Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 17109
Vorher
IPOS Stahlhandel GmbH
Eingetragen
3.1.2013
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
Handel mit Waren aller Art, insbesondere mit Stahl, Baustoffen, Textilien, Elektroartikel, sowie Arbeitnehmerüberlassung, Eisenbiegerei, Eisenflechterei, Grenzüberschreitender gewerblicher Güterkraftverkehr, Spedition, Veranstaltungen von Schulungen und Seminare.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Osman Kocak
seit 30.12.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Kadriye Kocak
89250 Senden
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IPOS-Handel GmbH

Senden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

AKTIVA

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62.884,49 12.142,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 2.950,00
62.884,49 15.092,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.790,00 23.159,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 685.328,00 816.371,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 286.449,00 326.010,00
993.567,00 1.165.540,00
1.056.451,49 1.180.632,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.699.695,03 1.278.606,80
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 82.631,05 2.056.495,90
3. Geleistete Anzahlungen 1.513.037,09 2.172.562,17
3.295.363,17 5.507.664,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.759.527,25 854.613,43
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 875.577,92 887.578,59
3. Sonstige Vermögensgegenstände 426.377,06 431.601,99
4.061.482,23 2.173.794,01
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 95.698,53 277.781,68
7.452.543,93 7.959.240,56
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 22.880,31 9.974,93
8.531.875,73 9.149.847,49

PASSIVA

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 1.073.321,53 857.760,72
III. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.038.959,01 215.560,81
534.362,52 1.573.321,53
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 0,00 92.819,15
2. Sonstige Rückstellungen 52.500,00 51.566,00
52.500,00 144.385,15
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.293.302,68 5.790.650,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 164.033,61 45.199,06
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 696.584,11 1.565.422,90
4. Sonstige Verbindlichkeiten 791.092,81 30.868,85
7.945.013,21 7.432.140,81
8.531.875,73 9.149.847,49

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021
EUR
2020
EUR
1. Rohergebnis 4.030.589,99 3.283.914,96
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.036.749,02 -889.388,20
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -237.304,44 -244.661,62
-1.274.053,46 -1.134.049,82
3. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -261.715,94 -273.235,29
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -1.175.446,47 0,00
-1.437.162,41 -273.235,29
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.225.146,77 -1.417.495,18
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.603,64 15.689,66
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -193.379,82 -162.117,18
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 49.086,82 -92.819,15
8. Ergebnis nach Steuern -1.034.462,01 219.888,00
9. Sonstige Steuern -4.497,00 -4.327,19
10. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.038.959,01 215.560,81

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Die IPOS-Handel GmbH hat ihren Sitz in Senden und ist beim Amtsgericht Memmingen im Handelsregister unter der Nummer HRB 17109 eingetragen.

II. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungsvorschriften der §§ 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und dreiunddreißig Jahren.

Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben.

Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibung im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1,0 % gebildet. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen werden ohne Umsatzsteuer angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs für den Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Forderungen werden gegebenenfalls mit dem niedrigeren Geldkurs am Bilanzstichtag, Verbindlichkeiten mit dem höheren Briefkurs am Bilanzstichtag angesetzt.

III. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2021 sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind als Anlage A im Anschluss an den Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1 mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Alle übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ein Verrechnungskonto.

Eigenkapital / Ergebnisverwendungsvorschlag

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 500.000 und ist in voller Höhe einbezahlt.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn 2021 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen erwartete Verpflichtungen für noch nicht veranlagte Besteuerungszeiträume.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Verpflichtungen für Archivierung (TER 21) und Rechts- und Beratungskosten (TEUR 32).

Verbindlichkeiten

Bilanzstichtag (Vorjahr) Gesamt
TEUR
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEUR
davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
EUR
davon gegenüber Gesellschafter
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.12.2021 6.293.302,68 2.649.513,68 2.909.786,26 0,00
31.12.2020 5.790.650,00 1.791.931,02 2.099.530,92 0,00
Erhaltene Anzahlungen 31.12.2021 164.033,61 164.033,61 0,00 0,00
31.12.2020 45.199,06 45.199,06 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.12.2021 696.584,11 696.584,11 0,00 0,00
31.12.2020 1.565.422,90 1.565.422,90 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 31.12.2021 791.092,81 791.092,81 0,00 0,00
31.12.2020 30.868,85 30.868,85 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Sicherungsabtretung von Forderungen, Sicherungsübereignung einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und der Vorräte besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe den Liefer- und Leistungsverkehr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 608 (Vorjahr: TEUR 6) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2) enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten aperiodische Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1) und Übrige in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 13).

Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 3).

Aufwendungen für Altersversorgung

In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind wie im Vorjahr keine Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten übrige aperiodische Aufwendungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 41).

IV. ERGÄNZENDE ANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

bis zu einem Jahr
TEUR
zwischen einem und fünf Jahren
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
Gebäudemiete 250 0 0
Kfz-Leasing 33 21 0
Leasing Maschinen, BGA 38 81 0
321 102 0

Mitarbeiter

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:

Gewerbliche Arbeitnehmer 36
Angestellte 9
Summe 45
Mitarbeiter Vollzeit 22
Mitarbeiter Teilzeit 23
Summe 45

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft geführt durch:

Herr Osman Kocak, Geschäftsführer

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Abs. 9 HGB in Anspruch genommen.

Für Mitglieder der Geschäftsführung werden Verrechnungskonten geführt, welche einer Verzinsung von 1,0 % p.a. unterliegen. Es besteht zum Stichtag eine Forderung aus Verrechnungskonten in Höhe von TEUR 224.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Bedingt durch den Ukrainekrieg bestehen gewisse Unsicherheiten und Risiken für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft. Aus heutiger Sicht kann daher nicht völlig ausgeschlossen werden, dass es künftig zu Umsatzrückgängen und damit einhergehend auch zu einer Verschlechterung der Ertrags- und Liquiditätslage kommen kann. Trotz dieser Unsicherheit rechnet die Gesellschaft jedoch auch künftig mit einer ausreichenden Liquiditätsausstattung. Insofern wird bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden unverändert von der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Zu weiteren Vorgängen und Auswirkungen im Zusammenhang mit der Ukrainekrise verweisen wir ergänzend auf die Risikoberichterstattung im Lagebericht.

 

Senden, 28. April 2023

IPOS-Handel GmbH

Geschäftsführung

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2021

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2021
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 59.210,63 67.628,49 0,00 126.839,12
2. Geleistete Anzahlungen 2.950,00 0,00 -2.950,00 0,00
62.160,63 67.628,49 -2.950,00 126.839,12
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.381,46 0,00 0,00 27.381,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.586.178,63 0,00 -94.207,05 1.491.971,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.066.979,05 85.363,94 -24.449,89 1.127.893,10
2.680.539,14 85.363,94 -118.656,94 2.647.246,14
2.742.699,77 152.992,43 -121.606,94 2.774.085,26
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2021
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2021
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.068,63 16.886,00 0,00 63.954,63
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
47.068,63 16.886,00 0,00 63.954,63
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.222,46 1.369,00 0,00 5.591,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 769.807,63 128.386,00 -91.550,05 806.643,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 740.969,05 115.074,94 -14.599,89 841.444,10
1.514.999,14 244.829,94 -106.149,94 1.653.679,14
1.562.067,77 261.715,94 -106.149,94 1.717.633,77
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2021
EUR
31. Dez. 2020
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62.884,49 12.142,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 2.950,00
62.884,49 15.092,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.790,00 23.159,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 685.328,00 816.371,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 286.449,00 326.010,00
993.567,00 1.165.540,00
1.056.451,49 1.180.632,00

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell

Die IPOS Handel GmbH mit Sitz in 89250 Senden ist im Bereich des Stahlhandels tätig und dort zuverlässiger und leistungsfähiger Partner der Bauindustrie. Das Portfolio und die Erfahrung umfassen die Bereiche Stahlhandel, Biegebetrieb, Streckengeschäft sowie Bauzubehör. Der Hauptabsatzmarkt der IPOS Handel GmbH befindet sich in Bayern und Baden-Württemberg. Durch unseren eigenen LKW Fuhrpark beliefern wir unsere Kunden bedarfsgerecht im Umkreis von ca. 100-150 km.

Aufgrund unserer langjährigen Kompetenz und Erfahrung im Handel-Bewehrungsbau zählt die IPOS Handel GmbH zu den führenden Komplettanbietern innovativer Lösungen rund um Bewehrung und Logistik. Als Stahlhändler und Biegereibetrieb für Betonstahl bieten wir in Schöpfungs- und Dienstleistungstiefe ein einzigartiges Produktportfolio an. Dabei reicht unsere Leistungspalette von der Konstruktion über die Vorfertigung bis hin zum vor Ort gefertigten Stahlgeflecht oder Betonfertigteilwerk. Zu unseren Leistungen im Stahlhandel gehören die Lieferung von Betonstahl und die Fertigung von Bewehrungsgeflechten vor Ort. Hierzu zählen Betonstahlmatten, Betonstahlstäbe, Bewehrungskörbe und auch Bewehrungszubehör.

