliche Anlagegüter, deren Anschaffungskosten € 150,00, nicht aber € 1.000,00 übersteigen, wurde gemäß § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet, der in diesem und den folgenden Geschäftsjahren mit je einem Fünftel ergebnismindernd aufgelöst wird.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte werden mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die erhaltene Anzahlungen von Kunden werden netto, d. h. nach Abzug der Umsatzsteuer, ausgewiesen und mit dem Wert der Vorräte (T€ 906) verrechnet. Soweit die Anzahlungen nicht von den Vorräten abgesetzt werden können, werden diese unter dem Posten "Verbindlichkeiten" gesondert ausgewiesen.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gebildet. Die Rückdeckungsversicherungen sind mit dem Deckungskapital bewertet.

Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch mit ihrem Teilwert gemäß § 6 a EStG auf der Basis eines Zinssatzes von 6 % angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die im Jahresabschluss enthaltenen Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens umgerechnet; bei Kursänderungen erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

B. Erläuterung zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Unter den Anschaffungskosten zum 1. Januar 2008 werden die ursprünglichen Anschaffungskosten ausgewiesen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres entsprechen der Position "Zugänge" bei der Darstellung der Entwicklung der Abschreibungen im Anlagespiegel.

2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist ein Betrag von TEUR 101 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Veräußerungsvorgängen, davon betreffen TEUR 25 den Gesellschafter.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von EUR 318.118,74 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

5. Flüssige Mittel

Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 320), Gewährleistungen (TEUR 224), ausstehende Leistungen und Nacharbeiten (TEUR 144) und Provisionen (TEUR 51).

7. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenüblichen Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten (EUR 49.671,85) enthalten Verpflichtungen aus Steuern in Höhe von EUR 49.140,72 (i. V. TEUR 36) und im Übrigen sonstige Verbindlichkeiten.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Außerplanmäßige Abschreibungen

Im Berichtsjahr wurden auf Finanzanlagen außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 249.999,00 auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 151.084,00 ausgewiesen, die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen.

3. Aufwendungen für Altersversorgung

In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 48.298,37 (i. V. TEUR 41) enthalten.

4. Verbundene Unternehmen

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 8.772,22 (i. V. TEUR 27) verbundene Unternehmen.

C. Sonstige Angaben

I. Personal

In 2008 waren im Durchschnitt 50 Mitarbeiter beschäftigt, davon 22 Angestellte und 28 gewerbliche Arbeitnehmer.

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen für die genutzten Grundstücke in Höhe von TEUR 309, aus einem Erbbaurecht in Höhe von TEUR 323, aus Miet- und Leasingverträgen für Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 69 sowie andere finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 22. Davon sind TEUR 232 innerhalb eines Jahres fällig.

III. Organ der Gesellschaft

Zu Geschäftsführern sind bestellt:

Herr Jürgen Knappmann, Maschinenbauingenieur, München,

Frau Lydia Walder, Kauffrau, Unterhaching.

Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

Herrsching, im September 2009

SMB-David GmbH

Jürgen Knappmann

Lydia Walder

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS im Geschäftsjahr 2008

Anschaffungskosten
01.01.2008 Zugänge Abgänge 31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Lizenzen 792.854,11 467,50 0,00 793.321,61
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
Software und Lizenzen 792.854,11 467,50 0,00 793.321,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 108.734,54 0,00 108.734,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 98.475,57 0,00 0,00 98.475,57
3. Andere Anlagen, Betrieb- und Geschäftsausstattung 594.947,80 70.703,39 0,00 665.651,19
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
693.423,37 179.437,93 0,00 872.861,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 44.895,00 0,00 44.895,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 265.518,00 310.000,00 60.000,00 515.518,00
310.413,00 310.000,00 104.895,00 515.518,00
1.796.690,48 489.905,43 104.895,00 2.181.700,91
Abschreibungen
01.01.2008 Zugänge Abgänge 31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Lizenzen 670.729,11 61.346,50 0,00 732.075,61
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Software und Lizenzen 670.729,11 61.346,50 0,00 732.075,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.054,54 0,00 2.054,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 89.454,57 7.336,00 0,00 96.790,57
3. Andere Anlagen, Betrieb- und Geschäftsausstattung 423.209,80 62.016,39 0,00 485.226,19
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
512.664,37 71.406,93 0,00 584.071,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.948,00 0,00 9.948,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 265.517,00 249.999,00 0,00 515.516,00
275.465,00 249.999,00 9.948,00 515.516,00
1.458.858,48 382.752,43 9.948,00 1.831.662,91
Restbuchwerte
31.12.2007 31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Lizenzen 122.125,00 61.246,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Software und Lizenzen 122.125,00 61.246,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 106.680,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.021,00 1.685,00
3. Andere Anlagen, Betrieb- und Geschäftsausstattung 171.738,00 180.425,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
180.759,00 288.790,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 34.947,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1,00 2,00
34.948,00 2,00
337.832,00 350.038,00

unverbindliches Korrekturexemplar

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Vorstehender, zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss und Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

" Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SMB-David GmbH, Herrsching, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

München, 14. Oktober 2009

acms GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Schillinger, Wirtschaftsprüfer

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