Wir bearbeiten Betonstahl in Stäben und Ringen sowie Lager-, Vorrats- und Listenmatten in allen handelsüblichen Abmessungen. Die Vorfertigung, die das Schneiden und Biegen beinhaltet, ist für uns die erste Herstellungsstufe des Bewehrungsgeflechts an Baustellen oder Betonfertigteilwerken. Durch diese Schritte ist die Vorfertigung gewährt, die den Anforderungen beim Bauvorhaben entspricht.

Durch unsere eigenen Eisenflechter und die jahrelange Zusammenarbeit mit qualifizierten Nachunternehmern garantieren wir die Betonstahl-Verlegearbeiten auf höchstem Niveau.

Darüber hinaus haben wir bereits im Jahr 2020 unsere Geschäftsaktivitäten durch den Handel mit medizinischen Produkten, wie z. B. Masken, Einweghandschuhen, Schutzanzüge und Coronatests, erweitert (IPOS-Medical). Unsere medizinischen Produkte sind zertifiziert und entsprechen qualitativ hohen und normgerechten Standards.

2. Forschung und Entwicklung

Eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bestehen nicht.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die 2020 aufkommende COVID-19-Pandemie hatte einen starken Einfluss auf die globale Wirtschaft, aber auch sehr starke Auswirkungen auf die Kosten- und Wettbewerbssituation der IPOS-Handel GmbH. Bereits ab Februar 2020 waren nahezu sämtliche Volkswirtschaften von der Pandemie betroffen und umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Virus wie Kontakt-, Reise- oder Wirtschaftsbeschränkungen führten zu erheblichen Konjunkturrückgängen. Nachdem im zweiten Quartal die Weltwirtschaft in einer Rezession lag, konnten in der zweiten Jahreshälfte viele Volkswirtschaften ihre Kontakt-, Reise- und Wirtschaftsbeschränkungen wieder lockern. Infolgedessen gab es teilweise eine starke Erholung der Wirtschaft. Dieser Aufwärtstrend stoppte schließlich Ende des Jahres 2020 mit der zweiten Pandemiewelle, die wiederum erneut tiefgreifende Beschränkungen vieler Wirtschaftszweige bedeutete. Die Unterbrechung von Lieferketten hatte weitreichende Beschränkungen für die Wirtschaft und mitunter auch ein komplettes Herunterfahren einzelner Wirtschaftszweige zur Folge. Die Marktsituation in der Bauwirtschaft in Deutschland hat sich ab dem Jahr 2021 wieder kontinuierlich stabilisiert.

Mit dem Wiederaufflammen der Coronapandemie im Jahr 2021 und den damit verbundenen staatlichen Maßnahmen hat sich die Nachfrage nach unseren medizinischen Produkten im Jahresverlauf 2021 nochmals deutlich gegenüber dem Vorjahr erhöht.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Aufgrund der großen Nachfrage und Regeneration des Marktes in der Baubranche im Jahr 2021 konnten wir sowohl den Absatz als auch die Erträge insgesamt steigern. Durch unsere gute regionale Verbindung zu unseren Bauunternehmern und sonstigen Kunden gehören wir zu den Top 5 Produzenten in unserem Einzugsgebiet im Bereich Stahlhandel, Blitzschutz und Biegerei.

Auch der Bereich IPOS-Medical war durch die hohe Nachfrage in Folge der Pandemiewellen geprägt. Gegenüber dem Vorjahr 2020 konnte nochmals eine deutliche Steigerung erzielt werden.

a.) Ertragslage

Die wesentlichen Posten der Ertragslage haben sich wie folgt entwickelt:

2021 2020 +/-
TEUR TEUR TEUR %
Rohergebnis 4.031 3.284 747 22,7
Personalaufwand 1.274 1.134 140 12,3
Abschreibungen 262 273 11 4,0
Übriger Betriebsaufwand 2.225 1.417 808 57,0
Betriebsergebnis (EBIT) 285 355 70 19,7
Neutrales Ergebnis -1.137 100 -1.237
Jahresergebnis -1.039 216 -1.255

Die Entwicklung der Auftragslage der Gesellschaft war sehr zufriedenstellend. Aufgrund einer deutlich gesteigerten Absatzmenge konnten die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2021 um 37,6 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus dem IPOS-Medical Bereich. Auch das Rohergebnis hat sich um TEUR 747 (22,7 %) verbessert.

Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 1.274 hat sich um TEUR 140 erhöht. Der jahresdurchschnittliche Mitarbeiterbestand wurde allerdings um 7 Mitarbeiter auf nunmehr 45 reduziert.

Der Anstieg beim übrigen Betriebsaufwand gegenüber dem Vorjahr um TEUR 808 (= 57,0 %) betrifft insbesondere höhere Kosten der Warenabgabe (um TEUR 329) sowie die Werbe- und Reisekosten (um TEUR 285).

Das Jahresergebnis wurde durch einen erheblichen einmaligen Wertberichtigungsbedarf von Gegenständen des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 1.175 negativ beeinflusst. Ohne diesen Sondereffekt hätten wir einen Jahresüberschuss ausgewiesen.

b.) Vermögenslage

Vermögensstruktur

Die wesentlichen Posten der Vermögensstruktur haben sich wie folgt entwickelt:

2021 2020 +/-
TEUR TEUR TEUR %
Sachanlagen 994 1.166 172 14,8
Vorräte 3.295 5.508 2.213 40,2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.760 855 1.905 >100,0
Forderungen im Verbundbereich 876 888 12 1,4
Sonstige Vermögensgegenstände 426 430 4 0,9
Liquide Mittel 96 278 182 65,5

Die Sachanlagen haben sich um TEUR 172 vermindert. Den planmäßigen Abschreibungen von TEUR 245 stehen lediglich Investitionen in Höhe von TEUR 85 gegenüber.

Die Verminderung der Vorräte (um TEUR 2.213) ist hauptsächlich auf die erhöhte Fakturierung zum Jahresende zurückzuführen. Außerdem wurden im Bereich der geleisteten Anzahlungen auf Vorräte außerordentliche Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 1.175 zugeführt.

Die deutliche Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (um TEUR 1.905) ist im Wesentlichen bedingt durch höhere Fakturierungen im 4. Quartal 2021.

Kapitalstruktur

Die wesentlichen Posten der Kapitalstruktur haben sich wie folgt entwickelt:

2021 2020 +/-
TEUR TEUR TEUR %
Eigenkapital 534 1.573 1.039 66,1
Sonstige Rückstellungen 53 52 1 3,2
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.293 5.791 502 8,7
Lieferverbindlichkeiten 697 1.565 868 55,5
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 164 45 119 >100,0
Übrige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 792 31 761 >100,0

Das Eigenkapital der Gesellschaft ist ergebnisbedingt um TEUR 1.039 auf TEUR 534 zurückgegangen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Abschluss und Prüfungskosten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wegen der höheren Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien angestiegen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich stichtagsbedingt um TEUR 868.

Die übrigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 761 erhöht. Dies beruht im Wesentlichen auf höheren Steuerverbindlichkeiten (Umsatzsteuer, veranlagte Ertragsteuern für das Vorjahr sowie festgesetzte Ertragsteuervorauszahlungen für das laufende Jahr).

c.) Finanzlage

Die liquiden Mittel haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 182 gegenüber dem Vorjahr verringert. Die bestehen Bankdarlehen wurden planmäßig in Höhe TEUR 236 getilgt, gleichzeitig wurden höhere Kontokorrentkredite in Anspruch genommen.

Im Geschäftsjahr wurden insgesamt TEUR 153 in das Anlagevermögen der IPOS-Handel GmbH investiert. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen Investitionen in entgeltlich erworbene Rechte, technische Anlagen, Maschinen und Fuhrpark.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt, insbesondere ergebnisbedingt, TEUR -416.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage seine fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir verwenden für unsere interne Unternehmenssteuerung folgende Kennzahlen:

Umsatzrendite

EBIT

Aufgrund der geänderten Kostenstruktur hat sich die Umsatzrendite (hier: Betriebsergebnis oder EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) von 1,7 % im Vorjahr auf 0,8 % vermindert.

Auch das EBIT (= Ergebnis vor Zinsen und Steuern) absolut betrachtet hat sich um TEUR 128 auf nunmehr TEUR 227 verringert.

4. Gesamtaussage

Betrachtet man die Bedingungen, denen man das Jahr über ausgesetzt war und den daraus resultierenden Unsicherheiten, die sich in allen Bereichen durchgezogen haben, kann man mit dem Resultat, ohne Berücksichtigung des einmaligen Wertberichtigungsbedarfs, zufrieden sein.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die zahlungswirksamen Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III. ZWEIGNIEDERLASSUNGSBERICHT

Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.

IV. PROGNOSEBERICHT

Hauptabsatzmarkt für unsere Produkte und Dienstleistungen ist der Euro-Wirtschaftsraum. Die Wirtschaftsleistung in der Euro-Zone legte im Jahr 2022 um +3,5 % zu (Vorjahr: +5,2 %). In Deutschland wurde im Jahr 2021 beim Bruttoinlandsprodukt eine positive Veränderung von 2,7 % ermittelt, im Jahr 2022 wuchs das Bruttoinlandsprodukt lediglich um 1,9 %.

Im Zuge der weiteren positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und des sich noch fortsetzenden Trends in der Bauwirtschaft rechnen wir für den Bereich Stahlhandel, Blitzschutz und Biegerei im kommenden Jahr 2022 mit einer leichten Umsatz- und Ergebnissteigerung.

Für den Geschäftsbereich - Handel mit medizinischen Produkten - gehen wir angesichts der im Jahr 2022 noch bestehenden Corona-Pandemie von einer weiteren Belebung des Geschäftsumfangs, verbunden mit einer guten Ertragslage, aus.

Insgesamt sollten sich daher der Umsatz und das Jahresergebnis für das Jahr 2022 deutlich verbessern.

V. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Zur Unternehmenssteuerung und Risikominimierung wurden folgende Kontrollmechanismen institutionalisiert:

Monatliche Ergebnisrechnung

Forderungsmanagement

Vereinfachte Budgetplanung

Auf etwaige Risiken kann mit den vorhandenen Instrumentarien kurzfristig reagiert werden.

Auf dem Absatzmarkt ist vor allem die Gefahr einer gesamtwirtschaftlichen Krise zu nennen, welche sich dann im weiteren Verlauf auch auf die Baubranche auswirken könnte. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Investitionstätigkeit sind nach wie vor spürbar. Aber auch Folgewirkungen aus dem Ukrainekrieg und eine steigende Inflation führen zunehmend zu Unsicherheiten bei den Kunden. Das nun wieder steigende Zinsniveau könnte darüber hinaus zu einer weiteren Zurückhaltung bei den Investitionen führen. Es ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach unseren medizinischen Produkten sinken wird. Jedoch bleiben wir zuversichtlich, dass auch zukünftig genügend Bauvorhaben umgesetzt werden.

Als Risiken auf der Beschaffungsseite sehen wir die Entwicklung der Rohstoff- und Materialpreise. Daneben führen Lieferengpässe zunehmend zu längeren Lieferzeiten und in der Folge auch zu längeren Bauzeiten. Eine ständige Anpassung der Kalkulationswerte, eine vorausschauende Materialbeschaffung sind die eingesetzten Instrumente, um das Risiko überschaubar zu halten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Mit einem Teil des Kundenstammes besteht bereits eine langjährige Zusammenarbeit. Bei der Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität des Kunden überprüft, und bei größeren Auftragssummen versucht man, sich zusätzlich über Bürgschaften oder Vorauszahlungen abzusichern. Trotz Forderungsmanagement und Bankbürgschaften lassen sich Forderungsausfälle nicht gänzlich vermeiden. Diesen Risiken wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen, in der Regel unter Ausnutzung der Skontofrist, beglichen.

Im kurzfristigen Bereich erfolgt die Finanzierung über vorhandene Eigenmittel, Kontokorrentlinien und mittels Lieferantenkrediten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaften ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Weitergehende besondere Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaften gefährden können, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.

Chancen und Vorteile am Markt sehen wir weiterhin in der Wertschöpfungs- und Dienstleistungstiefe mit unserem einzigartigen Produktportfolio und der umfassenden Leistungspalette von der Konstruktion über die Vorfertigung bis hin zum vor Ort gefertigten Stahlgeflecht oder Betonfertigteilwerk.

Auch die räumliche Nähe zum Kunden verschafft hier logistische Vorteile und steigert die Flexibilität im Unternehmen.

Die Gesellschaft versucht stets durch eine zeitgemäße Ausbildung wertvolle Fachkräfte heranzuziehen. Dadurch identifizieren sich die Mitarbeiter schon früh mit den Aufgaben und Problemstellungen innerhalb der Firma. Ziel ist es durch gezielte Förderung ständig neue Arbeitskräfte zu gewinnen.

 

Senden, 28. April 2023

IPOS-Handel GmbH

Geschäftsführung

Zum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die IPOS-Handel GmbH, Senden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IPOS-Handel GmbH, Senden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IPOS-Handel GmbH, Senden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eislingen, 28. April 2023

ESWICON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kottmann, Wirtschaftsprüfer

Holzwarth, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.05.2023 festgestellt.

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